
Bulgarien hat den Eurovision Song Contest 2026 gewonnen und der nationale Fernsehsender BNT hat bereits angekündigt, den Wettbewerb 2027 unbedingt selbst ausrichten zu wollen. Bereits bei der Siegerkonferenz wurde Sofia als Gastgeber ausgerufen. Allerdings hat offenbar auch Burgas seinen Hut in den Ring geworfen. Welche Städte und welche Arenen kommen also dafür überhaupt infrage? Zwischen Hauptstadtbonus, moderner Infrastruktur und Schwarzmeer-Charme gibt es vor allem zwei ernsthafte Optionen.
Mit DARA und ihrem Song „Bangaranga“ hat erstmals Bulgarien den ESC gewonnen. Da es dort bisher noch keinen ESC gab, kann für die Ausrichtung auch nicht auf bestehende bzw. bekannte Lösungen zurückgegriffen werden. Damit beginnt nun die Suche nach einer geeigneten Gastgeberstadt und vor allem nach einer Arena, die den enormen Anforderungen des modernen Eurovision Song Contest gerecht werden kann.
Denn ein ESC braucht deutlich mehr als nur eine große Halle. Die EBU erwartet idealerweise eine Arena mit 10.000 Zuschauerplätzen oder mehr, ausreichend Deckenhöhe für die aufwendige Bühnentechnik sowie riesige Backstage- und Produktionsflächen. Dazu kommen mehrere tausend Hotelzimmer, internationale Flugverbindungen, ein Pressezentrum, Fanbereiche und eine leistungsfähige TV- und Internet-Infrastruktur.
Gleichzeitig ist der ESC längst auch ein touristisches Großprojekt geworden. Städte, aber auch das ausrichtende Land wollen sich international präsentieren. Bulgarien hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Destination für (günstige) Sommerurlaube am Schwarzen Meer entwickelt. Andere Regionen des Landes und auch die Hauptstadt Sofia selbst fliegen aber meist unter dem touristischen Radar.
Vor diesem Hintergrund beleuchten wir die wahrscheinlichsten Optionen. Ausgehend von einer modernen Arena blicken wir auf Infrastruktur, Erreichbarkeit und die touristischen Ambitionen der jeweiligen Städte.
Der mit Abstand wahrscheinlichste Austragungsort ist wohl Sofia – genauer gesagt die Arena Sofia beziehungsweise Arena 8888 Sofia, die früher als Armeec Arena bekannt war. Mit einer Kapazität von etwa 12.000 bis 15.000 Zuschauer*innen je nach Konfiguration ist sie die größte moderne Indoor-Arena des Landes. Die Halle wurde bereits für große Konzerte, TV-Produktionen und internationale Sportevents genutzt und erfüllt viele zentrale ESC-Kriterien: ausreichende Deckenhöhe, moderne Infrastruktur und eine vergleichsweise gute Verkehrsanbindung. Auch der Junior ESC 2015 fand hier statt.

Sofia ist mit rund 1,3 Millionen Einwohnerinnen die größte Stadt Bulgariens und zugleich politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes. Die Stadt liegt am Fuß des Witoscha-Gebirges und verbindet sozialistische Architektur, moderne Businessviertel und historische Bauwerke wie die Alexander-Newski-Kathedrale miteinander. Viele internationale Besucherinnen kennen Sofia bislang eher als günstiges Städtereiseziel oder Umsteigeflughafen auf dem Balkan.
Vor allem aber bringt Sofia etwas mit, das für die EBU oft noch wichtiger ist als die Arena selbst: Infrastruktur. Die Hauptstadt verfügt über die meisten ganzjährig verfügbaren Hotels, den größten Flughafen Bulgariens und somit die mit Abstand beste internationale Anbindung. Auch Produktionsfirmen, Medienstrukturen und staatliche Institutionen befinden sich dort. Sofia kann deshalb aktuell als klarer Favorit gesehen werden.
Sollte die Arena allein nicht auch für das Pressezentrum und andere Räumlichkeiten ausreichen, könnte die Stadt zusätzlich auf eine Art Doppellösung setzen. Während die Liveshows in der Arena Sofia stattfinden würden, könnten Pressezentrum, Delegationen oder Fanbereiche beispielsweise im nahegelegenen Sofia Tech Park oder auf einem Messegelände untergebracht werden. Gerade weil moderne Eurovision-Produktionen enorme Zusatzflächen benötigen, wäre das durchaus eine realistische Gesamtlösung.
Als ernsthafter Wettbewerber mit Außenseiterchancen kann Burgas gesehen werden. Dort wurde erst 2023 die neue Arena Burgas eröffnet, die bei Konzerten offenbar auf bis zu 15.000 Zuschauer*innen erweitert werden kann. Sollte sich diese Kapazität in der Praxis tatsächlich bestätigen und auch die technische Infrastruktur der Halle ESC-tauglich sein, wäre Burgas möglicherweise interessanter als viele zunächst erwartet hatten.

Burgas liegt direkt am Schwarzen Meer und zählt rund 200.000 Einwohner. Die Stadt gilt als eines der wichtigsten wirtschaftlichen und touristischen Zentren an Bulgariens Küste und ist vor allem im Sommer ein beliebter Ausgangspunkt für Urlaubsorte wie Sonnenstrand oder Sozopol. Gleichzeitig wirkt Burgas moderner und ruhiger als viele klassische Party-Destinationen am Schwarzen Meer.
Für Burgas sprechen vor allem die Bilder, die ein ESC von dort generieren könnte. Die Schwarzmeerküste, Hafenbereiche, Strandpromenaden und mögliche Open-Air-Fanflächen würden dem Wettbewerb einen anderen Charakter verleihen als ein eher klassischer Hauptstadt-ESC in Sofia. So etwas können auch für die EBU interessant sein.
Allerdings hätte Burgas auch klare Nachteile. Der Flughafen ist deutlich kleiner als in Sofia und außerhalb der Tourismussaison wesentlich eingeschränkter erreichbar. Auch die Hotel- und Produktionsinfrastruktur müsste sich erst noch beweisen. Während Sofia praktisch automatisch über die nötigen Strukturen verfügt, müsste Burgas viele Prozesse vermutlich erst kurzfristig aufbauen.
Deutlich schwieriger erscheint dagegen eine Bewerbung der zweitgrößten Stadt Bulgariens, Plowdiw. Die Stadt gilt zwar als kulturell attraktiv und war 2019 Europäische Kulturhauptstadt, verfügt aber mit der Kolodruma Arena nur über eine Halle mit etwa 7.000 Plätzen. Das dürfte für einen modernen ESC kaum ausreichen. Hinzu kommen begrenztere Hotel- und TV-Produktionskapazitäten. Komplett ausgeschlossen scheint Plowdiw zwar nicht, realistisch wäre eine Austragung dort aktuell aber wohl nur mit massiven temporären Zusatzlösungen.

Plowdiw mit seinen rund 340.000 Einwohner*innen gehört zu den ältesten dauerhaft bewohnten Städten Europas und ist vor allem für seine historische Altstadt, römischen Ausgrabungen und die kreative Kulturszene bekannt. Die Stadt gilt innerhalb Bulgariens als besonders lebendig und kulturell geprägt. Gerade bei internationalen ESC-Fans könnte Plowdiw deshalb durchaus Sympathiepunkte sammeln.
Wo würdest Du den ESC 2027 in Bulgarien am liebsten sehen – in der Hauptstadt Sofia oder am Schwarzen Meer in Burgas? Welche Rolle sollte die Arena spielen und wie wichtig ist Dir generell die Gastgeberstadt für das ESC-Gefühl? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Sofia wäre die beste Lösung, da die bulgarische Hauptstadt vor elf Jahren bereits den JESC ausgetragen und auch die größte Veranstaltungshalle hat.
Arena Burgas ist gleichgroß (15.000)
Naja, das sagen die selbst. Die Arena an sich hat 4.100 Sitzplätze, aber dafür eine ziemlich große leere Fläche (einfach mal ein paar Bilder anschauen). Es gibt wie in Wien und Basel nur an den Längsseiten Sitzplätze. Die Fronten haben gar nichts. Die Stände dort sind aber deutlich kleiner als in Basel und erst recht Wien, aber man könnte vielleicht temporäre Sitzplätze auf einer Seite aufbauen und auf der anderen Seite dann die Bühne haben. Trotzdem sehe ich Burgas nicht wirklich. Es gäbe einfach keine weitere Arena-Infrastruktur. Sofia hat noch eine kleine Mehrzweckhalle angebaut, also perfekt für das Pressezentrum/Artisträume. Die gibt es in Burgas nicht, da gibt es nur den Keller.
Der JESC 2015 wurde auch in der Sofia Arena abgehalten. Mit Destiny als Siegerin.
Es wird Sofia, bangaranga!🇧🇬
Es steht doch inzwischen fest, dass es Sofia wird. Punkt. Euer Artikel ist also irreführend.
Wenn Du das sagst muss es schließlich stimmen.
Das sage nicht ich, sondern die Verantwortlichen.
Hier bitteschön.
https://esc-kompakt.de/der-eurovision-song-contest-2027-findet-in-sofia-statt/
Ja stimmt halt nicht. Und mit Unwahrheiten kennst Du Dich ja am besten aus 😏
,,Die Generaldirektion meinte auf eine Rückfrage außerdem, dass es keinen Bewerbungsprozess geben werde und Sofia gesetzt sei.“
Dieser Satz sagt alles. Steht im Artikel drinnen. Wahrscheinlich hat sich Berenike aber verschrieben und meinte Generaldirektorin.
,,Und mit Unwahrheiten kennst Du Dich ja am besten aus“
Auf falsche Behauptungen gehe ich nicht mehr ein.
Ich würde die Aussage noch nicht als in Stein gemeißelt ansehen, da die EBU schon sehr gerne alle Optionen geprüft sehen möchte.
So war das ja auch nach Nettas Sieg 2018 und der (später von der EBU einkassierten) Ankündigung den ESC in Jerusalem abzuhalten.
Das jede andere Stadt als Sofia aber eine große Überraschung wäre, wird hier wohl jeder so sehen.
Jerusalem nicht zu nehmen war aber eher eine politische Entscheidung. Eigentlich hatte Jerusalem die deutlich bessere Arena, Tel-Aviv hatte nämlich gar keine und musste notgedrungen alles temporär in die viel zu kleine Messehalle bauen. Man wollte sich einfach das Konflikpotenzial von Jerusalem ersparen, zumal Tel-Aviv als deutlich weltoffener gilt.
Der Sender kann das trotzdem nicht einfach so über Köpfe hinweg bestimmen, da die EBU trotzdem ein Mitspracherecht hat
Da ich mit #Tampere2027🇫🇮 den falschen Riecher hatte, sage ich jetzt #Sofia2027🇧🇬 Bangaranga!🔥😁
Nicht nur da lagst du daneben.
Wie war das noch im Dezember? Albanien „macht Top 5 oder mehr“? 😀
Aber nichts für Ungut – dieses Jahr haben wir uns hier alle in der Hinsicht nicht mit Ruhm bekleckert 😉
Ich bin schon mal glücklich, dass das Publikum Albanien in die Top 10 hatte. Das war schön.😁
Will damit sagen, dass ich nicht mal traurig bin, dass Finnland nicht gewonnen hat. Spätestens als ich Rumänien und Bulgariens Inszenierung im zweiten Semi gesehen habe, war mir irgendwo klar, dass Finnland nicht mehr gewinnt.
SOFIA 2027🇧🇬🇧🇬🇧🇬🇧🇬🇧🇬
Aber Tampere 2028🇫🇮🇫🇮🇫🇮🇫🇮
ESC 2027 in Sofia, Burgas oder Neapel!
Du hast Freiburg vergessen!
Wo bitte ist denn da jetzt noch der Garten meiner Eltern ?! 😀
Wurde Netta schon gefragt?
Sie sagt bestimmt Burgas
Da es hier um Bulgarien geht, es gibt einen neuen Song von Capital Da Bulgária. 🥳🥳🥳
Das wäre schon extrem witzig, wenn Sofia den ESC ausrichtet und Portugal mit Capital Da Bulgaria antritt
Burgas wäre natürlich toll. Ein ESC am Strand!
Das hättest in Wien auch haben können. Soviel wie es dort geregnet hat!
Aber: Sand. SAAAAAAND ♫♪♫
Kopfhörer auf, Saaaaand hören und Wien im Regen genießen 😀
Kling nach nem Plan.
Hatten wir doch schon mit Malmö und Liverpool erst letztens. Und davor waren es auch Lissabon und Tel-Aviv
Ich bin für Burgas. Mit seiner Lage direkt am Schwarzen Meer ist Burgas am ehesten mit Neapel vergleichbar. 😀
Nur dass Burgas nicht besonders schön ist … In Sofia hingegen staht eine meiner Lieblingskirchen, die Bojana-Kirche. 🤓
Du, Bambie und die Finnen immer mit Eurem religiösen Fanatismus!
Also gegen diese Gesellschaft lege ich ein Veto ein!
Ich habe niemals behauptet, dass Neapel eine schöne Stadt ist, sondern nur die Region Kampanien drum herum 😀
Ich finde Neapel aber sehr schön, vor allem den Kreuzgang von Santa Chiara.
Es gibt einzelne Bauwerke, Kirchen oder auch Gassen, / Straßen die definitiv schön sind. Aber ein ganzes Viertel, das insgesamt als schön bezeichnet werden kann, finde ich gibt es in Neapel nicht
Ich liebe einfach so (leicht) verratzte Hafenstädte am Mittelmeer. So habe ich mich Ende der 80er auch in Valletta verliebt. Leider ist Valletta inzwischen ein makellos hergerichtetes Freilichtmuseum.
Lieber Timo,
ich muss dir kurz berichten, dass ich ca. 25 Meter von Philip Hansa entfernt stand, als er die Punkte für Österreich verkündet hat. Er hat eine gute Figur gemacht, kann ich dir sagen… 😉 Momo, Matthias, Marcel und ich (wir waren gemeinsam beim Public Viewing im EuroVillage am Wiener Rathaus) mussten natürlich sofort an dich denken! 😎
Dennis und die 3 Ms. ☺️
😉 😉 😂 😂 So ist es gewesen – und sogar noch zwei Freundinnen von mir, die sind aber nicht hier bei ESCkompakt dabei. Fangen aber eh alle beide auch nicht mit M an… 😇😇
Mein wichtigstes M gestern Abend war allerdings….Malta! 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰 🥰
Achso und direkt gefolgt von RuMänien 😍 😍 😍 😍 😍 😍
Aber die anderen 3 M, also die lieben Kollegen SongpatInnen, waren mir in der Tat auch sehr lieb gestern! 🫶🏻
Na da fehlt aber noch ein M:
Mützenmann. 😉🤭🇩🇰
Momo hat mir bereits davon erzählt. Du glaubst nicht wie ich dich beneide. 😀
Ich beauftrage dich hiermit von nun an Regine genau im Auge zu behalten und dafür zu sorgen, dass sie sich von Philipp Hansa fernhält. 😀
👩🏻🦰 Geht klar, Timo, keine Sorge. Ich hab ein Auge auf größere Beute geworfen…
👨🏻🦱 Regine!!!
Ihr seid also auch wieder gut zu Hause angekommen? Sehr schön! 😊
Ja lieben Dank!!! Ihr auch inzwischen? Hat alles super gut geklappt. Um 13:45 Uhr sind wir von Wien geflogen und um kurz vor 15 Uhr schon wieder hier bei uns in Düsseldorf gelandet 👏🏻👍🏻
Ja, wir sind gegen 16:30 wieder bei mir zu Hause eingetroffen. Und nachdem jetzt der Adrenalinpegel langsam sinkt, haut die Müdigkeit so richtig rein. 😅
Sind auch wieder daheim
Sehr gut, freut mich zu hören 👍🏻
Wunderbar!
Aber haben Deine Eltern einen Garten da?
Vielleicht einen Schrebergarten?
Nein. Meine Eltern sind beide Vereinsmenschen, aber keine Gartenmenschen. Ein bißchen Wiese, wo man mal drauf grillen kann, reicht meinen Eltern.
Dann also doch Konstanz.
Ist ungewöhnlich für die Generation. Oder ist das was regionales?
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung.
Mein Vater ist bereits seit seiner Kindheit im Fußballverein, meine Mutter war nie Mitglied in einem Verein.
Als sie aber meinen Vater kennengelernt hat ist sie aus Liebe zu ihm Vereinsmitglied geworden und hat ihn zu seiner aktiven Fußballerzeit immer vom Spielfeldrand angefeuert.
Ich kenn das aus dem Norden so, dass gerade Vereinsmenschen oft Gärten haben, auch für Grillen oder Partys.
Zum Grillen hält bei uns die Wiese am Haus, der Balkon oder die Terrasse her. Das war’s.
Sofia wirds wahrscheinlich, aber ich würde Burgas nicht komplett abschreiben. Eine nicht so alte Halle kann über viele moderne Möglichkeiten verfügen. Vielleicht denkt man doch nochmal über diese Möglichkeit nach. Ansonsten Plowdiw hat wirklich keine Chancen mMn.
Und ja ich weiß, dass bereits Sofia angekündigt wurde. Aber Meinungen können sich ändern.
Ah, schnell noch einen Artikel darüber, bevor das Thema offiziell abgehakt wird.
Die Arena Burgas ist z.B. sehr malerisch gelegen … 😉
Otter stehen in Bulgarien übrigens seit den frühen 60ern unter Schutz.
Vielleicht finden sie ja einen, der 2027 moderiert?
.. in der „Bangarena“
Zur Not können sie ja den 🐻 Filip einfliegen.
Sollte sich das Vereinigte Königreich für die ESC-Teilnahme entscheiden, dann bitte den folgenden Fehler in Bulgarien nicht wiederholen:
https://www.t-online.de/unterhaltung/musik/eurovision-song-contest/id_101257726/esc-2026-delegation-laesst-britischen-kandidaten-allein-fans-empoert.html
Danke an Dänemark!
Ob man die Halle voll bekommen wird? Man darf nicht vergessen, in Bulgarien hat der ESC nicht den selben Stellenwert wie zb in Schweden und Österreich. Und können sich überhaupt Normal- Sterbliche in Bulgarien ein ESC- Ticket leisten?
Andererseits wird das für Bulgarien eine riesen Sache werden. Das Land bekommt ja nicht so oft die Chance, im internationalen Rampenlicht zu stehen.
Ich hoffe dass das Interesse sehr groß ist. Und nicht nur überwiegend die europäischen Fans die Halle belagern.
Das Finale gestern war auch nicht ausverkauft. Daher ist die Frage sehr berechtigt.
Ja stimmt. Es gab wohl für jede Show noch Tickets.
Komisch, ich hatte Mittwoch mal reingeschaut und nur noch Tickets für den Mittwoch abend gesehen (wofür wir schon Tickets hatten).
Meint ihr vielleicht kurzfristig eingestellte Resale-Tickets?
Nein, reguläre über oeticket
Ich glaube mit Bulgariens Sieg, ist ein Feuer im Balkan erwacht. Die bekommen die Halle locker voll.
Bulgaria is on 🔥!
Wenn ich mich nicht irre, gibt es 9 Shows mit Publikum (je 3 x Jury Show, Family Sow, TV Show). Bei einer Kapazität von 15.000 Plätzen muss man über 100.000 Tickets verkaufen, wenn man alle Shows voll bekommen will. Das ist ein ziemliches Brett.
Und dazu kommt noch die erste Durchlaufprobe ohne Publikum. Für die Künstler ist es eigentlich ein Irrsinn. Die ORF Seite hat berichtet, dass viele Künstler im Laufe der Proben nur noch müde sind. Zwischen Durchlauf 1 und der nächsten Probe blieb keine Zeit sich ins Hotel zurück zu ziehen. Die Künstler haben sich in ihrer Garderobe aufgehalten.
Was das für ein Stress ist, erkläre ich auch immer wieder den Gästen auf der ESC-Party meiner Eltern. Bis zum nächsten Jahr haben sie es dann wieder vergessen …
Die Künstler die im Finale sind müssen die Shows ja viermal durchmachen. Besonders heftig muss das für die Moderatoren sein. Die ja von Anfang bis zum Schluss anwesend sein müssen. Mirjam Weichselbraun und der italienischen Moderatorin von 2022 hat man es auch angemerkt.
Dieses Jahr schien die Moderation schon von der 1. Sekunde an erschöpft und kraftlos.
Bist Du jetzt lieb. So schlecht waren sie auch nicht und gestern im Finale haben sie doch einen guten Job geliefert. Besonders Victoria.
Felicia ist ja auch zwischendurch umgekippt.
Die Halle ist ja jetzt nicht so riesig wie in Düsseldorf.
Außerdem glaube ich, dass da sicherlich eine Menge Fans aus den Nachbarländern anreisen werden; der letzte ESC in der Region ist schließlich fast 20 Jahre her – in der gleichen Zeit gab es allein vier ESCs im DACH-Raum plus einen in Norditalien..
Was haben die Tickets eigentlich so ungefähr in Athen und Belgrad gekostet?
Ist natürlich nicht mehr 1 zu 1 vergleichbar, aber hat das noch jemand auf dem Schirm?
Die Titelseiten in Bulgarien sind jedenfalls voll.
Das ist auch nicht nur für Bulgaren, sondern für die Griechen eine Riesenchance, mal eben über die Grenze zum ESC zu fahren.
Und die Finanzen: Bulgarien hatte oft potente Sponsoren bei früheren Teilnahmen.
Ich staune ja, wie man beim ORF bzw der EBU nahezu lapidar den Wegfall von der spanischen Teilnahmegebühr hingenommen hat. Wenn das fehlende Geld angeblich nicht ins Gewicht gefallen ist, dann frage ich mich, warum man es Ländern, deren Teilnahme wegen finanziellen Gründen scheitert, es nicht leichter macht teilzunehmen.
Die Teilnahmegebühren sind ja nur ein Bruchteil der Kosten und oft auch rabattiert. Für Bulgarien könnte sich eine Ausrichtung des ESC wohl auch leichter rechnen als z.B. Schweiz oder Schweden, die beide hochpreisig sind.
Ich ging eigentlich davon aus, dass die Big 5 einen großen Beitrag zahlen. Um das Ganze besser finanzieren zu können.
Deutschland rund eine halbe Mio., Spanien vor Boykott max. 350.000, die Schweiz kam in der Vergangenheit sehr viel günstiger weg. Mittelkleine Länder oft so zwischen 40.000 und 150.000.
K.A., wer der Autor ist, wie gut der Artikel recherchiert wurde und ob der nicht etwas zu freundlich ausfällt: Click
Die Beiträge gehen an die EBU, nicht direkt an das Gastgeberland. Der Anteil der EBU an den Kosten des Gastgeberlandes wird schon festgelegt, bevor feststeht, wie viele Länder teilnehmen.
Das bedeutet der ORF musste das fehlende Spanien Geld alleine stemmen? Und der anderen 4 Länder.
Das ist so nach außen kommuniziert.
Ich wäre mit allen drei Städten zufrieden. Super spannend wie sich Bulgarien als Gastgeber machen wird. Ich glaube, das wird richtig gut!
So spannend ist das nicht. Sofia ist die einzige Stadt, die infrage kommt und ich gehe davon aus, dass das auch zeitnah so verkündet wird.
Die Final Performance von Bangaranga hat auf jeden Fall nach noch nicht mal 24 Stunden auf Youtube 7,5 Millionen Views…
Bangaranga!
Mehr als zehn x so viel wie 🔥
Aber wir hatten doch auch ne Tanznummer … 😮🤔
Mit toller Empowerment Message!
ich bin ja eigentlich für burgas = sonne – meer – sand – endloser strand – strandverkäufer mit garantiert echten rolex 😈 – gutes essen (glaubt ihr vielleicht nicht aber meine sehr gut kochende mutter war entzückt über die bulgarische küche – deftig aber auch gemüsereich) – gutes,sogar günstiges essen gibt es natürlich auch in sofia aber die nähe zum meer ist nie verkehrt.
„strandverkäufer mit garantiert echten rolex“
Du hast die Strandverkäufer mit garantiert echten Armani-T-Shirts vergessen zu erwähnen. 😀
Ein ESC am Meer wäre natürlich mal wieder toll, aber Sofia wird als Gastgeberstadt sicher auch überzeugen.
Off-topic:
Da nun Bulgarien offiziell aus ESC-Ausrichter feststeht, werfe ich nun offiziell meine Vermutung in den Raum, dass Annalisa, Tananai oder Måneskin das Festival di Sanremo 2027 gewinnt, Italien beim ESC in Sofia / Burgas vertritt und der ESC 2028 dann in Mailand stattfinden wird. 😀
Måneskin wird lediglich beim Sanremo nächtes Jahr als Gast auftreten und nicht zum Teilnehmerfeld gehören.
Ich gehöre zur Gruppe der Optimisten und gehe daher im vom Besten aus. 😀
Echt?
Das ist mir bisher überhaupt nicht aufgefallen 🙂
Auch die Bulgaren sprechen nur von Sofia. Auch gerade im ORF wurde der Song Contest in Sofia angekündigt. Aber schauen wir mal.
Ich find es super, dass der ESC in Bulgarien ausgetragen wird, in Osteuropa war er ja bisher kaum. Die Finanzierung wird bestimmt eine Herausforderung für Bulgarien werden. Aber es wird dem Land auch viel bringen.
Bisher fünfmal: Zagreb 1990, Kiew 2005, Belgrad 2008, Moskau 2009 und erneut Kiew 2017.
Im TV. 📺
Wo denn sonst ?
Sachlich betrachtet führt wohl kein Weg an Sofia vorbei. Eine schöne Altstadt ist zwar „nice to have“, denke aber, die Infrastruktur ist am relevantesten, neben der Halle. Und die scheint wohl in Sofia eindeutig am besten zu sein.
SOFIA 2027🇧🇬🇧🇬🇧🇬🇧🇬🇧🇬SOFIA 2027🇧🇬🇧🇬🇧🇬🇧🇬🇧🇬SOFIA 2027🇧🇬🇧🇬🇧🇬🇧🇬🇧🇬
Dieser Artikel würde nur Sinn ergeben, wenn es überhaupt eine Ausschreibung geben würde. In der Pressekonferenz klang es zunächst nicht so.
„Breaking News: Doch offener Prozess, folgende Städte werfen ihren Hut in den Ring“, das wäre es eigentlich gewesen. Aber gut, ein gewisser Anteil an Boulevard gehört wohl auch in diesen Blog.
Und Lucy Diakovska moderiert 👍
Team Poli Genova
Beide!
Daran habe ich auch schon gedacht…. Allerdings sollte dann bitte nicht an Lucys Gruselauftritt von 2008 erinnert werden. Zudem war zu hören, daß sie sich als Bürgermeisterin ihrer Heimatstadt Pleven bewerben will.
Varna hat auch ne ziemlich große venue und Schwarzmeeranbindung. Also auch strand sonne und genügend hotels für einen kleinen Frühsommerurlaub 😉
Der ORF steht seit Wochen unter enormen Druck. Der eine und andere Skandal kam ans Tageslicht. Ein neuer Boss wird gesucht und in diesem Jahr auch gewählt. Für die anderen Medien in Österreich ist das natürlich ein gefundenes Fressen.
Sehr erfreulich ist, die verschiedenen Medien zollen dem ORF und der Stadt Wien Respekt für einen sehr gelungenen Song Contest. Es hätte ja auch anders kommen können (Geldverschwendung etc). Die Kronen Zeitung titelt gar „Ganz Europa lobt Song Contest in Wien“. Unterm Strich würde ich auch sagen, Österreich hat einen sehr guten Job gemacht. Leider hatte man großes Wetterpech. Aber noch nie wurde von einer Hostcity soviel Programm auf die Beine gestellt, wie in Wien.
Sorry, aber „Ganz Europa lobt“ ist nun wirklich Realsatire. Sagt die Krone auch, dass Cosmo überall die Charts toppt?
Vielleicht äußern sich ja noch User, die in Wien waren und berichten von ihren Erfahrungen.
Was mir bei meinem erst dritten ESC aufgefallen ist (da können die Österreicher aber nichts für): Ein ESC in einer mittelgroßen Stadt wie Malmö oder vor allem Basel im letzten Jahr gefällt mir viel besser. Jetzt in Wien konnte man das Eurovisionsfieber „nur“ innerhalb der Venues spüren, aber nicht auf jedem Quadratmeter. Ansonsten fand ich die Orga, soweit ich sie beurteilen kann, gut; aber dass die Moderationstexte und Intervall Acts quasi durch die Bank komplett uninspiriert, witzlos und teils ja auch noch mit KI generiert wurden ging für mich gar nicht. Vor allem nicht in einem Jubiläumsjahr.
Ich war Ende März in Wien, um vorab schon was von der Stimmung mitzubekommen. Aus beruflichen Gründen kann ich im Mai nicht. Jedenfalls sagte damals die ORF Chefin, wenn man durch Wien mit offenen Augen geht, bekommt man schon viel vom ESC mit. Was war ich dann enttäuscht. Nix wirklich nix war zu sehen oder spüren. Nur am Rathaus die Countdown Uhr und bei der Stadthalle war ESC Stimmung. Bei einem Souvenir Laden habe ich nach Auri gefragt. Die freundliche Dame hat mich mit großen??? angeschaut. Am Flughafen war auch noch nichts ersichtlich. Aber mir wurde klar, in Wien gibt es so ein intensives dichtes kulturelles Angebot. Die Entscheidung für Vienna war richtig. Und das beste, am Freitag hat mich noch das ESC- Fanbier von OTTAKRINGER erreicht.
Das ähnlich auch so, Malmö 2013 war der schönste ESC bei dem ich vor Ort war, weil das Event die Stadt wirklich übernommen hatte. Bei allen anderen musste man wirklich zT das Flair suchen. Darum sicher auch der Tend weg von den Mega-Städten.
Mir hat es total gut gefallen, dass der ESC „eingebettet“ war in eine so große und historisch wie kulturell vielfältige Stadt wie Wien, ohne deren eigentliche Besonderheiten zu verdrängen. Da hat man doch zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt sozusagen 😇 Und sie haben uns den gesamten Rathausplatz, die Wiener Stadthalle und den Prater Dome zur Verfügung gestellt – mehr kann man nicht erwarten! Und innerhalb der Venues war die ESC Stimmung herausragend gut.
Also gerade der Euroclub war wirklich erste Sahne. Riesengroß, sehr professionell und die Stimmung an jedem Abend extrem gut und friedlich.
Es ist immer Geschmackssache was einem gefällt oder nicht, aber Pausenfüller und ESC ist immer so eine Sache. Ich fand es die letzten 2 Jahre nervig, wie die Veranstalter versuchten einen Hype aufzubauen, um eine mögliche Teilnahme von ABBA und Celine Dion. Ganz zu Schweigen von Madonna. Jedenfalls fand ich persönlich dann die Avatare von ABBA sehr ideenlos und öde. Im Finale fand ich das ESC Medley unterhaltsam. Das Highlight für mich Lordi mit „Save your kisses for me“. Auch Parov Stelar fand ich durchaus stimmungsvoll. Im Gegensatz zu 2015 eine deutliche Steigerung.
Ich hatte schon Sorge, dass Martin Grubinger noch mal darf. Parov Stelar fand ich richtig gut.
Soweit ich mich erinnern kann gab es 2015 in den Semis gar keine Pausenacts. Mal abgesehen von den eingespielten Videorückblicken. Und der Hund von Mirjam Weichselbraun zeigte uns Wien 🫣 .
Das war 2026 aber eine deutliche Steigerung.
Aber das Opening mit dem Schiff das sich den Weg durch Europa bahnt hatte schon sehr viel Ähnlichkeit mit der Raupe bzw Schmetterling von 2013
Ich fand es sehr lustig gemacht. Mit JJs Siegerpokal, wo nochmal alles gut ging. Und das Schiff vergessen wurde.
Auch das gefühlvolle Opening im Semi 1 und das sehr witzige im Semi 2 fand ich sehr gelungen.
Finde ich lustigerweise genau andersrum. Ich war bei etlichen dabei und ich fand dass man in Wien das an jeder Ecke spürte dass Songcontest ist. So sehr dass ich Verständnis für die Otto-Normal-Wiener*innen habe, wenn ihnen das ganze auf die Nerven ging.
Lissabon zB hatte scheinbar überhaupt keine Lust auf den Contest. Da gab es so gut wir nix nebenbei, ein liebloses Village und langweilige Shows.
Hier übrigens eine spannende Berichterstattung des ORF über die ganzen Side-Events:
Promis, Punkte, Parties vom 17.05.2026 um 21:08 Uhr
https://on.orf.at/video/14323347/promis-punkte-parties
Hey Andi,
ich war von Donnerstag bis Sonntag vor Ort und ich kann dir nur 100% zustimmen. Ich finde Wien war ein ganz wunderbarer Gastgeber! Eine bessere Location als das EuroVillage direkt am Rathaus kann ich mir kaum denken und die Orga war wirklich 1a. Die Bühnenshows in der Wiener Stadthalle habe ich als grandios empfunden, live in der Halle während des Juryfinals als auch beim 2. Semi im EuroClub und dann während des Finales beim Public Viewing. Und auch kleine Details haben das Erlebnis aufgewertet: Der Einlass zur Halle z.B. hat ganz schön lange gedauert angesichts der Sicherheitskontrollen – aber während wir gewartet haben, hat ein Chor live für uns die Eurovisionshymne, „An Tagen wie diesen“, etc. gesungen. Eine herrliche Idee. Zahlreiche Wiener Kaffeehäuser haben sich als Paten für die einzelnen Nationen zur Verfügung gestellt, Straßenbahnen waren mit ESC Fähnchen beflaggt, usw. Im EuroVillage haben wir tagsüber live u.a. Sarah Engels, Sal da Vinci sowie Linda und Pete gesehen. Vor dem Finale am Samstag hat Zoe (Loin d´ici) ein Konzert am Rathaus gegeben. Während der Liveübertragungen leuchtete das Rathaus in den Farben der jeweiligen Nationen. Zahlreiche Museen hatten Sonderausstellungen organisiert, der Wiener Naschmarkt hat während einer Sonderveranstaltung die kulinarische Vielfalt Europas präsentiert, usw. Ich weiß gar nicht, was man von einem Gastgeber noch alles verlangen sollte. Ja, die Moderation der Shows fand ich jetzt auch nicht ausnahmslos überzeugend, aber die ist für mich ohnehin nebensächlich, erst Recht wenn man den ESC live vor Ort begeht. Deshalb kann ich nur sagen: Vienna 12 points.
Das kann ich mir durchaus vorstellen, aber Tatsache ist natürlich, dass der ESC eine pan-Europäische Fernsehshow ist und nicht nur ein Fan-Event. Da liegt die Messlatte doch anders und im Gegensatz zu 2015 sind die Organisatoren strangerweise dran gescheitert. Bin mal gespannt, wie Bulgarien das handelt.
Wow danke Dennis für Deine Eindrücke. Das klingt ja richtig toll. Wie sich die Zeiten geändert haben. Wie der ESC in Düsseldorf war, gab es leider noch kein echtes Programm in der ESC Woche. Das hat sich langsam in den Folgejahren etabliert.
Eric Saade im EuroClub war Programm genug! 😂🥰🫠😉
Eric Saade der Provokadeur. 🤣🤣🤣
Ich kann mich noch erinnern, beim roten Teppich gab es den „Skandal“ weil sich zwei Besucherinnen an einem Scheinwerfer „verbrannten“. Sie bekamen als Wiedergutmachung freie Karten für das Juryfinale 😉
Auch in Düsseldorf war der Teppich türkis und er wurde (kein Witz) 50 Meter von meiner Haustür ausgerollt…Aber stell dir vor, uns Anwohnern wurde dennoch nicht gestattet, über den Teppich zu laufen! Das musste mal Erwähnung finden hier…😇
Witzig so nah 😀. Du wohnst aber nicht in der Tonhalle? 😉
In nicht, aber sie ist fast mein „next door neighbour“ 😇
🤣
Skandalös! Da hat Regine aber nicht genug ihre Kontakte spielen lassen!
Dabei seid ihr doch die wahren Superstars. Wer braucht schon Senhit und Boy George? 🌟
😂 😉 😇 Ich glaub damals waren wir noch nicht so berühmt, weißt du? 😂😂
Kann ich alles so unterschreiben. War am Samstag in der Halle – direkt im GC vor der Bühne – kann nur positives berichten, war alles super organisiert. Die ganzen Acts plus Kaleen nur wenige Meter entfernt zu beobachten, wie sie vor den Stufen zur Bühne warteten und trotzdem freundlich, entspannt und gut drauf waren, ist schon ein Erlebnis. Besonders cool drauf war A. Rybak, er spielte beim Warten noch auf seiner Geige fürs Publikum.
Zu den zwei Hosts: Ja, da war bestimmt noch Luft nach oben, besonders das Script, aber die Moderatoren sind auch für mich eher nebensächlich.
Noch zu den Props: Hier ist man in diesem Jahr schon absolut an die Grenzen gegangen, hat auch Kaleen bestätigt. Dass das in den Live-Shows trotzdem so gut klappte – großer Respekt an die Stage-Crew für die Leistung beim Auf- und Abbau!
Mein Fazit: Wien 2026 war schon ein sehr guter ESC mit eigenem Charme und markantem Look.
Also stimmt es, ich habe gelesen das Kaleen die Künstler immer von der Bühne begleitet hat 🙂
Ja, sie war Stage Director. Hat die Acts auf die Bühne begleitet, wenn nötig noch Kostüme und Haare gerichtet, oft gab es auch noch eine herzliche Umarmung mit den Künstlern und dann gab sie das Stage-Ready. Nach der Performance begleitete sie die Acts wieder von der Bühne.
👍🏻
Da kann ich mich nur anschließen. Wir waren eine Woche dort. War echt toll. Hat wirklich alles super reibungslos geklappt von mir auch zwölf Points
Volle Zustimmung!
👍🏻 💪🏻 😉
Lieben Dank Dennis und auch den anderen für die schönen Berichte.
Live vor Ort ist immer was ganz besonderes. Man erlebt eigentlich ständig was anderes, sieht viel von der Stadt und hat soviele Begegnungen. Die ESC`s , die wir vor Ort erlebt haben, bin ich immer voll in der tollen Atmosphäre versunken und irgendwie brauchte ich in dieser Zeit auch weniger Schlaf, weil man ja soviel mitbekommen wollte.
Zu Hause am Fernsehen ist es ein ganz anderes Erlebnis, aber auch nicht schlechter. Dieses Jahr war es für uns sehr gemütlich, nicht anschließend nach der Show in die überfüllte Straßenbahn oder den Bus einsteigen zu müssen. Hat alles seine Vor- und Nachteile.
Schön, dass ihr es auch alles sehr positiv beurteilt. Hier auf dem Blog gab es ja wieder sehr viel negative Meinungen, ob zur Moderation oder den Intervallacts oder überhaupt, was für ein schlechter Jahrgang das doch wieder war. Ich sehe das nach wie vor differenzierter. Die Moderation ist von Menschen abhängig, und Menschen sind unterschiedlich, der eine trifft den Humor oder den Geschmack der Allgemeinheit, die andere vielleicht nicht so, auch Intervallacts sind Geschmacksache und meiner Meinung nach nicht in gut und schlecht einzuordnen, und die Musikacts sowieso. Also ich will nur damit sagen, mir hat der ESC in Wien am Fernseher großartig gefallen. Habe auch noch den einen oder anderen Kontakt, von dem man Bilder und Videos live vor Ort zu sehen bekommen hat und ESC Kompakt hat durchgängig super berichtet. Und ich sage auch nochmal DANKE für die Tagesberichte von euch allen, die vor Ort waren und etwas geschrieben haben.🙂🙂🙂
😘
Übrigens noch ein kleiner „Fun“-Fact zum Kamera-Fail von Tschechien: Es war exakt der gleiche Steadicam Kameramann (glaub er ist Schwede) dem auch das Pech bei Kaleen 2024 passiert ist! Er kann dafür natürlich gar nichts, es war ja wieder ein Funk-Übertragungsproblem der Kamera selbst.
War der zufällig auch letztes Jahr in der Schweiz dabei? 😉
Ja, er war auch in Basel an der Steadicam, aber nicht bei Zoe Mae! Da hat man nur für „Voyage“ einen eigenen Kameramann geholt, der ein Profi für diese spezielle Kino-Kamera war, die man nur bei ihr einsetzte.
Der Euroclub und das Village waren phänomenal gut: Riesig, gut organisiert, gutes bis tolles Programm. Spitze, gerne jedes Mal so!
Die Bühne in der Halle war super und auch der penible Security-Check wurde durch viele Personal gut gestemmt.
Meine Kritikpunkte:
– Die Shows fand ich weniger unterhaltsam als in den Vorjahren (wozu aber natürlich jeder seine Meinung haben kann.
– Ganz, ganz schlimm war v.a. das Warmup in der Halle: Die DJs und ModeratorInnen vom ORF haben da fast ausschließlich Musik für die Generation Ü60 gespielt. Das vom Stehplatz aus 2 Stunden mitzuverfolgen hat schon geschlaucht, da die Musik ab dem Jahr 2000 fast komplett ignoriert wurde und einfach keine wirkliche Stimmung aufkam. Garniert mit „Volare“ und „Sweet Caroline“(!) in DJ Ötzi-Versionen. Als wir am 2. Tag gemerkt hatten, dass wieder genau das gleiche Warmup läuft, haben wir lieber draußen gewartet (der Vorteil war, dass wir da Sitzplätze hatten).
Außerdem haben die Moderatoren sich sehr auf die deutschsprachigen Moderationen konzentriert und nur die wichtigsten Infos mit ihrem eher schlecht verständlichen Englisch übersetzt. Im Grunde hätte jede Spotify-Playlist dieses Blogs bessere Stimmung gemacht als die 2 Stunden Vorprogramm.
– Die Stimmung in Basel und Liverpool war dort aufgrund der Größe der Stadt natürlich eine ganz andere, weil der ESC dort alles beherrscht hat, während er in einer Millionenstadt wie Wien nicht überall sichtbar war. Das ist aber logisch und möchte ich der Stadt Wien nicht vorwerfen. Zumindest hat die öffentliche Hand viel gemacht – ich habe auf den Displays in den Straßenbahnen z.B. zahllosen ESC-Informationen, Quizfragen und Kurzinfos zu den 35 Künstlern gelesen.
Kurzum: Wien war generell eine richtig gute Host City, auch wenn die Stimmung in kleineren Städten natürlich von Natur aus eine ausgelassenere ist.
Es gibt gibt erstaunliche Unterschiede zwischen den Ergebnissen beim Semi und Finale. Polen hat im Semi voll beim Publikum abgeräumt. Lag sogar vor den Finnen! Und im Finale gab es nur 17 Publikumspunkte.
Polen war im schwächeren Semi und hatte dort einen exzellenten Startplatz.
Aber so ein derber Unterschied bei den Publikumspunkten???
Vielleicht ist es ähnlich wie hier in Deutschland: Weniger Zuschauer im Semi, andere Zusammensetzung des Publikums.
Dispora-Voting kann im Semi halt viel stärker durchschlagen, wenn weniger Einheimische mitvoten.
Die Schweden hatten großes Glück, dass rechtzeitig das Wertungssystem zum ESC 2026 geändert wurde. Ansonsten wären sie rausgeflogen. Im Semi 1 profitieren davon Belgien und eben Schweden. Leider zum Nachteil von Montenegro und Estland. Die wären nach Zuschauervoting im Finale gewesen.
Im Semi 2 kann sich Tschechien bei den Jurys bedanken. Zum Nachteil der Schweiz, die sonst im Finale gewesen wäre. Besonders tragisch bei den Eidgenossen ist, sie waren sowohl bei Jurys und Publikum auf Rang 9 und trotzdem gab es kein Finalticket.
😭
Coole Bilder von Daras Ankunft am Flughafen Sofia! Wird sicher was mit dem Land machen.
Diese großen Gewinne haben oft einen wichtigen Impact, ich sag nur Wunder von Bern.
Zeigt auch den Impact vom ESC, nach den ganzen Abgesängen. Eurovision spirit ist alive!
Und sie hat noch kein zweifelhaftes Interview gegeben. Bisher super unkompliziert.
Egal wir freuen uns jetzt erst mal auf die Relegation , 🐺Burg gegen Heilbronn oder so.
Das wäre wahrscheinlich reines Frustgucken. WOB wird das ziehen.
Greuther Fürth gegen Essen
Herzlichen Glückwunsch an Dara.
Sie steht mit Bangaranga auf Platz 1 der Spotify Daily Charts Germany mit rund 590.000 Streams. Dazu sind noch eine Menge andere Künstler in den Top 200 vertreten.
https://charts.spotify.com/charts/view/regional-de-daily/2026-05-17
Bei den Spotify Daily World Charts hat es Dara bis auf Platz 12 geschafft.
Später kann ich es evt. ausführlicher schreiben, wer wo gelandet ist.
Heute in den Nachrichten: Neben Sofia, Plowdiw und Burgas soll auch Varna interessiert sein.
18 Songs sind bei den Spotify Daily Charts vertreten.
Folgende Künstler fehlen von Finale: Alis, Aidan, Lion Ceccah, Leleka, Daniel Zizka, Lavina und Essyla.
Von dem ausgeschieden Halbfinalisten hat es keiner in die Spotify Charts geschafft. Letztes Jahr waren glaube ich ein paar mehr Lieder vertreten.
Platz 001: Dara – Bangaranga 591,449
Platz 009: Sarah Engels – Fire 202,538
Platz 013: Cosmo – Tanzschein 172,214
Platz 014: Noam Bettan – Michelle 148,593
Platz 015: Felicia – My System 146,650
Platz 016: Alexandra Capitanescu – Choke Me 145,926
Platz 029: Satoshi – Viva, Moldova! 125,118
Platz 031: Sal Da Vinci – Per Sempre Si 122,819
Platz 039: Delta Goodrem – Eclipse 116,443
Platz 047: Akylas – Ferto 110,610
Platz 060: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin 103,178
Platz 062: Soren Torpegaard Lund – For Vi Gar Hjem 99,893
Platz 080: Antigoni – Jalla 88,608
Platz 099: Lelek – Andromeda 82,638
Platz 126: Jonas Lovv – Ya Ya Ya 75,685
Platz 136: Monroe – Regarde ! 72,726
Platz 175: Look Mum No Computer – Eins, Zwei, Drei 68,789
Platz 179: Alicja – Pray 65,367
Freue mich dermaßen für den Erfolg vin Bulgarien. Habe den Song seit gestern locker 30x in Spotify gehört.😁
Das ist schon ein Klasse Ohrwurm. 😀
Allerdings
Bulgarien ist ein relativ kleines Land, da ist es natürlich naheliegend, das die Hauptstadt Sofia der Austragungsort wird. Wenn denn der Bulgarische Sender überhaupt finanziell dazu in der Lage ist, den ESC auszurichten. Nicht umsonst hat man doch vor 2026 ein paar Jahre nicht teilgenommen.
„….und vor allem nach einer Arena, die den enormen Anforderungen des modernen Eurovision Song Contest gerecht werden kann.“
Auf die Idee, diesen ganzen Pomp mal wieder etwas abzuspecken, zu erden und so Kosten zu sparen kommt wohl keiner. Warum muss der ESC von Jahr zu Jahr noch größer, aufwendiger, spektakulärer … werden!?
https://songcontest.orf.at/story/Bulgarien_Herausforderung100
Hier kann man nachlesen wie die Stimmung in Bulgarien ist und wie es weitergeht 😀
Ich denke mal, wir blicken nächstes Jahr alle nach Sofia.
ja, der ESC findet in Varna statt
Bin für Burgas🩵