
Der Eurovision Song Contest versteht sich offiziell als unpolitischer Musikwettbewerb. Gleichzeitig war und ist er aber immer auch ein europäisches Verständigungsprojekt – besonders für kleinere Länder, die sich auf der ESC-Bühne kulturell und gesellschaftlich präsentieren wollen. Genau deshalb sorgt der Rücktritt von Vlad Țurcanu, dem Generaldirektor des moldauischen Fernsehsenders TRM, nach dem ESC-Finale 2026 weit über eine gewöhnliche Punkte-Diskussion hinaus für Aufsehen. Denn die Debatte um die moldauische Jurywertung berührt nicht nur das Verhältnis des Landes zu Rumänien und der Ukraine, sondern könnte auch Auswirkungen auf Moldaus künftigen ESC-Kurs haben.
Vlad Țurcanu kündigte am Montag seinen Rücktritt als Chef des öffentlich-rechtlichen Senders Teleradio-Moldova (TRM) an. Auch seine Stellvertreter Andrei Zapșa und Cornel Ciobanu verlassen ihre Posten. Vorausgegangen war massive Kritik an der moldauischen Jurywertung im ESC-Finale: Während das moldauische Publikum Rumänien die vollen zwölf Punkte gab, vergab die Jury lediglich drei Punkte an Alexandra Căpitănescu und ihren Song „Choke me“. Noch stärker diskutiert wurde, dass die Ukraine von der moldauischen Jury überhaupt keine Punkte erhielt. Die zwölf Jury-Punkte gingen stattdessen an Polen.
Dabei geht es nicht einfach nur um enttäuschte Fans oder die übliche ESC-Aufregung über Punktvergaben. Moldau und Rumänien verbindet weit mehr als eine Nachbarschaft: Beide Länder teilen dieselbe Sprache und eine enge kulturelle Geschichte, seit Jahren gibt es immer wieder Diskussionen über eine mögliche stärkere politische Annäherung oder sogar Wiedervereinigung. Gleichzeitig grenzt Moldau direkt an die Ukraine und befindet sich geopolitisch seit Jahren in einem Spannungsfeld zwischen europäischer Orientierung und russischem Einfluss.
Vor diesem Hintergrund wurde die Jurywertung in Moldau emotional und politisch aufgeladen wahrgenommen. Dabei hat die Jury formal genau das getan hat, was sie tun soll: musikalische Beiträge bewerten und eben nicht politische Beziehungen zwischen Ländern berücksichtigen. Dass dies nun zum Politikum wurde, zeigt, wie symbolisch der ESC in manchen Staaten verstanden wird und welche Bedeutung er dort weit über Unterhaltung hinaus besitzt.
In einer Pressekonferenz sprach Vlad Țurcanu deshalb von einem „gravierenden“ Vorgang. Er erklärte: „Unsere Haltung gegenüber der Ukraine besteht nicht aus null Punkten, und unsere Gefühle für Rumänien können nur Liebe sein.“ Gleichzeitig übernahm er als Senderchef die Verantwortung für die Juryentscheidung, obwohl TRM sich später offiziell von der Wertung distanzierte und betonte, die Jury repräsentiere „nicht die Position des Unternehmens.“
Für viele Beobachter ist die Entwicklung auch deshalb bemerkenswert, weil Moldau in diesem Jahr besonders viel Energie in die Professionalisierung seines ESC-Acts investiert hatte. Der nationale Vorentscheid wurde aufwändiger produziert, international stärker wahrgenommen und dürfte eines der wichtigsten Entertainment-Events des Landes in diesem Jahr sein. Gerade in einem vergleichsweise kleinen Staat mit nur rund 2,5 Millionen Einwohnern besitzt der ESC eine deutlich größere gesellschaftliche Relevanz als etwa in Deutschland. Diese Doku von ESC Gabe (unten) zu dem Thema ist sehr sehenswert und schafft Kontext.
Mit dem diesjährigen ESC-Beitrag „Viva Moldova“ von Satoshi und seinem Top-10-Ergebnis in Wien gelang es dem Land, sich auf europäischer Bühne selbstbewusst zu präsentieren. Der ESC wurde damit einmal mehr zu einer Möglichkeit, gerade auch im eigenen Land die kulturelle Zugehörigkeit zu Europa sichtbar zu machen – ganz im Sinne des ESC-Mottos „United By Music“.
Auch daher wird nun von einigen befürchtet, dass der Rücktritt von Vlad Țurcanu den eingeschlagenen ESC-Weg gefährden könnte. Denn ausgerechnet die zentrale Figur hinter Moldaus jüngster ESC-Strategie verlässt nun den Sender. Ob der ambitionierte Vorentscheid und die klare europäische Ausrichtung des Projekts künftig fortgeführt werden, erscheint damit offen.
Deeskalierende Worte kamen derweil von den beteiligten Künstler*innen selbst. Moldaus ESC-Vertreter Satoshi appellierte an die Fans, keinen Hass zwischen Moldau und Rumänien zu schüren: „Unsere Länder waren und werden Freunde sein.“ Auch Rumäniens ESC-Drittplatzierte Alexandra Căpitănescu reagierte versöhnlich. Sie betonte, es sei „nicht normal, ein ganzes Land für die Entscheidung von sieben Personen verantwortlich zu machen“ und bedankte sich ausdrücklich beim moldauischen Publikum für dessen Unterstützung.
Bleibt zu hoffen, dass sich die aufgeheizte Stimmung schnell wieder beruhigt und Moldau den eingeschlagenen Weg beim Eurovision Song Contest trotzdem weitergeht. Denn auch in diesem Jahr hat das Land gezeigt, wie sehr es den ESC kulturell bereichern kann und welche Bedeutung der Wettbewerb für die europäische Idee auch heute noch besitzt.
Kannst Du die heftigen Reaktionen auf die moldauische Jurywertung nachvollziehen? Haben die Jury-Mitglieder korrekt verhalten? Und wie wichtig wäre es für Dich, dass Moldau den zuletzt eingeschlagenen ESC-Kurs trotz des aktuellen Skandals fortsetzt? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Ich meine, mich dunkel erinnern zu können, dass die Voting-Ergebnisse für Rumänien beim ESC in Moldawien schon immer von staatstragender Wichtigkeit waren. War da nicht mal irgendwann was mit einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss, weil es weniger als die scheinbar gesetzlich vorgeschriebenen 12 Punkte gab? 😉 Oder verwechsele ich da irgendwas?
Dass deswegen jetzt gleich ein Senderchef abtritt, ist mir neu – und irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, dass das die ganze Geschichte dahinter ist. Aber natürlich hat das aufgrund der kulturellen und politischen Lage dort einen ganz anderen Stellenwert. Und die Verbundenheit mit der Ukraine ist da natürlich aufgrund der gemeinsamen Bedrohungslage auch viel enger. Ich war vor kurzem auf einem Bildungsurlaub in Riga, und da hat der Ukrainekrieg einen völlig anderen Stellenwert als bei uns, was natürlich aufgrund der traumatischen Besetzungsgeschichte und der unmittelbaren Nachbarschaft nachvollziehbar ist.
Ich hoffe nur, dass Moldawien jetzt nicht alles über den Haufen wirft – deren Vorentscheidungen sind seit Jahren meine allerliebsten, auch weil sie so herrlich chaotisch sind und voller Trashperlen stecken. Vor allem würde ich die geilen Feierbretter vermissen, die das Land Gott sei Dank meist schickt und was auch das Genre ist, in dem sie auch am Besten sind. Viva, Moldova!
Bildungsurlaub in Riga? Wie heißt er denn?
OT
Ich spreche hier einmal ein Dankeschön an alle Bühnenmitarbeiter aus. Sie haben eine tolle Arbeit gemacht, wie man hier in diesem Video sehen kann:
https://www.instagram.com/p/DYhPukPjCA0/
Es waren auch Bühnenmitarbeiterinnen im Einsatz!
Verwendet da etwa jemand meinen Usernamen. Bitte suche dir einen anderen Namen aus. Vielen Dank.
Na da haben sich ja zwei gefunden.
Kommt mal klar!
Dann halt Bühnenaufbaupersonal!
Es kann und darf nicht sein, dass so ein Erdbeben folgt , wenn es dem Volk nicht passt , dass die heiligen Nachbarländer nicht genug Punkte bekamen , der ukrainische Beitrag war allenfalls Durchschnitt und Rumänien ziemlich Genrelastig und nicht Jedermanns Geschmack, da muss doch der Verantwortliche für die Abstimmung nicht abtreten , weil das Volk mosert. Es wird immer welche geben , denen das votingergebnis nicht gefällt , es ist doch nicht Pflicht den Nachbarn gefälligst Punkte zuzuschanzen , auch bei Nichtgefallen, nur weil sie nebenan liegen . Genau dieses Verhalten hat doch erst zur (Wieder)Einführung von Jurys geführt , diese ewige schieberei der Höchstpunkte, GR-ZY, S-FIN, SP-P, NL-B , Balkan hin und her etc., der Kern ESC ist das Wählen des besten Songs , egal aus welchem Land , und dieses „Wir müssen unseren Beitrag bzw den des Nachbarlandes unterstützen“ ist nicht der Sinn , wenn man diesen nicht mag .
Ja gut, dass hat aber die Schieberei nicht verhindert (Zy-Gr) und bei diesem ESC war das besonders auffällig
Es zeigt einfach, und hier außerordentlich deutlich, wie politisch der ESC ist und schon immer war. Traditionelle 12- Punktevergabe zwischen Griechenland und Zypern, Skandinavien-Staaten die sich immer Punkte gaben. Länder, die sich nicht „grün“ waren und sich keine Punkte gaben.
Aber dass hier gleich Verantwortliche ihren Posten räumen (mussten?) weil die Jury die Punkte „falsch“ vergaben ist neu. Es ist eine politische Einmischung gegenüber einer Jury die Lieder nach bestimmten Kriterien bewerten soll.
Und da stellt sich die Frage ob im Hintergrund Jurys von vornherein unter Druck gesetzt werden, vielleicht Andeutungen gemacht werden wie sie entscheiden sollen. Die Unabhängigkeit der Jurys ist in Gefahr und ihren Entscheidungen könnten zukünftig fragwürdig erscheinen. Das wird den Gewinnern nicht guttun, weil man vermuten könnte, sie hätten wegen politischen Drucks hohe Punktzahlen bekommen und somit sei ihr Sieg illegitim
Länder, wo politische Entscheidungsträger in die Wertung eingreifen, müssen ausgeschlossen werden, da gibt es kein Wenn und Aber.
Anscheinend gibt es auch in Polen Ärger um die Jury-Abstimmung. Kann irgendjemand aus Polen vielleicht mehr dazu erzählen? 🤔
Warum hier?
Es geht um die hohen Jury-Punkte für Israel. Ein Jury-Mitglied, die Gewinnerin des Junior Eurovision Song Contests, soll bereits öffentlich online bekanntgegeben haben, dass sie Israel auf Platz 24 gevotet hat. Es scheint wieder viele Diskussionen zu diesem Thema zu geben und online wird darüber wieder sehr viel kontrovers diskutiert.
Ehrlich gesagt ist mir diese sogenannte Krise Jacke wie Hose. Und warum regt man sich über eine Jurywertung auf. Wenn der Jury der rumänische Song nicht so gut gefallen hat, da muss man nicht mit übereinstimmen, aber ist doch kein Grund eine derartigen Aufriss zu veranstalten. Was kann der Senderchef vom moldawischen Fernsehen, für die Wertung der ESC-Jury?
Der italienische Sender RAI hat die detaillierten Zahlen des Televotings beim ESC veröffentlicht:
https://www.instagram.com/p/DYg-TdTjCuj/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=NTc4MTIwNjQ2YQ==
So etwas geht nicht und ist undemokratisch! Man sieht unter welchem Druck Moldau steht. Sie bekamen immer viele Punkte und standen häufig im Finale.
Mal ne Frage sollen die Juries beim ESC nicht unabhängig und ohne Druck von Außen ihre Bewertung abgeben können? Was haben sich da Politiker einzuschalten? Sollte da die EBU nicht eingreifen?
Da kann ja jeder kommen. Denn das was da gerade abgeht, hat ja nix mit normaler Kritik an einer Jurybewertung zu tun.
Hier regen sich die Länder komischerweise nicht auf. Warum wohl?
Es ist so ungerecht und Satoshi hat das ganze Theater nicht verdient. Er hat überall mit seiner Crew so gute Stimmung verbreitet, egal ob es in der Stadthalle war oder im Euroclub oder Rathausplatz.
Dabei haben Moldawien und Rumänien doch sehr gut abgeschnitten. Rumänien dritter, Moldawien immerhin auf Platz 8. Daher verstehe ich den ganzen Ärger überhaupt nicht.
Zeigt eigentlich dass das Jury-System gescheitert ist. Von Unabhängigkeit und Meinungsfreiheit der Jury ist man hier weit entfernt und somit ist die Jury völlig überflüssig.
Obwohl für mich sogar noch offensichtlicher, hat dieser Vorgang schon nochmal eine andere Qualität als die 12 Punkte zwischen Griechenland und Zypern. Vlt ist es auch einfach weniger Offensichtlich, weil Rumänien das Finale häufiger verfehlt hat…
Letztendlich sind die Umstände aber natürlich nicht sonderlich anders. Das sollten wir alle wissen. Wenn man sich in die Bevölkerung vor Ort hineinversetzt, kann ich den Aufschrei sogar etwas nachvollziehen.
Es ist aber natürlich etwas anderes, wenn Juries und Bevölkerung das Zuschachern der Punkte geräuschlos machen, als wenn sie solche öffentlichen Schlachten auszutragen. So kann in meinen Augen nächstes Jahr eigentlich keine Jury aus Moldau eingesetzt werden. Ein weiteres Problem für die EBU. Wie schön.
Wie wäre es wenn die EBU die Besetzung der Juroren von jedem teilnehmenden Land bestimmt? Und das die Namen bis nach dem ESC unter verschluß bleiben. Außerdem verstehe ich bis heute nicht, warum die Juries nicht am Samstag zusammen mit den Televotern abstimmen können. Gerade in der heutigen Zeit müsste das doch möglich sein.
Schön, dann gibt es einen Stromausfall und dann hast du aus einem jeweiligen Land weder Jury- noch Televoting. 🙄
Das Wort Stromgenerator dürfte die EBU auch schon mal gehört haben, oder?
Als Jurymitglied bräuchte ich ein paar Stunden Zeit die Auftritte erneut anzuschauen, bis ich die vollständige Wertung besten Gewissens abgeben kann. Da reichen 15 Minuten nicht aus.
Also bis zum Finale haben die Juroren bestimmt Zeit gehabt, sich die Songs und die Auftritte bis zum Erbrechen anzuschauen. Es gibt ja immer noch die Halbfinalauftritte der qualifzierten Länder, die man sich vor und zurück anschauen kann, um sich schon mal ein Urteil vor ab zu bilden. Da kann mir keiner sagen, das es für die Juroren da unmöglich ist ihr Voting am Samstag abzugeben.
Warum sollten die Jurymitglieder mehr Zeit bekommen als die normale Bevölkerung?
Wenn es wirklich erfahrene Leute aus der Musikbranche sind, dann hören die auch bei einmaligen hören die Unterschiede und sollten auch in der Lage sein die Songs entsprechend einzuordnen.
lasse liegt schon gemütlich im „ausklingbecken“. 😛
ich habe mir aber alle kommentare durchgelesen und stelle dabei eine gewisse imaginäre probulgarische vergnügtheit in sehr vielen kommentaren fest.
mich treibt ja mehr der 140 punkte abgrund um.🪓
Bitte ab jetzt nur noch politisch korrekte Punktevergabe! Wo kommen wir denn hin, wenn jeder nach Musikgeschmackt wählen würde!
Off-Topic:
Weiß nicht, ob darüber hier bereits berichtet worden ist. Die 0 Punkte für Israel aus Kroatien vom Publikum scheinen übrigens einen besonderen Grund zu haben. Es geht um einen Post online von der Gruppe Lelek, in dem sie sich gegen einen unpassenden Kommentar vom israelischen Sender Kan zu ihrer Performance mit den „Tattoos“ echauffieren. Darüber scheint es auch in anderen Medien Berichte gegeben zu haben. Sogar im kroatischen Fernsehen gab es Berichte, wie hier auf YouTube gefunden (leider nur auf Kroatisch vorhanden):
https://youtu.be/u6XuAC7–6A?is=U9Lqw-nhd7yzrOri
Matty hat einige Links dazu gepostet:
https://esc-kompakt.de/stoerung-des-auftritts-von-israel-im-ersten-esc-halbfinale-2026-vier-personen-aus-der-wiener-stadthalle-entfernt/#comment-797681
Und heute habe ich die Differenz in Wertung der israelischen Jury zwischen Halbfinale und Finale erwähnt inklusive kurze Erklärung:
https://esc-kompakt.de/esc-krise-in-moldau-warum-die-jurywertung-politische-sprengkraft-entwickelte-und-die-senderfuehrung-zuruecktritt/comment-page-1/#comment-805466
Mein Gott, wie wäre es wenn man nicht mehr so mimosenhaft auf jeden Mist reagieren würde. Woher wissen die eigentlich, was der Kommentator von Kan über sie gesagt hat? Ich kann mir nicht vorstellen, das die sich israelisches Fernsehen anschauen. Meinungsfreiheit gilt auch für Kommentatoren.
Könnte die EBU nicht die Jurys festlegen und dafür sorgen, dass diese geheim/ohne Druck abstimmen können? Die Namen sollten auch danach nicht veröffentlicht werden.
Mir fällt auf, dass es hier bei uns auf ESCkompakt keinen einzigen Artikel aus dem EuroClub gibt, keinen einzigen Artikel vom Public Viewing und auch keinen einzigen Artikel über das Live-Erlebnis aus der Stadthalle.
Es ist ja völlig in Ordnung und richtig, von der Jury aus Moldau zu berichten, zu schauen wo welche Punkte in den Semis herkamen, die Einschaltquoten zu analysieren, etc.
Mir kommt nur das Event selbst dabei ein wenig zu kurz. Mag ja sein, dass ich noch unter dem fantastischen Eindruck meiner eigenen Erlebnisse vor Ort stehe. Aber es wäre doch ganz sicher für die meisten ESC Fans mindestens so spannend zu lesen, wie Bangaranga den EuroClub zum Beben gebracht hat, wie beim Public Viewing tausende Fans aus ganz Europa vor der großartigen Kulisse des Wiener Rathauses gemeinsam den ESC gefeiert haben oder wie die KünstlerInnen abseits der TV Bilder mit dem Hallenpublikum interagiert haben etc…
Mir persönlich ist das jedenfalls viel wichtiger, als das unverbindliche Statement irgendeines belgischen Rundfunkmenschen oder die 8. Aktualisierung der Wettquoten. Zumindest aber, dass so gar kein Artikel dazu erscheint, finde ich ein bisschen schade.
Nix für ungut, ich liebe den Content, den die Blogger hier für uns kreieren, aber ich glaube ein bisschen Feedback in diese Richtung ist sicher auch mal gestattet.
#UnitedByMusic💗
Ich schreibe seit gestern ganz fleißig meine Eindrücke nieder. Zu deinen angesprochenen Themen können ja wenigstens wir einen gewissen Eindruck hier einbringen. Im Moment bin ich bei 6 Seiten und ich bin noch weit entfernt von ferto…ähh fertig. 🤭😂
Da bin ich mal gespann, wenn das Buch/Hörbuch von euch fertig ist. 😀
🤗 😊 👍🏻
Wenn du fertig bist, frage mal bei den Bloggern ob es einen Gastbeitrag sein darf.
Edit: Gaby L war schneller 😉
Was im Euroclub passiert, bleibt im Euroclub 🤣
😂 😂 😂
Es sind doch auch bestimmt Gastbeiträge von Leser:innen, die vor Ort waren, herzlich willkommen. Frag doch die Blogger:innen mal, ob Du mal einen Erlebnisbericht verfassen kannst. Würde mich auf jeden Fall auch interessieren, und ich denke viele andere auch, denn es gibt ja viele Leser:innen, die nicht die Gelegenheit hatten life dabei zu sein, aus welchem Grund auch immer…
Da stimme ich absolut zu. Ich lese sehr gerne die Berichte vom „Drum herum“ in Wien. Habe mich gestern über die Eindrücke gefreut, die User gepostet haben.
An geeigneter Stelle in den Kommentaren poste ich ab und zu persönliche Eindrücke aus Wien 👍🏻🫶🏻
Absolument 😎🤠!
Zur Verteidigung der Blogger möchte ich aber auch anbringen, dass es garantiert eine Fortführung der „Bye Bye Basel“-Reihe vom letzten Jahr geben wird. (Malges Namensvorschlag wäre ja Winke Winke Wien.) Normalerweise werden solche Erlebnisse ja in dieser Reihe nochmal genauer beleuchtet. Das wird also bestimmt noch kommen.
Gib doch den Bloggern mal ein bisschen Pause, nachdem sie sich, besonderes in letzten Wochen, den Bobbes aufgerissen haben für eine hervorragende Berichterstattung!
Wird alles in der Nachlese erscheinen.
Die Blogger müssen sich noch auf einen Namen der Reihe einigen.
„Wie wunderbar war Wien!“
Etwas sperrig, aber immerhin mit Tautogramm.🫣
😂 Wo steht denn, ich würde den Bloggern keine Pause gönnen? Ich hab doch lediglich gesagt, dass ich statt eines weiteren Artikels über Wettquoten oder belgische Regeländerungsvorschläge lieber einen Artikel aus dem EuroClub gelesen hätte. Das war alles. Und den wunderbaren Content der Blogger habe ich ebenfalls ausdrücklich gelobt. Wenn ihr sagt, das folgt noch, ist doch eh alles cool. 💗
Ich glaube, da musst Du Dir keine Gedanken machen, solche Themen kommen ja immer in der Nachbetrachtung („Warum, Wien, warum“?). Die Blogger haben mehr als genug Themen, die sie verfolgen und für uns aufbereiten, das finde ich persönlich deutlich interessanter als Variationen von „Alles war toll, die Musik im Euroclub war super, X war da!! Ich hab ein Selfie mit dem/der!!!“ Da sind die Kommentare das passendere Forum für, finde ich.
Ich fände eine Gegenüberstellung der Blogger-Meinungen in den Reactions mit dem tatsächlichen Ergebnis interessant. Meinte nicht Benny sogar, dass es für Rumänien mit dem Finaleinzug schwer werden würde? Offensichtlich kann man sich nicht nur auf die Wettquoten nicht verlassen, sondern auch nicht auf die Blogger-Prognosen.
Generationswechsel unter den Fans + Ostverschiebung des Schwerpunkts der Stimmen + Wo wettet man auf den ESC?
ESC-Fans sind Allesversteher, sie verstehen auch Osteuropa.
Verrückt. Man stelle sich das in Deutschland vor 😉
Die Zuschauerzahlen aus Moldawien für den ESC:
https://eurovoix.com/2026/05/23/moldova-eurovision-interest-soars/
Man fragt sich immer wieder: „Was haben die Geschworenen gehört/gesehen?“ Gerade auf so hohem Niveau sollte man mit jeder Aussage besonders vorsichtig sein. In Portugal heißt es oft: „Spanien gibt Portugal nie Punkte“, worauf ich antworte: „Wollt ihr etwa die Boooos aus Zypern und Griechenland hören?“ Die Jury gibt schließlich auch keine Aussage ab wie: „Was für Idioten diese Televoter doch sind!“