ESC-Krise in Moldau: Warum die Jurywertung politische Sprengkraft entwickelte und die Senderführung zurücktritt

Foto: Instagram @eurovision.com

Der Eurovision Song Contest versteht sich offiziell als unpolitischer Musikwettbewerb. Gleichzeitig war und ist er aber immer auch ein europäisches Verständigungsprojekt – besonders für kleinere Länder, die sich auf der ESC-Bühne kulturell und gesellschaftlich präsentieren wollen. Genau deshalb sorgt der Rücktritt von Vlad Țurcanu, dem Generaldirektor des moldauischen Fernsehsenders TRM, nach dem ESC-Finale 2026 weit über eine gewöhnliche Punkte-Diskussion hinaus für Aufsehen. Denn die Debatte um die moldauische Jurywertung berührt nicht nur das Verhältnis des Landes zu Rumänien und der Ukraine, sondern könnte auch Auswirkungen auf Moldaus künftigen ESC-Kurs haben.

Vlad Țurcanu kündigte am Montag seinen Rücktritt als Chef des öffentlich-rechtlichen Senders Teleradio-Moldova (TRM) an. Auch seine Stellvertreter Andrei Zapșa und Cornel Ciobanu verlassen ihre Posten. Vorausgegangen war massive Kritik an der moldauischen Jurywertung im ESC-Finale: Während das moldauische Publikum Rumänien die vollen zwölf Punkte gab, vergab die Jury lediglich drei Punkte an Alexandra Căpitănescu und ihren Song „Choke me“. Noch stärker diskutiert wurde, dass die Ukraine von der moldauischen Jury überhaupt keine Punkte erhielt. Die zwölf Jury-Punkte gingen stattdessen an Polen.

Dabei geht es nicht einfach nur um enttäuschte Fans oder die übliche ESC-Aufregung über Punktvergaben. Moldau und Rumänien verbindet weit mehr als eine Nachbarschaft: Beide Länder teilen dieselbe Sprache und eine enge kulturelle Geschichte, seit Jahren gibt es immer wieder Diskussionen über eine mögliche stärkere politische Annäherung oder sogar Wiedervereinigung. Gleichzeitig grenzt Moldau direkt an die Ukraine und befindet sich geopolitisch seit Jahren in einem Spannungsfeld zwischen europäischer Orientierung und russischem Einfluss.

Vor diesem Hintergrund wurde die Jurywertung in Moldau emotional und politisch aufgeladen wahrgenommen. Dabei hat die Jury formal genau das getan hat, was sie tun soll: musikalische Beiträge bewerten und eben nicht politische Beziehungen zwischen Ländern berücksichtigen. Dass dies nun zum Politikum wurde, zeigt, wie symbolisch der ESC in manchen Staaten verstanden wird und welche Bedeutung er dort weit über Unterhaltung hinaus besitzt.

In einer Pressekonferenz sprach Vlad Țurcanu deshalb von einem „gravierenden“ Vorgang. Er erklärte: „Unsere Haltung gegenüber der Ukraine besteht nicht aus null Punkten, und unsere Gefühle für Rumänien können nur Liebe sein.“ Gleichzeitig übernahm er als Senderchef die Verantwortung für die Juryentscheidung, obwohl TRM sich später offiziell von der Wertung distanzierte und betonte, die Jury repräsentiere „nicht die Position des Unternehmens.“

Für viele Beobachter ist die Entwicklung auch deshalb bemerkenswert, weil Moldau in diesem Jahr besonders viel Energie in die Professionalisierung seines ESC-Acts investiert hatte. Der nationale Vorentscheid wurde aufwändiger produziert, international stärker wahrgenommen und dürfte eines der wichtigsten Entertainment-Events des Landes in diesem Jahr sein. Gerade in einem vergleichsweise kleinen Staat mit nur rund 2,5 Millionen Einwohnern besitzt der ESC eine deutlich größere gesellschaftliche Relevanz als etwa in Deutschland. Diese Doku von ESC Gabe (unten) zu dem Thema ist sehr sehenswert und schafft Kontext.

Mit dem diesjährigen ESC-Beitrag „Viva Moldova“ von Satoshi und seinem Top-10-Ergebnis in Wien gelang es dem Land, sich auf europäischer Bühne selbstbewusst zu präsentieren. Der ESC wurde damit einmal mehr zu einer Möglichkeit, gerade auch im eigenen Land die kulturelle Zugehörigkeit zu Europa sichtbar zu machen – ganz im Sinne des ESC-Mottos „United By Music“.

Auch daher wird nun von einigen befürchtet, dass der Rücktritt von Vlad Țurcanu den eingeschlagenen ESC-Weg gefährden könnte. Denn ausgerechnet die zentrale Figur hinter Moldaus jüngster ESC-Strategie verlässt nun den Sender. Ob der ambitionierte Vorentscheid und die klare europäische Ausrichtung des Projekts künftig fortgeführt werden, erscheint damit offen.

Deeskalierende Worte kamen derweil von den beteiligten Künstler*innen selbst. Moldaus ESC-Vertreter Satoshi appellierte an die Fans, keinen Hass zwischen Moldau und Rumänien zu schüren: „Unsere Länder waren und werden Freunde sein.“ Auch Rumäniens ESC-Drittplatzierte Alexandra Căpitănescu reagierte versöhnlich. Sie betonte, es sei „nicht normal, ein ganzes Land für die Entscheidung von sieben Personen verantwortlich zu machen“ und bedankte sich ausdrücklich beim moldauischen Publikum für dessen Unterstützung.

Bleibt zu hoffen, dass sich die aufgeheizte Stimmung schnell wieder beruhigt und Moldau den eingeschlagenen Weg beim Eurovision Song Contest trotzdem weitergeht. Denn auch in diesem Jahr hat das Land gezeigt, wie sehr es den ESC kulturell bereichern kann und welche Bedeutung der Wettbewerb für die europäische Idee auch heute noch besitzt.

Kannst Du die heftigen Reaktionen auf die moldauische Jurywertung nachvollziehen? Haben die Jury-Mitglieder korrekt verhalten? Und wie wichtig wäre es für Dich, dass Moldau den zuletzt eingeschlagenen ESC-Kurs trotz des aktuellen Skandals fortsetzt? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.



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212 Comments
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor

Eine bizarre Geschichte, da steckt sicher noch mehr dahinter als nur die Jurywertung. Den pro-europäischen Kurs Moldovas wird das zweifellos nicht beeinflussen. Das Land ist eine Bereicherung für den ESC und Europa.

Marko +++
Marko +++
4 Monate zuvor

Hier setzen die altkommunistische Verhaltensmuster sich durch.

Jurywertung aus Moldavien:

Rumänien: Platz 14; einzelne Juroren Platz 4-24
Ukraine: 20 (12-25)
Bulgarien: 2 (2-8)
Polen: 10 (3-16)

Marko +++
Marko +++
4 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Das war nicht Moldau, sondern ein A-land. War noch im Halbschlaf.

Hier die richtige Jurywertung:

Rumänien 8 (3-16)
Ukraine 19 (8-23)
Bulgarien 4 (1-7)
Polen 1 (3-16)

as140
as140
4 Monate zuvor

Europa ist ein Kontinent. Meinen Sie die EU?

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor
Reply to  as140

Europa ist auch ein kulturelles Wertesystem, da ist die EU tatsächlich im Zentrum. Moldova will Teil davon sein wie zB auch die Ukraine und zunehmend Armenien. Darum reagiert Russland ja so panisch auf Annäherungen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
4 Monate zuvor

Absolut !

ESC-Pascal
ESC-Pascal
4 Monate zuvor

Aus meiner Sicht stellt die Reaktion Moldaus die grundsätzliche Teilnahmefähigkeit des Landes am ESC tatsächlich infrage. Wenn ein Senderchef öffentlich klarmacht, dass null Punkte für die Ukraine oder eine niedrige Bewertung für Rumänien offenbar nicht mit der Haltung des Landes vereinbar seien, sendet das eine fatale Botschaft an alle künftigen Jurys. Nämlich, dass nicht allein musikalische Kriterien zählen, sondern auch politische Erwünschtheit.

Damit wird das gesamte Prinzip unabhängiger Juryvotings ausgehöhlt. Denn welcher Juror stimmt künftig noch wirklich frei ab, wenn im Hinterkopf immer die Angst sitzt, mit einer politisch unerwünschten Wertung einen nationalen Skandal auszulösen oder personelle Konsequenzen nach sich zu ziehen? Entweder Jurys sind unabhängige Fachgremien oder sie sind diplomatische Instrumente, beides gleichzeitig funktioniert nicht.

Genau deshalb ist das aus meiner Sicht mehr als nur eine nationale Kontroverse oder ein Kommunikationsfehler. Wenn ein Broadcaster faktisch signalisiert, dass bestimmte Wertungen politisch nicht akzeptabel sind, stellt sich ernsthaft die Frage, ob unter solchen Bedingungen überhaupt noch eine glaubwürdige und regelkonforme Teilnahme möglich ist. Die EBU sollte das nicht einfach ignorieren, denn wenn so ein Präzedenzfall ohne Konsequenzen bleibt, beschädigt das die Legitimität des gesamten Jury-Systems weit über Moldau hinaus.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor
Reply to  ESC-Pascal

Es wäre ja kein Präzedenzfall, das ist Armenien/Azerbaijan schon lange.

ESC-Pascal
ESC-Pascal
4 Monate zuvor

Der Vergleich mit Armenien und Aserbaidschan greift für mich trotzdem nur bedingt. Natürlich gab es dort über Jahre politisch geprägte Votingmuster und gegenseitige Nuller. Mir ist aber kein vergleichbarer Fall bekannt, in dem ein Sender so offen nach außen trägt, dass bestimmte Jurywertungen politisch offenbar problematisch seien. Mag sein, dass es informell in anderen Fällen ähnlichen Druck gab, ohne dass wir davon wissen. Aber genau das macht es hier so dämlich. Selbst wenn solche Dynamiken im Hintergrund anderswo existieren, trägt man das doch nicht auch noch öffentlich nach außen und beschädigt damit aktiv die Glaubwürdigkeit des Juryprinzips. Denn damit sendet man zwangsläufig das Signal, dass künftige Jurys politische Erwartungshaltungen mitdenken sollten.

Tamara
Mitglied
Tamara
4 Monate zuvor
Reply to  ESC-Pascal

2009 haben einige Azeris für Armenien im Televoting abgestimmt. Sie bekamen danach allesamt „Besuch“ von den aserbaidschanischen Behörden. Die EBU hat damals als Reaktion eine Geldstrafe verhängt, ca 3000 EUR, wenn ich es noch richtig im Kopf habe.

Christian W
Christian W
4 Monate zuvor
Reply to  ESC-Pascal

Es ist ja in Armenien und Aserbaidschan sogar noch viel schlimmer. Jeder Juror und jede Jurorin weiß, was ihm oder ihr blüht, wenn sie den Todfeind nicht auf den letzten Platz setzen. Man weiß, was erwartet wird, dafür muss das Fernsehen dort gar nichts mehr machen.

Christian W
Christian W
4 Monate zuvor

Aber das Problem ist ja eigentlich das gleiche. Nur andersrum. Faktisch sind die Resultate, die Armenien und Aserbaidschan abgeben, wenn das andere Land im Wettbewerb steht, halt einfach grob regelwidrig. Und theoretisch müsste das disqualifiziert werden.

Ich finde ja auch, dass eine gewisse Gruppierung, die stets und ständig böse Manipulation und Betrug witterte zu diesem Thema erstaunlich still ist. Am Ende ging’s die ganze Zeit eventuell ja gar nicht um tatsächlichen Betrug und Manipulation? Hmmm……

elkracho
Mitglied
elkracho
4 Monate zuvor
Reply to  ESC-Pascal

Perfekt beschrieben.
Die moldawische Jury war halt ihrer Zeit voruas.
Der Rest hat anscheinend noch mächtig Nachholbedarf.
So kann (wird) das auch nicht auf politischer Ebene funktionieren.

Chemieunfall
Chemieunfall
4 Monate zuvor
Reply to  ESC-Pascal

Das ist kein Einzelfall. Ich frage mich da ernsthaft was manche Leute sich denken. Einige meinen nur weil Land X Land Y irgendwie hilft sollten Juries oder Publikum diesen Land Punkte schuldigt sein. WTF und seit 2024 wird im Internet wie eine Hetzjagd auf die Juroren gemacht die Israel fair bewerten bis sehr gut. In Polen regen sich manche auf das 12 Punkte nach Israel gingen und suchen die Schuldigen. Es wurde sogar die Ansageperson angegriffen weil sie es gewagt hat diese Punkte auszusprechen. In Moldawien war es ähnlich wo die Ansagerin überhaupt nicht die Punkte ansagen wollte weil Rumänien keine 12 Punkte bekamen. Es ist wild was in den letzten Jahren passiert wie manche Leute sich das recht rausnehmen wegen sowas banalen Leute anzugreifen. Die EBU muss definiert was dagegen unternehmen. Es kann nicht sein , dass man wenn man einfach seinen Job gemacht hat so viel Hass bekommt.

Marko +++
Marko +++
4 Monate zuvor
Reply to  Chemieunfall

Du bringst Israel auf.

Halbfinale 1: Israelische Jury setzt Kroatien auf Platz 12 (7-14), Israelisches Publikum auf 4.

Finale: Jury setzt Kroatien auf Platz 24 (22-24); Publikum auf 11.

Was passierte in der zwischen Zeit? Falsche Humor.
Irgendein israelischen Kommentator hat eine fiese Bemerkung über Leleks Andromeda gemacht.
Man staune, die Kroaten waren so frech das anzusprechen.
Schande!
KAN wurde gezwungen sich öffentlich zu entschuldigen.
Danach war Finale und 6 der 7 israelische Juroren haben Kroatien auf den letzten Platz gesetzt.
Selbstverständlich ist das alles Zufall.
Ya Ya Ya.

Last edited 4 Monate zuvor by Marko +++
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑 🏆
4 Monate zuvor

👏🏻 10 Punkte für Israel 🇮🇱 aus 🇲🇩 Moldau – von einer Jury, die fair und ehrlich gewertet hat. 🫶🏻 (Und 8 im Televoting.)

Jastus
Mitglied
Jastus
4 Monate zuvor

Irgendwie… albern?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Monate zuvor

Was für ne Bananenrepublik. Die Jurys sollen doch Lieder bewerten, nicht Flaggen …

Entweder kriegt die EBU das in den Griff oder sie schafft die Jurys ganz einfach ab.

Last edited 4 Monate zuvor by togravus ceterum
Musicat
Musicat
4 Monate zuvor

Aber dann gibt es noch mehr politisches Publikum die abstimmen.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Monate zuvor
Reply to  Musicat

Ich verzeihe es den Zuschauern allerdings eher als einer Jury, die laut Vorgabe eigentlich neutral und nach musikalischen/künstlerischen Kriterien abstimmen soll.

Andi
Andi
4 Monate zuvor

Warum alle bestrafen wenn einer aus der Reihe tanzt?

Rainer Knuth
Rainer Knuth
4 Monate zuvor
Reply to  Andi

Als ob es keine weiteren Länder gibt die politisch oder nachbarschaftlich abstimmen, was man beides nicht unter musikalisch sehen kann.

Eine neutrale Jury kann es fast nie geben, da die Mitglieder bereits wissen aus welchen Land der gehörte/ gesehene Song stammt, dieses Wissen zu verhindern ist unmöglich.

André Wieland
André Wieland
4 Monate zuvor
Reply to  Andi

Wäre das denn eine Bestrafung? Ich erinnere mich daran, dass es z. B. für den NDR lange Zeit gar nicht so einfach war, die Jury jedes Jahr vollzukriegen, weil die Jurymitglieder für ihre Wertungen in den sozialen Netzwerken so heftig angefeindet wurden.

Harry Leman
Harry Leman
4 Monate zuvor

So die Theorie…😁…

kon
kon
4 Monate zuvor

Da entscheidet die Jury anscheinend mal nach musikalischen Gesichtspunkten und es hagelt Rücktritte. Das ist wirklich erbärmlich und gar nicht im Sinne des Wettbewerbs.

Christian W
Christian W
4 Monate zuvor

Also wer meint, die Jury hätte entgegen der Regeln betrügen und einen anderen Beitrag nach vorne wählen sollen – der geht doch dann am Ende immer noch vollkommen zu recht. Oder wie? Oder was? Was für eine Farce.

Nelly
Nelly
4 Monate zuvor

Egal ob es gefällt oder nicht, man muss für den Nachbarn Höchstpunkte vergeben – furchtbare Haltung!

Geri
Geri
4 Monate zuvor

Jurys einfach abschaffen.
Owe schlechte Zeiten für germany.
Die Neidgenossen vernichten sie im Eishockey.
Zum superstar; hab immer gesagt die Klamotten passen nicht. Anleihen nehmen bei Zypern!
Die Finnin kann ja wieder Plan B auspacken.
Bangaranga war von Anfang an mein Siegersong.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor
Reply to  Geri

Immerhin hat Sarah besser abgeschnitten als Dein schlecht geschminktes Tanz 🐷!

Last edited 4 Monate zuvor by 4porcelli - give The 🦦 what he needs
Geri
Geri
4 Monate zuvor

Fand ich auch besser!
Aber um es mit Falco zu sagen zuviel rot.
Cosmos Brustpanzer war grausam
und sein Handtanz erinnert mich
an die Sicherheitsunterweisung vorm
Abflug.
Aber im Gegensatz zum Superstar ist er erst 19 und kann noch dazulernen.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor
Reply to  Geri

Hieß es nicht irgendwann im Vorfeld mal, dass Falcos Musik in einer Show eine Rolle spielen sollte, zB in einem Interval Act? Was ist damit gewesen, hast Du was gehört? Wäre geil gewesen.

Geri
Geri
4 Monate zuvor

Nee aber roxy ist recht gut informiert über die Zwidernigl vlt. weiss sie was.

Harry Leman
Harry Leman
4 Monate zuvor

Amadeus Amadeus….🎶, das wäre auch authentisch gewesen, vielfach wurde wohl dem ORF vorgeworfen, dass die Gags in den Shows nur kopiert waren…

Ich fand die Moderation auch ein wenig unmotiviert, um es diplomatisch auszudrücken. … 😂

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor
Reply to  Harry Leman

So gut als wenn ein ESC bei uns von Schöneberger und Elton moderiert würde.

Harry Leman
Harry Leman
4 Monate zuvor

Wahrscheinlich hätten die es noch besser gemacht…😂

Holgivision
Mitglied
Holgivision
4 Monate zuvor
Reply to  Geri

Letztes Jahr wären wir ohne Juries 11. Platz geworden. So schlechte Zeiten wären das nicht gewesen.

Last edited 4 Monate zuvor by Holgivision
ESC Jul
ESC Jul
4 Monate zuvor
Reply to  Holgivision

👍🏻👍🏻

AlexESC
AlexESC
4 Monate zuvor

Ich finde die Jury von Moldau hat alles richtig gemacht, da sie eben musikalisch bewertet hat und nicht politisch! Das ist der Sinn der Jury beim ESC und es lief alles nach den Regeln ab. Deswegen muss doch die Senderführung nicht zurücktreten.

Mischka0404
Mischka0404
4 Monate zuvor

Wir ziehen nun in den Krieg gegen die Österreicher, denn die haben Deutschland praktisch links liegen lassen. Und die Schweiz war für die längste Zeit neutral.😂😂😂

Last edited 4 Monate zuvor by Mischka0404
Alki Bernd
Alki Bernd
4 Monate zuvor
Reply to  Mischka0404

Womit denn? Mit der Gurkentruppe? Ich sehe die Schweizer schon vor Furcht erzittern,

Mischka0404
Mischka0404
4 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Schon mal was von Ironie gehört? 😂

Aufrechtgehn
Aufrechtgehn
4 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Die Strategie ist wahrscheinlich, dass die Schweizergarde sich totlachen soll, wenn unsere Jungs da mit ihren Gewehren stehen und mangels Munition „piff paff puff“ rufen.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Monate zuvor
Reply to  Mischka0404

Der ORF-Chef ist ja in vorauseilendem Gehorsam bereits zurückgetreten. 😀

sam1
sam1
4 Monate zuvor

OT:
Sängerin und Miss Europe Beatrice Turin lud gemeinsam mit GTNM-Star Aminata Sanogo zur ESC-Party der Extraklasse:

https://www.oe24.at/leute/kultur/song-contest/wiener-society-feiert-song-contest-ueber-den-daechern-von-wien/679719249

Und mit dabei war u.a. die Sängerin Misha Kovar, die ich ja sogar persönlich kenne und mit der ich Kontakt habe. Kennengelernt und angefreundet haben wir uns 2024 bei einem Konzert von ihr im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen. 2024 war mein persönliches Konzertjahr. Da war ich nämlich auf einigen.

Last edited 4 Monate zuvor by sam1
Dustin the Turkey
Dustin the Turkey
4 Monate zuvor
Reply to  sam1

Und nichts davon ist wahr.

sam1
sam1
4 Monate zuvor

Schau gerne Mal auf dem Instagram-Kanal von der Sängerin Misha Kovar rein. Unter den Leuten denen sie selber folgt bin nämlich u.a. ich. Und auf meinem Profilbild sieht man ein Selfie von uns beiden. Entstanden auf ihrem Konzert 2024. Ich heiße bei Instagram sam200229.

Bosch
Bosch
4 Monate zuvor
Reply to  sam1

Dann solltest du dein Instagram Profil freischalten.

sam1
sam1
4 Monate zuvor
Reply to  Bosch

Mein Profilbild ist frei einsehbar. Und das Profil von der Sängerin Misha Kovar ist frei zugänglich. Auch die Profile denen sie selber folgt sind einsehbar. Dafür muss ich nicht mein Profil freischalten.

Last edited 4 Monate zuvor by sam1
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor
Reply to  Bosch

Wäre es nicht das beste, wenn ihr Euch da einfach verlinkt? Oder Zwecks Austausches Eure WhatsApps, Adressen und X pics austauscht?

Dustin the Turkey
Dustin the Turkey
4 Monate zuvor
Reply to  sam1

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht.

Alki Bernd
Alki Bernd
4 Monate zuvor

Schuld daran ist diese Bestie im Kreml, die seit Jahrzehnten die fröhlichen und friedlichen Kontakte der Europäer vergiftet. Hoffentlich gelingt ihm das nicht demnächst auch für den Westen, sollten seine Handpuppen hier die Macht übernehmen.

Mantaplatte
Mantaplatte
4 Monate zuvor

Also, ich will jetzt mal die Diskussion hier ordnen. Ich kenne das Land in- und auswendig. Und festzuhalten ist, dass Moldau und Rumänien eine tiefe kulturelle Historie miteinander verbindet. Bei allen- teils unsachlichen – Kommentaren hier will ich das nochmal ausdrücklich betonen.

Geri
Geri
4 Monate zuvor
Reply to  Mantaplatte

Ausser deine Äusserungen zu Ö. find ich dich als wirkliche Bereicherung hier.
Man merkt halt gleich was ein Profi ist.

Shamso
Shamso
4 Monate zuvor
Reply to  Geri

😂🤣😂🤣

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Monate zuvor
Reply to  Mantaplatte

Eine tiefe kulturelle Historie, die bereits über hohe Televoting-Punkte ausreichend abgedeckt wird. Meiner Meinung nach.

schmabi
Mitglied
schmabi
4 Monate zuvor
Reply to  Mantaplatte

Und genau bei einer Jury-Wertung, die sich allein auf die musikalischen und inszenierungstechnischen Aspekte eines Beitrags konzentrieren soll, darf die kulturelle Historie keine Rolle spielen. Dafür sollen sie ja unabhängige und neutrale Jurys sein.

Erdnucki
Erdnucki
4 Monate zuvor

Mir wäre das ja schon peinlich es öffentlich zuzugeben, dass ich mich darüber aufrege, dass nicht politisch gevotet wurde.

Hans
Hans
4 Monate zuvor

Krass, dass in Moldau ausschließlich Frauen leben…

Nils
Nils
4 Monate zuvor

Da muss die EBU in irgendeiner Weise, mindestens aber mit einem Statement einschreiten. Es darf nicht sein, dass Köpfe rollen, nur weil die Jury genau das getan hat, was sie tun sollte – nämlich eben nicht blindlings direkt die Nachbarn beschenken.

Erdnucki
Erdnucki
4 Monate zuvor

Wo waren denn in den letzten Jahren (in denen es möglich war) die 12 Jurypunkte von Rumänien an Moldawien? 2019 war es das letzte Mal.

Harry Leman
Harry Leman
4 Monate zuvor

Vielleicht könnte man den Druck verringern unbedingt gewinnen zu müssen, die Acts haben ja keine politische Funktion oder ähnliches, manche Politiker verwechseln das eventuell..🤔
Es sollte doch idealerweise nicht um irgendwelche politischen und nationalen Interessen, sondern mehr um reine Musik, Kunst und Kultur gehen, und das für alle Länder. …
…und kann man wirklich sagen, der Song ist absolut der Beste, ist doch sehr persönlich…
Bei dem Voting gab es immer wieder auch in andern Ländern „Unregelmässigkeiten“ ( Nachbarländer bekommen doch sehr oft 12P).
Vielleicht wären diese sonst ähnlich beleidigt, selbst in D ist man ja enttäuscht, wenn A oder CH an D keine Punkte vergeben..?

Sobald es um Wettbewerb geht, ist es schwierig eine Balance zu finden, was gerecht ist oder nicht, Bewertungen werden wahrscheinlich durch die unterschiedlichsten Faktoren beeinflusst!?
Aber letztendlich ist es doch egal, was ist wirklich das Ziel….?
Der Zusammenhalt der europäischen Länder ist ein wichtiges Zeichen, sich kulturell und eventuell dann auch politisch/wirtschaftlich ohne Konflikte zu nähern. War das nicht die Idee der Gründern?
Die unterschiedlichen Song jedes Jahr, die Party und Vorbereitungen sollen doch Spaß machen, und nachher keinen Streit verursachen…, 😁
Dieses Jahr feiert Bulgarien im besonderen, freuen wir uns doch alle für Dara,
Das gibt dem Land hoffentlich das Gefühl von Zugehörigkeit, die hatten es in der Vergangenheit auch nicht immer leicht, oder?

Freuen wir uns auf die Vorbereitung 2027, alles easy …😂☀️🥂🎶

4porcelli - give The 🦦 what he needs
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4 Monate zuvor
Reply to  Harry Leman

Für Bulgarien freut’s mich auch, die hat ja sonst niemand bei irgendwas auf der Rechnung.

Harry Leman
Harry Leman
4 Monate zuvor

Tut ihnen ja wirtschaftlich auch gut, wenn mal so ein Event im Lande ist…🤔!

4porcelli - give The 🦦 what he needs
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4 Monate zuvor
Reply to  Harry Leman

Du bist glaube ich erst kürzlich hier aktiver, oft gute Kommentare – danke!
Im Falle Bulgariens ist das besonders relevant, weil die neue Regierung noch unklar ist, ob sie sich nach Europa oder nach Russland orientieren will. Da ist der ESC-Gewinn schon ein Argument für Europa.

Harry Leman
Harry Leman
4 Monate zuvor

🥂

Tjure
Tjure
4 Monate zuvor

Es wurde in den Kommentaren ja bereits alles gesagt. Jetzt wertet die Jury mal unabhängig, wie es sein sollte, und schon wird sie abgestraft. Nein, wenn wir schon so weit sind, muss der Einsatz der Jurys ernsthaft in Frage gestellt werden.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Monate zuvor

Nur weil eine Jury ihren Job ohne oder nur mit wenig Vorbehalten macht, tritt eine Senderführung zurück. Das ist doch krank.

Ich dachte, die Jurys seien als Korrektiv genau dafür da. Brauchen wir sie dann überhaupt? Wenn Menschen Verbundenheit mit ihrem Nachbarn oder anderen Ländern ausdrücken wollen, können und tun sie das doch schon genug im Televoting. Reicht doch, oder nicht?

Kein Wunder, dass so viele Deutsche den ESC als Beliebheitswettbewerb sehen, in dem sich die anderen Länder immer nur die Punkte zuschustern, und ihn als Trash-Event nicht ernst nehmen.

Eine Lösung habe ich allerdings auch nicht.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
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4 Monate zuvor
Reply to  Porsteinn

Was ich schräg finde, ist dass der Rücktritt wohl erfolgte, weil das Jury-Voting auf Social Media gedisst wurde, das wäre wirklich völlig krank, steckt also sicher noch was anderes hinter.
Gab’s nicht mal (vor 10 Jahren oder so) den Fall, dass die Russen den Azeri Botschafter einberufen hatte well’s keine Punkte gab?

Jorge
Jorge
4 Monate zuvor

Was es mal gab, war eine proaktive staatliche Entschuldigung Aserbaidschans …

Harry Leman
Harry Leman
4 Monate zuvor

Es sieht so aus als ob jemand wollte, dass diese Unregelmäßigkeit an die Öffentlichkeit geht.., und einen Keil zwischen die Länder treibt..? Wer könnte da Interesse daran haben..?
Mir fallen da mehrere Verdächtige ein..🤔😂😎🤣

André Wieland
André Wieland
4 Monate zuvor

Ja. Das war 2013 und Lavrov wurde mit dem Satz „Dieser unerhörte Vorgang wird nicht ohne Reaktion bleiben“ zitiert. Es klang schon damals nach kurz vor Atomkrieg.

Harry Leman
Harry Leman
4 Monate zuvor
Reply to  Porsteinn

Punktwertung generell abschaffen, denn Ungerechtigkeiten kann es immer geben..!? 😁😂

Gaby L
Gaby L
4 Monate zuvor

Die Jury hat einfach nur ihren Job erledigt, die Musik bewerten und nicht das Land. Das genau ist ihre Aufgabe, völlig richtig.

Andi
Andi
4 Monate zuvor

So wie es sich derzeit darstellt, sollte Moldau leider vom ESC ausgeschlossen werden. Das Signal des dortigen Senderchefs war fatal. Zukünftige Jurys würden sich hüten, gerecht abzustimmen. Oder es werden gleich Marionetten eingesetzt.

Noor
Noor
4 Monate zuvor

Da hat man es nun schwarz auf weiß, das gewisse Länder nicht frei entscheiden, sondern politisch denken, das ist genau so wie zwischen Griechenland und Zypern, die nordischen Staaten und diverse andere, die sich immer Gegenseitig die höchsten Jurypunkte geben. Der ESC ist und war schon immer politisch.
Jetzt hat man den Beweis. Soll man auf die Fachjury verzichten, ich sage NEIN, da es hier ja meistens nur um ein paar Länder handelt die sich 12 Punkte geben, der Großteil der Jury vergibt die Punkte, so wie Sie das Lied sehen und hören.
Man könnte die Jurys vergrößern, dann gäbe es vielleicht leichte Veränderungen.

Schließe auch aus, das man nur auf Puplikumsvoting geht, denn da sind dann die ganzen TicToker, Facebooker etc. die sich hier für einen Künstler einfach 12 Punkte vergeben, ob er gut oder schlecht ist, spielt keine Rolle, da es ja IHR Künstler ist, denn sie lieben.
Egal, es wird immer irgendwie ein Politikum bleiben.
Nicht immer gewinnt der bessere, das gilt auchwie in Sportarten, wenn die z.b. Doping nehmen, oder sonst was illegales machen, nur damit die gewinnen.

Harry Leman
Harry Leman
4 Monate zuvor
Reply to  Noor

Jede Wertung ist bei Musik sehr subjektiv, mache Songs, die auch technisch oder musikalisches gut sind, holen einen einfach nicht ab…🎶🤔

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Monate zuvor
Reply to  Noor

Man könnte die Jurys vergrößern, dann gäbe es vielleicht leichte Veränderungen.

Die sind in diesem Jahr doch schon vergrößert worden. Und ob nun 5 oder 10 Leute treu irgendwelchen Regimevorgaben folgen, macht auch keinen Unterschied.

cc.cc
cc.cc
4 Monate zuvor

Hier hat man es verpasst den Kontext zu erwähnen. Die offizielle Sprache von Moldova ist Rumänisch. In einem Interview hat sich Pavel Orlov (einer der Juroren) nach dem Vorentscheid entschieden, rumänische Fragen auf russisch zu beantworten.

Russland ist auch sehr entschieden dagegen dass sich Moldova und Rumänien weiter annähern oder gar wiedervereinigen. Die russische Haltung zu der Ukraine brauchen wir nicht zu diskutieren.

Umgekehrt wird also ein Schuh daraus – es wurde eben nicht qualitativ entschieden sondern ganz klar aus politischen Gründen beliebte Beiträge abgestraft.

Der Direktor hat sehr schlecht kommuniziert – der Fehler war es Juroren mit klarem russischen Bias einzusetzen.

Last edited 4 Monate zuvor by cc.cc
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor
Reply to  cc.cc

Wenn man Rumänien 3 Punkte gibt, hat man also einen russischen Bias? Und selbst wenn, es gibt in Moldawien nun mal auch Menschen, die nicht wollen, dass Beziehungen zu Russland komplett abgebrochen werden (Parteien, die hier als „russlandnah“ bezeichnet werden, sind da ja immer mal wieder an die Regierung gewählt worden). Aber solche Leute sollen nicht in die Jury dürfen, sondern nur solche, die Rumänien mit Punkten überhäufen?

Ganz abgesehen davon haben Rumänien und die Ukraine ganz allgemein beim Televoting viel besser abgeschnitten als bei den Juries.

0 Punkte für das wunderschöne ukrainische Lied finde ich aber in der Tat zu wenig, egal von wem. 3 Punkte für Rumänien, meinen letzten Platz, aber definitiv zu viel 🙂

cc.cc
cc.cc
4 Monate zuvor

die 3 Punkte sind der Schnitt aus allen Juroren.

Juror 1 – 4thJuror 2 – 9thJurror 3 – 12thJuror 4 – 16thJuror 5 – 15thJuror 6 – 3rdJuror 7 – 7thDas heisst einige haben den Beitrag höher, und einige haben ihn tiefer gewählt.
Letztendlich geht es auch nicht um mein Urteil was Russland-nah ist und was nicht. Die Menschen in Moldova empfinden es scheinbar so. Und die sollten es etwas besser wissen als wir.

Last edited 4 Monate zuvor by cc.cc
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor
Reply to  cc.cc

Eben, das spricht doch für eine divers besetzte Jury. Außerdem ist der rumänische Beitrag alles andere als rumänisch-moldawische Folklore, das Genre des Titels ist ziemlich polarisierend, da fände ich es äußerst merkwürdig, wenn alle Juroren „Choke me“ in ihren Spitzenrängen hätten.

„Die Menschen in Moldova“ ist arg verallgemeinernd, ich bin sicher, dass nicht alle mit diesem Shitstorm einverstanden sind.

Last edited 4 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
cc.cc
cc.cc
4 Monate zuvor

Hä? Es geht ja konkret um die Leute die die Shitshow veranstalten und dass es dafür vielleicht einen etwas subtileren Grund gibt als anzunehmen dass die da alle für Korruption sind.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor
Reply to  cc.cc

?? Meine Aussage eben war doch gerade, dass „die Leute die die Shitshow veranstalten“ (ich nehme an, Du meinst den von mir angesprochenen „Shitstorm“) eben nicht „die da alle“ oder „Die Menschen in Moldova“ (Hervorhebung von mir) sind. Und bei denjenigen, die so heftig kritisieren, wäre mein erster Gedanke nicht, dass sie „für Korruption sind“, sondern dass sie bestimmte (patriotische? moralische? …) Erwartungen haben, wofür eine moldawische Jury stimmen sollte bzw. wie viele Punkte fürs Nachbarland angemessen sind.

Jorge
Jorge
4 Monate zuvor

Die österreichische Jury vergibt im Durchschnitt der letzten Jahre nur 1,2 Punkte nach Deutschland! Liebe Moldauer, DAS ist doch der eigentliche Skandal und muss Konsequenzen haben! 😀

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor
Reply to  Jorge

Glaubst Du, dass Schweden den deutschen Botschafter wegen der skandalös niedrigen Werbung einberufen wird? Und wird es auf EK einen supportive Kommentar zu dieser Aktion geben?

Andi
Andi
4 Monate zuvor

Da müssen aber viele Botschafter einberufen werden 🤣🤣🤣

Jorge
Jorge
4 Monate zuvor

Müssen sie wohl. Beim ESC bestraft Schweden Deutschland schon durch Nichtbeachtung. Weniger Punkte geht ja nicht …

Frank D.
Frank D.
4 Monate zuvor

Im Prinzip könnte man dann ja die Lieder weglassen und es werden einfach nur Länder bewertet. Aber man sollte da nicht nur auf andere zeigen. Auch in Deutschland herrscht ja seit 70 Jahren hartnäckig die Meinung, Schweiz und Österreich müssten uns automatisch Punkte.

Geri
Geri
4 Monate zuvor
Reply to  Frank D.

Was tun bei Zypern und greece?
Oder warum wird Serbien immer unterstützt
von Kroatien.
Und natürlich die nordischen Staaten.
Also wenn Deutschland mal gewinnen will
muss man volles Risiko gehen.

Jorge
Jorge
4 Monate zuvor
Reply to  Geri

Es gibt ein einfaches Mittel, diese Art von Votes unattraktiv zu machen:

Maluspunkte schon vor der ersten Stimmabgabe zu verteilen. Also zb. Griechenland & Zypern gleich mal jeweils 24 Punkte abziehen, sodass die im Minus starten.

Nicht dass es realistisch wäre und die EBU jemals den Mut zu so einer Regel hätte …

Last edited 4 Monate zuvor by Jorge
Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Monate zuvor
Reply to  Jorge

Aber mit diesen Minuspunkten werden solche Votings nicht unattraktiv, sondern notwendig.

Jorge
Jorge
4 Monate zuvor
Reply to  Porsteinn

Du denkst das zu statisch auf ein Jahr bezogen. Wenn sie das beibehalten, hat man dauerhaft einen Nachteil, weil sie weniger Punkte erhalten werden und nur 46 statt 58 Punkte im jeweiligen Voting zu vergeben haben. Um nachvollziehbar zu sein, sollte der Discount sich auch an Durchschnittsbewertungen orientieren. Klar, ist das experimentell, klar ist das eine Brachialmethode, klar ist das unrealistisch.

Last edited 4 Monate zuvor by Jorge
Tim S.
Tim S.
4 Monate zuvor

Soll doch jeder abstimmen, wie er will…

Thilo mit Bobbx
Mitglied
Thilo mit Bobbx
4 Monate zuvor

🧔🏽‍♂️ Guten Morgen Tante Gertrud
🐾 Winsel (Springt auf Tante Gertruds Schoß)
👵🏻 Hallo Bobby mein Lieber
🐾 Winsel, Wuff (leckt ihr übers Gesicht)
👵🏻 Guten Morgen Thilo
🧔🏽‍♂️ Tante Gertrud was sagst du zu dem Moldawien Thema
👵🏻 Ach das ist alles sehr blöd. Der ESC wird immer so oft so falsch verstanden. Es fängt ja schon damit an das die meisten, vor allem die die ihn nur einmal im Jahr schauen denken es wäre ein Länderwettstreit
🧔🏽‍♂️ Aber ist das nicht so?
👵🏻 im Prinzip schon nur in erster Linie ist es ein Wettstreit von Fernsehanstalten. Es wäre nur höchst verwirrend wenn im Tableau alle Senderkürzel und Logos erscheinen würden deshalb hat man sich für die Flaggen entschieden um so auch ein Zugehörigkeitsgefühl zu schaffen.
🧔🏽‍♂️ aha, ja damit hat aber quasi ein Politikum erschaffen das im Laufe der Jahrzehnte immer mehr ausgeartet ist
👵🏻 Ja und jetzt wieder einen negativen Höhepunkt hat. Das Problem ist das die Jurypunkteverkündung in gewohnterweise stattfindet und das Televoting in einem durch
🧔🏽‍♂️ Heißt also das die Wahrnehmung in Moldawien das Problem ist
👵🏻 ja aber auch sicher grundsätzlich bei allen die das einmal im Jahr sehen. Die allgemeinen Leute sehen nur das die lieben Nachbarländer wenig oder keine Punkte erhalten haben und schreien Zeter und Mordio. Übersehen dabei das hier eine Fachjury abgestimmt hat die sogar Vorgaben haben wonach sie bewerten sollen.
🧔🏽‍♂️ ich verstehe aber wie kann das gelöst werden
👵🏻 Aufklärung ist sicher wichtig und nötig wird aber denke ich nicht reichen
Vllt sollte man wenigstens die Verkündung ändern indem man Jury und Televoting Umkehrt so wird dann wenigstens der Zuschauerwille wahrgenommen und die Jury nicht verurteil wenn sie ihren Job macht. Die Jury abschaffen halte ich aber für falsch
🧔🏽‍♂️ okay ich danke dir für deine Erläuterungen. Ich geb das gerne an ESC Kompakt weiter. Sorry jetzt ist bestimmt dein Kaffee kalt geworden. Ich wünsche noch einen schönen Tag. Komm Bobby wir gehen noch ne Runde spazieren.
🐾 Wau Wau ( springt aufgeregt vom Schoß runter)
👵🏻 Tschüss ihr beiden und besucht mich gerne wieder

Rainer Knuth
Rainer Knuth
4 Monate zuvor

Was ich nicht ganz verstanden habe, wer hat soviel Druck aufgebaut das die 3 Personen zurückgetreten sind? War es die Bevölkerung? Dann gute Nacht, denn bisher dachte ich das wenigstens die Bevölkerung fast unpolitisch wählt beim ESC.

Lempi
Lempi
4 Monate zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ich finde Televoting noch politischer als Juryvoting, um ehrlich zu sein. Aber der ESC ist nunmal politisch und das schon eine ganze Weile, wobei es sich häufig immerhin in einem gewissen Rahmen hält.

Tim
Tim
4 Monate zuvor

Hier wird also ganz offensichtlich Druck ausgeübt, nicht regelkonform zu werten, sondern politisch. Aber wehe man sagt, es gäbe Blockvoting im Osten. Dann ist man gaaaanz pöööse! Weil Griechenland, weil Zypern, weil Schweden, weil…
Der Unterschied: Es ist noch nie ein nordischer TV-Verantwortlicher wegen eines Juryvotings zurück getreten. Nein – es geht offenbar im Osten NICHT ausschließlich um „gemeinsamen kulturellen Geschmack“. Es geht um handfesten politischen Einfluss auf das Voting. Aber die Bubble ist lieber empört über ein paar israelische Werbekampagnen. Da wird gegeifert und „Betrug“ skandiert. Die Vorgänge in Moldau werden weggelächelt. Warum wohl?

Last edited 4 Monate zuvor by Tim
ToomiTunna
ToomiTunna
4 Monate zuvor

Und ich hatte mich an dem Abend noch gewundert und begrüsst, dass Moldau Rumänien „nur“ 4 Punkte gegeben hat.
Anders als es unter den nordischen Ländern war.

Paule
Paule
4 Monate zuvor

Ich finde escgabe auch unterhaltsam, aber er trägt durchaus zur aufgeheizten Polarisierung und Politisierung innerhalb des ESC-Fandoms bei. Bin mir daher manchmal nicht so sicher, was ich von ihm halten soll.

Marko +++
Marko +++
4 Monate zuvor
Reply to  Paule

Jemanden, der seinen richtigen Job gekündigt hat um YT-Persönlichkeit zu werden.

Quetzaldo
Quetzaldo
4 Monate zuvor

Teil der Diskussion jetzt ist auch die Zusammensetzung der Jury, dass sie u.a. mit Russlandfreunden, die jegliche Verbindungen zu Rumänien ablehnen, besetzt war. Außerhalb von Transnistrien ist Moldau zwar pro-europäisch ausgerichtet, aber die Frage einer Europanähe (inkl. Rumänisch als Landessprache) oder Russlandnähe (inkl. Verweigern des Rumänischen) spaltet das Land. Das war auch im Vorentscheid Moldaus schon Thema.

Last edited 4 Monate zuvor by Quetzaldo
Rainer Knuth
Rainer Knuth
4 Monate zuvor
Reply to  Quetzaldo

Transnistien muß man aber auch erwähnen, das dieses Gebiet faktisch durch russische Armeekräfte besetzt ist. Eine wirklich freie Meinung kann in diesem Gebiet nicht angenommen werden.

Jorge
Jorge
4 Monate zuvor
Reply to  Quetzaldo

Danke, so richtig ging das aus dem Artikel nicht hervor. Und damit ist die Reduzierung auf das leidige Thema Nachbarschaftsvoting vom Tisch. In Moldau ist man ohnehin schon auf Zinne wegen der wenig subtilen russischen Interventionen. So kann man die Aufregung und den Rücktritt, der erstmal überzogen wirkt, besser nachvollziehen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor
Reply to  Jorge

Ganz klar, die Leute, die sich über die Jury beschweren, sind offensichtlich von der „guten“, also der rumänien- bzw. europanahen Seite, und Juroren, die es wagen, Rumänien nur 3 Punkte zu geben (in der Gesamtschau aller Juries sogar leicht über dem Schnitt), können ja nur von Russland gelenkt sein, sind also die „Bösen“. Irgendwas dazwischen gibt’s wohl nicht.

Somit ist das „leidige Thema Nachbarschaftsvoting vom Tisch“, die Kritik an der Jury für die „falsche“ Wertung also vollkommen ok?

Jorge
Jorge
4 Monate zuvor

Was ist an dem Terminus „besser nachvollziehen“ eigentlich so misszuverstehen? Habe ich irgendwo Bezug auf die Jurypunkte genommen? Lese ich da einen Anflug passiv-aggressiven Unmutes heraus?

1) Würde es profan nur um das Thema gehen, warum die große Brudernation übergangen werden konnte, bekäme so ein Shitstorm wie in Moldau von mir ein Downvote.

2) Stehen dahinter mehr Konflikte (hier möglicherweise der Fall), kann man sich ja mal Gedanken um die Ursache des Problems machen. Zu hinterfragen, ob da nicht Überzeugungstäter in der Jury saßen, hältst du in dem Fall für nicht legitim? (Rhetorische Frage)

3) Ich weiß zu wenig über die Juroren, aber wenn da schon Stilmittel zur Abgrenzung verwendet wurden, liefert das vielleicht ein Indiz – ohne mir da jetzt ein abschließendes Urteil zu bilden.

4) Auf dieses (von dir eingeübte) unterschwellige Spiel, da würde Russophobie lauern, habe ich gerade keine Lust. Danke!

Last edited 4 Monate zuvor by Jorge
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor
Reply to  Jorge

zu 1) Gut so!
zu 2) Das kann man durchaus, es ist auch vollkommen legitim, allerdings lasen sich die Worte „das leidige Thema Nachbarschaftsvoting ist vom Tisch“* für mich nicht unbedingt wie „hinterfragen“, es kann aber sein, dass ich da zu empfindlich reagiert habe. Gegen die These von Überzeugungstätern in der Jury möchte ich doch nochmal** vorbringen, dass die 3 Punkte für Rumänien (leicht) über dem Schnitt der pro Land für Rumänien abgegebenen Jurypunkte liegen, der war nämlich knapp unter 2.
zu 3) Es gibt in vielen früheren sowjetischen Teilrepubliken eine ganze Menge Leute, deren Muttersprache russisch ist, so bestimmt auch in Moldawien (ich nehme an, darauf beziehst Du Dich mit „Stilmittel“).
zu 4) Die letzte Frage im einleitenden Abschnitt war also ganz offensichtlich rhetorisch gemeint; nun ja, ich wollte hier weniger auf „Russophobie“ raus, ich hatte eher die Befürchtung, das könnte etwas in Richtung zwischentonfreies Gut-Böse-Denken gehen, aber siehe Zeile 3/4 bei Punkt 2, außerdem hast Du das alles in Deinem Antwortkommentar gerade eben differenzierter und klarer formuliert.

*fairerweise sollte ich die nicht unerhebliche Information ergänzen, dass Du „die Reduzierung auf das leidige Thema Nachbarschaftsvoting ist vom Tisch“ (Hervorhebung durch mich) geschrieben hast, ich hatte es zuerst so gelesen wie oben zitiert, was die These, dass ich womöglich etwas zu empfindlich reagiert habe, gewiss nicht entkräftet
**das erste Mal zugebenermaßen in einem Kommentar weiter oben, nicht hier

Last edited 4 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor

Der ** war Quatsch, es war doch hier, also in meinem ersten Antwortkommentar auf Dich in Zeile 3/4 (seufz, mein aktueller Schlafmangel macht sich deutlich bemerkbar, so geht’s, wenn man sich das ganze Wochenende mit dem ESC beschäftigt und liegen gebliebene Dinge dann bis spät in die Nacht erledigen muss…)

Jorge
Jorge
4 Monate zuvor

Warum ist die Sprache überhaupt ein Problem? Früher war es das nicht. Weil das große Land im Osten Russisch-Sprecher als Russen definiert und auf der Basis entsprechende Aktionen androht (erst kürzlich: Gründe für militärische Mittel). Vor diesem und dem Hintergrund der aktuell laufenden Verteilaktion von Russland-Pässen oder Kauf von Protestlern/Wählern darf man die aufgeheizte Reaktion in Moldau verstehen. Dazu noch die schon von cc.cc gepostete Splittung innerhalb der Jury und die Leute zählen 1 und 1 zusammen. Das hat was mit Identifikation zu tun, wofür die Moldauer ein Gespür entwickeln. Und damit label ich das Motiv nicht als Nachbarschaftsvoting.

Und den Propagandabegriff Russophobie habe ich bewusst gewählt, weil du die Opferperspektive auch oben wieder nutzt. Nochmal: Ich kann den Fall der Juroren gar nicht beurteilen, ich kann aber dessen beschriebenes Verhalten in dem politischen Kontext einordnen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor
Reply to  Jorge

„die schon von cc.cc gepostete Splittung innerhalb der Jury und die Leute zählen 1 und 1 zusammen“
Was genau soll die 2, die dabei rauskommt, bedeuten? Wäre es „normaler“ gewesen, die Juroren hätten alle einheitlich abgestimmt? Es ist doch alles andere als erstaunlich, dass dieser Titel polarisiert.

„Propagandabegriff Russophobie“
Nur weil bestimmte russische Nationalisten und Propagandisten dieses Wort ganz gerne verwenden mögen, ist es nicht automatisch ein Propagandabegriff. Eine Wortzusammensetzung mit „-phobie“ hinten ist etwas ganz Normales, wenn es mit der Silbe davor gut zusammenpasst. Warum soll das in diesem Fall nicht gehen? Ist eine eher unfreundliche Einstellung Russischem gegenüber etwa nicht möglich? Oder ist sie als Norm anzusehen, weswegen es kein Wort dafür braucht, stattdessen braucht es für Leute, die damit nicht jederzeit 100% d’accord gehen, Wörter wie „Russlandversteher“ oder „Russlandfreunde“ oder gleich „Putinversteher“/“Putinfreunde“?

ESC1994
ESC1994
4 Monate zuvor

Du schreibst dich mal wieder um Kopf und Kragen, manchmal ist es einfach schlauer nix zu schreiben. 🙄

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Ist klar, dass Du mal wieder Deinen wertenden Senf ablassen musst, ohne irgendetwas Eigenes beigetragen zu haben. Wenn Du wenigstens irgendwie eine Begründung geben würdest, wodurch genau ich mich angeblich „um Kopf und Kragen“ schreibe. Was genau passt Dir an meinem letzten Kommentar nicht? Bzw. wenn’s davor war, warum hast Du Deine Duftmarke nicht da schon gesetzt?

ESC1994
ESC1994
4 Monate zuvor

Simple as that, kaum erwähnt hier irgendjemand Russland und kritisiert es zurecht kommst mal wieder und spielst alles runter und relativierst dass die Schwarte kracht. Das merkst du mittlerweile gar nicht mehr. 🤷

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Wenn ich’s nicht merke, dann helf mir halt:
Was genau ist hier zurecht kritisiert worden, was ich herunterspiele und relativiere, dass die Schwarte kracht?

Last edited 4 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor

@ ESC1994: Inzwischen habe ich mehr als dreimal so lang wie die vier Minuten gewartet, die Du bisher immer für eine Antwort gebraucht hast. Ich will jetzt wirklich mal ein bisschen Schlaf „aufholen“ und fahr‘ den Computer runter.

Last edited 4 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Jorge
Jorge
4 Monate zuvor

Das ist Original Kreml-Wording Peskov/Lawrow – darüber diskutiere ich mit dir gar nicht erst! Such dir die Zitate und kürzlichen Duma-Beschlüsse selbst zusammen! Nicht meine Aufgabe.

Mit einer weiteren Diskussion würde ich dein Zerlegungsspiel mitmachen und von dem Kernpunkt abkommen, warum sich die Reaktion auf das Juryvoting überhaupt so hochpushen kann und warum da vermutlich nur ein gewisser Anteil musikalischer Natur ist.

ESC1994
ESC1994
4 Monate zuvor
Reply to  Jorge

In dem Punkt erinnert er mich an das Bild mit den drei Affen: Nix sehen, nix hören, nix sagen.

Last edited 4 Monate zuvor by ESC1994
Jorge
Jorge
4 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Das Ding ist: Eigentlich will man niemanden mit der Diskussion langweilen. Du bringst einen Begriff, bekommst 3 Begriffe und Umdeutungen zurück. Es wird auch immer ein „aber“ eingeworfen, relativiert, verwässert und die Argumentation total ausgeweitet. Eine Position wird immer gespiegelt.

Von mir aus kann er sich das auch rein musikalisch herleiten. Von mir aus soll er das als übertriebene moldawische Hysterie abtun. Alles ganz harmlos, alles zusammenhangslos und natürlich verfolgt man da im Osten überhaupt keine Zersetzungsstrategie – alles Zufall. 😉

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor
Reply to  Jorge

„Du bringst einen Begriff, bekommst 3 Begriffe und Umdeutungen zurück. Es wird auch immer ein „aber“ eingeworfen, relativiert, verwässert und die Argumentation total ausgeweitet. Eine Position wird immer gespiegelt.“

Wow, ich bin echt beeindruckt, was ich alles kann, und das alles nur, um ein „Zerlegungsspiel“ zu machen! Zumindest nehme ich an, dass Du mich meinst, auch wenn Du hier das Passiv verwendest. Dabei dachte ich nur, ich wäre, wie es in einer Diskussion so üblich ist, auf Deine Punkte eingegangen.

Du warst es, der den Begriff „Russophobie“ ins Spiel gebracht hat, und danach noch die Kombination „Propagandabegriff Russophobie“. Ich habe bestimmt Besseres zu tun, als Ergüsse aus dem Kreml und Duma-Beschlüsse durchzulesen, und ich will auch gar nicht bestreiten, dass ich da dieses Wort finden könnte, womöglich sogar recht häufig. Na und? Die nutzen es als Propagandabegriff, was aber nicht heißt, dass man das Wort nicht auch neutral für reale Sachverhalte verwenden könnte. Das Wort „Islamophobie“ (sorry für den „neuen Begriff“) beschreibt ja auch etwas, was es durchaus gibt, auch wenn es von radikalen Vertretern des politischen Islam gerne benutzt wird, um jegliche Art von Kritik sofort zu delegitimieren.

Kurz noch zur „Zersetzungsstrategie im Osten“: Ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstehe, Du willst doch jetzt im Ernst nicht die uneinheitliche Wertung der moldawischen Juroren als ein weiteres Indiz dafür nehmen? Selbst wenn bei einem oder gar zweien tatsächlich eine eher „russlandfreundliche“ Einstellung vorhanden sein sollte (was doch nicht zwangsläufig antieuropäisch, antidemokratisch, homophob etc. heißen muss, es kann doch auch einfach heißen, pragmatische Beziehungen zum übermächtigen Nachbarn führen zu wollen) – solche Menschen gibt es dort nun mal auch, sollen die im gesellschaftlichen Leben nicht mehr in Erscheinung treten dürfen?

Dieser ganze Wortwechsel ist dadurch entstanden, dass mir in Deinem Originalkommentar die Wörter „die Reduzierung auf“ zu spät aufgefallen sind und ich etwas zu empfindlich reagiert habe, was mir leid tut. Für den Rest der Diskussion habe ich mir jedoch nichts vorzuwerfen. Und ich habe auch wirklich keine Lust drauf, das hier ewig weiterzuführen.

Last edited 4 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor

Da Du dieses Thema immer wieder einfügst, willst Du es wohl doch fortführen. Was das ganze soll ist mir unklar, Du wirst hier weder jemanden konvertieren noch irgendwelche Upvotes bekommen und interessant ist es auch nicht. Du warst dankenswerterweise von Deiner lemminghaften Verteidigung des klarsten Bösewichts der Gegenwart abgekommen, ich würde Dir raten, wieder so zu agieren, das ist für alle angenehmer, das leidige Nahost-Thema sorgt hier schon für genug Stress.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
4 Monate zuvor

Nun ja, bestimmte Dinge kann man halt einfach nicht so stehen lassen. An dieser Stelle hier halte ich es z.B. für notwendig zu betonen, dass Du keinen Kommentar von mir finden wirst, in dem ich irgendeine Schweinerei der letzten Jahre von Putin und seiner Gang verteidige.

GEF
GEF
4 Monate zuvor

Ich finde es falsch, wenn jetzt wieder all die Jury-Basher aus ihren Löchern kommen und ihre althergebrachten Vorwürfe äußern. Das Jury-Voting war insgesamt sehr fair und ausgeglichen. Die Bewertungen der moldauischen Jury war doch sehr ausgewogen und eben nicht politisch. Das zeigt doch, dass das System weitestgehend funktioniert.

Auch Israel bekam stattliche und wie ich finde angemessene 112 Punkte von den Jurys. Alles in allem gab es nur wenige Ausreißer (Griechenland, Zypern, Montenegro), die zu verschmerzen waren. Im Televoting sieht das halt immer noch deutlich anders aus.

Zum einen bekommen Israel 200+ und die Ukraine 150+ Sympathiepunkte und landen allein dadurch schon in den TOP 10. Im Fall Israels wird diese Verzerrung noch unterstützt durch eine Regierung, die offenbar meint, den ESC als politisches Instrument zu nutzen und unverhältnismäßige Werbeaktivitäten im Ausland einsetzt.

Hinzu kommen die üblichen Verdächtigen in Skandinavien auf dem Balkan, die sich gegenseitig die Punkte rüberschieben sowie das übliche Diasporavoting.

Ich bin weiterhin froh, dass es die Jurys gibt. Die Ergebnisse sind deutlich spannender und auch Länder ohne Diaspora, ausgeprägte Nachbarschaftsbeziehung oder sonstigen Support (UK, Tschechien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Malta) haben eine Chance, ein hohe Punktzahl und damit eine gute Platzierung zu bekommen.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Monate zuvor
Reply to  GEF

Die Bewertungen der moldauischen Jury war doch sehr ausgewogen und eben nicht politisch. Das zeigt doch, dass das System weitestgehend funktioniert.

Und da das senderintern nun zu Problemen geführt hat, wird es in Zukunft eben nicht mehr funktionieren.

GEF
GEF
4 Monate zuvor
Reply to  Porsteinn

Das wird die Zukunft zeigen. Der Senderchef ist doch zurückgetreten, was vielleicht auch zeigt, dass er mit seiner Haltung im Sender ziemlich allein da stand. Er wäre sicher nicht zurückgetreten, wenn seine Haltung im Sender geteilt worden wäre. Dann hätte man das intern geregelt. Außerdem steht Moldau nächstes Jahr jetzt doch stark unter Beobachtung und wird sich zweimal überlegen, ob sie dem Nachbarn die 12 Punkte zuschieben.

Chemieunfall
Chemieunfall
4 Monate zuvor

es wäre gut wenn wir das nächste Mal nicht Videos oder generell Content von ESCGabe verwenden. Er ist höchst Problematisch und sehr von sich eingenommen. Ähnlich sollten wir das mit Adam McCalling oder ESCTom agieren. Fragwürdige Gestalten, die nicht anders können als zu hetzen

GEF
GEF
4 Monate zuvor
Reply to  Chemieunfall

Jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden dürfen.

Chemieunfall
Chemieunfall
4 Monate zuvor
Reply to  GEF

Dann bitte seriöse Quellen als diese Leute

Thomas2000
Thomas2000
4 Monate zuvor
Reply to  Chemieunfall

Unsinn.

Die Analysen und Kommentare von ESC Tom und ESC Gabe sind großartig, die beiden Blogger gehören mit zum Besten was international so läuft.

Adam kenne ich nicht

Chemieunfall
Chemieunfall
4 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Überhaupt nicht. Beide sind sehr Bais und präsentieren ihre Meinung als Fakt oder verzehren das Bild total. Oder manipulieren. Wie viel hat Gabe bekommen um das Video mit Malta zu machen. Tom ist öffentlich antisemitisch ausgefallen. Beide haben mich blockiert als ich die auf ihre Doppelmoral angesprochen habe

cc.cc
cc.cc
4 Monate zuvor
Reply to  Chemieunfall

Also wenn du glaubst, Malta hat von dem Video mehr profitiert als Gabe, hätte ich dir sonst ne billige Brücke.

Das guckt doch keiner aus ner Jury an oder genug Leute um den Televote zu verändern.

Möhrchen
Möhrchen
4 Monate zuvor

Es ist doch zum Verzweifeln! Die Welt wird von Tag zu Tag immer verrückter… Jetzt wird sich schon an etwas letztendlich so unwichtigem wie dem ESC (das ist nur ein Musikwettbewerb!) aufgegeilt…

Tamara
Mitglied
Tamara
4 Monate zuvor

🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈🙈 Verdammt, Eurovisionläänd, reißt Euch doch einfach mal am Riemen! Wenn Ihr bei der Eurovision mitmachen wollt, dann spielt nach den Regeln! Und wenn Euch das aus welchem Grund auch immer nicht möglich ist, dann bleibt daheim!

Das hier schafft möglicherweise gerade einen Präzedenzfall, den keiner wollen kann. Bin gespannt, was die EBU macht.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Monate zuvor
Reply to  Tamara

Die EBU? Wie wäre es mit… nichts? Oder irgendeinem inhaltslosen Statement.

Tamara
Mitglied
Tamara
4 Monate zuvor
Reply to  Porsteinn

Ich tippe mal auf 200 EUR aus der Portokasse.

Meckie
Meckie
4 Monate zuvor

Es gibt auch einen Konflikt in Kroatien und Serbien wegen der Jury-Wertung. Irgendwie traurig.

benegigs
benegigs
4 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Aus ähnlichen Gründen? Oder was ist dort bei der Jury-Wertung „falsch“ gelaufen?

Meckie
Meckie
4 Monate zuvor
Reply to  benegigs

Die kroatische Jury gab Serbien 12 Punkte. Die serbische Jury gab Kroatien keine Punkte. Und irgendwie gab es halt online Sticheleien und Anfeindungen von beiden Seiten, wahrscheinlich besonders aufgrund der angespannten politischen Situation zwischen beiden Ländern. Es bleibt einfach traurig.

Marko +++
Marko +++
4 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Das wird sich heute lösen, weil die einzelne Wertungen veröffentlicht sind.

Serbische Jury hatte Kroatien auf Platz 12, individuelle Bewertungen zwischen 3 und 23. Da kann man niemanden mehr sich über beschweren, anders als ‚leider waren 11 anderen Songs besser‘.

Last edited 4 Monate zuvor by Marko +++
Amion
Amion
4 Monate zuvor

Schade das selbst die Jury oft nicht für Songs ,sondern für Länder abstimmt .

Besonders schlimm Zypern /Griechenland und Serbien , Kroatien.

Auch die Veröffentlichung der Wettquoten vor dem Contest sollte verboten werden,

das ist einerseits Beeinflussung, andererseits kann es manchmal dazu führen , das

Leute NICHT für die Favoriten der Wettquoten anrufen ,da sie eh genug Punkte

bekommen werden ( Das ist in meinem Freundeskreis leider ein paar mal bei Finnland passiert)

Die EBU sollte dringend weitere Änderungen vornehmen.

Erdnucki
Erdnucki
4 Monate zuvor

Regeländerung: Man darf jetzt auch nicht mehr für das Nachbarland abstimmen.
Mag zwar für Deutschland mit 9 Nachbarstaaten erstmal blöd klingen, aber so sehr betroffen sind wir ja eh nicht. 😛

Jorge
Jorge
4 Monate zuvor
Reply to  Erdnucki

LOL, cool! Malta, Zypern, Island, Australien, Dänemark, Estland und San Marino unterstützen deinen Vorschlag!

Tjure
Tjure
4 Monate zuvor
Reply to  Erdnucki

Das kann schon mal gar nicht funktionieren. Länder mit vielen Nachbarn wären dann ja oft ausgeschlossen. Länder ohne Nachbarn (Australien usw.) kommen voll zum Zug.

Amion
Amion
4 Monate zuvor

Ich finde auch das die EBU Unstimmigkeiten der Jury besser untersuchen sollte .

Sehr merkwürdig fand ich Israels 12Punkte an Polen im 1. Semi.

Im Finale waren sie plötzlich verschwunden. Und Juroren die Alicija auf 1 oder 3 hatten ,setzen sie im Finale dann plötzlich auf 20. Platz.

Da kann einfach was nicht stimmen und kam leider schon öfter vor .

Meckie
Meckie
4 Monate zuvor

Rita Engleza, Spokesperson aus Moldau, stand kurz vor einem Zusammenbruch deswegen:

https://vm.tiktok.com/ZGdHVDYdd/

Last edited 4 Monate zuvor by Meckie
JD..
JD..
4 Monate zuvor

Wurden die Juries nicht urpsrünglich wieder ins Spiel gebracht, um das politische Nachbarvoting unter Kontrolle zu bringen?

Und jetzt tritt einer zurück, weil die Landesjury nicht politisch genug bewertet hat?

…. okay.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
4 Monate zuvor

Was wäre ein ESC, wenn man danach nicht jede Menge zu diskutieren hätte?

In Montenegro haben fünf von insgesamt sieben Juroren den israelischen Beitrag auf den letzten Platz gesetzt.

In Polen hat Viki Gabor, Gewinnerin des JESC 2019 und in diesem Jahr Teil der polnischen Jury, mit der Verschwiegenheit gebrochen und öffentlich eingeräumt, den israelischen Beitrag aus politischen Gründen auf den letzten Platz gesetzt zu haben. Die übrigen Jurymitglieder sehen sich – wenig überraschend – nun einer Welle von Hass ausgesetzt.

Unterm Strich finde ich, dass die Finalergebnisse insgesamt jedoch so ausgeglichen sind wie schon lange nicht mehr.

Harry Leman
Harry Leman
4 Monate zuvor

Immerhin war sich Jury und Televoting einig👍🍀! Das war schon eine Weile nicht mehr der Fall….

Jorge
Jorge
4 Monate zuvor

Es ist ja schon blöd genug, statt irgendeiner fiktiven Platzierung um Rang 18, ausgerechnet den auffälligen letzten Platz zu nehmen. Noch dämlicher ist es, darüber ein öffentliches Geständnis abzugeben.

Andi
Andi
4 Monate zuvor

Das Thema Israel spaltet die Menschen. Jeder hat dazu seine Meinung. Dagegen spricht auch nichts. Ich war der Meinung Israel wird es bei den Jurys schwer haben und weit hinten landen. Aber es kam anders und Israel wurde von den Experten „gerecht“ bewertet. Im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren.

Amion
Amion
4 Monate zuvor

Ich weiß nur das ich persönlich keine Lust mehr darauf habe, jedes Jahr ein ähnliches Szenario zu erleben , das Israel jedesmal 2. oder 3. , wird egal was die schicken mit über 200 Punkten im televote .

Die Ukraine jedes Mal in den Top 10 zu sehen und Italien jedesmal in den Top 5 zu sehen ,selbst mit einem abgehalfterten Schlager.

Was bitte ist daran spannend ?

Zwelfbungt - Lucas
Zwelfbungt - Lucas
4 Monate zuvor

Bekomme gerade voll die 2013-Flashbacks, als sich Lawrow in Russland doch darüber aufgeregt hat, dass Aserbaidschan Russland keine Punkte gegeben hat, Russland dafür aber die Maximalpunktzahl an Aserbaidschan.

Amion
Amion
4 Monate zuvor

Das Punktesystem , so wie es jetzt ist . funktioniert leider auch nicht mehr wirklich.

Ich finde das alle Songs Punkte bekommen sollten .

Von mir aus 2×12 2×10 2×8…. und nur die Bottom 5 0 Punkte

oder direkt 1 bis 25 punkte

Jorge
Jorge
4 Monate zuvor
Reply to  Amion

Da der Siegerbeitrag unbestritten ist, die meisten Topplatzierungen logisch erklärbar und die Bottomplätze 100% verdient sind, funktioniert das System offensichtlich doch. Mit egal welchem Votingsystem bekommen Schweden, Griechenland oder Italien trotzdem weiterhin Punkte geschenkt.

chris
chris
4 Monate zuvor
Reply to  Amion

finde es nicht so gut ehrlich gesagt. Ich weiß, das wurde schon oft diskutiert, aber auch dann erreichen die Länder am Ende der Liste nur eine minimal bessere Bewertung und im Finale geht einem komplett die Übersicht verloren.

ESCFan2009
ESCFan2009
4 Monate zuvor
Reply to  Amion

Ob wir jetzt Letzter mit 0 Punkten oder 35 werden, ist auch noch egal 😀
Aber klar, es ist besonders für die „Mitte“ schwer. Platz 11 bekommt eben genauso viel wie Platz 26. Das ist nicht fair, andererseits sollte das Ansporn sein, wirklich herausragende Pakete zu schicken.

EWIV
EWIV
4 Monate zuvor

Wenn ich’s richtig in Erinnerung habe, wurden die Jurys ja 2009 wieder eingeführt, um das Blockvoting etwas auszugleichen. Zwar ist es schon so, dass sich die Juryvotings tendenziell stärker über die einzelnen Beiträge verteilen als die Publikumsvotings, aber immun gegen Blockvoting sind Jurys definitiv nicht. Das ist aber nichts Neues, sondern war schon in früheren Jahrgängen klar zu erkennen.

Dass in diesem konkreten Fall eine gezielte politische Einflussnahme festzustellen ist, erstaunt daher weniger; höchstens, dass es für einmal ganz offen kommuniziert wurde. Da gäbe es sicher noch andere, ähnlich gelagerte Vorkommnisse, von denen wir nichts wissen…

Davon abgesehen wäre ich froh, gewisse andere Rundfunkanstälten würden sich bei der Auswahl der Beiträge so viel Mühe geben wie Moldawien Jahr für Jahr, besonders solche mit einem um ein Vielfaches höheren Budget als der vermutlich eher klamme moldawische Sender…

4porcelli - give The 🦦 what he needs
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4 Monate zuvor

Was auch komisch am Ergebnis ist, ist, dass man erwarten würde, dass das Partymusik Liebende Moldova genau solche Nummern schätzen würde. Von daher hätte man eigentlich mindestens 10 Punkte für Dancefloor Banger 🔥 erwartet.