
Die Stimmung vor Ort beim Eurovision Song Contest ist vor allem für diejenigen wichtig, die selbst mit dabei sind. Ob Künstler*innen, Delegationen oder Fans – der ESC macht einfach mehr Spaß, wenn die Organisation und die Atmosphäre passen. Doch inzwischen wird darüber auch medial sehr viel berichtet und die Art und Weise, wie eine Gastgeberstadt mit dem Event umgeht, dringt nach außen, was sich sogar bis auf die TV-Zuschauenden übertragen kann. So auch in Basel.
In unserer Reihe Bye Bye Basel werfen wir daher auch einen Blick darauf, wie sich die diesjährige Schweizer Gastgeberstadt geschlagen hat. Wie gut wurde der ESC inklusive des Rahmenprogramms organisiert? Wie war die allgemeine Stimmung in der Stadt während der Woche vom 12. bis 18. Mai? Und ganz wichtig: Was hat Basel den Besucher*innen geboten, was auch bei künftigen ESC-Ausgaben übernommen werden sollte?
Vorweg: Wir versuchen hier auf ESC kompakt natürlich immer alle Seiten zu beleuchten und daher wollen wir auch nicht verschweigen, was in der ESC-2025-Gastgeberstadt nicht so gut funktioniert hat bzw. was sich nicht wiederholen sollte. Wir starten heute an dieser Stelle allerdings erst einmal mit den positiven Aspekten, von denen es deutlich mehr gab als von den eher missglückten Punkten.
Mit Basel ist in diesem Jahr eine Stadt im Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Schweiz zur ESC-Gastgeberstadt auserkoren worden. Schon alleine durch diese geografische Lage war eine gewisse europäische Verbundenheit zu spüren, die vor allem am Tag der Eröffnungszeremonie, also am 11. Mai, optimal vermittelt wurde. Hier zeigte sich Basel bei den Regularien des, in der Vergangenheit sehr exklusiv gehaltenen, Türkisen Teppich besonders offen und empathisch gegenüber den Fans aus aller Welt.
In diesem Jahr gehörte nämlich, anders als beispielsweise bei den vergangenen drei ESC-Ausgaben, eine große Parade zur Eröffnung, die durch die ganze Stadt führte. Hier war es nicht nur Fasnachtsgruppen und lokalen Tanz- bzw. Sportvereinen gestattet, mit über den Türkisen Teppich zu laufen, sondern auch den internationalen ESC-Fanclubs. Bei strahlendem Sonnenschein lag dadurch direkt ein einzigartiges Miteinander in der Luft und tausende Basler*innen zelebrierten die einzelnen Laufgruppen und Fans.
Ein weiteres Highlight der Eröffnungszeremonie: Die ESC-Acts fuhren in der Tram durch die Stadt und begrüßten die jubelnden Fans der Parade (siehe unten). So entstand eine einzigartige Nähe, was im Vergleich zu vorherigen ESC-Eröffnungen viel einladender und herzlicher wirkte. Um in Ruhe Interviews führen zu können, waren Pressevertreter*innen zwar von der Parade separiert, doch das Ende des Türkisen Teppich befand sich auf der Bühne des Eurovision Village, wo Fans das Abschlussinterview live im Publikum verfolgen durften. Statt strikter Regeln und wenig Stimmung bei der Eröffnung sorgte Basel also für echte Integration der Fans – gerne wieder!
Auch das Eurovision Village, das eben schon zur Sprache kam, konnte sich sehen lassen. Hier gab es interaktive Stände, bei denen Unternehmen durch Mitmach-Aktionen und kostenlose Angebote indirekt Werbung machen konnten. So gab es unter anderem Gewinnspiele eines Kaffeemaschinenherstellers und Fotoboxen des ESC-Sponsors Helvetia. Auch Karaoke konnte im Village gesungen werden und wer so viel Glück hatte wie Bloggerin Berenike, konnte sogar Maskottchen Lumo treffen (siehe unten). Auf der Bühne im Village traten die ganze Woche lang ESC-Stars wie Luca Hänni und Conchita Wurst auf.

Doch nicht nur von dem (übrigens überdachten!) Eurovision Village in Basel können sich künftige Gastgeberstädte etwas abschauen, sondern auch von den kreativen Zusatz-Events. Es gab nicht nur die bereits bekannten, festen Angebote, wie die Eurovision Street oder das EuroCafé, sondern beispielsweise auch ein Karaoke-Drämmli. In diesem konnten an den Werktagen der ESC-Woche einstündige Fahrten gebucht werden, auf denen während der gesamten Strecke Karaoke gesungen wurde. Sogar Nemo war bei einer der Fahrten Überraschungs-Gast.
Erwähnt werden muss aber auch das EuroBoat, von dem wir auf Social Media ausführlich berichteten. Dieses schipperte am Freitag, dem 16. Mai, über den Rhein. Hier sorgte unter anderem unser Blogger DJ Douze Points für die beste musikalische Untermalung. Mehr Eindrücke hiervon findet Ihr bei uns auf Instagram in der Highlight-Bubble „Basel 2025“. Dass wirklich ganz Basel den ESC feierte, bewiesen auch zahlreiche OpenAir-Bühnen in der Stadt (siehe unten), die Public Viewings und Aftershow-Partys anboten. Zudem wurden beispielsweise im KinoKoni alle drei Liveshows übertragen.

Die Stadt war also wirklich im ESC-Fieber, was man beispielsweise in Turin 2022 eher etwas vermisst hatte. Doch auch der Lieblings-Zufluchtsort aller ESC-Fans, der EuroClub 2025, konnte sich sehen lassen. Es gab täglich ein spektakuläres Live-Programm mit bekannten Acts wie KEiiNO, Jerry Heil und anderen. Außerdem wurden auch ausgeschiedene Acts des aktuellen Jahrgangs wie der Belgier Red Sebastian von der Menge gefeiert (siehe unten). Zudem war die Location riesig und gleich fünf Bars sorgten für eine schnelle Abwicklung der Getränkebestellungen.
Basel hat also sehr viel richtig gemacht – vor allem beim Highlight-Angebot für alle Fans ohne Tickets: Ein Public Viewing in einer Arena, die sich direkt neben der ESC-Halle befindet. Durch die Nähe und durch die Live-Schalten in die Arena Plus, die es während der Show gab, hatte man das Gefühl, mitten in der eigentlichen Halle zu sein. Zudem sorgte die Masse an Zuschauer*innen – immerhin satte 36.000 – in der Arena Plus für die extra Prise Enthusiasmus.
In der Arena, die normalerweise der Austragung von Fußballspielen dient, schrie wirklich jede Ecke ESC. Das gesamte Spielfeld wurde mit einer Plane überzogen, auf der die diesjährigen Visuals zu sehen waren. Außerdem performten Acts wie Baby Lasagna, DJ Antoine und Kate Ryan vor der Live-Show auf dem Cube in der Mitte der Arena. Durch die insgesamt vier Screens, die am Cube befestigt waren und zwei weiteren am Dach der Arena (siehe unten) hatte wirklich jede Person die perfekte Sicht auf die Live-Übertragung. Am Ende gab es ein spektakuläres Feuerwerk (Aufmacherbild).

Erwähnt werden muss an dieser Stelle natürlich, dass nicht jede ESC-Gastgeberstadt über dieselben finanziellen Mittel verfügt. Doch Basel hat meiner Meinung nach nicht durch seinen finanziellen Aufwand brilliert, sondern durch die Liebe zum Detail. Es war spürbar, dass die Schweiz das Ganze ernst nimmt und in die ESC-Aktivitäten sehr viel Überlegungen, Zeit und Planung gesteckt hat. Das sorgte für einen unvergesslichen ESC mit vielen Angeboten für Fans.
Basel hat die Fans besser integriert, als es die meisten ESC-Städte zuvor getan haben. Die Stadt hat bewiesen: Rückzugsorte für die Künstler*innen sind realisierbar und dennoch muss die Nähe zu den Fans während der Woche nicht komplett verloren gehen. Ich wünsche mir inständig, dass auch in Zukunft das Gefühl der Einbindung durch durchdachte Angebote vor Ort gegeben sein wird und die Atmosphäre, auch backstage, entspannt bleibt.
Mein Fazit also: Es sollte weiterhin allen, die keine ESC-Tickets erwerben konnten, eine Alternative geboten werden, wie beispielsweise ein großes Public Viewing. Fans sind unerlässlich für den ESC – warum man sie also beispielsweise von der Eröffnungszeremonie bzw. dem Türkisen Teppich größtenteils fernhält, erschließt sich mir nicht. Basel hat gezeigt: Es geht auch anders. Und es lohnt sich.

Wie hast Du die Stimmung vor Ort und die ESC-Berichterstattung aus Basel wahrgenommen? Was hat Dir besonders gut gefallen und sollte auch weiterhin so umgesetzt werden? Lass uns gerne Deine Meinung da.
In unserer Reihe Bye Bye Basel bereits erschienen:
- Unser Rückblick auf den Eurovision Song Contest 2025
- Beauty Blender beim ESC 2025 – Erfolg durch Fanbase und Freundschaft?
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



In der Tat!
Yeah! Endlich ein Bild von Lumo mit einer Bloggerin!
🎶🎶🎶Lumo Party in The Sky🎶🎶🎶
„Lumorike“
Lumo war sicher scharf auf das Foto mit der famous ESCK-Bloggerin!
Was ich wichtig finde, der ESC darf finanziell nicht aus dem Ruder laufen. In den letzten Jahren hat man immer etwa zwischen 25 bis 30 Mio Euro ausgegeben. Dieses Jahr explodierten die Kosten auf über 60 Millionen Euro!!! Das schreckt Länder ab, den ESC auszurichten. Man muss unbedingt einen Gang runterschalten. Vielleicht findet Österreich einen guten Weg.
Als TV- Zuschauer merke ich keinen großen Unterschied in den letzten Jahren. Die Shows sind immer ähnlich vom Ablauf.
Das Motto vom ORF und den österreichischen ESC-Verantwortlichen (m/w/d) „sparsam, aber spektakulär“ gibt eine vernünftige Richtung vor. 😀
Aber vielleicht gelingt dem ORF das, wo die Schweiz und Schweden versagten: zum Jubiläum sind ABBA und Celine Dion live auf der Innsbrucker Bühne 😀😀😀.
Sparsam? 🤔🤔🤔 Wird da an Philipp Hansa gespart? Sorry den Elfmeter musste ich jetzt mal verwandeln. 🤣🤣🤣
Philipp Hansa würde den ESC selbstverständlich kostenlos moderieren und dabei sagen „Hawi d‘ Ehre“. 😀
😀😀😀
Serwas die Buam, Griaß eich die Madln
Ehrlich gesagt ich kann diese Kostenexplosion nicht verstehen. Wie Du sagtest, die Sendungen sehen sich doch alle recht ähnlich. Klar, in der Schweiz hatte man extra Kosten, um Essen für Delegationen und Besucher einzubringen. Es wollen ja nicht alle immer nur Käse essen.
Bei der Schweiz muss man aber schon mal ordentlich etwas draufschlagen, weil das Kostenniveau grundsätzlich sehr viel höher ist als im restlichen Europa.
Das stimmt. Ein Element, das ich nicht verstanden habe, war der seltsame Rahmen auf der Bühne, fand ich ähnlich störend, wie die Sonne in Turin. Hatte das Design- oder strukturelle Gründe?
Das Hallendach konnte die Technik nicht tragen, deshalb braucht es diese beiden Säulen, die durch LED Screens versteckt wurden.
Aaah, danke!
Die Säulen waren nötig um die Deckenlast zu stützen. Sie damit komplett ins Zentrum des Szenerie zu stellen war absolut genial und einzigartig.
Da geb ich dir vollkommen Recht. Es ist etwas langweilig geworden, weil seit Jahren die ESCs alle gleich aussehen und es keine neuen Innovationen oder Ideen gibt. So hat z.B. Oslo 2010 gezeigt, dass man nach dem übertrieben bombastischen ESC in Moskau 2009 etwas Neues zeigen kann, wenn man einen Gang runter schaltet.
Die sollten vielleicht mal etwas mehr Geld in die Siegertrophäe stecken. Denn nach Nemo hat auch JJ seine Trophäe schon mehrmals zerdeppert. 😂😂😂
https://www.focus.de/kultur/stars/beichte-bei-schoeneberger-bei-gewinner-jj-der-esc-fluch-hat-wieder-zugeschlagen_d266810d-b105-4cca-b393-2e8418720456.html
Das Interview kann man sich heute Abend ab 20.15 beim MDR anschauen, da kommt die Starnacht vom Neusiedler See, wo JJ dabei ist.
Hier das kompette Line Up.
https://schlagerprofis.de/barbara-schoeneberger-starnacht-am-neusiedler-see-heute-im-mdr/
Ja und Babsi total neben der Spur
In Österreich kam es ja schon Samstag Live im Fernsehen. In Deutschland hat man lieber Andy Borg gezeigt.
Im NDR-Fernsehen gibt es heute Abend eine Doku über Santiano, die mal am deutschen Vorentscheid teilgenommen haben. Der Titel ist „Keiner geht verloren“ und beginnt um 22 Uhr 10.
Außerdem gibt es im SWR-Fernsehen um 20 Uhr 15 eine Doku über Hape Kerkeling, der vor 15 Jahren Deutschlands Punktesprecher war.
Oder Hazels unzerbrechliche Variante in Zukunft nehmen.
Zukünftig sollte die Beschädigung mit Disqualifikation bestraft werden und der Täter/die Täterin müssen im kommenden Jahr die Songs der Zeropointer performen!
Vielleicht sollte man auch mal den Bericht lesen. Drinnen steht „“Beim Eurovision Song Contest – das wissen viele nicht – wird mit günstigen Materialien gearbeitet. Du hast deinen Pokal jetzt schon zweimal erneuert gekriegt und jedes Mal ist er irgendwie kaputt, oder?““
Liegt wohl an der EBU und nicht unmittelbar an dem ESC-Sieger
Die Trophäe lässt nicht locker…. 🤣🥲
Das wäre jetzt ja mal interessant zu wissen, ob frühere ESC-Sieger auch ähnliche Erfahrungen mit dem Pokal gemacht haben oder ob das erst ein neueres Phänomen ist.
Sicherlich ist jedes Event an finanzielle Rahmenbedingungen gebunden.
Aber Österreich wird nächstes Jahr einen ebenso beeindruckenden ESC auf die Beine stellen wie es dieses Jahr Basel getan hat.
Denn die finanzielle Situation ist eben nicht das entscheidende Kriterium für einen unvergesslichen und beeindruckenden ESC.
Die Kombination aus kulturellen Angeboten, die touristische Infrastruktur und eben den Reiz eines neuen, unverbrauchten Austragungsortes spricht für einen ESC-Austragungsort in dem von mir präferierten Graz.
Innsbruck oder Salzburg wären aber genauso toll, jung und unverbraucht.
Die wahrscheinlichste Variante Wien wird ohnehin ein unvergesslichen und beeindruckenden ESC ausrichten.
Ganz getreu dem Motto „sparsam, aber spektakulär“. 😀
Übrigens ein Motto, dem ich nur gutes abgewinnen kann.
Für einen guten ESC ist es völlig egal, in welcher Stadt der ESC stattfindet. Einzig bestimment ist hier das „Drehbuch“. Wie wird der ESC gestaltet? Da gibt es durchaus Möglichkeiten um sich von anderen Gastgebern zu unterscheiden.
Danke für den tollen Artikel, Rick! Ich kann dir da nur vollends zustimmen.
Was auch noch für die Zukunft der anderen Städte wünschenswert wäre ist, dass das Village, Café und der Club in unmittelbarer Nähe zueinander liegen. Das hat den Aufenthalt ziemlich erleichtert.
Ich weiß übrigens ganz genau, wann und wo das „Happy ESC“-Foto entstanden ist. 😉😃
Ja, war ein besonderer Abend 🙂 haha
🤣🤣
Das Maskottchen in Graz wär dann der Stadtparkhansi
🐿
Vor allem natürlich, was im Artikel schon erwähnt wurde, dass Rückzugorte für die Acts und Fannähe kein Widerspruch sein müssen, war sehr gut gelöst.
Der SRF und Basel haben hier wirklich großartiges geleistet. Sowohl bei den ESC-Shows selbst als auch beim ganzen Drumherum und man kann eigentlich nicht genug dafür DANKE sagen.
Lumo mit Berenike – ein Foto für die Ewigkeit. 🙂
Lumonike. 😀
Kann dem Bericht nur zustimmen. Zwar habe ich keinen Vergleich, weil es mein erster Live-ESC war, aber auch ich habe die besondere Atmosphäre in der gesamten Stadt gespührt. Es war ein Fast für alle die wollten!
Kann dem Bericht nur zustimmen. Zwar habe ich keinen Vergleich, weil es mein erster Live-ESC war, aber auch ich habe die besondere Atmosphäre in der gesamten Stadt gespührt. Es war ein Fest für alle die wollten!
Für den TV-Zuschauer sieht jeder ESC am Bildschirm gleich bzw. ähnlich aus.
Für die Leute vor Ort zählt sicher mehr die Atmosphäre in Stadt und Halle gleichermaßen.
Seit Düsseldorf 2011 haben eigentlich nur Malmö 2013 sowie Wien 2015 die Balance gut hinbekommen. Basel 2025 reiht sich hier wohl ein, auch wenn es eh provinziell daherkam. Ich bin mir sicher, daß es für Wien 2026 keinen Grund geben wird, das Spektakuläre nicht im Sparsamen zu finden😉.
Schön, dass das Wetter mitgespielt hat. So ein Arena plus im Regen, Hagel oder Sturm (Schnee wäre ja eher unwahrscheinlich gewesen) hätte die ganze Stimmung sicher etwas betrübt.
Was mich die ganze Zeit noch beschäftigt: Warum wurde Lumo nicht stärker in die Live-Shows integriert? Selbst in den Postcards oder Werbepausen hätte man Lumo doch in der Arena auftreten lassen können. Man hätte sich doch auch gewünscht, wenn man schon extra intensiv nach einem Maskottchen unter den ganzen Bewerbungen sucht, das man dieses dann auch in den ESC-Shows wenigstens ein paar Mal öfters sieht. Wenn es zu teuer gewesen wäre meinetwegen als Animation, Hologramm oder Video, im Green Room oder in den Postcards. Außerdem hätte man sich für die jüngeren ESC-Fans auch ein Lumo-Kuscheltier oder andere Fanartikel gewünscht. Das hätte sicher auch Geld eingebracht? Solche Merchandise-Artikel sind doch eigentlich ein schönes Mitbringsel oder eine tolle Erinnerung für später. ESC sollte ja eigentlich ein Event für die ganze Familie sein. So war es zumindest früher. Gab es einen bestimmten Grund, warum man Lumo nicht so oft sah?
LOL jetzt schon witzigster Post des Tages – warum nicht mehr Lumo lol?
Diese Nähe der verschiedensten Fan-Orte in der Stadt war in Basel ein Traum.
Euroclub,Eurovillage und Eruofan-Cafe in den Messehallen und dann konnte man mit einer Straßenbahn von dort direkt zur Halle fahren. Na ja und Basel ist ja nun auch nicht so riesig groß, das hatte schon seine Vorteile. Ob das natürlich jede andere Stadt so bieten kann, weiß man nicht.
Die Eröffnungsparade/-zeremonie war in dieser Art und Weise ein ganz großes Fest.
Auf jeden Fall sollte man die Fans weiterhin hier einbinden, das fühlte sich wirklich wie eine Eröffnungsfeier der Olympiade an.
Und das Public Viewing an so vielen Orten Bühnen in der Stadt, Kinos, Vorhöfen und nicht zuletzt in einem Stadion (auch wenn es nicht immer direkt neben der Halle liegen kann) sollten sich die nächsten Austragungsorte auch auf die Agenda schreiben. Ist wirklich eine tolle Sache und lockt natürlich noch mehr Fans zum ESC Austragungsort, auch wenn man keine Tickets für die Halle bekommen hat oder aus finanziellen Gründen auch nicht kaufen möchte. So kann man aber trotzdem die wunderbare ESC Luft und ESC Stimmung einsaugen.
Nachtrag: Sogar in einer Kirche gab es Public Viewing😀
Durch die Einbeziehung des Public Viewings hat man davon auch im TV ein wenig mitbekommen. Ich finde es toll, dass sich Basel so viel Mühe gegeben hat.
Ich bin sicher, dass es in Wien ähnlich sein wird, obwohl natürlich die einzelnen Locations etwas weiter auseinander liegen werden. 2015 gabs ja auch ein tolles Public Viewing am Rathausplatz (leider bei Regen) mit einer Live-Schaltung zumindest zur Punktevergabe (legendär Kathi Bellowitsch vor „25 people“).
Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass das auch heuer wieder am Rathausplatz stattfinden wird und man wieder die Bühne der Festwocheneröffnung nutzt.
2025 gabs aber auch viele kleine Details wie die Regenbogen-Zebrastreifen oder die schwulen Ampelpärchen, die inzwischen international kopiert wurden.
Ich freue mich schon darauf.
Ich kann mich noch gut an 2015 erinnern, es war ebenfalls super, bis auf das Wetter.
Für mich als Baslerin war es einfach ein once in a lifetime Erlebnis. Ich konnte von Zuhause zur Halle spazieren und konnte mit Freunden die verschiedenen Angebote geniessen. Es war toll zu sehen, wie die Stadt sich rausgeputzt hat und überall liebevolle Schaufenster gestaltet wurden. Die Stimmung war mega und auch mein Umfeld, was nicht in der Bubble ist, war begeistert von den ESC-Fans.
Das ist toll zu hören.🙂
Ich war nicht vor Ort und kann deshalb nicht viel dazu sagen, aber was ich von Basel als Ausrichtungsstadt gehört habe, klang echt gut. Man hat auf jeden Fall im Nachhinein verstanden, weshalb die SRG sich für Basel und nicht für die prominenteren Bewerber Zürich und Genf entschieden hat.
Lumo bitte für 2026 behalten. Lumo ist mittlerweile sehr beliebt
Ich kann mich hier vielen anschließen, obwohl ich nicht dabei war konnte man die gute Atmosphäre in Basel förmlich durch den Fernseher spüren.
Beim Public Viewing in der Arena Plus könnte ich mir vorstellen, dass das in der Art jetzt jedes Mal gemacht wird, da die Kritiken dazu ja wirklich sehr positiv waren und es auch eine gute Möglichkeit ist, Geld einzunehmen, was unbestreitbar auch ein großer Faktor jedes Mal ist.
Und dass Lumo dann wirklich dort durch die Straßen von Basel getigert ist, finde ich auch immer noch lustig, leider hat das Maskottchen ja dann nicht mehr seinen Weg bis in die Liveshows gefunden. Aber immerhin sind ein paar ikonische Fotos entstanden, wie z.B. auch das von Berenike und Lumo, von vielen hier schon „Lumonike“ genannt. 🤣
Also Basel hat als Gastgeberstadt einen wirklich angenehmen Job gemacht und ist die ganze ESC-Sache mal auf eine etwas andere, nahbarere Weise angegangen.
Ich war zum Halbfinale in der Halle und am Finaltag in der Arena. Eine Woche Basel – Danke Basel für die wundervollen schöne Momente.
Danke für den schönen Bericht. Macht echt Spaß, die Vor-Ort-Berichterstattungen zu lesen. fast als wäre man selbst dabei gewesen.👍😊
Ich war zwar nicht vor Ort, aber man hat trotzdem gemerkt, dass Basel eine unglaublich tolle Gastgeberstadt war. Die Atmosphäre schien wirklich toll gewesen zu sein. Ich fand die Eröffnungszeremonie sehr gelungen und die Liveshows waren natürlich auch super. Das Public Viewing war eine weitere tolle Sache. Zukünftige Gastgeberstädte SOLLTEN sich auf jeden Fall etwas von Basel abschauen. Die Saison war großartig!
Mein Fazit von Basel:
Ich bin seit 2014 voll in der ESC Bubble drinnen und hab immer nachgetrauert das ich den ESC 2015 in meinen eigenen Land nicht vor Ort miterleben konnte. Die letzten Jahre hab ich die ESC Finals an den unterschiedlichsten Orten erlebt (2023 war ich in Zell am See auf Campingurlaub, 2024 war ich mit Freunden in Lignano). Als Nemo gewonnen hat, hab ich mir schon vorgenommen „nächstes Jahr bin ich in der Schweiz dabei, egal was kommt!“
Ich hab ein paar Freunde die auch gerne den ESC schauen und es war die Idee das wir in einer kleinen Gruppe nach Basel fahren. Deshalb hab ich sicherheitshalber im Januar ein Apartment gebucht. Als die
Tickets veröffentlicht wurden, hat aber niemand aus unserer Gruppe Tickets ergattern können. Dadurch das niemand ein Ticket bekommen hat, war der Urlaub eigentlich schon abgesagt. Das Problem war nur das ich das Apartment nicht mehr stornieren konnte. Und das wäre mir leider sehr teuer gekommen. Ich hab mir hier auf ESC Kompakt Tipps geholt und bin bestärkt geworden das ich auch alleine nach Basel fahren kann. Über Fansale bin ich noch an ein einzelnes Ticket für die Jury Show am Mittwoch gekommen. Am Muttertag, also einen Tag bevor ich losgefahren bin, hab ich noch ganz üble Magenschmerzen bekommen. Aber für mich war klar das ich am nächsten Tag fahre, egal was kommt. Und das hab ich auch gemacht.
Ich war 4 Tage in Basel (von Montag bis Donnerstag). Mein Apartment war sehr schön, aber auch teuer. Die Infrastruktur war gut, das Apartment war nur 2 Stationen vom Eurovision Village entfernt. Und mit der selben Bahn konnte man auch bis zur Halle fahren (ca 30min). Am ersten Tag bin ich ins Eurovision Village, hab Teya, Conchita und JJ erstmals live gesehen. War für mich ein großer Moment. Die nächsten Tage hatte ich Zeit die Stadt zu erkunden. Und sie hat mir wirklich sehr gut gefallen. Hätte mich noch gerne im Rhein treiben lassen, das ist das einzige Erlebnis das mir ein bisschen fehlt. Dadurch das ich Magenschmerzen hatte, hab ich eig nie wirklich etwas zum Essen gebraucht und bin relativ „günstig“ durch den Urlaub gekommen. Am Mittwoch bin ich dann in der Halle dabei gewesen. Allein in der Halle zu stehen, war für mich schon was ganz großes. Mein Traum war endlich Wirklichkeit geworden. Am Donnerstag hab ich wieder die Heimreise angetreten und das Finale hab ich dann am Samstag mit Freunden in Wien geschaut.
Für mich war der ESC in Basel ein Highlight. Ich finde die Veranstalter haben das Event mega gut organisiert. Man spürte den ESC auch in der ganzen Stadt,was natürlich nochmal zur Stimmung beiträgt. Einzig allein die Umstände mit der Buchung und die zum Schluss folgenden Magen Probleme waren für mich persönlich ungünstig, aber darüber kann ich im Nachhinein lachen. Viel mehr in Erinnerung geblieben sind mir die schönen Momente die ich an diese Tagen erleben durfte.
Danke Basel.
Und da Österreich als Sieger hervorgegangen ist, war natürlich für mich persönlich nochmal ein großes Highlight. 2026 kann ich dann endlich sagen, ich hab den ESC in meinem eigenen Land erlebt 🙂
Auch vom Fernseher aus und durch die Berichterstattung, den Liveshows und natürlich der Eröffnungszeremonie konnte ich den ESC Feeling spüren.
Hier ein Einblick in das Making-Of der ESC-Postkarten 2025:
Postkarten kommen doch aus einer Druckmaschine!!! 🤓 🤓 🤓 🙈 🙈 🙈