
Nicht nur für das Schweizer Fernsehen wird der ESC 2025 ein Mega-Event, sondern auch für die Gastgeberstadt Basel. Diese hat den Eventmanager Beat Läuchli als Gesamtprojektleiter eingesetzt. Mit einem 20-köpfigen Kernteam ist er für alle Aspekte in der Stadt rund um das TV-Event zuständig – von der Organisation des Sicherheitskonzepts bis hin zur den Nebenevents. Hier sieht er das Side-Event Arena Plus im Fussballstadion St. Jakob-Park (im Aufmacherbild rechts) als größte Herausforderung. Insgesamt sei er aber noch entspannt – auch was das Anti-ESC-Referendum der EDU betrifft. Besonders freut ihn, dass sich bereits 3.000 Personen als freiwillige Helfer für den ESC angemeldet haben.
Beat Läuchli ist Gründer und Geschäftsführer der Belco Consulting GmbH mit 18 Jahren Erfahrung im Eventmanagement. Bereits als das Schweizer Fernsehen die Shortlist der Gastgeberstädte auf Genf und Basel reduziert hatte, sei das Standortmarketing im Basler Präsidialdepartement auf ihn zugekommen. Nachdem dann die Entscheidung für die Stadt am Rhein gefallen war, erhielt er mit seiner Agentur den Auftrag als Gesamtprojektleiter.
In dieser Funktion eilt Läuchli aktuell „von Sitzung zu Sitzung: Das reicht von der Besprechung des Sicherheitskonzepts über die Planung des öffentlichen Verkehrs und der Aufgabenteilung im Kernteam bis zur Organisation und Programmierung der vielen Nebenevents in der Stadt, dem Basler Messeareal und im Fussballstadion St. Jakob-Park. Und nicht zuletzt muss er mit der eigentlichen Produzentin SRG die Zuständigkeitsbereiche abstimmen.“
Dass die Agentur Belco Consulting schon eine Menge Events gestemmt hat, kann man bestens auf der Webseite des Unternehmens sehen. So groß wie jetzt der ESC sei aber noch keine Veranstaltung gewesen. Läuchli vermutet, dass es auch für Basel kaum ein anderes Event mit vergleichbaren Ausmaßen gegeben habe.
Derzeit arbeitet er mit einem 20-köpfigen Kernteam in enger Abstimmung mit dem Sender SRG und anderen Stellen der Stadtverwaltung. Zwar würden sich immer neue Herausforderungen zeigen, je mehr man ins Detail ginge. Er habe aktuell aber noch keine schlaflosen Nächte. Das größte Teilprojekt werden seiner Vermutung nach das Public Viewing und die Auftritte von ehemaligen ESC-Acts im Fussballstadion St. Jakob-Park.
Besonders positiv sieht der Manager auch, dass ich bereits rund 3.000 Personen als freiwillige Helfer registriert haben. Dabei soll der offizielle Aufruf dafür erst Ende des Jahres erfolgen. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund sieht er auch das von der EDU angestrebte Anti-ESC-Referenden entspannt. So etwas gehöre zum demokratischen Prozess. In seiner Arbeit wolle er sich dadurch aber nicht irritieren lassen.
Auf der kurzfristigen Agenda steht als nächstes am kommenden Montag ein Event mit Kulturschaffenden, die möglicherweise in das ESC-Begleitprogramm eingebunden werden sollen. Als nächsten großen Meilenstein sieht er die Schlüsselübergabe der ESC-Gastgeberstädte von Malmö an Basel, wobei auch immer der Allocation Draw für die Halbfinale stattfindet.
Welche Erwartungen hast Du an die ESC-Gastgeberstadt Basel? Auf welche Neben-Events rund um den ESC freust Du Dich am meisten? Und glaubst Du, dass die Veranstaltungen im Fußballstadion der größte Brocken werden oder könnte die Sicherheitsfrage am Ende besonders komplex werden? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Das wird ein perfekter Mix aus alpinem und mediterranem Flair, Weltoffenheit, Kultur, Party-Feeling und dem gemeinsamen Wunsch nach Frieden.
Hopp Schwiiz. 😀
Beat Läuchli, Sie schaffen das gemeinsam mit ihrem Agenturteam und allen freiwilligen Helfern (m/w/d). 😀
3000 anmeldungen für die freiwilligenarbeit ist für “ so e chleins städli wie basel“ schon sehr viel. Das zeigt auch, welche begeisterung der esc in basel auslöst. Freut mich ungemein.
Ich freue mich am meisten tatsächlich auf das arena plus konzept. Das wird sicher grossartig und endlich wieder mal ein wirklich grosses event im joggeli. Huch, ich werd jetzt schon ganz hispelig.
Keine Ahnung, wie gut das am Ende organisiert sein wird, aber die Kommunikation ist jedenfalls sehr gut. Und mal sehen, wie gut dann die Veranstaltungen im Fussballstadion & Public-Viewing bei den unzufriedenen Ticketlosen ankommen. Mangelte ja offensichtlich bei den letzten ESC an Attraktivität.
Dachte, der Brocken ist im Harz… 🤔
👏 👏 👏 oder an der Angel. 😉
Das hätte vielleicht der ESC stattfinden können, wenn Bambie gewonnen hätte.
Basel (die Stadt) ist äusserst dicht besiedelt. Die innere Stadt ist klein (nur 2,5 Quadratkilometer bei 30K Einwohnern, Dichte mind. 3mal so hoch wie in deutschen Innenstädten). Mehrere zehntausend gleichzeitig anwesende Touristen wird dort alles an seine Grenzen bringen (ausser die Einheimischen blieben zu Hause, was nicht zu erwarten ist).
Die Infrastruktur ist auf ca 170 TSD + 90 TSD einpendelndes Umland plus 10 TSD Touristen gleichzeitig ausgelegt. Innenstadt ist vllt auf 60-70 TSD ausgelegt.
Es gibt in ganz Basel 306 Restaurants (mit Bedienung), davon gelten etwa 1/3 als ‚teuer‘. 157 Etablissements mit Essensausgabe am Counter gibt es ausserdem (‚Schnellimbisse‘).
Insgesamt verfügt das Basler Gastgewerbe über fast 60.000 Plätze, davon werden 21.000 von Gastronomieketten (‚Systemgastronomie‘) angeboten.
(Daten von 2016)
Glaube mitm Essen gehen in der Innenstadt wird es dort in der Kern ESC Woche nicht so einfach werden.
Düsseldorf, deutscher ESC Veranstaltungsort 2011, hatte damals 3,5mal so viele Hotelbetten, wie Basel heute. Für jeden ESC Finalzuschauer gab es damals theoretisch ein Hotel-Bett. In Basel-Stadt+Basel-Land gibt es theoretisch nur für höchstens jeden Zweiten ein Hotelbett.
Buchbar zum ESC Finalwochenende ist bei Booking derzeit nur Courtyard by Marriott für 2 Nächte Fr/Sa, Abfahrt Sonntag. Es werden völlig abstruse 3339 € verlangt (ist aber nur ein 4 Sterne Hotel, welches zum gleichen Zeitpunkt in Düsseldorf für 334 € zu haben ist). ESC Aufschlag demnach 900%. Na Prost Mahlzeit..alle anderen Hotels bereits ausgebucht, oder nicht verfügbar^^. Die denken sich wahrscheinlich noch Fantasiepreise aus. Nerven behalten und spät buchen ist da angesagt.
Oder mal auf der deutschen Seite der Grenze versuchen. Da gibts in den umliegenden Städtchen durchaus noch das eine oder andere preiswerte Zimmer.
Dann könnte sich eine Streetfood-Lizenz mit Übernachtungsmöglichkeit im Wagen lohnen. 🙄 Manchmal entspannt sich kurzfristig vor dem ESC die Situation, aber sehe das hier in Basel auch nicht kommen. Ich stehe gerade vor dem selben Problem eines anderen überbuchten Sommerevents und denke ernsthaft über Wohnmobil nach, weil selbst 30-40 km entfernt wenig zu holen ist.
Jetzt ein Hotelzimmer buchen zu wollen ist, sorry, d…,ähm, nicht ratsam! Alles was man so an Preisen sieht, wurde nach dem Motto eingestellt:“Einen dummen findet man immer!“
Zur Zeit ist noch viel zu viel schwammig! Von offizieller Seite, da noch nicht mal feststehen wer und viele überhaupt tatsächlich teilnehmen, wurden vermutlich erstmal für alle Eventualitäten Kontingente in etlichen Hotels, Pansionen und und und angefragt und geblockt! Erst wenn der wirkliche Bedarf feststeht und Kontingente gebucht oder wieder freigegeben wurden, kann man als „Normalsterblicher“ anfangen zu gucken!
Simple Hotelpolitik und normal!
Also eines ist klar: es wird nicht der grösste esc und für die fans wahrscheinlich auch nicht der günstigste.
Aber ich hoffe doch das basel25 dafür mit anderen sachen brillieren kann.
Was mich wundert: Anfangs hiess es noch von Seiten der Stadt Basel, der offizielle Schweizer OGAE-Fanclub Schweiz werde beim Rahmenprogramm (Euroclub, Eurocafé) eingebunden. Davon ist plötzlich keine Rede mehr.
[…] Source: ESC Kompakt […]