
Bangaranga Party in Sofia! Ganz Bulgarien freut sich über den Sieg von DARA beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Der Stolz, den Wettbewerb im nächsten Jahr austragen zu drüfen, und der Enthusiasmus sind so groß, dass die Regierung den stellvertretenden Ministerpräsidenten mit der Aufgabe betraut hat – und mit 20 bis 30 Mio. Euro an Kosten plant. Derweil hat neben Sofia, Burgas und Plowdiw nun auch noch Warna sein Interesse geäußert, im nächsten Jahr ESC-Gastgeber zu sein.
Was für ein Empfang für DARA in der bulgarischen Hauptstadt Sofia! Die Stadt und das bulgarische Fernsehen BNT hatten am 19. Mai eine Bühne auf dem zentralen Battenberg-Platz errichtet, um den Sieg der Künstlerin und ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum zu feiern. Die Bühne soll sogar größer gewesen sein als die beim ESC in Wien.
Milena Milotinova, die Generaldirektorin von BNT, freute sich über den bis zum Anschlag gefüllten Platz. Sie bedankte sich bei DARA und allen, die an dem „wunderbaren Abenteuer“ beteiligt waren, der dem Land den ersten Sieg beim ESC bescherte. „Und da wir bald Gastgeber sind und BNT gerade in vielen Ländern Europas über das Geschehen auf dem Platz berichtet – lasst uns die bulgarischen Flaggen hissen und zeigen, was wir als Gastgeber leisten können.“

DARA sang nicht nur den Siegertitel sondern sagte: „Mein Traum war es schon immer, Menschen zusammenzubringen und euch alle hier vereint zu sehen. Das bedeutet mir sehr viel, und ich danke euch, dass ihr meinen Traum wahr gemacht habt – euch hier zusammen zu sehen, vereint in einem gemeinsamen Ziel, nämlich der Unterstützung.“
Die Begeisterung für den ESC und die Chancen, die sich für das Land durch die Ausrichtung im nächsten Jahr ergeben können, reicht bis weit hinein in die politische Führung. Die ist auch schon längst aktiv geworden und hat den ESC zu einer der größten Prioritäten gemacht.
Iliana Yotova, die Präsidentin der Republik Bulgarien, zeigte sich überzeugt, dass die Wahl von Vizepremierminister Ivo Hristov zum Organisator der Großveranstaltung zu ihrem Erfolg beitragen werde. Ihr sei aber bewusst, dass der ESC den Finanzhaushalt 2026 und 2027 stark belasten werde. Weiter sagte sie: „Die Sozialleistungen müssen sichergestellt werden, die Regierung hat diesbezüglich Zusicherungen gegeben, und alle anderen Bereiche, einschließlich der Verwaltungen, werden wirklich die Zähne zusammenbeißen müssen.“
ESC-Hauptorganisator Ivo Hristov sagte am Donnerstag, dass der ESC 2027 zwischen 20 und 30 Millionen Euro kosten werde, wobei man sich eine hohe Investitionsrentabilität dafür erwarte (aka Return on Investment). Er erklärte, dass es einen eigenen Topf für den Eurovision Song Contest geben werde. Die Ausrichtung der Veranstaltung werde nicht vollständig aus staatlichen Mitteln finanziert, da sich auch die EBU sowie nationale Sponsoren finanziell beteiligen würden. Es werde eine hohe Kapitalrendite erwartet. Er fügte hinzu, dass das Interesse an Hotelbuchungen in Sofia für das nächste Jahr bereits gestiegen sei.
Auch wenn bei der Siegerpressekonferenz in Wien gesagt wurde, dass der ESC 2027 in Sofia ausgetragen werde, sagte der Vizepremierminster, dass die Entscheidung über den Austragungsort noch nicht gefallen sei. Er wies darauf hin, dass der Sender BNT zunächst eine Runde mit allen interessierten Städten organisieren müsse.
Während hier sehr schnell Sofia, Burgas und Plowdiw ihr Interesse geäußert hatten, hat nun auch Varna seinen Hut in den Ring geworfen. Die drittgrößte Stadt Bulgariens liegt wie Burgas am Schwarzen Meer. Tatsächlich ist dies auch DARAs Geburtsstadt. Während die Stadt mit einer guten touristischen Infrastruktur aufwartet, könnte die Größe der zur Verfügung stehenden Halle problematisch werden: In die Kongresna Halle des Kultur- und Sportpalasts passen nur 6.000 Zuschauer. Die EBU strebt für den ESC mindestens 10.000 an.
Freust Du Dich über die Begeisterung über den ESC-Sieg in Bulgarien? Denkst Du, das Land kann die zusätzlichen Kosten für den ESC 2027 stemmen? Und in welcher Stadt wird der Wettbewerb wohl stattfinden? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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Wahnsinn, bereits zwei Bewerberstädte, die am Schwarzen Meer liegen! Mein Favorit ist die Hauptstadt Sofia.
What?
Da hat wenigstens das ganze land interesse an der veranstaltung
Hauptsache Sofı Marinowa wird Interval Act💃💃💃:
Und Capital da Bulgária vertritt Portugal. 🥳🥳🥳
Geil. 😀
Hab einfach mal nach Bulgarien und Metalcore gegoogelt. 😀
Wirklich Metalcore war allerdings keines der Ergebnisse. 😛
Mal sehen ob Bulgarien deswegen auf einen Vorentscheid verzichtet und jemand intern nominiert.
Genau diese Begeisterung hat mir die letzten Jahren gefehlt. Danke Bulgarien!🔥🇧🇬
Nächstes Jahr wird die Hütte brennen vor guter Stimmung, hoffe ich.😁
hoffentlich hält sich die Korruption bis dahin in Grenzen.
Ernsthaft? LOL
So ein Großereignis ist ein Brandbeschleuniger für Korruption.
Neben den negativen Berichterstattungen (aus Deutschland) ist es zur Abwechslung mal schön von der Begeisterung eines Landes zu lesen. Freut mich auf jeden Fall sehr für Dara, dass sie so toll empfangen worden ist. 🙂
So einen Sieg löst tatsächlich etwas aus – das Gefühl, nicht immer das Schlusslicht zu sein, aber hey, wir können das!
Beim nächsten Sieger in Südosteuropa wird es eine ähnliche Reaktion geben.
Ich denke, dass Bulgarien dieses Musikfest für etwa 20 Mio. ausrichten kann. Die Technik wird teuer sein, weil man dafür Firmen aus West-Europa braucht.
Na klar! Ich freue mich über jede Form der Begeisterung für den ESC. Und Bulgarien hat es mit dem Triumph in Wien einfach verdient, sich jetzt ein Jahr lang auf den ESC 2027 freuen zu können. Es kann dem ESC (und ich finde auch Europa) nur gut tun, wenn ein solcher Enthusiasmus ausgelöst wird 🙂
Was mich daran auch freut ist, dass wir in den letzten Jahren mit Portugal, Israel, Niederlande, Italien, Ukraine, Schweden, Schweiz, Österreich und jetzt Bulgarien sowohl den Norden, den Süden, den Westen und den Osten Europas abdecken. Das ist wirklich gelebtes Europa! 🙂
Ist Dein Wein aus dem Burgenland schon gekommen..? Hoffentlich! Denn es wird die nächsten Tage richtig warm….😁🥂
Freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Natalia „Sugar“ Gordienko!
Und Poli Genova darf gern zusammen mit Kristian Kostov moderieren. 🫠
Hollywood Star Nina Dobrev wird schon als Host diskutiert.
Der Goldstrand von Warna. Sehnsuchtsort der Sachsen. Besungen von Jürgen Hard Sing mei Sachse sing.
Varna kenne ich bisher nur aus Dracula. Da ist der Vampir ausgeschifft in Richtung England.
Einfach schön zu sehen wie ein ganzes Land sich so über den ESC-Sieg freut und jetzt mit voller Begeisterung die Show im nächsten Jahr geplant wird. Aber sind wir mal ehrlich. Die ganzen Bewerbungen aus Plovdiv, Burgas und Varna sind ja ganz nett. Aber eigentlich ist doch zu 95% klar, dass der ESC 2027 in der Arena 8888 in Sofia stattfinden wird.