
Exakt eine Woche ist das ESC-Finale in Wien jetzt her – und viele Fans dürften sich inzwischen mitten in der wohl bekanntesten inoffiziellen Eurovision-Krankheit befinden: der PED, der Post Eurovision Depression. Die Symptome sind seit Jahren bekannt und machen sich oft schon kurz nach dem Ende der Sieger-Pressekonferenz bemerkbar. Wie schlimm hat Dich die PED in diesem Jahr erwischt – und was machst Du dagegen?
Es ist jedes Jahr dasselbe: Kaum steht der Siegertitel des Eurovision Song Contest fest, fällt die monatelange Vorfreude und das gesamte Adrenalin plötzlich ab. Stattdessen machen sich Alltag und Leere breit. Betroffene berichten von Motivationstiefs, Müdigkeit, emotionaler Erschöpfung und Social-Media-Kater. Mitunter steht sogar die ganz große Sinnfrage im Raum: Was mache ich jetzt eigentlich?
Besonders schlimm trifft es natürlich jene Fans, die tatsächlich in Wien vor Ort waren. Eine Woche lang bestand das Leben dort praktisch nur aus ESC, Euroclub, Eurofan House, Eurofan Cruises, ESC-Cafés, ESC-Ausstellungen, ESC-Fans, ESC-Partys, ESC-Diskussionen, ESC-Gerüchten und gelegentlich auch etwas Schlaf. Und plötzlich ist der „Tanzschein“ abgegeben und man sitzt wieder zuhause am Rechner, beantwortet Mails oder starrt gedankenverloren aus dem Fenster, während im Hintergrund zum 37. Mal „Bangaranga“ läuft.
Aber auch Fans, die den ESC vor dem Fernseher verfolgt haben, kennen dieses Gefühl. Schließlich begleitet der Eurovision Song Contest viele von uns monatelang: nationale Vorentscheide, Songchecks, Reaction-Videos, Drama, Memes, Wettquoten, Proben und Fan-Diskussionen. Der ESC ist nicht nur eine Samstagabendshow, sondern für viele ein emotionales Jahresprojekt.
Kein Wunder also, dass die PED inzwischen fast schon offiziell zur ESC-Kultur dazugehört. Die entscheidende Frage lautet deshalb: Was hilft eigentlich gegen die Post Eurovision Depression? Und wie stark hat Dich die PED in diesem Jahr erwischt? Wir haben das in zwei Fragen zusammengefasst und freuen uns natürlich auch über weitere Tricks und Hausmittel, wie man die PED abschüttelt und die Vorfreude auf kommende ESC-Events wieder entfacht.
Übrigens: Wir machen ein ESC-2026-Wrap-Up im ESC kompakt LIVE am Dienstag, den 26. Mai um 21 Uhr. Weitere Infos und der genaue Link folgen. Und Infos zum Eurovision Weekend im Juli in München findest Du hier.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Vergleich ESC mit Superbowl:
https://www.instagram.com/p/DYQmF_9CIjm/?igsh=MXJpZjF1bGoyczl0Zg==
Och, ich hab viel vor. Bin beim chronologischen Durchhören bislang nur zwei Jahrgänge weit gekommen und freue mich außerordentlich auf alles ab 1958. Das wird mich beschäftigt halten. Auch wenn ich mit Ausnahme von 2012 jedes Finale seit 2010 gesehen habe (und jedes Semi seit 2020, bzw. 2021), kann ich mich an viele Beiträge der 2010er kaum noch erinnern, da wird mit Sicherheit noch der ein oder andere Song, den ich damals nicht wertgeschätzt habe, während 26 Lieder im 4-Minuten-Takt auf mich einprasselten, in die Playlist aufgenommen werden, zumal sich mein Musikgeschmack seit den 2020ern deutlich vielfältiger gestaltet.
Ich versuche gerade folgende Bangaranga-Version in für mich spielbare Gitarrentabs zu konvertieren. Der erste Part klappt schon ganz gut. 🙂
https://youtu.be/I4RyhDVKKFo?si=C4KgR1kixAgB2ZN7
Ich war schon lange nicht mehr mit dem ESC-Sieger so zufrieden wie in diesem Jahr.
Aufgrund des überraschenden Siegs Bulgariens, der einen furchtbar langweiligen Sieg Australiens und den (gerechtfertigten) Sieg Finnlands, der aufgrund der Favoritenstellung aber auch langweilig gewirkt hätte, verhindert hat (von Israel ganz zu schweigen), habe ich gar keine Depression. „Bangaranga“ ist auch für mich persönlich ein Riesenhit geworden, obwohl ich den Song anfangs gar nicht mochte; ich spiele ihn rauf und runter. Es ist auch schön zu sehen, dass Dara die vielen Nummer-1-Platzierungen gelungen sind. Für die Zukunft des ESC war dieser Sieg sehr wichtig.
Bei den vielen Meldungen der letzten Tage habe ich fast das Gefühl noch mitten in der Saison zu sein.
Was ich angeklickt habe ist:
– Neue und alte ESC-Kompakt-Artikel lesen
– Verpasste ESC-Podcast-Folgen nachhören
– Wettquoten für den ESC 2027 checken
– Potenzielle Teilnehmer für kommende Vorentscheide sichten
Ansonsten läuft jetzt gerade der Giro D‘Italia. Das ist auch eine gute Ablenkung.
Wer ESC Content braucht kann morgen den Fernsehgarten schauen. Jonny Logan ist da und Lordi covern ihn und spielen hold me now und Jonny Logan wahrscheinlich Hard Rock Halleluja
😱
Neues von der ehemaligen Vorentscheidteilnehmerin Marie Reim:
https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_101263728/marie-reim-schlagersaengerin-aeussert-tv-comeback-wunsch.html
Falsches Thema. Hier geht es um die Post Eurovision Depression
Sagt mal, hat der ORF eigentlich die beiden ESC-Sendungen gefunden, die verschollen sind? Ich hab da nichts mehr gehört…
Morgen am Pfingstsonntag heißt es wieder ZDF Fernsehgarten und dazu gibt es wieder ESC-Bezug. Es treten Francine Jordi, Johnny Logan und Lordi auf. Die Show beginnt um 12 Uhr.
Dafür gibt es meiner Meinung nach eine ganz einfache Antwort aus eins, zwei, drei Buchstaben:
SCC 🥳!
Die Vorbereitungen dafür nehmen schließlich auch Zeit in Anspruch. Außerdem habe ich vermutlich sogar fast mehr VE-Songs gehört als ESC-Songs. In gewisser Weise setzt sich das Jahr doch so zusammen:
Off-Season: SCC und Family Charts.
ESC-Saison: Vorentscheide und aktive ESC-Zeit mit den endgültigen Beiträgen.
Es ist in gewisser Weise ein Gleichgewicht, das eine kann nicht ohne das andere existieren. Deswegen brauchen wir die Off-Saison und damit auch die PED irgendwie, so schwer es fällt, das zuzugeben. Sonst wäre der ESC ja auch nichts mehr Besonderes.
Außerdem gibt es ja auch das altbekannte Sprichwort aus Düsseldorf: “ Der ESC ist in Wahrheit nur der kleine Bruder vom SCC“ 😇🙃
Ob, ich dem so zustimmen kann, weiß ich ja nicht ganz so, aber trotzdem wird das wieder eine tolle Zeit.
Meine PED war einen Tag nachdem ich zurück war wirklich schlimm, das war ja stellenweise kaum auszuhalten. Hat sich seitdem dank Ablenkung durch Anderes und der sommerhaften Stimmung zum Glück gebessert. Jetzt ist es ein gesundes Ausmaß aus Vorfreude und Spannung und ich schaue fröhlich gestimmt nach vorn.
Ich kann es auch nicht fassen, dass der SCC nicht in der Liste auftaucht!!!
Da ich seit heute auf Reisen bin, fällt die PED dieses Jahr bei mir aus. Liebe Grüße aus Sankt Michael im Lungau. 😎
Wo bist??
Siehe oben. Aber nur für eine Nacht. Danach geht es für 3 Nächte nach Jablanac und für 2 Nächte an die Plitvicer Seen. Insgesamt habe wir 26 Übernachtungen.
Ok, viel Spaß dir noch.
Für mich geht’s am 10. Juni nach Gran Canaria. 😎
Ist ja auch nicht mehr lange hin. ☺️
Wärme habe ich hier derzeit genug. Kanaren für mich nur im Winter.
Die Kanaren sind im Sommer aber immer noch um einiges angenehmer als manche Region am Mittelmeer.
Das ist ja bei dem Dachstein um die Ecke. 😮
Gute Reise nochmal! Bist du schon im Urlaubsmodus oder hängt dir der Stress noch nach?
Schönen Urlaub, ☀️☀️
Aha! Du kommst also vom ESC nicht los und bist investigativ unterwegs:
Conchita Wurst stammt aus Gmunden, der Geburtsort soll aber .. Sankt Michael im Lungau sein!
Als „emotionaler Italiener“ beschäftige ich mich in meiner persönlichen PED natürlich mit der Gerüchteküche bezüglich des Festival di Sanremo 2027. 😀
Und hier kommen wir auch schon zu einem neuen Sanremo-Gerücht:
Die italienische Tagesszeitung aus Mailand „Libero“ berichtet in seiner heutigen Ausgabe, dass der Moderator und künstlerische Leiter des Festival di Sanremo 2027 Stefano De Martino auf dem MI AMI Festival unbekannte Musiker (m/w/d) sowie Stars (m/w/d) der italienischen Musikwelt sichten möchte, um erste Kontakte für das Sanremo-Festival 2027 zu knüpfen.
Das MI AMI Festival (kurz für Musica Importante A Milano ) ist eines der renommiertesten unabhängigen Musikfestivals Italiens und findet jährlich in Mailand statt.
Es ist mehr als nur ein Festival – es ist ein Event mit mehreren Bühnen und vielfältigen Line-ups, das zum Entdecken einlädt, ohne Überschneidungen befürchten zu müssen. Gegründet 2005 entwickelte es sich zur Stimme einer weitgehend übersehenen Szene der italienischen Musik, welche von Radio, Medien und der Öffentlichkeit vergessen wurde. Von Anfang an war es ein Fest der Musik und Emotionen, das die Szene prägte und sich einen eigenen Platz eroberte. Im Laufe der Jahre wurde es zu einem wichtigen Anlaufpunkt für neue italienische Musik und erweiterte sein Spektrum stetig, indem es sowohl aufstrebende Talente (m/w/d) als auch bereits etablierte und erfolgreiche Künstler (m/w/d) präsentierte. Mittlerweile nehmen am MI AMI Festival auch internationale Größen teil.
Deine Prognosen haben aber eher deinen Ruf als „fiktionalen Italiener“ gefestigt!
Ich fasse nur einen Zeitungsartikel zusammen, der auch Online sichtbar ist. 😀
Ja, ich habe Sal da Vinci als ESC-Sieger gesehen. Da er phasenweise während der Punktevergabe auf Platz 3, 2, und sogar 1 war und letztendlich mit einem hervorragendem Platz 5 abschloss, ist meine Prognose, was das betrifft, auch gar nicht mal so schlecht. 😀
Auch Finnland habe ich übrigens sogar exakt richtig getippt, während alle hier auf ESC kompakt Finnland als ESC-Sieger sahen. 😀
Dein Griff ins Klo bezüglich Sarah erwähnst du natürlich nicht.
Ich streite ihn nicht ab. Das reicht doch. 😀
Meine Argumentation zu Sarah Engels halte ich nach wie vor für schlüssig und nachvollziehbar Vor allem, dass „Fire“ von Sarah Engels ein besserer Song ist als „My System“ von FELICIA. 😀
Und was ein stimmlicher und performance-mäßiger Vergleich der beiden Sängerinnen angeht, halte ich erst recht weiterhin für korrekt. 😀
Tja, sah das Publikum und die Jurys wohl anders.
Leider ja. Leid tut’s mir besonders für Sarah Engels. Ich selbst hingegen kann mit meiner falschen Einschätzung sehr gut leben. 😀
Eigene Prognosen und Failures sind für uns alle das Salz in der Suppe beim ESC – Dir ist halt nur mal der Salzstreuer umgefallen. Nicht so schlimm. 🙂
Oder ich habe gelegentlich einfach einen etwas anderen Geschmack als der Rest der ESC-Welt. 😀
PED kenne ich eigentlich nicht wirklich. Der SCC steht doch schon vor der Tür.
#TeamSCC 🥳🙋
Da bin ich doch dabei!
👍
In der Auflistung fehlen Erstellen einer Liste mit potenziellen Patensongs für den ESC kompakt SCC und natürlich das Anhören der ESC Family Charts!
Ich bin schon gespannt, wer welchen Song auswählt.
Ich habe die letzten Tage während der Arbeit und auch zum Haushaltmachen immer ESC-Radio gehört. Hilft bei mir richtig gut gegen PED 😀
Ansonsten habe ich die Sonne heute im Loki-Schmidt-Garten in Hamburg verbracht. Bei dem Wetter wirklich herrlich. Auch wenn ich selbst dort gedanklich nicht am ESC herumkam. Bei der Rosmarinheide (Andromeda Polifolia) musste ich dann doch den kroatischen Beitrag vor mich hin singen.
Habe die letzten Tage auch irgendwie Lust gehabt, einen Eurovision Chor in Hamburg zu gründen 😀 aber das wird wohl nur ein Gedanke bleiben!
Und ich hab mir Tickets für die Hamburg-Konzerte von Erika Vikman und JJ geholt 🤭
Dann wird man sich bei JJ auf jeden Fall sehen, da bin ich nämlich auch dabei. 🙂🤭
Oh wie toll! Viel Spaß dort! 😍
Ach wie cool! Dann sag mal „Hallo“ 😀
Wenn ich dich nur anhand deines Profilbilds erkenne, werde ich das machen 😅🙂
Ich habe kein PED. Abschnitt 2026 fertig. Jetzt auf 2027 warten ☺️
Gestern fand das Finale der schwedischen Version von The Masked Singer statt und der Gewinner ist der ESC-Teilnehmer von 2019 John Lundvik:
https://www.expressen.se/noje/tv-och-streaming/han-vinner-masked-singer-efter-stora-bluffen-/
Er steckte im Kostüm des Punkpapagei. Mit Anna Book im Kostüm des Knasbollen (Ballmännchen) und E-Type im Kostüm der Mumie nahmen auch zwei ehemalige Melodifestivalenteilnehmer an der sechsten Staffel der Show teil.
Mit Edvin Törnblom, der letztes Jahr das Melodifestivalen moderierte, gab es auch ein neues Mitglied im Rateteam und ersetzte das homophobe Scheusal, das noch von der ersten bis zur fünften Staffel den Platz im Rateteam einnahm.
Der Punkpapagei hat gewonnen??? Sein Baby Lasagna Cover klang total gruselig.
http://www.youtube.com/watch?v=uN8fbVzQ8Do&list=RDuN8fbVzQ8Do&start_radio=1
Das war auch so beabsichtigt, um es dem Rateteam nicht einfach zu machen.
Dann wird John Lundvik bestimmt nächstes Jahr wieder beim Mello dabei sein. Der Schritt von Masked Singer-Sieg zur Melodifestivalen-Teilnahme ist in Schweden mittlerweile schon fast obligatorisch, siehe Marcus & Martinus, Felicia und Klara Hammarström
Den Typen finde ich total unsympathisch…
Freu mich aufs ESC Weekend in München!
Da ich neben dem ESC auch Fußball und Sport allgemein mag, werde ich mich nun intensiv der Fußball-WM in Nordamerika widmen. Ansonsten gibt es ja noch den „Eurovision Non-Stop“-Livestream der EBU auf Youtube und ESC Radio, das mich auf meinen täglichen Bike-Touren begleitet.
Ach ja, und natürlich wird auch die Junior Eurovision Season bald beginnen, der Contest in Malta ist nur noch 5 Monate entfernt
Wie schlimm ist meine Post Eurovision Depression? Würde sagen 0. Der ESC hat für mich quasi überhaupt nicht statt gefunden. Eine wieder einmal peinliche Teilnahme von Deutschland, nachdem die letzten beiden Male doch recht gut waren. Extrem wenig Beiträge mit denen ich was anfangen konnte. Ein armseliges Niveau an musikalischer Qualität. Dazu ein Sieger, den es so nicht geben dürfte. Der Wettbewerb verkümmert immer mehr zu einem Eurovision Dance Contest. Wer krächtst am besten ins Mikro zu irgendwelchen nervtötenden quietschenden elektronischen Beats und führt eine alberne Tanznummer dazu auf? Hat für mich nichts mit „Song“ zu tun.
Neben den ESC Kompakt News ESC Gabe Videos schauen, auf Eurovisionworld ESC Quiz spielen und natürlich jedem ungefragt vom diesjährigen ESC erzählen
Hehe, ich gehe auch allen auf die Nerven
In den ersten Tagen nach dem ESC ging es noch, aber jetzt merke ich es auch deutlich wieder. 🙁 Ich versuche dabei meistens, vom gerade abgeschlossenen Jahrgang etwas wegzukommen, da man sich damit schon die letzten Monate intensiv beschäftigt hat. Und so laufen bei mir wieder einige Klassiker. Niederlande 2011 habe ich wieder für mich entdeckt, Mazedonien 2002, Frankreich 2013, Frankreich 1995, Portugal 1997 laufen momentan auf „heavy rotation“.
Ich habe schon seit Jahren wieder vor, besonders die 60er nochmal durchzuhören. Vielleicht komme ich dieses Mal dazu, wenn mich der Ehrgeiz packt. Oder ich mache es so, wie ich es am liebsten mache: Die gesamte Sauregurkenzeit einfach prokrastinieren und am Ende hat man doch nichts von dem gemacht, was man geplant hat. 😉
Ebenfalls gegen PED zu empfehlen: Photosammlungen auf Facebook erfolgreich nach Raritäten durchforsten! 🤩
Habe bspw. bei the one and only Gaby Tupper vier private Rosenstolz-Photos 🌹 von deren zweitem Konzert in Kiel entdeckt – ca. zweite Hälfte der 90er im Velvet, das heute gar nicht mehr existiert. Vermute mal, die hat sie anlässlich des Todes von AnNa R. gepostet.
Und beim Solinger SPD-Politiker Manfred Ackermann eine Aufnahme vom Welt-AIDS-Tag 1994 in Kiel 🕯️, auf der außer Ackermann selbst u.a. auch Tschajk Freiberg mit abgelichtet ist, der spätere Autor von „The Story of Eurovision“. Immer cool, auf alte Bilder zu stoßen, die man noch nie zuvor gesehen hatte. 📸
So sehr ich die Weiten des Internets im Prinzip verabscheue, gelegentlich haben sie etwas ausgesprochen Faszinierendes an sich … 🕵🏻♂️
Fehlt noch: recherchieren wann die Vorausscheidungssaison vom Eurovision Song Contest Asia beginnt 😀
https://eurovoix.com/2026/05/18/philippines-will-select-for-eurovision-asia-song-contest-in-august/
https://eurovoix.com/2026/05/15/%f0%9f%87%a7%f0%9f%87%b9-bhutan-selects-for-eurovision-asia-in-august/
https://eurovoix.com/2026/03/31/nepal-will-select-for-esc-asia-2026-on-september-19/
Ich spüre fast keine PED. Zu mal bei mir auch dazu kommt, dass es auch keine Bundesliga mehr gibt. Ich weiß nicht mal was ich am Samstagnachmittag und Abend machen soll 😉
https://www.instagram.com/reel/DYsTcsiNPDz/?igsh=MWFjbXRzZXd1cW03ZA==
Klar ist es schade, dass diese wunderbare Zeit schon wieder vorbei ist. Aber ich freu mich auf den SCC dann auf die Family-charts. Dann werde ich meine spotify-playlistdn aufräumen, weiter die älteren Esc-songs herunterladen soweit verfügbar, also da gibts genug zu tun.
Dann mal eine Frage an die die die dvds schauen. Gibt es dort auch Bonusmaterial oder sind dort nur die Shows enthalten?
Heute läuft hier jedenfalls die Aktion DARA – das heißt, „Bulgarische Karotte“ wird hochgetopft. Es handelt sich dabei um eine Chilisorte.
Hatte meinen Frust eigentlich schon nach den VEs, war einfach nichts für mich dabei und entsprechend emotionslos war ich auch bei den Semis und dem Finale. Wobei mich da wirklich Rumänien doch noch positiv überrascht hat, ansonsten sind meine Vorhersagen sogar eingetroffen. Ein schwacher ESC bringt immer einen überraschenden Gewinner, wobei ich nie auf Bulgarien getippt hätte. Und Israel war einfach musikalisch wieder stark, das muss man nicht politisch umdeuten. Mal schauen, ob das dann doch langsam ein Abschied von mir ist, hoffe ja wieder auf 2027.
Meine Option: Die Shows (vorallem das Finale) nochmal aus anderen Perspektiven Schauen, vorallem der Kommentar von Graham Norton und Schulz und Böhmermann schau ich gerne im nachhinein.
mir egal
Neues von den No Angels, die Deutschland 2008 beim ESC vertraten:
https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_101270402/sandy-moelling-no-angels-verkuenden-nach-konzert-absagen-gute-nachricht.html
Ich habe schon lange keine Post-ESC-Depression mehr. Es gibt ESC-Radio, da kann man sich den ganzen Tag ESC-Lieder anhören. Auf Youtube gibt es ESC-Nonstop. Wo du dir die Performances seit 2000 anschauen kannst. Also genügend Möglichkeiten sich abseits der Saison sich ESC-Kontent zu holen gibt es ja.
Ich sage es ganz offen:
Ich hatte schon vor dem ESC dieses Jahr eine PED.
Die Ernüchterung über den deuschen Beitrag sowie die Abstinenz einiger Länder haben mir die Vorfreude auf den Wettbewerb schon früh genommen.
Am Samstagabend ging es mir so mies und ich war so kaputt, dass ich eingenickt bin.
(Dazu muss man sagen: Ich habe den ESC nie in Gesellschaft geschaut, von meiner Familie einmal abgesehen.)
In der Nacht wurde ich dann aber doch wieder wach – und das Erste, was ich las, war die Nachricht, dass Bulgarien gewonnen hat.
Und auf einmal wurde ich doch noch wach und habe die Ereignisse und Ergebnisse verfolgt.
(Und war auf den SWR sauer, ein bisschen auch auf die BBC.)
Ganz nebenbei habe ich in der Nacht noch entdeckt, dass ein YouTuber aus Irland den ESC 1995 mit irischem Kommentar hochgeladen hat (keine Ahnung, was er darüber dachte, dass sein Heimatland dem ESC dieses Jahr die rote Karte zeigte):
https://www.youtube.com/watch?v=SS-vSW-dS1w
(Der Beitrag der Türkei wurde aus Copyright-Gründen rausgeschnitten, der Beitrag Israels ist aber noch drin.)
Und wer ganz Hardcore sein will: Das Drumherum wurde auch hochgeladen, also die Ansage im irischen Fernsehen, sowie die Werbung und die Nachrichten danach, in denen erwähnt wurde, dass Norwegen gewonnen hat, aber mit einem Irland-Bezug:
https://www.youtube.com/watch?v=Woe5_Kv0rpo
Am nächsten Tag las ich dann die ganzen Abgesänge auf den deutschen Beitrag, später gaben auch YouTuber wie Plietschnack oder Will Church ihren Senf dazu.
Und scheinbar war ich der Einzige, der Spanien, Irland und die Niederlande vermisst hat (mehr oder weniger).
Und seitdem hat sich auch bei mir noch was verändert.
Mit Bangaranga fremdel ich immer noch, auch wenn ich das Lied nicht aus dem Kopf bekomme (und das Wort vielleicht noch in den Sprachgebrauch eingeht).
Aber für mich steht es für all das, was wir von den deutschen Beiträgen, wenn es so weiter geht, in hundert Jahren nicht erwarten dürfen.
Außer, es geschieht noch ein Wunder, versteht sich.
Und noch etwas hat sich getan.
Meine Hoffnung, dass die Boykotteure (und Ungarn) nächstes Jahr wieder zurückkehren würden, ist mittlerweile der Befürchtung gewichen, dass nächstes Jahr noch viel mehr Länder boykottieren könnten.
Den Briten traue ich es durchaus zu, die sind ja sehr Israel-kritisch (und ja, die miesen Resultate).
Und wenn tatsächlich ein zweites Big-5-Land dem ESC den Rücken kehren sollte, dann könnte es tatsächlich wackelig werden, auch ohne dass Israel gewonnen hat.
Auch vom VRT, der nächstes Jahr für den belgischen Beitrag zuständig wäre, kommen keine besonders ermunternden Signale.
Selbst wenn dafür andere Länder zurückkehren sollten: Im Moment sehe ich noch nicht, dass wir uns 2028 wiedersehen.
Aber was Peter jetzt sagen würde: Das Glas ist halb voll.
Der ESC hat schon viele Krisen überstanden.
Dass er die nächste auch übersteht, ist nicht garantiert, aber man sollte die Hoffnung auch nicht gänzlich aufgeben.
Ich bin zwar immer noch ein großer ESC-Fan, aber dieses Jahr hat bei mir einiges verändert.
Ich bin gespannt, wie es sich in den nächsten zwölf Monaten weiterentwickelt.
Zumal in Israel auch noch Neuwahlen anstehen.
Und der Amtsinhaber hat es auch schon lang genug gemacht, irgendwann muss er auch einmal abtreten.
Fraglich nur, ob die Situation danach auch wirklich besser wird.
Dafür steht ja jetzt erst einmal der Junior-ESC an.
Und ich gehöre zu den wenigen, die diese Antwort ausgewählt haben.
Ich persönlich hege ja die Hoffnung, dass Bulgarien dieses Jahr zurückkehren könnte, ermutigt vom Erfolg von Bangaranga.
Allerdings: Der BNT-Haushalt wird das vermutlich nicht hergeben.
Dafür sind aber Irland und die Niederlande dabei – wenigstens dort kann man ihnen noch die Daumen drücken.
(Aber sie müssen auch nicht auf Israel treffen.)
Und danach können wir ja wieder darüber reden, wer 2027 teilnehmen möchte und wer nicht…
Neue Videos der Teilnehmer ansehen hilft.
Zum Beispiel Satoshi mit „All we are about“