
Nach fünf prägenden Jahren an der Spitze des Eurovision Song Contest (ESC) und des Junior Eurovision Song Contest (JESC) wird Martin Österdahl (Aufmacherfoto) sein Amt als Executive Supervisor niederlegen. Damit endet eine Ära, in der er das weltweit größte Musikevent durch tiefgreifende Veränderungen, Herausforderungen und Innovationen geführt hat. Manche – vor allem niederländische ESC-Fans – werden Österdahl jedoch kaum eine Träne nachweinen. Die Aufgaben von ihm übernimmt nun zunächst Martin Green.
Seit seiner Ernennung im Jahr 2020 leitete Österdahl den ESC durch einige der außergewöhnlichsten Abschnitte seiner Geschichte. Unter seiner Leitung wurde der Contest 2021 trotz der weltweiten COVID-19-Pandemie in Rotterdam veranstaltet. 2023 wurde der ESC dann in einer besonderen Geste von der BBC in Liverpool im Namen der Ukraine ausgerichtet.
Österdahl trieb während seiner Amtszeit die Modernisierung des Contests voran. Dazu zählten unter anderem neue digitale Formate, eine klarere Ausrichtung auf Inklusion und Kreativität sowie Maßnahmen, um den ESC für ein noch breiteres und jüngeres Publikum attraktiv zu machen. Insgesamt war Österdahl aber noch länger mit dem ESC verbandelt. Bereits 2013 und 2016 war er als Executive Producer (ausführender Produzent) beteiligt und wirkte sieben Jahre lang in der Reference Group des ESC mit.
Rückblickend auf seine Zeit mit insgesamt fünf Eurovision Song Contests (Rotterdam, Turin, Liverpool, Malmö, Basel) sowie fünf Junior Contests (Warschau, Paris, Jerewan, Nizza, Madrid) sagt Österdahl zu seinem Abschied:
„Von Anfang an war ich inspiriert vom einzigartigen Potenzial dieses Wettbewerbs, Menschen durch Musik zu vereinen – ganz besonders 2021, als wir Eurovision trotz Pandemie wieder live zurückbrachten und damit den Zusammenhalt und den Geist unserer Community unter Beweis stellten.
Ich bin unglaublich stolz auf die Veränderungen, die wir vorgenommen haben, um den ESC zu modernisieren und zu stärken. Dazu gehören die Einführung des dauerhaften Mottos ‘United By Music‘, langfristige Sponsoring-Partnerschaften, und ein massiver Ausbau unserer digitalen Reichweite, durch den Millionen neue Fans gewonnen werden konnten.
Der ESC ist heute ein Event, für das sich Hunderttausende um Tickets bewerben, das weltweit von Hunderten Millionen gesehen wird und das insbesondere junge Zielgruppen begeistert. Er ist zu einer einzigartigen Plattform für den globalen Durchbruch von Künstler:innen und Songwriter:innen geworden.
Nach fast zwanzig Jahren in unterschiedlichen Rollen beim ESC war es die größte Ehre meines beruflichen Lebens, dieses Event zu leiten und es zu einer globalen Supermarke zu machen, die so viele Menschen glücklich macht. Ich bin der ESC-Community – besonders dem Core Team, den teilnehmenden Sendern, Künstler:innen und Fans – zutiefst dankbar für ihre Leidenschaft und Unterstützung.“
Martin Green, seit 2024 Director des Eurovision Song Contests, würdigte Österdahls Beitrag für den Contest:
„Im Namen der EBU, aller teilnehmenden Sender, Partner und der gesamten ESC-Community danke ich Martin Österdahl herzlich für seine Vision, Expertise und seinen unermüdlichen Einsatz. Seine ruhige und entschlossene Führung durch einige der herausforderndsten und innovativsten Jahre des Contests hat neue Maßstäbe gesetzt. Er hat den ESC entscheidend mitgestaltet und für eine strahlende Zukunft vorbereitet.“
Martin Green wird die Aufgaben des Executive Supervisors vorübergehend übernehmen, während die EBU zu einem späteren Zeitpunkt weitere Informationen zur zukünftigen Struktur des ESC-Teams bekannt geben wird.
Nachdem Österdahl in der ESC-Bubble in den ersten Jahren durchaus als treibende Kraft wahrgenommen wurde, änderte sich dieses Bild für viele Fans schlagartig im letzten Jahr. Vor allem sein Name wurde mit der Disqualifikation des Niederländers Joost Klein verbunden. Im ESC-Finale im letzten Jahr in Malmö wurde er in der Halle ausgepfiffen, so dass man dieses Jahr ganz auf seine Wortmeldung in der Show verzichtete. Stattdessen wurde er nur kurz eingeblendet, bevor es dann zur Verkündigung der Jury-Ergebnisse kam.
Wie bewertest Du die Amtszeit von Martin Österdahl als Executive Supervisor des ESC? Findest Du es schade, dass er sein Amt jetzt niederlegt? Und welche Änderungen und Herausforderungen, die von ihm begleitet bzw. forciert wurden, findest Du besonders bemerkenswert? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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Gute Neuigkeiten!
Klare Sache: Ihm ist aufgefallen, dass der Job unterbezahlt ist! Kein Mensch kann so viele Protestschreiben und Beschwerdeanrufe anderer Sender auf Dauer ertragen. Bei Jan Ola Sand sah es noch ganz easy aus. 😉
Jon, nicht Jan. Den ich übrigens gerne wiederhätte, denn niemand hat
je so offensichtlich etwas völlig anderes gedacht, als er höflicherweise
sagte, wie Jon Ola Sand … ❣
Und was den Rückzug von Österdahl betrifft: ❗❕🎉 🥳🪅 🎊❕❗
Ich hoffe es wird jemand, der nicht aus dem Norden Europas kommt. Und nicht noch ein Schwede. Schweden ist viel zu mächtig geworden beim ESC
Was hat die Nationalität des Executive Producers mit dem Einfluss eines Landes beim ESC zu tun? Manchmal frage ich mich echt, wie man mit solchen Ansichten Fan eines völkerverbindenden Events sein kann.
Na ja, es ist doch schon sehr auffällig dass die letzten drei Supervisor alle aus Nordeuropa stammen und die Regeländerungen der letzten Jahre auch meistens von Schweden aus gingen.
Gerade er hat Schweden ständig bevorzugt, da wo er konnte. Und ein gewissen Einfluss auf das Juryvoting hatte er bestimmt auch. Besonders vakant war der Unterschied 2018. Juryvoting: 251 Punkte, Televoting: 21 Punkte. Ein Schelm der böses dabei denkt.
Ich wäre ja noch irgendwie mitgegangen, wenn man einfach eingeführte Neuerungen ablehnt, aber nicht diesen kruden, konstruierten Zusammenhang mit dem Voting! Dieses Reinprojizieren ist lächerlich!
Die Neuerungen fand ich auch nicht gut.
Aha, und wer steckt hinter der Voting-Diskrepanz der Schweiz dieses Jahr?
Ich bin dieses sinnfreie Verschwörungs-Geschwätz so unfassbar leid. Dass die Leute irgendwie nicht raffen, dass die Welt manchmal einfach nicht so läuft, wie sie es gerne hätten und dass Dinge trotzdem mit rechten Dingen zugehen, auch wenn sie sie nicht nachvollziehen können. Immer hat wer manipuliert, immer hat wer betrogen. Was für ein traurige Weltsicht, ganz ehrlich.
Du schwurbelst mal wieder. Null Evidenz. Einfach wieder irgendeinen Murks zusammengereimt.
bin seit 14 Tagen Witwer, war sehr traurig… aber deine Benutzung eines Fremdwortes hat mir wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert! Danke !!
Aber 2018 war doch ein Norweger Executive Supervisor
Mit dem Wort „vakant“ hast du noch einiges zu besprechen
Etwas naiv zu glauben, dass dies nicht die zentrale Machtposition ist. Und wenn die mit Schweden und Norwegern besetzt ist, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass die nicht die dortigen Ideen vom ESC im Kopf haben. Wenn man an die Veränderungen der letzten 10 Jahre denkt, dann sind das alles Sachen gewesen, die es in Schweden schon gab. Andereseits haben wir erfahren, dass sich der NDR seit Jahren bemüht das Voting-System zu ändern, damit die Null Punkte wegfallen. Ich vermute mal, wenn dies der Exekuter unterstützen würde, dann wäre das schon lange passiert.
Ach komm schon. Jan Ola und auch Martin sind Norweger. Norwegen hat seit Jahren nix beim ESC gerissen. Ihr könnt ja gerne glauben was ihr wollt und euren Verschwörungstheorien freien Lauf lassen und euch damit selbst das Leben schwer machen. Ich genieße lieber die schönen Aspekte, die es auch immer gibt. Jede*r wie er*sie will und kann. Die reference group trifft alle Entscheidungen. Das ist eine demokratische Entscheidung und die dort teilnehmenden rotieren sogar in fest definierten Abständen. Ach ja, the winner takes it all.
Martin Österdahl ist Schwede.
Es braucht jetzt einen Supervisor, der vereinen kann und der daran arbeitet, ehemalige Teilnehmerländer zum ESC zurückzuholen.
Ich denke da konkret an Mazedonien, Rumänien, Moldawien, Bulgarien, ja vielleicht auch die Slowakei.
Ich wäre für einen Supervisor der aus keinem ESC-Land kommt.
Sowie gerne Monaco, Andorra, Ungarn und Bosnien-Herzegowina.
Du hast die Türkei, Kasachstan und Orkland vergessen (das bezog sich natürlich auf deine Erwähnung Ungarns, die anderen finde ich ok).
Stimmt, die Türkei hab ich vergessen.
Die anderen Sowjetstaaten werden sich, zumindest dieses Jahr, dem Intervision Song Contest zuwenden.
Dem Du schon freudig entgegenfieberst in der Hoffnung, dass Dima Bilan Auftritt.
Wird er sicher, als offizieller Botschafter des Events.
Nicht das ich das unbedingt wollen würde, aber nur ne Frage, gabs denn schon mal ein EBU-Supervisor aus Deutschland?
Wäre bestimmt kein Nachteil für Deutschland, wenn der EBU-Supervisor Deutscher wäre. Für Schweden war es ja auch kein Nachteil.
1956–1957: Rolf Liebermann (Deutschland)
Es ist nicht bekannt, wer den Posten zwischen 1958 und 1963 innehatte.
1964–1965: Miroslav Vilček (Jugoslawien)
1966–1977: Clifford Brown (Vereinigtes Königreich)
1978–1992: Frank Naef (Schweiz)
1993–1995: Christian Clausen (Dänemark)
1996: Christine Marchal-Ortiz (Frankreich)
1997: Marie-Claire Vionnet (Frankreich)
1998–2002: Christine Marchal-Ortiz (Frankreich)
2003: Sarah Yuen (Vereinigtes Königreich)
2004–2010: Svante Stockselius (Schweden)
2011–2020: Jon Ola Sand (Norwegen)
seit 2021: Martin Österdahl (Schweden)
Siehe
Eurovision Song Contest – Wikipedia
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest
Es ist genauso wenig Nachteil, wie Vorteil. Du verstehst nicht, was die Aufgabe dieser Person ist.
Österdahl hat Schweden immer bevorzugt wenn es um das Verteilen der Startnummer ging. Als in Schweden diese ganzen Antisemiten gegen Israel beim ESC in Malmö demonstriert haben, hat er nix getan. Also insofern gut das er weg ist. Wie gesagt ich wäre für einen EBU-Supervisor der aus einem Nicht-ESC-Land kommt. Vielleicht aus den USA oder Kanada. Um ganz neutral zu sein,. Außerdem wäre ich dafür, das die Startreihenfolge im Finale und in den Halbfinals wieder ausgelost wird.
Das kommt jetzt doch etwas überraschend, auch wenn sein Vertrag nächstes Jahr ohnehin ausgelaufen wäre. Am Ende war ja schon die Ernennung von Martin Green ein riesiges Zeichen des Misstrauens der EBU-Führung in Österdahls Arbeit, da hat er jetzt wahrscheinlich einfach die Reißleine gezogen. Von diesem umfassenden Management-Desaster in Malmö konnte er sich einfach nicht erholen.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie diese „zukünftige Struktur des ESC-Teams“ aussehen wird.
Nochmal zu Österdahls Wirken: Ich werde ihm nicht hinterher trauern. Auf mich hat er immer den Eindruck gemacht, als wäre der Job als Supervisor für ihn nur ein weiterer, beliebiger Posten in seiner TV-Management-Karriere; eine echte Leidenschaft für den ESC habe ich nicht wahrgenommen. Den Großteil der Reformen, für die er mit verantwortlich zeichnet (neues Wertungssystem, Playback, Ausschluss der Fanpresse), halte ich auch nach wie vor für falsch.
Wenn du mit „neues Wertungssystem“ das getrennte Jury- und Zuschauervoting meinst, dann ging das nur zum Teil auf seine Kappe. Das wurde nämlich 2016 eingeführt, als er zwar Executive Producer war, aber eben nicht Executive Supervisor.
Björkman ist sicher gesetzt, Österdahl kann dann MF übernehmen.
Der Österdahl hat eigentlich eine gut laufende Schriftsteller-Karriere. Der braucht das TV-Gedöns doch eigentlich gar nicht mehr…
You’re good to go Martin!
Bester Kommentar <3
Danke! 😁
Es gibt noch einen weiteren Abschied der Radiosender NDR Blue soll gestrichen werden. Bei diesem Sender hatten wir das Partyspiel (die besten ESC Partysongs), wo es Kaleen (Ramdidamdam) in die Top 10 geschafft hat.
https://www.fernsehserien.de/news/ard-sparmassnahmen-diese-radiosender-sollen-gestrichen-werden
https://esc-kompakt.de/live-blog-die-40-besten-esc-party-hits-der-letzten-zehn-jahre-das-finale/
Hoffen wir ESC Update bleibt uns erhalten!
Der NDR kümmert sich doch eh nicht mehr um den ESC
Aber der SWR anscheinend auch nicht, oder ist mir eine Neuigkeit in den letzten Wochen entgangen?
Ist ESC Update nicht unabhängig davon?
Also sollte es „ESC Update“, egal ob vom SWR oder vom NDR, weiterhin geben, dann wäre es in der heutigen Zeit sowieso vom Vorteil diesen unabhängig von einem linearen Radiosender zu produzieren. Es gibt ja bei der ARD bereits viele Audioinahlte bei denen dies so gemacht wird, wenn man sich mal die ganzen Inhalte in der „ARD Audiothek“ ansieht.
Für meinen Geschmack hat Österdahl ein bisschen zu viel am Kern des ESC herumexperimentiert: Background-Gesang vom Band, die Abschaffung der Jurys im Halbfinale und diese übertriebene Abschottung der Proben waren für mich wenig sinnvolle Maßnahmen, die die „Melloisierung“ des ESC vorangetrieben und dem Wettbewerb insgesamt eher geschadet als genutzt haben.
Trotzdem ist es völlig absurd und besorgniserregend, dass er vor allem in den vergangenen zwei Jahren von einigen ESC-Fans wie das personifizerte Böse behandelt wurde. Man kann seinem Nachfolger nur ein dickes Fell und hoffentlich ein etwas glücklicheres Händchen bei wichtigen Entscheidungen wünschen.
Noch schlechteres Händchen ist aber auch schwer möglich.
Wolfslast?
Ach stimmt ja, die gibt es auch noch. 😅
Geht es dir gut?? Hatten vorhin grünes Fischcurry zum Mittagessen. 😋
In Schweden gibt es gottseidank noch ca. 10,54 Millionen andere Menschen, die den Job gerne übernehmen werden. Kontinuität muß schließlich gewahrt werden.
Alex Wolfslast hätte doch jetzt Zeit…
Oder wieder Frank Naef, Jahrgang 1928, der lebt auch noch.
Kult seit 1991, als er als einziger den Überblick behalten hat und dem Moderatorenpaar Gigliola Cinquetti und Toto Cutugno den A*rsch gerettet hat.
„Mr. Näääf…“🤭
Eine gute Nachricht. Unter ihm sind einfach zu viele Entscheidungen gefallen die dem ESC nicht gutgetan haben und sein katastrophales Management (sofern man das überhaupt „Management“ nennen kann) 2024 in Malmö war dann die Krönung des Ganzen. 🤦♂️
Hoffe dass der Nachfolger bzw. die Nachfolgerin mal nicht aus Nordeuropa kommt, jemanden aus Osteuropa wäre mal ein gutes Zeichen.
Seine Amtszeit fiel wirklich in turbulente Zeiten und da gab es eben viel Gegenwind.
Ob der Protest der Zuschauer in der Halle auf die Disqualifikation der Niederlande bezog, sei dahingestellt.
Vielmehr hat der durch Politaktivisten unterwanderte pöbelnde Fanmob wohl eher gegen die Teilnahme Israels protestiert.
Yeah. Bedeutet Consi und Alina können wieder vermehrt auf ESC-Events Unsinn anrichten, sofern sie denn von SWR gefragt werden.
Ich hoffe die Stiegler ist für ewig weg vom Fenster
Ich könnte mir vorstellen, dass Martin Green auch langfristig das Amt übernehmen wird
Denke ich auch.
Oder man schneidet die Kompetenzen generell neu zu und verzichtet auf eine Nachbesetzung und setzt z.B: die Vorsitzende der Reference Group an die Stelle.
Auch möglich. Ich kenne mich aber kaum damit aus, welche Aufgaben man als Executive Supervisor bzw. als Vorsitzende der Reference Group hat. Eventuell ist das dann auch zu viel Arbeit für eine Person.
Der Reference-Group-Vorsitz ist ja ein Ehrenamt, das wäre wohl schwierig.
Ich fand diese Trennung letztes Jahr auch nicht so richtig plausibel. Das mit der angeblich zu großen Aufgabenfülle von Österdahl halte ich für vorgeschoben. Gerade jetzt, wo sie den neuen Commercial Director endlich besetzt haben, sollte man die beiden Positionen auch wieder kombinieren können.
An sich ist diese Nachricht nicht sonderlich überraschend, nur der Zeitpunkt wirkt etwas zufällig. Früher oder später hätte man nach letztem Jahr aber eigentlich sowieso wissen müssen, dass seine Zeit als Supervisor so gut wie gelaufen war.
Vermutlich wird in Zukunft die Struktur etwas angepasst werden und der Supervisor dann nicht mehr ganz so prominent in der Show zu sehen sein, wie man es dieses Jahr in Ansätzen ja schon gesehen hatte.
Ist vermutlich auch besser so.
Es bleibt abzuwarten, was die Zukunft noch so bringen mag. Die EBU versucht sich auf jeden Fall an Veränderungen, wie z.B. der reformierten Qualifikanten-Bekanntgabe oder dem (wahrscheinlichen) Anpassen von Logo und Trophäe im nächsten Jahr.
Spannend dürfte bleiben, ob die Jurys eventuell ins Semi zurückkehren werden, da das ja von manchen Involvierten und vor allem Fans schon öfter gefordert wurde.
Ich fand Herrn Österdahl einen ganz schrecklichen Executive Supervisor. Eine schwache Persönlichkeit, unter deren Ägide (*hust*) einige Entscheidungen getroffen wurden, die mir überhaupt nicht gefallen, zuvorderst das Durchstreichen jedweden musikalischen Talents zugunsten der Show-Aspekte.
Selbstverständlich wünsche ich Herrn Österdahl für die Zukunft trotzdem alles Gute.
Sorry, aber was genau wurde durchgestrichen?
Die Leute müssen nicht mehr live singen können. Heiß aussehen und zu beeindruckenden Bildern eine Hopsroutine ausführen oder melodramatische Armbewegungen machen, reicht vollkommen aus.
Nur eins ist wichtig GKB.
Eins … zwei … drei … 💪
Vier … fünf … sechs …
Sieben… Sieben… Ai Lju Lju
TANZEN! 🥳💃🥳💃🥳💃
Danke !
Ich finde Martin Österdahl hat sein Bestes gegeben, wie auch viele vor ihm, aber er hatte schwierige Momente zu bewältigen, die es vorher auch so noch nicht gab.
Deshalb möchte ich mich bei ihm bedanken und wünsche seinem Nachfolger alles Gute!
Das hast du schön geschrieben.
Klingt nach: Er war stets bemüht, den Anforderungen seines Amtes nachzukommen.
Endlich! MMn hätte er schon nach dem Debakel im letzten Jahr zurücktreten müssen
Eine sehr gute Nachricht für den ESC
… endlich weg, er war eine ganz schlechte Wahl und auch dementsprechend gehandelt
Also insgesamt bewerte ich die Zeit von Martin Österdahl positiv. Er hat viel für den ESC und JESC gegeben, aber dafür -beim ESC- auh viel Kritik, u.a. auch von mir, einstecken müssen. Allerdings darf man nicht vergessen, von wem welche Entscheidungen letztendlich ausgingen, von daher kann man nur vermuten, ob bestimmte Änderungen/Neuerungen jetzt von Martin Österdahl, von der Reference Group oder von den EBU-Sendern selbst ausgehen. Was man aber weiß ist, dass der Ausschluss der Niederlande im letzten Jahr, in der Reference Group entschieden wurde und somti Martin Österdahl nicht selbst dafür verantwortlich ist. Schade, dass dies viele nicht verstehen (wollen). Da man ansonsten, wie bereits beschrieben, nicht genau weiß, wer welche Sachen in den letzten Jahren entschieden hat, gehe ich jetzt einfach mal auf ein paar Dinge in den letzten Jahren ein.
ESC:
Und hier geht es auch gleich los mit dem, was ich auch kritisiert habe, nämlich, die Partnerschaft mit TikTok (ohne jetzt mal auf die politischen Dinge einzugehen). Die war zwar auf der einen Seite gut um bei jüngeren Leuten für den ESC zu werben, auf der anderen Seite war es natürlich eine Einschränkung für die Fans und Fanmedien, da TikTok eben den ersten Probendurchlauf exklusiv hatte. Und ich erinnere mich, dass es z.B. bei den Videos der deutschen Probe von LOTL hier Schwierigkeiten gab dieses „richtig“ -vor allem mit Audio- zu veröffentlichen und dieses Problem konnte nicht behoben werden, was mich wiederum vor die Frage gestellt hat, ob -wenn man schon eine Partnerschaft mit so einem großen Player wie TikTok eingeht- hier nicht sichergestellt werden kann, dass das TikTok-Team vor Ort (falls überhaupt eines vor Ort war und die EBU den TikTok-Content nicht selbst produziert hat) auch Kontakte zur TikTok-Zentrale bzw. -Technik hat, damit solche Probleme schnell behoben werden können.
Keine Sorge, die nächsten Punkte sind jetzt kürzer: Ich fand die Einführung des Online-Votings bzw. des „Rest of the World“-Votings prima, da es eben auch viele ESC-Fans außerhalb der teilnehmenden ESC-Länder gibt. Ob das Online-Voting jetzt auch weiterhin für die ESC-Länder bestehen soll, oder man hier wieder dahin zurückgeht, dass diese zukünftig doch wieder nur per Telefon und SMS abstimmen können, lass ich jetzt mal dahin gestellt. Genauso wie viel Stimmen man pro Person abgeben kann. Ich würde es auch gut finden, wenn man zukünftig nur noch 1 Stimme pro Person und Plattform zulässt.
Mein letztes Lob zum Thema ESC gilt vor allem wie der ESC durch die Corona-Pandemie kam und wie der diesjährige ESC, nach den Ereignissen im letzten Jahr, neue Regeln auferlegt bekommen hat, damit es eben nicht wieder zu solchen Ereignissen kommt wie beim ESC 2024. Ich hoffe Martin Green bzw. der zukünftige Supervisior wird dies, zusammen mit der Reference Group so weiter führen.
JESC:
Hier wurde der JESC 2020 als eine Art „Video-Contest“ (also mit vorher aufgezeichneten Auftrittsvideos) , während der Corona-Pandemie, ermöglicht. Wäre für den ESC 2020 bestimmt auch interessant gewesen, aber da der ESC eben im Mai und nicht, wie der JESC, im November/Dezember, stattfindet hatte der ESC hier das Nachsehen.
Die Stimmen beim JESC-Voting wurden begrenzt von 5 pro Voteabgabe auf 3 pro Voteabgabe, was ich positiv sehe.
Es gab in den letzten Jahren neue Länder und Rückkehrer beim JESC. Auch wenn man hier wieder bei einigen (UK, Deutschland) nicht weiß, ob dies nur ein kurzes Gastspiel war, oder weiterhin Interesse an einer Teilnahme besteht. Dieses Jahr kehren z.B. Kroatien und Montenegro zurück.
Ich weiß nicht, ob man als ESC-Supervisior unbedingt einen vergangenen ESC produziert haben muss, oder ob auch der JESC „reicht“, aber ich könnte mir hier die derzeitige Head of Delegation von Frankreich, Alexandra Redde-Amiel, vorstellen.
Sehr gut und differenziert geschrieben
Dass der keinen Bock mehr hat, kann ich verstehen. Dass auch hier nur wenig verstanden wird, wie wenig tatsächlichen Einfluss der Executive Producer hat und dass der keine Entscheidungen alleine trifft und sich Sachen im stillen Kämmerlein ausdenkt – schade eigentlich.
Und den Job braucht er ja nicht unbedingt. Seine Thriller verkaufen sich ja auch so ganz gut europaweit.
Stimme dir zu. Ich persönlich weiß sehr wenig über die Abläufe bei der EBU und wie Entscheidungen getroffen werden. Deshalb halte ich mich den ganzen Diskussionen lieber raus.
Vielleicht in der öffentliche Wahrnehmung, da die wenigsten wissen, was alles danach passiert ist um eine Wiederholung von Malmö 2024 vorzubeugen.
Ich würde mir als Nachfolger Donald J. Trump wünschen….denn der würde den ESC wieder ‚great again ‚ machen. Außerdem ist Trump, der Menschen und Länder verbinden und einen kann. Vielleicht würde dann unter seiner Führung Schweden und Norwegen als ein Land vereint …und Deutschland bekommt Königsberg (Kaliningrad) zurück. Okay, genug Internet für heute ….ich schreibe nur Blödsinn.
Zumindest gegen sich vereinen kann er tatsächlich sehr gut.
Oh ja Nils ….darin ist er Spitzenklasse. Hast Recht.
Martin Österdahl hatte keinen einfachen Job.
Die weltpolitische Lage war in seiner Amtszeit einfach schwierig und irgendwie traurig.
Aber auch ich gehöre zu denjenigen, die sich von Martin Österdahl Entscheidungen gewünscht hätten, welche weniger durch die Schweden-Brille wahrgenommen worden wären.
Als Beispiel kann da durchaus die Entscheidung herhalten, dass der ESC-Beitrag aus Schweden sich jedes Jahr auf einem sehr günstigen Startplatz irgendwo unter den letzten fünf Teilnehmer (m/w/d) wiederfand, weil das Televoting eben erst nach den Performances aller ESC-Teilnehmer (m/w/d) beginnt.
Wie durch ein Wunder bekommen dann allerdings Marcus & Martinus beim ESC 2024 in Malmö im ESC-Finale Startplatz 1 und der Beginn des Televotings wurde „ausnahmsweise“ mit der Eröffnung des ersten Songs vorgezogen.
Begründet wurde diese Ausnahme, weil das Jahr 2024 das fünfzigjährige ABBA-Jubiläum ist.
Ein Schelm wer Böses dabei denkt. 😀
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Als neuen Executive Supervisor könnte ich mir Stefan Raab vorstellen (kleiner Scherz). 😉
Ansonsten fände ich es gut, wenn der neue Executive Supervisor aus Südeuropa, dem Baltikum oder einem demokratischen Land aus Osteuropa käme. 😀
Aber die absolute Krönung als neuen Executive Supervisor wäre für mich natürlich Amadeus (er hat das Festival di Sanremo für die jungen Leute in Italien wieder attraktiv gemacht und seine Einschaltquoten erreichten gigantische Rekordwerte) oder Philipp Hansa (nur mit neuen Aufgaben wird man noch größer als man ohnehin schon ist). 😀
Kannst du das mit Raab bitte ernst meinen, so wie bei Helene Fischer ft. Il Volo, Esa Diva und ESC 2026 in Graz? Denn dann weiß ich es, dass es nicht eintreten wird. 😉😉😉🫣🫣🫣🥳🥳🙁
Lass mich eine Flasche Weißwein oder einige Gläser Campari-Orange trinken. Dann meine ich VIELLEICHT auch das ernst. 😀
Trinke gerade Limoncello Spritz. 🍹
Prost / Salute ! 😀
Ich war vorhin zum Abendessen in einem Lokal hier in Hamburg und habe Krabbencocktail mit Büsumer Krabben, Honig-Senf-Dressing und Schwarzbrot gegessen. Dazu habe ich ein Glas Weißwein aus dem Badischen getrunken. War sehr lecker. 😀
Klingt lecker wir sitzen nochmal auf Dachterrasse unseres Hotels. Morgen gehts zurück nach Deutschland
🥂🥂🥂
Ich trinke lieber Campari Soda.
Erstmal vorne weg. Ich bin selten Fan der schwedischen Beiträge.
Trotzdem gehört Schweden nun mal jedes Jahr zu den Mitfavoriten oder sogar Topfavoriten und bekommt dementsprechend gute Startplätze zugeteilt.
Und zum Startplatz von Marcus & Martinus: Der wurde erst nach der Regeländerung ausgelost.
Und wenn das „ausnahmsweise“ gewesen wäre, hätte man es dann ja direkt wieder abgeschafft.
Oh gott, ich kann mir richtig vorstellen das Stefan Raab der neue Executive Supervisor wird und in dieser Rolle voll aufblüht. Eine richtige „Chefsache“ eben 😂
5 Jahre und mir fällt keine Änderung in dieser Zeit ein, die ich gut finde.
Fande ihn nie so Sympathisch, wie den Ola Sand, deshalb kann ich damit gut leben.
Zudem kam mir es so vor, dass er Schweden dauerhaft bevorzugt hat.
Loreen und Cornelia Jakobs fande ich trotzdem richtig gut!😊
Cornelia 😍😍😍
Die war aber auch gut! 😆
Bei aller Liebe, aber er hatte in meinen Augen kein gutes Omen! 2020 fiel schon mal aus und das zum ersten Mal, deshalb erst 2021. 2023 zum ersten Mal seit 1980 richtete nicht das Gewinnerland den Wettbewerb aus. Und 2024 & 2025 war hauptsächlich Israel Thema, wo viel Tumult leider war. Ich will ihm nicht unterstellen, aber ich hoffe 2026 wird sich das nun ändern. Mit dem Frieden auf Erden, und mit dem Lebensmotto: United by Music!
2020 war noch Jon Ola Sand dran. Das wäre sein letzter ESC gewesen.
Und 2022 gab es bei der Bühnentechnik Probleme. Stichwort: Sonne
Und daran ist Herr Österdahl jetzt auch schuld oder wie? 😝
Nein im Gegenteil, ich wollte damit nur sagen, dass er es in den 5 Jahren seiner Amtszeit nie so leicht hatte wie seine Vorgänger Jan Ola Sand oder Svante Stockselius.
2020 & 2021 => Corona-Pandemie, sowie Ausschluss von Belarus
2022 => Ukraine-Krieg, damit einhergehend der Ausschluss von Russland & eben die technischen Probleme bei der „Sonne“
2023 => hier war es für Martin Österdahl wohl mal ruhig, aber an der Organisation bei der Zusammenarbeit der EBU-Sender zwischen BBC (UK) und Suspline (Ukraine) war er wohl auch nicht ganz unbeteiligt.
2024 => Der Vorfall mit Joost Klein und das Thema Israel bzw. Gaza
2025 => Änderungen beim ESC (Safe Space für Acts, etc.), nach den Vorfällen im letztem Jahr.
Österdahl hatte es mit Sicherheit mit einigen der größten Herausforderungen zu tun, vor denen ein Executive Supervisor beim ESC je stand. Das muss man anerkennen.
Ich werde ihm aber trotzdem nicht nachtrauern. Ihm ist es nicht gelungen, die großen, strukturellen Probleme des ESC zu lösen – eher sieht es sogar so aus, als könnte der Teilnehmerschwund noch weiter fortschreiten. Hinzu kamen viele Verschlimmbesserungen an der Show:
– das alberne neue Verkündungssystem in den Semis
– die weitere Straffung der Verkündung der Jury-Punkte
– immer längere Abstimmungspausen
– die Pre-recorded vocals und deren rotzfreche Begründung
– der Deal mit TikTok und das Aussperren der Presse während der Proben
– dass die Künstler irgendwann keine ruhige Minute mehr hatten
– der zunehmende Trend hin zum ESC als Reality-TV-Format
– die absolut fatale Abschaffung der Jurys in den Semis
– das gesamte Drama 2024
Good riddance. Als nächstes vielleicht zur Abwechslung mal keinen Skandinavier, sondern z. B. einen Osteuropäer.
Wobei die Künstler dann doch meist begierig scheinen, ständig auf socials zu sein. Von daher finde ich „keine ruhige Minute zT selbst verschuldet. Bei den immer längeren Abstimmungspausen sollte man noch die ausufernden Interval Acts erwähnen.
Die Reality TV-izifierung, die mich auch nervt, ist interessant, weil diese Formate ja ansonsten ziemlich den Bach runtergegangen sind.
der Deal mit TikTok und das Aussperren der Presse während der Proben
– dass die Künstler irgendwann keine ruhige Minute mehr hatten
Dass sich die beiden Vorwürfe widersprechen, ist aber schon klar, oder?
Wenn du ein bisschen drüber nachdenkst, merkst du, dass das es eben nicht der Fall ist.
Wenn man sagt kein Skandinavier und Land, das den ESC versteht bieten sich ja einige an:
– die baltischen Staaten
– die Ukraine
– die Schweiz
– die Niederlande
– Frankreich
– Italien
– Portugal
Ev Finnland, das aber als Skandinavien gesehen würde. Die verfallen zwar zunehmend in Klamauk, aber das liegt glaube ich mehr an der Televote als an der Orga
He is good to go… 😅
Es ist genau wie bei unseren Kanzler und Kanzlerin
Hemme und Hetze
Könnten manche hier den Job besser?
Ich denke nein
Wie die meisten hier weine ich ihm keine Träne nach, mochte die meisten Neuerungen unter seiner Ägide nicht (verantwortet er wahrscheinlich nicht allein, ist aber maßgeblich daran beteiligt).
Den Herrn Sand fand ich auch sympathischer. Und auch Herrn Neff hab ich irgendwie putzig in Erinnerung.
Ich wünsche mir ebenfalls jemand Neues aus dem Nichtnorden (warum nicht Frau Redde-Amiel – heißt sie so? – aus Frankreich).
Ich bin doch sehr verwundert über all die Häme und den Groll gegenüber Martin Österdahl. Als ob in einer hochgradig arbeitsteiligen Organisation wie der EBU wirklich einer allein im hohen Elfenbeinturm die Entscheidungen triff.
Ich denke er hat wirklich eine wechselvolle Zeit erwischt und hatte mehr Herausforderungen zu meistern als Vorgänger. Zudem ist es mit seiner Mitwirkung gelungen die Einschaltquoten deutlich zu verbessern.
DAs ist enorm wichtig weil sich alle öffentlich rechtlichen Fernsehsender in hohem Maße auch aus den Einschaltquoten ihre Berechtigung ziehen.
Der Applaus zu seinem vorzeitigen Ausscheiden sagt mehr über viele ESC Fans und Fernsehsender als über Österdahl, er macht den WEg frei über neue Personalien ohne Altlasten.
Hoffentlich ist mal wieder eine Frau dran😊
(Gelöscht, weil doppelt!, siehe unten)
Tja, die Zuschauerzahlen in seiner Ägide haben sich aber rasant verschlechtert (nicht jedoch der Marktanteil)!
Quelle: Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest#Zuschauerzahlen_(seit_2013)
Tschüss 👋
Viele Tränen werden wir ihm nicht hinterherweinen. Unter seine Regie ist alles viel strenger und penibler geworden. Die Preise sind regelrecht explodiert seit Corona, so dass der normalsterbliche Fan sich eine Woche vor Ort mit allen Shows in der Halle eigentlich gar nicht mehr leisten kann. Er hat Länder ziehen lassen und lediglich EINS zurückgewinnen können. Die Intransparenz, zum Beispiel, was die Startreihenfolge angeht, ist unfairer und komplett undemokratisch geworden, der Code Of Conduct erlaubt inzwischen so gut wie keinerlei politische Äußerung mehr, Presseakkreditierungen werden nur noch an handverlesenes Stammpersonal vergeben und die ganzen schönen Parties drumherum aus Sicherheitsgründen eingedampft (Israel-Party, Nordic Party, Balkan Night usw…)
Auch scheint er ständig dafür zu sorgen, dass mindetens EIN Host zuviel unnötig auf der Bühne herumsteht, und dass die Show inzwischen so aufgebläht wird, dass sie selten unter vier Stunden dauert. Die Werbezeiten-Verkäufer freut das natürlich. Zum Lachen scheint er in den Keller zu gehen, jedenfalls wirkt er in seinen kurzen Schalten immer sehr steif und streng, und selbst das kleinste Lächeln in die Kamera fällt ihm sichtlich schwer. Echt jetzt, ganz so gut kann er nicht gewesen sein, hat er wohl auch selbst gemerkt. Die Fans wünschen sich eine Christine Marchal-Ortiz oder einen Jan Ola Sand zurück – oder zumindest einen mit dem Charme und der Professionalität eines Frank Nef.
Take him away. Things can only get better.
Ich stimme Dir gerne zu !
Hoffentlich können wir dann United by Music bald wieder über Bord werfen
War mir schon vor 3 Wochen bekannt das er geht.Reisende sollte man nicht aufhalten.Tschüss