
Auf den Tag genau heute vor einem halben Jahr haben sich die Meldungen in der Welt des Eurovision Song Contest überschlagen. Nach der Generalversammlung der EBU kam es zu einer regelrechten Rückzugs-Welle für den ESC in Wien. Gleich fünf Nationen, die im Jahr zuvor noch dabei waren, haben ihre Teilnahme am Wettbewerb 2026 abgesagt, da Israels Teilnahme erlaubt wurde.
Genaugenommen kam es bei besagter EBU-Generalversammlung lediglich zu einer Abstimmung darüber, ob die neu-festgelegten Regeln für den ESC ausreichend seien oder weitere Maßnahmen ergriffen werden sollten. Kleiner Reminder: Nachdem Kritik am Votingsystem laut geworden war, beschlossen die Organisatoren unter anderem strengere Kontrollen von vorherigen Werbekampagnen und reduzierten die maximale Votinganzahl pro Bezahlmethode auf 10.
Als die Versammlung am 4. Dezember 2025 zu Ende ging, ließ die EBU verlauten, dass die Mehrheit seiner Voll-Mitglieder (68 Rundfunkanstalten aus 56 Nationen) die neu-beschlossenen Regeln für ausreichend empfunden hätten. Dies hatte zur Folge, dass alle teilnahmeberechtigten Länder auch weiterhin am ESC teilnehmen durften – inklusive Israel. Einige TV-Sender haben sich dadurch übergangen gefühlt und so kam es, dass vier Länder sofort ihren Rückzug bekannt gegeben haben.
Nach einer kurzen Überlegungs-Phase zog dann auch Island nach und machte es Spanien, Slowenien, den Niederlanden und Irland nach – insgesamt fünf Traditionsländer hatten also beschlossen, nicht am ESC teilzunehmen. Einige weitere zögerten zudem lange Zeit. Aber was hat sich inzwischen bei diesen Ländern hinsichtlich ihrer ESC-Zukunft getan?
Starten wir mit dem einzigen „Big 5“-Land, das sich vom ESC 2026 zurückgezogen hat. Spanien und sein zuständiger Rundfunk RTVE machen bereits fleißig Werbung für das Benidorm Fest 2027, das definitiv wieder stattfinden wird (siehe oben). Ob die Show aber auch als ESC-Vorentscheid genutzt wird, ist unklar. Bereits in der ESC-Woche machte Ministerpräsident Pedro Sánchez einmal mehr klar, wie politisiert das Thema in Spanien ist und erklärte auf der Plattform X, man stünde auf „der richtigen Seite der Geschichte“, indem das Land den ESC boykottiert.
Spanien hat übrigens nicht nur nicht teilgenommen, sondern den Wettbewerb aus Wien auch weder übertragen noch darüber berichtet. Währenddessen gibt es aber immer wieder Gerüchte darüber, dass der Sender seinen Standpunkt nur deswegen so deutlich mache, weil er von der aktuellen, links-orientierten, Regierung stark beeinflusst werde. Diese wird regelmäßig mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert und schon mehrmals wurden vorzeitige Neuwahlen eingefordert.
RTVEs Einstellung zur ESC-Teilnahme soll deshalb von der politischen Lage und der spanischen Regierung abhängen, deren Ausrichtung sich theoretisch schnell ändern kann. Zu einer potenziellen Rückkehr wurde der TV-Direktor des spanischen Fernsehens, Sergio Calderón, übrigens schon in der diesjährigen ESC-Woche befragt. Er sagte, dass man ab dem 17. Mai, also ab dem Tag nach dem ESC-Finale, überprüfen werde, ob die Gegebenheiten für eine Rückkehr da seien. Noch wurde zur Teilnahme 2027 nichts gesagt.
Genauso ungewiss sieht es aktuell in Island aus. Wie berichtet hat sich der isländische Sender RÚV etwas länger Zeit gelassen mit seiner Entscheidung zur Teilnahme am ESC 2026. Letzlich nahm Island in Wien zwar nicht teil, aber anders als in Spanien wurde der Contest im isländischen TV ausgestrahlt, inklusive der Halbfinals. Eine Rückkehr Islands erscheint also zumindest etwas wahrscheinlicher, auch wenn nichts offiziell fest steht.
Aber auch ein Land, das nicht zu den fünf Boykott-Ländern 2026 gehört, muss beleuchtet werden, wenn es um die Wackelkandidaten für Bulgarien geht: Belgien. In diesem Jahr war der Sender RTBF aus dem wallonischen Teil Belgiens für die ESC-Teilnahme zuständig. Dieser gilt, was Israel angeht, als „liberaler“. Nach Monaten der Abwägung war Belgien am Ende dabei und schaffte es mit ESSYLA (siehe oben) sogar wieder ins Finale.
Dass die belgische Teilnahme somit aber auch für 2027 gesichert ist, kann man nicht behaupten. Im kommenden Jahr ist wieder der Sender VRT aus der flämischen Region (Nordbelgien) für die Teilnahme zuständig. Dieser sieht die israelische Teilnahme deutlich kritischer als RTBF und machte schon in der Vergangenheit deutlich, den Wettbewerb boykottieren zu wollen, würde Israel nicht ausgeschlossen werden.
An diesem Standpunkt hat sich in den vergangenen Monaten scheinbar auch nichts verändert. Die VRT-Pressesprecherin Yasmin Van der Borcht hat die Annahme, dass Belgien 2027 pausieren wird, nun sogar verstärkt. Sie und der Sender kritisieren die EBU dafür, dass bei der vergangenen Generalversammlung nur über die Zufriedenheit von den neuen ESC-Regeln abgestimmt wurde und das Voting somit nicht konkreter auf Israel bezogen war. Die Wahrscheinlichkeit, dass Belgien 2027 dabei ist, sei momentan eher gering, so Yasmin Van der Borcht:
„Wir erwarten eine starke Botschaft der EBU gegen Krieg und Gewalt sowie für die Achtung der Menschenrechte. Dies sind die Werte, die das Festival vereinen sollte – und derzeit werden sie viel zu sehr in den Schatten gestellt.
Daher fordern wir einen klaren Rahmen für die Teilnahme, eine offene Diskussion sowie eine sofortige Abstimmung unter den EBU-Mitgliedern. Bislang haben wir darauf keine angemessene Antwort erhalten.“
Was erwartest Du von Ländern wie Spanien oder Island 2027? Glaubst Du an eine ESC-Rückkehr? Lass uns gerne Deine Meinung da.
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Hm, aber dann den Vorwurf erheben man politisiere. Senor Sanchez will glaube ich vor allem von den zahlreichen Korruptionsvorwürfen in seinem Umfeld ablenken in dem er das Thema wofür man günstigen Applaus kriegt am Köcheln hält. 🙄
An sich würde ich Spanien schon gerne wieder sehen, aber wenn die weiter so agieren können sie gerne noch eine längere Pause einlegen.
Zu jedem Land was mehr Unruhe in den ESC hinein bringt, dann lieber draußen bleiben und die ESC Bubble kann ihre Ruhe genießen.
Schade, dass man immer gleich unterstellt bekommt, man wolle von etwas ablenken, wenn man die Menschenwürde hochhält, die übrigens auch an erster Stelle zu dem gehört wofür der Contest steht
Tja, die Vorwürfe gibt es aber nun mal. 🤷
https://www.spiegel.de/ausland/spanien-polizei-durchsucht-bueros-der-partei-von-pedro-sanchez-a-4e7cc8a7-22d0-446c-b742-6d5c74a80bd9
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_101273804/pedro-sanchez-bruder-in-spanien-vor-gericht-wegen-korruption.html
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/spanien-sozialisten-ermittlungen-100.html
Ihr immer mit eurem heuchelerischen Gefasel. Als in der Ukraine schon gemordet wurde, stand Putins Heulpüppchen in Wien 2015 auf der Bühne und wimmerte sich eins. Und was wart ihr doch alle ergriffen!
Und der Contest steht nicht für Menschenwürde. Der Contest ist ein Wettbewerb zwischen Fernsehstationen und hat keinerlei ideologischen Unterbau. Euer Geseier nervt. Und PS: Wie steht’s denn um die Menschenwürde die Katalanen und Basken? Eben.
Die Menschenwürde die Katalanen und Basken ist sicher nicht eingeschränkt.
Mich kannst Du damit aber nicht meinen. Russland 2015 fand ich schon immer gräßlich.
Deine wiederkehrenden Verweise auf „Putins Heulpüppchen“ haben aber schon auch ein bisschen etwas Fanatisches. Dass sie sich nach 2022 als Kriegsbefürworterin hervorgetan hat, ist dann in der Tat verachtenswert und ein ganz anderes Level.
Mal abseits von einer etwaigen ESC-Teilnahme Spaniens: Die politischen Alternativen zu Sanchez von PP und VOX sind allerdings um Längen schlimmer (unter anderem stark homophob).
So sehr ich mit ihm in vielen Dingen übereinstimme, beim Thema Israel hat er sich meines Erachtens übernommen. Ich finde, da sollte man besser einen kühlen Kopf bewahren und vor allem auf Veränderungen bei der Wahl zur Knesset im Herbst hoffen. Es war ja vor allem diese widerliche Netanjahu-Regierung, die dermaßen den Ruf Israels in den Dreck gezogen hat und Unbeteiligte (wie etwa ESC-Repräsentanten) werden dafür noch verantwortlich gemacht. Dana International hat es ja auch schon erwähnt….
Bei den Umfragen zur Parlamentswahl in Israel läge derzeit die Opposition vorne und im persönlichen Vergleich hätte Gadi Eizenkot gute Chancen gegen Netanjahu, dessen Kriegspolitik er scharf kritisiert. Es besteht also Hoffnung….
Bei Belgien frage ich mich in dieser Hinsicht, wie einfach der wallonische Sender RTBF die Teilnahme übernehmen könnte, solange, bis VRT wieder dabei sein möchte.
Beim Junior ESC hat, wie ich Ich gelesen habe nämlich auch VRT übernommen, als der wallonische RTBF kein Interesse mehr hatte.
Könnte eine finanzielle Frage sein oder eine vertragliche, da das abwechseln ja scheinbar vertraglich geregelt ist.
Das stimmt. Allerdings hatte VRT nach dem coronabedingten Ausfall 2020 so weit ich weiß auch 2021 mit Hooverphonic gleich nochmal übernommen, oder irre ich mich da? Der Vergleich mag hinken, aber das Sich-Abwechseln scheint nicht in Stein gemeißelt zu sein.
Na ja, das kann man finde ich nicht vergleichen. VRT wäre ja 2020 dran gewesen, dann wurde aber der ESC bekanntermaßen abgesagt. Und da man dem Sender und Hooverphonic die Chance nicht nehmen wollte durften sie 2021 dann starten.
Würde ich mich auch fragen, vielleicht gehts aber auch einfach nur ums Prinzip
Angenommen die Sender bekommen dann eine Abstimmung über die Teilnahme Israels und verlieren diese erneut, weil sich die Mehrheit positiv dafür ausspricht. Werden sie dann trotzdem teilnehmen oder sich wieder übergangen fühlen?
Außerdem wenn über Israel abgestimmt werden kann, kann dann auch über andere Länder abgestimmt werden mit einem irgendwie vorgeschobenen Grund wie zum Beispiel „die Fans aus Land „X“ haben in der Halle beim Finale nicht allen Ländern Respekt gezollt und gepfiffen“ ?
Ich denke, die Antwort auf die erste Frage kennen wir bereits. Mit ihrem Trick 17 hat die EBU ja bereits die vergangene Abstimmung indirekt zu einer Abstimmung über Israel gemacht. Das Ergebnis ist bekannt: Diejenigen, die am lautesten nach einer Abstimmung riefen, haben sich zurückgezogen, als ihnen das Abstimmungsergebnis nicht passte. Jetzt fordert Belgien eine erneute Abstimmung. In meinen Augen ein sehr trump’sches Demokratieverständnis: „Ich akzeptiere den Wahlausgang, wenn ich gewinne.“
Wieso erneut? Es wurde bisher nicht über die Teilnahme Israels abgestimmt.
Habe mich leider nicht 100% genau ausgedrückt, sorry. Hoffe das der Sinn trotzdem rüber gekommen ist.
Ich verstehe deinen Einwand, dass man mit einer Abstimmung die Büchse der Pandora öffnet und dann wahrscheinlich jedes Jahr auf offener EBU-Bühnen gestritten wird, wer jetzt teilnehmen darf und wer nicht.
Andererseits will die EBU ja angeblich demokratische Werte hochhalten, und da gehören solche Prozesse halt mit dazu. Ich kann verstehen, dass sich Genf vor einer offenen Abstimmung drücken wollte, weil eh schon klar war, dass bestimmte Sender auf keinen Fall mitmachen werden, wenn Israel dabei ist und andere (wie die ARD) nur, *wenn* Israel dabei ist. Aber die Begründung für die Absage der schon versprochenen Abstimmung war halt schon ein billiger Taschenspielertrick. Die EBU hat sich da klar für das zuschauerstärkere Big-5-Land entschieden.
Ich denke aber auch, die Situation wird 2027 eine andere sein. Dieses Jahr war die Unsicherheit zu groß, wie eine Abstimmung ausgehen würde. Nachdem „nur“ die fünf Länder boykottiert haben, ist jetzt klar, dass der Israel-Ausschluss keine Mehrheit kriegen wird.
Naja, das letzte mal hat man die Abstimmung, anders wie gefordert, nicht direkt Israel gewidmet, sondern hat die Regeln abgefragt, in dem Fall wäre ein Nein dass man nicht zufrieden mit den Regeländerungen ist, was unter anderem die Teilnahmeregeln für bestimmte Länder sein könnten. Und da eben die meisten Länder zufrieden mit den Regeln waren und kein Drama wegen Israel eröffnen wollten wenn nicht unbedingt nötig, waren so viele dafür. Übergangen gefühlt hat man sich dann halt, weil die Abstimmung nicht direkt auf Israel bezogen war, denn das ist für die Boykotte der einzige entscheidende Grund
Daher denke ich sollte eine Abstimmung erneut durchgeführt werden, kommt es hauptsächlich darauf an, worüber abgestimmt wird. Wird über Israel direkt abgestimmt oder eine das betreffende Regel, würden sie warscheinlich ausgeschlossen werden, andererseits gäbe es eine klare Botschaft gegen die Boykottländer. Wird die Abstimmung gleich verlaufen, wird das wohl gar nichts ändern
Was der Schöne Rick in seinem Artikel nicht erwähnte ist Slowenien. Dort hat sich erfreulicherweise die politische Lage durch die Parlamentswahlen verändert, so daß nächstes Jahr mit dem Comeback gerechnet werden kann.
Island darf gerne nächstes Jahr wieder zurückkehren. Es gibt mit Sicherheit Künstler, die gerne das Ksnd beim ESC vertreten wollen und politisch neutral sind.
Due Niederlande sollte erst dann wieder zurückkehren, wenn der Deal mit Omroep MAX klappt und AGGROTROS auch die Zuständigkeit für den JESC entzogen wird.
Irland und Spanien dürfen gerne in ihrer Schmollecke bleiben und Sanchezland sollte dieses Jahr dem JESC fernbleiben. Erst wenn die PP bei der nächsten Wahl die absolute Mehrheit erringt und RTVE personell neu aufgestellt wird, ist eine Rückkehr zum ESC und JESC erwünscht.
Janez Janša ist glühender Trump-Fan, btw.
Matty will es einfach nicht kapieren
Darum geht es nicht! Einfach mal den Artikel lesen:
https://eurovisionfun.com/en/2026/05/slovenia-change-of-government-could-bring-the-country-back-to-eurovision/
Außerdem ist Jansa kein Trump-Fan!
Doch. Außerdem ein Buddie von Orbán
Stimmt ebenfalls nicht!
Les‘ ma durch: https://www.derstandard.at/story/3000000321885/-oppositionsf252hrer-jan353a-zu-neuem-slowenischen-premier-gew228hlt
https://www.diepresse.com/20683258/slowenischer-ex-premier-janez-jansa-ich-habe-mit-viktor-orban-viel
Auch wenn ich mir eine Rückkehr Spaniens wünsche, aber diese sollte nicht davon abhängen, wer die nächste Parlamentswahl gewinnt. Hier liegst du leider auch ziemlich falsch in der Annahme die PP stünde vor einer absoluten Mehrheit, denn die PP liegt in den Umfragen nur knapp vor PSE und wäre definitiv von mindestens einer Tolerierung der rechtsextremen VOX abhängig, die ihrerseits EU-feindlich, Homophob, ausländerfeindlich und stark mit Trump verbunden ist. So etwas kann und will ich mir für dieses tolle und fortschrittliche Land nicht wünschen. Nichts desto trotz finde ich die Haltung von Sanchez nicht gut, vor allem dieser Spruch „man wäre auf der richtigen Seite der Geschichte“. Da sollte er mal lieber in die Geschichtsbücher schauen und nochmal genau nachdenken.
Den Begriff „auf der richtigen Seite der Geschichte stehen“ finde ich ganz schlimm.
Warum denn? Die richtige Seite ist da, wo „nie wieder“ universell gilt. Da steht Spanien
? Komme nicht ganz zurecht bei deiner Antwort. Erste Zeile bis einschließlich „nie wieder“ kann ich mitgehen, und wo Spanien steht , verstehe ich nicht ganz was du damit meinst.
Den Begriff der mir nicht gefällt, wird oft von Siegern verwendet und alles was zuvor passiert ist, ist plötzlich „richtig“ weil es ja zur „Geschichte“ gehört obwohl es als Beispiel in einem Krieg ein Kriegsverbrechen betrifft. Deswegen halte ich den Spruch für falsch zu verwenden.
Das ist ja die Verlogenheit: Gilt es ja nicht. Oder hat Spanien so ein Gewese gemacht, wenn in der Ukraine oder in Afrika tagtäglich noch viel Schlimmeres geschieht als in Gaza?
Und immer wieder dran denken: Die Hamas hat diesen Krieg gewollt und deshalb geschlachtet, vergewaltigt und gemordet und dies provoziert mithilfe des iranischen Regimes. Gegen die sog. Islamische Republik demonstrieren sehen hab ich euch Nasen aber komischerweise noch nie. Hmmm.
Aber dann was von Menschenrechten faseln… Wo waren diese Menschenrechte denn am 7. Oktober? Das hat die null interessiert. Blöde Doppelmoral… 🙄
Die Gewalt fing nicht am 7. Oktober an.
Habe letztens diesen Kommentar gefunden: „Ireland and Spain can believe they’re on the right side of history, you can’t save them from their own delusion“ trifft es ziemlich gut.
So ist es leider – ich würde mich ganz klar für PSOE entscheiden
Alles Wünschdenken deinerseits.
Und arbeite mal an deine Wortwahl. Du polarisierst ohne Ende und deswegen eckst du hier vielen an.
Die Forderung, die Teilnahme an eine bestimmte Regierung zu koppeln ist diktatorisch und wirkt nach beleidigter Leberwurst, weil die Verantwortlichen in Spanien deine Meinung nicht teilen.
Ich kann auf die homophobe PP gut verzichten. So israelfreundlich ist sie übrigens auch nicht, sie verpackt es nur anders.
Jansa finde ich ebenfalls zu K*****
Spanien hat leider ein Antisemitismus-Problem. Ich habe gerade erst ein Video gesehen, wo 2 amerikanische Jüdinnen (die ja nun gar nichts mit israelischer Politik zu tun haben) in Barcelona aus einer Sauna geschmissen wurden, weil sie einen Davidstern trugen. Und das zieht sich anscheinend bis in die aktuelle Regierung.
Hab ich auch gesehen. Ganz, ganz schrecklich.
Und wie aktuell war das Video? Und wer hat alles überprüft?
Bei solche Videos wurde es mich nicht wundern, indem da noch viel mehr mitgespielt hat und die Frauen sich halt nicht laut Saunaregeln verhalten haben. (und andere Gäste belästigt haben – Beispiel).
Zählt für dich ein Davidstern schon als Belästigung?? Ah ja…
Nein. Aber solche Videos können manipuliert sein, das heißt: nicht alles zeigen, nur den Opfer-Teil.
https://www.20min.ch/story/barcelona-juedin-von-lesben-party-ausgeschlossen-fall-eskaliert-103576532
Es ist knapp eine Woche alt und es ist sogar eine LGBT Sauna, ist auch sehr deutlich und lässt wenig Interpretationsspielraum zu. Google es gerne, wenn Du es sehen willst. Aber schön, dass Du gleich einen Vorwurf an die Beteiligten formulierst, das lässt tief blicken.
Gerade editiert und einen Zeitungsartikel verlinkt.
Und vielen Dank für deinen bedeckten Vorwurf, aber ich sehe keinen einzigen Grund warum man solche Videos nicht sehr kritisch betrachten soll. Immer nachfragen, danach urteilen.
Und Kritik ist hier angebracht, weil die zwei Frauen das Video nicht selbst weiter verbreitet haben. Das heißt, dass da wieder jemand das Video für framing verwendet hat.
Im Relativieren bist du wirklich Meister.
Ich stelle immer erst Fragen und danach wird geurteilt. Das ist etwas anderes als relativieren.
Sogar der von Dir verlinkte Artikel ist doch ziemlich eindeutig und bestätigt alles, was vorgefallen ist. Kannst Du mir bitte erklären, wie Du darauf kommst, dass sie das Video nicht weiter verbreitet hätten? Sie haben es selbst gefilmt! Was ist das für eine abstruse Argumentation? Das Video ist so eindeutig, dass es gar nicht irgendeinen Raum für Framing bietet. Überprüfe mal, ob Du sowas nicht mit Deiner vorab vorgefertigten Meinung betrachtest. So wie Du den Damen schon vor Sichtung des Videos vorgeworfen hast, dass das nicht alles richtig sein kann. Das ist leider ziemlich erbärmlich.
Und man darf solche Videos sehr gerne kritisch betrachten, aber dazu sollte man sie erst einmal sehen und nicht vorab ohne jegliche Kenntnis seine eigene Auffassung darauf projezieren.
Verstehend lesen ist schwierig. Quote:
Der israelische Aktivist Hen Mazzig hat die Aufnahme aus der Sauna in Barcelona auf X geteilt.
Erst danach kam die Aufschrei…
Und genau was du mir vorwirfst – eine vorab vorgefertigte Meinung bzw Projejektion – mache ich nicht. Ich stelle Fragen – nicht mehr, nicht weniger.
Dass für dich alles klar ist, ist schön. Ein Hoch auf deinen unkritischen Verhalten. Ich mache da nicht mit. Nie. (Sonst wäre ich arbeitslos.)
Das Video ist doch völlig eindeutig, da ist es komplett egal, wer es teilt. Es geht um den Inhalt, nicht darum, wer es teilt.
Und Du brauchst auch nicht mit anderen Beispielen kommen, es ging in diesem Fall nur um das Video, dass Du verurteilt hast, bevor Du es gesehen hast, das ist nicht kritisch, das ist voreingenommen.
Anderes Beispiel. Fußballspiel in Amsterdam und danach … kamen erst die Bilder von sg. israelische Supporters, die durch Amsterdam gehetzt wurden. Aufschrei, Aufschrei, selbstverständlich hat Netanjahu sofort ein Flugzeug nach A. geschickt um die Supporters nach Hause zu holen.
Die Polizei hat alle Bilder untersucht und den Tag rekonstruiert. Ergebnis: die israelische Supporters haben sich aggressiv verhalten, einheimische Amsterdamer angegriffen, wonach die Gegenreaktion folgte.
Die Niederlande haben noch mehr als 100 Israelis auf einer Liste um sie vor Gericht zu bringen. Israel stellt sich stur und verweigert die Auslieferung.
Wichtigste Lektion: Traue niemals einzelne Videos und sobald die Regierungen sich einmischen, sollte man noch skeptischer sein.
Schuld sind halt immer die Juden. So einfach kann die Weltsicht sein. Und es entschuldigt natürlich sämtliche Gewalt und sämtliche antisemitischen Exzesse. Praktisch. Da kann man schon einfach mal eine Whats-App „Judenjagd“ durchführen und jede/n angreifen, den man in seinem Spatzenhirn für einen Juden oder eine Jüdin hält. Das ist halt alles ganz einfach die Schuld der Juden selbst.
Und PS: Das ist ein gutes Beispiel, wie einseitig und hasserfüllt du dich in diesem Punkt immer wieder äußerst, ja. Und auch woher du deine Nachrichten so bekommst, die stets Fakten und Tatsachen ignorieren und weglassen, die deine Sicht auf die Welt in Frage stellen.
Und erspare uns bitte das erneute Gefasel über deine Arbeit, die ja ach so wichtig und wo du doch ach so kritisch – bla. Nobody cares.
Ich bin selber Jude und damit ist alles gesagt. 😉
ACH!?
Danke für deinen Einsatz, doch die hier sind völlig uneinsichtig.
Wichtigste Lektion für Dich wäre, über Videos zu urteilen, nachdem man sie gesehen hat. Der eine Fall hat mit dem anderen übrigens recht wenig zu tun.
Du hast erst spekuliert, was die beiden Frauen vielleicht falsch gemacht haben könnten, bevor Du das Video überhaupt gesehen hattest. Das ist nicht kritisch, sondern voreingenommen.
Und Amsterdam hat mit diesem Fall schlicht nichts zu tun. Zwei jüdische Frauen werden wegen eines Davidsterns aus einer Sauna geworfen, und Deine Reaktion ist ein völlig anderer Vorfall mit israelischen Fußballfans. Das erklärt weder den Vorfall in Barcelona noch widerlegt es ihn.
Da muss ich widersprechen. Ich habe das Video gesehen und sofort kamen die Zweifel.
Die Vorfälle in Amsterdam sind ein gutes Beispiel warum man nie einzelne Videos trauen sollte.
Bin kein Saunagänger, ist aber Schmuck ( aus Metall ) nicht generell in einer Sauna verboten wegen der Verbrennungsgefahr an der Haut oder habe ich da was falsches im Gedächtnis? Wenn ja wäre ja bei diesem Rauswurf nicht das Symbol das Problem, sondern der Schmuck Ansich.
guck Dir gerne mal das Video an, da wird recht deutlich, dass es garantiert nicht darum geht.
Tja, diese „Queers for Palestine“ sind ja ein ganz spezieller Fall.
allerdings… Einfach mal Menschen verteidigen, die mich komplett verachten.
Ein Fall und du verallgemeinerst auf das ganze Land. Finde ich nicht in Ordnung.
Tja, gibt aber genügend Studien die die hohe Unterstützung zu einigen ekligen Statements in Spanien belegen.
Hier kannst du gucken:
https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_Spain
Nicht ein Fall. Es ist halt schon erstaunlich, dass nach neuesten Umfragen die Zustimmung zu antisemitischen Einstellungen in den fünf Ländern in Westeuropa am höchsten sind…
In Spanien sind es 26%, in Irland 21%, in Island 22%. Outlier hier die immer noch wg. Joost Klein schmollenden Niederlande mit nur 8%. Vergleich: Deutschland 9%. Slowenien schießt mit 34% den Vogel ab.
Quelle: ADL Global 100
Quelle ADL Global 100. Vollständige Liste:
Island 22
Norwegen 8
Schweden 5
Finnland 9
Dänemark 9
Deutschland 9
Niederlande 8
United Kingdom 12
Irland 21
Belgien 30
Frankreich 13
Spanien 26
Portugal 21
Italien 26
Schweiz 23
Österreich 16
Griechenland 50
Luxemburg – keine Angaben
Ukraine 36
Slovenia 34
Serbien 49
Russland 62
Rumänien 43
Polen 40
Montenegro 57
Moldau 38
Litauen 36
Lettland 30
Ungarn 36
Estland 32
Tschechien 15
Kroatien 42
Bulgarien 45
Bosnien-Herzegowina 57
Belarus 30
Zu den sonstigen europäischen Ländern gibt es keine Angaben.
Die Behauptung ‚Es ist halt schon erstaunlich, dass nach neuesten Umfragen die Zustimmung zu antisemitischen Einstellungen in den fünf Ländern in Westeuropa am höchsten sind…‘ ist falsch.
Vergessen: ESC-Teilnehmer Australien 20
Bei Spanien, Irland und den nordischen Ländern liegen die antisemitischen Wurzeln bereits im Mittelalter, dort hat es die jeweilige Staatskirche mit großem Eifer betrieben und im Zeitalter von Social Media wird dieses Narrativ so übernommen.
War das vielleicht nicht so wie bei Ofarim?
Guck Dir das Video an, es war nicht wie bei Ofarim. Und dieses ist natürlich nur ein Fall, google mal ein wenig zu Antisemitismus in Spanien, da gibt es sogar einen Artikel von der Bundeszentrale für politische Bildung von 2021
Und es war eine LGBTQ-Sauna.
ESC ist wie der leckere Kuchen, den die Mama gebacken hat.
Diät hin oderher. Irgenwann greift man doch zu.
So wird es den boykottierenden Ländern auch gehen.
Du bist bei ESC1994s Mutter regelmäßig zu Gast?
Also wir hatten in letzter Zeit keinen Schimpansen im Schalke-Trikot bei uns. 😅
Nein. Die Negativität vom Sohnemann würde mich
zu sehr herunterziehen. Das ist nicht gut für mein Gemüt.
Warum Negatitivät?? Nur weil ich das Angebot dieses Jahr nicht so toll fand?? Außerdem ist der ESC nicht mein einziges Interesse, wir würden sicherlich etwas finden worüber man sich locker austauschen kann. 😉
Das könnte sein !
Dann erwarte ich aber eine Abstimmung darüber ob diese Länder überhaupt zurückkommen dürfen. Belgien wollte doch eine Abstimmung, oder nicht? Die Zustimmung ist dabei erteilt, wenn mindestens 75% dem zustimmen.
Hoffentlich besinnen sich alle „Boykotteure“ wieder und nehmen nächstes Jahr wieder am ESC teil. Wäre schön.🙏
Ich finde schlimm das die Politik solch ein Einfluss auf die Fernsehanstalten hat , auf allen Seiten!
Der ESC stand mal für Völkerverständigung, aber wenn die mächtigen Leute es nicht wollen wird das Land in „Geiselhaft“ genommen.
😤 Ich kann’s nicht mehr hören! Aber: Lasst wenigstens die Länder über die ESC-Teilnahme Israels abstimmen, es gibt keinen Grund, es nicht zu tun. Vielleicht geben sie (die fünf Boykotteure) dann nach und akzeptieren diese demokratische Entscheidung. Auch wenn ich persönlich finde, Israel sollte 2027 nicht teilnehmen, werde ich den ESC nächstes Jahr auf jeden Fall verfolgen. Diese „Moralkeule“ zu schwingen hilft gar keinem, sei er Pro-Palästina oder Pro-Israel…
Auf jeden Fall muss etwas passieren gegen Israels Votingmanipulation. Das ist offensichtlich nicht normal 3 Jahre in Folge im Semi und Finale fast immer das Televoting zu gewinnen. Außerdem finde ich die öffentliche Werbung und E-Mails, dass man alle Stimmen an Israel geben muss total unfair. Das ist nicht der Sinn des Contests.
Man könnte ja 10 stimmen erlauben, aber nur auf 10 Teilnehmer verteilt wenn man sich Sorgen um die Einnahmen macht.
Oder ein Limit wie oft man für ein Land anrufen darf.
Ich sehe weder eine votingmanipulation noch sehe ich es als unverdient, dass israel die letzten jahre im televoting immer top abgeschnitten hat.
Votingmanipulation ist kompletter Bullshit. Was es gibt, ist politisches Voting zugunsten von Israel. Das lässt sich aber, wie jedes politische Voting, durch keine Regeländerung der Welt verhindern.
Aber das Schweden regelmässig Topplatzierungen bei den Jurys einheimste -egal mit welchem Mist sie auch angetreten sind („Dance you off“, etc) ist etwa nicht manipuliert?
AMEN! Und dann gibt’s noch Solidaritätspunkte vom skandinavischen Nachbar.
Nein, das ist das Resultat guter, zeitgemäßer Musikproduktion. Immer noch.
Nicht alles, was ihr nicht versteht, ist eine Verschwörung. Ich sag’s gerne noch hundertmal.
Diesmal ja glücklicherweise nicht.
Wo sind die Beweisen für diese Alu Hut Theorie. Kannst du nicht ertragen das Leute für Israel anrufen und das gleich so viele. das muss Fake sein. Oder aber es zeigt das die Palästina Bubble kleiner ist als gedacht?
Kan hat keine Machthabe darüber wenn Gruppe für den Akt aufrufen. Da kannst unfair schreien wie du willst. Aufrufe sind keine wirklichen Garanten das Leute anrufen. Und wieso jammerst du nur über Israel. Wenn Malta dieses Jahr weit aus aggressivere Werbung mit Briefen verteilt hat. Und wenn du auf Fairheit stehst. Wieso prangst du nicht das Budget für die Inszenierung nicht an, die ist klar ungleichmäßig verteilt. Oder der Bias bei der Liederwahl.
Dein Kommentar ist nur eins Hass und Verbreitung von Unwahrheit weil du meint irgendwas zu fühlen was nicht stimmt
Suche dir Hilfe wirklich
Es wurde nicht manipuliert. Immer noch nicht.
Es haben sich Menschen organisiert, um für ein Land abzustimmen. Und das meist aus freien Stücken, um mit einem Land solidarisch zu sein.
Außerdem: Dass man annimmt, Werbung zum Abstimmen würde quasi direkt in eine Stimmabgabe münden, ist unlogischer Quatsch. Der Konsument, der diese Werbung sieht, stimmt doch danach nicht wie ein hypnotisierter Lemming zwanghaft für Israel ab. Und man kann eine gewisse Form der Werbung nicht verbieten. Wo fängt man da an und wo hört man da auf?
Sieh, wie sie alle keifen. Tja, wenn man die Augen vor der Realität verschließt. An Israels Ergebnissen ist seit 3 Jahren NICHTS natürlich und das kann man nicht leugnen.
Du redest mal wieder wirres Zeug, was anderes kennt man von dir ja nicht! Dann könnte man das Gleiche auch über die Ukraine sagen, als sie 2022 haushoch das Televoting gewann!
Die jüdische Bevölkerung beschränkt sich nicht nur auf Israel, sondern es gibt sie auf allen Kontinenten:
https://web.archive.org/web/20251119145133/https://www.jewishvirtuallibrary.org/jewish-population-of-the-world#region
Natürlich ist nicht jede(r) davon ein ESC-Fan oder -Zuschauer, aber das eklärt auch das gute Abschneiden Israels im Televoting.
Israel mit Juden gleichzusetzen ist antisemitisch.
Ah, wieder nach dem Motto „burn, baby, burn – give the anarchist a cigarette“
Warum auch das Thema abwarten und aussitzen, wenn man sich doch einen hot summer machen kann. 🙄
Mit dem Ausgang des ESC und einem neuen Ausrichterland hat der ESC eine ziemlich starke Ansage gemacht. Der eine oder andere Boykott-Sender wird das sicher mal checken. Ungarns neue Regierung macht gerade klar, worin der Sinn eines ESC besteht und was trotz der Israelproblematik die richtige Seite der europäischen Geschichte ist. Ein Cancelling der Acts (oder ersatzweise des ESC) für den crazy Typ in Nahost oder andere Zwecke steht jedenfalls nicht für diesen Sinn.
Ob Spanien den ESC überträgt? Müssen sie selbst wissen, no drama. Irgendwas sagt mir, dass da doch heimlich von vielen mitgeguckt wurde. Schade, dass es da keine validen Zahlen gibt. Leider hat man im Netz auch keine Quoten aus Island gefunden. Die werden sicher nicht mehr so astronomisch sein, dürften aber immer noch ausreichend hoch für das Tagesgespräch in Reykjavik gewesen sein. Belgien? Senderinterna und politische Streiks interessieren mich nicht! Es gibt ja mehr als nur einen möglichen Sender, falls der flämische Sender nicht will/kann/darf …
Wer zurückkommen will, soll das mit Überzeugung tun und nicht rumtrollen – oder es eben lassen!
Ich finde Spaniens Haltung ziemlich widersprüchlich. Einerseits verurteilt man u.a. Israel wegen dessen politischer Haltung und angeblicher Einflussnahme auf den Sender, andererseits agiert Spanien selbst sehr politisch.
Wenn der Vorwurf lautet, dass Politik in den ESC hineingetragen wird, dann kann man durchaus argumentieren, dass Spanien den Wettbewerb selbst stark politisiert – etwa durch öffentliche Stellungnahmen und Protestaktionen von RTVE sowie des Ministerpräsidenten persönlich. Für mich wirkt das wie eiskalte Doppelmoral.
Ich bleibe zudem bei meiner Vermutung, dass die ausgeschiedenen Länder vor allem deshalb wegbleiben, weil sie in den vergangenen Jahren durchweg schlecht abgeschnitten haben. Vermutlich wollen sie derzeit kein Geld in den ESC investieren, wenn ihr Standing und die Erfolgsaussichten so gering sind.
Zwar mag ich „Zorra“ und „Esa Diva“, aber Spanien hat mir dieses Jahr nicht gefehlt. Sie hätten bestimmt für viel Unruhe gesorgt und ich möchte den Contest ehrlich gesagt einfach genießen und keine giftigen Aktionen miterleben. 2024 und 2025 waren dahingehend wirklich schlimme Jahrgänge.
Es sind vorallem die Fans aus Spanien die immer sehr schnell beleidigen und einfach nur sich Schrecklich daneben benehmen.
Man hat dieses Jahr gemerkt wie wenig toxisch dich es angefühlt hat
Neben den schlechten Platzierungen waren es ja auch teilweise Sender, die notorisch knapp bei Kasse waren oder ohnehin noch eine „Rechnung“ mit der EBU offen hatten.
Dass Sánchez da so offen auf der politischen Ebene eingreift finde ich …..Nettikette hin oder her….Sch*isse.
…und schade, weil ich Spanien dabei haben will.
Ich plädiere für die Wahl eines ESC-Unwortes des Jahres
Mein Vorschlag: „Boykott“ – würde haushoch gewinnen!!!
Sanchez hat doch eh wieder Probleme an der Backe und ist eher sein Stuhl los als Merz 😂
Das die deutsche und österreichische Regierung sich offen für die Teilnahme Israels eingesetzt hat, die deutsche Regierung der ARD vorgeschrieben hat das Sie nicht teilnehmen darf wenn Israel nicht dabei ist das ist dann aber in Ordnung.. Deutsche Verlogenheit halt…
Diese Aussage ist Humbug
Aber das ist doch in etwa so geschehen, oder nicht. Jedenfalls das Agieren der Regierungen und Botschaften, in Israel bis zum Staatspräsidenten Herzog. Ob man von Regierungsebene einer deutschen Teilnahme bei einem Ausschluss Israels den Riegel vorgeschoben hätte, weiß ich nicht. Unwahrscheinlich ist es nicht. Dieser Wolfgang Weimer hat Israel mehr moralische Unterstützung gegeben als Sarah Engels. Für Sarah hat sich niemand aus der deutschen Politik interessiert. Und dann den Schwachsinn, den Friedrich Merz stets zu dem Thema gesagt hat. Natürlich sollte Deutschland auch bei einem ESC ohne Israel vertreten sein, falls dieses Szenario jemals eintreten sollte. Der ESC sollte nicht an einem einzelnen Land hängen
Bleibt weg
Hab Euch nicht vermisst
Island hatte meist besondere Songs und ihre Fans konnten sich benehmen soweit ich es mitbekommen habe.
Ganz ehrlich: Warum muss dieses Thema hier wieder aufgemacht werden? Dieser Artikel liefert null neue Informationen. Ich verstehe es nicht.
Sommerloch ! 😌
Weil unter andere Artikel das Thema ständig durchsickert in den Kommentaren.
Also 1. ist der Tag der Absage-Welle heute exakt ein halbes Jahr her, deshalb wollten wir zur „Feier des Tages“ einen Blick auf die betroffenen Länder werfen – einfach als Update.
2. ist das VRT-Statement neu, auch wenn die Einstellung des Senders schon lange bekannt ist.
Und 3. hatten wir bislang auf kompakt beispielsweise nicht über die ESC-Übertragungen auf Island und die Nicht-Übertragung in Spanien berichtet. Hier sind also definitiv neue Informationen erhalten, die viele Menschen bislang nicht mitbekommen haben – insbesondere vor dem Hintergrund, dass das meiste hiervon eben während der, sehr ereignisreichen, ESC-Woche passierte.
LG
Danke für die Antwort. Ich verstehe die Argumente, aber sehe das einfach anders.
Ich vermute, dass Island 2027 zurückkehren wird.
Beide Boykotte sind derzeit sehr gut verkraftbar. Bei Spanien hat man es ja in diesem Jahr sehr gut gesehen und der Boykott von Belgien wird hervorragend von Nordmazedonien kompensiert, die ja 2027 zum ESC zurückkehren werden. Vielleicht ja nicht das einzige Land, dass wir 2027 wiedersehen werden. Spanien und Belgien schaden sich also eher selber und weniger dem ESC bzw. der EBU. Aber das kapieren die Verantwortlichen wohl nicht. Dummheit muss echt wehtun.
Gibt genug Länder die auch spanisch angehauchte Songs zum ESC bringen könnten, die Fans aus Spanien haben ja öfters für Unruhe gesorgt und deswegen bräuchte ich diese nicht beim ESC.
Solo quiero mas war doch ein guter Anfang.
Stimmt diese Ersatzshow von RTVE hatte nicht mal die gleiche Menge an Einschaltquote. Es war ein Flop so betrachtet
Es ist halt nur schade, daß es sich bei den Boykotteuren um Länder handelt, die ansonsten sehr fortschrittlich sind (wie beim Thema Rechte für queere Menschen).
So sehr ich mich für DARA gefreut habe: Bulgarien ist leider ziemlich homophob. Wenn ihr Sieg zu mehr Akzeptanz im Land beitragen sollte, umso besser. Aber garantiert ist das leider auch nicht, vor allem hat die orthodoxe Kirche viel Einfluß. Möglicherweise gibt es nächstes Jahr kein Israel-, sondern ein Homophobieproblem….
Länder die den esc 2026 nicht übertragen haben, sollten 2027 definitiv nicht dabei sein dürfen. Da fällt bei mir zumindest spanien schon mal weg.
Nach dieser Logik hätte ja Bulgarien dieses Jahr nicht dabei sein dürfen.
Sie haben den ESC zuletzt 2022 übertragen.
Ebenso bei Rumänien.
Hab übrigens auch wenig Bock auf Spanien zurzeit.
Time will tell … 🧘🏻♂️🍵
In Israel haben seit Wien bereits drei Vorbereitungstreffen für die ESC-Saison 2026/27 stattgefunden.
(Wobei mich interessieren würde, ob es in Deutschland auch schon eines gab? 🤔)
Ich gehörte ja zu diesen Personen, die sich bis vor einem halben Jahr nicht vorstellen hätten können, dass diese Sender ihre Absage wirklich durchziehen. Mein Motto damals noch: „Alle welche am ESC 2025 teilgenommen haben, werden auch 2026 teilnehmen!“. Trotzdem muss ich sagen, dass wir einen wunderschönen ESC 2026 und ich möchte dass dies auch in der kommenden Saison so sein wird, am besten die ganze Saison lang. Die fehlenden Sender sind nicht wirklich ins Gewicht gefallen, was eben auch an den Rückkehrern lag. Und ich habe in der ESC-Woche auch überhaupt nicht großartig an die nicht teilnehmenden Länder gedacht.
Bevor wir wieder Unruhe beim ESC haben, sollen die Sender, welche nicht teilnehmen wollen, eben nicht teilnehmen und die die teilnehmen wollen, eben teilnehmen. Klar kann ein Sender immer Vorschläge machen, wie man z.B. das Votingsystem verbessern könnte, aber dass man sich öffentlich, vielleicht monatelang, gegen einen anderen EBU-Sender stellt, sollte unterlassen werden. Man kann einmal seinen Standpunkt erklären, aber es damit auch belassen.
Bin aber der Meinung nur Teilnehmer am ESC haben einen Anspruch beim voting zu Veränderungen beim ESC.
Ich glaube gar nichts, bis es passiert ist. Und dann ist es meist egal, welches Land wegen welcher Petitesse teilnehmen oder nicht teilnehmen möchte.
Genau Spekulatius schmeckt im Sommer komisch 🤔🤣
OT:
Beim Altstadtsommer 2026 bei uns in Kaufbeuren am 19. und 20. Juni wird es auch eine Streetfoodmeile geben, mit reichlich Spezialitäten aus unterschiedlichen Ländern, darunter u.a. Marokko:
https://www.instagram.com/p/DZK7qSiMUXm/?igsh=MXFjN2o2MHA2bGJvaw==
Marokko – heute Altstadtsommer, morgen ESC?!
Dann passt es sogar indirekt in den Thread 😉
Selbst die seriöse New York Times schrieb im Mai einen sehr kritischen Artikel über die Manipulationen Israels auf das ESC Ergebnis.
Darin heißt es, daß durch ein Bündel von problematischen Maßnahmen Ergebnisse produziert werden, weil Netanjahu den Erfolg beim ESC als „soft power tool“ zur Imageverbesserung verwendet.
Angeblich gab es auch in diesem Jahr aus guten Gründen ein Mahnschreiben an Israel von der EBU.
Warum aber die EBU die Manipulationen nur immer pro Jahr betrachtet, diese dann fürs nächste Jahr auf Null stellt und nicht aufkumuliert über die Jahre, um so ihre Entscheidungen zu treffen, verstehe ich ja überhaupt nicht.
Wieder ignorierst du die Werbung von Malta. Und hetzt partout nur gegen Israel. Das der New York Times in seiner Artikel sehr dürftig und nichts bestätigt sondern nur Theorien anstellen die nicht mal realistisch Klangen ist diese Israel Manipulation Theorie einfach nur lächerlich. Israel wurde dieses Jahr 6ter beim Publikum mit den gleichen Menge an Wendung wir die Jahre davor. Also wirklich… Wieso diese Doppelmoral Thomas??
Zumal die NYT auch diese einfach unglaubwürdige Hunde Story brachte und somit als seriöse Quellen sehr stark diskreditiert
,,Israel wurde dieses Jahr 6ter beim Publikum“
Da muss ich dir leider wiedersprechen. Israel ist in diesem Jahr Dritter beim Televoting geworden. Erster wurde Bulgarien und Zweiter Rumänien.
Ok gut dann habe ich mich vertan. Sorry 🤧
Das Argument bleibt trotzdem
Achter bei den Juries und Dritter beim Publikum
Also dieser NYT-Artikel hat für meine Begriffe nur altbekannte Dinge nochmal aufgewärmt. Und Werbekampagnen sind nach wie vor keine Manipulation (und waren vor diesem Jahr ja auch uneingeschränkt erlaubt).
Malta hat z. B. in Bulgarien große Werbeflächen angemietet, die zum Abstimmen für Aidan aufrufen. Warum ist das keine Wahlmanipulation, aber bei Israel scheint alles, was die machen, gleich ein „soft power tool“ (was das auch immer sein soll, hat der SWR auch schon sowas oder bloß vergessen, einzusetzen?)? D*pp*lm*r*l
Gab ja auch einen Journalisten, der ohne Probleme als einzelner Mensch über 100 Stimmen abgeben konnte.
Ich kann dieses Argument “ auf der richtige Seite der Geschichte“ nicht mehr hören oder ernstnehmen. Es ist lächerlich zu behaupten, dass es bei Krieg eine „richtige“ Seite gibt. Das ist einfach falsch.
Es so ermüdend dieses Geschwafel dauern hören zu müssen
Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Heißt wenn man seine politischen Ziele nicht mit Diplomatie erreicht hat, dann mit Krieg weiter zu machen zeigt eigentlich nur wie schwach seine eigene Position/ Argumente waren um seine Interessen durchzubringen.
Beide Seiten begehen menschenverachtende Sachen und wird beim Sieg die eine Seite als Helden und die anderen als Täter verurteilt
Aber im Krieg gewinnt niemand
Im Krieg gewinnen Rüstungskonzerne.
Natürlich gibt es Kriege, die ganz eindeutig eine richtige Seite haben. Einer davon findet gerade in der Ukraine statt.
Wirklich gruselig hier! 🤢
Ein paar OT-Gedanken über das Votingsystem und am Ende ein Bezug zum Artikelthema: Es liegt im Votingsystem schon wirklich einiges im Argen, was man über Jahre hat schleifen lassen.
Mit dem Zerfall des Ostblocks und Jugoslawiens sind eine Menge neuer Länder hinzugekommen. Die Juries aus diesen Ländern betreiben aus enger politischer, kultureller, historischer und wirtschaftlicher Verbundenheit Blockvoting füreinander.
Kann man das verhindern? Jeder weiß, dass es der Fall ist, aber das muss man erstmal beweisen, denn bloße Auffälligkeiten reichen dafür nicht. Es muss schon offen zugegeben werden, wie es etwa im Fall des „Skandals“ um die geringen moldauischen Punkte für Rumänien geschehen ist. Eigentlich müsste man das wirklich sanktionieren, nur wie? Es wird ja so gehandhabt, dass Fehlverhalten nur innerhalb einer ESC-Saison sanktioniert werden können und nicht mehr für die nächste, weil dann alles wieder bei Null steht. Würden sich Sanktionen saisonübergreifend kumulieren, dann hätte das ein oder andere Land vielleicht bereits aussetzen müssen.
Bei insgesamt 245 Juroren in 35 teilnehmenden Ländern müsste das aber effektiver zu kontrollieren sein als bei Millionen Televotern. Natürlich weiß jeder, dass die Balkanstaaten und Nordstaaten sich die Punkte zuschachern und es die berüchtigte Griechenland-Zypern-Connection gibt. Aber die Beweislast ist bei der EBU und nicht bei den einzelnen Juroren. Man müsste mehr Begründungsarbeit erfordern, aber ich stelle mir vor, dass die Jury-Aufgabe so schon schwer genug ist.
Ich glaube, die Juries muss man einfach so akzeptieren, wie sie sind. Man könnte nur vielleicht darüber nachdenken, ihr Gewicht zu reduzieren, vielleicht auf 33 %.
Das Televoting ist natürlich auch sehr kompromittierbar (siehe Aserbaidschan damals) und hier findet auch Voting wegen Diaspora, Nachbarschaft, Politik und Solidarität statt und nicht immer aus musikalischen Gründen.
Die EBU muss auch wachsamer werden für unverhältnismäßige Werbekampagnen („Vote 10 Times“), die dem ESC-Geist widersprechen, oder auch Lobbyarbeit von Botschaften, Vereinen und Organisationen, die im Ausland für ein bestimmtes Land Werbung machen. Da wurde dieses Jahr ein Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Am Ende kann man aber voten, für wen man will, und da gilt „Don’t hate the player, hate the game“. Die Reduzierung von 20 auf 10 war daher ein wichtiger Schritt, und am besten wäre es, wenn man ab nächstem Jahr nur max. 3 Votes pro Act vergeben kann und man ermutigt wird, seine Votes zu diversifizieren.
In jedem Fall haben manche Länder durch diese Häufung von Faktoren einen erleichterten Start, während andere Länder wie UK, Deutschland, Spanien, Tschechien, etc. sehr wenig bis kaum von solchen Faktoren profitieren. Sie haben eine weitaus höhere Hürde zu überspringen, um Punkte zu erhalten. Es reicht ihnen nicht, musikalisch okay bis gut zu sein, während genau das für andere Blockländer schon reichen würde, um an den Punkten zu kratzen.
Das ist vielleicht unfair, aber so ist das Leben. Und viele dieser Länder müssen sich auch nicht beschweren, da sie ja durch die Big-4/5-Regelung direkt qualifiziert sind. Dann müssen sie die Gegebenheiten eben akzeptieren und versuchen, den Rest musikalisch in den Schatten zu stellen. Deutschland kann auch wieder ein 2018 erleben, UK ein 2022 oder Spanien ein 2023. Man muss den Wettbewerb einfach besonders ernstnehmen und auf Erfolg hinarbeiten, anstatt von Anfang an defätistisch zu sein und zu sagen „Uns mag sowieso keiner“.
Jedenfalls hoffe ich, dass wir nächstes Jahr wieder 40+ Teilnehmerstaaten haben werden. Ich kann den Impuls hinter dem Boykott verstehen, aber der ESC muss größer als diese Krise sein. Es läuft nicht alles richtig und könnte ich mir meinen persönlichen ESC malen, dann würde die ein oder andere Sache auch sicherlich anders aussehen. Aber ich finde, es rührt aus der historischen Verpflichtung der Nachkriegszeit und der europäischen Friedensordnung, dass man das Geschenk dieses Wettbewerbs, der einmal im Jahr stattfindet, nicht ausschlägt. Man sollte das den Leuten im Land, die sich darauf freuen, wirklich nicht vorenthalten. Wer sich dort zurückzieht, der unterstützt politische Kräfte in Europa, die der Idee des ESC diametral entgegenstehen.
In deiner Auflistung/Argumentation fehlt mir ein Begriff: Kulturelle Nähe. Das ist der Hauptgrund hinter Nachbarschaftsvoting und egal wie man einen Gewinner ermittelt, es wird immer eine Rolle spielen.
Über zwei Drittel der Juryhöchstwertungen gingen aber nicht an benachbarte bzw. affine Länder. „Blockvoting“ gab es lediglich von Albanien, Estland, Griechenland, Kroatien, Montenegro, Norwegen, Schweden und Zypern. Ich kann mich zudem nicht erinnern, wann zum letzten Mal Deutschland Polen zwölf Punkte gegeben hat.
Bei reinem Televoting wären die Klagen lauter gewesen und da hätte ich es auch nachvollziehen können.
Nachdem wir eine Überraschungssiegerin feiern konnten, möchte ich mal nicht das Haar in Suppe suchen.
Zur Verhinderung von Block voting gibt es keine Möglichkeit die nicht mehr Einschränkungen als jetzt bereits vorhanden erlaubt. Also nicht nur nicht fürs eigene Land abstimmen dürfen, sondern auch für die Nachbarn wäre eher schlecht, gerade für Deutschland mit sehr vielen Nachbarstaaten.
Einzig was ich mir vorstellen könnte, wäre Platz 1 und 2 darf nicht zum Vorjahr übereinstimmen in der Jurywertung, das wäre eine kleine Einschränkung die zumindest 2 Plätze „Neu“ vergibt gegenüber dem Vorjahr.
Davon abgesehen, dass es überhaupt nichts bringt, allgemein über die Motivation beim Voting zu sinnieren und für mich restriktive Voting-Vorgaben einfach nur Leidenschaft abtöten, finde ich diese Erörterung in dem Zusammenhang konkret deplatziert, weil sie nur das falsche Narrativ nährt, die Länder hätten grundsätzlich mit dem Voting ein Problem und deren Abstinenz hätte damit etwas zu tun.
Ob die ESC-Leidenschaft oder die Verinnerlichung des ESC-Spirits bei denjenigen, die 10 Votes für einen (1) einzelnen Act geben bzw. 20, als das noch ging, wirklich so hoch ist, sei mal dahingestellt. Für mich hat Powervoting nichts mit Leidenschaft zu tun sondern fast ausschließlich mit Motivationen, die fernab der Musik stehen. Darüber kann man sinnieren.
Dieses Powervoting halte ich einfach für schwachsinnig und wenn die Leute dann sauer sind, kein Powervoting für das Land ihrer Herkunft oder politischen Identifikation betreiben zu können, dann sollen sie eben sauer sein. Du nennst das Leidenschaft abtöten, mir ist das eigentlich egal. Solche Leute sind dem ESC allgemein eher abträglich. Und man könnte andere Dinge nennen, die die Leidenschaft wirklich abtöten.
Die EBU will, dass die Stimmen diversifiziert werden, und es ist auch an der Zeit, dass das in den Regeln kodifiziert wird.
Bei den fünf Ländern war es der „Trick“ der EBU bei der Generalversammlung, eine Abstimmung über das betreffende Land, was auf jeden Fall möglich gewesen wäre, zu verhindern, indem man die Abstimmung über die Reform der Voting-Regularien vorangestellt wurde und dann gesagt wurde, dass die Abstimmung über das Land obsolet sei und würden die Länder diese Abstimmung dennoch fordern, dann würde die Reform wegfallen. Da wurde von der EBU die Reform als Geisel genommen, um die Abstimmung über das Land zu verhindern. Warum hätte es diese Abstimmung nicht geben sollen? Dann hätten sich nämlich alle Rundfunkanstalten dazu positionieren können und sich dem Ergebnis entsprechend verhalten können. Ich fand diese Spielerei seinerzeit nicht gut.
Ich glaube, bei diesen Ländern war das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, aber grundsätzlich herrschte dort schon länger Frustration, sei es wegen dem eigenen schlechten Abschneiden, verständlicher Unzufriedenheit mit dem Voting-System oder allgemeiner Entfremdung von der EBU. Vielleicht war es bei vielen auch nur ein einmaliges Fernbleiben.
Der Reformprozess muss jedenfalls weitergehen
Der ESC hat sich schon immer reformiert bzw geändert. Das es Nachbarschaftsvoting gibt, das dürfte seit dem ersten ESC klar sein. Ein faires voting findet nur bei moralisch gefestigten Jurymitgliedern statt die ohne politischen Druck agieren können.
Sorry, aber was Du schreibst, stimmt so nicht. Erstmal hat Jorge völlig recht: Den Boykotteuren ging es nicht um die Regeln. Spanien, Slowenien, Irland und die Niederlande haben alle vor der Generalversammlung angekündigt, dass sie sich zurückziehen, wenn Israel dabei ist, völlig unabhängig von den Regeln.
Zweitens ist es falsch, dass die Regeländerungen zurückgenommen worden wären, wenn die Abstimmung negativ ausgegangen wäre. Die Fragestellung ist ja geleakt worden: Sie lautete, ob die Regeländerungen ausreichend sind. Das ist eine vollkommen legitime Formulierung, wenn man eine direkte Abstimmung vermeiden möchte, weil die Mitglieder das nicht wollen.
Zu deinem ersten Absatz: Ich habe letztes Jahr mit SMS und Online-Voting 25 mal für Litauen gestimmt, weil mich Tavo akys extrem berührt und komplett erreicht hat. Wenn das keine Leidenschaft ist, weiß ich auch nicht.
Natürlich hat Powervoting mit Leidenschaft zu tun, das mache ich besonders dann exzessiv, wenn ich für einen Song brenne, gerne auch mit mehreren Devices! Votes fallen bei mir oft für mehrere Acts an, aber a) bestimme ich frei darüber und b) kannst du so eine Aufsplittung nicht von der Masse der Televoter einfordern. Du wirst es never ever gerechter machen, vergiss es! Eine Verkomplizierung des Votings schadet dem ESC und wäre zu sehr erklärungsbedürftig! Dass Powervoting dem ESC abträglich sei, ist ein hier in Fankreisen kursierendes Märchen. In Kleinstaaten reichen schon 15-20 Leute, wer will da eine Grenze ziehen? Wer entscheidet denn, was ein gutes Voting ist? Und wenn man wie du eine umfangreiche Auflistung macht, muss man auch berechnen, wo sich Blockvoting/Diaspora- oder Powervoting sogar gegenseitig aufheben. Es ist übrigens auch kein Naturgesetz, dass Deutschland keine Base im Ausland hat, man muss nur etwas für sie tun!
Die aus dieser Debatte resultierenden Vorschläge machen einem nur falsche Versprechungen. Wer das ausschalten will, muss einfach Israel mit 100 Minuspunkten starten lassen, Schweden mit minus 80 und Finnland für jeden live gespielten Geigenstrich mit minus 5.
Die Kritiker-Länder haben sich nie daran gestört, dass innerhalb von Ex-Jugoslawien Nachbarschaftspunkte kamen (Slowenien) oder aus Portugal/Rumänien (Spanien), es wurde auch nie thematisiert, dass GRE/CYP oder ROM/MLD Punkte tauschten, dass Litauen Diaspora und befreundete Juries hatte … Es gibt nur einen Aufhänger und der ist politischer Natur. Also soll mir niemand erklären, das wäre Grundsatzkritik am Votingsystem! Interessant ist auch, dass diese Länder überhaupt keine Daten vorlegen wollten. Nein, Rohdaten liegen nicht nur bei EBU & Votingbetreiber.
Ein weiterer Vorwand ist doch der von RVT vorgebrachte Nonsens mit der Abstimmung bei der EBU. Jedes Ergebnis einer offenen Abstimmung hätte das Feuer noch weiter geschürt – bei gleichem Ergebnis, dass die Länder ausgestiegen wären! Mein Mitleid für RTVE & Co hält sich in Grenzen, die es damit nur auf eine Konfrontation angelegt hatten und das extrem politisieren wollten! No thanks!
Ich habe jetzt schon zu viel geschrieben und will diesen Artikel oder die Diskussion nicht weiter adeln, solange in der Sache nichts wirklich Neues passiert!
Letzter Absatz klingt zu negativ: Ersetze adeln durch pushen.
Seit das Televoting von Digame/Once durchgeführt wurde, bekamen die Anstalten nur eine Zusammenfassung des Votings. Schlicht und einfach weil Digame/Once sehr wenig Daten abspeicherte.
Erst dieses Jahr speichert Once mehr Daten pro Stimmabgabe und darf man von Rohdaten sprechen.
Wir reden von unterschiedlichen Dingen, ich will das Thema aber nicht verlängern.
Zitter nicht. Der Reformprozess wird weitergehen, denn die Status-quo-Fanatiker und Realitätsverweigerer, die in einer heilen Welt leben, in der alles gut ist und nichts falsch läuft, haben ausgedient. Deine Argumente gegen Reformen des Televotings sind alle von unverständlicher Angst und Konservatismus geprägt. Die Aufsplitterung wird kommen und Eurovision Asia fungiert bereits als Teststätte dafür. Es ist eine Frage der Zeit.
Kannst du mir auch die Lottozahlen von nächster Woche sagen?? Vielleicht gewinne ich da wenn ich auf Gran Canaria bin die Million. 😎
Lieber von heute Abend, da sind noch 50 Millionen drin. 😉
Typisch, nicht loslassen zu können. Dir fällt nicht einmal auf, dass deine Ängste überhaupt nur Treiber dieser Diskussion sind. Wenn sie einen Appzwang machen, wird der Kreis der Voter eben kleiner und das Ergebnis bekommt noch skurrilere Ausschläge, wird auf jeden Fall noch weniger allgemeingültig – Fakt! Not my problem.
Starker Tobak, der aber nicht mehr als heiße Luft ist.
Im besten Fall verteilen sich Stimmen auf mehrere Songs,
wenn das Teilnehmerfeld dementsprechend stark ist.
nun einmal nicht jedes Jahr der Fall.
Warum man Powervotern die Leidenschaft absprechen sollte,
weißt du anscheinend auch nur ganz alleine.
Wenn mir nur ein Song gefällt, und diesen mit allen Stimmen unterstützen möchte, dann ist es halt so.
Und diesen Leuten prinzipiell eine politische oder nachbarschaftliche
Motivation zu unterstellen, ist schon eine steile These.
Es sollte wieder eine Abstimmung geben!!! Diesmal wird anderes abgestimmt, da Israel wieder 2ter wurde und sich nichts verändert hat! Mein es nicht böse, aber warum lässt man ein Land drinnen wenn man über 45 Länder haben kann und mehr Geld bekommt.
Am ESC nehmen eben keine Länder teil, sondern Rundfunkanstalten. Kan ist ein unabhängiger Sender, der gegen keine relevanten EBU-Regeln verstoßen hat. Wenn man ihn jetzt für die Handlungen der israelischen Regierung bestraft, wäre das ein Bruch mit dem fundamentalen Grundsatz der EBU, dass das Verhalten von Staaten innerhalb der Organisation keine Rolle spielt. Dass die große Mehrheit der EBU-Mitglieder diesen Präzedenzfall nicht schaffen will, halte ich für sehr verständlich. Abgesehen davon ist die EBU grundsätzlich keine politische Organisation und daher ohnehin völlig ungeeignet, so eine Entscheidung zu treffen. Diese internen Dynamiken gehen leider in der Diskussion immer unter.
Weil zb die israelische Firma Marocan Oil der EBU viel Geld zufließen lässt..
Vertrag mit diesem Sponsor läuft aus.
Ojeojeoje … aus Perast weicht alles Leben, und das wunderbare Städtchen verkommt zur Kulisse für eitle Besucher. Zudem fallen zunehmend Reiche & Schöne ein, und das ist so ziemlich das schlimmste Urteil, das ich fällen kann.
Ich dachte, dass du diese Entwicklung bereits in Kroatien bemerkt hast. Es gibt Gründe:
1 Massentourismus bringt weniger Umsatz (pro Kopf).
2 Platzmangel – Infrastruktur, Bergen, Natur – begrenzt die Kapazitäten.
3 Steuern, Lohnkosten, Abgaben treiben die Preise nach oben.
Freue dich auf Bosnien. Dort ist alles ganz anders…
Nun ja, in Kroatien hatten wir unsere Hotels in Jablanac und in Vrboska. Da ist nicht viel mit reich & schön. 🙂
Ist das nicht besser als die sauftouristen am Ballermann oder was ist jetzt genau deine Kritik ?
Meine Kritik. Eitelkeit und Gentrifizierung. Sich die Haare richten, um dann ein Selfie zu schießen, ohne irgendein Interesse an Geschichte oder Kultur des Hintergrundbildes zu haben. Da sind mir, glaube ich, die Sauftouristen lieber. Allerdings habe ich mit Orten, an denen diese sich aufhalten, keinerlei Erfahrung.
Gerade heute wieder das Hobby „anstellen“ der Touristen gesehen die sich früh anstellen um die Poolliege zu reservieren, da würde ich lieber noch schlafen, dann gemütlich frühstücken und danach die Gegend erkunden als früh aufzustehen und danach am Pool zu liegen.
Wir könnten gut zusammen Urlaub machen. Wo bist Du denn? In Novi Vinodolski (Kroatien) muss man eine saftige Strafe zahlen, wenn man eine Liege per Handtuch reserviert. 👏👏👏
Ganz genau, das kann ich auch nicht nachvollziehen. Extra früh aufstehen, um eine Liege zu reservieren. Ist doch eigentlich egal, wo man am Pool liegt. Da könnte man ja auch im Schwimmbad liegen, wäre viel billiger.
Ich hoffe noch auf ein Einlenken der EBU. Man kann nicht zweierlei Maß nehmen bei Russland, Weißrussland und Israel. Alle 3 Länder gehören nicht zum ESC, wenn dieser unpolitisch sein soll. Israel bekommt nur noch wegen politischer Gründe Punkte. Die Songs aus Israel sind seit Jahren grottig.
Würdest du bitte aufhören für die Allgemeinheit zu sprechen?? Ich (und noch einige andere User hier) mochten Noams Beitrag wirklich gerne. 🙄
Volle Zustimmung.
Ich mochte den Beitrag auch sehr.
Mein Platz 2.
Das Thema Russland wurde hier schon so oft besprochen, also alter Käse. Solange die Fernsehanstalt von Israel alle Regeln zur Teilnahme am ESC einhält, wäre ein Ausschluss politisch motiviert und das wäre gegen die ungeschriebenen Regeln des ESC.
Israel schickt dreimal in Folge sehr gute Songs, die auch gesanglich hervorragend sind und das wird auch belohnt! Du hast einfach Null Ahnung von guter Musik!
Dieses Jahr war der israelische Beitrag sogar mein Favorit und folglich habe ich mehrmals dafür angerufen. So etwas soll es tatsächlich auch geben.
Ist doch ganz einfach.
Israel nicht mehr zulassen, bis die fertig sind mit ihren Kriegen an den verschiedenen Fronten.
Oder etwas diplomatischer: Ein Jahr verordnete Zwangspause verbunden mit der garantierten Rückkehr der diesjährigen Boykottländern für 2027.
Und danach sieht man weiter.
Das wäre eine politische nicht Zulassung von Israel. Willst du das wirklich?
Und welche rechtliche Grundlage gibt es dafür im EBU-Regelwerk? Ach ja, in unseren hysterisch-populistischen Zeiten interessiert sich ja niemand mehr für rechtliche Grundlagen. Hauptsache laut schreien und mit dem Kopf durch die Wand. *stöhn*
Mannomann, was für einen Unsinn man hier lesen muss.
Danke !
Würde Israel/KAN ausgeschlossen werden, dann würden vermutlich noch viel mehr Länder boykottieren, als diese Fünf, die es wegen Israel/KANs Verbleib nach der letzten Generalversammlung gemacht haben. Allen voran Deutschland, und ein ESC ist ohne Deutschland nicht wirklich möglich. Musikalisch natürlich schon, aber finanziell dann doch eher nicht. Frankreich, UK und Österreich wären dann auch weg, oder andere israelfreundliche Delegationen wie Luxemburg und Estland.
Zudem geht es ja um den Schutz der Unabhängigkeit von KAN, und da scheint sich die EBU besonders in der Verantwortung zu sehen, diese zu bewahren, auch wenn dieses Beschützertum für mich eher übertriebene Formen annimmt.
KAN könnte sich selbst freiwillig für ein Jahr zurückziehen, aber was würde das schon bringen?
Vermutlich regelt sich das Problem mit dem 5-Länder-Loch sehr schnell. Von den Boykotteuren könnten Slowenien und die Niederlande zurückkehren, zudem könnten Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Slowakei und Ungarn wiederkehren. Dann wäre man ganz schnell wieder bei 40+.
Und je nachdem, was bei der Generalversammlung beschlossen wird, kann es auch ganz neue Teilnehmer wie Kosovo oder Kanada geben. Zwar muss man ein bisschen um Belgien und Portugal bangen, aber die Chancen stehen gut, dass nächstes Jahr ein Teilnehmerrekord erreicht wird.
Die fünf Boykotteure haben der EBU einen schweren Schlag versetzt und die EBU hat diesen Warnschuss auch definitiv gebraucht, um ein paar notwendige Reformprozesse einzuleiten. Aber nachdem die EBU sich jetzt eine Saison die Wunden geleckt hat, wird sie nächstes Jahr wohl stärker zurückkommen, als jemals zuvor.
OT:
Was Neues von Ditonellapiaga. Ob das in Simons Büro gedreht wurde. 😛 😉 Und die Tische sind von UK-Sam? Business scheint derzeit trendy zu sein…
🤔 Der SCC startet – und Ditonellapiaga veröffentlicht ein neues Video?!
Nachtigall, ick hör‘ dir trapsen … 🤣
Lange nicht so gut, wie Che Fastidio!😉
OT:
Die Augsburger Urban Brass-Band Breath Attack wird am Samstag, den 20. Juni auf der Sound am Markt Stage beim Altstadtsommer 2026 bei uns in Kaufbeuren auftreten:
https://www.instagram.com/p/DZMYAg2iAkc/?igsh=cG5lcTc5amN1a2cx
Diese Bühne ist ja etwas abgekoppelt, wie schon mehrfach erwähnt.
Der ESC ist leider schon lange politisiert. Man beachte nur die Punkteverteilung unter befreundeten Nachbarländer. Mit Musik hat der ESC immer weniger zu tun. Der israelische Sänger hat mit der Kriegsführung nichts zu tun. Wenn Israel ausgeschlossen wird, muss die Ukraine auch ausgeschlossen werden. Die führen auch Krieg, auch wenn sie nicht begonnen haben. Ist aber wohl eine heilige Kuh? Die Länder, die nicht mehr wollen, soll man lassen. Es ist der Anfang vom Ende.
Der ESC war schon immer politisch, in früheren Zeiten lief es aber weitaus subtiler ab.
Der israelische Sänger ist Musiker in der IDF und hat auch Konzerte für die israelischen Soldaten in Gaza gegeben.
Ich finde, wir können jetzt alle mal einen Gang runterschalten. Meine persönliche Meinung ist klar: Israel gehört zum ESC wie die Rückung und die Windmaschine. Auch wenn die Kriegsverbrechen der Regierung Netanjahu zu verurteilen sind: das Land ist Angegriffener, nicht Aggressor. Und die israelischen Künstler:innen haben meines Wissen keine Palästinenser getötet.
Aber ich kann auch die Gegenposition nachvollziehen und für zumindest legitim halten, auch wenn ich sie nicht teile. Wenn also einzelne Sender oder Länder aus Protest gegen Israel den ESC boykottieren wollen, finde ich das zwar persönlich falsch, aber es ist deren Entscheidung. Und ich glaube, wenn wir alle das anerkennen können und uns darauf einigen können, manchmal halt auch uneinig zu sein, können wir deutlich entspannter mit der Situation umgehen. Die Diskussion wird bleiben, aber wenn wir die ohne Hysterie und persönliche Beleidigungen führen können, wäre doch schon viel gewonnen.
Zumindest dieses Jahr hat der Event ja schon mal überlebt, trotz Rückzug von fünf Ländern. Ich habe daher Hoffnung, dass der Boykott mit der Zeit bröckelt und wir irgendwann auch das überstanden haben. Das heißt nicht, dass ich die kurzsichtige Kopf-in-den-Sand-Strategie der EBU gutheiße. Bitte gebt einfach endlich das alberne Mantra auf, der ESC sei unpolitisch – wir sehen doch jedes Jahr, dass er es nicht ist und auch gar nicht sein kann! Und er soll ja auch für Werte stehen, sagt ihr ja selbst und ist ja auch richtig – aber Werte sind IMMER politisch! Also, was soll es sein?
Schön ist aber, dass zumindest das Benidorm Festival weiter stattfindet, denn das ist jedes Jahr ein Quell meiner Freude und verlässlicher Lieferant für meine ESC-Perlen-Sammlung. 🙂
Toller Kommentar, teile ich in allen Punkten !
Liebe Grüße aus Offenbach
Die Länder haben sich nicht übergangen gefühlt. Sie wurden übergangen.
Den Wahlausgang haben sie akzeptiert und ihre eigenen Konsequenzen gezogen. An sich ist es einfach, sie zurückzugewinnen. Israel versucht nun mehrere Länder zu annektieren. Gibt also noch mehr Gründe dafür als letztes Jahr.
Nein, sie wurden nicht übergangen! Erzähl hier keine Märchen!
Was heißt denn übergangen worden? Sie haben eine Abstimmung verloren. Das passiert in so einer internationalen Organisation wie der EBU. Und den Wahlausgang haben sie ja gerade nicht akzeptiert.
Erkläre mal den Unterschied zwischen
Den Wahlausgang haben sie akzeptiert und ihre eigenen Konsequenzen gezogen.
und
Und den Wahlausgang haben sie ja gerade nicht akzeptiert.
Der Unterschied ist, wie man ein im Vorhinein angekündigtes „wenn die Abstimmung nicht in unserem Sinne ausgeht, machen wir nicht mit“ einschätzt. Wenn das Akzeptanz sein soll, wüsste ich gerne, was Nicht-Akzeptanz wäre.
Muss es nicht „übergegangen“ heißen?
Ich bin übergegangen worden. Mitgefangen, mitgeübergegangen !
Jeder so wie er will natürlich, ich denke aber dass das Hauptproblem bei der Stimmenmanipulation Israels liegt und ich hoffe dass daran etwas geändert werden wird
Heute hat der Sänger Jacques Zegers Geburtstag. Er vertrat Belgien 1984 beim ESC und wurde Fünfter. Er wird 79 Jahre alt.
Hier der Auftritt von damals: