
Am heutigen Donnerstag wird bei der 95. Generalversammlung der European Broadcasting Union (EBU) über die Teilnahme bzw. den Ausschluss Israels vom Eurovision Song Contest 2026 beraten und beschlossen. Im Vorfeld der Veranstaltung war keine Agenda verfügbar. Allerdings dringen seit dem Nachmittag immer mehr Infos nach außen. Wir halten Euch mit diesem Roll-Blog über die Entwicklungen auf dem Laufenden.
Wenn Ihr verlässliche Info-Quellen findet, teilt diese gern in den Kommentaren. Prüft aber besser schon einmal, ob es sich dabei belastbare Informationen handeln kann.
17:12 Uhr – Geheime Abstimmung gefordert
Laut der Website 20minutos.es haben acht Rundfunkstationen eine geheime Abstimmung über die Teilnahme Israels am ESC 2026 gefordert. Für eine geheime Abstimmung ist bei der Generalversammlung offenbar fünf Stimmen notwendig. Damit wäre das Quorum erfüllt.
🔴 BREAKING: According to https://t.co/29y7Q0r9qL, 8 broadcasters have requested a secret vote on Israeli participation in #Eurovision 2026, exceeding the required threshold of 5.
The vote is expected to take place this evening. pic.twitter.com/WdctA3vdx7
— ESC Discord (@ESCdiscord) December 4, 2025
17:39 Uhr – Quasi Live-Ticker bei den griechischen Kollegen von EurovisionFun
Offenbar erhalten unsere Kollegen von der Website EurovisionFun fast minütliche Updates, die sie über X weitergeben. Demnach hat eine intensive Aussprache stattgefunden, bei der die bekannten Positionen zu hören waren: Die Türkei, Slowenien, Spanien und Belgien haben demnach deutliche Kritik an Israel geübt. Israel und Großbritannien hingegen haben betont, wie wichtig es sei, den nicht-politischen Charakter des ESC zu bewahren. Quasi um dies stante pede zu konterkarieren, sollen angeblich die Türkei und Algerien den Raum verlassen haben, als Israel zu den Delegierten sprach.
17:47 Uhr – Es gibt zwei geheime Abstimmungen – über die neuen Regelvorschläge und über die ESC-Teilnahme Israels, allerdings nacheinander
Auch der israelische TV-Sender KAN hat einen Live-Ticker. Dort heißt es: „Sollte der Vorschlag zur Änderung der Wettbewerbsregeln nicht angenommen werden, wird über die Disqualifizierung Israels abgestimmt.“ Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass Israel dabei ist, wenn alle mit den Regeln einverstanden sind. Das scheint nicht unbedingt logisch.
✏️ There will actually be two votes: one on the new regulations 📜 and one on Israel 🇮🇱. Voting has now started 🗳️⏳ pic.twitter.com/FyjRV7M8hK
— Eurovisionfun (@eurovisionfn) December 4, 2025
17:53 – Offenbar gibt es einen Vorschlag, wonach Israel nicht den ESC 2027 ausrichten sollen dürfe, wenn es in Wien gewinnen sollte
Mit Bezug auf N12 meldet le chain 12 points, dass die EBU eine Maßnahme in Betracht zieht, die das Land daran hindern würde, den #Eurovision Song Contest 2027 auszurichten, falls es in Wien gewinnen sollte, um einen Boykott zu vermeiden. Befürworter dieses Plans sind der Meinung, dass eine solche Maßnahme die Länder beruhigen könnte, die mit einem Rückzug drohen. Hier ist die Quelle dazu von N12.
17:59 – Die Auszählung der Abstimmung über die neuen ESC-Regeln wurde bereits gestartet
Das ging schnell. Bei er ersten Abstimmung über die vorgeschlagenen neuen ESC-Regeln konnte nur mit Ja oder Nein abgestimmt werden. Die Auszählung läuft nun bereits, berichtet EurovisionFun. Derweil bestätigt KAN, dass über die Teilnahme Israels abgestimmt wird, wenn die neuen Regeln nicht angenommen werden sollten.
18:03 – Journalisten warten vor dem EBU-Hauptquartier auf Ergebnisse
Bereits am Nachmittag hatte Reuters einen Live-Stream von der Straße zum EBU-Hauptquartier eingerichtet, allerdings nach gut einer Stunde wieder beendet. Allerdings scheinen sich nun wirklich mehrere Journalist*innen dort versammelt zu haben, um als erste Informationen und Stellungnahmen der Sendervertreter zu erhalten.
📍 Outside the General Assembly venue, journalists are anxiously waiting for the voting results 🗳️⏱️ pic.twitter.com/vg2vbekygP
— Eurovisionfun (@eurovisionfn) December 4, 2025
18:23 – Die neuen Regeln wurden mit großer Mehrheit angenommen!
Das heißt: Israel ist beim ESC 2026 in Wien dabei! Insgesamt gab es 1.122 gültige Stimmen. 738 stimmten den neuen Regeln zu. 264 lehnten sie ab. Und 120 enthielten sich.
✅ The new regulations have been approved by a large majority 🎉. EBU members will not hold another vote on the participation of members. Israel WILL compete in #Eurovision2026 #Eurovision #EurovisionGR #esc #esc2026 pic.twitter.com/5OwJpCBldi
— Eurovisionfun (@eurovisionfn) December 4, 2025
18:25 – Die Niederlande ziehen sich vom ESC 2026 in Wien zurück!
Mit der Verkündung der Teilnahme Israels am ESC 2026 hat das niederländische Fernsehen AVROTROS eine vorbereitete Stellungnahme veröffentlicht: Das Land wird NICHT am ESC 2026 teilnehmen.
18:31 – Israelisches Fernsehen bestätigt: Israel ist beim ESC 2026 in Wien dabei
Auch im Newsflash von KAN von 19:24 Uhr israelische Ortzeit heißt es, dass mit der Entscheidung in Genf Israel am ESC 2026 in Wien teilnehmen darf.
18:39 – Offizielles Statement der EBU
Unter dem schlanken Titel „Die EBU-Mitglieder zeigen deutliche Unterstützung für Reformen, die das Vertrauen in den Eurovision Song Contest stärken und seine Neutralität schützen sollen, damit alle Mitglieder teilnehmen können.“ hat die EBU ein offizielles Statement veröffentlicht.
Hier der Wortlaut (automatisch übersetzt):
„Die Mitglieder der Europäischen Rundfunkunion (EBU), die heute auf der Generalversammlung in Genf zusammengekommen sind, haben ein Paket gezielter Änderungen der Regeln des Eurovision Song Contest gebilligt. Diese sollen das Vertrauen, die Transparenz und die Neutralität des Wettbewerbs stärken. Diese Abstimmung bedeutet, dass alle EBU-Mitglieder, die am Eurovision Song Contest 2026 teilnehmen möchten und den neuen Regeln zustimmen, teilnahmeberechtigt sind.
Die anwesenden Vertreter der EBU-Mitglieder wurden in einer geheimen Abstimmung gefragt, ob sie mit den im vergangenen Monat angekündigten neuen Maßnahmen und Schutzvorkehrungen ausreichend zufrieden seien – ohne dass es eine Abstimmung über die Teilnahme am Wettbewerb im nächsten Jahr geben würde.
Eine große Mehrheit der Mitglieder war der Meinung, dass eine weitere Abstimmung über die Teilnahme nicht erforderlich sei und dass der Eurovision Song Contest 2026 wie geplant mit den zusätzlichen Schutzmaßnahmen stattfinden sollte.
Im Vorfeld der Abstimmung gab es eine breit angelegte Diskussion, in der die Mitglieder unterschiedliche Ansichten zur Teilnahme am Eurovision Song Contest äußerten. Viele Mitglieder nutzten zudem die Gelegenheit, die Bedeutung des Schutzes der Unabhängigkeit öffentlich-rechtlicher Medien und der Pressefreiheit – insbesondere in Konfliktzonen wie Gaza – zu betonen.
Nach der Diskussion sagte die EBU-Präsidentin Delphine Ernotte Cunci:
‚Das Ergebnis dieser Abstimmung zeigt das gemeinsame Engagement unserer Mitglieder, Transparenz und Vertrauen in den Eurovision Song Contest, das weltweit größte Live-Musikereignis, zu schützen.‘
‚Ich möchte allen Mitgliedern für ihre durchdachten, respektvollen und konstruktiven Beiträge während der heutigen Sitzung und im gesamten umfangreichen Konsultationsprozess dieses Jahres danken.‘
‚Diese Diskussionen haben zu sinnvollen Änderungen der Regeln des Eurovision Song Contest geführt und stellen sicher, dass er ein Ort der Einheit und des kulturellen Austauschs bleibt.‘
Nach der Abstimmung werden die Rundfunkanstalten nun gebeten, ihre Teilnahme am Wettbewerb 2026 zu bestätigen. Die vollständige Liste der Teilnehmer an der 70. Ausgabe des Eurovision Song Contest wird vor Weihnachten bekannt gegeben.“
18:44 – Spanien nimmt nicht am Eurovision Song Contest 2026 teil
Die spanische Rundfunkanstalt RTVE hat wie der niederländische Sender AVROTROS verkündet, sich vom ESC 2026 zurückzuziehen.
18:46 – Hinweis in eigener Sache
Da sich die Meldungen gerade überschlagen, werden wir hier immer eher kurz und knapp von den Entwicklungen berichten. Zu den wichtigen Neuigkeiten gibt es im Laufe des Abends dann separate Artikel.
Klar ist jetzt jedenfalls schon: Dieser Abend ist ein dramatischer für die Zukunft des Eurovision Song Contest. Leider war das abzusehen und offenbar hatte über die letzten zwei Jahre niemand bei der EBU das Vermögen oder den Willen, diese Katastrophe aufzuhalten.
18:51 – Island entscheidet am Mittwoch über seine ESC-Zukunft
Der isländische Rundfunk RÚV will am kommenden Mittwoch eine Entscheidung darüber treffen, ob er am kommenden Eurovision Song Contest in Wien teilnehmen wird.
18:53 – Slowenien wird ebenfalls nicht am Eurovision Song Contest 2026 teilnehmen
RTV SLO, die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Sloweniens wird ebenfalls nicht am ESC in Wien teilnehmen. Mehr dazu, wie gesagt, nachher auf ESC kompakt.
18:58 – Auch Irland ist raus
Das Drama geht weiter. Rekord-Sieger Irland wird ebenfalls nicht am kommenden ESC teilnehmen. Das hat die Rundfunkanstalt RTÉ verkündet.
19:06 – Alle Details zum Rückzug der Niederlande gibt es hier:
Die Niederlande zieht sich vom Eurovision Song Contest 2026 zurück
19:19 – Alle Details zur Bestätigung der israelischen Teilnahme am Eurovision Song Contest 2026 gibt es hier:
Bestätigt: Israel wird am Eurovision Song Contest 2026 in Wien teilnehmen
19:20 – Weitere Hintergründe zur heutigen Abstimmung und Ergebnis
Nun ist auch klar, warum die zweite Abstimmung überhaupt nicht mehr stattgefunden hat. Die Frage, über die die Mitglieder zunächst abstimmten war, ob sie mit den Änderungen zufrieden seien und es deshalb keine Abstimmung über die Teilnahme brauche oder ob sie mit den Änderungen unzufrieden seien und es deshalb eine Abstimmung brauche. Das Ergebnis: 738 zu 264 bei 120 Enthaltungen für die erste Option.
19:26 – Einordnung
Ich glaube, aktuell können wir noch gar nicht erfassen, was dieser dramatische Abend für den Eurovision Song Contest und seine Zukunft bedeuten wird. Mindestens vier Traditionsländer ziehen sich vom Wettbewerb zurück. Es ist ein Totalcrash mit Ansage.
19:30 – Finnland nimmt am Eurovision Song Contest 2026 teil
Ist das in diesen Zeiten schon eine Neuigkeit? Offenbar.
19:32 – Entscheidung von Portugal für den späteren Abend erwartet
Der portugiesische Rundfunk RTP wird im Laufe dieses Abends bekanntgeben, ob Portugal am ESC 2026 in Wien teilnimmt.
19:35 – ESC kompakt LIVE
Weil die Frage nun schon häufiger kam: Ja, wir werden natürlich auch ein ESC kompakt LIVE auf YouTube und Twitch zu den aktuellen Entwicklungen machen, allerdings nicht heute, sondern am Wochenende. Der genaue Zeitpunkt folgt noch.
19:38 – Alle Details zur Absage von Irland gibt es hier:
19:41 – Prognose: Deutschland nimmt am Eurovision Song Contest teil
Deutschland hat seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2026 bereits vor langer Zeit bestätigt. Nach dem Abstimmungsergebnis, das im Sinne der ARD ausgefallen ist, gibt es nun keinen Grund mehr, warum sich Deutschland zurückziehen sollte. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.
20:02 – Alle Details zum ESC-Rückzug von Slowenien findet Ihr hier:
Slowenien verzichtet auf eine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2026
20:03 – Portugal ist dabei!
Good news: Portugal hat seine Teilnahme am ESC 2026 bestätigt.
20:06 – Der SWR äußert sich
Nun gibt es auch ein Pressestatement aus Deutschland:
„Die Mitglieder der EBU haben im Rahmen der heutigen Generalversammlung in Genf mit deutlicher Mehrheit entschieden, dass neue Maßnahmen zum Schutz und zur Wahrung der politischen Neutralität des Eurovision Song Contest (ESC) umgesetzt werden. Eine Abstimmung über die Teilnahme einzelner Mitgliedssender war auf dieser Grundlage nicht nötig.
Die ARD begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich und hat sich ebenfalls für die empfohlenen Änderungen zum erweiterten Schutz des ESC ausgesprochen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Transparenz, Neutralität und Fairness in den Abstimmungs- und Organisationsprozessen des ESC zu festigen. Sie unterstreichen den gemeinsamen Wunsch, die Integrität des Wettbewerbs zu bewahren und ihn weiterhin als Plattform für kulturelle Vielfalt und künstlerischen Austausch zu fördern. Die ARD setzt sich dafür ein, ein Bewusstsein zu schaffen, dass der Zusammenhalt aller Sender die Grundlage für die Stärke und Vielfalt des ESC bildet.
Ausblick ESC:
Das deutsche ESC-Team des seit diesem Jahr federführenden SWR arbeitet mit Hochdruck am Auswahlprozess für die deutsche Teilnahme beim Eurovision Song Contest 2026. Dazu SWR Programmdirektor Clemens Bratzler: ‚Wir begrüßen die Entscheidung der EBU, die für die nötige Klarheit sorgt. Wir sind hochmotiviert und freuen uns auf den ESC als europäische Bühne für Kultur, Vielfalt und Zusammenhalt. Das deutsche Publikum kann sicher sein, dass wir zum 70. Geburtstag des ESC alles dafür tun, ein spannendes und abwechslungsreiches deutsches Finale auf die Beine zu stellen.‘
Weitere Informationen zu den Planungen des deutschen Finales folgen zeitnah.“
Mehr dazu in Kürze bei ESC kompakt.
20:12 – Alle Details zum Rückzug von Spanien mit scharfen Worten jetzt hier:
Spanien wird nicht am Eurovision Song Contest 2026 in Wien teilnehmen
20:27 – Barcelona Eurovision Party 2026 abgesagt
Nach dem Rückzug Spanien vom ESC wurde auch die von Fans organisierte PreParty in Barcelona abgesagt.

20:39 – Das Ende
Vielen Dank, dass Ihr diesen Live-Blog über die letzten Stunden verfolgt habt. Was für ein Tag – auf einer Stufe mit Corona-Absage 2020 und Joost Klein 2024. Die Aufarbeitung beginnt erst und wir bleiben hier auf ESC kompakt natürlich sowohl heute Abend als auch in den kommenden Tagen und Wochen dran. Gute Nacht!
PS Wer erkennt, bis wohin Douze Points gebloggt und wann Benny übernommen hat?
PPS Der SWR hat nochmal mit einem zweiten Statement zum Rückzug von vier Ländern vom ESC nachgelegt
„Die ARD hat sich im Rahmen der Abstimmung der heutigen Generalversammlung der EBU aus Überzeugung für die Regelungen zum erweiterten Schutz des Eurovision Song Contest (ESC) ausgesprochen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Transparenz, Neutralität und Fairness in den Abstimmungs- und Organisationsprozessen des ESC zu festigen. Wir freuen uns auf die Teilnahme am ESC 2026 als Fest für Kultur, Vielfalt und Zusammenhalt. Die Absagen einzelner EBU-Mitglieder für den ESC 2026 bedauern wir außerordentlich, respektieren aber selbstverständlich die Entscheidungen der jeweiligen Sender. „
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Ich frage mich gerade, ob der Boykott nur für nächstes Jahr oder für noch länger gilt. Und was es bräuchte, damit man mit Israel wieder Frieden schließen könnte.
Und ich möchte nicht wissen, was Meadow, Gonzalo und Lottie darüber denken, dass sie am JESC teilnehmen dürfen, ihre Heimatländer beim Erwachsenen-ESC aber nicht dabei sein werden (und fragen würde ich sie danach ohnehin nicht). Andererseits: Nordmazedonien praktiziert das auch schon länger, unabhängig von der Lage im nahen Osten.
Auf der positiven Seite: proportional ist Osteuropa viel stärker vertreten und hohe Platzierungen oder sogar ein Sieg sind nicht nur möglich, sondern absolut realistisch! Könnte stark gegen den zunehmenden Osteuropa-Wegfall wirken
Könnte stark gegen den zunehmenden Osteuropa-Wegfall wirken
Ist das von Ratiopharm? 😉
Nennt sich Cotovia. Musst du mal probieren. 🐦
Schade das Kanada und Kasachstan nicht eingeladen werden, wo 4 Nationen abgesagt haben.
Kanada und Kasachstan werden mit hoher Wahrscheinlichkeit teilnehmen.
Kasachstan Hoffentlich nicht.
Nun, das Weißwaschen von Völkermord durch manipulative Eingriffe ins Voting und durch sonstige Maßnahmen wird also 2026 munter weitergehen.
Kein guter Tag für den ESC.
Wie? Gaza hat doch bisher gar nicht teilgenommen.
Georgien und Armenien haben sich nicht geäußert zur Teilnahme?
Machen sie doch nie
Also ich habe ja schon für mich ausgemacht, dass ich nur dem Wettbewerb treu bleibe, wenn die Teilnehmerzahl nicht noch weiter sinkt. Da dieses Ziel jetzt in weite Ferne gerückt ist, sag ich: Tschüss, schön war’s hier!
Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die Teilnehmerzahl sinken wird. 37 sollten es schon werden.
Die Absagen zeugen doch von Verlogenheit. Die Unschuld und die Unbeschwertheit hat der ESC bei mir aber schon in Malmö 2024 verloren.
Bzgl. Der Übernahme: Würde 19.20 tippen. Liege ich richtig? 🙂
Mein Tipp: 19:35
Ich sage 19:30
18:39 😉
Danke für die Auflösung! 😁
Und wieder wird die Kommentarsektion offen gelassen.
Sorry, aber da darf man sich über verbale Entgleisungen nicht mehr beschweren.
Bislang geht’s heute.
Andererseits finde ich es aber auch wichtig, dass die Regulars einen Ort haben, wo sie sich austauschen können. Sollen wir auch bestraft werden, nur weil die Artikel mit Kommentaren geflutet werden, die von Leuten stammen, die sich gar nicht für den ESC interessieren, teils sogar ganz offensichtlich von Bots …?
Einverstanden.
Dennoch, es gibt so viele Artikel, dass man die Kommentarspalten nach 7-10 Tagen automatisch schließen sollte, damit es weniger Spam gibt.
Komische Argumentation. Schuld sind nicht die, die dumme Kommentare schreiben, sondern die, die die Diskussion ermöglichen…?
Lese gerade, Portugal nimmt am ESC 2026 teil. Aber stand nicht in den Regeln für Festival da Cancao, dass der Sieger das Recht hat, die Teilname am ESC 2026 abzulehnen oder habe ich das falsch im Kopf?
Schon. Aber ist ja im Prinzip nur wie das „Right of refusal“ in Italien, oder?
Du hast das alles richtig im Kopf. Ein Hoch für dein Gedächtnis!
Wenn dem so war (bin jetzt zum Recherchieren zu faul), könnte es ja theoretisch auch Nachrücker nach italienischem Vorbild geben, oder?
Wenn ein Andreas Kümmert – aus freilich anderen Gründen – eine Teilnahme absagen konnte, warum dann nicht ein Sieger beim FdC?
Hab nur gedacht, weil Portugal und die Künstlerszene dort eher sehr links politisch gerichtet ist und was der Sender RTP wohl für den Fall machen würde, wenn nacheinander alle Acts die Teilnahme am ESC 2026 ablehnen würde, also Sieger-Act, 2. Platzierter, 3. Platzierter usw. 😯 Manche Acts könnten ja durch Fan-Druck geradezu genötigt werden, eine ESC-Teilnahme doch abzulehnen. Bin wahrscheinlich zu sehr Pesimmist.
Ich bin politisch auch links, sehe das aber ganz anders … Bitte die Finger von Schwarz-Weiß-Malerei lassen.
Das Szenario kann ja durchaus passieren, kann deinen Pessimismus verstehen. Wenn RTP das aber erst nach dem Finale des FdC bemerkt und dann Anfang März absagt haben die sich eine Strafzahlung dann aber auch wirklich verdient. 🙂
Wenn der Sender wirklich und ehrlich teilnehmen will, können die das ja jetzt schon mit den Künstlern besprechen.
Vielleicht kommt bei meiner Gelassenheit aber auch einfach durch, dass ich heute emotional vielleicht schon etwas abgestumpft und beim ESC generell nicht der allergrößte Portugal-Fan bin. 🙂
Ich möchte mal ein Kompliment an die Blogger loswerden!
Danke dass ihr uns so top aktuell die neuesten Nachrichten aufbereitet an solch einem bewegenden Tag! Vielen Dank!
Ganz ehrlich dann sollen die Länder die einen Rückzieher machen doch jetzt Rum schmollende das Jahr. Merken wie kindisch das ganze ist und kommen nächstes Jahr wieder
📡 Im Gespräch mit SVT reflektiert Eurovision Song Contest-Direktor Martin Green über die heutige Abstimmung der Generalversammlung.
Er erwartet, dass 35 Länder an der bevorstehenden Ausgabe teilnehmen werden, während er hofft, dass die austretenden Länder 2027 zurückkehren werden.
Wenn tatsächlich 35 Länder wie erwartet teilnehmen, wäre dies die Ausgabe zum 70. Jahrestag des Wettbewerbs mit der niedrigsten Teilnehmerzahl seit der Einführung des Halbfinales und der niedrigsten seit 2003.
https://www.svt.se/kultur/officiellt-eurovision-song-contest-antar-ebus-regler-oppnar-for-israel
Warum ist euch die Teilnehmerzahl so wichtig? Ich brauche keine zwei Halbfinale, noch nicht mal eines.
Wo steht, dass mir bzw. „uns“ (wer auch immer das sein soll) die Teilnehmerzahl wichtig ist?
Hab doch nur aus dem verlinkten Artikel zitiert.
Nix darf man mehr…😤
😆
Laut Ynetnews wurde die Teilnahme Israels nach einer „monatelangen diplomatischen Kampagne, die sich weitgehend hinter den Kulissen abspielte“, gesichert.
An einer koordinierten Anstrengung waren KAN-Führungskräfte, Regierungsberater und die Residenz des israelischen Präsidenten Isaac Herzog beteiligt.
Herzog forderte die internationalen Partner persönlich auf, sich gegen eine Abstimmung über Israels Absetzung und Unterstützung von Reformen zu wenden, die die Spannungen innerhalb der EBU „abbauen“ würden.
Mehr: https://www.ynetnews.com/culture/article/rjx22d1mwg
Ausgerechnet an diesem Abend bin ich nicht zuhause. Ich bin froh, dass es eine Entscheidung gibt. Ich halte sie in Anbetracht der Umstände auch für richtig. Die Rückzüge sind extrem schmerzhaft, aber ich sehe nicht, wie man sie hätte vermeiden können. Die betreffenden Sender haben ganz klar gemacht, dass nichts anderes als einen Ausschluss Israels akzeptieren würden. Es gab keine Möglichkeiten für einen Kompromiss.
Es wäre ein stärkerer Protest gewesen, geschlossen palästinensche Künstler*innen zu nominieren. Oder?
Das wäre natürlich eine Katastrophe gewesen. Diese Eskalation würde den ESC für mich endgültig beerdigen.