Erstes Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026: Rest of the World Voting gestartet und Schnelldurchlauf verfügbar

Satoshi – Foto: Sarah Louise Bennet / EBU

Heute findet das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 20256 in Wien statt, das von Satoshi aus Moldau (Aufmacherfoto) eröffnet wird. Bereits gestern gab es zu dieser Show zwei Durchlaufproben – eine am Nachmittag, die ausschließlich die akkreditierten Medien verfolgen konnten, und eine am Abend, die vor Live-Publikum stattfand und als Basis für das Voting der nationalen Jurys dient. Diese bestimmen in diesem Jahr das Ergebnis in den Halbfinals wieder zu 50% mit.

Die Auftritte aus der zweiten Durchlaufprobe, der so genannten Evening Preview Show, bilden auch die Grundlage für das Rest of the World Voting. An diesem können sich die Zuschauer*innen aus den Ländern beteiligen, die nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen. Dieses fließt im ersten Halbfinale dann als 18. Voting gleichberechtigt mit den Votings aus den 17 stimmberechtigten Ländern in das Ergebnis ein.

Traditionell wird das Rest of the World Voting aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen schon geöffnet, sobald die Abstimmungsgrundlage vorliegt. Das ist seit 0:00 Uhr der Fall. Ab sofort können alle Fans aus dem Rest of the World am Voting für das erste Halbfinale teilnehmen. Abgestimmt werden kann auf esc.vote bis zum Beginn der Liveshow heute Abend um 21:00 Uhr. Außerdem gibt es ein zweites Votingfenster innerhalb der Liveshow.

Interessant ist diese Information sicherlich für die deutschsprachigen ESC-Fans weltweit, aber auch für Fans in den deutschsprachigen Ländern. Auf esc.vote kann man nämlich ab sofort einen Schnelldurchlauf des ersten Halbfinales sehen, der auf Basis der Auftritte in der Durchlaufprobe erstellt wurde. Dazu müsst Ihr auf der Seite Eure Abstimmungsregion lediglich in Rest of the World ändern.

So könnt Ihr Euch zwar den Schnelldurchlauf anschauen, an der Abstimmung teilnehmen könnt Ihr aber nicht. Das ist nur mit einem Zahlungsmittel aus einem Rest-of-the-World-Land möglich. Wie Ihr aus den deutschsprachigen Ländern für Eure Favoriten aus dem ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 abstimmen könnt, berichten wir im Laufe des Tages in einem separaten Voting-Artikel. Stay tuned!

Falls Du im Rest of the World wohnst: Für welche Acts hast Du abgestimmt? Und falls nicht: Welche Acts gefallen Dir auf Basis des Schnelldurchlaufs am besten? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

29 Comments
ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
1 Monat zuvor

Schöner, erster Einblick mit dem Schnelldurchlauf.

Matty
Matty
1 Monat zuvor

World start voting NOW!

Moldawien hat die Publikumsabstimmung des ersten Halbfinals gewonn

https://eurovoix.com/2026/05/11/moldova-wins-eurovision-2026-semi-final-one-audience-poll/

Finnland wwird Zweiter und Griechenland Dritter. Die Rote Laterne geht leider an Georgien.

Last edited 1 Monat zuvor by Matty
mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Das ist schön! Moldawien spielt auch ganz oben bei mir mit. Häufig gibt es ja den Abnutzungseffekt, wenn man einen Song zu häufig hört, bei dem Song ist mir das noch gar nicht passiert.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Gottseidank, keiner außer den Fanatikern auf beiden Seiten will noch was diesem Stressthema hören.

jotka
jotka
1 Monat zuvor

Das was uns Montenegro da als Gesang verkaufen will ist doch wirklich eine bodenlose Frechheit. Keine Ahnung wie man es schafft, dass es mit jedem Liveauftritt noch schlechter klingt…

benegigs
benegigs
1 Monat zuvor
Reply to  jotka

Oh jetzt habe ich Angst vor dem Auftritt heute Abend..

jotka
jotka
1 Monat zuvor
Reply to  benegigs

Leider vollkommen zurecht. Mir fehlen wirklich die Worte für die gesangliche „Leistung“, es wär fast schon ein Erfolg wenn sie am Ende innerhalb der drei Minuten überhaupt einen Ton trifft.

eloure
eloure
1 Monat zuvor
Reply to  jotka

für den Ausschnitt haben sie wirklich eine blöde Stelle ausgesucht – fand das gestern Live gesanglich eigentlich gut

cars10
cars10
1 Monat zuvor

Wie schlau, unter dem wirklich interessanten Artikel der NYT die Kommentarfunktion zu deaktivieren um sie hier offen zu halten.

Also:
1. Das Televoting kann und wird manipuliert werden, sofern es technisch nicht unterbunden wird.

2. Eine verhältnismäßig geringe Gesamtanzahl der Televotes in einem bevölkerungsreichen Land wie Spanien verstärkt den manipulativen Effekt.

3. Die einfache Lösung: max. zehn Stimmen, aber nur eine pro Lied.

One song, one man, one vote.
Alles andere ist Murks.

Tjure
Tjure
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Zumal man ja am Ergebnis sieht, dass die Begrenzung auf zehn Stimmen bei diesem großen Abstand zum Zweitplatzierten auch keinen Unterschied gemacht hätte.
Ich denke zudem, dass gerade die allgemeine Anti-Israel-Haltung die Publikumsstimmen noch mehr Richtung israelischen Beitrag lenkt, da viele gerade deswegen für Israel abstimmen.

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Gestern in der Juryshow gab es Start/Stop-Voting nach den Songs: man hat weniger Zeit um abzustimmen. Das wird einen großen Unterschied machen.

Andi
Andi
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

War das letztes Jahr nicht auch so? Also beim Semi konnte nach dem letzten Beitrag abstimmen und im Finale direkt zu Beginn der Show.

kon
kon
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

sehe ich genauso, die 10 Stimmen aktuell waren ein (fauler) Kompromiss, da die EBU sicherlich auch nicht auf die Einnahmen verzichten will. Aber es kann ja nicht der Sinn sein, dass man sich das Televoting kaufen kann. Für 10 Punkte aus Spaniens Televote hätten mit App, Festnetz und Handy somit 166 Leute gereicht, um sich die 10 Punkte zu kaufen in einem (damaligen) Big-5-Land. Übrigens überraschend, dass in Spanien 5,8 Mio. zuschauen, aber am Ende nur ca. 140.000 Stimmen abgegeben werden. Beim Melodifestivalen Finale gab es zuletzt 26 Millionen Stimmen bei knapp 2,8 Mio. Zuschauern. Wie lässt sich sowas erklären?

Last edited 1 Monat zuvor by kon
Anja die Zweite
Anja die Zweite
1 Monat zuvor
Reply to  kon

Ich glaube tatsächlich, dass beim nationalen Vorentscheid mehr Anreize gibt abzustimmen. Man möchte seinen Vertreter wählen, der das eigene Land und einen selber vertritt.
Beim ESC kann man nicht fürs eigene Land abstimmen, dann braucht man einen klaren Favoriten oder eben Verbundenheit mit einem anderen Land. In meiner Gruppe bin ich jedes Jahr die einzige, die beim ESC abstimmt.

kon
kon
1 Monat zuvor

Aber trotzdem ungewöhnlich niedrig die spanischen Zahlen. Es gibt welche von Deutschland aus 2024: Im Grand Finale waren es insgesamt 1.587.997 Anrufe und 522.313 SMS, Knapp über 2,1 Mio. im Vergleich zu 140.000 in Spanien letztes Jahr, wenn man das über die Anzahl der Zuschauer relativiert, waren es in Deutschland 11 x so viele Stimmen im Vergleich zu Spanien.

Werner
Werner
1 Monat zuvor
Reply to  kon

Liegt wohl hauptsächlich daran, dass in D das Voting günstiger ist.
0,2€ statt 1€

kon
kon
1 Monat zuvor
Reply to  Werner

Das ist definitiv eine gute Erklärung.

Jorge
Jorge
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Wenn man den Effekt von Powervoting begrenzen will, sollte man vielleicht keine 1,6 € für ein Vote aufrufen, sondern einfach die Basis der Voter verbreitern. Offensichtlich war denen das etwas wert …
Diese Regelanpassung, bis einem das Ergebnis gefällt und die Rumheulerei über Powervoting ist in meinen Augen kindisch. Powervoting wird es trotz der Einschränkungen geben.

Last edited 1 Monat zuvor by Jorge
cars10
cars10
1 Monat zuvor
Reply to  Jorge

Da es offensichtlich Probleme mit dem Begriff bzw. der Handhabung des Powervotings gibt, so ist es Aufgabe der Verantwortlichen dieses soweit einzuschränken, daß keine Manipulationen im großen Stil mehr stattfinden.
Die Reduktion von 20 auf 10 Stimmen ist Augenwischerei und keine Lösung.

Man sieht an den Zahlen aus Spanien 2025 auch sehr schön, daß das Diaspora-Voting lebt und schwerer einzudämmen ist. Es findet statt und manche Nationen profitieren, andere nicht.

Wie immer man das sieht und wer immer auch von den Effekten profitiert, es ist Aufgabe der EBU sich der Problematik grundsätzlich anzunehmen. Nur haben wir da leider einen zahnlosen Tiger am Hebel.

Ich für meinen Teil verschwende kein Geld für das Voting, schon seit Jahren nicht.

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Also beim ROTW- Voting können auch die spanischen und niederländischen Fans heimlich voten. 🤫

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Was die Hardcorefans aus nicht-teilnehmende Länder bestimmt tun werden. (Auch aus Ungarn, Slowakei, Nordmazedonien, usw.)

Last edited 1 Monat zuvor by Marko +++
rainer1
rainer1
1 Monat zuvor

Schaut aus als ob moldova wieder mal das dark horse wird.

Edo
Edo
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Im Televoting könnte es ordentlich Punkte geben aber bei den Jurys eher weniger.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Monat zuvor

Da es beim vorherigen Beitrag nicht geht, schreibe ich es hier, falls es nicht schon jemand vor mir gemacht hat:
https://eurovoix.com/2026/05/11/israel-media-reports-discussions-underway-move-israel-into-eurovision-asia/

Klingt auf jeden Fall interessant, was da steht…

AnneMa
AnneMa
1 Monat zuvor

Bei der Geigerin aus Portugal ist ein Mikro dran. Weiss man, ob sie auch live spielt? Wäre schön wenn man ihr das „last minute“ erlaubt hat

Yasi
Yasi
1 Monat zuvor
Reply to  AnneMa

Nein, sie spielt nicht live.

Volker
Volker
1 Monat zuvor

für heute Abend sage ich mal
1.) Belgien
2.) Israel
3.) Protugal