Einschaltquote des ersten ESC-Halbfinales 2026: Mehr Zuschauer als im Vorjahr – Marktführung bei Jüngeren

Sarah Engels – Foto: EBU / Alma Bengtsson

Der Eurovision Song Contest liefert – und die ARD verpennt (wie immer) die Reichweitenchance. Dank der Übertragung des ersten Halbfinals des Wettbewerbs aus Wien wurde der Spartenkanal ONE am Dienstagabend ab 21 Uhr zum Marktführer bei den Zuschauer*innen unter 50 Jahren! Damit war die Show die drittmeistgesehene Sendung des Tages in dieser Zielgruppe. Aber auch bei der Gesamtzuschauerschaft gibt es Grund zur Freude: Insgesamt verfolgten 920.000 Menschen das Halbfinale auf dem Sender – das ist ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von 37%. Allerdings trat der deutsche Act 2025 im zweiten Halbfinale auf und erreichte dort 860.000 Zuschauer*innen. Vergleicht man diese Werte beträgt das Plus nur 7%.

Während sich die ARD in ihrem Hauptprogramm in der unbedingt lebensnotwendigen 1.138sten (!!!) Folge der Arztserie In aller Freundschaft vor allem um die älteren Zuschauer*innen kümmerte, versammelte sich am Dienstagabend der größte Teile der dem linearen Fernsehen noch verbliebenen Unter-50-Jährigen ab 21 Uhr bei ONE (das übrigens zum Jahresende abgeschaltet wird) und verfolgte das Geschehen im ersten Halbfinale des ESC aus Wien.

In dieser „jungen“ Zielgruppe waren im Durchschnitt 427.000 Zuschauer*innen dabei. Das ist im Vergleich zu den 320.000 Zuschauer*innen im Vorjahr ein Plus von 33%. Auch der Marktanteil konnte deutlich gesteigert werden: Nachdem er für den ESC aus Basel bei 8,6% betrug, wurden am Dienstagabend für ONE sensationelle 12,9% erreicht! Nur die Tagesschau um 20:00 Uhr und TV Total um 20:15 Uhr – also zum großen Teil vor dem ESC – hatten absolut mehr Zuschauer.

Im Gesamtpublikum ab 3 Jahren war der Anstieg der Zuschauerzahlen relativ sogar noch höher: Während letztes Jahr 670.000 Personen das erste ESC-Halbfinale verfolgten, waren es nun 920.000! Dies entspricht einem Anstieg um 37,3%. Der Marktanteil lag hier bei 5,2% (Vorjahr 3,9%). Bei all diesen Zahlen sind die Personen noch nicht berücksichtigt, die die Sendung gestreamt haben.

Einschaltquoten 14-49 Jahre am 12. Mai 2026 – Screenshot: DWDL.de

Einschränkend muss man dazusagen, dass Deutschland im letzten Jahr im zweiten Halbfinale stimmberechtigt war und dort Abor & Tynna zum ersten Mal ihren Song „Baller“ präsentierten. Damals schauten tatsächlich sehr gute 860.000 Personen zu. Damit beträgt die Differenz zum diesjährigen ersten Halbfinale absolut nur 60.000 Personen bzw. 7%. Der Marktanteil im Gesamtpublikum für das zweite Halbfinale 2025 betrug 4,7% – gestern lag er bei 5,2%.

Auch für die Programmierung um die eigentliche Show aus Wien herum kann sich ONE über gute Reichweiten freuen. Die Warm-Up-Show mit ESC kompakt Songchecker Consi Zöller verfolgten bereits 480.000 Zuschauer*innen. Bei den „Jüngeren“ unter 50 waren 178.000 Personen am Start (4,8% Marktanteil). Auch nach dem Halbfinale blieben viele Unter-50-Jährige dran und schauten Spektakulär und schräg – Best of Eurovision Song Contest. Hier wurden noch 380.000 Zuschauer*innen gezählt.

Der heftige Anstieg vom ersten Halbfinale im letzten Jahr auf das erste Halbfinale in diesem Jahr lässt sich also im wesentlichen darauf zurückführen, dass gestern Sarah Engels in der Show zum ersten Mal ihren Beitrag „Fire“ der Öffentlichkeit präsentierte. Der Anstieg vom zweiten Halbfinale 2025 auf das erste Halbfinale 2026 ist geringer, aber am Ende steht da ein Plus: Das könnte auch mit Sarah Engels selbst und ihrer Popularität in Deutschland zu tun haben.

Freust Du Dich über die hohe Reichweite des ersten ESC-Halbfinals aus Wien, obwohl die Show nur auf ONE gezeigt wurde? Wie erklärst Du Dir den Reichweitenzuwachs im Vergleich zum Vorjahr? War das neben dem Deutschland- auch ein Sarah-Engels-Effekt? Lass es uns in den Kommentaren wissen. 

Diese Einschaltquoten erreichten die ESC-Halbfinale in den vergangenen Jahren (in Klammern der Marktanteil der Sendung in der jeweiligen Zielgruppe; mit DE = Deutschland war in dem Halbfinale stimmberechtigt):

Erstes Halbfinale 2025: 670.000 gesamt (3,9%), 320.000 14-49 Jahre (8,6%)
Zweites Halbfinale 2025: (mit DE): 860.000 (4,7%), 450.000 14-49 Jahre (10,8%)

Erstes Halbfinale 2024: (mit DE): 680.000 gesamt (3,6%), 290.000 14-49 Jahre (7,7%)
Zweites Halbfinale 2024: 660.000 gesamt (3,0%), 330.000 14-49 Jahre (6,3%)

Erstes Halbfinale 2023: (mit DE): 590.000 gesamt (2,8%), —.— 14-49 Jahre (6,3%)
Zweites Halbfinale 2023: 620.000 gesamt (2,8%), 300.000 14-49 Jahre (5,6%)

Erstes Halbfinale 2022: 500.000 gesamt (2,2%), 200.000 14-49 Jahre (3,4%)
Zweites Halbfinale 2022 (mit DE): 670.000 gesamt (xx%), —.— 14-49 Jahre (4,8%)

Erstes Halbfinale 2021: (mit DE): 700.000 gesamt (2,7%), 400.000 14-49 Jahre (4,1%)
Zweites Halbfinale 2021: 720.000 gesamt (2,8%), —.— 14-49 Jahre (4,9%)

Erstes Halbfinale 2019: 400.000 gesamt (1,6%), —.— 14-49 Jahre (2,0%)
Zweites Halbfinale 2019: (mit DE): —.— gesamt (xx%), —.— 14-49 Jahre (x,x%)



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

71 Comments
Marco86
Marco86
1 Monat zuvor

Verpasste Chance für die ARD! Gerade wenn der deutsche Beitrag ebenfalls einen Auftritt hat. Vielleicht überlegen sie es sich für 2027 ja nochmal 😉

benegigs
benegigs
1 Monat zuvor
Reply to  Marco86

2027 braucht man ja sowieso einen neuen Kanal, der die Semis ausstrahlt, nachdem ONE zum Jahresende eingestellt wird.

Teufelchen
Teufelchen
1 Monat zuvor
Reply to  benegigs

Warum? Dann geht es halt nur über YouTube und die Mediathek. Ist der ARD doch ziemlich Wuppe 😀

Jared
Jared
1 Monat zuvor
Reply to  Teufelchen

Das ist doch bestimmt vertraglich geregelt, dass die Shows im linearen Fernsehen ausgestrahlt werden müssen. Wenn sie also die Chance nicht nutzen wollen, wäre es wohl der einfachste Weg sie einfach im SWR zu verstecken.

Last edited 1 Monat zuvor by Jared
Anna01
Anna01
1 Monat zuvor
Reply to  Jared

Jap, muss ausgestrahlt werden

Anmey
Anmey
1 Monat zuvor
Reply to  Jared

One wird ja mit ZDFneo zusammengelegt. Dann werden sie die Semis wohl da ausstrahlen.

sam1
sam1
1 Monat zuvor
Reply to  Jared

Jein. Das hat Google dazu geantwortet:

• Pflicht zur Live-Ausstrahlung: Jede teilnehmende Sendeanstalt ist verpflichtet, das Halbfinale, in dem das eigene Land antritt (bzw. in dem das eigene Land stimmberechtigt ist), vollständig und live im Fernsehen zu übertragen.

• Vollständigkeit der Show: Die Übertragung muss die gesamte Show umfassen. Dazu gehören alle Lieder, die Schnelldurchläufe sowie die Bekanntgabe der Finalisten.

• Ausnahme für das andere Halbfinale: Das jeweils andere Halbfinale, an dem das eigene Land weder teilnimmt noch abstimmt, muss nicht zwingend im linearen Fernsehen gezeigt werden.

• Zulässige Abweichungen: Ein zeitlicher Versatz oder Ausfall im linearen TV ist nur bei unvorhersehbaren, gravierenden Ereignissen wie akuten Katastrophenmeldungen oder schweren nationalen Unfällen zulässig.

AlexESC
AlexESC
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Wenn das so ist, dann im nächsten Jahr wahrscheinlich bei neo.

Patrick Schneider
Patrick Schneider
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Ein gravierendes Ereignis ist z.B. ein Bus-Unfall in Albanien während des ersten Semifinals 2012 in Baku gewesen oder der Feuerwerk-Unfall in Enschede (Niederlande) während des ESC 2000 in Stockholm. Da wurde dann jeweils nur das Juryvoting gewertet, weil die Live-Übertragung in Albanien bzw. den Niederlanden abgebrochen wurde.

Ein Argument á la „wir sehen kein Interesse an der Übertragung im linearen TV beim deutschen Publikum“ (was offensichtlich nicht der Wahrheit entspricht) wird also wohl von der EBU nicht akzeptiert werden.

TiVogel
TiVogel
1 Monat zuvor
Reply to  benegigs

…und bitte auch nen neuen Kommentator!!!!! Dieser Schorn ist absolut unterirdisch

jan135
jan135
1 Monat zuvor
Reply to  benegigs

2012 z.B. lief es auf Phoenix. Der Sender bleibt ja noch, tagesschau24 wird eingestellt.

JoBi
JoBi
1 Monat zuvor

Das freut mich. Im Eurovision Village war gestern gute Stimmung.

kon
kon
1 Monat zuvor

Man hat ein fertiges (sehr gutes und beliebtes) Programm, was in Spartenkanälen versteckt wird. Stattdessen zahlt man für die Produktion anderer Programme, die dann im Hauptprogramm laufen. Die Hoffnung, dass man sich im Rahmen der Sparmaßnahmen dessen bewusst wird und nächstes Jahr die Halbfinals ins Hauptprogramm zieht, bleibt bestehen.

sam1
sam1
1 Monat zuvor

Das freut mich. Damit kann ich einen Kollegen von mir ärgern, der großer Fan von In aller Freundschaft ist. ,,Haha, bei der jungen Werberelevanten Zielgruppe hat das 1. Halbfinale des ESC 2026 dein In aller Freundschaft deutlich getoppt. In aller Freundschaft ist also eine Rentnersendung.“ 😂😂😂😂😂😂😂😂 Er ist übrigens noch weit entfernt von der Rente. Das ist wirklich ein Ritterschlag für den ESC 2026.

Barbara
Barbara
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Ich bin auch weit entfernt von der Rente und schaue normalerweise „In aller Freundschaft“! Ich verbitte mir diese Verunglimpfung! 😄Gestern hätte ich aber gut auf die neue Folge im Hauptprogramm verzichten können und gerne das Halbfinale dort gesehen. Schade, dass die ARD so eine Chance liegen lässt. So schaut man es eben noch einmal auf One, „In aller Freundschaft“ später in der Mediathek 😉 und nächstes Jahr werden die Karten neu gemischt… Es bleibt spannend.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  Barbara

Man könnte In aller Freundschaft auch auf einen anderen Tag verschieben. Heute kommt zum Beispiel im Ersten nur irgendein Drama von 2024.

Barbara
Barbara
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Es werden sowieso immer weniger als 52 Folgen produziert, aus Kostengründen, aber auch, weil der Sendeplatz ab und an anders besetzt ist (Sport) und wegen der Sommerpause. Es wäre also gar kein Problem, einfach am ESC-Dienstag zu pausieren.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Ich muss gestehen, es gab mal eine Zeit, da habe ich „In aller Freundschaft“ auch regelmäßig geschaut und da war ich von der Rente weiter entfernt als jetzt.

Anmey
Anmey
1 Monat zuvor

Es freut mich wirklich sehr, wie erfolgreich die Semis jedes Jahr sind. Und man kann davon ausgehen, dass im Streaming noch einiges dazugekommen ist.

KarinM
KarinM
1 Monat zuvor
Reply to  Anmey

in meinem Verwandten und Bekanntenkreis sind die Semis trotz meiner sporadischen aber vergeblichen Werbung vollkommen unbekannt. Das muss sich endlich ändern.

Geri
Geri
1 Monat zuvor

Genau der Grund warum D die nächsten 10 Jahre nicht gewinnt.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  Geri

Remind me of this comment in exactly twelve months.

Ronny1988VPS
Ronny1988VPS
1 Monat zuvor

Wie war die Einschaltquote im ORF?

Klaus
Klaus
1 Monat zuvor
Reply to  Ronny1988VPS

Beim Orf, um 21uhr40, Durchschnitt 622.000 Zuschauer, 28% Marktanteil. Das finde ich Ordentlich.

Julian
Julian
1 Monat zuvor

Ich gehöre zur Zielgruppe und bei uns haben sehr viele über die Mediathek geguckt. Das wird ja gar nicht mit abgebildet.

Anna01
Anna01
1 Monat zuvor
Reply to  Julian

Ich auch, weil die Fernseh-Internetverbindung ausfiel und die Übertragung ständig stockte

J. Freizeit
J. Freizeit
1 Monat zuvor

Bei der ARD fliegen bestimmt schon die Käseigel und das Lametta vor Freude. (Mehr als 70-jähriger Kitsch ist der ESC für die ja nicht)

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Monat zuvor

Oje. So viele Menschen haben die Moderatoren und die restlichen Peinlichkeiten erlebt. Die Quote für Donnerstag wird wohl einbrechen.

DavidTysker92
DavidTysker92
1 Monat zuvor
Reply to  Tobiz

Wie kann man denn immer nur so negativ sein? Egal was man macht die Kommentare hier sind zu fast jedem Thema immer wieder voll von Absolutismen und Kritik zu Songs, Personen und Ideen. Es ist ja unerträglich.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  DavidTysker92

Wie kann man denn immer nur so negativ sein

So sind Leute wie er.
Einfach ignorieren.

Last edited 1 Monat zuvor by elkracho
roxy
roxy
1 Monat zuvor

Der Marktanteil in ORF1 lag bei bis zu 31%. An die 600.000 Zuschauer, hochgerechnet auf Deutschland wären das etwa 6 Mio.

Patrick Schneider
Patrick Schneider
1 Monat zuvor
Reply to  roxy

Hatten die Semis beim ESC in Düsseldorf nicht auch ähnlich gute Einschaltquoten? Aber die liefen ja auch live bei Pro7 und im Ersten.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor

Vielleicht gibt es zumindest eines der Halbfinals dann nächstes Jahr im Ersten, wenn One eingestellt wird.
Ist zwar trotzdem eher unwahrscheinlich, aber wie Peter immer sagt: Das Glas ist halbvoll!

Milch
Milch
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Dann kommt es auf neo, vielleicht hat es da auch mehr Quoten.

byJannik
byJannik
1 Monat zuvor

Ich freue mich über die gute Quote, aber können wir bitte über Thosten Schorn sprechen? 

Der war ja wirklich auf einem Allzeittief.
Selten habe ich so viel über die schlechten Platzierungen Deutschlands gehört. Levina, Cascada und dass der SWR damals schon mal einen Song namens Fire- äh damals natürlich noch Feuer* geschickt hat. Über die eigentlichen Teilnehmer war inhaltlich erstaunlich wenig dabei, außer vielleicht, dass man kaum gemerkt haben soll, dass die Finnin ihre Geige live gespielt hat. Ist mir leider sehr negativ aufgefallen und ich könnte mir vorstellen am Donnerstag einfach den österreichischen Kommentar zu hören oder ganz darauf zu verzichten.

Anna01
Anna01
1 Monat zuvor
Reply to  byJannik

Also bei San Marino war er in Höchstform😄
Und danach hatte er sich auch gefunden, brauchte aber etwas, das stimmt

Dybala
Dybala
1 Monat zuvor
Reply to  byJannik

Er hat auch ständig Künstler falsch ausgesprochen oder Liedtitel falsch übersetzt, also absolute basic Dinge nicht hinbekommen, kann man sich wirklich nicht geben.

ALMA.gique
ALMA.gique
1 Monat zuvor
Reply to  byJannik

Ich fand den Kommentar von Thorsten Schorn auch gar nicht gut. Ich frage mich, ob der den ESC überhaupt mag. Mich hat das richtig gestört und normalerweise bin ich nicht so empfindlich. Es hatte etwas herablassendes. Schade, dass da nicht jemand sitzt, der das mit Herzblut macht und der auch ein Herz für die Künstler dort auf der Bühne hat.

benegigs
benegigs
1 Monat zuvor
Reply to  ALMA.gique

Ich schlage einfach mal Peter für das kommende Jahr vor 😀

byJannik
byJannik
1 Monat zuvor
Reply to  benegigs

Irgendwann war mal Michael Schulte im Gespräch (ich glaube für den abgesagten Contest 2020), als ehemaliger Teilnehmer hätte er da bestimmt auch das richtige Gefühl für.

Laran
Laran
1 Monat zuvor
Reply to  ALMA.gique

Genau so hab ich das auch empfunden. Es sprach so eine abwertende Haltung heraus. Ich werde morgen auf alle Fälle anderswo schauen. Da ist dann auch mein Sohn dabei, dem kann ich selbst besser was zu den acts sagen, so als esc-kompakt-leserin.

Anmey
Anmey
1 Monat zuvor
Reply to  byJannik

Ich fand Thorsten Schorn auch sehr unangenehm. Bei den Postcards hätte man auch denken können, dass er vom österreichischen Tourismusverband bezahlt wird, so viel wie er über die gezeigten Regionen gesprochen hat statt über die Teilnehmer und die Songs.

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor
Reply to  Anmey

Gerade das hat mir gut gefallen.
Als Österreichliebhaber konnte ich mir weitere Reiseziele raussuchen.

JohnyBCoon
JohnyBCoon
1 Monat zuvor
Reply to  Anmey

Ich mein der orf will ja ne Montage in der Postcard aus ortschaften darstellen, aber was man da in der Postkarte sieht braucht nicht mehr als 2 Sätze meiner Meinung nach.

Laran
Laran
1 Monat zuvor
Reply to  Anmey

Thema postcards: die fand ich gar nicht gelungen. Man sah weder die Österreicher Orte gut noch die Künstler:innen. Wirkte auf mich billig: wir sparen uns die Reisekosten und filmen die Künstler:innen vor dem green screen. In den letzten Jahren waren sie zwar oft etwas kitschig mit ganz vielen strahlenden Gesichtern, aber auch lebhafter und persönlicher.

JohnyBCoon
JohnyBCoon
1 Monat zuvor
Reply to  byJannik

Ich fand die simultanübersetzung von jedem einzelnen joke der Moderatoren so überflüssig. Laber doch nicht drüber, wenn du das übersetzen willst nutze ne Pause nach dem segment… Oder lass es. Die Kommentare in den Postkarten fand ich jetz nicht so krass daneben.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  byJannik

Ich fand ihn witzig.

Patrick Schneider
Patrick Schneider
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5000

Also ich fand ihn gerade in dem Interval-Act (Quiz mit den Schweizer Kommentatoren vs. Thorsten und die schwedische Kommentatorin) sehr lustig. Allein für den Satz „We Germans are happy for anything more than zero points“ hat er einen Orden verdient.

Aka Nichts
Aka Nichts
1 Monat zuvor
Reply to  byJannik

Ich sags ehrlich, ich schaue schon seit Jahren den Livestream auf YT und kann es nur empfehlen. Wenn man den ESC sowieso intensiv verfolgt, dann ist danim Kommentar nicht viel Neues außer die Meinung des Kommentators. Ich finde ohne Kommentar kann man sich auch viel mehr auf die eigentliche Show konzentrieren. Hängt aber auch etwas davon ab, ob man der englischen Sprache mächtig ist, wie man das empfindet.

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Die letzten 2 Jahre mochte ich mehr oder weniger die Kommentare von Schorn. Gestern fand ich ihn oft grenzwertig. Fast auch beleidigend und kaum lustig. ESC und Herzblut ist bei ihm Fehlanzeige.

Matty
Matty
1 Monat zuvor

In Italien haben das erste Halbfinale des ESC deutlich weniger Zuschauer verfolgt als letztes Jahr:

https://eurovoix.com/2026/05/13/italy-least-watched-first-semi-final-since-2023/

benegigs
benegigs
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Da warst du 6 Minuten schneller. Hatte es auch gerade gelesen. 😀

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Monat zuvor

Die Pre- Show gestern mit Consi war durch die beiden Gäste wirklich ein kompletter Schund. Miguel und diese Caro waren nicht zu ertragen mit ihrem überheblichen Gehabe. Ich will die alten Eurovision – Shows mit Alina, Consi, Marcel und Broder zurück.

Matty
Matty
1 Monat zuvor

OTN

Es gibt Neuigkeiten zu Eurovision Young Musicians:

https://eurovoix.com/2026/05/13/more-details-eurovision-young-musicians-2026-revealed/

Deutschland und Tschechien haben ihre Teilnehmer noch nicht ermittelt.

Frenzi
Frenzi
1 Monat zuvor

Da kann man nur hoffen, dass die Verantwortlichen bei der ARD endlich mal erkennen, was für eine Chance der ESC für das eigene Programm ist, gerade um auch jüngere Zuschauer vor den Fernseher zu ziehen. Die deutschen Fernsehlandschaft muss sich endgültig von dem Image lösen, dass der ESC eine altbackene und schrille Konfettiveranstaltung ist.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor

Auch der Tigerentenclub im Kika widmet sich Samstag dem ESC. Zu Gast sind Abor & Tynna und sie sollen auch Baller performen.

https://www.fernsehserien.de/tigerenten-club/folgen/1370-esc-party-im-tigerenten-club-mit-abor-und-tynna-1884594

sam1
sam1
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Verständlich. Der SWR ist nämlich für den Tigerenten Club zuständig, genauso wie für den ESC.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Interessant, wusste ich nicht.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Cool, dass es den Tigerentenclub noch gibt. Ist allerdings nicht mehr meine Generation, ich kenne noch den Disney Club.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

Bei mir schon eher, aber so richtig hab ich das nie geschaut.

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor

Ich verstehe die vielen negativen Kommentare überhaupt nicht.
Habe mich bestens unterhalten gefühlt und war dabei sehr emotional.
Mag daran liegen, dass ich seit 1997 gucke. Da bin ich showtechnisch schon durch viele Täler gegangen.
Zum Beispiel 2001 als die Moderatoren komplett durchgereimt haben.

Über die tollen Quoten freue ich mich.
Einziger Minuspunkt: Das Tippspiel kann ich jetzt schon in die Tonne kloppen, nur 7 von 10 richtig. 😂

Patrick Schneider
Patrick Schneider
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Also ich fand Kopenhagen 2001 eigentlich ganz lustig. „Dr. Death and the Tooth Fairy“, wie Terry Wogan das dänische Duo damals genannt hat.

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor

Lustig war es definitiv.
Aber wie man am Publikum im Parken gesehen hat, musste man sich die Verse schönsaufen.
Stell dir mal vor, das würde heutzutage so gemacht werden…😆
Musikalisch ist 2001 ganz weit vorne bei mir.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Ich fand die Show auch gut.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor

Die Pre-Show mit Consi fand ich nur so semiunterhaltsam. Bis auf die Einschätzung dieser Podcaster, kam da nur wenig erhellendes zum Thema ESC. Ich hätte mir mehr Hintergrundinfos von den Künstlern gewünscht. Aber stattdessen gab es kindische Spiele.

Die Moderatoren waren eher mittelmäßig. Sie haben keinen besonderen Eindruck hinterlassen, haben aber auch nicht genervt oder gestört.

Last edited 1 Monat zuvor by dunefan5000
Matty
Matty
1 Monat zuvor
Christian W
Christian W
1 Monat zuvor

Also dass man sich bei solchen Zahlen weiterhin vehement weigert, die Semis wenigstens in einem der dritten Programme zu zeigen… Man fragt sich ja schon…

TiVogel
TiVogel
1 Monat zuvor

Die ARD lernt es irgendwie nicht.In fast jedem Land in Europa wird auch das ESC Halbfinale im Hauptsender gezeigt,nur bei uns einer der Big4 Länder,nicht,das ist unverschämt.Hoffe auf 2027,da ja One und evtl.Phönix abgeschaltet werden.Ach ja und der dieser neue Kommentator Schorn ist unterirdisch.Der macht fast jeden Song schlecht und hat 0 Ahnung.Wer hat den denn ausgesucht??? Urban Ersatz Tim Frühling war um ESC Welten besser…

Wildatheart
Wildatheart
1 Monat zuvor

Einschaltquoten Italien, falls es jemanden interessiert 🙂
MA 10,1%
1856000 Zuschauer

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Hiee die Zuschauerzahlen aus Polen:

https://eurovoix.com/2026/05/14/poland-1-5-million-viewers-eurovision-2026-semi-final-one/

Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein leichter Rückgang.