Einschaltquote des zweiten ESC-Halbfinales 2025: Höchste Reichweite der letzten sechs Jahre

ESC 2025 Hazel Brugger Sandra Studer zweites Halbfinale

Serving Ratings! Das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2025 in Basel stellte am Donnerstagabend neue Rekorde auf. Mit durchschnittlich 860.000 Zuschauerinnen und Zuschauern hatte die Sendung eine höhere Reichweite als jedes andere ESC-Halbfinale in Deutschland in mindestens den letzten sechs Jahren (siehe Vergleichswerte am Ende). Abgesehen von der Tagesschau erreichte am Donnerstag kein anderer Programmpunkt mehr junges Publikum im gesamten öffentlich-rechtlichen TV-Angebot. Damit schaffte es die Show, die von Hazel Brugger und Sandra Studer (Aufmacherbild) moderiert wurde, sogar in die Top 5 über alle Sender hinweg!

Der ESC liefert weiter ab – und man fragt sich einmal mehr, warum die ARD so einen Zuschauermagneten im Spartensender ONE versteckt. Unglaubliche 860.000 Zuschauerinnen und Zuschauer waren durchschnittlich dabei. Das entsprach einem für den Nischensender extrem hohen Marktanteil von 4,7%. Im Vergleich zum Vorjahr sind das ganze 200.000 Zuschauer*innen mehr – ein Anstieg um 30%. Dabei ist zu berücksichtigen, dass gestern Abend auch der deutsche Beitrag „Baller“ von Abor & Tynna in der Show zu erleben war; das war im letzten Jahr nicht der Fall. Da trat ISAAK bereits im ersten Halbfinale am Dienstag auf.

Noch besser lief es für die Show wieder einmal beim jüngeren Publikum, also den 14-49-Jährigen. Bei ihnen lag der Marktanteil sogar im zweistelligen Bereich, konkret bei 10,8%. Dahinter standen 450.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, die im Durchschnitt das Spektakel aus Basel verfolgten. Das reichte für die Tages Top 5 in dieser Zielgruppe. Damit deklassierte ONE auch den Krimi im Ersten, der schon um 20:15 Uhr gestartet war, aber dennoch nicht mehr als 307.000 junge Deutsche interessierte.

Wie aus informierten Kreisen zu hören war, ist das der beste Marktanteil des Senders ONE bei den 14-49-Jährigen in der Prime Time – seit 2017! Zu anderen Zeiten des Tages, wenn weniger Menschen vor den Fernsehern sitzen und es leichter ist, höhere Marktanteile zu erzielen, lag der Wert für den Sender allerdings vereinzelt schon mal bei 10% oder leicht darüber.

Einschaltquoten 15. Mai 2025 -14l-49 Jahre – Screenshot: DWDL

Diese Einschaltquoten erreichten die ESC-Halbfinale in den vergangenen Jahren (in Klammern der Marktanteil der Sendung in der jeweiligen Zielgruppe; mit DE = Deutschland war in dem Halbfinale stimmberechtigt):

Erstes Halbfinale 2025: 670.000 gesamt (3,9%), 320.000 14-49 Jahre (8,6%)
Zweites Halbfinale 2025 (mit DE): 860.000 gesamt (4,7%), 450.000 14-49 Jahre (10,8 %)

Erstes Halbfinale 2024 (mit DE): 680.000 gesamt (3,6%), 290.000 14-49 Jahre (7,7%)
Zweites Halbfinale 2024: 660.000 gesamt (3,0%), 330.000 14-49 Jahre (6,3%)

Erstes Halbfinale 2023 (mit DE): 590.000 gesamt (2,8%), —.— 14-49 Jahre (6,3%)
Zweites Halbfinale 2023: 620.000 gesamt (2,8%), 300.000 14-49 Jahre (5,6%)

Erstes Halbfinale 2022: 500.000 gesamt (2,2%), 200.000 14-49 Jahre (3,4%)
Zweites Halbfinale 2022 (mit DE): 670.000 gesamt (xx%), —.— 14-49 Jahre (4,8%)

Erstes Halbfinale 2021 (mit DE): 700.000 gesamt (2,7%), 400.000 14-49 Jahre (4,1%)
Zweites Halbfinale 2021: 720.000 gesamt (2,8%), —.— 14-49 Jahre (4,9%)

Erstes Halbfinale 2019: 400.000 gesamt (1,6%), —.— 14-49 Jahre (2,0%)
Zweites Halbfinale 2019 (mit DE): —.— gesamt (xx%), —.— 14-49 Jahre (x,x%)



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71 Comments
Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Yeah, das sind erfreuliche Nachrichten am heutigen Tag!

Last edited 1 Jahr zuvor by Matty
herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Jahr zuvor

Und das ohne jegliches Vorprogramm. One hat ja sogar die zuvor laufende Serie geradezu unterbrochen, um nach Basel zu schalten. Dachte echt um 20:59 ob ich überhaupt richtig bin hier.

rytoj
rytoj
1 Jahr zuvor
Reply to  herrtobsucht

ja, ging mir beide Male auch so 🙂

Lola
Lola
1 Jahr zuvor
Reply to  herrtobsucht

Die Serie gestern war sogar eine nette Neu Entdeckung für mich 😂 Gab mir Vibes von The Office auf Österreichisch 😀

floppy1992
Mitglied
floppy1992
1 Jahr zuvor

Die Raab-Connection scheint dieses Jahr bei den Werberelevanten wirklich gefruchtet zu haben, das sieht man jetzt schon.
Ich denke, das wird morgen Abend die beste Einschaltquote seit neun Jahren.

cars10
cars10
1 Jahr zuvor

Es wird hier gefragt, warum die ARD so ignorant ist.

Das fragen wir uns seit mindestens 2011. Es ist halt ein langer Weg seit käseigelige Spießigkeit und geskriptete Couchgäste Usus geworden sind. Musik? Nebensache.

Die Ü70-Zielgruppe der ARD (bzw. mit Abstrichen auch schon Ü60) darf auf keinen Fall in ihrer Bräsigkeit ge- bzw. verstört werden.

Lissi666
Lissi666
1 Jahr zuvor
Reply to  cars10

Sorry, ich bin Ü60, schaue nie ARD und mag keine Balladen, sondern viel lieber Metall. Und klar hab ich geschaut, obwohl mir zu viel weichgespülte Songs dabei waren.

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor
Reply to  cars10

Das Publikum in Deutschland ist doch so erzogen worden: Man interessiert sich in der Vorberichterstattung fast ausschließlich für den eigenen Beitrag (und die Häme sowie der Frage nach dem letzten Platz) und dementsprechend ist einem dann auch egal, wer sich da überhaupt im Halbfinale abmüht. In anderen Ländern sind ESC-Songs seit Wochen, Monaten in den Charts, in Deutschland hören die Leute die meisten Songs einmal – morgen Abend.

Schorschiborsch
Schorschiborsch
1 Jahr zuvor
Reply to  cars10

Hui, schon wieder so’n Alters-Bashing. Frage: Wer glaubst du eigentlich, waren die musikalischen Jugend-Helden der heutigen (deiner Meinung nach) „bräsigen“ Generation 50+ oder 60+? Zarah Leander? Marika Rökk? Johannes Heesters? Come on! Wer heute 60 und älter ist, ist fast ausnahmslos mit Pop und Rock, Glamrock, Hard Rock, Metal, Disco, Abba, Nina Hagen, Sex Pistols, Kraftwerk, Neue Deutsche Welle und wie sie alle heißen musikalisch erwachsen geworden. Und ja, auch mit Klassik und der ZDF-Hitparade.
Aber wenn ich andererseits sehe, wieviele U30-Leute glückstrunken bei einem Andrea Berg-Konzert oder einer Silbereisen-Show in der ersten Reihe mitsingen, muss man sich auch schon fragen, was in dieser Generation musikalisch schiefgelaufen ist. 🙂

Lissi666
Lissi666
1 Jahr zuvor

Du hast: In Extremo, ASP, Subway to Sally, Corvous Corvax, Rammstein, Ideal, Extrabreit, Fehlfarben, Metalica, Nirvana, Iron Maiden (und ihre Vorband Feuerschwanz), FiveFingerDeathPunch vergessen

Schorschiborsch
Schorschiborsch
1 Jahr zuvor
Reply to  Lissi666

🙂 Richtig. Und Silver Convention, Village People, Boney M. 🙂

Vagabunda digital
Vagabunda digital
1 Jahr zuvor

Jawoll! Endlich aus meinem Ü70-Herzen gesprochen!!!

mauve
mauve
1 Jahr zuvor

Bin auch Ü50 und gehöre zur Rock- und Metal-Fraktion … nicht nur, sonst wäre ich beim ESC verkehrt. 😀 Wollte nur sagen, du hast es auf den Punkt gebracht! Viele denken, mit Ü50 hörst du Silbereisen oder Berg. Muss ich beleidigt sein? 😂

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Auch 50 plus und mein Musikgeschmack ist vielfältig.

ToomieTuuna
ToomieTuuna
1 Jahr zuvor

AMEN!
Ich bin 40 und meine Papa war in 1991 aufm Nirvana Konzert und besucht Wacken.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  ToomieTuuna

Yay!

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

LOL. Ich war 2014 auf einem Helene Fischer Konzert da war ich noch U30. 🤣🤣🤣

Schorschiborsch
Schorschiborsch
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Na siehste 🙂 und ich war mal auf nem echten, livehaftigen Abba-Konzert. 1979 und ich war noch U18 🙂

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Cool. ABBA war leider vor meiner Zeit. Ich höre ABBA aber sehr gerne. Dieses Jahr gehe ich übrigens mit 40 Jahren auf ein Electric Callboy Konzert. 😀

musikmucke
musikmucke
1 Jahr zuvor
Reply to  cars10

Was soll dass , jeder! egel welches Alter soll beim ESC bedient werden. Die „Tik Tok Crew…. sollte man nicht in den Fokuse stellen…, aber die Qualität der Songs. da haben die „Alten“. (ich bin 55) wesenltiichh mehr Ahnung von. Malta, Finnland ,,nur Trash weil die Jungen abgestimmt haben“ ,,,, Italien hat z.B, Klasse.

Frank D.
Frank D.
1 Jahr zuvor
Reply to  cars10

Ich dachte, Leute unter 50 gucken inzwischen sowieso kein lineares Fernsehen mehr. Deshalb ist der ESC sowieso ein Auslaufmodell.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor

Raab zieht, A&T ziehen und selbst Hazel ist bei uns ein bekannter Name.

Lissi666
Lissi666
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Also von Raab halt ich nett ausgrdrückt nicht viel (ich mag auch keine weichgespülte Balladen, obwohl ich eine Frau bin) und A&T ist nett, aber meiner Meinung nach nicht der große Wurf.

Last edited 1 Jahr zuvor by Lissi666
Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor

Jetzt ab ins Hauptprogramm damit & eine vernünftige Pre-Show aufziehen, danke!

J-129
J-129
1 Jahr zuvor

Zumal das ja auch die viel vernünftigere und sinnvollere Forderung derjenigen sein müsste, die immer nach einer schwachen Platzierung reflexartig (und ohne jegliches Wissen) fordern, das Geld „in Kindergärten“ o.ä. zu stecken. Die Halbfinals sind bezahlt und erfolgreich — warum verstecken?

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
1 Jahr zuvor

Für ein für europäische Verhältnisse so großes Land sind das niedrige Zahlen, finde ich. Hat aber bestimmt auch mit dem „Sparten-Sender“ zu tun.

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor

Ich frage mich, ob Hazel auch ein Zugfaktor ist?

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor
Reply to  Anna01

Joah. Sie kam vielleicht per Zug nach Basel 😉

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Im Jahr 2025 im linearen Fernsehen einen Rekord für absolute Zuschauerzahlen aufzustellen, ist geradezu sensationell. Ich bin sehr gespannt, wie die Zahlen zum Finale ausfallen.

Zum Thema Semis im Hauptprogramm: Wenn die ARD sich für die Werberelevanten interessieren würde, müssten sie die Semis tatsächlich im Ersten ausstrahlen. Sie interessiert sich aber aus nachvollziehbaren Gründen nicht, und beim Gesamtpublikum ist das leider nach wie vor nicht zu rechtfertigen.

cars10
cars10
1 Jahr zuvor
Reply to  Anmey

Tja, falls sich die ARD je entscheiden sollte, sechs Männer der Fußballnationalmannschaft als Chor beim ESC auftreten zu lassen, dann gäbe es stundenlange Sondersendungen und jeder Toilettengang würde Anlaß zu fünf Minuten Berichterstattung in jeder Tagesschau geben.

Soviel zum Thema „nicht vor Gesamtpublikum zu rechtfertigen“.

Schon beeindruckend, hier den Maßstab des Gesamtpublikums zu nehmen :-).

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor
Reply to  cars10

Der „Amsterdam-Krimi“ der gestern im Ersten lief, hatte beim Gesamtpublikum 5 Mio. Zuschauer. Diese Zahlen würde ein ESC-Halbfinale dort nie im Leben erreichen. Das meine ich mit „nicht vo dem Gesamtpublikum zu rechtfertigen“.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor
Reply to  Anmey

Der Amsterdamkrimi läuft allerdings nicht weg. Dann wird der eben eine Woche später gesendet und macht seine 5 Mio. Zuschauer. Oder man dreht einen dieser Krimis pro Jahr weniger und spart dadurch Kosten. Aber Zuschauerzahlen scheinen immer noch mehr zu wiegen als Geld.

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Ja, das ist die Realität.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Denk dran, dass diese Krimis endlos wiederholt werden können, das amortisiert sich schon. Gerade ältere Leute gucken sich die öfter an. Meine Mutter war ganz süchtig danach.

AndrESCas
AndrESCas
1 Jahr zuvor
Reply to  Anmey

In den Öffentlich-Rechtlichen gibt es nach 20.00 Uhr keine Werbung. Also interessieren die Werberelevanten für die Halbfinals nicht…

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Prima und im Stream (ARD Mediathek) werden wohl auch nicht gerade wenige zugeschaut haben! Wohl ein Effekt der Zusammenarbeit mit Stefan Raab? Und die Social Media Aktivitäten von Abor & Tynna werden wohl auch dazu einen Beitrag geleistet haben! 🙂

Rusty
Mitglied
Rusty
1 Jahr zuvor

Ich finde ja,dass sich so langsam mal jeder bei Stefan Raab bedanken kann,egal ob es jetzt dem einen oder der anderen nicht gepasst hat,wie der Vorentscheid gelaufen
ist. Stefan Raab hat den größten Anteil daran,dass der ESC in diesem Jahr in Deutschland wieder mehr in den Vordergrund gerückt ist.🙂👏.

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Seine ESC Sendung lief aber gar nicht gut

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Verstehe deinen Punkt, aber die Hyperfokussierung auf sich und die eigene ESC-Vergangenheit war dann doch sehr unangenehm. Man vergleiche das nur mit Sandra Studer, die gestern eben nicht ihren eigenen Song gesungen hat – angenehm unprätentiös.

Böörti01
Böörti01
1 Jahr zuvor

Na, das wird nicht Studers eigene Idee gewesen sein. Und die Hyper-Fokussierung kam doch vor allem, nachdem sehr viele auch nach Raab gerufen haben. Das lebt er dann natürlich auch. Und jetzt wollen viele halt Raab auch scheitern sehen. Altes mediales Spiel: Hochjazzen, dann auf einen Fall warten bzw. fallen lassen. Manchmal kann die Fanszene echt undankbar sein Sie weiß es ja eh immer besser. Und ich werde nicht müde am Rande auch anzumerken: Der ESC ist nicht nur für uns aus der Fanszene da. Party for everybody – dance! 😉

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor
Reply to  Böörti01

Man kann finde ich auch Raab für die ESC-Aufmerksamkeit dankbar sein, aber gleichzeitig kritisieren, dass er sie zu großen Teilen auch auf sich lenkt.

Böörti01
Böörti01
1 Jahr zuvor

Logo

Rusty
Mitglied
Rusty
1 Jahr zuvor

Ja,da hast du natürlich recht. Aber Stefan hat ja schon immer polarisiert, die einen lieben ihn und seinen Humor ,die anderen mochten ihn nie mit seiner Art zu provozieren.Aber gerade dieses Pendel hat er immer für sich genutzt, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen,aber gleichzeitig auch auf seine Projekte.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Leute, wenn Rusty das sagt, dann mache ich das auch!

Danke, Stefan Raab, dass der ESC in diesem Jahr in Deutschland wieder mehr in den Vordergrund gerückt ist. Aber dann muss man das auch ein wenig ergänzen: Danke auch an die ARD, diesen durchaus mutigen Schritt gewagt zu haben. Danke an Abor&Tynna, dass die beiden (glaube ich) auch viele junge Leute ansprechen!

Du hast schon recht Rusty, man kann nicht Abor&Tynna abfeiern und gleichzeitig so tun, als habe Raab gar nix damit zu tun. Gleiches gilt für die Quoten. Das wäre nicht fair! Ich bin weder ein Freund von Raab noch ein vehementer Gegner. Ich respektiere seine Verdienste um den ESC und erkenne an, dass er auch dieses Mal einen sehr respektablen Act und etwas mehr Publicity für den ESC hervorgebracht hat 👍

Last edited 1 Jahr zuvor by Dennis_Duesseldorf
Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor

Stimmt! Da hast du recht! 🙂

floppy1992
Mitglied
floppy1992
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Naja, auf die Knie fallen muss man nun nicht direkt. So gigantisch sind die Zahlen jetzt ja auch nicht.
Sicherlich, Raab hat dem ESC-Prozedere dieses Jahr eine Aufmerksamkeit gebracht, die der NDR alleine nicht mehr zustande gebracht hätte, aber das wird auch niemand leugnen wollen.

Das Format „Chefsache“ an sich halte ich trotzdem immer noch für ziemlich unausgegoren und würde mir wünschen, dass es in dieser Form nicht fortgesetzt wird.

Böörti01
Böörti01
1 Jahr zuvor

Klasse! Und ja, natürlich wäre eine prominentere Halbfinalausstrahlung wünschenswert

Andererseits muss man auch zugeben: Die Interpretation hier ist in erster Linie auf die „junge“ Zielgruppe gemünzt. Ältere zählen auch noch – und wir hatten ja schon häufiger die Diskussion, was ein älteres Publikum mitunter für „Nebenwirkungen“ hat 😉

Für Jüngere ist der (TV-)Ausstrahlungsweg eh immer irrelevanter.

Aber ja: Gerne dennoch auch ins Hauptprogramm (schon allein, damit man anderen nicht jedesmal neu erklären muss, dass es auch Semis gibt 😉 )

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

Frag mich immer noch , wieso sich RTL nicht die Halbfinals geschnappt hat. Wäre doch auch gut gewesen.

J-129
J-129
1 Jahr zuvor
Reply to  SvenEsc

Genau das habe ich mich auch gefragt — klar, das wären keine Topquoten geworden, aber eben doch respektabel.

Mareike Kaa
Mareike Kaa
1 Jahr zuvor
Reply to  SvenEsc

Dürften die das überhaupt zeigen? Sind ja kein Mitglied der EBU.

Nika
Nika
1 Jahr zuvor
Reply to  Mareike Kaa

Nein, das dürfen sie nicht.

Thilo mit Bobb
Mitglied
Thilo mit Bobb
1 Jahr zuvor
Reply to  Mareike Kaa

Genauso ist es. Beim VE ist das kein Thema da wird dem federführenden Sender überlassen wie es den Act findet aber den ESC übertragen darf nur ein EBU Mitglied

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Thilo mit Bobb

Du hast das „Y“ verloren

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  Mareike Kaa

ProSieben hat doch 2011, also beim Heim-ESC in Düsseldorf, auch das erste Semi übertragen. Allerdings wurde es zeitgleich auch auf ONE (damals noch unter dem Namen „Einsfestival“) ausgestrahlt. Das zweite Semi gab es 2011 dann im Ersten zu sehen.

Lola
Lola
1 Jahr zuvor

Oh, das sind schöne Nachrichten.
Weiß jemand, wie bei sowas noch Leute wie ich reinspielen, die ONE unter ardmediathek.de geschaut haben? Soweit ich das sehe haben die Sender im Livestream Bereich alle einen unt. Link ==> bestimmt können die im Hintergrund sehen, wie viel Traffic um welche Zeit war?

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  Lola

Ja, das ist das gute am Streaming, dass man hier genau sehen kann wie viele zuschauen (also in Echtzeit) und zugeschaut haben! Dies fließt aber aktuell noch nicht in die Einschaltquoten hinein.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Weiß einer wie hoch die Quote von Raabs Pokernacht gestern war, die ab 22:35 lief?

Böörti01
Böörti01
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Bei dem Format, wird dir Quote eh fast egal sein. Da rollt der Rubel in erster Linie über den Hauptsponsor des Formats.

Germanfan
Germanfan
1 Jahr zuvor

Seien wir ehrlich – die Einschaltquoten bewegen sich auf niedrigem Niveau – der Hype um die Steigerung ist mir nicht ganz verständlich. Es bleiben trotzdem gestern „nur“ 660.000 Zuschauer bei Allen und 330.000 bei den sogenannten „werberelevanten“ Menschen. Wieviel Einwohner hat Deutschland nochmal? 84 Millionen oder?
Der ESC ist für „unsere Blase“ und vermutlich sind hier auch mehr über 50 Jährige Fans (Kommentatoren, Mitglieder usw.) als aus der „werberelevanten“ Gruppe.
Letztendlich ist es ja ein Event für die (Hardcore) Fans. Der Allgemeinheit sind andere Themen wichtiger. Und ein ESC ist genauso wichtig für die jeweilige Fangruppe wie eine Silbereisen- oder Zarellashow oder ein Andre Rieu Konzert oder eine Opernübertragung.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor
Reply to  Germanfan

Silbereisen und Zarella laufen aber trotzdem in ARD oder ZDF und nicht in der Sparte.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Germanfan

Du musst aber auch bedenken, dass One ein absoluter Nischensender ist und die allermeisten wahrscheinlich gar nicht wissen, dass der Sender existiert. Dass dann 860.000 extra dafür ihre Senderliste bis ans Ende herunterscrollen, zeigt doch wie groß das Zugpferd ESC ist.

Germanfan
Germanfan
1 Jahr zuvor

Wieso ist mein Kommentar verschwunden?

roxy
roxy
1 Jahr zuvor

Das sind um 300.000 Zuschauer mehr als im zehn mal kleineren Österreich. Also ich würde da nicht in Jubelstimmung ausbrechen.

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor
Reply to  roxy

Das kann man jetzt aber wirklich nicht vergleichen.

Thomas O.
Thomas O.
1 Jahr zuvor

Ich hab den Stream der ARD am Dienstag geschaut, aber da der ORF auch aus D empfangbar ist hab ich gestern dorthin gewechselt.
Der gute Thorsten ist leider ziemlich unlustig als Moderator

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Da behaupte nochmal jemand, der ESC sei kein Zugpferd. 10,8% bei gleichzeitiger Konkurrenz von GNTM ist für einen Nischensender wie One ein mega Erfolg. Das zeigt, dass der ESC ein Einschaltimpuls für sehr viele junge Menschen ist und großes Potential hat. Zumal die Personen, die den YT-Stream geschaut haben oder bei Freunden zu Gast waren, ja nicht gezählt werden. Da könnte dann gestern die 1-Million-Marke geknackt worden sein.
Bin mir sicher, morgen Abend wird die Quote auch noch einmal spürbar anziehen.

Als ESC-Fan sind solche Nachricht doch einfach schön zu lesen! 🙂

Timiii
Timiii
1 Jahr zuvor

Ich glaube das liegt auch an der tollen Performance von Hazel Brugger! Wenn Sie danach nicht international als Moderatorin durchstartet, hab ich auch keinen Plan! Jetzt schon eine Legende!

HayKee
HayKee
1 Jahr zuvor

Hi – natürlich wünsche ich eine gute Einschaltquote und wer die Zuschauer nun letztendlich abholte steht sozusagen in den Sternen. Für mich war es nicht Hazel Brugger, Barbara Schöneberger, Stefan Raab oder überhaupt die Chefsache und ihre Jury, oder die Cover songs – im Gegenteil es ließ mich eher mit Fragezeichen zurück und einem was soll das? Für meinen Geschmack fehlt eine zeitgemäße Weiterentwicklung und nicht das feshalten einer wetten dass Couch für Jury Mitglieder mit Fokus Stefan Raab. Im Vorfeld schon auszusieben macht Sinn, aber in einer Liveshow den Zuschauern die Chance zunehmen ihre eigene Entscheidungen zutreffen wen sie weiter in der nächsten Runde sehen möchten, dafür kann man sich das *Live* mit vielem Blabla dann auch schenken. Vorallem dieses unsinnige Cover Songs Gedudel. Warum lässt man die Interpreten nicht von vorn herein eigene Songs präsentieren?!
Gut es ist wie es ist… ich wünsche dem deutschen Beitrag Baller von Abor und Tynna nur das Beste für Samstag. Ballert was ihr könnt – sie sind jung, frisch und frech. Mir gefällts. Musik ist immer Geschmacksache und es ist legitim einen Song nicht zu mögen – aber dieser ganze Hate der seit Wochen schon wieder gegen zwei junge Künstler zu lesen ist, das ist unterirdisch und diese Menschen haben den ESC nicht begriffen.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  HayKee

Danke !

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor

wollte eben im ARD videotext etwas nachgucken und plötzlich taucht der tommy cash da für etwas länger auf (reportage) und danach kam noch max mutzke.
die brisantmoderatorin hat eben tatsächlich balla-balla gesagt.
oh baby baby balla balla…die älteren kennen das sicher noch.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor

und man fragt sich einmal mehr, warum die ARD so einen Zuschauermagneten im Spartensender ONE versteckt

BBC macht es dieses Jahr anders: alle drei Sendungen auf BBC1 + Streaming.