
Er will es noch einmal wissen: Nachdem Ralph Siegel Anfang Juli wegen einer schweren Lungenentzündung ins künstliche Koma versetzt werden musste (ESC kompakt berichtete), ist der ESC-Erfolgskomponist mittlerweile wieder erwacht und hat aus dieser schwierigen Lebensphase einen Plan für das nächste Jahr mitgebracht. Er will ein Lied für den kommenden Eurovision Song Contest 2027 in Bulgarien einreichen. Das berichtet der Münchner Merkur.
Offen lässt der Artikel zunächst, ob Ralph Siegel für seine ESC-Pläne im kommenden Jahr den deutschen Vorentscheid Eurovision Song Contest – Das deutsche Finale 2027 im Blick hat oder das Lied in einem anderen Land einreichen will. Es dürfte aber klar sein, dass Deutschland sicherlich seine erste Wahl wäre, falls der federführende SWR ihm eine entsprechende Möglichkeit bietet.
Dafür tickt allerdings die Uhr: Bewerbungen für die deutsche Vorentscheidung müssen bis zum 21. September eingereicht werden. Dazu braucht Ralph Siegel allerdings auch einen Act für seinen Song und der Song muss fertig produziert sein.
Bislang ist der potenzielle ESC-Song, den Ralph Siegel aus dem Koma mitgebracht hat, nämlich noch nicht fertig:
„Es ist in meinem Kopf und ich weiß schon jetzt: Es ist unschlagbar. Es ist genauso ein Gefühl, wie damals mit ,Ein bißchen Frieden‘. Ich werde es beim nächsten Eurovision Song Contest einreichen.“
Mit dem von Nicole gesungenen „Ein bißchen Frieden“ hat Ralph Siegel Deutschland 1982 den ersten ESC-Sieg beschert. Dazu kamen gerade in den 1970er und 80er Jahren viele vordere Platzierungen. Auch wenn im neuen Jahrtausend die Erfolge ausblieben, hat seine Leidenschaft für den Wettbewerb über die Jahre nie nachgelassen hat. Dass er im hohen Alter noch einmal zum ESC will, daran hat Ralph Siegel nie einen Zweifel gelassen.
Wir werden die ESC-Pläne von Ralph Siegel hier auf ESC kompakt natürlich weiter verfolgen.
Was hältst Du von einer erneuten ESC-Bewerbung von Ralph Siegel? Passt diese zum aktuellen Konzept von Das deutsche Finale? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
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Schön, daß Ralph Siegel auf dem Weg der Besserung ist und ihm der ESC weiterhin am Herzen liegt.
Ich habe nichts dagegen. Egal ob mit Valentina für San Marino oder in unserem Vorentscheid. Wir sind ja nicht gezwungen, sein Lied dann auch zu wählen. Aber ihn noch einmal dabei zu haben wäre cool.
Versuchen kann er es, ob´s ne gute Idee ist weiß ich nicht. Mich erinnert er an Leute in anderen Bereichen die den richtigen Zeitpunkt für den Abschied leider verpasst haben.
Du meinst, Alf Igel sollte sich mit ihm zusammentun? 😛
Ich dachte eher an einen bestimmten Torwart der bei einem sehr erfolgreichen Club in Süddeutschland spielt…
Oh, zur Hölle, ja. Allervollste Zustimmung.
Er hat damit weder sich noch der Nationalmannschaft einen Gefallen getan.
Habe nie verstanden, warum Springer so bereitwillig auf die Kampagne der Bayern aufgesprungen ist. Seine Leistung bei der WM war keine Überraschung – schon in der letzten Bundesliga-Saison zählte er bei der Paradenquote zum schlechtesten Viertel aller Bundesligatorhüter, die mehrere Spiele gemacht haben. „Aura“ my ass.
Und vor allem: Was war das denn bitte für eine wahnsinnig eklige Nummer gegenüber Baumann, für den das womöglich das einzige Turnier als Nummer Eins gewesen wäre und der es auch deutlich eher verdient gehabt hätte?
Für die kommende EM (so Deutschland sich denn qualifiziert) würde ich sagen, „wenn schon, denn schon“: erneut „Loddar“ reaktivieren – aber ins Tor stellen.
„Aura“ ist für mich mittlerweile das Unwort des Jahres im Bereich Sport.
Besonders leid tur mir da Ter Stegen, eigentlich hätte er 2018 im Tor stehen müssen, aber man musste ja unbedingt Neuer der fast ein Jahr verletzt war ins Tor drücken. Da merkt man halt sie stark die Macht des FC Bayern ist und wie weit sie in die Sport-Journalie reicht, und dass sage ich als jemand der mit dem Verein sonst sympathisiert und die Daumen in der Bundesliga drückt.
Ist aber leider generell so in Deutschland dass man sich von alten Ikonen nicht trennen mag, auch wenn sie schon längst über ihren Zenit sind.
Erst einmal weiterhin gute und rasche Genesung, lieber Herr Siegel.
Es ist ja irgendwie bewundernswert, dass er sich dem Wettbewerb nochmal aussetzen möchte. Man merkt richtig, ihm liegt der ESC immer noch am Herzen. Das ist sehr schön. Chapeau.👍
Was die Erfolgsaussichten allerdings angeht, sehe ich dieses Vorhaben eher kritisch. Finde ja jetzt nicht gerade, dass man beim ESC immer den „Zeitgeist“ abbilden muss, um erfolgreich zu sein. Allerdings hat sich die Show doch erheblich weiterentwickelt, weshalb ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass die Kompositionen von Ralph Siegel noch großen Erfolg haben werden…
@Valentina Monetta und Nicole: Geht die nächsten Wochen bitte nicht ans Handy falls eine Münchner Nummer anruft!🤭
Eine Teilnahme Ralph Siegels beim deutschen Vorentscheid für den ESC 2027 in Bulgarien befürworte ich total und meine emotionale Unterstützung aus der Ferne hat er. 😀
Der SWR wäre in diesem Fall nach meiner Ansicht auch gut beraten, wenn er bei einer eventuellen nicht fristgerechten Einreichung des Songs von Ralph Siegel ausnahmsweise mal „alle fünf gerade sein lässt“ und den Song zum deutschen Vorentscheid durchwinkt.
Bei einer ESC-Legende wie Ralph Siegel, der so ganz nebenbei auch noch deutsche Musikgeschichte außerhalb des ESC geschrieben hat, muss ein Sonderstatus ohne wenn und aber einfach erlaubt sein.
Meine Lieblingssongs von Ralph Siegel sind –
aus lange zurückliegenden ESC-Zeiten
Lena Valaitis mit „Johnny Blue“ (ESC 1981)
aus den deutschen Vorentscheide im Jahr 1989 und 2005
Dorkas Kiefer mit „Ich hab‘ Angst“
Nicole Süßmilch & Marco Mathias „A miracle of love“
Ein Ralph-Siegel Song in dieser Art wäre toll und genau richtig. Also eher so eine Art Schlager-Hymne oder Schlager-Ballade. 😀
Damit will ich sagen, dass Ralph Siegel nicht den Fehler machen soll und mit dem eingereichten Song bzw. seinem Musik-Genre einen auf hipp und cool macht, sondern vielmehr nostalgische Emotionen bedienen soll.
Denn was ein Sal Da Vinci mit seinem Canzone „Per sempre sì“ aus Italien schafft, dass schafft ein Ralph Siegel erst recht. 😀
Hierzu folgende Links jener genannten Sänger (m/w/d) in chronologischer Reihenfolge:
https://youtu.be/UMO21tEfzzU?si=faollyix8kWlQOpZ
https://youtu.be/Sk2Dv1NW5Ko?si=ZbJpKwJ_ppxRojAX
https://youtu.be/krNJfAZotXc?si=m3pqgitysQlI1fEM
Ich hatte auch gleich an den italienischen Beitrag von Sal Da Vinci gedacht. Wäre auf alle Fälle einen Versuch wert.
Es ist schön, dass das erste Feedback auf meinen Kommentar kein „Hau-drauf-Statement“ ist, sondern eine neutral gefasste positive Zustimmung. 😀
Seine (lang vergangenen) Dienste in allen Ehren, aber es sollten für alle die gleichen Regeln gelten. Fan von Extrawürsten war ich noch nie.
Ich bin auch kein Fan von Extrawürsten. 😀
Aber Bei der Frist für die Songeinreichung zum deutschen Vorentscheid für den ESC handelt es sich jetzt auch nicht um ein Gesetz, sondern einfach nur um eine Frist für einen Musikwettbewerb, die ohnehin erstmal willkürlich festgelegt wurde und keiner demokratischen Legitimation wie eine Parlamentsverabschiedung braucht. 😀
Ähm, Nein?? In Schulen und auch woanders gibt es auch Abgabefristen für Referate, Reporte usw. 🤷
Ja nur ist eine Schule – wenn man mal von einer Privatschule absieht – eine staatliche Einrichtung zur Erziehung und Bildung heranwachsender Menschen, die auf einer gesetzlichen Schulpflicht beruhen. All das beruht ebenfalls auf Gesetze. 😀
Es geht ums Prinzip, du wirst überall auf Abgabefristen treffen.
Und wir werden dich immer nörgelnd antreffen
Noch so einer der erst seit kurzem hier aufgetaucht ist und meint jeden meiner tausenden Posts zu kennen. 🙄
Stimme ich dir zu!
Sehe ich komplett anders – so lange es ein offenes Bewerbungsverfahren gibt, sollte niemandem irgendein Sonderstatus gewährt werden. Einfach komplett unfair den anderen Bewerbern gegenüber, Regeln müssen für alle gleich sein
Johnny Blue finde ich auch großartig
Mein persönliches Lieblingslied von Ralph Siegel ist Let’s get happy von Lou!🤗
Ich mag von seinen Kompositionen nur Johnny Blue und Crisalide, bevor der Beat einsetzt und alles kaputtmacht.
Dorkas Kiefer fand ich 1989 auch super.
Meine Favoriten waren allerdings Xanadu. 🙂
Ich war jung und hatte Rock/Punk/Metal erst Anfang der 90er für mich entdeckt. 😀 EMF („Unbelievable“), Kurt und Nirvana sei Dank… 😉
Für mich ist Rock nur dann geil, wenn es im Glam-Rock-Bereich à la Queen oder Måneskin ist. 😀
Beide konntest du heute bei mir mehrmals an der Tanke hören. 😉
Man könnte beim VE eine Akustikversion außer Konkurrenz als Homage präsentieren. Regulär halte ich es für eher unwahrscheinlich, da müsste man vielmehr die Retro-Karte spielen. Viel Erfolg trotzdem.
Das hört sich für mich auch eher nach etwas für den san-marinesischen Vorentscheid an. Aber vielleicht wird ihm ja wirklich ein „late-career masterpiece“ gelingen. Ich würde es ihm wünschen.
Die Idee mit der Homage finde ich ganz toll. Wobei man bei Ralph Siegels Gesundheitszustand die Daumen drücken muss, dass aus der Homage nicht eine Tribute zu seinem Gedenken werden würde. Grundsätzlich wäre es aber eine schöne Idee, ihm beim nächsten Vorentscheid im Februar in irgendeiner Weise zu würdigen.
Der Siegel soll man seine letzten Jahre im Alter genießen (die er noch hat) und nicht noch einen ESC komponieren, den niemand braucht.
Wir sollten so etwas wie das hier hinschicken: Hämatom & Troglauer ….dann hat man das volle Paket (deutsch, Akkordeon, catchy a f, (auf dem Wacken Open Air haben die 80.000 Leute mitgerissen). Außerdem verschiedene Musikrichtungen prima kombiniert. Von Schlager bis Metal/Rock.
Vielleicht ist das Komponieren für den ESC ja genau das, was er am meisten genießt.
Puh, The worst of both worlds…
ag9 ….Du hast keine Ahnung.
Ok, ist jetzt zwar nicht meins. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass so was beim ESC recht gut ankommt. Macht jedenfalls Stimmung.
Bitte, bitte nicht.
Ohne ihm in irgendeiner Weise zu nahe treten zu wollen, aber war unser Ziel nicht eigentlich, endlich mal zeitgemäße Beiträge zu schicken? Ich fürchte, die Zeit der Siegel-Songs beim ESC ist vorbei
Auch zeitlose Beiträge haben sicherlich ihre Chancen und ihren Reiz.
Dafür müssen sie auf italienisch gesungen sein.
Ich weiß zwar nicht, was ein ESC-Siegerkomponist sein soll, kann es mir allerdings denken, solange wir hier über einen Komponisten sprechen, der schon einmal ein Lied komponiert hat, das den ESC bzw. den Grand Prix d‘Eurovision de la Chanson (kurz: Grand Prix) gewonnen hat.
Herr Siegels Lied gewann bekanntermaßen den Grand Prix und nicht den ESC, das wird gerne vergessen.
Daher wäre in der Überschrift der Ausdruck Grand-Prix-Sieg-Komponist treffender und nur unter starken Bauchschmerzen ebenfalls der Begriff Grand-Prix-Sieger-Komponist, wenn wir hier von einer Personifizierung des Liedes ausgehen würden. Herr Siegel kann sich leider nicht selbst komponieren, auch nicht in der ESC-Variante, und somit wäre sprachlich die erste Version definitiv vorzuziehen.
Oder eben dann doch besser ESC-Sieger-Komponist, wenn man denn unbedingt das Kürzel ESC gebrauchen möchte.
Der Wettbewerb 1982 war in Harrogate in England und hieß daher Eurovision Song Contest.
Das lass ich mit Abstrichen gelten, da der Sieg von Nicole als Grand-Prix-Sieg gewertet wurde. Der Begriff Eurovision Song Contest wurde im deutschen Sprachraum erst sehr viel später verwendet.
Das war sehr schön 1982.
Der Mann lag im künstlichen Koma, ist dem Tod nochmal von der Schippe gesprungen und hat den Willen gefasst, sich wieder seiner Leidenschaft – dem Komponieren – zu widmen. Dieses Nonsens-Gelabere muss nicht sein
Von cars10 kam noch nie ein konstruktiver Kommentar. Frage mich warum er überhaupt noch hier ist. 🙄
Von dir auch nicht. Hmm, wo ziehe ich jetzt parallelen?
Thema verfehlt.
Danke für den unnützen und nicht zielführenden Beitrag.
.
Das glaub ich dir gerne. So Leute, Forza ist fertig runtergeladen.
Junge. Dann dürfte man heuer konsequenterweise auch nicht vom 71. ESC reden. Jeder hier weiß, was gemeint ist.
Schon der fünfte Grand Prix Eurovision de la Chanson 1960 in London hieß Eurovision Song Contest.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_1960
In Großbritannien hieß er, soviel ich weiß, doch immer so. In Deutschland hat man ihn bis Ende der 90er-Jahre „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ genannt, ist diese Umbenennung nicht eine rein deutsche Sache gewesen (angepasst an den damals herrschenden Trend in Richtung Englisch und leider weg von Französisch, nach Wegfall der Sprachregel waren dann ja auch fast alle Lieder auf Englisch)? In Frankreich sagt man schließlich auch heute noch „Concours Eurovision de la Chanson“.
Ganz abgesehen vom Rest, der Wettbewerb hieß nie und nirgendwo „Grand Prix d’Eurovision de la Chanson“.
Er kann sich gerne bewerben und ich würde es auch schön finden, wenn er nochmal ein Lied im Rennen hätte.
Wenn der Song wirklich so gut sein sollte, dann muss er natürlich auch in den Vorentscheid. Wenn er doch nicht so gut ist, dann nicht.
Wer weiß wieviele Chancen er noch hat. So gesehen würde ich ihm gönnen, dass er es nochmal schafft einen top Song zu kreieren.
Ich wünsche ihm alles Gute!
Ralph Siegel hatte zweifellos seine Zeit beim ESC, nach der Jahrtausendwende hätte er es gut sein lassen sollen. Ich bezweifle, dass er heute noch einen Top 10-Hit für den ESC produzieren könnte, geschweige denn einen Siegersong. Zwischen „Ein bisschen Frieden“ und „Bangaranga“ liegt schon sehr viel.
Ralph Siegel ist ein Komponist, ein kreativer Kopf. Warum sollte er „es sein lassen“? Wäre er Maler oder Schriftsteller würde man sicher auch nicht erwarten, einfach Stift und Pinsel fallen zu lassen. Warum auch? Also von mir aus kann er so lange teilnehmen, wie er will. Und by the way: Es muss ja auch kein Top 10 Ergebnis sein. Für Deutschland wäre Top 20 schon super 🙂
Der Münchner Ralph Siegel sorgt mit seinem selbst komponierten ESC-Beitrag für Deutschland, dass es nach dem ESC 2027 in Bulgarien heißt …..
….. ESC 2028 in München ! 😀
Eins muss man dir lassen: An Fantasie mangelt’s dir nun wirklich überhaupt nicht.
Oh das wird extrem lustig! Wenn das „unschlagbare“ Lied ähnlich gut ist, wie „C‘était ma vie“ oder „Hello how‘a the flow“ freu ich mich schon auf wunderbaren Trash. Das ist sowieso in den letzten Jahren viel zu kurz gekommen.
😮 🤔 Also der Koma-Ansatz klingt zumindest origineller und vielversprechender als sämtliche SWR-Pläne … 😴 🎶🎵 🤗
Aus Dem Koma Erwacht:
Ich öffne Augen, seh‘ die Welt so neu,
Der Himmel strahlt in hellem Blau,
Mein Herz schlägt laut, ich fühl‘ mich frei,
Ein neuer Tag, ich atme tief genau,
Die Sonne schenkt mir Licht und Mut,
Mein Leben kehrt zurück zu mir,
Aus dunkler Nacht in helle Glut,
Ich bin erwacht, und ich bin hier.
Ein bisschen Koma …
usw.
Ich freue mich!
Ralph Siegel war zu seiner Hoch-Zeit ein wirklich erfolgreicher Komponist mit schönen Melodien, die auch in ESC-Kreisen in vielen Ländern in Erinnerung geblieben sind, man denke nicht nur an „Ein bisschen Frieden“, sondern auch an „Dschingis Khan“, „Theater“ oder „Johnny Blue“. Auch Mekado mit „Wir geben ne Party“ ist durchaus noch in manchen Köpfen.
Leider hat er irgendwann den Anschluss in die Moderne verpasst und es sind dann, zumindest bei seinen ESC-Songs, nur noch Kreaturen wie „Let’s get happy“ oder „I can’t live without music“ dabei herausgekommen… Pseudomoderner Kram, der es nicht mal in Deutschland in die Schlagercharts geschafft hat.
Dass er jetzt einen Siegertitel aus dem Koma mitgebracht hat, der das Potenzial hat, ein noch größerer Erfolg als „Ein bisschen Frieden“ zu werden, finde ich großartig! Niemand kennt den Song, er selbst ja anscheinend auch nicht… aber für die Schlagzeilen ist schon mal gesorgt. 😁
Ich würde ja behaupten, dass selbst San Marino moderner geworden ist, aber nachdem sie Boy George ausgegraben haben, bin ich mir da nicht mehr so sicher.
Und „Superstar“ hätte auch von Ralph Siegel geschrieben sein können.
Nichts gegen Vielfalt bei der deutschen Vorentscheidung, auch gern Schlager (schließlich ist nichts deutscher), aber selbst hier gibt es inzwischen höhere Ansprüche, um wirklich mitspielen zu können… also sowas wie die Amigos oder Olaf den Flipper, die tatsächlich zu den aktuell erfolgreichsten deutschen Schlagerstars gehören. Wer braucht also eine Helene Fischer?
Und aus dem Nachbarhaus höre ich gerade Roland Kaiser mit „Dich zu lieben“. Ach herrje, ein Omen? 😲
Ein „Bad Omen“? 😉
Lous Lied „Let’s Get Happy“ erreichte Platz 53 in den deutschen Single-Charts,
„I Can’t Live Without Music“ von Corinna May Platz 72.
Nope, Lous Song hat sich gar nicht in den Single Charts platziert, generell keine ihrer Singles.
„Und ‚Superstar‘ hätte auch von Ralph Siegel geschrieben sein können.“
Genau, deswegen ist’s ja so ein toller Titel. Wenn „modern“ das Gegenteil von „Superstar“ ist, dann bitte nur noch unmoderne Titel zum ESC, der übrigens mal dafür berühmt war, dass er sich von aktuellen Trends nicht allzu sehr beeinflussen ließ, was m.E. durchaus ein Qualitätsmerkmal war.
Tja, Zeiten ändern sich halt. 🤷
Was Du nicht sagst, jetzt bin ich ganz baff.
Ich habe schon damit gerechnet, dass von Dir dazu was kommt. Wenn ich Dich vermisse, muss ich hier einfach immer nur etwas loben, was ich früher besser fand 🙂
Tja, ich lebe halt im Hier und Jetzt. Klar denke ich auch an manche Sachen aus meiner Kindheit zurück, aber darüber zu lamentieren wie schön es doch früher war (ob es wirklich so war sei dahingestellt, Erinnerungen sind nicht immer zuverlässg) bringt überhaupt nix.
The Cure zum ESC! 😂
The Cure hat seit ein paar Tagen im weitesten Sinne ESC-Bezug: Bei ihrem Konzert in Vilnius war Katarsis Vorband.
Super!
Ich lebe ja auch im Hier und Jetzt und habe weiterhin meine Favoriten beim ESC, wie z.B. „Superstar“ oder aber auch „Tattoo“, „New day will rise“ oder „Shum“.
Dein Musikgeschmack wird mir ewig ein Rätsel bleiben, und das ist als Kompliment gemeint.
Danke 🙂
„aber darüber zu lamentieren wie schön es doch früher war … bringt überhaupt nix“
Ich lamentiere nicht, ich schwärme. Und es bringt mir recht zuverlässig einen Kommentar von Dir, das ist doch nicht nix.
Ihn könnte ich mich auch beim ESC vorstellen. 🏃♂️➡️🏃♂️➡️🏃♂️➡️🏃♂️➡️
Ich glaube, Du musst schneller laufen … 🏃♂️➡️🏃♂️➡️🏃♂️➡️🏃♂️➡️🏃♂️➡️🏃♂️➡️🏃♂️➡️
Hmm. „Let’s get happy“ hat allerdings gegen Ende der musikalisch düstersten ESC-Zeiten trotzdem noch ein Ergebnis eingefahren, von dem wir heute nur noch träumen können.
Ansonsten gebe ich dir natürlich in vielem Recht. Mein erster ESC war 1998. Ich habe Siegel also erst als den Verfasser des in der Regel schlimmsten, altmodischsten und oft auch kitschigsten Vorentscheidstitels des Jahres kennengelernt, bevor ich später erfahren habe, dass er auch hinter vielen wirklich grandiosen Klassikern steckte, die teilweise heute noch moderner klingen als fast alles, was Siegel in den letzten 25 Jahren gemacht hat.
Sein früheres Talent für zeitlose Melodien ist ihm irgendwann komplett abhanden gekommen, das Gespür für zeitgenössische Produktion und Sounds schon viel früher. Spätestens angesichts der öffentlichen Reaktion auf „The Facebook Song“ hätten Leute mit einem weniger stark ausgeprägten Ego (also ca. 80 % der Gesellschaft) den ESC-Hammer an den Nagel gehängt.
Und was „Superstar“ betrifft: Ja, die wahnsinnig simple Melodie hat tatsächlich den Charakter eines Siegel-Spätwerks. Aber vergleich es direkt mit „Spirit of the Night“ oder „Chain of Lights“ und du wirst einen Riesenunterschied in der Produktionsqualität feststellen. Eventuell hätte Siegel nach der Jahrtausendwende wenigstens noch etwas mehr reissen können, wenn er rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und sich nur noch aufs Komponieren verlegt hätte. Das aber wiederum, und da bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher, hätte sein Selbstbild niemals zugelassen.
Roland Kaiser nahm bei „Ein Lied für Den Haag“ teil und holte mit dem Lied „Hier kriegt jeder sein fett“ Platz 8 von 12. Ein Auftritt vom Vorentscheid scheint es nicht zu geben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Lied_f%C3%BCr_Den_Haag_(1980)
Warum nicht? Auch wenn ich nicht zu seiner Zielgruppe gehöre… wenn es sein Wunsch ist und er einen passenden Künstler (m, w, d) findet?
Ich freu mich sehr, dass es ihm wohl wieder wesentlich besser geht. Ich würde ihm eine Teilnahme am VE jedenfalls gönnen.
Er kann ja einen Metalsong schreiben. 😉
Ich habe übrigens was für dich und alle anderen Metalheads. (bisher 11 Videos)
https://youtube.com/shorts/Lo1_u08ggr4?is=xRx79AmWj5VulE1I
Hahaha! 😀
A, Junge! A! Und danach D! 😀
So mach ich das immer. 😉
Ich musste eben so laut lachen auf dem Balkon…
https://www.youtube.com/shorts/m_spfn82VV4
😀
Bei dem Landmvrks-Typ neulich hab ich erst nur gegrinst und auf ihn mit dem Finger gedeutet. Er hat mich total verdutzt angeschaut. 😀
Es folgte: „Dein Shiiiiirt!“ Ja, manchmal übertreib ich da echt. 😛
😀
Ich kann es nicht lassen.
Heute war ein Typ mit St.-Pauli-Shirt an der Tankstelle. Ich natürlich gleich wieder losgelabert. Nach dem Motto: Ist mein zweitliebster Fußi-Verein und dass ich schon mehrmals am Millerntor war.
Er ist dann kurz drauf eingestiegen und meinte danach: „Du hast mich neulich schon mal auf mein Rantanplan-Shirt angesprochen und dass du die Band schon live gesehen hast.“
Öhöm… joa… 😛
Lol. 😀
Übrigens neuer Song von Pinhead.
Hach, das tut guuuut! 🙂 Progressive! Gleich in die Top-5-Playlist. 😀
Mittlerweile brauch ich echt so härteres Zeug. Früher hat mir Punkrock genügt. Das ist mir derzeit fast schon zu lasch. 😛
Ja. Ich brauche ab und zu auch mal so etwas. 😀
Hab es meinem Buddy vorgespielt, der Metalcore belächelt. Ist ihm zu „melodiös“. Er hat bei RiP nur gejammert, als wir auf der Mandora Stage bei Bury Tomorrow und Landmvrks waren. 😛
Das hier findet er nicht zu weich. Gefällt ihm. 😉 😀
Cool. 🤘🤘🤘 Die vorherigen Nummern von Pinhead waren ja nicht so hart.
Ist derzeit bei einigen Bands so. Zurück zur Härte:
BMTH, Bury Tomorrow…
Härte mit B also. 😀
Haha! Sind wir endlich beim guten B angekommen. 😛
Beim fränggischen B: Binhead, I Brevail… 😀
Wir können ja nicht die ganze Zeit beim A bleiben. 😀
Apropo B. Neuer Song von Baby Lasagna.
Ja. 😀
Apropos Marko… Erfurt-Marko war heute wieder da. Er kam mit seinem LKW an, als ich gerade in mein Auto steigen wollte. 😀
Cool. 😀
Der schwarze Ritter hielt sich auch für unbesiegbar.
Genauso wie die Titanic angeblich unsinkbar war.
Steht „gem*bbt“ auch auf der Filterliste?
Wie auch immer … da sich Siegel von der ARD doch mal unfair behandelt fühlte, wäre ich mir nicht so sicher, dass Deutschland seine erste Anlaufstelle wäre. Aber gut, dass es ihm wieder besser geht.
Ach du gute Güte! Viel Spaß und viel Erfolg …
ja, ich hol‘ das Ding nach Deutschland!!!!!!!!! Gleich mal den Guildo anrufen ob der Zeit hat….
Ich finde , das er sich jetzt ausschließlich auf seine Gesundheit konzentrieren sollte. Wenn er einen Song einreichen will, okay, man muss ihn ja nicht nehmen. Sollte der Song doch in die VE gelangen, wird niemand gezwungen für ihn zu voten.
Wenn er einen Song hat, warum sollte er ihn nicht einreichen? Dazu hat er jedes Recht. Aber sollte eine Teilnahme am VE nur aufgrund seines Standings geschehen, sehe ich schwarz. Wir kennen doch das deutsche Publikum… das wählt doch (fast) immer einen schwachen Beitrag, erkennbar am Endergebnis beim ESC.
2016 hat Siegels Beitrag auch nicht den Vorentscheid gewonnen. Also woher die Angst?
Es sprechen halt viele gute Argumente gegen eine Teilnahme von Siegel. Vor kurzer Zeit lag er noch im künstlichen Koma. Sein letzter richtig großer Erfolg war 1999, als er mit Sürpriz Platz 3 erreichte. Mit allem was danach kam, ist er mehr oder weniger gescheitert. Ich zweifle sehr daran, das er in der Lage ist einen Song zu produzieren, der modern und in der heutigen Zeit wettbewerbsfähig ist. Mal davon abgesehen, hat er für Deutschland beim ESC genug getan, und sollte sich jetzt ausschließlich seiner Gesundheit widmen, damit er die restliche Zeit seines Lebens, einen schönen Lebensabend genießen kann.
Gute Besserung weiterhin , er sollte sich erst mal darauf konzentrieren, Gesundheit geht immer vor.
Ich denke da kann nicht mehr viel zeitgemäße Musik kommen, aber lasse mich gerne überraschen.
Tolle Songs aus der Vergangenheit sind da und daran darf man sich erfreuen.
Ich verstehe ja die Skepsis. Aber jetzt stellt euch nur mal kurz vor, der Song ist wirklich so grandios wie Ralph Siegel glaubt und kann tatsächlich mit den Großtaten aus der Vergangenheit mithalten… wäre dann nicht auch heutzutage immer noch alles drin? Vielleicht sogar gerade als Gegenentwurf zu vielen aktuellen ESC-Songs, die weniger Wert auf Komposition legen und mehr auf Effekt setzen?
Das wär doch mal die ESC-Story des Jahrhunderts: Ralph Siegel, der mit einem im Koma erdachten Song einen ESC gewinnt, bei dem alle anderen versuchen, Bangaranga zu kopieren. Ich würde jetzt vielleicht nicht gleich ins Wettbüro deswegen rennen, aber ne schöne Vorstellung ist es schon. 🙂
Sehr schöner Gedanke von dir. 😀
JA. unbedingt!!!
Ich fänd es wunderbar wen Ralph mit senem Gespür für ESC. Songs eine erneute Chance bekommt, Vorausgesetzt der Zeitgeist bz. das Herz wird erreicht- Ein Mann. der bewiesen hat ein Perfektionist zu seinn. Er kann es,,, leider haben es seine Lieder nihht immer zum ESC geschafft obwohl sie fabelhaft waren (z. B. Ich hab Angst/Dorkas, Miteinander. /Fleming & Berry, Tingel Tangel Mann /Harmnony Four)
Ach, er hat doch eigentlich fast nur Trashperlen geschrieben (da schließe ich „Ein bisschen Frieden“ durchaus mit ein), soll er halt eine weitere veröffentlichen.
Unabhängig davon wünsche ich ihm eine gute Genesung.
Prima, dass es Ralph Siegel wieder besser geht und natürlich habe ich nichts dagegen, wenn Ralph Siegel eine Bewerbung für den Vorentscheid einreicht. Am liebsten natürlich für den deutschen Vorentscheid.
Joo. Ich würd mal sagen: Machen Sie mal, Herr Siegel. Amaze us! Dass er 2013 noch so ein Ding wie Crisalide raushauen würde (meiner Meinung nach einer seiner besten ESC-Songs, wenn nicht der beste, dem leider nicht der verdiente Erfolg beschieden war), warum soll es 2027 nicht noch mal mit was wirklich Gutem klappen?
Was das Alters-Argument und das Zeitpunkt-zum-Aufhören-verpasst-Argument angeht: Komponieren verlernste nicht, es ist nicht wie bei einem Torwart, der irgendwann seine Spritzigkeit verliert. Also: Machen. Spätestens seit Salvador Sobrals Sieg halte ich beim ESC grundsätzlich mal ALLES für möglich.
Ich mochte ja nicht nur Crisalide, sondern auch Maybe. Beide hatten etwas Nostalgisches an sich, dass sie zeitloser machte als dieses doch recht flache Happy-Party-Rumsbumsbeat-Zeug oder das Überpathetische.
Es gibt tatsächlich genug Beispiele, dass man nicht unbedingt zeitgemäß sein muss beim ESC, man darf eben nur nicht altbacken wirken.
Eigentlich sollte der Sieg von Salvador niemanden überraschen:
Es wäre also überhaupt nicht überraschend, wenn Portugal damit irgendein ernstzunehmendes Musik-Festival gewonnen hätte. Beim ESC, der seit Anfang der 2000er ja in Richtung Zirkusveranstaltung marschiert, war es dann schon etwas überraschend. Ein seltener lichter Moment sozusagen, wenn man an die vielen Zirkusnummern denkt, die in den letzten 25 Jahren gewonnen haben. Glücklicherweise gibt es aber auch eine handvoll Siegertitel, die ich musikalisch ernst nehmen kann: 2001, 2003, 2007, 2012, 2016, 2019, 2021 und 2022. Rein musikalisch betrachtet, sehe ich alledings nur 2016 auf Augenhöhe mit APD. Über den Rest breiten wir lieber den Mantel des Schweigens.
2001? Das überrascht mich jetzt allerdings etwas. Gab doch in diesem Jahrgang (meiner Meinung nach) wesentlich bessere Alternativen…
2001 war der drittschlimmste Gewinnersong nach 2017 und 2002.
Dafür haben die Balten aber zwei sehr schöne ESCs veranstaltet.
Viel Glück… 😁
Ich drücke ihm alle Daumen und bin auf den Song gespannt!
Gerne, wahrscheinlich ist er auch wieder von einer neuen jungen und aufstrebenden Sängerin stark begeistert.
Vielleicht stand er (noch) unter Drogen und dachte daher, seine Song Idee wäre so gut 😀 Ok, böse, ich weiß.
Super, das es ihm wieder gut geht aber davon, das er wieder mit mischt , halte ich nix, denn er hatte die letzten Jahre keinen Erfolg mehr. Und er ist irgendwo noch bei Nicole hängengeblieben, die Zeit ist längst vorbei