
In diesem Jahr hat es eine elementare Veränderung beim Eurovision Song Contest gegeben: Die gesamte Show in Wien wurde erstmalig mit Kameras gefilmt, die eigentlich nicht für TV-Sendungen, sondern für Film-Produktionen genutzt werden. Ziel dieser technischen Maßnahme war es, beeindruckende, cinematische Bilder zu kreieren. Wie es zu diesem ungewöhnlichen Schritt gekommen ist, wie die konkrete Umsetzung aussah und welche Auswirkungen die neuen Kameras auf das Fernsehbild hatten, möchte ich in diesem Artikel genauer beleuchten.
In dieser Ausgabe von unserer Rückblickserie Viva Vienna möchte ich der beim vergangenen ESC eingesetzten neuen Kameratechnik einen Raum geben. Denn diese technischen Neuerung wurde aus meiner Sicht überraschend wenig in Fankreisen thematisiert. Umso glücklicher bin ich, dass ich für die Betrachtung des Themas die Meinung eines Technikexperten einholen konnte. Danio, der Mann, der hinter all der hervorragenden Technik-Arbeit steckt, die im Zuge unserer ESC kompakt-Reactions anfällt, hat mir verraten, warum er von der neuen Kameratechnik begeistert ist.
Doch fangen wir von vorne an und fassen alle wichtigen Infos zusammen: Für die Aufzeichnung des Song Contest in Wien stellte die Technik-Firma ARRI 24 ALEXA-35-Live-Kameras. Von diesen 24 Kameras waren acht Kameras mit großen Zoom-Objektiven ausgestattet, mit denen sich von jeder Position aus Bühnentotalen, aber auch Nahaufnahmen einfangen ließen. Neun weitere Kameras übertrugen ihr Bild drahtlos. Davon wurden vier als Handheld-Kameras von Kameraleuten getragen, vier standen fest an einem bestimmten Platz und eine ist auf einem Schienensystem an der Bühne entlang gefahren. Dazu kamen noch sieben Spezialkameras, die auf Kränen sowie beweglichen Schienensystemen montiert waren.
Die Technik der Firma ARRI kommt seit mehr als einem Jahrhundert bei großen Filmproduktionen zum Einsatz. Die Kameras des deutschen Herstellers mit Sitz in München wurden bereits für viele Oscar-prämierte Filme genutzt. Die Kameratechnik von ARRI dominiert also die Kinofilm-Produktion. Die Übertragungen von Live-TV-Shows sind für ARRI allerdings Neuland. Hier kämpfen traditionell Firmen wie Grass Valley oder Sony um die Vorherrschaft. Dass klassische Filmkameras für die Übertragung einer Fernseh-Live-Show genutzt werden, stellt somit ein Novum in der Branche dar. In einem Interview mit CineD erklärt Sean Dooley von ARRI, dass sich dieser Schritt in einem größeren Kontext verorten lässt:
„Ich denke, wir erleben definitiv einen allgemeinen Trend. In der Vergangenheit hatten wir gewissermaßen zwei parallele Welten: Auf der einen Seite die Broadcast-Technologie, auf der anderen die Film- bzw. Kinotechnologie, die jeweils in ihren eigenen Welten operierten. Aber wir sehen ganz eindeutig einen Trend dahin, dass diese beiden Welten zusammenwachsen.“
Vorteile für die Fernsehbilder sollen die klassischen Filmkameras vor allem im Hinblick auf Dynamikumfang, Farbwiedergabe und kreative Gestaltungsmöglichkeiten bringen.
Aber warum hat man sich von Seiten der Technikfirma und von Seiten des ORF gerade jetzt dafür entschieden, etwas Neues auszuprobieren? Grund dafür ist wahrscheinlich die in diesem Jahr erfolgte Übernahme von ARRI durch Riedel Communications. Riedel verantwortete schon mehrere Jahre die technische Infrastruktur beim ESC. Der ORF nutzte diese Zusammenarbeit und machte es sich, so heißt es auf der Internetseite von Riedel, zum Ziel, „einen emotionaleren, filmischeren Look mit größerer Nähe zu den Künstlern zu schaffen und gleichzeitig die operative Robustheit einer klassischen Live-Übertragung zu erhalten.“ Doch dafür musste zunächst die Firma NEP helfen, die ARRI-Kinokameras technisch in die bestehende ESC-Broadcast-Welt einzufügen.
Den ganzen Prozess der Implementierung der ARRI-Kameras hat ein Filmteam von CineD in einer YouTube-Reportage festgehalten. Dabei haben sie die Montage und Einrichtung der Kameras, den Ablauf der Proben sowie die Entwicklung eines speziellen Workflows dokumentiert, mit dem für jeden Act ein individueller Bildlook erstellt und direkt in die Kameras geladen werden konnte:
Aber kommen wir nun zur Gretchenfrage: Welche Auswirkungen hatte die neue Kameratechnik für die Zuschauer*innen? Um diese Frage zu beantworten, habe ich Danio gefragt, was er von den für den ESC in Wien genutzten Filmkameras hält. Danio ist bei ESC kompakt für die Technik verantwortlich, die bei den ESC kompakt Reactions zum Einsatz kommt und hat eine klare Meinung zu der ARRI-Technik:
„Der Einsatz der ARRI-Kameras gibt den Ländern eine noch umfassendere Möglichkeit, ihren Beitrag visuell zu gestalten. Dabei können verschiedene Farbeinstellungen beziehungsweise Shader und Objektive genutzt werden, die sich zum Teil sogar während der Performance wechseln lassen. In den letzten Jahren entwickeln sich die Performances zunehmend zu echten Kunstwerken, die nicht nur das Lied unterstützen, sondern eine eigene Geschichte erzählen (siehe Bulgarien in diesem Jahr). Diese Entwicklung wird durch die neuen Kameras weiter vorangetrieben. Sie bieten neben den Kameraeinstellungen, dem Lichtdesign und den Requisiten eine weitere Möglichkeit, sich von den anderen Acts abzuheben. Zudem erhöht sich die generelle Bildqualität des ESC. Pyro-Effekte oder besonders helle Lichter brennen nicht aus, sondern werden detailgetreu abgebildet. Ich hoffe sehr, dass diese Kameras auch in den nächsten Jahren weiterhin verwendet werden. So können die Delegationen und Veranstalter mehr Erfahrung sammeln, um das Potenzial der Technik voll auszuschöpfen.“
Die positiven Effekte der ARRI-Kameras kann man in dem folgenden Video gut erkennen:
Auf der Website von ARRI selbst heißt es übersetzt:
„Der Unterschied in der Bildqualität ist unmittelbar erkennbar. Wir haben Vergleichsaufnahmen gesehen, bei denen herkömmliche Broadcast-Kameras und die ALEXA 35 Live dieselben Auftritte aufgenommen haben. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede bei der Farbabstufung, der Darstellung von Details in hellen und dunklen Bildbereichen und beim Dynamikumfang. Ob die Zuschauer zu Hause diesen Unterschied bewusst wahrnehmen werden, ist allerdings eine andere Frage.“
Das ist vermutlich genau der Punkt: Ohne den direkten Vergleich wird dem Publikum, das nicht bewusst auf die Bildqualität geachtet hat, die Neuerung wahrscheinlich gar nicht aufgefallen sein. Ob mir die Veränderung aufgefallen wäre, wenn ich nicht schon vorher darüber Bescheid gewusst hätte, weiß ich nicht. Jedenfalls müsste ich die neuen Kameras noch einmal bei einem Einsatz auf einer anderen ESC-Bühne sehen, um mir eine klare Meinung über die Thematik zu bilden. Grundsätzlich finde ich den dramatischen Look und die klaren Bilder cool. Allerdings habe ich das Gefühl, dass gerade die detailgetreue Abbildung von Lichtern dem Contest seine Live-Show-Atmosphäre ein wenig nimmt. Alles wirkt etwas mehr wie ein Video und weniger wie ein Musik-Konzert, bei dem auch mal Lichter authentisch und ästhetisch verschwimmen oder blenden.
Ob die ARRI-Filmkameras auch im nächsten Jahr zum Einsatz kommen sollen oder man in Bulgarien wieder auf die klassischen Modelle für eine TV-Live-Show zurückgreift, wurde noch nicht öffentlich thematisiert.
Mich würde jetzt besonders Deine Meinung interessieren. Ist Dir die neue Kameratechnik beim Schauen des ESC aufgefallen? Und wie gefällt Dir die cinematische Optik, die bei den diesjährigen ESC-Auftritten zu sehen war? Schreib uns Deine Gedanken dazu gerne in die Kommentare.
In unserer Reihe Viva Vienna bereits erschienen:
- (1) Die schönsten Wien-Bilder der Blogger*innen
- (2) Mein erster Eurovision Song Contest vor Ort
- (3) Wie war Wien als Gastgeberstadt 2026?
- (4) Das „Eurovision at 70“-All-Star-Medley beim ESC 2026 in Wien – ein neuer Klassiker
- (5) ESC 2026 in Wien: All My Life for a Night Like
- (6) Tagebuch ESC 2026: Mini-Storys aus meiner Zeit in Wien
- (7) Bevor wir heimgehen … Sechs Nächte im Euroclub
- (8) Zero points – Wie nah dran Sarah Engels, Essyla und UK an Televotingpunkten waren
- (9) Machen die neuen Jury-Regeln das ESC-Endergebnis unvorhersehbar?
- (10) Zu viel Drama, zu wenig Bangaranga? Warum die Favoriten 2026 scheiterten
- (11) So haben sich Juryvoting und Televoting beim ESC 2026 unterschieden
- (12) Eigentlich nur ESC – Ein Reisebericht zu meinem ersten ESC vor Ort
- (13) Deutschlands erstes ESC-Jahr unter Federführung des SWR – Die ultimative Bilanz
- (14) Absturz beim ESC 2026: Was ist mit Schweden passiert? Und wie geht es weiter?
- (15) Nicht im Finale, aber längst in unseren Herzen
- (16) Wie eine Inszenierung einen Song verändern kann – Die Magie hinter dem Staging von „Bangaranga“
- (17) Sarah Engels im Wonderland: In die ESC-Bubble gekommen, um zu bleiben?
- (18) Producers Curse? Diese Sache mit den Startplätzen beim ESC
- (19) All aboard – Die Eurofan Cruises auf der Donau
- (20) Die Bedeutung von Fanblogs für den ESC – die Diskussion, die niemand hören und sehen wollte
- (21) Die Dancefloor-Hits vom ESC 2026 – Die Wettbewerbssongs aus diesem Jahr
- (22) Die Dancefloor-Hits vom ESC 2026 – Die Vorentscheidssongs aus diesem Jahr
- (23) Der ESC 2026 in Memes: Momente vom Teppich und Co.
- (24) Werden Public Viewings in der ESC-Gastgeberstadt immer wichtiger?
- (25) Songs in Landessprache gewinnen den Eurovision Song Contest nicht mehr
- (26) Das waren die Fan Favourite Fails und Dark Horses des ESC 2026
- (27) So sähe das Ergebnis des ESC 2026 bei einer Wertung nach Platzierungen aus
- (28) Highlights der ESC-kompakt-LIVE-Youtube-Saison 2026
- (29) Musical Acts beim ESC – Wann stirbt der Trend denn wieder?
- (30) Das war die deutsche Jury beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien
- (31) Die Moderation von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski beim ESC 2026
- (32) 2015 vs. 2026 – Der Eurovision Song Contest als Volunteer und als Blogger
Diese Rückblickserien auf die letzten fünf Ausgaben des Eurovision Song Contest sind bereits erschienen:
- Bye Bye Basel: Unser Rückblick auf den ESC 2025
- Malmö Memories: Unser Rückblick auf den ESC 2024
- Leaving Liverpool: Unser Rückblick auf den ESC 2023
- Torniamo a Torino: Unser Rückblick auf den ESC 2022
- Replay Rotterdam: Unser Rückblick auf den ESC 2021
- Talking Tel Aviv: Unser Rückblick auf den ESC 2019
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Danke für die Info, liebe Giulia! Nachöese Viva Vienna toppt mit 33 Folgen und das ist neuer Rekord!
Was ich mnoch gür die Zukunft wünsche ist, daß es keine Kamerafails mehr gibt. Dieses Jahr traf es Tschechien und 2024 Österreich und beiden Ländern wurde ein zweiter Auftritt im Finale nicht gestattet.
Also
Schwedische Verantwortliche lernt was dazu
!
Tschechien war zwar heuer auch betroffen aber nicht so krass wie Kaleen.
nicht zu vergessen Zoe Me, wobei ich nicht verstehe, warum nicht sofort auf eine andere Kamera umgeschaltet wird, pennen die da?
Da waren diese unnötigen Schnüre schuld.
Man sah sozusagen den Wald vor lauter Schnüren nicht.
Schade um diesen guten Beitrag.
Mit reduzierter Inszenierung wäre sicher mehr möglich gewesen.
Läuft ja alles automatisiert mit der „LiveEdit“ Software ab, sofort auf eine andere Kamera umschalten ist praktisch unmöglich. Hat der Regisseur in allen Fällen auch probiert, pennen tut da garantiert keiner. Ein Restrisiko, wenn man mit Funk-Steadicams arbeitet, wird immer bestehen, überhaupt wenn man mit Spiegel-Wänden als Props arbeitet.
Man müsste halt wissen wie das alles im „Kameranetzwerk“ verzweigt ist. Ich denke mir, dass die Kameras bei LiveEdit bzw. dessen Server angeschlossen sind und LiveEdit wiederum an den Videomischer und liefert diesen dann das „fertige“ Bild. Alle oder viele Kameras werden zusätzlich dann aber trotzdem noch seperat am Videomischer angeschlossen sein. In diesem Fall würde man problemlos einfach zu einer anderen Kamera, losgelöst von LiveEdit, schneiden können. Aber so richtig habe ich mich mit LiveEdit noch nicht beschäftigt und weiß auch nicht, ob dieses Tool überhaupt automatisch Kameraschnitte vornimmt oder eher für Planung da ist und der Schnitt dann trotzdem noch manuell vom Bildmischer gemacht werden muss.
Da müsste ich nach den durchlesen des Artikels doch glatt mein Lieblingskamerasong anhören. 🫠🫠🫠
Wenn der ESC 2028 in München stattfindet, dann wird der ESC dank der Bavaria Filmstudios zu einem Kinoerlebnis der ersten Klasse. 😀
Vor allem relevante Details wie der ESC-Auftritt des italienischen ESC-Beitrages von Annalisa oder die Verkündung der Jurypunkte aus Österreich von Philipp Hansa werden Hollywood-reif in Szene gesetzt. 😀
warum in München, weil Italien auf die Ausrichtung verzichtet?😅
Nein ,weil Sarah Connor den ESC 2027 in Bulgarien für Deutschland gewinnt und Annalisa dann den ESC in München für Italien 2028 nach Mailand holt. 😀
Nur dass Sarah Connor nie beim ESC antreten wird.
Da könntest du vielleicht sogar recht haben. 😀
Aber ein Newcomer (m/w/d) mit der Qualität einer Sarah Connor wäre ja auch schon mal eine tolle Tatsache. 😀
Ach Timo! Hier für dich, um einmal auf andere Gedanken zu kommen:
https://youtu.be/y95I-EdOI_U?is=wbpms8nWpusRYahK
Laura Pausini darf auch gerne für Deutschland beim ESC 2027 in Bulgarien teilnehmen. 😀
Auf diese Idee bin ich noch gar nicht gekommen. 😀
Mir ist die neue Kameratechnik ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen. Aber ich bin auch keine Fachfrau auf dem Gebiet.😉
Nen.
Die neue Kameratechnik ist sicher der nächste richtige Schritt in Richtung massenkompatibler Verwertung und wird wohl auch dazu führen, daß der ESC als Kino-Event etabliert werden kann.
Was diese neue Technik allerdings nicht leisten kann, ist eine Abkehr besonders der deutschen Beiträge von statisch abgefilmten Auftritten, die immer noch von viel zu vielen sinnlosen Kameraschwenks in die Halle bzw. ins Publikum dominiert werden. Na ja, in 2027 geht‘s sicher weiter wie gehabt.
OT
🇺🇦 Suspilne hat eine Pressemitteilung herausgegeben, die bestätigt, dass die Regeln, die Künstler ausschließen, die nach dem 15. März 2014 in Russland oder russisch besetzten ukrainischen Gebieten oder nach dem 24. Februar 2022 in Belarus aufgetreten sind, für künftige Ausgaben von Vidbir bestehen bleiben.
https://eurovision.ua/vazhlyvo/8577-shhodo-pravyl-natsvidboru-na-yevrobachennya-zayava-suspilnogo/
OTBN
Das Reglement für Sanremo Giovanni ist verfügbar und kann auf dieser offiziellen Seite eingesehen werden:
https://www.rai.it/programmi/sanremo/news/2026/07/Online-il-nuovo-Regolamento-ecco-come-partecipare-38fb2042-bb86-4628-9ee0-61286cda7314.html
Außerdem gibt es einen Link zur Registrierung für die Teilnahme.
Wie cars10 schon angesprochen hat, könnte dies ganze dann wirklich dazu führen, dass aus dem ESC dann auch noch ein Kinoevent wird, mit eben einer Liveübertragung in Kinos, ähnlich wie das bei „MET im Kino“ der Fall ist, wo ausgewählte Aufführungen der Metropolitan Opera in New York weltweit Live ins Kino übertragen werden.
Der ESC ist doch ganz großes Kino. 😎
Ist Dir die neue Kameratechnik beim Schauen des ESC aufgefallen?
Ja. Unterschied sieht man am Besten beim Dänemark – Vergleiche den Auftritt aus dem Vorentscheid mit dem in Wien, ohne Ton sieht man es besser, am Besten auf ein großes Schirm.
Und wie gefällt Dir die cinematische Optik, die bei den diesjährigen ESC-Auftritten zu sehen war?
Betrachte ich eher neutral. In Rotterdam war augmented reality im Einsatz. Hat fast keiner bemerkt. 😉
Als ich vorher gehört habe, dass diese Kameras eingesetzt werden sollen, war ich sehr gespannt.
Ehrlich gesagt habe ich (als Laie) da jetzt aber keine Unterschiede gesehen.
War das jetzt ne einmalige Sache oder wird in Zukunft immer mit diesen Kameras gearbeitet?
Steht doch im letzten Absatz…
„Ob die ARRI-Filmkameras auch im nächsten Jahr zum Einsatz kommen sollen oder man in Bulgarien wieder auf die klassischen Modelle für eine TV-Live-Show zurückgreift, wurde noch nicht öffentlich thematisiert.“
Off topic:
Vorhin zufällig bei Youtube gesehen, ein „Best of“ vom deutschen Vorentscheid 1998.
Was für ein Chaos, was für schlimme Songs. 😆
Außer Rosenstolz und Guildo war absolut nix konkurrenzfähiges für Birmingham dabei…aber es war großartig damals!
Ab 0:49 wartet man auf Hape Kerkeling „Das ganze Leben ist ein Quiz“.
Fokker fand ich großartig.🙂
Okay, wäre vielleicht nicht unbedingt was für den ESC, aber coole, witzige Nummer. Ehrlich, die Vorentscheidungen Ende der 1990er/Anfang 2000er waren eigentlich gut gemachte, unterhaltsame Shows, meiner Meinung nach.
Ich als absoluter Laie in diesem Element hatte zwar vorher davon gelesen, konnte mir aber gar nichts darunter vorstellen… und beim Schauen wurde ich auch nicht schlauer, was denn jetzt anders als die Jahre zuvor ist.
Ich fands nur wieder öde gleich wie meistens… Zoom in, Zoom out, Wideshots und zu oft Publikum im Bild, gerade bei den interessantesten Parts einer Performance.
Das ist natürlich nicht das Problem der Kameras, sondern der Delegation oder des Creativ Directors oder wer auch immer dafür verantwortlich ist.
Da ich aber tatsächlich keinen Unterschied zu den Jahren davor festgestellt habe, braucht es das mMn eigentlich nicht. Man darf mich aber gern eines besseren belehren. Nur will ich mir das Ding zuhause anschauen und nicht im Kino.
OTBN
Die diesjährige Gewinnerin des ESC Dara wird beim Sea Dance Festival in Budva auftreten:
https://exit2montenegro.me/
Das Festival findet vom 28. – 30. August 2026 statt.
ESC 2028 in Rom dank Blanco, Nicolò Filippucci, Tananai oder Frah Quintale ! 😀
Die Cinecittà Filmstudios in Rom werden den ESC dann in eine liebevoll chaotische Lifestyle-Komödie umfunktionieren. 😀
„Mister Neff!“
OTN
Die Gruppe Bachelor Girl hat ein neues Album mit dem Titel „Waiting for the day – Artist Sessions“ veröffentlicht und dabei gibt es bei der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Künstlern ESC-Bezug:
https://www.instagram.com/reel/DbtpanaTfbr/?igsh=MWUybGkwN3puMzAzdg==
Dabei sind Guy Sebastian (RSC 2015), Jessica Mauboy (ESC 2018) und Delta Goodrem (ESC 2026) sowie Sheppard und Courtney Act, die mal am australischen ESC-Vorentscheid teilgenommen haben.
OT:
Für alle „SoFi“-Fans… das ist schon krass:
2026, 2027, 2028 und 2030 dürfen wir im deutschsprachigen Raum eine partielle Sonnenfinsternis erleben. Nächste Woche die stärkste.
Spanien erlebt dieses und nächstes Jahr sogar eine totale und 2028 eine ringförmige.
Falls jemand kommenden Mittwoch im Raum der totalen SoFi sein sollte: Ich beneide euch!
Joa. Für mein Herz wünsch ich mir das tatsächlich öfter.
Sehr interessant!
Ist mir nicht aufgefallen, obwohl ich mich dafür interessiere und sogar beruflich damit zu tun habe. Live Musikvideo kann ich vollkommen nachvollziehen und da sich der ESC ja schon lange in diese Richtung bewegt, ist die bessere Technik dafür ja nur willkommen. Ein Punkt mehr, um den sich die deutsche Delegation in Zukunft kümmern kann, vielleicht nimmt man zum deutschen Kamerahersteller ja schon mal Kontakt auf 😉
Dass ARRI diesmal eingesetzt wurde lag nur daran, dass die Firma, die die technische Ausstattung machte, ARRI aufgekauft hat. Die Münchner haben leider den Start ins Digitale verschlafen und haben deswegen auf dem Filmmarkt ihren Marktanteil verloren.
Insgesamt reizt der ESC kameratechnisch noch nicht die heutigen Möglichkeiten aus, ist eben eine Geldfrage. Und da ist es egal, ob man moderen Studio-Kameras nutzt oder solche die für Filme gedacht sind, können beide das Gleiche ist eine Frage des Zubehörs.