
Deutschland bekam im Televoting des Eurovision Song Contest 2026 bekanntlich keinen einzigen Punkt. Ein Blick in die detaillierten Ranglisten zeigt nun, wie knapp – oder eben wie weit – Sarah Engels mit „Fire“ tatsächlich von Punkten entfernt war. Die ernüchternde Antwort: Nur in Luxemburg fehlte wirklich wenig. Chancen hätte es sonst noch in Österreich und der Schweiz gegeben.
In Luxemburg landete Deutschland auf Platz 11 im Televoting. Ein einziger Rang weiter oben hätte gereicht, um wenigstens einen Punkt von den Zuschauern zu erhalten. Auch Österreich und die Schweiz bewerteten den deutschen Beitrag vergleichsweise wohlwollend, allerdings jeweils nur auf Platz 13. Damit zeigt sich: Am besten funktionierte Deutschland noch dort, wo Sarah Engels als Künstlerin am ehesten bekannt ist oder zumindest sprachlich-kulturell anschlussfähig war.
Außerhalb dieses Raums wird das Bild schnell deutlich schwieriger. Überraschend solide schnitt Deutschland noch in Israel und Italien ab, wo jeweils Platz 15 erreicht wurde. Danach folgen Albanien auf Platz 17 und Griechenland auf Platz 18. Das reicht alles für ein etwas besseres Mittelfeld im jeweiligen Land – aber eben nicht einmal annähernd für Punkte.
11. Platz – Luxemburg
13. Platz – Österreich, Schweiz
15. Platz – Israel, Italien
17. Platz – Albanien
18. Platz – Griechenland
19. Platz – Armenien, Bulgarien
21. Platz – Malta, Moldau, Rumänien, Zypern
22. Platz – Aserbaidschan, Belgien, Frankreich, Norwegen, Vereinigtes Königreich
23. Platz – Dänemark, Polen, Portugal, Ukraine
24. Platz – Australien, Finnland, Litauen, San Marino, Schweden, Tschechien
25. Platz – Estland, Georgien, Lettland, Montenegro, Rest of the World
Besonders bitter wird der Blick ans Tabellenende. In Estland, Georgien, Lettland, Montenegro und beim Rest-of-the-World-Voting landete Deutschland jeweils nur auf Platz 25. Gerade Letzteres ist bemerkenswert: Selbst bei den internationalen Online-Votes außerhalb der teilnehmenden Länder konnte Deutschland nicht vom dem letzten Platz lösen.
Damit bestätigt sich ein Eindruck aus dem Finale: Deutschland wurde nicht aktiv abgestraft, sondern schlicht kaum wahrgenommen. Der Beitrag fand im Televoting fast nirgends ausreichend Unterstützung, um in Richtung Top 10 zu kommen. Selbst die besten Ergebnisse blieben unterhalb der Punktegrenze.
Welche Länderplatzierung überrascht Dich am meisten? Hättest Du gedacht, dass Deutschland ausgerechnet in Luxemburg am nächsten an Punkten dran war? Und welche Schlussfolgerungen könnten die Verantwortlichen beim SWR aus diesem Ergebnis ziehen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Können wir auch mal darüber bitte reden, wie schlecht Thorsten Schorn uns dieses Jahr durch den ESC geführt hat?! 🙁
Oh ja, das war ne Katastrophe!! Lustlos, schlecht vorbereitet (Künstler und Songs falsch ausgesprochen) und einige richtig unlustige Wortspiele. 🙄
KRAJ MEHNE
Ich fand es mehr als OK. Lustlos klang das in meinen Ohren nicht. Er hat halt eine andere Art. Und viele Fehler bemerkte ich nicht. Die Sprüche fand ich meistens passend und lustig.
Oh ja…. Ich hab nach den Opening auf den YouTube Stream geschaltet. In den Semis ging mir Thorsten schon mächtig auf die Nerven. Vor Allem das er sich nicht kurz halten konnte. Redet fast noch in den Beiträgen rein. Sein ständiges geplappere beim Opening hat mir den Rest gegeben. Zum Glück gibt’s ja Alternativen….
Thorsten Schorn war in Hochform und darüber gibt es nichts zu diskutieren.
Was diskutiert wird, entscheidest nicht du. Halt dich zurück.
Sehr richtig!
Der Schorn war noch mit das Beste an dem ganzen gestrigen Trauerspiel. Ohne seine witzigen Kommentare wäre der Mist absolut unerträglich gewesen.
Also wenn der Schorn für Dich das Beste und der Rest nur Mist war, dann würde ich an Deiner Stelle den ESC nicht mehr schauen.
Ich fand den Rest sehr gut aber den Schorn unterirdisch. Der Herr kann gerne ausgetauscht werden.
ich fände es gut wenn Alina kommentieren würde . Es wird Zeit für eine Frau.
Schorn war richtig schlimm
Diskutieren kann (und sollte) man immer. Ich fand ihn jetzt aber auch nicht so schlimm…
Wo ist Mattys Therapeut wenn man ihn braucht?
Den hab ich gerade heulend wegrennen sehen.
Thorsten Schorn war die Vollkatastrophe und DEINE andauernde Überheblichkeit hier gibt es zu diskutieren. Oder eben auch nicht, weil sie ist ja Fakt! Punkt.
Ich fand es auch ganz schlimm, z. B. „Das Lied zum Muttertag“ zu Albanien … 🤢
Das war dieses Jahr besonders schlecht. Besonders bei der Punktevergabe konnte er einfach nicht den Schnabel mal halten.
Deswegen schaue ich ESC immer im offiziellen Kanal, nie im ARD. da bin ich traumatisiert …
Freue mich schon auf die DVD.
Die Kommentare sind manchmal ein bisschen anstrengend…😁
Ich fand den auch ganz schlimm. Vor allem bei der Bekanntgabe des Televotings: Da hätte ich gerne in Ruhe gehört, wie viele Punkte die jeweiligen Länder bekommen. Aber der redete die ganze Zeit rein.
Das hat mich auch am meisten aufgeregt: Ein Land nach dem anderen bekommt Televoting-Punkte (oder auch nicht), und Thorsten Schorn erzählt nur lang und breit, wie sympathisch alle Sarah fanden und interessiert sich überhaupt nicht dafür, was da gerade eigentlich passiert.
Hatte auch das Gefühl, dass sich sein Kommentar an Leute richten sollte, die den ESC ironisch gucken und über jeden Beitrag einen spöttischen Kommentar hören wollen. Es kam ja fast nach jedem Song irgendwas Abwertendes. Fand ich irgendwann richtig unangenehm, zumal es ja auch selten mal halbwegs lustig war. Bitte mal über eine Alternative nachdenken, lieber SWR.
Tim Frühling hatte das damals als Peter Urban-Ersatz ganz gut gemacht.
Consi !
Bitte nicht! Ich finde Consi schon bei den Reactions etc. immer extrem unangenehm. Viele seiner Sprüche über Songs und Künstler finde ich nicht OK, und auch gar nicht lustig.
Der kommt wahrscheinlich nicht mal vom SWR…? Vielleicht wäre es da nicht angebracht, einen Neuen zu suchen…🤔
Thorsten Schorn/Barbara Schöneberger – auf Augenhöhe!
Wahre Experten!
Ohne Kommentar
Ich fand den super. Er führt eigentlich Peter Urban gut fort.
Das ist ja das Schlimme, den Urban fand ich früher mal ganz gut, wegen Infos zu den Künstlern. Irgendwann ging er mir dann richtig auf die Nerven mit seinen Analysen wer von wem warum welche Punkte bekam, aber die 12 für die Türkei aus Deutschland waren immer okay. Nee, für mich nicht. Und der Schorn macht genau da weiter. Mit Reingequatsche, unlustigen auswendig gelernten Sprüchen, die er nicht nur vom Halbfinale wiederholte, sondern mehrmals brachte.
Thorsten Schorn war fürchterlich. Insbesondere bei der Punktevergabe hat er dermaßen viel geredet, dass man die jeweiligen Spokespersons nicht mehr gehört hat. Dazu gab es unzählige Versprecher und dümmliche Witze.
Da stimme ich absolut zu . Und während der Televoting Punktevergabe hörte er einfach nicht auf dazwischen zu labern. Das hat so gestört .
Ich fand ihn grossartig…
Ganz schlimm. Selten so viele Rohrkrepierer an einem Abend gehört. Nur noch nervig. Und dann noch das Reingequatsche in den Intervalact sowie am Donnerstag in den Schnelli. Und dass er einfach über einige Punktevergaben drübergequatscht hat. Den werde ich mir nicht nochmal geben.
Ich fand ihn dieses Jahr wirklich gut.
Herr begeht Herr Schorn beim ESC eine Todsünden nach der nächsten: man quatscht nicht während der und vor allen Dingen über die Punkteübergabe hinweg…
Das Niveau war in etwa auf dem der Tweets, die random eingeblendet wurden. Beides hat so genervt, dass ich irgendwann zu Youtube gewechselt bin. Künftig werde ich direkt dort gucken, ich werde ja durch ESC Kompakt ausreichend über die einzelnen Beiträge informiert. Schorn hat also keinen Mehrwert für mich.
Die Show vor der Show war auch alles andere als cool.
Da ist Österreich Gastgeber und es wird erstmal ne halbe Stunde über Sarah diskutiert und dann erstmal beiläufig in ’nem Randsatz erwähnt, daß das ja auch die Pre-Show im österreichischen Fernsehen ist und noch ein Interview mit Cosmo ansteht (von dem Schorn aber selbst nichts wusste)
.Scheinbar wollte man ihm nach dem Interview-Debakel mit Tyna letztes Jahr („Hat Dein Ex sich nochmal bei dir gemeldet?“) nicht mehr auf ein direktes Gespräch mit einem ESC-Act ansetzen.
Dazu dann auch noch Schöneberger und das Sofa. Ohne Sofa scheint es ja im Fernsehen gar nicht mehr zu gehen. Und dann noch der eingeladene „Grand Prix“-Experte, der sich noch nicht mal die Halbfinals angesehen hat und sich einfach überraschen lassen wollte. Da hätten sie auch seine Oma dazusetzen können, die hätte ähnlich qualitative Kommentare von sich gegeben.
Zeigt irgendwie das man das Ganze nicht Ernst nimmt.
Über Schorn habt ihr eigentlich schon alles gesagt. Dass vor zwei Jahren zwischendurch auch noch Fußball-Ergebnisse durchgegeben hat, zeigt daß er geistig eigentlich ganz wo anders war und das Interesse am Wettbewerb (sowie der Punktervergabe) begrenzt ist. Highlight war das 1. Halbfinale wo er mal als Interval-Act fungiert hat und wir kurz Ruhe hatten.
Wer war denn dieser Experte?
Volle Zustimmung, das war oft zum Fremdschämen…
Ganz schlimm, die ständig wiederholten Sprüche. Nicht nur aus den Halbfinalen schon gehört, manche gar mehrfach im Finale. Witzig waren die wenigsten davon, und wenn dann beim 2. oder 3.Mal nicht mehr.
Doch es kam ja noch schlimmer.
Was wollte er uns da mit Nature sagen? Ging doch um Music, oder hat ein nebenbei noch ne Tierdoku kommentiert. Timmi is tot.
Absolute Krönung dann das Verlesen des deutschen Televotings am Schluß mit den 12 Punkten für Israel.
Gut, man konnte es vom Bildschirm ablesen. Er wohl nicht. Aber 2x falsch angefangen und abgewürgt worden. Was waren das für Zettel von denen er ablas? Die Ergebnisse aus Österreich und Schweiz können es nicht gewesen sein, da gab’s die 12 Punkte auch für Israel, wie man im Anschluß erfuhr.
Bloß gut, daß er Schorn und nicht Schabowski heißt, wo hätte man auf die Schnelle ’ne Mauer zum Einreissen finden sollen? 😉
In Luxemburg, Österreich und der Schweiz kennen einige Sarah halt aus dem deutschen Fernsehen welches da oft geschaut wird. Außerhalb war sie dagegen nur die gefühlt tausendste Hupfdohle die einen billigen Tanzschlager singt. 🤷
Immerhin kann man es sich dieses Jahr nicht schönreden dass man halt „Pech“ hatte, wenn man die genannten Ausmahmen weglässt ist der Song einfach komplett durchgefallen!!
Leider erwartbar gewesen.
🤗 Wo ist das Problem – Sarah hat die viertbeste deutsche Platzierung seit Wien 2015 geholt, und das sollte man würdigen und feiern! 🎉 🥳 🇩🇪 🎊
Nerv nicht
Ich sehe keinen Grund, genervt zu sein.
Hahaha, das ist ja das Schlimme
Richtig, es ist ein dezenter Hinweis darauf, sich mit der ARD-Bilanz des letzten Jahrzehnts auseinanderzusetzen … Und für die ist in der Summe definitiv nicht Sarah Engels verantwortlich.
Ernst gemeinte Frage:Wo war denn gestern der Delegationsleiter? Den habe ich gestern überhaupt nicht gesehen. Man kann ja von der Wolflast halten was man will, aber die war wenigstens präsent.
Seit wann ist Delegationsleiter sein ein Job für die Öffentlichkeit?
Die Wolflast hat sich eigentlich fast immer gestellt. Wer war der diesjährige Delegationsleiter nochmal? Ich habe den nie wahrgenommen.
Wer hat gesagt, dass das so sei? Dunefan hat das ja erstmal nur festgestellt und einen Vergleich zur Vorgängerin gezogen. Kann man schon machen meiner Meinung nach. Ich würde dem Neuen trotzdem noch Zeit geben. Er wird sich hoffentlich noch an geeigneter Stelle öffentlich zeigen oder äußern!
„Er“ ist übrigens Tina Sikorski
Die Delegationsleitung stellt nun mal den verantwortlichen des deutschen ESC Beitrags dar und sollte als Ansprechpartner zur Verfügung stehen oder zumindest die Pressesprecher der Delegation.
Televotingpunkte aus Luxemburg sollten normalerweise die leichteste Übung für einen deutschen Beitrag sein.
Jetzt waren halt 10 Luxemburger/innen zur falschen Zeit auf der Toilette, dass es nicht gereicht hat. ^^
Vielleicht waren sie selbst frustriert nicht im Finale zu sein…🤔
Besorgniserregender ist, dass die 10 Deutsche, die in Luxemburg leben, nicht abstimmen.
thorsten schorn gestern „max mutzke war 8. platz 2005“, es war 2004!!!
Und es war nicht mal der einzige Fehler. Sorry aber die Leute haben sehr viel Zeit, sich richtig entsprechend vorzubereiten. Texte kann man vorher noch mal durchgehen, wenn nötig und Schorn hat doch einen Assistenten in der Kabine (der Mann, der ein kleines Buch über den ESC veröffentlicht hat). Da kann mal auch weniger Fehler und bessere Texte von einem Kommentator verlangen, der schließlich auch dafür für den Job gut bezahlt wird und einen schönen Urlaub jedes Jahr dazu kriegt. Und die deutsche Delegationschefin könnte sich auch mal für ein Statement hier her trauen, finde ich, besonders in ihrem ersten Jahr. Das fände ich, schuldet sie den deutschen ESC-Fans, die sich trotz der Auswahl des diesjährigen ESC-Beitrags verhältnismäßig lieb benommen haben (man vergesse Shitstorms nach Sistars, Electronic Callboy usw.).
O je, das ist ja in der Tat schon ein deutliches Votum. Muss aber auch sagen… Sarah hat wirklich alles gegeben, und sie war eine ganz tolle Repräsentantin Deutschlands (menschlich gesehen). Aber es gab wirklich sehr viel bessere Auftritte am besagten Abend. Sie ging leider total unter…
Hätte, hätte, …
Dieses Artikel gehört eindeutig zur kollektiven Trauerbewältigung.
Aber hey, guck mal, es gibt ein Land, dass sich abonniert hat auf die Rote Laterne des Publikums. Was schreibt man dort?
The problem is that, in order to succeed, you need to 10 things to align:
The right song;
an artist who can sing it live,
who is preferably recognisable,
with a relatable story to tell;
impressive staging;
public support;
good promotion;
an advantageous place in the running order;
pre-show buzz;
and a pinch of good old fashioned luck.
Quelle: https://www.bbc.com/news/articles/cy72e81dp28o
An einer ideenlosen Choreo und Performance lag es zumindest nicht. 😀
Zum dritten Mal in Folge Zero Points vom Publikum für das UK.
Find es ebenso Strange, dass Sam so wenig Punkte bekommen hat, aber 🇩🇪 und🇬🇧sind leider die größten Anwärter auf wenig Punkte.
Letztendlich wozu das Gejammere und Geschimpfe.., bringt das was und „Ich hab es ja gleich gewusst“ sind absolut Kommentare, die die keine Verbesserung/ Veränderung bringen.
Also ich glaube man müsste sich verabschieden von Stücken, die nur Konstruiert werden, sieht man, funktioniert nicht (💃🔥, Monroe, UK, Österreich,…u.s.w.)
Letztes Jahr bei A&T war der Song aus ihrem Album, war jetzt auch kein Gewinner, aber sie haben doch für sich in jedem Fall gewonnen, genau wie Sarah letztendlich Erfahrung, ESC Bubble etc .
Also warum nur Kritik, konkrete Verbessersvorschläge werden bestimmt gerne genommen, aber nur meckern hilft nix🥲
Außerdem finde ich die Kritiker nicht konsequent, denn auf der einen Seite hatten wir viele Acts, die wirklich verstaubt waren, was eigentlich vielfach bemängelt wurde….und auf der anderen gab es innovative, moderne und auch lustige Beiträge, die meistens eher doch eher im Mittelfeld oder hinten zu finden waren 😁🥲
Lässt mich ein wenig ratlos zurück😁🤔!
Ist es eigentlich allgemeinhin akzeptiert, dass die Beiträge so eine Art Mini-Playback haben dürfen? Auch wenn sich Sahra Engels mit stimmlich zu vielen Unregelmäßigkeiten bewies, so kann man ihr – genauso wie dem Griechen – zumindest nicht unterstellen, sie hätte nicht live gesungen. Bulgarien demgegenüber, sehr gut während der Siegervorführung festzustellen, hatte einen auffälligen Anteil an Stimmvolumen-Booster in der Hintergrundmusik. Ist das laut ESC legal?
Jetzt, wie ich es mir nochmal ansehe, merke ich, dass die Sängerin ihren Ohrhörer am Anfang richtig einsteckt, um so die Synchronisation hinzubekommen.
Ja, seit dem Corona-ESC 2021 ist Playback-Gesang erlaubt, der nicht live gesungen wird; sei es als Hintergrundgesang oder in Zwischenparts. Man darf nur nicht so tun, als singe man live, während Gesang vom Band kommt. Das war ja letztes Jahr der Punkt bei Tynna in einem Teil.
Ich sehe das auch kritisch, sowohl bei anderen Beiträgen als auch bei Bulgarien, auch wenn ich verstehen kann, dass es gewonnen hat. Aber so ist wohl der Trend, jedenfalls solange die EBU die Regel nicht wieder abschafft.
Sehr interessant. Danke für die Antwort.
Der Schorn war nervig unf auch fachlich nicht korrekt.Die Behauptung, dass Lelek aus Kroatien eine neue Musikrichtung erfunden hätte, ist einfach Quatsch. Das gibts schon lange: ich denke da an Helium Vola, Quantal, Faun, Omnia, The Hu, Garmana, Mantra, Oonagh ……. und viele, viele mehr. So schmiegt sich Andromeda in meine Playlist, als ob es da scho immrr hingehört hätte. Wurde gestern auch im Club gespielt
Vermutlich zieht man beim SWR – so wie schon regelmäßig beim NDR – entweder überhaupt keine oder die vollkommen falschen Schlüsse aus dem Ergebnis. Mit Baller ist man letztes Jahr einen Schritt in die richtige Richtung gegangen, an den man hätte anknüpfen müssen.
Mir fehlt die Fantasie dafür, wie es nächstes Jahr besser werden soll. Vielleicht einfach unter allen eingereichten Beiträgen auslosen in der Hoffnung, dass man den Jackpot zieht…
Solange zu viele schreien uns mag ja niemand und den dt. Beitrag jetzt schön reden, ist es für den SWR doch toll.
Das ist jetzt rein subjektiv. Aber vergleiche ich den deutschen mit dem bulgarischen Beitrag, sind das für mich komplett unterschiedliche Welten! (Die anderen Acts lass ich mal außen vor, da sich diese beiden konträren Beiträge prima miteinander vergleichen lassen.)
Nun. Deutschland ist ja recht nett gemacht. Gegen Sarah kann man rein gar nix sagen. Stimme, Optik passen. Auch nichts gegen ihre Tänzerinnen, die abliefern. Aber: Das Gesamtpaket erinnert mich dann doch irgendwie an die Helene-Fischer-Show, die sicherlich in Deutschland ein breites Publikum erfährt. Mich aber trotz „Fire“ absolut kalt lässt. Trotz meiner 50 Lenze (ich schreib das immer noch so ungern) wirkt das Gesamtpaket auf mich schlageresk, altbacken, zwanghaft erotisch und fast schon wie in Zeitlupe. Nichts daran ist neu, anders oder packt mich.
Dann Bulgarien, dessen Beitrag ich ja erst vor einigen Tagen für mich entdeckt hab. Weil? Weil ich ihm endlich mal eine richtig Chance gegeben hatte.
Ja, also. Was haben wir da? Tempo, Energie, eine Sängerin (mit ebenfalls toller, aber dazu markanter Stimme), Sex Appeal, Jugend! (schaut euch die Tänzer*innen an), eine moderne, innovative und kreative Choreo, die ich mir – unabhängig von Dara und ihrem Song – permanent anschauen könnte. Alleine die Masken mit den Nerd-Klamotten. Und wie sich die Truppe darin bewegt. (Ich würde mir bei meiner Unfall-Vorgeschichte mindestens ein Schleudertreuma einfangen und zusätzlich die Hüfte und Schulter auskugeln. Ständig am Stuhl hängenbleiben oder ihn mir gegen den Kopf schlagen. 😛 ) Es ist diese Kombination aus Schultheater, Beweglichkeit, Tempo und Kunst, die mich an Bulgarien so dermaßen gepackt hat und fasziniert!
Und ohne jetzt abwertend klingen zu wollen: Ich gehe lieber ins Theater und schau mir dort ein ästhetisches modernes Stück an, als mir auch nur 5 Minuten der Helene-Fischer-Show anzutun. Wie gesagt, rein subjektiv. Denn „Kunst“ und Kultur soll ja irgendwie beides sein.
Auf den Punkt!
Ich habe immer noch die Helene Fischer Show auf Festplatte, muss ich mal bei Gelegenheit schauen. 🫣🫣🫣 Ich weiß aber was du meinst.
P.S am 29.5 soll ein neuer Song kommen.
Schau lieber erst mal das ESC-Finale 2025. 😀
Haha das habe ich doch schon längst. 🤓
Ach so. Ging irgendwie an mir vorbei. Dann Entschuldigung. Jetzt darfst du die Helene-Fischer-Show gucken. 😀
Danke. 😀🙃
Ach so. Da ich gerade von Helene Fischer schrieb:
Gestern Abend hörte ich ständig, Delta Goodrem sei die australische Helene Fischer. Joa. Ich weiß nicht. Mag sein. Australien landete auf Platz 3. Deutschland… Vielleicht schafft man mit unserem „Original“ ja auch einen Top 10 Platz? Keine Ahnung. 😉
Ich bin mal gespannt, wie ihre neuen Songs so sind.
Ich hab dank Bulgarien ja wieder richtig Lust, ins Theater zu gehen oder selbst mal wieder zu spielen. Beides ist viel zu lange her. 😛
Theater ist aber nicht neu. 🤓😜
Joa. Eben. Und welchen Platz haben wir damals erreicht? 😉
Nicht umsonst einer meiner liebsten deutschen ESC-Beiträge. 🙂
Kennst du das noch? 😀
Sagt mir jetzt nichts.
War auch vor deiner Zeit. 😉
Hat das was mit Clowns und Helden zu tun?
Nein.
Achso, gut zu wissen. 🙂
Daraus sollte damals eigentlich ein komplettes Broadway-Musical werden: Clowntown …
Jedenfalls meine Nummer 2 des deutschen Vorentscheides von 1986 – hinter Fleming🖤 und Berry!
Edit: Platz 4 meine ich bei AUS natürlich! Vertippt.
Wieder auf den Punkt gebracht, Franny!
Es bleibt trotzdem ein Liedwettbewerb und beide Lieder geben absolut nichts her. Wenn ich einen Theaterwettbewerb sehen will, dann nicht beim ESC.
Wie gelassen und fast schon Anteilnahmslos wir diese furchtbaren deutschen ESC-Ergebnisse aufnehmen.
Was für eine Liste des Grauens. Wir reden hier nicht über irgendein armes, kleines Land, das froh ist, einfach nur einmal im Jahr einen Song international präsentieren zu können.
Wir reden über einen der größten Musikmärkte der Welt, mit zahlreichen Komponisten, Textern, Produzenten und mehr als genug Kohle um eigentlich jedes Jahr ein Feuerwerk beim ESC entfachen zu können.
Die Realität aber ist. Die ARD will einfach nicht. Sie versucht quasi alles um ja nicht in die Verlegenheit zu kommen, das Dingen nochmal selber austragen zu müssen. So lange die Quoten gut sind: Alles gut im Hause ARD. Rest vollkommen egal.
Ja. *seufz*
Ja, mit nackter Haut steht man schnell vor den nackten Tatsachen. Sie reicht eben nicht. Entweder hat man in D (musikalisch gesehen) durchschnittlich einen schlechten Geschmack oder wir hören nicht auf guten Geschmack und wählen von Grund auf schon in D falsche Titel aus. Dabei meine ich die Vorauswahl der Experten (?), bevor ein Zuschauer überhaupt seine Stimme abgeben kann. Mir sagte der Titel von Grund auf nicht zu. Aber ist Geschmackssache. Wobei ich nun im Nachhinein sehen muss, dass ich doch nicht falsch lag.
Wo bleiben die mitreißenden Texte, eingerahmt von guter Musik und einer passenden Darbietung?
Dara und das Team dahinter haben den Geschmack der Disco- und Partygänger Europas getroffen mit ihrer Darbietung. Und Rumänien genauso. Bei beiden war das Feuer dahinter, welches D mit „Fire“ entfachen wollte, aber in der nicht vorhandenen Glut erstickte.
Das hast du schön geschrieben.
Puh. Mir tut das für Sarah sehr leid, sie hat sich voll reingehängt und hat ihr Bestes gegeben, aber es wäre schlicht gelogen zu sagen, dass ich überrascht bin.
Wann geht die Nachberichterstattung denn los?? 😉
Das sollte aber auf alle zutreffen. Voll reinhängen und das Beste geben werden die anderen wohl auch. Ja, dann bleibt halt der mediokre Song. Und das ist dann halt zu wenig, um am Ende besser dazustehen.
Ich weiß, aber hatten wir in der Vergangenheit auch nicht unbedingt immer. Und der Song ist leider abgestandene Cola light. Wie Oliver Kalkofe im ESC-Update-Podcast sagte: Über das Feuer kann ich ohne Probleme die Hand drüber halten.
OT: Spocht!
Ich leide. Meine Buddies sitzen im ausverkauften Ronhof. Ich konnte das nicht. Ich schaff es kaum, den Liveticker anzumachen.
Wir führen 3:0 und es reicht einfach immer noch nicht! 🙁
Aber ganz ehrlich und realistisch: Wir haben die 3. Liga halt schon verdient.
Edit: Jetzt! Platz 15. OmG! Ich kann das nicht!! Der Spieltag ist noch zuuu lange!
Also momentan ist doch Greuter Fürth Platz 15, wenn ich auf die Livetabelle schaue. 🤔 Oder?
Meine Nerven!
Graue Haare? 🫣
Die sind dank kupferfarbener Intensivtönung verdeckt. 😀
Jetzt weiß ich wieso Dara mit den Stühlen gewonnen hat. 😀🫣
https://www.kuriose-feiertage.de/tag-der-armlehne/
Lol!
Ist megaspannend. Düsseldorf aktuell klar auf dem Abstiegsplatz!
Auch wenn ich persönlich Braunschweig noch nen Punkt gönnen würde.
Und Elversberg macht es klar – sooo verdient! 1.BL wird lustig next season mit den leeren Gästeblocks bei Auswärtsspielen.
Werden eigentlich auch noch die vollständigen Jury-Wertungen veröffentlicht? Auf der offiziellen Seite findet man die nicht…
Ich melde mich wohlbehalten aus meinen eigenen 4 Wänden zurück. Wir sind wieder gut zu Hause angekommen. Heute werde ich mich auf meine Familie konzentrieren. Morgen habe ich einen Tag Urlaub (und den brauche ich auch!). Den werde ich nutzen um all meine Gedanken iiiirgendwie mal zu sortieren und niederzuschreiben. Ob mir das auch gelingt, das steht auf einem anderen Blatt. Wir werden sehen. 😅
Bis später, ihr Lieben!
🫶
Hast du dich von Wien mit „Winke, Winke, Wien“ verabschiedet? 😀
P.S. „Winke Winke Wien“ wäre doch eine schöner Slogan als Nachfolger für Bye Bye Basel oder? 🤔
Oh das freut mich dass ihr gut angekommen seid war eine schöne Zeit vielen Dank dafür
Welcome back! Freu mich schon auf dein Feedback. 😉
Off-topic:
Der beste Punkteverkünder des ESC-Kosmos und der diesjährige ESC-Moderator der Herzen Philipp Hansa gab gestern Nachmittag – einige Stunden vor dem Beginn des ESC-Finales – in einem kurzen Interview beim ORF seinen Wunsch ab, wen er gerne als diesjährigen ESC-Sieger (m/w/d) haben möchte. 😀
Dabei war Philipp Hansas klarer Wunsch Bulgarien. 😀
Hier der dazugehörige Link
https://on.orf.at/video/14323322/16088862/hansa-bulgarien-ist-mein-wunsch
Der drittbeste!
Zweitbester war doch Simon aka Wavvyboi.🫣Achso er heißt mit richtigen Namen Simon. Das muss man erstmal wissen. 🫣
Bester natürlich PARG. 😎😎😎
Nein, Philipp Hansa ist der Allerbeste. 😀
Außerdem ist ein guter Freund von ihm aus seiner Kindergartenzeit gehörlos, so dass Philipp Hansa die Gehörlosensprache spricht. 😀
Das muss man auch erstmal wissen. 😀
Das hast du glaube ich schon mal erwähnt. 🙂
Du scheinst es aber vergessen zu haben. Deswegen war eine Wiederholung dringend notwendig. 😀
Peter Poles ist der Alltime-Champion der Spokespersons! FAKT!
Sexy & cool!
Entweder kann ich mich an ihn nicht mehr erinnern oder ich habe Peter Poles noch nie zur Kenntnis genommen. 😀
Entweder bin ich jetzt oberflächlich oder ich habe einfach den besseren Geschmack. 😀
*unterschreib*
Na, Timo. Du würdest doch auch gerne mal an Philipp riechen, nicht wahr? 😀 😛
Ein Glas Weißwein oder eine Tasse Kaffee trinken reicht mir auch schon. 😀
Kannst Du sowas nicht vorher posten – jetzt hab‘ ich den offenbar gesehen, ohne ihn überhaupt wahrzunehmen … Für welches Land hat er die 12 Punkte verkündet? Italien? Da war ich zu perplex über den Zwölfer für Belgien, um auf den Typ zu achten.
Tadaaa! 😀
Du musst noch etwas die grauen Haare verstecken. Das große Zittern geht in die Verlängerung. Ihr geht in die Relegation gegen Essen. 🫣🫣🫣
Ja. Ich weiß. Ach, dieses Kleeblatt…
Dann drücke ich dir die Daumen. Bin ja auch schon so oft abgestiegen und kann nachfühlen, wie sich das anfühlt.
Beim letzten Heimspiel vom FC gegen Heidenheim bin ich das erste Mal seitdem ich meine Dauerkarte habe, 15 Minuten früher weggegangen. Ich war soooo sauer. Da hat man gerade so mit Biegen und Brechen den Klassenerhalt geschafft und dann so etwas. Das grenzte schon an Wettbewerbsverzerrung.
Ich drücke euch gegen die Nutters von Essen die Daumen. 😉
Dankeschön! 😀
Ehrlich Franny, dieses Reaction-Video-Posting von Youtube-Klugsch* an der Seitenlinie um sich an deren Positionen zu heften oder irgendwas „beweisen“ zu wollen, ist echt eine Unsitte geworden. Sorry, no offense, aber meine Meinung. Das läuft alles nur auf gegenseitiges Aufschaukeln hinaus.
Ja, ich schau auch nur ihn. Wurde hier mal geteilt.
Kann ihm leider auch nur zustimmen.
Beim SWR denkt man jetzt wahrscheinlich: Bulgarien hatte eine Tanznummer. Wir hatten doch auch eine Tanznummer.
Hier aktuelle Fotos aus der Delegation: 🤔😴🤪
Du kannst doch wunderbar selbst schreiben, was dir auf der Zunge liegt (wie schon gelesen) und bist journalistisch profiliert, hängst dich aber trotzdem an Videocontent von Leuten, die nach dem ESC (nach jedem ESC) die Kundschaft mit Erwartbarem füttern, was die Meute eben hören will …
Man kann das mögen oder nicht, aber meistens hat er mit dem, was er sagt, ja recht.
Da gibt es tatsächlich noch deutlich schlimmere Meinungsfuzzis. Bin vorhin versehentlich auf ein Video gekommen wo der Typ redet als ob er ne Packung Valium inhaliert hätte und spätestens nach dem ersten „Deutschland ist halt unbeliebt“ war ich raus.
Daher hier als Warnung:
Nichts was nicht ohnehin hier zu lesen war, mit einem Schuss gespielter Empörung serviert. Und da jetzt wieder dieses substanzlose Videoverlinken losgeht, überlasse ich euch das Feld..
Wenn ich den schon sehe.
Ich könnte kilometerweit weglaufen,
und dabei dreimal die Welt umrunden.
Danke für das Posten! seine Kommentare schaue ich mir immer gerne an … und leider bringt er es immer auf den Punkt.
Ich finde seine Reaction-Videos eigentlich immer gut und seine Kritik fundiert. Und hier kann ich auch das unterschreiben, was er über den Vorentscheid und den SWR sagt.
Aber ich finde seine Wortwahl gegen Sarah nicht gut. Man kann das Lied kritisieren, auch dass sie es sich ausgesucht hat. Aber dann zu sagen, dass sie nur eine mittelgute Stimme für Möbelhauseröffnungen hat, finde ich daneben.
Und damit will ich keine Kritik unterdrücken, aber das wie. Und da bin ich dann diesmal enttäuscht und hätte mehr von ihm erwartet.
Ja, da geb ich dir recht.
Gab es nicht mal eine Seite , wo man die einzelnen Juryauflistungen sehen konnte? Ich finde sie nicht .
Die Jury hat doch auch die Plätze 1-25 gerankt -Ich kann nur die Televoting Auflistung finden
Sarah Engels ist mit Fire wieder in den Spotify Daily Charts (16.05) auf Platz 47 vertreten. Dara ist neu auf Platz 155. Weitere Lieder werden wohl morgen folgen.
https://charts.spotify.com/charts/view/regional-de-daily/2026-05-16
Ich hoffe, dass Sarah Engels trotz ihres ESC-Ergebnisses chartmäßig trotzdem vom ESC profitiert. 😀
Gibt immer noch keine Infos zum Juryvoting online, dass ja seit Freitag fest steht. Sehr kurios…
Ich bin für eine andere Punkteverteilung. Punkte für alle von 1-25.
Danach wird ja schon seit Jahren geschrien. Sogar Peter Urban hatte das mal angesprochen.
Und es wird (zurecht) nichts passieren.
Das ist wieder typisch. Wir haben ein schlechtes Ergebnis. Also ändern wir einfach den Modus, um evt ein bisschen besser da zu stehen. Wie wäre es mit Ärmel hochkrempeln und einfach einen starken Beitrag einzureichen.
das jetzige Punktesystem funktioniert nicht mehr wirklich . Außerdem sind die Juries teilweise sehr manipulativ.
Es gab schon extreme Fälle .
Die EBU beachtet das nicht gründlich genug .
Das wird jedes Jahr durchgerechnet, so bald die detaillierte Zahlen da sind.
Es ändert das Endergebnis kaum, ab Platz 10 wird es leichte Änderungen bringen.
Es gibt nur einen Vorteil: jeder bekommt Punkte. Auch VK, auch D und auch der Gastgeber.
Aber: mit 35 Länder sind …
25 Länder * 2 Jury und Publikum * Punkte 1-24 weil man nicht für das eigene Land abstimmen darf => 15000 Punkte
Plus 10 Länder * 2 * Punkte 1-25 weil sie nicht im Finale sind => 6500 Punkte
Plus Rest der Welt 325 Punkte.
… insgesamt 21825 Punkte zu verteilen. Das ergibt Transparenz, aber ist kaum zu bewältigen für die Moderatoren und die meisten Zuschauer.
(Mit 40 Länder und 26 im Finale wären 27079 Punkte zu verteilen.)
Und die armen Moderatoren müssen dann die hohen Zahlen auch noch in französischer Sprache wiederholen …
👍
Statt der 0 Punkte wiederholt man dann immer astronomische Punktedifferenzen von 1000 Punkten zwischen Sieger und Bottomplatzierten, um die zu demütigen. Ob das soviel besser zero points klingt?
Das würde den ESC ruinieren
Ich werte das alljährlich aus. So ganz groß wäre das Ergebnis nicht so viel anders. Naja. Italien hätte nicht gewonnen vor ein paar Jahren und Baller wäre 2025 auf 8 gewesen…
Schweden hat den letzten Platz bei Israel im Televoting. Ich schätze mal Felicia hat sich mit ihren Äußerungen keinen gefallen getan .
Kurios ist aber immer noch das die israelische Jury 12p an Polen vergeben hat im Semi , die plötzlich im Finale verschwunden waren .
Für mich ist das Schiebung .
Das ist allerdings sehr kurios, und beweist, dass Jurys nicht wirklich zurechnungsfähig sind.
Vielleicht sind die ja ein wenig bestechlich, oder im Vorfeld beleidigt ?
Die jury hat ja nur einen teil des feldes im semi bewertet, im finale kommen ja andere noch dazu.
Man sollte noch auflösen, wer der bzw die FFF in 2026 waren.
Meiner Meinung nach sind das ganz eindeutig Schweden und Zypern. Beide Länder lagen bei diversen Fanumfragen immer vorne. Aber es wurde nix mit vielen Punkten.
Ich würde da noch Finnland und Griechenland dazu nehmen.
Finnland ja okay. Aber es ist sanft gefallen. Ja Griechenland kann man auch als FFF bezeichnen.
Kann mir einer erklären, wo ich die detaillierten Jury Resultate finde?
Sind noch nicht draußen, dauert immer etwas länger.
Sonst nicht. Ich hatte die letzten Jahre immer schon am Sonntag alles ausgewertet.
Mich überrascht an dem Ergebnis gar nichts. Eine gute Performerin liefert ordentlich in einer Nische ab, die dieses Jahr nicht gefragt war (siehe auch Zypern, ohne die 24 Punkte aus Griechenland hätten sie auch ähnlich abgeschnitten wie wir trotz besserem Startplatz) und das war es dann eben.
die nische hat doch gewonnen.😺
Eine eng benachbarte Nische würde ich sagen. Und jemand, der in dieser Nische exzellent war.
die nische wurde mit stühlen zugestellt. 😃
Breaking News: 🤪
Nachdem ich jetzt auch ein Scoring & Ranking für 2026 habe, habe ich auch meine Länderliste aktualisiert (durchschnittlicher Score pro Land): Andorra hat Schweden überholt, und Jugoslawien hat Italien überholt. Nach einigen Jahren hat sich Jugoslawien Platz 2 auf meiner Liste zurückerobert … ohne einen Finger zu rühren.
Schiebung. 😜🤓🤪
Verschiebung … 🧑🏭
Fairschiebung. 😀
Man hätte es aber auch so formulieren können, dass Sie von den Nuller-Beiträgen mit Abstand am Nächsten dran war an Punkten.
Wie im Artikel erwähnt P11 in Luxemburg und P13 in Schweiz und Österreich.
LMNC/Großbritannien hat als bestes Ergebnis P15 in Australien und als zweitbestes P18.
Belgiens bestes Televoting-Ergebnis war ein 19. Platz (!) in zB Israel.
Das lief insofern schon unglücklich für Sarah, bei Luxemburg kann es sehr gut an der Running Order gelegen haben, dass keine Punkte dabei raussprangen.
„Überraschend solide schnitt Deutschland noch in Israel und Italien ab, wo jeweils Platz 15 erreicht wurde“
???
Das wären doch offensichtlich die beiden naheliegendsten Länder für ein gutes deutsches Abschneiden außerhalb des deutschsprachigen Raums, was soll daran überraschend sein?
Sarah hat italienische Wurzeln und Israel hat die letzten beiden Jahre schon sehr gut Punkte an Deutschland gegeben, sogar 8 Televote-Punkte an „Always on the run“.
Ich würde mir für Deutschland langfristig ein richtiges Musikfestival wünschen – ähnlich wie das schwedische Melodifestivalen. Nicht jedes Jahr ein neues Konzept, sondern ein festes Event mit starken Produzenten, Songwritern und neuen Künstlern. Vor allem wünsche ich mir Songs, die wirklich gezielt für den ESC geschrieben und produziert werden – mit Fokus auf internationale Wirkung, große TV-Momente, starke Hooks und moderne Inszenierung. Deutschland hat genug Talent. Vielleicht fehlt einfach nur endlich ein langfristiges System dahinter.
Da ja gerne mal der Wunsch kommt, man möge doch die Zahl der zu bewertenden Länder erhöhen, hab ich gerade mal ein bisschen rumgespielt. Ich hab mir auf der offiziellen Seite die Televoting-Ergebnisse abgetickern und geschaut, was passieren würde, wenn man statt des üblichen 1-8,10,12-Punktesystems beispielsweise mal ein System ansetzen würde, das die ersten 22 Plätze bewertet mit 1-20, 22 und 24 Punkten, das heißt, nur die letzten beiden bzw die letzten drei (bei Nicht-Finalteilnehmern) würden keine Punkte bekommen.
Folgendermaßen würde dann das Televoting-Ergebnis aussehen (in Klammern die Rangveränderung gegenüber dem tatsächlichen Ergebnis – bei den Nullern bin ich, wie die EBU das auch tut, nach der Startreihenfolge gegangen, wer später startet, steht weiter unten):
BG 732 Punkte (=)
RO 652 Punkte (=)
IL 627 Punkte (=)
MD 586 Punkte (=)
UA 565 Punkte (=)
FI 551 Punkte (+2)
IT 548 Punkte (=)
GR 542 Punkte (-2)
AU 527 Punkte (=)
AL 444 Punkte (=)
DK 423 Punkte (=)
HR 405 Punkte (=)
RS 386 Punkte (=)
FR 369 Punkte (+4)
PL 313 Punkte (+1)
NO 266 Punkte (-1)
CY 256 Punkte (-3)
MT 229 Punkte (+3)
SE 225 Punkte (-2)
CZ 207 Punkte (=)
LT 158 Punkte (-2)
DE 89 Punkte (+1)
UK 50 Punkte (+2)
AT 36 Punkte (-2)
BE 30 Punkte (-1)
Soooo irre viel ändert sich eigentlich gar nicht. Mal gucken, wie es aussieht, wenn ich die Jurywertung noch mit einbaue, sobald sie da ist.
Geht ja nicht nur um die Änderungen, sondern auch um die Außenwirkung. 0 Punkte heißt für den Otto-Normalzuschauer doch „niemand mag uns“. Egal was die Moderatorin zu retten versucht. 30 Punkte wären dann zwar auch superwenig, aber es wäre verständlicher und ist eben keine Null.
Die Idee unterschreibe ich sofort. Es würde sich an den erreichten Plätzen nicht viel ändern, aber wie Porsteinn schon schreibt, es geht um die 0 Punkte. Dies zu hören hat kein Land verdient. Man könnte auch 12 und 10 beibehalten und dann in 0,5 Punkten nach unten gehen. 9,5, 9,0, 8,5 etc.
Ich versuche immer, das beste in unserem Beitrag zu sehen. So auch dieses Jahr und Sarah hat es mir mit ihrem Einsatz und ihrer sympathischen Art auch leicht gemacht.
Letztlich hat uns der SWR mit der Auswahl der neun Beiträge sieben ESC-ungeeignete Beiträge zur Wahl gestellt.
Mit einem gewöhnlichen Popsong werden wir nie wieder etwas beim ESC reißen, es sei denn, wir finden eine zweite Lena.
Der SWR sollte Mut beweisen und Acts im Stil einer Balbina, Elif , WIM oder Bands wie Großstadtgeflüster suchen und zur Wahl stellen. Und natürlich muss der Song stimmen. Schauen wir mal, was 2027 passiert.
Ich will hier nicht für Zündstoff sorgen, aber gibts auch Leute, die Sarahs Verhalten nach dem Final für etwas überheblich halten?
Sie muss sich ja nicht grämen, aber ich habe keinen Anflug von Selbstkritik gehört … dafür hat sie ständig betont, dass bei ihr alles in bester Ordnung ist, etc.
Ich bin übrigens kein Deutscher, der hier über sein eigenes Land herzieht. 😉
Lieber 20 Mal eine Sarah, die sich voll reingehängt hat und mit sich im Reinen ist, als ein angetrunkener Jendrik, der zugibt, dass es nicht sein bester Song war und mehr oder weniger alle nur getrollt hat. Auch wenn das Ergebnis dasselbe war.
Deutschland hat bestellt, Sarah hat geliefert, was bestellt wurde. Nicht mehr, nicht weniger. Die Verantwortung für die Auswahl und den Gesamtprozess und damit für das Abschneiden trägt allein der SWR. Ihr kann das im Grunde egal sein, sie hat nicht gepatzt, im Gegenteil.
Und vorallem meinte sie ja das es Deutschland immer schwer hsr.
Tja, und was nun? Eigentlich könnte man den Kassettenrekorder rausholen zurückspulen, die Buchstaben „NDR“ mit „SWR“ tauschen und auf play drücken. Leider wird sich höchstwahrscheinlich nichts ändern, die einzige Hoffnung liegt darin, dass ggf. wieder eine Zufallsperle wie Michael Schulte dabei ist. Aber wie hier jemand ganz treffend schrieb, solange die Einschaltquoten passen und man noch Futter für die Radiosender hat, ist doch alles gut. Die Hoffnung soll ja bekanntlich zuletzt sterben, aber ich habe sie, was Deutschland betrifft, leider gar nicht mehr. Eigentlich hätte man sich den Wechsel zum SWR sparen können, fühlt sich halt alles an wie jedes Jahr. Ich hab dieses Jahr noch nicht mal den Vorentscheid geschaut, so wenig Interesse hatte ich am deutschen Beitrag. Ich bin immer noch erstaunt, dass es noch die Hard Core Fans gibt, ohne die so ein Blog gar nicht möglich wäre.
Was soll man sagen?
Eigentlich gab es im Vorentscheid auch coole Nummern, die aus meiner Sicht mehr gerissen hätten. Denken wir an die Nummer des zweit platzierten. Das war ESC Stoff, cool, schräg, herausstechend. Ob er gewonnen hätte? Ist ein anderes Thema. Aber Sarahs deutsche Fanbase liess den Konkurrenten im Vor-Entscheid des ESCs leider keine Chance.
Also gewann ein guter Song. Aber wie sagt man so schön? Der Feind des Guten ist das Bessere. Und es gab wirklich so viel Besseres.
Bulgarien (mit Abstand das mitreißendste)
Rumänien (super seriöser Rocksong)
Australien (was für eine Show)
Polen (Wahnsinns RnB Song),
Israel (super Stimme),
Italien (tolles Italo Feeling),
Finnland, Dänemark, Griechenland, Frankreich, Norwegen (tolle Bühnen Auftritte).
All diese habe ich vor ihr gesehen. In einem Tele-Voting wäre das jetzt schon für dieses Ranking 0 Punkte Deutschland.
Und würde ich sagen, dass ein Auftritt im restlichen Feld deutlich schlechter als der von Deutschland war? Kann ich nicht behaupten. Das wäre auch nicht fair. Sie alle hatten ihre Berechtigung.
Wer gewinnen will braucht einen Song der heraussticht. Tat unser Song das? Auf keinen Fall.
Irgendwie wollte man einen perfekten Song bauen, mit allem was man so dafür braucht. Aber der Grat zwischen einem Hit und einem Song aus der Konserve kann ganz schmal sein.
Ich glaube, dass sich das lange Zeit nicht ändern wird. Was bleibt uns dann?
Ganz klar – den ESC als ganzes zu geniessen, unabhängig davon wo man landet.
Habe ich ab Ende für Bulgarien gejubelt? Ja, natürlich. Feiern wir also die Sieger.
Feiern wir auch die Verlierer. Sie haben es alle verdient.
Ja, hätte ich gedacht. Natürlich kam das am weitesten vor bei den Ländern, die uns nahe sind. Weil sie die Sängerin kennen. Wie der ganze Vorentscheid spiegelt es das Land und sein Niveau gut wider. Null Kreativität, null Vorreiterstellung, null Moderne, null Charisma. Von daher finde ich, hat uns das wieder ganz gut repräsentiert.
Und was wird jetzt passieren? Wäre ich der SWR, würde ich das Konzept, das ich mir vorgenommen habe, über den Haufen werfen und ganz etwas anderes machen. Allerdings braucht es wegen der komplexen föderalistischen Struktur des ÖRR und der alles verlangsamenden Instanzenzüge sehr viel Zeit, um auch nur die kleinsten Dinge in Bewegung zu bringen. Von daher denke ich, dass man mit dem Konzept von diesem Jahr erstmal weitermachen wird.
Ein nationaler Vorentscheid ist ja nicht schlecht, auch wenn ich an dem Votingverfahren auf jeden Fall noch arbeiten würde und wieder zum 50:50 zurückkehren würde. Nationale Vorentscheide haben auch genug andere Länder und dieses Konzept kann erfolgreiche Beiträge hervorbringen, wie auch dieses Jahr geschehen. Es müssen eben starke und vielversprechende Teilnehmer mit konkurrenzfähigen Songs sein, und die gab es dieses Jahr nicht (am ehesten noch „Black Glitter“ und „Optimist“, die zurecht im Superfinale standen und besser waren als diese musikalische Tütensuppe)
Vielleicht wird nächstes Jahr alles besser mit der Künstler- und Songauswahl, aber darauf würde ich nicht wetten. Da das Verfahren mit geschlossenem Bewerbungsverfahren, Eigeninitiative der Delegation, Songwriting-Camps, „Expertenjury“ und internationalem Marktforschungsverfahren nicht funktioniert hat, sollte man doch wieder zur offenen Bewerbung zurückkehren. Jeder soll sich bewerben und vielleicht findet man dann den ungeschliffenen Rohdiamanten. Übrigens frage ich mich: Wie schlecht waren die anderen ca. 400 Songs in der Verlosung, oder hat man hier womöglich das Potenzial von manchen Songs gar nicht erkannt und wahre Schätze weggeworfen? Wir werden es nie erfahren.
Aber hierin liegt auch das Problem. Es ist die Suche nach einem Talent, während die anderen Länder ihre größten Profis hinschicken, da der ESC dort auch einen anderen kulturellen Stellenwert hat. Die größten Musikmärkte Europas Deutschland, Vereinigtes Königreich und Frankreich brauchen den ESC nicht und die Künstler sind nicht von ihm abhängig, wobei zumindest Frankreich in den letzten Jahren größere Namen hingeschickt hat. Daras o.Ä. gibt es auch in Deutschland. Nina Chuba, Elif, Juju, Paula Hartmann, Badmomzjay, Lea, etc. Sie wollen aber nicht und dann muss man das akzeptieren, auch wenn ich schon finde, dass der SWR mal zumindest „bohren“ könnte und sich nicht so schnell abweisen lassen sollte.
Bekanntere Namen wird es im Vorentscheid wohl nur geben, wenn sie bereits abgehalftert sind und ihrer Karriere einen neuen Push verleihen wollen. Wenn man nichts ändert, dann wird es damit weitergehen, dass man mit Mühe den einen abgehalfterten Star bekommen hat und die restlichen Kandidaten alles junge und sympathische Leute sind, denen es aber an Live- und Bühnenerfahrung mangelt und das alles eher zu einem Castingshow-Format verkommt.
Klar ist jedoch: Ein solches Szenario wie dieses Jahr sollte es nicht wieder geben, dass ein derart auf Social Media und in der Boulevard-Presse bekannter Name gegen relative No-Names antreten muss, alles für den Prominenten schon angerichtet scheint und ein bereits fertiges Gesamtkonzept gegen allenfalls Prototypen im Wettbewerb steht. So eine gewaltige Diskrepanz und ungleiche Ausgangslage darf es nie wieder in einem Vorentscheid geben. Alle Beiträge sollten zumindest ein gleich hohes Entwicklungsstadium haben.
Ebenfalls sollte klar sein, dass die Ära der Songwriting-Camps in Südfrankreich oder wo auch immer vorbei ist. Der übliche Verdächtige Thomas Stengaard ist dieses Jahr mit all seinen Songs beim ESC (Luxemburg, San Marino, UK) auch übel baden gegangen. Man braucht den Kontakt zu kreativen und innovativen Produzenten, Komponisten und Autoren, die am Puls der Zeit sind.
Ginge es nach mir, würde ich entweder die Kooperation mit den Privaten suchen oder eine interne Auswahl ohne großen öffentlichen Druck machen, am besten schon beginnend in diesem Monat, denn nach dem ESC ist vor dem ESC. Großes Problem ist auch, dass der Vorentscheid viel zu spät stattfindet und das Staging-Konzept ein paar Tage später schon eingereicht werden muss.
Ich denke nicht, dass sich etwas ändern wird, und man wie beim NDR einfach hoffen muss, dass unter all den Hoffnungslosen irgendwann zufällig jemand wie Michael Schulte dabei ist. Wenn man seine Arbeit richtig machen würde, müsste man nicht auf Zufälle warten.
Das Problem ist bei uns doch immer die Songauswahl, egal wie ausgewählt wird. Da ist das ganze Rumgeschraube an Kleinteiligkeiten wie Sendeplatz, Name des VE, 7 oder 9 Teilnehmer doch irrelevant. Es ist ja nicht so, als ob wirklich neue Konzepte entwickelt werden.
Stimmt, das Konzept ist eigentlich wirklich egal. Das bulgarische VE-Konzept war auch etwas seltsam, hat aber dennoch den Sieger hervorgebracht.
Ich hoffe einfach nur, dass man das mit den Songwriting-Camps sein lässt und etwas mehr auf Intuition vertraut anstatt zu versuchen, an die Sache heran zu gehen, als wäre es eine Wissenschaft. Unter solchen Umständen entsteht selten etwas Gutes, weil es immer ein Blick in die Vergangenheit als in die Zukunft ist
Wahrscheinlich, so komisch wie das klingt, man bräuchte einen zeitgenössischen Ralph Siegel, hat in Bulgarien ja auch funktioniert…😁🤔🎶
Wäre schon cool, wenn es wieder jemanden gibt, der mit einer derartigen Obsession und Verbissenheit an diese Sache herangeht
👍
Volle Zustimmung! Mit anständigen Songs ist auch eine gute Platzierung möglich. Vll. hätte Wavvyboi den 18 Platz gemacht, aber machen wir uns nichts vor. Der Vorentscheid war eine Fortsetzung des NDR. Lasst diese Songwriting-Camps weg und sotiert aus den 800 Liedern mit Mut aus
Ich fand „Black Glitter“ als Song auch ein bisschen zu träge. Gegen das dynamisch-energetische „Ya Ya Ya“ hätte das doch klar den Kürzeren gezogen. Wavvyboi mit seinem neuen Song „Wanderlust“, dafür hätte ich beim Vorentscheid angerufen!
„Black Glitter“ ist leider auch in diesem Songwriting-Camp in Südfrankreich entstanden, wo man vermutlich alles reduziert hat, was an Wavvyboi als Künstler interessant ist. Ich würde dennoch gerne in der alternativen Realität leben, in der er gewonnen hätte, der Song vielleicht einen Revamp erhalten hätte und das Staging aufgemotzt worden wäre.
Wir werden es niemals wissen, aber trotzdem hoffe ich einfach, dass Wavvyboi uns erhalten bleibt und auch andere ehemalige VE-Teilnehmer es wieder versuchen.
Das hoffe ich auch inständig! Zumindest hatte er nach dem VE auf seinem Insta so etwas angedeutet, dass er es wieder versuchen wird. 😉
Deutschland reitet nach meinem Empfinden ein totes Pferd. Das fängt bei politischen und gesellschaftlichen Belangen an, geht über die Wirtschaft und endet beim ESC.
Ich kann dir in allem nur zustimmen. Auch darin, dass es diese Diskrepanz-Konstellation Sarah und No-Names nicht mehr geben sollte. Und ich finde, dass ja nicht wirklich Sarah das Problem war, sondern schlicht und einfach der Song. Hätte nicht eine Ballade besser zu ihr gepasst?
Man muss das Übel an der Wurzel packen und das ist nunmal, den richtigen Song zu finden. Dazu braucht es auch Mut, über den üblichen Tellerrand hinauszublicken.
Wenn man sich nur unseren VE anschaut: da waren einfach zu viele Lückenfüller dabei. Was hat eine Band wie Dreamboys dort zu suchen? Oder Malou? Oder Laura, die – entschuldigung – wirklich nicht singen konnte?
Die Acts, die im VE stehen, sollten WIRKLICH die besten aus den 400 (oder was auch immer) sein, und das war dieses Jahr garantiert nicht der Fall.
Ich würde mir ein bisschen mehr Kühnheit wünschen. Und man sollte sich eventuell erstmal Gedanken machen, ob man nicht in die Richtung Ballade geht mit einer/einem tollen Sänger*in. Es ist für Deutschland momentan noch schwierig, einen Song zu finden, der Jury und televoting gleichermaßen anspricht.
So bleiben darf es auf jeden Fall nicht.
Sehr wahr. Im Zweifelsfall reicht eine Ballade oder Power-Pop mit starker Stimme und man bekommt schonmal 100 Jury-Punkte. Hat man auch bei Tschechien, Polen, Norwegen und reduziert auch bei Malta gesehen. Oder auch damals bei Isaak. So schwer ist es eigentlich nicht, auf die linke Hälfte zu kommen, wenn man voll auf den Faktor „Leistungssingen“ geht. Mit Isaak hat man echt einen Weg gefunden, zumindest eine der Punktehälften zu überzeugen, und in diesem Jahr war gar nichts in diese Richtung dabei. Am ehesten noch Myle mit „a ok“. Daher die Bitte an den SWR: Findet die starken Stimmen in unserem Land, selbst wenn es wieder ein Straßenmusiker sein muss.
An Isaak habe ich auch gedacht. Oder an Moss Kena. der hatte nicht nur eine tolle Stimme, sondern Ausstrahlung.
Und ich finde, dass ja nicht wirklich Sarah das Problem war, sondern schlicht und einfach der Song.
Ich verstehe diese Schlussfolgerung nach wie vor nicht. Ja, Sarah war sympathisch, und ja, Sarah hat ordentlich gesungen und ihren Popo professionell nach links und rechts gestreckt … ABER: Sarah hat sich auch entschieden, mit diesem Lied am VE teilzunehmen, und deshalb ist sie in meinen Augen die Mutter aller Probleme, die daraus folgten. Jeder, der den ESC auch nur ein wenig versteht, wusste auch von Beginn an, dass Fire ein Punkterohrkrepierer war, und genau deshalb nehme ich Sarah auch die Ich-bin-ESC-Fan-Performance nicht ab. Wer ein Lied wie Fire für eine gute Idee hält, ist kein ESC-Fan, sondern höchstens ein Casual Viewer. Das Ganze wirkte unglaubwürdig, zumindest auf mich. Andererseits glaube ich Sarah, dass ihr das Abenteuer ESC Spaß gemacht hat, und die Freude am ESC ist doch das allerwichtigste.
Aber dann haben auch die Verantwortlichen vom SWR total versagt. Wenn diese Leute eine Ahnung vom ESC und deutscher VE haben, dann hätten sie wissen müssen, dass Sarah Engels den Vorentscheid gewinnen kann und „Fire“ beim ESC keine Chancen haben wird.
Es ist einfach zum Verzweifeln. Deutschland bringt nix auf die Kette.
Klar, der SWR müsste als ESC-taugliches Quality Gate für Liedvorschläge fungieren, und bei dieser Aufgabe hat der SWR dieses Jahr zu 100 % versagt. Keines der deutschen VE-Lieder wäre über Platz 20 hinausgekommen, wenn überhaupt.
Genauso sehe ich das auch. Der SWR hätte Sarah überzeugen müssen, mit einem anderen Titel anzutreten. daher haben Sarah UND der SWR komplett versagt.
Ich muss auch sagen, dass sie das ganze natürlich hochprofessionell gemacht hat, da sie sich im business auskennt, aber wenn man mit einem Female Empowerment Song antritt, dann sollte man mit Fragen zum Feminismus rechnen. Nun habe ich gelesen, dass sie da auf die Frage, ob sie eine Feministin sei etwas in der Art geantwortet hat, wie: „So weit würde ich nicht gehen. Ich hasse Männer nicht. Mein eigener Mann ist ganz lieb.“ Man hätte sich ja schon wenigstens mal kurz mit dem Thema auseinandersetzen können, das man besingt. Bitte erkläre der Sarah doch mal jemand kurz, dass Feminismus nicht Männerhass ist. Das ist für mich wirklich eine maximal unangebrachte Antwort in 2026. 🫣
Echt? Das hat sie gesagt? 🤣😱
Tja, unsere Sarah kann am Ende des Tages hauptsächlich eines: Bouelavrd auf Bild-Niveau …
Auch wenn es mir leid tut, so schätze ich sie auch ein …
Da muss man sich aber auch fragen, ob Feminismus nicht nur bei Sarah, sondern generell in der allgemeinen Wahrnehmung in Deutschland falsch konnotiert ist. Sarah kann doch trotzdem für (emotional) starke Frauen einstehen. Ich sehe da jetzt noch keinen Widerspruch.
Ich auch nicht👍!
Ohne ihr zu nahe zu treten (auch wenn ich das jetzt wohl tun werde), aber sie ist vielleicht ein bisschen einfältig, wenn nicht gar zu sagen dümmlich.
Aber sie ist trotzdem professionell, macht das, was man ihr vorgibt, und kann sich durch Business-Erfahrung flexibel auf jede Situation einstellen. Eben ein richtiges Arbeitstier. Man hätte ihr ein gutes Lied auf den Leib schreiben müssen anstelle dieser Gedächtnisnummer aus dem Jahr 2005.
Eigene gute Ideen hat sie leider nicht und da haben ihr und ihrer Entourage in Sachen ESC einfach der Horizont und Urteilskompetenz gefehlt. Wenn man als Künstler im Jahre 2026 auch nur ein bisschen Respekt vor sich selbst hat und darauf achtet, wie man sich in der Welt präsentiert, dann tritt man nicht mit einem Lied wie „Fire“ an. Aber das wird jetzt eben für immer in ihrem Lebenslauf stehen. Das und „Hauptsache Alessio gehts gut“. Das sind jetzt die beiden Säulen, die Sarah Engels in der deutschen Popkultur errichtet hat, und da ist sie auch einfach selbst Schuld.
Es stellt sich die Frage,
ob man jetzt eine schuldige Person suchen muss, demotiviert das nicht sämtliche zukünftige Künstler…?
oder ob man versucht aus den Fehlern zu lernen und sich auf eine Verbesserung konzentriert…? 🤔
Verliert man sich da nicht zu sehr in der Vergangenheit und vernebelt den Blick in die Zukunft ? Change what you can change …! Das was die letzten Jahre nicht ideal gelaufen muss man ohne Emotionen analysieren und in mit mehr Enthusiasmus und Mut in einen neuen Act für 2027 umsetzten. 😂!
Wie sehr Sarah Fan ist, lassen wir mal dahingestellt sein. Viele Fans sind ja auch gerne mal etwas nostalgischer drauf. Das zeigt schon allein der Hype um Finnland dieses Jahr. Aber ja, Sarah hat bei der Songauswahl nicht nach vorne gedacht.
Diejenigen, die den Song für den Vorentscheid zugelassen haben, aber auch nicht! Und das ist viel schlimmer! Die Bewerbung steht schließlich jedem frei und nicht nur denen mit aktuellem, eurovisionärem Sachverstand. Aber die Entscheider, die sollten den haben und nicht nur auf Namen für die Einschaltquote schauen. Oder dem Namen dann gegebenenfalls anraten, einen anderen Song auszuwählen.
Ja das ist die Hauptursache unserer Pleiten. Wir haben im Vorentscheid nie außergewöhnliche, originelle oder mutige Lieder im Angebot. Entweder gelingt es überhaupt nicht an solche Lieder zu kommen? Oder solche Lieder werden aussortiert.
Der letzte allein vom NDR veranstaltete Vorentscheid hatte Ryks „Oh Boy“ und Galants „Katze“. Vor allem „Katze“ hat mir sehr gut gefallen und ist einer meiner liebsten deutschen VE-Songs der letzten Jahre, auch wenn da die Messlatte natürlich nicht sonderlich hoch liegt.
Der NDR war schon irgendwo auf dem richtigen Weg und auch Alex Wolfslast beim Songcheck hat gezeigt, dass sie auf jeden Fall weiß, worauf es ankommt. Das mit Eskimo/Electric Callboy ging aber auf ihre Kappe damals, glaube ich. Aber sie hat aus ihren Fehlern gelernt und wollte es besser machen, aber es gibt eben hierarchische Widerstände beim ÖRR, gegen die man nur schwer ankommt.
Der SWR hat gesehen, was beim NDR in die richtige Richtung ging, und dann hat sich dann einfach entschieden, alles anders zu machen. Und wo ist diese Tina Sikorski?
Der Wurm muss aber doch nicht dem Angler schmecken,,,,
Da hast du mich missverstanden … ich meinte lediglich, dass Sarah eine gute Stimme hatte und dass sie sich reingehangen hat. In anderen Posts hier habe ich schon desöfteren geschrieben, dass ich es nicht verstehe, wenn Leute sagen: An Sarah lag es nicht. Denn SIE hat sich für dieses Lied entschieden. Daher liegt auch die Schuld ganz klar bei Sarah. Sie hätte sich eher an eine Ballade halten müssen, damit ihre Stimme besser zur Geltung kommt. 🙂
Deswegen geben ich dir an allem recht! Schön, dass du es ebenso siehst, weil immer alle Sarah in Schutz nehmen. Der Kern des Problems lag daran, dass Sarah so einen Song geschrieben hat und ihn für den ESC erwogen hat.
Ich finde nicht, dass man das als Kern des Problems bezeichnen kann. Der liegt für mich immer noch beim SWR. Dass Sarah den falschen Song eingereicht hat, ist höchstens die kausale Ursache der ESC-Pleite. Ähnlich wie bei Jendrik. Auch Lord of the Lost hätte man wahrscheinlich zu einem ihrer anderen Songs raten sollen.
Sehe ich natürlich auch so und hatte es vorhin einem Post geschrieben. Dass sarah diesen Song einreicht ist das eine, dass aber der SWR diesen zulässt, ist gravierend. Bei LOTL gebe ich dir ebenfalls recht. War ein weichgespülter Song, der ihnen nicht gerecht wurde. Ähnlich seheich das mit wavvyboi. Wenn ich Black glitter (im Camp entstanden) mit Wanderlust vergleiche, sieht man einfach den Unterschied.
Ah, gut. Dann sind wir uns ja einig. ☺️
Diskrepanz-Konstellationen sind in Deutschland generell gefährlich. Egal ob ein Star gegen viele No-Names oder umgekehrt. Wir hatten schließlich schon öfter „star“-bespickte Vorentscheidungen und gewonnen hat dann immer die unbekannte Wildcard (Max, Elaiza). Wobei bei Elaiza auch dieses dämliche Wertungskonzept mit den drei Runden eine Teilschuld hatte.
Kann durchaus sein, dass man Schätze weggeworfen hat. Nach eigenen Angaben hat man sich ja nicht streng an die Marktforschungsergebnisse gehalten. Und wer weiß was vorher schon ausgesiebt wurde.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass so einiges weggeworfen wurde. Es gibt immer musikalische Perlen unter so vielen Einsendungen.
Ich finde solche Vermutungen immer kritisch, egal ob was dran sein könnte.
Das Hauptproblem ist ja eher, mit welchen Zielvorstellungen man reingeht, welchen Kriterienkatalog man kommuniziert und ob sich dadurch interessante Acts überhaupt angesprochen fühlen.
Und zu den bekannten Namen: Gerade Dara hat jetzt gezeigt, dass man als national bekannter Star mit gutem, esc-tauglichem Song und professioneller Inszenierung den ESC gewinnen kann. Oder zumindest sehr gut abschneiden wie Australien. Das sollte doch eigentlich mal ein Ansporn sein. Ich fürchte nur, es mangelt hierzulande weiterhin an Material was Songs und Bühnenvision betrifft bzw. es wird nicht erkannt und in den Vorentscheid gebracht.
Gegen Songwriting-Camps habe ich jetzt nichts, aber auch dort braucht es dann genug frischen Impact. Der dänische Song stammt ebenfalls aus einem Camp, wenn ich da jetzt nichts verwechsle. Und einer der Autoren von Bangaranga (Dimitris Kontopoulos) gehört ebenfalls zu den notorischen ESC-Vielschreibern. Vielleicht sollten wir uns nach Siegel und Raab mal auf die Suche nach einem deutschen ESC-Hero der dritten Generation machen.
Dabei gibt es in Deutschland ja genug Musikproduzenten, die aber wohl kein großes Interesse am ESC haben, weil sie ihn schlichtweg nicht brauchen oder negative Vorurteile haben.
Im Norden, Osten oder Balkan ist das hingegen fast die größte Ehre, die man bekommen kann
Oder sie haben Angst vor shit Storm, es ist ja eine weit verbreitete Meinung, „ äh wir werden eh letzter“..🤔! Wer stellt da gern zur Verfügung..? Da muss man schon sehr tough sein😁
Und: NEIN es liegt nicht an „wir sind so unbeliebt“. In Estland und Lettland waren Abor und Tynna nach dem ESC zu einem riesen Chartshit avanciert.
Brisante Neuigkeit: Um beim ESC „beliebt“ zu werden, benötigt man gute Songs.
„Wir sind so unbeliebt“…stimmt…solange Deutschland unbeliebte Songs entsendet
Hans-Ulrich Görges, schon beim Stern nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte, darf jetzt bei WELT online schwadronieren: „Ich habe den ESC zwar nicht gesehen, aber es war ja so schrecklich“
…natürlich mit sexistischen Anmerkungen über Daras Brüste gespickt…Altherrenwitze
WELT halt… hat mit Seriosität nix (mehr) am Hut.
Der ganze Springer-Haufen plus Focus… mehr schreib ich besser nicht.
„Otto-Normalverbraucher“ in Deutschland sucht sich halt immer den Song aus, der am Wenigsten anecken könnte, kein Mut zum Risiko. Da ist eine hintere Platzierung vorprogrammiert. Natürlich muss im Vorfeld das entsprechende Angebot vorhanden sein, das war dieses Jahr offensichtlich wieder mal nicht der Fall.
Wir hoffen auf Besseres im nächsten Jahr.
P.S. Herr Schorn war wirklich sehr nervig in vielerlei Hinsicht.
„Das reicht alles für ein etwas besseres Mittelfeld im jeweiligen Land – aber eben nicht einmal annähernd für Punkte.“
Von „besserem Mittelfeld“ kann man nur bei Luxemburg sprechen. Platz 13 (Schweiz, Österreich) ist genau die Mitte, Platz 15 (Israel, Italien) hinteres Mittelfeld und Platz 18 (Griechenland) sowie 17 (Albanien) bereits das letzte Drittel. Bei jenen fünf Ländern, in denen „Fire“ nicht hinten platziert war, liegen jeweils zudem Sympathiestimmen nahe. Der Beitrag wurde also kaum Opfer des Punktesystems, wie man das 2015 noch von „Black Smoke“ behaupten konnte, sondern fand schlicht bei der Gesamtheit der Abstimmenden keinen Anklang. Gleiches gilt im Übrigen auch für die anderen beiden „zero pointer“ des diesjährigen Finales.
Dennoch plädiere ich dafür, das Punkteschema, welches mal für ein Teilnehmer:innenfeld von unter 20 und ohne das Phänomen sicherer Punkte erdacht wurde, den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Platz 25 oder 22 braucht für die Wertung ja keinen Unterschied zu machen; Platz 11 oder 25 sollte das aber schon, wenn man keine Verzerrungen in der Hinsicht haben will.
Aber jetzt sagt mal, ich habe heute so oft gelesen dass uns keiner mag oder wir unbeliebt in Europa sind. Ich halte dass für völligen Quatsch. Weil dann wären ja auch die besseren Ergebnisse der letzten beiden Jahre nicht passiert. Also was ist dran an diesen meiner Meinung nach völlig haltlosen Theorien?
Ganz einfach: Leute die sich das ganze Jahr nicht für den ESC interessieren kommen aus ihren Löchern gekrochen und geben natürlich nicht dem schlechten deutschen Song die Schuld sondern dem „bööösen“ Ausland. Ist ja bekanntlich viel einfacher die Schuld bei anderen zu suchen.
Sich einzugestehen, dass der eigene Beitrag komplett daneben war, ist für manche schwierig. Dann lieber einen Schuldigen suchen … das böööööse Ausland!
Aber alle schreien wieder man mag uns nicht und tun den dt. Beitrag plötzlich schön reden, derweil braucht es jetzt kein schön reden, gerade gegenüber dem SWR nicht. Deutsche Stars ziehen im Ausland nicht. Sarah hat dank ihrer dt. Follower gewonnen, aber im Ausland war das alles nichts wert.
Platz 25 beim „rest of the world“ ist wirklich eine unfassbare Klatsche. Global auf dem letzten Platz, eindeutiger geht es nicht. Da hilft auch kein Schönreden mehr alá „Sarah hat das toll gemacht und uns sympathisch vertreten“.
Lieben Dank für die Detailergebnisse. Ich war fünfmal in der Stadthalle und habe Sarah plus Tänzerinnen dreimal performen sehen. In der Halle wurden sie mehr gefeiert, als ich es für möglich gehalten hätte. Denn „Fire“ ist eine Kopie von der Kopie von der Kopie. So findet der Song auch in den deutschen Charts kaum Beachtung. Im Radio habe ich ihn noch kein einziges Mal gehört. Somit ist die Platzierung völlig in Ordnung. Wer da wieder Verschwörung wittert: „Keiner mag uns, obwohl wir ALLES zahlen, mimimimimi“, sollte sich mal genauer informieren. Auch darüber, was eine vierstündige Liveshow mit der sensationell guten Quote der ARD kosten würde, wenn sie sie selbst produzieren würde.
Für mich liegt der Hund beim deutschen Vorentscheid begraben. Ich würde niemals das Publikum darüber entscheiden lassen, wen wir zum Contest schicken. Also wenn man Deutschland weit oben sehen möchte. Das Publikum wählt nun mal das Bekannte. Mir ist es übrigens egal, wo Deutschland mit einer Kopie landet. Ich habe Dara gefeiert. Ihr Song und ihre Performance waren irrsinnig frech und fürs junge Publikum wie gemacht. Und die junge Zielgruppe votet. In diesem Sinne: Bangaranga und CU in Sofia.
Manchmal habe ich den Eindruck, hier in den Kommentaren wird es so schlimm wie bei Reddit. Das macht keinen Spaß.