
Beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien hat es die Schweiz und damit Sängerin Veronica Fusaro mit ihrem Song „Alice“ leider nicht ins Finale geschafft. Dabei hatte das Alpenland den ESC im Vorjahr sogar noch ausgerichtet. Aber: Die Schweiz will es erneut wissen und veröffentlicht schon jetzt Details zur Auswahl des Acts für den ESC 2027 in Bulgarien. Damit ist die Schweiz früh dran, ganz nach dem Motto: „Was du heute kannst besorgen …“. Bisher kennen wir nur aus Griechenland bereits solche Details.
In der Schweiz ist der Sender SRG für die ESC-Teilnahme zuständig. In Zusammenarbeit mit den Regionaleinheiten RSI, RTR, RTS und SRF wird die Schweizer Delegation erneut mit einem eigenen Song am ESC teilnehmen.
Vom 20. August bis 7. September können interessierte Künstler*innen ihre Bewerbungen einreichen. Die SRG hält grundsätzlich am bisherigen internen Selektionsverfahren fest, passt dieses jedoch gezielt an. Künftig wird die Auswahl weiterhin durch eine Kombination aus nationaler und internationaler Expertenjury sowie einer internationalen ESC-Fan-Jury getroffen, wobei beide Gruppen bewusst verjüngt werden, um aktuellen Vorgaben der EBU zu entsprechen. Neu ist zudem der Einsatz von KI-gestützten Analysen, während der forschungsbasierte Teil des Prozesses künftig vom Partner Puls Marktforschung übernommen wird.
Dazu Yves Schifferle, Head of Delegation:
„Wir wollen Songs und Artists finden, die international überzeugen und gleichzeitig authentisch zur Schweiz passen. Dafür entwickeln wir unsere Prozesse kontinuierlich weiter – auf Basis unserer Erfahrungen, mit neuen Ideen und modernen Instrumenten.“
Im Mittelpunkt steht eine verstärkte Suche nach geeigneten Songs und Acts. Da das bisherige SUISA Songwriting Camp künftig breiter ausgerichtet ist, organisiert die SRG im Sommer 2026 zwei eigene Camps, national und international. Ziel ist es, Schweizer und internationale Kreative zu vernetzen und neue Talente gezielt einzubinden, auch über offene Bewerbungen.
Teil der Neuausrichtung ist zudem ein Wechsel in der musikalischen Leitung: Lasse Nymann übernimmt die Funktion. Der norwegische Produzent und Songwriter war am ESC-Siegertitel „The Code“ beteiligt. Er folgt auf Pele Loriano, der nach zwölf Jahren zurücktritt, dem Projekt aber weiterhin verbunden bleibt. Man setzt auf Kontinuität.
Zudem wurde auch das Reglement des Schweizer Auswahlverfahrens veröffentlicht (mit der zusätzlichen Info, dass die rätoromanische Fassung in Kürze folgt). Auch in dieses Regelwerk wollen wir natürlich einen Blick werfen, denn es fallen spannende Passagen auf.
Zum einen: „Mit der Einreichung bestätigen die Rechteinhaber, dass sie zur Einreichung berechtigt sind, dass alle Beteiligten mit der Teilnahme einverstanden sind und dass dieses Reglement sowie die internationalen Regeln der European Broadcasting Union akzeptiert werden.“ Damit umschifft (hehe, wegen Yves Schifferle) man natürlich Acts, die zwar gewählt werden, dann den ESC aber zum Beispiel boykottieren oder die EBU scharf kritisieren. Es soll ja „akzeptiert“ werden. Das zeigt auch dieser Passus: Die Gewinner verpflichten sich, den Song am Eurovision Song Contest 2027 zu präsentieren und die Schweiz zu vertreten.
Dann erfahren wir hier nun auch etwas zum Prozess: Die finale Auswahl erfolgt über mehrere Selektionsstufen durch ein nationales und internationales Zuschauerpanel sowie eine 25-köpfige internationale Fachjury UND „Alle Bewerber:innen erfahren bis spätestens Ende 2026, ob ihr Song ausgewählt wurde.“ Spannend! In der Schweiz wird also zum Jahreswechsel bereits feststehen, wer das Land beim ESC 2027 vertreten wird.
Veronica Fusaro vertrat die Schweiz beim ESC 2026 in Wien mit dem Song „Alice“ und scheiterte im zweiten Halbfinale knapp.
Wie blickst Du auf diesen Auswahlprozess? Ist das erfolgversprechend? Lass uns Deine Meinung gerne in den Kommentaren wissen!
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Nach dem kleinen Ausrutscher mit einem Albumfüllsong besinnt sich die Schweiz wieder.
Jetzt macht die Schweiz das Gleiche wie Deutschland und nutzt Marktforschung! Und das mit der KI kann man lassen, das führt zu nichts!
Die Marktforschung gibt es schon sehr viele Jahre!
Ich weiß
Dein Satz suggeriert, die Schweiz hätte das von Deutschland „geklaut“. Ist aber umgekehrt. 🙂
Ja, weil bellamarcella es geschrieben hat. 🙂
Blitzmerker!
Matty:
Artikel:
Übersetzung: jeder eingereichte Song wird auf KI-Elemente überprüft. Scheint mir den richtigen Weg.
Marktforschung wurde ich stattdessen auslassen – das Ergebnis heißt Bügeleisenmusik und wenn KI eins liefert, ist es … Bügeleisenmusik.
Für mich klingt der Einsatz von KI-gestützten Analysen nicht danach, dass die Songs nach KI-Einsatz überprüft werden, eher danach das man KI als eine Art Entscheidungshilfe bei der Songwahl genutzt wird.
Es ist die gleiche Software.
Innerhalb der ARD liegt die Federführung für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beim Südwestrundfunk (SWR).
Das heißt wahrscheinlich, dass sich bis nach der WM wenig tut in Sachen ESC.
Man muss halt Prioritäten setzen!
Das hat doch nichts miteinander zu tun.
Natürlich.
Die wenigsten Mitarbeiter hinter der Kamera sind ja nur an ein Projekt gebunden.
Sport und Unterhaltung sind zwei völlig verschiedene Dinge, da gibt es keine Überschneidung.
Ich hätte jetzt fast gesagt, noch eine schlechte WM-Nachricht, aber andererseits ist das ja Undav-Land!
Aus dem deutschen WM-Kader stammen fünf Spieler gebürtig aus Baden-Württemberg:
Oliver Baumann, Joshua Kimmich, Pascal Groß, Nico Schlotterbeck und Jamal Musiala.
Beim VfB spielen Alexander Nübel, Angelo Stiller, Jamie Leweling und Deniz Undav. Diese sind ebenfalls in der Nationalmannschaft.
Baumann sieht auch noch recht fesch aus.
Absolut, das ist mein Liebling! 🥰
Erste Anzeige im Montagskicker war Baumann – für Feuermelder! Bin wohl nicht die Zielgruppe.
Als Haribo-Fan solltest du lieber bei deren WM Tippspiel mitmachen!
Finale 🇪🇸 2 – 🏴 1!
Langweilig. Du bist also der Kapitallebensversicherungstyp.
Mochte Ter Stegen ganz gerne. 😁
Alter Schwede, was hier manchmal für Zusammenhänge hergestellt werden.
Habe auch die KI befragt, kenne die Songs, Genres und Interpreten also schon.
Mit dem Passus, dass sich der Gewinner/die Gewinnerin zur Teilnahme verpflichtet, wollte man wohl einen zweiten Fall „Kings Elliot“ verhindern:
https://www.watson.ch/schweiz/eurovision-song-contest/421092923-schweizer-saengerin-kings-elliot-verzichtet-wegen-israel-auf-esc
Für die Schweiz ist es dieses Jahr maximal unglücklich gelaufen. Kein Songwriting-Camp mehr, das starke Songs in den Auswalprozess spült. Eine Gewinnerin, die aus politischen Gründen abspringt. Und dann das Pech, ins „starke“ Semifinale gelost zu werden. Was man beeinflussen kann, hat man nun fürs nächste Jahr korrigiert. Gut gemacht!
Das hab ich garnicht mitbekommen
Das habe ich auch nicht mitbekommen, vor allem ist es spannend, dass Kings Elliot in der Auswahl war, da sie auch 2024 auf der Wunschliste von ESC kompakt stand, als es damals im Sommer mal eine Umfrage gab, welche Acts sich für die deutschsprachigen Länder gewünscht werden, woran ich mich erinnert habe:
https://esc-kompakt.de/esc-kompakt-wunschliste-2025-jetzt-ueber-eure-wunsch-acts-fuer-die-schweiz-abstimmen/
Man hat immerhin sein bestes gegeben, und Benke, sowie Melodifestivalen Hus-Tänzer angeheuert (Pauline Eddeborn) und Dea Norberg höchstpersönlich stand am Mikrofon hinter der Büne
Interessant. Noch ein Fall, wo wir uns mit einem schlechteren Song zufrieden geben mussten. Und dann gibt es Leute, die behaupten, der Boykott würde nichts bewirken.
Und der bewirkt was?
Kläre mal auf!
Weiß man denn sicher, dass sie eigentlich die Siegerin der Auswahl war? In dem Artikel steht das nicht so klar.
Nein das weiss man nicht sicher. Aber auf jeden Fall hat der Rückzug den Sender in eine unangenehme Lage gebracht, was ihn dazu gebracht hat, neu diesen Passus einzuführen.
Welche Gewinnerin denn ?
Mit den Augen.
Im Mai 2027 wissen wir ,mehr.
Für mich die interessanteste Veränderung, und eine logische Konsequenz
aus dem ESC 2026.
Sicher ein guter Weg. Auch wenn sie für manchen momentan „bäh“ sind
Die Svhweiz bestückt ja keinen Vorntscheid. Daher reicht auch diese eine Perle.
„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ ist kein ESC-Sprichwort.
Für mich hat es keine entscheidene Relevanz, wann die Vorbereitungen starten,
Aber wichtig, um Vorbereitungen danach zu treffen, wie Staging, Live-Performance etc
Die Schweiz macht es richtig: Es wird losgelegt und kommuniziert👍.
Trotz des Ausrutschers in diesem Jahr spricht die Erfolgsbilanz des Verfahrens ja für sich. Insofern ist es eine sehr verständliche Entscheidung, mit kleinen Verbesserungen weiter zu machen. Interessant am Regelwerk finde ich, dass der Song nicht vorher veröffentlicht werden darf. Das war bei „Alice“ ja anders.
Also wenn ich am Bewerbungsprozess teilnehme und dann doch nicht antreten will, dann droppe ich einfach den Song und werde disqualifiziert 🙂 Von einer Strafe steht im Reglement nämlich nichts.
Die Schweizer haben s!ster und 🔥 verschmäht, sie können gerne hinter den Bergen bleiben!
Und womit?? Mit Recht!! 😜
Du kannst ja gerne da Urlaub machen, statt Dich mit den Abtrünnigen zu verbrüdern!
Ach komm, als ob du da anders denken würdest. 😅
Falls du fragst: Ne, bisher leider kein Flirt. 😐
War klar, sonst hättest Du das ja “hin und wieder” gepostet!
Ja okay, vielleicht poste ich etwas mehr als gedacht, zu viele Eindrücke bisher. 😅
Interessant ist auch, dass es neu den Teilnehmer:innen verboten ist, über den Ablauf des Auswahlprozesses zu sprechen. Dies hat Veronica in diesem Jahr sehr freigiebig getan, wo ich mir manchmal schon dachte, dass das den Verantwortlichen bei der SRG nicht unbedingt gefallen dürfte.
Das Wichtigste ist aber, dass mit dem neuen Reglement verhindert wird, dass sich erneut ein Albumtrack an den ESC verirrt, wo dann die Interpretin selbst „überrascht“ ist, dass er ausgewählt wurde.
Ach wenn es mal aus Deutschland so früh Informationen geben würde! Ein schöner Traum wäre das. Mit dem SWR hat sich die Öffentlichkeitsarbeit sogar verschlechtert gegenüber dem NDR. Und diese war schon sehr mau.
Deutschland bräuchte endlich einmal wieder einen Beitrag, der richtig gut ankommt. Bei den Fans, bei den Deutschen, bei den Buchmachern. Die Hoffnung darauf kann man durchaus haben. Schließlich wer hätte es für möglich gehalten, dass plötzlich Dänemark zu den Favoriten zählt.
Die KI hat auch Aserbaidschan nicht geholfen.
Schweden auch nicht.
Weißt du mehr?
Es gibt einen Artikel über Björn Ulvaeus und seiner Meinung zu KI:
https://www.expressen.se/noje/musik/bjorn-ulvaeus-jag-skulle-ha-anvant-ai/
Bei zwei Wettbewerbstiteln des Melodifestivalen wurde teilweise eine KI verwendet:
https://www.dn.se/kultur/tva-av-arets-latar-i-melodifestivalen-gjorda-med-ai/
Es handelt sich dabei um die der Brandsta City Släckers und von Meira Omar.
An dieser Stelle gleich schon mal der Wunsch für nächstes Jahr einen Schweizer Act für die ESC Kompakt Reactions zu bekommen, ob vielleicht sogar Veronica Fusaro Lust und Zeit hätte dabei zu sein, ihr euch traut mal bei Hazel Brugger oder Sandra Studer anzuklopfen (gut, wer weiß ob ihr die Möglichkeit überhaupt habt die zu erreichen) oder eben ein früherer Teilnehmer, so oder so es wäre richtig stark!
WM geht nachher los, Eröffnungsspiel ist Gottseidank in Mexico. Mein Traum ist, dass der Iran gewinnt und dass Mehdi Taremi das MAGA-Basecap, das Trump ihm bei der Pokalübergabe aufzwingen will, auf den Boden wirft. In der Realität wird Rodri oder Mbappé das mit grimmigem Blick über sich ergehen lassen. Was für ein Disaster für die USA, sogar Russland bemühte sich mehr als Gastgeber. Immerhin ist Schottland dabei.
Und am Ende wird Deutschland Weltmeister! 🥳
Endlich gehts los! Bin schon ziemlich aufgeregt!
Ich eingeschränkt. Erst mal wegen des ganzen Dramas, zum anderen sind wir nicht so dolle und wie Baumann runtergestuft wurde ist echt unfair.
Bin auch nicht so aufgeregt.
Deutschland fliegt spätestens im Achtelfinale aus der WM raus.
Da kommt Deutschland zumindest weiter als … 🙈 *duckundweg*
Als „emotionaler Italiener“ blutet mein Herz. 😀
Das kann ich mir vorstellen. 🙃
Meine größten Sympathien hat Norwegen – zumal die Verbandspräsidentin als Einzige lautstark Kritik an Infantino übt.
Unabhängig davon, dass ich von dem KI-Konzept überhaupt nicht überzeugt bin, finde ich es sehr lobens- und beneidenswert, dass man jetzt schon einen genauen Plan hat und bereits alles perfekt organisiert scheint.
Shakira war schon mal mega!💃
Fand es auch cool, aber kommt nicht an Waka Waka ran, meiner Meinung nach
Viel mehr als den Auftritt von Shakira hat das ZDF leider nicht übertragen.
FIFA ist wohl pleite, warum sonst diese lahme 🔥 Kopie ohne Superstar?
Enjoy the game!
Der Friedenspreis war doch teuer genug. Also muss man wo anders sparen. 🫣
Du hast wohl Shakira verpasst 🤔
🙄 Mir persönlich völlig schleierhaft, wie man sich den Eurovisionsbeitrag des eigenen Landes ohne öffentlichen Vorentscheid einfach so vorsetzen lassen kann. Ich bin da in Deutschland jedesmal zum Amokschreiber geworden … 😠😡🤬
Bin gespaant wie das Ergebnis lautet.