Eberhard Forcher beendet ESC-Scout-Einsatz für ORF und verteidigt Cosmó gegen Online-Hass

Nach zehn Jahren beendet Eberhard Forcher (Aufmacherbild) seinen Einsatz für den ORF als Eurovision-Scout. Während der Musikexperte mit Stolz auf seine ESC-Erfolge zurückblickt, nennt er keinen konkreten Grund für seinen Rückzug von der Aufgabe. Gleichzeitig verteidigt er Cosmó, den Sieger des österreichischen Vorentscheids, gegen Hasskommentare und -attacken aus dem Netz. Er befürchtet, dass dieses Online-Pöbeln künftig mehr und mehr Künstler*innen von einem Engagement für den ESC abhalten könnte.

Servus, mach’s guat: Mit einem Facebook-Post hat Eberhard Forcher ganz nebenbei das Ende seiner ESC-Scouting-Tätigkeit für den ORF angekündigt – und das nach zehn Jahren. Nicht ganz zufällig wurde der Beitrag am Tag der Vorentscheidung Vienna Calling – Wer singt für Österreich? veröffentlicht. Mehrere der dort antretenden Acts waren unter anderem von ihm entdeckt und dem ORF für den ESC vorgeschlagen worden.

Zufrieden war er mit der finalen Auswahl der zwölf Acts für den Vorentscheid dennoch nicht. Wie Eberhard Forcher in seinem Post schreibt, „erfolgte die heurige Auswahl letztendlich durch die Fernsehredaktion und der ist es natürlich in erster Linie darum gegangen, ein möglichst breites musikalisches Spektrum abzubilden. Man musste auf ein halbwegs ausgeglichenes Verhältnis Frauen/Männer, Deutsch/Englisch/Dialekt bzw. Uptempo/Balladen etc. achten. Leider sind unter diesen Vorgaben ein paar der interessanteren Acts gar nicht erst zum Zug gekommen.“

Dennoch sei das nicht der Grund gewesen, warum er beim Vorentscheid in Wien nicht vor Ort war. Vielmehr plane er seine Asien-Auszeit nach dem ESC-Scouting immer lange im Voraus. Und als er die Reise gebucht habe, sei noch nicht klar gewesen, dass es in diesem Jahr eine TV-Vorentscheidung geben würde. Auch wenn das versöhnlich klingt: In Kombination mit den übrigen Aussagen im Post wirkt es durchaus so, als sei der Abschied vom ESC-Scouting nicht ganz grundlos erfolgt. Auf eine entsprechende Anfrage von ESC kompakt hat Eberhard Forcher bislang nicht reagiert.

Rückblickend hebt er hervor, dass seine ESC-Reise vor über zehn Jahren ebenfalls mit einer TV-Show begonnen habe – damals gewann Zoë (Straub) den österreichischen Vorentscheid. Nun sei diese Reise wieder mit einer TV-Show zu Ende gegangen. In seiner Bilanz nennt er einen ESC-Sieg, einen dritten Platz, mehrere starke Finalplatzierungen sowie internationale Streaming-Erfolge – etwa „Halo“ von LUMIX feat. Pia Maria mit über 50 Millionen Streams.

Am Dienstag schob Eberhard Forcher einen weiteren Facebook-Post nach. Darin kritisiert er deutlich den „Online-Mob“, der sich nun den „Vienna Calling“-Sieger Cosmó vorgenommen habe. Der 19-Jährige sehe sich aktuell einer Welle an Häme und Online-Attacken ausgesetzt. Forcher verallgemeinert diese Beobachtung und stellt eine zunehmende Verrohung der Debatte fest. Das Niedermachen von Songcontest-Acts habe in Österreich zwar Tradition, doch „so schlimm wie heuer“ habe er es in zehn Jahren nicht erlebt.

Weitere prominente Beispiele, die von anonymem Hass und Spott aus dem Netz getroffen worden seien, nennt er ebenfalls: Conchita Wurst und JJ. Beide hätten letztlich mit ihrem ESC-Sieg die passende musikalische Antwort gegeben. Sein Appell an Cosmó: selbstbewusst bleiben. Der Song habe durchaus ESC- und Hitpotenzial.

Eberhard Forcher warnt zudem, dass eine solche Hasskultur potenzielle ESC-Bewerber*innen künftig abschrecken könnte. Ob der kurzfristige Rückzug von Tamara Flores vom österreichischen Vorentscheid ebenfalls mit negativen Kommentaren im Netz zu tun hatte, lässt Eberhard Forcher offen.

Wie schätzt Ihr den Rückzug von Eberhard Forcher als ESC-Scout für den ORF ein? Und glaubt Ihr, dass Künstler*innen sich wegen Hasskommentaren im Netz gegen eine Teilnahme an einem ESC-Vorentscheid entscheiden? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

60 Comments
Matty
Matty
3 Monate zuvor

Auweia, der Hate gegen Costa geht schon mal gar nicht! Rhat verdient gewonnen und ich wünsche ihm viel Erfolg beim ESC!

Last edited 3 Monate zuvor by Matty
mauve
mauve
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Costa? Wer ist das denn?

Matty
Matty
3 Monate zuvor
Reply to  mauve

Ich meine Cosmó; Costa Cordalis lebt leider nicht mehr. Ich hasse zutiefst diese Autokorrektur bei der Eingabe von Kommentaren übers Smartphone.

mauve
mauve
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Smartphone kann ich gar nicht … ich tippe fast immer daneben, dann sehen meine Sätze aus wie Hieroglyphen … 🙂

Shamso
Shamso
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Geht mir auch oft so. Das nervt dann.😵‍💫

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Shamso

Ich Wechsel ja auf dem Handy ziemlich genau 50-50. Auf die Sprache achte ich dabei öfter nicht. Da kommen dann zT Wortketten raus, die es nicht mal gibt, Nerv.

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Man kann das ausschalten. Ebenso hilfreich ist das eigene ‚Wörterbuch‘ ab und an zu löschen, damit es weniger Typfehler gibt.

Udo Schmidt
Udo Schmidt
3 Monate zuvor

Diese Hater könnten einem eigentlich fast leid tun… Offenbar ist das der einzige Sinn ihres Lebens, anonym ihren Hass und Ärger rauszulassen, die Unzufriedenheit über ihr eigenes Leben. Da gehört ein Riegel vorgeschoben – Profile nur noch mit Echtnamen wie bei einem Bankkonto. Nicht ohne Grund poste ich hier auch nur mit Echtnamen.

Aka Nichts
Aka Nichts
3 Monate zuvor
Reply to  Udo Schmidt

Nein, Echtnamen gehören nicht ins Netz. Es gibt viele gute Gründe anonym im Netz unterwegs zu sein. Je mehr von dir bekannt ist (wie eben zum Beispiel der Echtname), desto einfacher ist es deine Daten zu verkaufen oder gar deine Identität zu stehlen. Auch Stalking und Bedrohung wird dadurch wesentlich einfacher.

Shamso
Shamso
3 Monate zuvor
Reply to  Aka Nichts

Genau deshalb benutze ich auch nicht meinen echten Namen. Hier wäre es vermutlich total egal, aber in anderen Foren würde ich mich nicht trauen, meinen Namen anzugeben.

Thomas2000
Thomas2000
3 Monate zuvor
Reply to  Aka Nichts

Es mag gute Gründe geben, warum es besser ist, sich anonym im Netz zu bewegen.

Aber die Hasspostings würde sich jeder zweimal überlegen, wenn er,sie, es hier mit richtigen Namen spricht. Also ja, ich bin für Namenspflicht im Internet, weil das die Aggression zurückdrängen würde.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

also erst letztens hast du die sängerin leleka aus der ukraine hier extremst runtergemacht = gerade einer wie du sollte da mal schön den babbel halten.🐰

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Udo Schmidt

Nicht ohne Grund poste ich hier auch nur mit Echtnamen.

Deine Wahl. In meiner Arbeit (Personalbereich) bin ich ab und an überrascht was Leute online stellen. Persönliche Daten, Fakten oder Ansichten entscheiden damit über die Zukunft und zwar ohne dass ich etwas dafür tun muss.

Je seltener der Name ist, umso leichter ist es Infos zu bekommen, die meine Augen prinzipiell nicht sehen sollen.

Für manche Leute ist es einfach besser ein Pseudonym zu verwenden, entweder Selbstschutz oder damit die Familie kein Opfer von Hass wird.

Waterloo
Waterloo
3 Monate zuvor

Leute, Kritik ist nicht gleich Hass. Und ja, man darf den Beitrag hassen, wie man Schmuddelwetter, Linseneintopf oder Mathehausaufgaben hassen darf. Der ÖRF hat sich – wie der SWR – nicht mit Ruhm bekleckert bei der Auswahl seiner potenziellen ESC-Vertreter. Nennt es Abneigung oder Feindseligkeit – Hass kann man nicht verbieten. Liebe ebensowenig! Eine persönliche Anfeindung des Interpreten geht natürlich gar nicht!

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Monate zuvor
Reply to  Waterloo

Trotzdem muss man nicht immer gleich in Extreme verfallen. Hass ist so ein starkes Wort (auch wenn es sich eventuell durch inflationären Gebrauch mittlerweile etwas abschwächt, ich sehe das auch in der Gaming-Szene, hat ein Spiel etwas, das einem nicht gefällt oder das noch nicht ganz sauber funktioniert heißt es gleich: this game is unplayable). „Ich mag das nicht“ reicht doch aus.

benegigs
benegigs
3 Monate zuvor

Es ist doch einfach nicht mehr auszuhalten, dass Menschen ihren Selbsthass über das Internet auf ihnen selbst unbekannte Personen übertragen..

floppy1992
Mitglied
floppy1992
3 Monate zuvor

Wie ich vor ein paar tagen schon geschrieben habe:
Ist wahrscheinlich ganz gut, dass da jetzt mal ein Generationswechsel stattfindet.
Forcher hat sicherlich seine Verdienste um die österreichische Musikszene und die Sicht auf den ESC dort, aber sein Beuteschema war doch immer relativ eng und wurde erst durch die Jury-Beteiligung in den letzten drei Jahren mal etwas aufgebrochen.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor

Krach mit Conchita, jetzt Krach mit Forcher, kein Maskottchen – steht uns ein ESC des Zwistes und der Zwidernigl bevor?
Ich verstehe die Hysterie über Cosmo nicht wirklich. Auch wenn Nikotin meine 1. Wahl war, finde ich den Song ganz ok und sehe das Potenzial. Es ist nicht so, dass er ein vorhersehbarer Totalflop ist wie zB Jendrik oder der überforderte Rumäne vor 2 Jahren.

Last edited 3 Monate zuvor by 4porcelli - give The 🦦 what he needs
rainer1
rainer1
3 Monate zuvor

Meinst du etwa wrs 2022? Ich fand den überhaupt nicht überfordert, im gegentei, ich hatte eher das gefühl das er auf der bühne aufgeblüht ist.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1
rainer1
rainer1
3 Monate zuvor

Ach ja! Erfolgreich verdrängt.

Steffi*
Steffi*
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

WRS fand ich toll ( obwohl eher nicht meine Musik )! Er hat eine solche Freude ausgestrahlt während den wahrscheinlich tollsten Momenten seines bisherigen Lebens…:-)
Also, da konnte ich mich so richtig mitfreuen…:-))

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Monate zuvor

Dito

Steffi*
Steffi*
3 Monate zuvor

Mir hätte Nikotin auch richtig gut gefallen…aber Cosmo geht für mich auch absolut in Ordnung.
Aber ist schon ein wenig seltsam, was da alles so durchsickert. Ob es teilweise auch an den diesjährigen heftigen Sparmaßnahmen im Bereich Kultur liegen könnte, dass manches einfach nicht finanziert werden kann? Oder ist ein Sender davon nicht betroffen? Ich weiß es nicht.

Geri
Geri
3 Monate zuvor

Alles recht und schön aber Kritik muss man schon auch vertragen.
Wenn man einen song hat der von Tanz handelt dann sollte man es auch tun und nicht nur mit den Fingern zeigen.
Und diese sogenannten Tänzer gehen auch nicht. Bewegen sich ungelenk und diese jeans gehören verboten.

roxy
roxy
3 Monate zuvor
Reply to  Geri

Eberhard Forcher hat aber nicht Kritik angeprangert, sondern Hass. Da ist ein großer Unterschied.

Nick 98
Nick 98
3 Monate zuvor

Als bekennender ESC Fan kommen seit einigen Tagen in meinem sozialen Umfeld (Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, etc) immer wieder Leute auf mich zu, die meinen mir ihre (negative) Meinung über den österreichischen Act wissen lassen zu müssen. Und ehrlich, ich hab für jede Meinung ein offenes Ohr, aber kein Verständnis den eigenen Act so abzuwerten! Wer am Freitag Vienna Calling geschaut hat, weiß das Cosmo der würdige Gewinner war. Es gab ein Televoting, welches Cosmo gewonnen hat. Und ich bin mir sicher das keiner dieser „Fachexperten“ generell zum Telefon greifen würde, um für einen der 12 Acts zu voten. Zu teuer sind ihnen die 50 Cent bei einer Stimmabgabe.

Im Vergleich mit Conchitas Teilnahme kamen damals immer wieder Kommentare, die sich von der Figur Conchita angegriffen fühlten und sich statt der durchgeführten internen Auswahl, eine öffentliche Publikumswahl forderten. Diesmal gab es aber eine Publikumsentscheidung, es hat der Publikumsliebling gewonnen und die Leute sind wieder unzufrieden. Ich hab leider das Gefühl meine Landsleute lieben es den heimischen Act fertig zu machen und daran haben auch die vergangenen ESC Erfolge mit Conchita oder JJ nichts geändert.

Für mich persönlich war Cosmo, wie bereits erwähnt, der beste Act am Freitag und damit auch der rechtmäßige Vertreter Österreichs beim ESC. Ich wünsche mir das er sich derartige Kommentare nicht zu Herzen nimmt und freu mich darauf seine ESC Reise weiter zu verfolgen.

Last edited 3 Monate zuvor by Nick 98
Frenzi
Frenzi
3 Monate zuvor

Cosmó verdient keinen Hass. ☹️ Er hat einen wirklich interessanten Auftritt mit wenig Mitteln auf die Beine gestellt und „Tanzschein“ ist ein kreativer Song, der Spaß macht. Man muss den Song nicht mögen, aber wieso immer gleich hasserfüllt draufhauen? Danke an Herr Forcher, dass er was dazu sagt.

Ich habe generell das Gefühl, dass die ESC Community in den letzten Jahren aggressiver geworden ist. Kritik ist erlaubt, aber was sich die Künstler*innen teilweise online anhören müssen ist schlimm und hat mit gut gemeinter Kritik wenig zu tun. Ich habe ehrlich gesagt ein wenig Angst, was unserem deutschen Vertreter dieses Jahr so bevorsteht.

Last edited 3 Monate zuvor by Frenzi
Steffi*
Steffi*
3 Monate zuvor
Reply to  Frenzi

Kann Dir nur zustimmen! Ich finde diese Entwicklung einfach schrecklich. Manche Menschen sind direkt enthemmt im http://www….:-((((

cars10
cars10
3 Monate zuvor

Ja, Herr Forcher, es geht beim ESC und hierbei vorzugsweise gerade bei den deutschsprachigen Sendern nicht um Musik. Was dachten Sie denn?

Beim SWR häufen sich die Ungereimtheiten je näher der Termin rückt, wobei die Show am Samstagabend wahrscheinlich ähnlich schlimm wird wie in der ORF: die große Samstagabend-Show mit drei Moderatoren, fünf Gästen und neun Liedern. Das wird übel, ganz übel.

Annie
Annie
3 Monate zuvor

Gibt eben keine toxischere Fanbubble als ESC-Fans. Nix mit Family

doredo
doredo
3 Monate zuvor
Reply to  Annie

Richtig krasse Kommentare kommen da auch von außerhalb der ESC-Community. Ich hab letztens mal welche unterhalb einem hier verlinkten Artikel auf krone.at gelesen. Sollte man nicht tun, ich weiß..
Da wurde sich reihenweise echauffiert, warum es wieder so ein „anderer“ und kein „normaler“ Mensch sein muss.. 😬

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Annie

Vor einem Jahr, als Marko Bošnjak sich bei RTL Direkt geoutet hat, haben alle Medien in Kroatien innerhalb von Stunden die Kommentarsektion geschlossen. Leider war das ins Meta-Universum, auf X/Twitter und LinkedIn nicht möglich und es war wirklich übel, was manche Leute da von sich gaben.

Waren das ESC-Fans? Bestimmt nicht. Dennoch hat es Marko Bošnjak tief getroffen, weil er nicht auf solche Reaktionen vorbereitet war. Deswegen hat er sich zum großteil aus den (un)soziale Medien zurückgezogen.

Traffy
Traffy
3 Monate zuvor
Reply to  Annie

Jedes Fandom ist Toxisch. Die ESC Bubble Empfand ich für eine lange Zeit sogar noch „angenehmer“ als manch K-Pop, Gaming oder Anime Fandom.

Das Problem sind die Menschen an sich. Viele sind Frustriert und voller Selbsthass. Da so ziemlich niemand irgendwelche Konsequenzen durch Kommentare im Internet erlebt, lassen viele ihren Frust an anderen im Internet aus und Posaunen alles ungefiltert raus. Sie verrohen dadurch noch mehr.
Das sah man zuletzt ja auch an Olympia. Wie viele Sportler haben Hass und Frust der Leute abbekommen, aufgrund von Leistungen.

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor

Es ist wirklich erschreckend, wie sich einige Zeitgenoss:innen in der (vermeintlichen) Anonymität des Internets gehen lassen. Ich weiss nicht, über was genau wieder hergezogen wird, aber das hat kein Künstler oder Künstlerin verdient. Man muss nicht alles toll finden und hochjubeln, aber einfach unreflektierten Hass zu verbreiten, geht gar nicht. Das hat dann mit freier Meinungsäußerung nichts zu tun.
Finde Cosmós Song wirklich nicht schlecht, er macht gute Laune. an der Performance kann man ja noch arbeiten. Kopf hoch, lass dich nicht unterkriegen, lieber Cosmó, am besten nicht immer diese Hasskommentare lesen. Das verunsichert nur, und macht schlechte Laune. Wünsche Dir viel Glück und Spaß.🍀

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Dem schließe ich mich gerne an !

Thomas2000
Thomas2000
3 Monate zuvor

Natürlich hat die Aggression zugenommen.

Und sie macht ja auch vor den Toren von ESC kompakt nicht halt, wenn ich mir da nur durchlese, was so manche „Diskutanten‘ im Beitrag über die 20 internationalen Juroren über William und Wiwibloggs sagen.

Die Aggression, Boshaftigkeit und zänkischen Bemerkungen, einiger weniger, sind ja oft wirklich unerträglich. Ich glaube, das sind dann auch jene Gestalten, die in einer überfüllten S-Bahn dann plötzlich aus nichtigem Grund ausrasten.

Quintus
Mitglied
Quintus
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Es ist ja nicht nur William/Wiwibloggs, sondern auch Kaleen, Isaak, Nemo, Jendrik oder Babsi. Die Liste ließe sich noch beliebig erweitern. Ich habe ja gar nichts gegen Kritik oder bissige Beiträge, aber teilweise ging das hier schon in Beleidigungen und penetrante Schikane über. So macht der ESC leider immer weniger Spaß 🙁

Tim
Tim
3 Monate zuvor

Sehr schade! Dass Österreich in den letzten Jahren so erfolgreich war (und kommt nicht gleich Vincent Bueno), ist ganz wesentlich sein Verdienst. Ich hoffe stark, dass der Abschnitt dann doch nur für den Rest der Saison ist und er doch wieder weitermacht.

sunriseheaven69
sunriseheaven69
3 Monate zuvor

Neid und Missgunst nimmt in der Gesellschaft zu.Ist der Mensch unzufrieden neigt er dazu seine Unzufriedenheit in Portalen des Internets mit Hasskommentaren zu füllen. In ihrer eigenen Welt leben sie nicht mehr.Scheint ein Volkssport zu sein.
Anonym sind sie meistens unterwegs.Und füttern so die Kommentarspalten mit mehr als 1 Account.
Was dagegen zu tun scheint kaum ein Portal zu jucken.
Der österreichische Beitag finde ich nicht schlecht aber auch kritisch betrachtet sollte der Auftritt und Gesang,besser und überarbeitet werden.Dann klappt das auch mit einer besseren Platzierung für Austria.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
3 Monate zuvor

Nach 10 Jahren darf man wohl auch mal etwas anderes machen und muß nicht an seiner Position festkleben….neeee Barbara.

Zum Hass im Netz, glaube da ist auch etwas Neid dabei, weil ein 19 jähriger mehr Show gemacht hat als einige erfahrene Teilnehmer.

Wir sollten alle mal in Medienkompetenz geschult werden inklusive Anstand beim Schreiben von Kommentaren dann.

Joey99
Joey99
3 Monate zuvor

Zuerst Tamara Flores und jetzt auch Eberhard Forcher – schade, schade, hab ihn sehr geschätzt. Er war früher einer der wenigen Radio DJs auf Ö3, der auch Musik abseits des Mainstreams spielte und immerwieder Nachwuchskünstler förderte.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor

Wo kommt nur all die negative Energie her? (rhetorische Frage)

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Damit du positive Energie bekommst. Schöne Grüße aus Zadar. 😀

http://www.youtube.com/watch?v=woERzrlFFno

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Vielen Dank. Höre ich mir heute Abend an. Die Riva von Zadar mit der Meeresorgel ist einer meiner Lieblingsorte auf dieser Welt.

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor

Ich mag den Ort auch sehr gerne, war aber bisher nur einmal dort.

Annie
Annie
3 Monate zuvor

Hallo Welt, wie geht’s Dir
Warum so down
Warum gibst du negativen Vibes nur so viel Raum?

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Monate zuvor
Reply to  Annie

Ich fürchte, das macht den Vibe jetzt nicht besser. 😀

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
3 Monate zuvor

Immer wenn ich sowas lese „…Man musste auf ein halbwegs ausgeglichenes Verhältnis Frauen/Männer, Deutsch/Englisch/Dialekt bzw. Uptempo/Balladen etc. achten. Leider sind unter diesen Vorgaben ein paar der interessanteren Acts gar nicht erst zum Zug gekommen.“ frage ich mich was die Alternativen gewesen sind?

Das Gefühl hab ich bei uns in Deutschland auch… Wie so ne Checkliste „1x Ballade, Check. 1x Rockiger Sound, Check. 1x Spaßsong, Check. 1-2x mal deutschsprachig, Check. 1x mal Tanzbarer Song, Check. 1x mal bekannterer Künstler, Check.“ Und Rest dann mit 2-3 Radiosongs auffüllen. So war ja im Grunde auch in Deutschland jeder Vorentscheid der letzten Jahre aufgebaut.

Aber ansonsten glaube ich, dass 10 Jahre auch einfach reichen in so einer Branche und man dann mal was neues braucht. Und ja, das ständige Gemecker nervt insgesamt. Find Cosmos Song okay, gerade im Vergleich mit der Konkurrenz. Eher sollte man die Kritik an den Sender richten und nicht an einen gewählten Kandidaten.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  Cherry-Juice

dann mit 2-3 Radiosongs auffüllen

Klingt wie ein Cocktail-Rezept.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Monate zuvor

Angenehm zu trinken, aber nichtssagend im Abgang.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
3 Monate zuvor

Wer weiß was die bei den ÖRR in ihrer Büro-Bar rumstehen haben 🤣. Ich hab mal in einer Agentur gearbeitet… bei besonders „netten“ Projekten, sind wir dann auch gerne Mal um die Ecke.. 😁

dunefan5000
dunefan5000
3 Monate zuvor

Tja ja leider gibt es diesen Online-Mob nicht nur in Österreich, sondern auch leider in Deutschland. Es sollte sich keiner einbilden, das das hier in Deutschland anders oder gar besser wäre. Der Online-Mob ist hier in Deutschland genauso schlimm wie in Österreich. Der Beweis wird am Samstag nach der VE zu sehen sein. Egal wer gewinnt, der Gewinner sollte sich schon mal auf was gefasst machen.

Thomas K
Thomas K
3 Monate zuvor

Das verstehen einige ja nicht bzw. verleugnen den Effekt, dass ihre maßlos respektlosen Bemerkungen dazu führen, dass sich einige davon abhalten lassen sich für die Teilnahme zu bewerben. Warum soll man sich mit dermaßen negativen Gegenwind konfrontieren?
Myle hat es auch in einem Post erzählt. Vor seiner Bewerbung hat er nur positive Kommentare gehabt. Jetzt macht er die Erfahrung, dass sich immer mehr negative und Hasskommentare darunter mischen.

Allein die Vorstellung, dass man nur wegen einer Teilnahme schon so abgelehnt wird ist irgeendwie echt traurig. Auf der anderen Seite muss man auch wissen, dass das eigentlich nichts mit dem Act zu tun hat. Menschen die andere derartig herabwürdigen haben es so gelernt und reflektieren oft nicht, weil sie das leider nicht gelernt haben.
Das Problem ist natürlich die Menge. Wenn du zwischen 100 mal 2 hast ist das nicht das Problem. Sobald sich das angleicht sieht das aber anders aus.
Ich bin froh nicht Ziel dieser ungebremsten und unreflektierten Kommentare zu sein.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor

ich kann jetzt nicht genau sagen,was auf X,instagram,facebook,whatsapp,discord usw. genau abgeht,weil ich da keinen oder nur begrenzten zugang zu habe (keinen account) – weil der tag nur 24 stunden hat,leiste ich mir den luxus auf social media fast zur gänze zu verzichten.🌞
hass?
was ist überhaupt hass?
das böse h-wort wird m.e. auch absichtlich benutzt,um simple schwarz und weiß bzw. gut oder böse stimmungen zu erzeugen.
es gibt aber eine menge nuancen zwischen den beiden extremen und leider ist das nuancieren bei vielen zeitgenossen komplett aus der mode gekommen oder schlimmer noch,es wurde nicht mehr erlernt.
auch beim österreichen act für wien muß und sollte! man klar trennen zwischen act und seinen song – in der bubble wird in erster linie der song an sich kritisiert und das ist doch in ordnung so – bei escunited und im escforum läßt sich genau dieses gut nachlesen.
ich habe dem song auch keine besonders gute note gegeben,weil außer catchy refrain da nicht soviel ist aber zum künstler selbst habe ich mich nicht geäußert.
ich bin in solchen sachen sehr reserviert und wenn dann am ehesten bei modischen verfehlungen oder bei der debatte „feger oder nicht feger,das…“.
den ausführungen von herrn forcher kann ich daher nicht ganz folgen aber das ist auch seine sache und geht mich nichts an.

@alle klarnamenpflichtfreunde hier.
wenn die wirklich mal kommen sollte (CDU und SPD wollen das ja neuerdings),wird das netz einen langsamen tod sterben.
schon jetzt ist viel alte netzkultur durch die schiere übermacht der US-multis abgestorben aber dann wäre endgültig schicht im schacht.
der ESC ist eine tolle nebenbeschäftigung aber vielleicht sollte der ein oder andere hier sich vielleicht auch mal intensiver damit beschäftigen,was bei uns in der politik aber auch in der EU alles so geplant wird (via heise,golem,netzpolitik usw.),um das netz vollumfänglich, z.b. über die schiene jugendschutz zu überwachen.
wenn diese entwicklung so weiter geht,wird der begriff demokratie in absehbarer zeit zu einer leeren hülle.🥴

mauve
mauve
3 Monate zuvor

Da kann ich die nur recht geben, dass man immer zwischen Song und Künstler trennen sollte. Viele verstehen unter Hass schon, wenn man einen Song stärker kritisiert, weil sie nur ein schwar-weiß-Schema kennen.Ich kann natürlich nicht sagen, wie Cosmo kritisiert worden ist, wenn es tatsächlich gegen seine Person geht, ist das natürlich nicht in Ordnung.

Thomas2000
Thomas2000
3 Monate zuvor

Was verbreitest du nur für abstruse Ideen, das sind ja richtige Schwurbler Erzählungen, wenn du durch das Eindämmen von Hass im Netz die Demokratie gefährdet siehst. Na gut, die  aktuell fast 25% der ArD müssen ja von irgendwo her kommen.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

kollateralschäden kennste zufällig auch?
so wie das momentan geplant ist,wird die freiheit und die privatsphäre der bürger auf der strecke bleiben.
halte ich nicht mal im ansatz für sinnvoll.
ich wähle übrigens mangels brauchbarer alternativen bei den großen oder etablierten parteien schon länger eine kleinpartei und da scheint immer die sonne.
🌞 🐰

tinytina
tinytina
3 Monate zuvor

Eigentlich reicht mir schon die Überschrift. 🤦🏻‍♀️

Sorry, aber hier brauchen viele gar nicht die Betroffenheitsschiene fahren, sondern sollten sich stattdessen besser an die eigene Nase fassen.
Hass geht hier nämlich auch hervorragend, gell?!