ESC 2025 mit großer Parade durch Basel eröffnet – Nach Störaktionen zeigt Israels TV-Sender pro-palästinensische Aktivisten an

Türkiser Teppich ESC 2025

In Basel ist am Sonntagnachmittag mit dem türkisfarbenen Teppich und einer großen Parade durch die Stadt der Eurovision Song Contest 2025 eröffnet wurden. Bei bestem Frühlingswetter fuhren die 37 Delegationen in Straßenbahnen und Bussen die 1,3 km lange Strecke ab – begleitet von unzähligen Musik- und Trachtengruppen. Unter die zehntausenden Zuschauer*innen am Straßenrand hatten sich auch etliche pro-palästinensische Demonstranten gemischt, die mit Fahnen und Transparenten auf sich aufmerksam machten und teilweise das Vorankommen des Umzugs störten. Aufgrund einer Bedrängung der israelischen Delegation zeigte der TV-Sender KAN die entsprechenden Aktivist*innen bei der Polizei an.

Dieser Beitrag wurde bezüglich der Augenzeugenschilderung unseres Bloggers Chris nach der ersten Veröffentlichung konkretisiert. 

Mit dem längsten türkisfarbenen Teppich der ESC-Geschichte wurde am Nachmittag der diesjährige Wettbewerb in Basel eröffnet. Gegen 14 Uhr begrüßte Conradin Cramer, der derzeitige Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt, die Teilnehmer*innen und die Zuschauer auf dem Marktplatz. Danach kamen die Künstler*innen in aufwändigen Outfits mit ihren Delegationen einzeln aus dem Rathaus und ließen sich von den Massen feiern. Am Ende eines etwa 50m langen Teppichs stiegen sie dann in eine Straßenbahn oder einen (offenen) Bus und fuhren die 1,3 km durch die Innenstadt und über die Mittlere Rheinbrücke bis zum Messeplatz, wo sich das Eurovision Village befindet.

Zwischen diese Straßenbahnen und Busse mischten sich Musik- und Trachtengruppen aus Basel und dem Umland. Zu einem späteren Zeitpunkt liefen auch weitere Menschen mit. Immer wieder wurden Personen mit Regenbogenfahnen eingeblendet. Es war ein fröhliches und friedliches Fest mit einer ausgelassenen und inkludierenden Stimmung – ein bisschen wie bei einem CSD. Die Polizei war wie schon in den letzten Tagen deutlich sichtbar, hielt sich aber weitgehend zurück. Die Menschen konnten sich entlang der Paradestrecke sehr frei bewegen und den Umzug bestaunen.

Erste Störungen dieser ausgelassenen Stimmung gab es bereits bei der Ansprache von Regierungspräsident Conradin Cramer auf dem Türkisen Teppich vor dem Rathaus. Immer wieder waren laute Sprechchöre zu hören. Was dabei gerufen wurde, war zumindest in der Übertragung im Internet nicht zu verstehen. Allerdings waren auch viele Palästina-Fahnen auf dem Marktplatz zu sehen und mindestens ein Transparent, dass sich gegen Israel aussprach (Screenshot unten; Lucio Corsi aus Italien links im Bild).

ESC 2025: Türkiser Teppich auf dem Marktplatz in Basel – Screenshot: YouTube @EurovisionSongContest

Während die palästinischen Flaggen nach einiger Zeit auf dem Marktplatz nicht mehr zu sehen waren, waren sie entlang der Paradestrecke allgegenwärtig, so auch auf der Mittleren Brücke (Foto unten).

Zu einem Zwischenfall kam es dann ein Stück weiter vor dem Messeplatz, wo sich das Eurovision Village befindet und die Parade endete. Wie unser Blogger Chris berichtete, hatten 30 bis 40 Polizisten vor dem Einfahren der Straßenbahnen mit den deutschen und israelischen Acts die Menschen an den Straßenrändern von der Straße gedrängt, so dass niemand direkt an einen Wagen mit den Delegationen kommen konnte.

Nachdem die Bahn mit den Israelis durchgefahren war, kam eine größere Menge von Protestierenden, die allerdings von der Polizei abgeblockt wurde und somit der Straßenbahn nicht folgen konnten. Anschließend besetzten einige Demonstranten jedoch die Gleise und hielten eine der nächsten Straßenbahnen auf (Foto unten). Nach einigen Minuten beendeten sie ihren Protest. Offenbar folgte anschließend fast hinter allen Bahnen auch eine protestierende Menge, die sich letztlich erst ganz am Schluss der Parade auflöste.

Türkiser Teppich ESC 2025

Die Schweizer Zeitung Blick veröffentlichte ein Video, das eine*n pro-palästinensische*n Aktivist*in zeigt zeigt, der/die sich vor der heranfahrenden Straßenbahn mit der israelischen Delegation auf die Gleise legt und die Weiterfahrt stoppt. Die Polizei griff dabei schnell und beherzt ein.

Wie ESC_News_ auf Instagram mit Berufung auf den israelischen Sender KAN meldet, hat dieser die entsprechenden pro-palästinensischen Aktivisten nun bei der Polizei angezeigt. Dies belegt auch dieser Post auf X.

Die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest ist bereits im letzten Jahr von mehreren Künstler*innen und teilnehmenden Sendern hinterfragt bzw. kritisiert worden. Der Hintergrund ist die Vorgehensweise Israels im Gaza-Streifen in Reaktion auf den Terrorangriff der islamistischen Organisation Hamas auf das Land am 23. Oktober 2023. 

Zuletzt äußerte sich Vorjahressieger Nemo kritisch gegenüber Israel und forderte den Ausschluss des Landes vom Wettbewerb. Dabei schloss er sich einer entsprechenden Forderung von über 70 ehemaligen ESC-Künstlern an. Die EBU, die den ESC veranstaltet, hat einen Ausschluss Israels erneut abgelehnt.

Bitte verzichtet auf verletzende Kommentare in die eine oder andere Richtung. Wir müssen sonst die Kommentarfunktion direkt schließen. 

Abgesehen von diesem Zwischenfall war die Eröffnungsfeier das von den Veranstaltern gewünschte inklusive Event, wie die nachfolgenden Fotos belegen:

JJ aus Österreich beim Türkisen Teppich in Basel



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235 Comments
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Malge1985
Malge1985
10 Monate zuvor

Tolle Bilder. Sch….e wegen den Demonstranten.

Yuval und die Delegation bleibt stark. 🫶🫶🫶❤️❤️❤️

cars10
cars10
10 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

… wegen der Demonstranten.
Genitiv.

Nodin
Nodin
10 Monate zuvor

Happy Eurovision….

https://youtu.be/SU8AhSWyulo

Der Thoddy
Der Thoddy
10 Monate zuvor
Reply to  Nodin

was soll man sagen … das Video zeigt die Gesinnung. Meinungsfreiheit sollte irgendwo auch Grenzen haben, wenn angedeutet wird, dass einem die Kehle durchgeschnitten wird. Die Person rausziehen und dann geht es mit ihm in eine Seitenstraße. Denn Rest überlasse ich Eurer Phantasie ♥.

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor

Ich sage mal lieber nicht was ich denke.

Hoffe Yuval steht das ganze möglichst unbeschadet durch!! ❤️

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
10 Monate zuvor
eurovision-berlin
eurovision-berlin
10 Monate zuvor

Habe nur sporadisch reingeklickt und fand die Bilder ganz hübsch. Das mit den vielen verschiedenen Umzügen hat das ganze sehr feierlich gemacht. Deutschland glänzte ausnahmsweise mal mit Eleganz.

Aber mal eine Frage: War Louane auch da? Ich habe sie nicht gesehen.

PS: Das Generve mit den Palästinenserflaggen lief sich m. M. nach tot. Es wird ignoriert.

Ursula Schüpbach
Ursula Schüpbach
10 Monate zuvor

Ja, Louane war dort, in einem schwarzen Kleid: Muttertag, Tod der Mutter. Ist ja Thema ihres Beitrags.
Und ich kann mit den anti-israelischen Gestalten auch nicht viel anfangen. Sie hätten besser auf Dana International gehört.

Timo1986
Timo1986
10 Monate zuvor

Die Schweiz greift konsequent durch, ohne dass die fröhliche Stimmung Schaden nimmt. Sehr gut.

Yuval Raphael und ihrer israelischen Delegation wünsche ich viel Spaß und Erfolg ! 😀

Alki Bernd
Alki Bernd
10 Monate zuvor

Wo sind wir? Warum lassen wir uns unser Fest von den Hamas- und Scharia-Anhängern wegnehmen?

eurovision-berlin
eurovision-berlin
10 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

In der Hinsicht lassen wir uns ja seit Jahren einiges gefallen. Da ist die Beschränkung auf Fahnenschwingen ja geradezu gnädig.

Biobanänli
Biobanänli
10 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Politische Aktionen sollen auffallen, deswegen stören sie. Das ist richtig und das muss man in einer Demokratie aushalten.Wer nicht mit der Meinung der Demonstrierenden einverstanden ist, sollte das einfach ignorieren.

Johannes Floehr
Johannes Floehr
10 Monate zuvor

Ein Jammer, dass online auf Reddit und Twitter/X diejenigen zahlreich bejubelt werden, die nicht begreifen, wofür der ESC steht. Ich hoffe, die Leute vor Ort – Künstlerinnen & Künstler, aber auch alle Fans – können das weitestgehend ausblenden und den ESC-Spirit weitertragen.

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor

Ganz einfach: Personalien aufnehmen und sorgen dass diese Personen nie wieder Karten für den ESC bekommen.

byJannik
byJannik
10 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Jeder hat das Recht, Israel in der jetzigen Zeit nicht beim Song Contest haben zu wollen, schließlich geht es bei den Entscheidungen der israelischen Regierung auch um unschuldige Menschenleben, aber warum Menschen bejubelt werden, die Teilnehmern den Tod wünschen oder dies durch Handzeichen andeuten, wie in einem veröffentlichten Clip, ist mir völlig unverständlich. Das ist krank und hat nichts mit United by Music zu tun und da kann man auch von Israel halten was man will, das hat etwas mit einfachen Menschenverstand zu tun, bei solchen Leuten steht defintiv der Hass über allem.

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor
Reply to  byJannik

KEINER hat aber das Recht andere Menschen mit dem Tod zu bedrohen!! Und das hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun!!

byJannik
byJannik
10 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Eben, genau das. Das ist einfach krank.

Alki Bernd
Alki Bernd
10 Monate zuvor
Reply to  byJannik

Und strafbar… und sollte auch vor Gericht kommen

byJannik
byJannik
10 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Das steht doch bitte außer Frage.

Anna01
Anna01
10 Monate zuvor
Reply to  byJannik

Es ist ein Unterschied einer Künstlerin mit dem Aufschließen des Halses zu drohen und sie zu mobben (keine Ahnung, wie der Umgang mut den anderen Künstler*innen ist, habe aber Yuval noch nicht mit irgendjemanden gesehen) oder halt nur Flaggen zu zeigen. Die EBU hat ja gesagt, dass es ein Kontest der Rundfunkanstalten ist und nicht den Regierungen, dmwas natürlich auch ein Wischi-Waschi Statement ist, da ja einige von den Regierungen kontrolliert werden. Ich finde schon, man kann nach diesem ESC tatsächlich diskutieren, weil Israel hat seine Absichten klar gemacht: Gaza einnehmen, die übrig gebliebenen Leute zu vertreiben und den Gazastreifen permanent zu kontrollieren. Die Geiseln sind egal. Dass nennt man auch kolonisieren. Deshalb protestieren auch die Israelis anscheinend vermehrt. Würde mir irgendwie wünschen, dass Yuval das eventuell anspricht und ein f… you an die Regierung sendet (ja wird nicht passieren). Aber durch solche Proteste fühlt man sich natürlich auch noch bestätigt, übrig bleibt Hass und die EBU als Organisation steht wieder vor der Frage: Wie damit umgehen? Nachgeben? Oder es zu einem Ist-Zustand werden zu lassen?

byJannik
byJannik
10 Monate zuvor
Reply to  Anna01

Das ist kein einfaches Thema. Auch deshalb, weil ein Sender wie KAN eigentlich den EBU-Regeln folgt und die Künstler natürlich am wenigsten für die Situation können. Ich denke aber auch, man sollte auf jeden Fall darüber diskutieren, die Frage ist nur, warum immer erst eine Woche vor dem ESC damit begonnen wird. Plötzlich fangen zB die Sender aus Irland, Spanien und Island wieder damit an. Israel war eines der ersten Länder, die gesagt haben, sie machen 2025 mit, man hätte auch da die Diskussion schon anstoßen können, aber man wartet bis zum Schluss, bis es wieder eskaliert, was diese Meldung und die heutigen Bilder zeigen.

Anna01
Anna01
10 Monate zuvor
Reply to  byJannik

Genau. Das ist alles sehr heuchlerisch. Man sollte von Anfang an die Bedingungen klar stellen oder die EBU diszipliniert die Sender, die sich nicht daran halten, weil es einfach nur noch ermüdend ist und es jedes Jahr bei diesem nicht enden wollenden Krieg diese Diskussionen geben wird.
Auch die Social Media Soldaten fangen jetzt an (davor war es einigermaßen ruhig), die jetzt auch die Künstler*innen wieder massiv beeinflussen können. Und Aussitzen erweist sich für mich als keine so gute Strategie.

Franny
Franny
10 Monate zuvor
Reply to  byJannik

Weil sie in der ESC-Woche die volle Aufmerksamkeit erhalten. Diese Leute haben null Interesse am Contest. Sie wollen politischen Stunk und ihren Hass zur Schau stellen.

Last edited 10 Monate zuvor by Franny
Chris84
Chris84
10 Monate zuvor
Reply to  Anna01

Sehr guter Kommentar! Komplett deiner Meinung !

Marko +++
Marko +++
10 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Ganz einfach: Personalien aufnehmen und sorgen dass diese Personen nie wieder Karten für den ESC bekommen.

Bei der Vor-Anmeldung für die Tickets ist das bereits passiert, weil man seine persönliche Daten abgegeben hat.

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Na umso besser.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
10 Monate zuvor

Es gibt allerdings auch erfreuliche News. Die Acts sind in diesem Jahr kein Vergleich zum letzten Jahr: https://x.com/kann_news/status/1921568212673523947?t=XLMlcxUS3EQ_IAmBZXm3fw&s=19

Viking18
Viking18
10 Monate zuvor

Zum Glück etwas. Letztes Jahr war wegen gewisser Leute echt eine Zumutung.

Uwe
Uwe
10 Monate zuvor

Im Ergebnis dieser Bilder sollte die EBU die Fahnenregelung für die Halle aber noch einmal ganz dringend überarbeiten.

roxy
roxy
10 Monate zuvor
Reply to  Uwe

Das liegt im Ermessen der SRG

roxy
roxy
10 Monate zuvor
Reply to  Uwe

Aber ich gebe dir recht. Wenn die eine oder andere Palästina-Flagge in der Halle geschwungen wird, stört das nicht. Aber wenn das so eine Dichte hat wie heute, dann könnte das schon etwas befremdlich wirken.

Uwe
Uwe
10 Monate zuvor
Reply to  roxy

Wenn ich mich richtig erinnere, dann hatte die EBU die Flaggenregelung geändert. Das Publikum darf alle Flaggen zeigen, die gem. Schweizer Gesetzen zulässig sind. Also wäre es nicht nur ein Thema der SRG.

roxy
roxy
10 Monate zuvor
Reply to  Uwe

Diese Regel hat die EBU auf ausdrücklichen Wunsch der SRG oder vielleicht sogar der Stadt Basel festgelegt. Also ich kann mir vorstellen, dass das kurzfristig nochmal Thema zwischen EBU und den Produzenten sein wird, aber ich kann nicht einschätzen, ob sich die EBU da durchsetzen kann. Die SRG ist die Produzentin der Show und somit letztverantwortlich.

Ursula Schüpbach
Ursula Schüpbach
10 Monate zuvor
Reply to  roxy

Das waren heute nicht wirklich viele Fahnen, sieht auf einzelnen Bildern so aus. Und die SRG hat es in der Hand, bei Halbfinale und (fast sicher) Final die Fahnen nicht speziell einzublenden. Ausgeblendet muss ev. wieder das doofe Buhen.

Christian W
Christian W
10 Monate zuvor
Reply to  roxy

Na, es wirkt halt nicht nur befremdlich, sondern eben auch unfassbar dümmlich. Denn all das, was da am nächsten Samstag über die Bühne gehen wird, würde eben von der palästinensischen Bevölkerung rundum abgelehnt. Das scheint mittlerweile komplett ausgeblendet zu sein, dass ESC und Palästina zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind.

sam
sam
10 Monate zuvor

Ja, ich habe darüber einen Bericht bei Brisant in der ARD gesehen. Und die Sicherheitskräfte haben die Demonstranten mit Roher Gewalt und Schlägen davon abgehalten die Straßenbahn zu blockieren. Und das finde ich persönlich richtig. Solche Leute verstehen leider oft nur die Sprache der Gewalt.

Ger12Points
Ger12Points
10 Monate zuvor

Ich finde es schrecklich, wie die Pali-Fahnenschwenker die Eröffnungszeremonie für ihren Aktivismus missbraucht haben. Auf dem Marktplatz waren mehr Palästina-Fahnen als LGBT- oder Länderfahnen.

Und Eurovision-Twitter feiert es größtenteils. Entsetzlich. Die Kommentare gehen da teilweise unter die Gürtellinie und beinhalten tlw. auch Todeswünsche oder Gewaltverherrlichung gegen Yuval. Das hat nichts mehr mit Protest gegen die israelische Regierung zu tun.

SonLux
SonLux
10 Monate zuvor
Reply to  Ger12Points

Ja, das dachte ich mir auch. Ich finde es grundsätzlich vollkommen ok, sein Recht auf Protest wahrzunehmen, diese performative und authoritäre Militanz ist aber zutiefst befremdlich, die Geste der „durchgeschl***ten Kehle“ macht nur fassungslos. Und besonders schade ist, dass dafür am Rande so gut wie keine Europa-, Landes- oder Regenbogenfahnen zusehen waren. Hatte letztlich fast schon was von einer Parade in Nordkorea.

Last edited 10 Monate zuvor by SonLux
Micha
Micha
10 Monate zuvor

Einen großen Dank an alle Beteiligte, die in Basel für die Sicherheit sorgen!
Fröhlich, bunt und vielfältig wollen wir uns auf den ESC freuen. Ich wünsche mir sehr, dass Yuval und die israelische Delegation unbeschadet und mit viel Freude und Spaß dieses Event genießen können! All the best!❤️

Gaby
Gaby
10 Monate zuvor

Guter Bericht und wunderschöne Bilder, vielen Dank dafür.

P. S.: Die Forderung, Länder wegen eines politischen Konflikts auszuschließen, widerspricht ganz einfach dem Geist des ESC. Bin froh, dass die EBU dem nicht nachgibt. Muss sagen, mit dieser Forderung sammelt Nemo nicht unbedingt Sympathiepunkte bei mir. Ganz offensichtlich haben Menschen, die so etwas fordern, immer noch nicht kapiert, dass der ESC gerade für Frieden und Versöhnung steht, auch wenn so ein Wettbewerb selbstverständlich nicht alle Konflikte der Welt lösen kann.
Aber es ist ja ein Wettbewerb der teilnehmenden Rundfunkanstalten, und soweit ich weiss, ist der israelische Sender vom Staat unabhängig.

Last edited 10 Monate zuvor by Gaby
roxy
roxy
10 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Gaby findet, wie immer, die richtigen Worte. Danke!

Geno
Geno
10 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Dann sollte sich wieder Russland teilnehmen. Tut mir leid, gleiches Recht für alle, aber einige sind gleicher als andere.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
10 Monate zuvor
Reply to  Geno

Der Vergleich hinkt gewaltig: Die russische Rundfunkanstalt hält sich nicht an die EBU-Regularien, während KAN diese strikt einhält und unabhängig sowie kritisch berichtet.

Ursula Schüpbach
Ursula Schüpbach
10 Monate zuvor

Der russische Staatsfunk ist tatsächlich ausschliesslich ein Instrument des russischen Terrorregimes.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
10 Monate zuvor

Eben. KAN ist das genaue Gegenteil.

roxy
roxy
10 Monate zuvor
Reply to  Geno

Russland darf nicht teilnehmen, weil es dort keinen Sender gibt, der Mitglied der EBU ist.

Franny
Franny
10 Monate zuvor
Reply to  Geno

🥱

Franny
Franny
10 Monate zuvor
Reply to  Geno

Lesen, informieren, dann schreiben. Sonst wird’s peinlich.

Malge1985
Malge1985
10 Monate zuvor
Reply to  Franny

Tja wenn die Informationensquelly Fakebook oder der andere Kram ist nützt Das lesen leider nicht viel. 😩😩😩

Last edited 10 Monate zuvor by Malge1985
Matty
Matty
10 Monate zuvor
Reply to  Geno

Rußland ist kein Mitglied der EBU mehr und wird somit nicht mehr am ESC teilnehmen!

Christian W
Christian W
10 Monate zuvor
Reply to  Geno

Nee, du hast nur keine Ahnung. Wie oft muss man euch das eigentlich noch alles erklären? Aber jaja – schön Partei ergreifen für Massenmörder und deren Propagandamaschinen. Da weiß man dann, wen man vor sich hat.

Christian W
Christian W
10 Monate zuvor

Es ist einfach nur noch albern und erinnert mehr und mehr an trotzige, unsoziale Querdenker-Folklore. Und auch hier muss ich sagen: Es wird Zeit, dass man sich dagegen wehrt, sich so terrorisieren zu lassen.

Franny
Franny
10 Monate zuvor
Reply to  Christian W

This!

Nodin
Nodin
10 Monate zuvor

Die Presse bekommt es auch mit. Vor allen Dingen diese widerwärtige Kopf-ab-Geste mit Palifahne in der Hand…. „Eurovision Sharia Contest“…

Delta
Mitglied
Delta
10 Monate zuvor

Schöne Idee, kann man so ja weiter führen 🙂

Demonstrationen muss man aushalten können, sofern sie sich ans Gesetz halten. Passiert das nicht muss man nach gewisser Toleranz halt durchgreifen. Gilt hier wie dort.

undeuxtrois
undeuxtrois
10 Monate zuvor

Habt Dank für die größtenteils angenehmen und schönen Bilder einer tollen Veranstaltung.

Christian W
Christian W
10 Monate zuvor

PS: Wenn NEMO das ja alles so furchtbar findet, bleibt uns ein Siegerauftritt ja vielleicht im Finale erspart. Aber es wird wie immer sein: Sobald dieses Pseudo-Engagement einem selbst wirklich etwas abverlangt, knickt man ein. So war es letztes Jahr, so wird es wieder sein. Unsympathisch und verlogen.

roxy
roxy
10 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Für mich wirkte Nemo immer ziemlich einfältig. Schade, aber man kann es auch auf das jugendliche Alter schieben.

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor
Reply to  roxy

Sorry, aber Nemo ist nicht 10 oder 12 Jahre alt, dieses Argument lasse ich da wirklich nicht gelten.

Hieronymus
Hieronymus
10 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

👍👍👍

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
10 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Wir haben schon beschlossen, dass wir umschalten werden, falls Nemo auftritt.

Hieronymus
Hieronymus
10 Monate zuvor

Wir auch

Bonello
Bonello
10 Monate zuvor

Bravo, richtig so! So ein Verhalten hat bei dieser heutigen Veranstaltung nichts zu suchen. Zudem war es sehr befremdlich riesige Palästina Fahnen so präsent im TV Bild zu sehen.

roxy
roxy
10 Monate zuvor

Vorort war das bestimmt eine sehr nette Sache trotz Störaktion. Ich konnte nicht lange zusehen, weil ich diese Dragqueen nicht ertragen konnte. Die war nicht nur vollkommen humorbefreit, sondern hat offensichtlich keine Ahnung vom ESC.

Alki Bernd
Alki Bernd
10 Monate zuvor

Mal was Erfreuliches. Justyna sah einfach großartig aus….. Und sie ist schon 50….

roxy
roxy
10 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Üblicherweise sieht man mit 50 ja aus wie ein nasser Fetzen. 😉

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
10 Monate zuvor
Reply to  roxy

🤣

Schorschiborsch
Schorschiborsch
10 Monate zuvor
Reply to  roxy

…wenn man überhaupt noch auf die Straße darf 🙂

Rob
Rob
10 Monate zuvor

Bei der Demo wurde u.a. „Shame in you“ gerufen. So war es während der Übertragung zu hören.

Inge Periotte
Inge Periotte
10 Monate zuvor

Ich ignoriere jetzt mal die unerfreulichen Fahnenschwenker am Rande und möchte mal positiv anmerken, dass Basel uns auf dieser Turquoise Carpet Ceremony mit seiner Kernkompetenz beglückt, nämlich der Baseler Fastnacht mit fröhlichen fantasievollen Kostümen (angenehmer Farbkontrast zu den dieses Jahr eher in Grau, Schwarz und Weiß gehaltenen und dennoch wie immer todchicen Carpet-Outfits) und Guggemusi. Es war genau das perfekte Lokalkolorit des Gastgeberlandes für eine solche Opening Ceremony. Wunderbar, vielen Dank, Basel! 🙂

Alki Bernd
Alki Bernd
10 Monate zuvor
Reply to  Inge Periotte

Das würden wir aber in Kölle klar toppen. Da ginge aber auf der Straße die Luzy ab… und die geschmeidigeren Transen mit besserem Englisch haben wir auch….

Last edited 10 Monate zuvor by Alki Bernd
Inge Periotte
Inge Periotte
10 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Na, dann hoffen wir doch auf Cologne 2026.

RedOneESC
RedOneESC
10 Monate zuvor

Hier gehts übrigens weiter auf Abor’s Twitch Kanal, aktuell live vom backstage des Carpets https://www.twitch.tv/aborballert

Johannes Floehr
Johannes Floehr
10 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

Er hat da unter anderem bestätigt, dass die Kameraeinstellungen aus dem 30-Sekunden-Clip noch geändert werden und dass Stefan Raab „wahrscheinlich“ am Samstag mit dabei sein wird. Und ist generell ein super sympathischer und unterhaltsamer Stream! Abor sollte das bitte einfach in jedem Jahr machen.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
10 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

Ich kann mich nicht lösen 🤩

RedOneESC
RedOneESC
10 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

Ich fand Marko Bošnjak krass mit seiner Aussage „Ich kann gerade kein Alkohol trinken, ich bin auf Antidepressiva. Aber in den Niederlanden war ich besoffen hahah“.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
10 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

JJ hat erzählt, dass er gestern Abend den Eurovision Film „Fire Saga“ geschaut hat, das war etwas leichterer Content 😁 Aber Marco hat „Baller“ gesungen. Es ist super spannend, die Acts untereinander zu erleben – auch wenn ich selbst etwas genervt wäre von Abors Cam glaube ich 🫣

byJannik
byJannik
10 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

Er hat da gestern auch eine exklusive Nordic Party im Euroclub gestreamt, die der Öffentlichkeit eigentlich gar nicht zugänglich war. xD

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
10 Monate zuvor
Reply to  byJannik

Auf einer Party find ich das irgendwie nicht so angemessen…Aber das ist ja fast noch offiziell gerade 🤭😇 Und man kriegt echt einiges mit!

byJannik
byJannik
10 Monate zuvor

Es war eigentlich ziemlich ähnlich wie der Stream jetzt, Stefan Leidner war sogar auch dabei. 😀

mauve
mauve
10 Monate zuvor
Reply to  byJannik

Ich find die beiden wirklich süß! Und schön, dass sie den ESC so genießen! 😀

Anna01
Anna01
10 Monate zuvor
Reply to  byJannik

Kann man den Twitch noch nachträglich schauen?👀

byJannik
byJannik
10 Monate zuvor
Reply to  Anna01

Normalerweise schon, ich glaube Abor muss den Stream allerdings erst freischalten.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
10 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

Super, dass A & T sich so in den ESC stürzen. 🙂

RedOneESC
RedOneESC
10 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

Es ist sooo mega unterhaltsam und so cool, dass es noch viel mehr insights gibt. Abor stellt es nach dem Stream online zum Anschauen, ESCkompakt sollte den Link teilen!

RedOneESC
RedOneESC
10 Monate zuvor
Reply to  RedOneESC

Schade, dass die Bildqualiät genau in dem Moment so schlecht war, aber war nice:comment image

Alki Bernd
Alki Bernd
10 Monate zuvor

Das Outfit von Yuval war allerdings ziemlich unvorteilhaft

Delta
Mitglied
Delta
10 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Ich finde das geht schon so.

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
10 Monate zuvor

Da tritt mit Yuval eine Künstlerin an, die das Massaker von Re‘im überlebt hat – und dann gibt es solche Szenen in Basel… Unsäglich finde ich das!

Lars Emu Ende
Mitglied
Lars Emu Ende
10 Monate zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Ja, und dass bei dem ganzen Gerede von psychischer Gesundheit der Künstler… Ich finde es nur respektlos, sie in der Situation öffentlich durch ein „Meer“ von Palästina-Flaggen spazieren zu lassen.

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
10 Monate zuvor
Reply to  Lars Emu Ende

Ich sehe es wie du Lars.

Bango
Bango
10 Monate zuvor

Ich möchte an dieser Stelle sagen, dass ich die Teilnahme Israels am Song Contest (entgegen der hier vorherrschenden Meinung) aus diversen Gründen weiterhin sehr kritisch sehe. Von Menschen, die der Israelischen Delegation Gewalt androhen oder ähnliche Absurditäten, distanziere ich mich jedoch ausdrücklich. Das ist ein absolut inakzeptables Verhalten. Protest ist in Ordnung und ein demokratisches Recht – das hört aber dort auf, wo die Unversehrtheit anderer in Gefahr gebracht wird. Gleichzeitig möchte ich aber auch darauf hinweisen, dass ich es abartig finde, zu verlangen, dass Demonstranten von der Polizei verprügelt werden o.Ä.

An dieser Stelle kann ich des weiteren nur meine Kritik an der EBU erneuern, die es abermals nicht für nötig gehalten hat, das Ganze im Vorfeld ernst zu nehmen. Eine offene Diskussion mit allen Rundfunkanstalten wäre zumindest ein Zeichen gewesen, dass man Bedenken, die sich nicht einfach weglächeln lassen, nicht ignoriert. So entsteht einfach ein sehr fader Beigeschmack. Die meisten hier auf diesem Blog mögen es dumm oder albern finden, dass Menschen in der Sache Gesprächsbedarf sehen. Das ändert aber nichts daran, dass es ein nicht unerheblichen Teil der Fans und auch einige Broadcaster gibt, die SACHLICHE KRITIK an der Teilnahme Israels äußern. Das zu ignorieren, macht die Sache nicht besser.

Alki Bernd
Alki Bernd
10 Monate zuvor
Reply to  Bango

Nicht die demokratisch gewählten Mehrheiten in Europa. Die Rundfunkanstalten sind nicht demokratisch gewählt, haben keine Außenpolitik zu machen und in dieser Beziehung schlicht die Klappe zu halten

Bango
Bango
10 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Kritiker haben also „die Klappe zu halten“? Das empfinde ich als eine sehr bedenkliche Einstellung. Aber nun gut, jedem das seine.

Alki Bernd
Alki Bernd
10 Monate zuvor
Reply to  Bango

Nicht Kritiker, sondern die Rundfunkanstalten. Wie welchem Recht sprechen sie für mich, der ich sie bezahle?

Bango
Bango
10 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Du bezahlst alle Rundfunkanstalten? Das ist ja spannend.
Fakt ist, dass die EBU Ausrichter der Veranstaltung ist. Die Rundfunkanstalten sind es, die den Spaß bezahlen. Ich habe ja nicht einmal gesagt, dass ich einfach einen Rauswurf will. Ich wünsche mir eine offene Diskussion, die zeigt, dass man Bedenken (und nochmal, ich spreche nicht von diesen Extremisten, die Gewalt androhen und irgendwas schwurbeln) hört und nicht einfach ausblendet.

Alki Bernd
Alki Bernd
10 Monate zuvor
Reply to  Bango

Die Rundfunkanstalten nicht, die Gebühren- und Steuerzahler

ToomiTuuna
ToomiTuuna
10 Monate zuvor
Reply to  Bango

Sobald man Israels Teilnahme kritisch sieht, wird man hier als „Relativierer“ oder gar „Antisemit“ bezeichnet. Deswegen war ich zuletzt auch lieber auf Discord unterwegs als hier. Schade.

Alki Bernd
Alki Bernd
10 Monate zuvor
Reply to  ToomiTuuna

Und tschüss

Ursula Schüpbach
Ursula Schüpbach
10 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Die Abschaffung der SRG wurde in der Schweiz in Volksabstimmung haushoch abgelehnt, obwohl gar die rechtsextreme AfD in Deutschland Stimmung dafür machte. Wer jedoch nicht unterscheiden kann zwischen reiner Berichterstattung und einer Unterhaltungsshow wie ESC, hat ein Problem. Übrigens waren es religiöse Rechtsaussen-Kreise, die ESC verhindern wollten und den ESC auch selbst mit ihrer politischen Agenda und Bedeutung aufgeladen haben. Daher kam es zu Referendum und Volksabstimmung in Basel.

Nodin
Nodin
10 Monate zuvor
Reply to  Bango

So Relativierer wie du k*tzen mich nur noch an.

Bango
Bango
10 Monate zuvor
Reply to  Nodin

Ich habe ganz sachlich und respektvoll meine Meinung wiedergegeben. Weder relativiere ich, noch habe ich irgendjemanden persönlich angegriffen.

Last edited 10 Monate zuvor by Bango
Delta
Mitglied
Delta
10 Monate zuvor
Reply to  Nodin

Hm? Ich finde das einen ziemlich ausgewogenen Kommentar.

Ursula Schüpbach
Ursula Schüpbach
10 Monate zuvor
Reply to  Bango

Es ist kein Wettbewerb zwischen Regierungen. Diese Fokussierung auf eine einzelne Teilnehmerin aus Israel finde ich schäbig und feige.

Ursula Schüpbach
Ursula Schüpbach
10 Monate zuvor
Reply to  Bango

Länder wie Spanien haben nicht mal den Kosovo offiziell anerkannt, aber der eigene ÖRR hat eine grosse Klappe zu Israel.
Ich kann Netanjahu, seine rechtsextreme Clique und ihre „Politik“ nicht ausstehen. Aber das ist für mich kein Grund dazu ständig alles der BDS-Clique nachzuplappern. Ich schaue auch Filme aus Israel, wenn ich will.

Franny
Franny
10 Monate zuvor

👍

Tobiz
Mitglied
Tobiz
10 Monate zuvor

Und wieder richten sie den Protest an die falsche Person…

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
10 Monate zuvor

Zu solch einem Benehmen sage ich besser gar nichts.

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor

Besser so, ist leider auch wieder jemand hier augetaucht der noch nie zu sehen war aber umbedingt meinte seine „Meinung“ zu Israel sagen zu müssen. 🙄

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
10 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Vielleicht ein Verwandter von „Heike“ und „Hedwig“?

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor

Ich glaube ich kenne ihn von einer anderen Seite, bin mir aber nicht sicher.

Last edited 10 Monate zuvor by ESC1994
Quintus
Mitglied
Quintus
10 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Der Blog ist doch keine geschlossene Veranstaltung. Du teilst hier schließlich auch deine Meinung zu diesem Thema.

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor
Reply to  Quintus

Mit dem Unterschied dass ich quasi das ganze Jahr hier bin und unter vielen Artikeln schreibe, während diese Leute nur punktuell unter bestimmten Artikeln auftauchen und nachdem sie die Stimmunv vergiftet haben wieder abtauchen. Von daher ist das in dem Fall ein Vergleich mit Äpfeln und Birnen. 🤷‍♂️

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
10 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Wenn Du der Apfel bist, sind die anderen vielleicht auch Pflaumen …

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor

Überreife die schon längst vom Baum gefallen sind vielleicht…

Quintus
Mitglied
Quintus
10 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Es gibt hier sicher auch viele stille Mitleser, die sich nur sehr selten zu Wort melden.

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor
Reply to  Quintus

Dagegen ist ja im Prinzip auch nichts einzuwenden, aber bei diesen „Mitlesern“ ist es schon sehr auffällig wo sie auftauchen.

Bango
Bango
10 Monate zuvor
Reply to  Quintus

Ne lass mal. Ich bin eine „überreife Pflaume, die schon längst vom Baum gefallen ist“. Was für ein Kindergarten. :))

Quintus
Mitglied
Quintus
10 Monate zuvor
Reply to  Bango

Mit „überreife Pflaume“ hast du es noch gut erwischt. Für gewöhnlich wird man hier von einigen Usern schon bei der leisesten Kritik als Antisemit verunglimpft. Für einige Menschen scheint die Welt nur aus Schwarz und Weiß zu bestehen.

Franny
Franny
10 Monate zuvor
Reply to  Quintus

Aber beim Thema Israel plötzlich laut ihren Hass rausposaunen. Sonst zum ESC nix zu sagen?

Marc99
Marc99
10 Monate zuvor

Ich meine dass die Leute beim Rathaus „Shame on You“ gerufen haben.

Anna01
Anna01
10 Monate zuvor

Aber jetzt mal abgesehen von den Störaktionen:
Ich fand die Organisation und Übertragung gar nicht gelungen. Der Stream wusste nicht, was gezeigt werden sollte, die Outfits waren zum größten Teil schlimm bis trashig ( sorry) keine Eleganz (gut, muss ja auch nicht so unbedingt sein) und die Interviews waren einfach auch nur Horror. Die Hostin war nicht vorbereitet. Das Gute war die Parade und die Idee mit den Trams/Fahrzeugen.
Plus: ich mag ja Consi aber manchmal übertreibt er wirklich und ist nicht gerade respektvoll (mir tat Portugal leid)😅

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor
Reply to  Anna01

Was hat er denn gemacht?? Habe den ESC-Stream nur kurz verfolgt da mir wenig Fokus auf die Kandidaten war.

Anna01
Anna01
10 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Zum Beispiel hat er die portugiesische Band einfach weggeschickt, weil er mit jemanden anderem reden wollte, der erst nach einiger Zeit erst kam

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
10 Monate zuvor
Reply to  Anna01

Ich fand Consi schon immer sehr schwer erträglich, weil ich ihn gar nicht witzig, sondern ungehobelt finde. Ein gutes Beispiel für die zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft.

ESC1994
ESC1994
10 Monate zuvor

Ich mag ihn. 🤷‍♂️

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
10 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Ich weiß, aber mit so was können wir beide ja umgehen.

Franny
Franny
10 Monate zuvor

Dito.

Micha
Micha
10 Monate zuvor

„Wir sind alle gleich – es gibt kein christliches, muslimisches, jüdisches Blut. Es gibt nur menschliches Blut. Ihr habt alle dasselbe, (…). Seid doch Menschen!“
Margot Friedländer, Holocaust Überlebende

Es geht in allen Kriegen um Menschen, und die, die leiden, sterben in den Krieg ziehen haben ihn nicht angezettelt – sie vollziehen , was die „Mächtigen“ vorgeben.
Wie kann man auf die Idee kommen, eine israelische Sängerin und ihre Delegation abzustrafen, mit den widerwärtigsten Gesten und Angriffen.
Was für eine Vorstellung von friedlichem Miteinander. Absurd!

Anmey
Anmey
10 Monate zuvor

Es ist einfach schade, dass Leute meinen, so ihrem Anliegen weiterzuhelfen. Protest ist natürlich legitim, wenn er friedlich ist, aber es bringt doch niemanden etwas, Leute bei so einem Event zu stören, die ohnehin nichts tun können.

Geno
Geno
10 Monate zuvor

Der Anschlag war am 7. Oktober, nicht am 23.10. Ich bin dagegen, dass Israel am ESC teilnimmt, solange der Krieg läuft, aber Israel ist ein zu wichtiger Sponsor, also geht es nicht. Leider. Natürlich ist es nicht richtig, die israelische Künstlerin dafür verantwortlich zu machen. Sie kann nichts dafür. Aber das mit palästinensischen Fahnen protestiert wird, finde ich richtig. Was die israelische Regierung in Gaza macht, ist Völkermord.

Franny
Franny
10 Monate zuvor
Reply to  Geno

😴

Alki Bernd
Alki Bernd
10 Monate zuvor
Reply to  Geno

Sagt ein Nachfahre der größten Völkermörder aller Zeiten

Geno
Geno
10 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Ich bin keine Deutsche, doch leider hat auch mein Volk Genozide auf dem Gewissen. Wie alle Völker dieser Erde.

Nodin
Nodin
10 Monate zuvor

Ich wünsche Israel nächsten Samstag 400 Punkte im Televoting… ich selber werde mir für Yuval die Finger wund wählen 🇮🇱🇮🇱

Last edited 10 Monate zuvor by Nodin
HansKlok92
HansKlok92
10 Monate zuvor
Reply to  Nodin

hatte letztes Jahr nicht vor für Eden zu stimmen – war aber beim Jury Finale in der Halle und war dann doch von den Buhrufen ein „wenig“ schockiert, sodass ich dann Samstag auch noch ein paar Votes gen ISR fließen lassen hab… 🙂

Klaus
Klaus
10 Monate zuvor

Ich finde es gut das Israel teilnehmen da, die Rundfunkanstalt und Künstlerin haben den Krieg nicht angefangen. Ich drücke Israel die Daumen wieder einen guten Platz erringen.

Was in Basel heute vorgefallen ist, finde ich auch nicht richtig und die Täter müßten stark bestraft werden. Das mit der Kehle aufschlitzen geht ja schon in eine Drohung hin.

rainer1
rainer1
10 Monate zuvor

Das war echt ein schöner anlass wie es ihn in der esc -history noch nicht gegeben hat.
Gegendemos muss man halt aushalten, zumal es nicht wahnsinnig viele waren, dafür laute.
Was mich am meisten aufgeregt hat: queere die für palästina demonstrieren obwohl sie wissen, dass sie dort keine fünf minuten überleben würden.

Franny
Franny
10 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Tja. Zwei Dinge sind unendlich… Ihr wisst, wie es weitergeht.

Micha
Micha
10 Monate zuvor
Reply to  Franny

Nur eines von vielen klugen Zitaten des großen Albert Einstein.
Wie recht er doch hatte!!!!

RichardESC1997
RichardESC1997
10 Monate zuvor

Wirklich schöne Bilder!

Zu Israel:
War anders nicht zu erwarten. Yuval tut mir einfach leid. Kein Mensch hat diesen blinden dummen Hass verdient. Ich hoffe, jenes legt sich in den nächsten Jahren auch mal wieder. Wie sagten Petra und Mäns 2016 „Peace Peace Love Love“!

cars10
cars10
10 Monate zuvor

Nemo ist und bleibt ein unwürdiger Sieger, das hat seine erneute Zurschaustellung von Meinung mal wieder deutlich gezeigt.
Eine Petitesse der ESC-Geschichte, morgen kennt ihn niemand mehr.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
10 Monate zuvor

Zunächst einmal fand ich es eine großartige Veranstaltung. Die ganze Stadt und ihre Bürger derart mitzunehmen hat bisher noch keine Host-City geschafft. Dafür höchsten Respekt. Schade dass die Moderation im Euro-Village nicht besser war, da hätte man die Teilnehmenden viel besser interviewen können.

Zu den Protesten: Ich finde es völlig ok, dass Protestierende diese Bühne genutzt haben, um ihre Meinung durch Zeigen von Flaggen und Transparenten kund zu tun. Störaktionen und Blockaden helfen aber niemandem und finde ich auch nicht in Ordnung.

Martin della Berenike
Martin della Berenike
10 Monate zuvor

Ich war mit Berenike auf der mittleren Brücke. War echt eine tolle Parade.
Schade, dass diese Leute das so massiv für ihre Zwecke stören müssen. Fahnen und Schilder sind meiner Meinung nach ok, aber dieses permanent Brüllen und Skandieren, auch von den zurecht verbotenen Sprüchen, dass ist einfach nur assozial, wenn alle ein friedliches inklusives Fest feiern wollen.
Soweit ich sah auch primär die Wohlstandslinken aus CH und DE, die es wohl eher zur Selbstdarstellung nutzen.

rainer1
rainer1
10 Monate zuvor

Ich hab mich des öfteren zu diskussionen hinreissen lassen. Mindestens die hälfte davon hst französisch gesprochen.

AlexESC
AlexESC
10 Monate zuvor

Ich fand das diesjährige Konzept des türkisen Teppichs gut, vor allem bei diesem wunderschönen Wetter heute, und ich denke die Parade hat Basel und die Schweiz auch gut repräsentiert. Bei der Übertragung (offizieller Stream) davon gibt/gab es aber allerdings sicherlich noch Luft nach oben, was man am besten an den Beispiel Portugal „sehen“ konnte.

Zu den Störaktionen:
Was überhaupt nicht geht ist/war dieses Gleise blockieren! Gut, dass hier schnell gehandelt wurde.
Ich muss trotzdem sagen, dass es dieses Jahr sehr viel entspannter zugeht, denn vor allem geht hier dieser Israel-Protest hauptsächlich vom Publikum aus (vielleicht sind viele davon überhaupt keine ESC-Fans sondern brauche nur eine Plattform) und weniger von offizieller ESC-Seite (EBU und/oder Verantwortliche der einzelnen EBU-Sender). Ich habe jetzt nicht im Blick gehabt, ob hier in den letzten Tagen jetzt irgendetwas hier noch vorgefallen ist, aber das letzte was ich weiß ist hier die Sache von RTVE vor ein paar Wochen und hier hat die EBU ja ein klares Statement dann geliefert. Das es jetzt hier vom Vorjahressieger mit ehemaligen ESC-Acts noch ein Statement gab, ist ein kleiner Wermutstropfen, sollte aber die Stimmung bei den aktuellen Acts nicht groß ändern.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
10 Monate zuvor

Ich finde es richtig schlimm das der ESC der ja unterschiedliche Kulturen durch Musik vereinen will für politische Proteste missbraucht wird.

Die Künstler aus den Ländern können nichts für die Politik ihres Landes und nehmen nur an einem Musikwettbewerb teil und nicht an einem Parteitag oder sonst einer politischen Veranstaltung.

Bei gravierender Störung des Ablaufs der Veranstaltung wäre ich sogar dafür das ein „Basel“ Verbot bis zum Ende des ESC ausgesprochen werden sollte.

Matty
Matty
10 Monate zuvor

Slowenien hat heute das Ergebnis seiner INFE-Umfrage vorgestellt und für Israel gab es sechs Punkte:

https://eurovoix.com/2025/05/11/slovenia-infe-poll-2025/

Erinnerung: Slowenien war neben Island und Spanien eines der Länder, welches Israel vom ESC ausschließen wollte.

Sebastian M
Sebastian M
10 Monate zuvor

Es war genial! Haben alle Acts hautnah erlebt und es war einfach eine mega geil Stimmung in der ganzen Stadt. Von der Demo haben wir nicht viel mitbekommen. Hoffe es geht die ganze Woche so weiter 🫶

rainer1
rainer1
10 Monate zuvor
Reply to  Sebastian M

sorry, aber wenn du do nüt mitkriegt hesch, bisch blind. Die sind doch sogar im corso mitgloffe. Und uf em märtplatz händs jo au zimli rabatz gmacht.

Andi
Andi
10 Monate zuvor

Was für ein toller türkiser Teppich! Ein Mischung aus roter Teppich, Karneval und CSD. Wirklich ganz große Klasse von den Schweizern organisiert und die Basler haben mitgefeiert. So bringt man den ESC unters Volk 😀

Rainer Knuth
Rainer Knuth
10 Monate zuvor
Reply to  Andi

Wirklich schön daß es für die Leute vor Ort gemacht ist, nur die live Übertragung war ein einziger Graus. Viel zuviele umschnitte auf Sachen die den Zuschauer momentan nicht interessiert haben.

blueeye
blueeye
10 Monate zuvor

Die Parade war toll. Die Stimmung war super. Die Demonstranten waren im Prinzip gar nicht so zahlreich, sie hatten sich aber strategisch optimal plaziert, sodass sie immer zu sehen waren. Gut war aber zu merken, dass sie von gefühlt mindestens 95% der Zuschauenden überhaupt keine Unterstützung haben.
Yuval wurde dann im Eurovision Village sehr freundlich und mit grossem Applaus empfangen. War wirklich schön.

rainer1
rainer1
10 Monate zuvor
Reply to  blueeye

Das ist mir auch positiv aufgefallen. Die meisten haben es einfach nicht zur kenntniss genommen. Gewohnheitssache.

Lurker
Lurker
10 Monate zuvor

Es war ein wunderschönes, liebevoll gemachtes Event, ich habe es am Bildschirm sehr genossen.
Douze, du schreibst, dass es viele wunderschöne Bilder gibt und ebenso viele inklusive schöne Momente. So habe ich es auch wahrgenommen. Das Aufmacherbild und die Überschrift betreffen aber genau 5 Minuten eines mehrstündigen Festes. Warum musst du diesen Menschen so viel Aufmerksamkeit geben? Genau das ist ihr Ziel. Und das tut echt nicht not.

Marko +++
Marko +++
10 Monate zuvor

Merkwürdig. Großteil der Kommentaren befasst sich mit Protesten. Ob Israel in 2026 dabei ist, wird innerhalb EBU-Kreisen nach diesem ESC diskutiert. Selbst schließe ich mich die Argumentation von NRK an. Die Norweger meinen, dass sie nicht mehr glaubwürdig und unabhängig wären, wenn sie KAN ausschließen wurden, weil KAN redaktionell unabhängig von der israelische Regierung arbeitet.

Was habe ich gesehen? 37 Teilnehmer, manche mit, manche ohne ihre Bühnebegleitung und ein wenig Fasching/Karnaval. Dieses Teil war okay bis gut.

Warum auch immer eine Dragqueen am anderen Ende die Teilnehmer empfangen musste, kein Plan. Ist zwar Kunst und Theater, brauche ich nicht jedes Mal dabei.

Fazit: die Schweizer haben diesen Teil des ESCs gut gemacht, besser als in den letzten Jahren.

Last edited 10 Monate zuvor by Marko +++