Jury-Wertungen bei den Vorentscheiden für den ESC 2026: Nur Deutschland veröffentlicht gar kein Ergebnis

Sarah Engels – Foto: SWR/Claudius Pflug

Die Vorentscheidsaison für den Eurovision Song Contest 2026 liegt schon ein paar Tage hinter uns. Mittlerweile haben auch alle Länder die Ergebnisse ihrer Vorentscheide vollumfänglich veröffentlicht – zumindest die meisten. Deutschland gehört nicht dazu. Als einziger Sender hat sich der SWR entschieden, das Voting der 20-köpfigen internationalen Jury komplett unter Verschluss zu halten. Alle anderen Länder haben hingegen (fast alle) Ergebnisse veröffentlicht, zum Teil sogar heruntergebrochen auf die einzelnen Juror*innen. Ein Überblick.

In diesem Jahr gehen 35 Länder beim ESC in Wien an den Start. In 25 dieser Länder gab es einen öffentlichen Vorentscheid. Nur ein Sender hat dabei auf eine Jury verzichtet: Polen. Hier lag die Entscheidung über die spätere Siegerin allein in der Hand des Publikums. In allen anderen Ländern kamen Juror*innen zum Einsatz, wobei es ganz individuelle Lösungen gab.

Das gilt auch für die Veröffentlichung der Bewertungen der Jurys. Zum Teil wurden diese ausführlich in den TV-Shows vorgestellt und sogar begründet. Manchmal wurde nur das Gesamtergebnis veröffentlicht. In diesen Fällen wurde das differenzierte Voting der Juror*innen dann oft noch im Nachgang zur Vorentscheidung bekanntgegeben.

Auf anderthalb Länder trifft das nicht zu: Dänemark und Deutschland. Der SWR hat bis zum heutigen Tag nicht einmal ein aggregiertes Jury-Voting veröffentlicht und auf ESC-kompakt-Anfrage zu verstehen gegeben, dass er dies auch nicht beabsichtigt. Damit geht Deutschland, wie auch schon beim zweitteiligen Abstimmungsprozess in der Vorentscheidung, einen ganz eigenen Weg.

Eine Sonderstellung nimmt Dänemark ein. Hier gab es im Rahmen des Dansk Melodi Grand Prix 2026 zwei Abstimmungsrunden, an denen auch jeweils die Jury zu 50% beteiligt war. Während es vom Sender DR keine Informationen zum genauen Ausgang des Juryvotings in der ersten Runde gibt, ist das Jury-Ergebnis für das Superfinale sehr wohl bekannt.

Bevor wir in die einzelnen Länder einsteigen, hier noch ein Hinweis: Natürlich sind in den jeweiligen Auswahlprozessen noch viel mehr Jurys zum Einsatz gekommen. Bereits die Personen, die alle Bewerbungen gesichtet und eine erste Vorauswahl getroffen haben, können als Jury betrachtet werden. In der Schweiz kam im Rahmen des internen Prozesses auch eine internationale Jury zum Einsatz. Um diese nicht-öffentlichen Abstimmungen geht es hier nicht, sondern nur um die Transparenz bei den Entscheidungen in den öffentlichen TV-Vorentscheidungssendungen.

AlbanienFestivali i Këngës #64

Im Finale hatten die Jury und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%. Es liegen für alle sieben, namentlich bekannten Juror*innen die genauen Wertungen öffentlich vor.

BulgarienNatsionalna Selektsiya 2026

In den Vorrunden und bei der Songauswahl hatten die fünfköpfige Jury und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%. Für alle drei Sendungen ist das Jury-Ergebnis vollständig bekannt.

DänemarkDansk Melodi Grand Prix 2026

In der ersten Abstimmungsrunde und im Superfinale hatten die 20-köpfige Jury (zur Hälfte national, zur Hälfte international) und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%. Für die erste Abstimmungsrunde liegt kein Ergebnis vor; hier wurden nur die drei Superfinalist*innen bekanntgegeben. Für das Superfinale wurde das Jury-Voting veröffentlicht.

DeutschlandDas deutsche Finale 2026

In der ersten Abstimmungsrunde hatte die 20-köpfige internationale Jury ein Stimmrecht von 100%. Das Ergebnis wurde nicht veröffentlicht. Im Superfinale der letzten drei galt 100% Televoting. Dafür liegen die Prozentwerte vor.

EstlandEesti Laul 2026

In der ersten Abstimmungsrunde hatten die achtköpfige Jury und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%. Im Superfinale der letzten drei galt 100% Televoting. Das Jury-Ergebnis liegt detailliert für alle acht Juror*innen vor.

FinnlandUMK 2026

Es gab eine Abstimmungsrunde, bei der die sieben internationalen Jurys 25% Stimmgewicht hatten und das Publikum 75%. Es liegen detaillierte Ergebnisse für die Jurys vor, allerdings nicht heruntergebrochen auf die dahinterstehenden Juror*innen.

GriechenlandSing for Greece 2026

In den beiden Halbfinals entschied allein das Publikum. Im Finale hatten die Jury und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%, wobei 25% auf eine griechische und 25% auf eine internationale Jury entfielen. Für beide Jury-Gruppen liegen Ergebnisse vor. Die Namen aller Juror*innen sind bekannt, ihre Einzelvotings nicht.

IsraelHaKokhav HaBa

Wie in früheren Jahren wurde über dieses Format nur der Interpret für den ESC gesucht; der Song wurde anschließend intern ausgewählt. Im Finale der Casting-Show gab es zwei Abstimmungsrunden. In der ersten hatte das Publikum ein Stimmgewicht von 30%, im Superfinale dann von 50%. Es liegen detaillierte Ergebnisse für jede*n einzelne*n Juror*in vor.

ItalienSanremo 2026

Es gab ein umfangreiches Abstimmungsverfahren über mehrere Abende mit Pressejury, Radiojury und Televoting. Für alle Abende liegt für jede Jury-Gruppe ein vollständiges Ranking über alle zur Wahl stehenden Beiträge vor.

KroatienDora 2026

In den beiden Halbfinals entschied allein das Publikum. Im Finale hatten die Jury und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%, wobei 25% auf eine regionale und 25% auf eine internationale Jury entfielen (mit jeweils vier Teiljurygruppen). Für alle acht Teiljurygruppen liegt das vollständige Voting vor.

LettlandSupernova 2026

In beiden Halbfinals und im Finale hatten die Jury und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%. Für die Halbfinals liegen keine Teilergebnisse vor; für das Finale ist das Juryvoting bekannt.

LitauenEurovizija.LT 2026

In den fünf Vorrunden und im Finale hatten die Jury und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%. Die Größe und die Zusammensetzung der Jury änderte sich; im Finale gab es zehn Juror*innen. Für alle zehn liegen die Einzelvotings vor, wobei die Wertungen nicht den Personen exakt zugeordnet werden können.

LuxemburgLuxembourg Song Contest 2026

Im Finale und im Superfinale hatten die Jury und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%. Das Juryvoting setzte sich aus acht internationalen Jurygruppen zusammen. Für beide Runden liegen die detaillierten Wertungen vor.

MaltaMESC 2026

Im Halbfinale und im Finale hatten die zehnköpfige Jury und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%. Für das Halbfinale liegen keine Zahlen vor. Die Jurywertungen im Finale sind detailliert bekannt und können den Juror*innen exakt zugeordnet werden.

MoldauSelecția Națională 2026

Es gab eine Abstimmungsrunde, bei der eine 15-köpfige nationale Jury, eine 5-köpfige internationale Jury und das TV-Publikum je ein Stimmgewicht von 33,33% hatten. Die Wertungen aller Juror*innen sind detailliert bekannt und können den Personen exakt zugeordnet werden.

MontenegroMontesong 2025

Es gab eine Abstimmungsrunde, bei der die fünf internationalen Juror*innen und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50% hatten. Die Wertungen aller Juror*innen sind detailliert bekannt und können den Personen exakt zugeordnet werden.

NorwegenMelodi Grand Prix 2026

Es gab eine Abstimmungsrunde, bei der die acht internationalen Jurygruppen ein Stimmgewicht von 40% hatten und das Publikum von 60%. Die Ergebnisse für die acht Jurygruppen liegen vor. Es ist auch bekannt, welche fünf Personen in welchem Land die jeweilige Gruppe bildete.

ÖsterreichVienna Calling – Wer singt für Österreich?

Es gab eine Abstimmungsrunde, bei der das 43-köpfige internationale Jurypanel und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50% hatten. Es liegt die aggregierte Wertung des Jurypanels vor.

PortugalFestival da Canção 2026

In beiden Halbfinals und im Finale hatten die Jury und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%. In den Halbfinals kam eine fünfköpfige Expertenjury zum Einsatz, deren Mitglieder bekannt gemacht wurden. Im Finale wurden diese durch sieben dreiköpfige Regionaljurys ersetzt. Es liegen jeweils die Einzelergebnisse vor.

RumänienSelecția Națională 2026

Sowohl in der öffentlich übertragenen Bewerbungsphase als auch im Finale entschied nur die Jury. Für das Finale liegt das detaillierte Ergebnis für alle sieben Juror*innen vor, wobei diese nicht den Personen exakt zugeordnet werden können.

San MarinoSan Marino Song Contest 2026

Sowohl in der öffentlich übertragenen Bewerbungsphase als auch im Finale entschied nur die Jury. Für das Finale wurden die Plätze 1 bis 4 der fünfköpfige Jury veröffentlicht, wobei Letzterer zweimal vergeben wurde.

SchwedenMelodifestivalen 2026

In den fünf Vorrunden entschied das Publikum zu 100%; im Finale hatten die acht internationalen Jurygruppen und das Publikum jeweils ein Stimmgewicht von 50%. Es liegt ein detailliertes Voting für die acht Jurygruppen vor.

SerbienPesma za Evroviziju 26

In beiden Halbfinals und im Finale hatten die Jury und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50%. Die Jury bestand immer aus fünf Personen. Ihre Wertungen sind für alle drei Sendungen detailliert bekannt und können einzelnen Personen exakt zugeordnet werden.

UkraineVidbir 2026

Es gab eine Abstimmungsrunde, bei der die fünf Juror*innen und das Publikum je ein Stimmgewicht von 50% hatten. Das Juryvoting ist bekannt.

Bist Du überrascht, dass Deutschland als einziges von 24 Ländern mit Jurys in der öffentlichen ESC-Vorentscheidung kein einziges Ergebnis dieser Gruppe veröffentlicht? Welche Gründe können für und welche Gründe gegen die Entscheidung des SWR sprechen? Lass es uns in den Kommentaren wissen. 



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togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor

Jo, Transparenz und so …

J. Freizeit
J. Freizeit
1 Monat zuvor

Natürlich will man das Ergebnis nicht veröffentlichen, die Wahrscheinlichkeit das Molly Sue bei der Jury gewonnen hat, ist ja auch viel höher als Fire. 😂

Matze
Matze
1 Monat zuvor
Reply to  J. Freizeit

Ich vermute eher das wavyboy gewonnen hat, denn nur eher bekam Standing Ovation.

dunefan5000
dunefan5000
1 Monat zuvor
Reply to  J. Freizeit

Ist doch vollkommen unerheblich, wo die Jury Molly Sue platziert haben. Die Juryrunde war nur dazu da, die Top 3 für die Televotingrunde auszusuchen. Jetzt lange nach der VE hätte man die Juryergebnisse durchaus veröffentlichen können. Ich sehe nicht, wo das Problem sein könnte.

chris
1 Monat zuvor

Finde ich nicht nachvollziehbar, das Ergebnis unter Verschluss zu halten. Das schürt nur Misstrauen, wie man gut an den Reaktionen der Fans ablesen konnte im Nachgang der VE. Fragt sich nur, warum man diesen Weg nicht gehen will, aber darauf habe ich keine Antwort. In Polen haben ja mal einige Fans erfolgreich gegen den Sender geklagt, weil der das Ergebnis der Telefonabstimmung verschwiegen hat (2023). Weiß nicht, ob sowas auch in diesem Fall möglich wäre.

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  chris

Vor allem gibt es auch keinen wirklichen Grund dafür. Selbst wenn sie bei den Juroren eher häufiger auf dem 2. oder 3. Platz gelandet ist und seltener auf dem 1., was wir ja nicht wissen können, weil es nicht kommuniziert wird. In der Kumulation hat es ja trotzdem für die Top 3 gereicht und im Superfinale hatte sie dann die meisten Anrufer.

Oder vielleicht ist es auch einfach gar nicht so tiefgründig und man muss keine niedere Absicht vermuten. Sie erachten es wohl einfach nicht als wichtig genug.

kon
kon
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Na gut, aber man könnte dann natürlich spekulieren (und auch ausrechnen), wie es ausgegangen wäre, wenn es eine kombinierte Wertung gegeben hätte.

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  kon

Ändert man das Abstimmungsprozedere, dann kann sich auch das Ergebnis ändern, das stimmt.

Ich denke, bei einer kombinierten Wertung hätte sie es knapp nicht geschafft. Bei einem reinen Jury-Finale (San Marino, Rumänien) auch nicht. Hätte man für alle 9 Acts abstimmen können, vermutlich auch nicht.

Der SWR hat also so ziemlich das einzige Verfahren gewählt, in dem Sarah Engels eine Chance hatte, zu gewinnen, und selbst da war es am Ende noch relativ knapp.

Dafür kann sie aber nichts. Man sagt ja: Don’t hate the player, hate the game. Und jetzt kann man es sowieso nicht mehr ändern. Man kann nur hoffen, dass es nächstes Jahr besser läuft.

kon
kon
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Alles wahr. Angst vor einem Shitstorm hat der SWR anscheinend trotzdem und das nicht unberechtigt.

Nils
Nils
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Ich glaube, bei einem reinen Televoting mit allen neun Kandidaten hätte sich auch gewonnen. Ihr Lied war bei aller Einfallslosigkeit das massenkompatibelste und der Bekanntheitsvorsprung hätte ihr sicherlich auch mehr geholfen als im Superfinale (Stichwort: „Verhinderungswahl“).

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Nils

Sie hatte auch die beste und professionellste Performance.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor

Transparenz schön und gut, aber ich kann verstehen, dass man das Ergebnis erst noch zurückhält, um die ausgewählte Künstlerin nicht zu beschädigen, falls sie zum Beispiel nur Dritte gewesen war. Spätestens nach dem ESC sollte man da aber Offenheit zeigen.

Oltomm
Oltomm
1 Monat zuvor
Reply to  Porsteinn

Wenn ein Künstler soetwas nicht verkraften könnte wäre er sowieso schon ein verlorener Fall

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor
Reply to  Oltomm

Ich habe ja nicht aus Künstlersicht gesprochen, sondern was sich der Sender dabei denken könnte. Spekulationen gibt es jetzt nichtsdestotrotz genug.

Annie
Annie
1 Monat zuvor
Reply to  Oltomm

Da geht es nicht um die Künstlerin, sondern um die Reaktion anderer…

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor

Bisher hat der SWR ja noch nicht mit Transparenz geglänzt. Die Veröffentlichung der Jurywertungen wäre vor allem ein Zeichen, womit man Vertrauen gewinnen könnte.

Falls man durch dieses Vorgehen die hinteren Plätze schützen möchte, könnte ich das sogar nachvollziehen. Aber warum wird das dann schon wieder überhaupt nicht kommuniziert?

Ich bin davon überzeugt, dass man mit einfachen klaren Statements zumindest die meisten Leute zufriedenstellen könnte. Viel mehr als eine ordentliche Kommunikation erwarten die meisten ja gar nicht.

Last edited 1 Monat zuvor by ESC Jul
roxy
roxy
1 Monat zuvor

„Mittlerweile haben auch alle Länder die Ergebnisse ihrer Vorentscheide vollumfänglich veröffentlicht – zumindest die meisten.“
Was nun, alle oder die meisten? 

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
1 Monat zuvor

Ich bin ja bekanntlich üblicherweise kein allzu großer Freund von Artikeln, die von Douze Points stammen, insofern gebe ich nun aber gerne zu Protokoll, daß ich diesen hier wirklich klasse finde! 👍🏻

Was die Veröffentlichung der Jury-Resultate betrifft, so ist mir persönlich die Variante der exakten Zuordnung jeder einzelnen Wertung am liebsten.
Ich erwarte von Juroren, daß sie auf Anfrage in der Lage sind, ihr Abstimmungsverhalten halbwegs nachvollziehbar zu begründen … (Ein gewisser Anteil rein subjektiver Wahrnehmung wird immer bleiben.)

Timo1986
Timo1986
1 Monat zuvor

Kleiner Tipp für nächstes Jahr an den SWR:

Für den ESC 2027 in Neapel einfach Vanessa Mai oder Sarah Connor intern nominieren. 😀

Last edited 1 Monat zuvor by Timo1986
ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Timo1986

Wird beides nicht passieren, haben kein Interesse am ESC.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Monat zuvor
Reply to  Timo1986

Du hast Helsinki falsch geschrieben

Sanna
Sanna
1 Monat zuvor
Reply to  herrtobsucht

Vielleicht auch Tampere?

BerndBremen
BerndBremen
1 Monat zuvor
Reply to  Timo1986

seit wann ist Neapel finnisch 🤔

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Monat zuvor
Reply to  Timo1986

Du meinst wohl eher Nepal – steht es denn schon so schlecht um Deutschland, dass wir bei Eurovision Song Contest Asia mitmachen müssen?

cars10
cars10
1 Monat zuvor

SWR – NDR – ARD, immer derselbe Fisch, der vom Kopf stinkt.

Was soll man davon halten? Gar nichts, oder halt, doch, der ÖRR gehört abgewickelt und neu aufgesetzt. Vielleicht hilft das ja, den Besitzstand zu brechen.

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Monat zuvor

Man könnte vermuten, dass die deutsche Jury jemand anderes als Sarah Engels vorn gesehen hat. Der SWR schützt mit seiner Entscheidung eigentlich nur die Siegerin vor einer toxischen Diskussion in der Öffentlichkeit .

Last edited 1 Monat zuvor by Festivalknüller
Oltomm
Oltomm
1 Monat zuvor

Die Ergebnisse herungergebrochen zu veröffentlichen sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein

Aber das deutsche Handling des ESC ist sowieso so peinlich amateurisch und inkompetent, dass man vor Scham garnicht mehr hinschauen kann

Yoshi
Yoshi
1 Monat zuvor

Tja, das sagt im Prinzip schon aus, dass Sarah nicht Erste war. Ich gehe sogar davon aus, dass Molly Sue Erste war. Und hätte man das dann beim Zuschauervoting berücksichtigt, wäre es vielleicht doch noch anders gekommen. Ich kann es aber irgendwie verstehen, dass man kein neues Öl ins Feuer, Feuer gießen will.

Oltomm
Oltomm
1 Monat zuvor
Reply to  Yoshi

Wenn man schon so ein dummes Votingsystem wählt, muss man auch zu dem Ergebnis stehen

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Wirklich keine Sau in Deutschland interessiert sich für die detaillierten Ergebnisse. Ausser wir Fans vielleicht. So gesehen ist mir das völlig wurscht. Oder besser gesagt, dass ist sinnlose Energie.
Was wirklich ärgerlich ist, der SWR hat da weitergemacht, wo der NDR aufgehört hat. Nur noch ein Stück schlechter. Die ARD bringt nix auf die Kette. Wieder waren unsere VE Lieder chancenlos. Deutschland kann einfach nicht ESC
Nur Sarah Engels kann etwas profitieren.

Oltomm
Oltomm
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

„Oder besser gesagt, dass ist sinnlose Energie.“

Stimmt nicht. Es gibt z.B. Vorhersagespiele wie das von ESCXtra, bei denen man für seine Vorhersage in jedem NF Punkte bekommt. Um diese Punkte zu verteilen, braucht es aber vollständige Ergebnisse, oder zumindest ein komplettes Ranking aller Teilnehmer. Bei allen anderen Ländern werden diese kurz nach dem NF veröffentlicht, nur Deutschland blamiert sich da mal wieder im Alleingang

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Deutschland sollte sich nicht nur vom JESC verabschieden (wie ja auch gemacht) – sie sollten sich auch vom ESC verabschieden …. denn sie bzw. wir Deutschen können das einfach nicht gut umsetzen.

Milch
Milch
1 Monat zuvor

Ja, die Ergebnisse sollte man veröffentlichen. Ich vermute auch, dass Frau Engels bei der Jury nicht auf Platz 1 war, vielleicht es nur knapp geschafft hat, auf Platz 3 zu kommen.

Ich bin gegen eine Jury im Vorentscheid, deswegen dürfte das Ergebnis bei meiner Variante ähnlich ausgefallen sein, denn die Engels galt als Favoritin.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor

Welche Gründe können für und welche Gründe gegen die Entscheidung des SWR sprechen?

Das würde ich ja persönlich absichtlich machen.
Schon aufgrund der immer wiederkehrenden Artikel.
Mir persönlich ist das Thema ziemlich wumpe,
und die Welt dreht sich trotzdem weiter.
Und ich zahle meine Gebühren gerne.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  elkracho

Und ich zahle meine Gebühren gerne

👍

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Die Bubble ist schon komisch. Es wird gerne aufgeschrien, wenn beim ESC der Jurysieger als Gesamtsieger die Ziellinie erreicht. Gleichzeitig ist es möglich, dass sich mit Sarah Engels der Publikumsliebling gegenüber der Jury durchgesetzt hat. Das passt dann auch wieder nicht und man meckert.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Die Bubble ist schon komisch.

👍 👍 👍

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  Andi

Mit dem Publikumsliebling wäre ich vorsichtig. Man konnte schließlich nur für 3 von 9 abstimmen. Von den Rahmenbedingungen also schon mal nicht mit dem ESC zu vergleichen.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Mit dem Publikumsliebling wäre ich vorsichtig. Man konnte schließlich nur für 3 von 9 abstimmen

Es ist alles rein spekulativ.
Wo hätten sich Stimmen der anderen sechs Acts verteilt?
Wer hat aus welchen Lager Punkte dazugewonnen?
Es läst sich nicht mit Gewissheit sagen.

Last edited 1 Monat zuvor by elkracho
Gaby L
Gaby L
1 Monat zuvor

Finde ich persönlich jetzt keinen Aufreger wert. Mmn ist es nachvollziehbar, dass der SWR die Juryergebnisse unter Verschluss hält. Es sind die drei richtigen Acts ins Finale gekommen – wer jetzt an 1., 2. oder 3. Stelle stand, spielt irgendwie keine Rolle mehr. Das Publikum hat sich für Sarah Engels entschieden. Auch wenn manchen Leuten Sarah und/oder der Titel nicht gefällt, gibt’s da nichts anzuzweifeln. Würde man jetzt schon vor dem ESC die Juryergebnisse veröffentliche, bestünde ja auch immer die Gefahr, in Sarah eventuell nur die „2. oder 3. Wahl“ zu sehen, was ihre Position in Wien zusätzlich schwächen könnte. Sie hat ja sowieso keinen leichten Stand…

Mischka0404
Mischka0404
1 Monat zuvor

Also ich sehe einen Vorteil Jury-Ergebnisse nicht zu veröffentlichen. Das könnte dazu führen, dass die Jury mutiger entscheidet, was für den ESC nicht unbedingt nachteilig ist. 🤗

Sanna
Sanna
1 Monat zuvor
Reply to  Mischka0404

Ich vermute die Jury-Mitglieder wurden vorab nicht informiert, dass die Ergebnisse nicht veröffentlicht werden.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Monat zuvor

In der sogenannten Demokratieabgabe ist nun mal kein Anrecht auf Transparenz enthalten. Das gilt übrigens bei fast allen Themen.

Chris
Mitglied
Chris
1 Monat zuvor

So muss man wohl davon ausgehen, dass hinter den Kulissen wohl getrickst wurde, was die Punktevergabe angeht..

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor

Da, meiner Meinung nach, zumindest in Deutschland die Richtige gewonnen hat, ist mir ziemlich egal, wie das Ergebnis zustande gekommen ist.
Wahrscheinlich sind die Ergebnisse in den Nebeln von Norwegen verschwunden.

Der SWR hat einen unterhaltsamen Vorentscheid produziert mit großer Bühne, bei dem man sich nicht schämen musste wie in den letzten Jahren und seit langer Zeit wird wieder ein Public Viewing veranstaltet.
Zudem gibts eine große Doku über 70 Jahre ESC, regelmäßige News bei Insta und die Pre- und Aftershow ums Finale herum.

Wens nicht interessiert, muss es ja nicht scheuen…aber nicht in jedem teilnehmenden Land wird so ein Aufwand betrieben.
Laut einem Blogger ist das Glas doch immer halb voll!

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Andere Länder betreiben vielleicht weniger Aufwand für die Show und den Rahmen, aber haben trotzdem eine bessere Songauswahl. Und die ist es, auf die es ankommt. Die Goodies und die Annehmlichkeiten für die Hardcore-Fans sind ganz nett, aber wettbewerbsfähige Künstler und insb. Songs wären besser.

Und bei dem betreffenden Blogger ist dieses Jahr auch längst nicht mehr jedes Glas halb voll, was Deutschland anbelangt, und zwar zurecht.

Der deutsche VE ist von den Songs und den Künstlern, die sich bereit erklären, dort mitzumachen, einfach tot und lässt sich auch nicht mehr wiederbeleben. Es gibt gar kein Fundament dafür in der Musikszene. Ich bin mittlerweile der Ansicht, eine interne Auswahl wäre besser, solange nicht wieder ein Xavier Naidoo oder Jendrik dabei rauskommt.

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Das ist wiederum ein anderes Thema.
Aber da bin ich befangen, da ich Sarah und ihr Fire super finde!🤓

bellamarcella
bellamarcella
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Der deutsche VE ist von den Songs und den Künstlern, die sich bereit erklären, dort mitzumachen, einfach tot und lässt sich auch nicht mehr wiederbeleben. Es gibt gar kein Fundament dafür in der Musikszene.

Woran machst du das genau fest? Ich wäre mir da an deiner Stelle nicht so sicher…

Daniel Fabian Maier
Daniel Fabian Maier
1 Monat zuvor

SWR noch intransparenter und verschlossener als der NDR

eurohawk
eurohawk
1 Monat zuvor

Lieber SWR, das nächste Mal den Beitrag unbedingt intern auswählen. Sonst müssen die Juroren möglicherweise die Farbe der getragenen Unterwäsche preisgeben! LOL 😜

Nils
Nils
1 Monat zuvor

Kann nicht nachvollziehen, warum der SWR sich da bewusst zur Intransparenz entschließt. Er hätte ja absolut nix zu verlieren.

Am Ende ist es mir aber auch relativ egal, weil ich keinen Anlass sehe, das Ergebnis anzuzweifeln. Fragwürdig war doch vielmehr das Prozedere selbst: Eine Vorauswahl, die anschließend noch einer weiteren Auswahl aus „berufenem“ Munde bedarf, hat kaum eine Daseinsberechtigung.

Das ist, als würde man ein Buffet aufbauen, um dann zu sagen: „So, lieber zahlender Gast, du darfst aber nur zwischen diesen zwei Gerichten wählen.“ Und eine Gruppe von Ernährungsberatern kippt währenddessen vor den Augen des Gastes alle anderen Gerichte weg.

dirtsa
dirtsa
1 Monat zuvor
Reply to  Nils

Dein Vergleich mit dem Buffet ist ja echt super! 🙂

derSchmu
derSchmu
1 Monat zuvor

Die Mutlosigkeit muss ja irgendwoher kommen. Diesen hab ich schon mal gehört Einheitsbrei…. Das ist das Vorgehen seit jeher bei den Vorentscheiden. Da passt die mangelnde Transparenz.

Sash
Sash
1 Monat zuvor

Der Autor ist wohl heute mit dem falschen Fuß aufgestanden?🤓
Wen kratzt das jetzt noch?
Jetzt gilt es, geschlossen hinter Sarah zu stehen!🔥

Esc2026timo
Esc2026timo
1 Monat zuvor
Reply to  Sash

Sehe ich auch so und bei vielen Votings kommt sie gut weg. Auf einem online Voting auf Insta wo über 5000 Leute abgestimmt haben sind wir auf Platz 10 mit über 200 Punkten

Manuel
Manuel
1 Monat zuvor

Ich denke, man möchte die ohnehin mit ihrem sehr knappen Televoting-Ergebnis, den non-existenten Erfolgen in den Charts und den miesen Odds schon angeschlagene Sarah Engels nicht noch weiter anzählen – und vermutlich würde man das tun, wenn man das Jury-Ergebnis veröffentlichen würde. Und wenn dann wirklich Molly Sue oder Wavyyboi mit klarem Abstand vorne läge, gäbe es wohl auch mindestens in der Bubble eine (wenig hilfreiche) Debatte über das schlechte Voting-Konzept.
So hingegen trudelt das Interesse am Jury-Ergebnis heimlich, still und leise aus.

Annie
Annie
1 Monat zuvor

Ich finds jetzt ehrlich gesagt nicht schlimm, im Grunde genommen haben die Juryplatzierungen von 4-9 sowieso keinerlei Relevanz und wer nun auf dem ersten Platz mit welchem Vorsprung lag, hat aufs Ergebnis auch keine Auswirkung und wäre höchstens nice to know.

Rouven
Rouven
1 Monat zuvor

Einfach nur peinlich.

Übrigens sind die Votingergebnisse von USFO bis heute nicht veröffentlicht. Bis heute weiß die Öffentlichkeit nicht, mit welcher Mehrheit Lena eigentlich in Deutschland nominiert wurde, bevor sie den ganzen ESC gewonnen hat! Damals wurde gesagt, die Veröffentlichung der Ergebnisse werde später erfolgen; die Ankündigung wurde aber niemals eingelöst.

Damals hatte die ARD aber die Kooperation mit Raab und Brainpool. Schwer zu sagen, wer für die Intransparenz verantwortlich ist! Meine Vermutung war immer, dass das Ergebnis für Lena knapper als erwartet war (z. B. nur 53 Prozent), so dass man sie nicht vermeintlich schwächen wollte vor dem ESC.

@ESC kompakt: Wollt ihr diesbezüglich vielleicht auch noch mal eine Anfrage versenden an Brainpool und den NDR? :))

JohnyBCoon
JohnyBCoon
1 Monat zuvor

Das generelle Management der deutschen eurovision.de und den angeschlossenen social media Plattformen ist unter aller sau.
Seit dem sieg von Sarah Engels hat sich auf der Seite REIN GAR NICHTS getan. Es werden belanglose reels auf insta oder Youtube gepostet. Mittlerweile hab ich bei Youtube die push notifications für den Kanal ABGESCHALTET weil ich für jedes Krümel short ne Benachrichtigung bekomme. Relevante Informationen? Fehlanzeige! Auf der Seite gab es neben den großen Statistiken alle Informationen in deutscher Sprache zu allen Songs im Wettbewerb. Es gibt nicht mal ein Artikel zur Aufstellung der semifinals (den habe ich mit der tabellarischen Formatierung gerne für meine wertungstabelle 1:1 übernommen) – es Scheint as wäre die Seite wie in Stein gemeißelt seit Ende des deutschen Finales. Die einzige information, die man von der ard bekommt zum contest ist ausschließlich PER AUDIO durch nen Podcast, den der SWR nicht mal verwaltet. Einfach stiefmütterlich wie das alles behandelt wird. Nachdrm so groß angekündigt wurde man sucht die besten deutschen Songs aus 70 Jahren esc Geschichte – es gab ein Bild auf insta mit Verlinkung auf eine Spotify Playlist! Ich hätte mir da wenigstens die komplette Auflistung auf eurovision.de erwartet (es fehlen nämlich auch Songs auf der Playlist). Esc kompakt liefert ehrlich gesagt mehr Informationen zum contest als eurovision selbst und das ist wirklich der nächste Tiefpunkt für die ARD.

Danke, rant over.

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Monat zuvor

Mich überrascht hin Hinsicht auf Deutschland gar nichts mehr. Geheim gehaltene Wertungen, überraschender Komplettaustritt aus dem JESC. What’s next?

Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  Der Thoddy

Barbara Schöneberger wird Moderatorin des deutschen ESC-Vorentscheides auf Lebenszeit!

Esc2026timo
Esc2026timo
1 Monat zuvor

Ich liebe unseren Beitrag und bin mir sicher sie wird eine geile Performance liefern
Wollte schon immer so ein Song mit Choreo beim Esc für uns

Teufelchen
Teufelchen
1 Monat zuvor

Armutszeugnis für den SWR. Erst so einen Riesenaufwand für die internationale Jury und am Ende keinerlei Infos über das Votings dieser Jury.

Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  Teufelchen

Der geneigte ESC-Gan darf zwar alles essen, aber nicht alles wissen

Peter
Editor
1 Monat zuvor

Das (Nicht-)Kommunizieren und Agieren des SWR ist eine Mischung aus Unsicherheit wegen Unerfahrenheit (nach dem Motto „erstmal immer Nein sagen“) und behördenhafter Gutsherrenart. Dazu kommt die Cliquenwirtschaft. Schade.

Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  Peter

Also Bitte!

Matze
Matze
1 Monat zuvor

Man hat bei uns das Juryvoting so vorgelesen, als hätte Sarah Engels das Juryvoting gewonnen, ich vermute es war nicht so, aber man hat es dem Zuschauer so verkauft.

Alex_aus_Schweden
Alex_aus_Schweden
1 Monat zuvor

mich hätten die einzelnen wertung sehr interessiert!!!!
Sehr unseriös und verdächtig!!!
einfach unlogisch, wiedermal…

JoBi
JoBi
1 Monat zuvor

Ich glaube die detaillierten Ergebenisse aus Lettland oder Namen der Jurymitglieder werden erst nach dem ESC veröffentlicht.

Tobias
Tobias
29 Tage zuvor

Der ganze Vorentscheid war eine Farce ..👎…Sarah Engels Chancen stehen bei 1% .