Songcheck Eurovision Song Contest 2026 (13) – Polen: „Pray“ von Alicja

Alicja – Bild: Instagram @alicjaszemplinska

Als Vorletztes im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 geht Polen an den Start. Im heutigen Songcheck geht es um Alicja, die mit „Pray“ für ihr Heimatland in Wien antreten wird. Damit erfüllt sich die Sängerin einen Traum, der eigentlich schon sechs Jahre zuvor hätte wahr werden sollen, denn Alicja wurde schon 2020 für den später abgesagten ESC ausgewählt.

Alicja Maria Szemplińska wird zwei Wochen vor dem ersten ESC-Halbfinale ihren 24. Geburtstag feiern. Die Musikerin wurde schon im Alter von 16 Jahren entdeckt, als sie die Castingshow Hit, Hit, Hurra! gewinnen konnte. Später nahm sie zudem an der zehnten Staffel von The Voice Of Poland teil, welche sie ebenfalls gewinnen konnte. Alicjas Debütsingle „Prawie my“ erreichte in Polen Goldstatus.

Auch anschließend konnte die Musikerin Erfolge in Polen feiern und nahm 2020 am ESC-Vorentscheid teil, welchen sie gewann. Ursprünglich hätte sie ihre Heimat also mit „Empire“ international vertreten dürfen, doch dann kam die Pandemie. Im Folgejahr wurde sie vom Sender TVP nicht erneut eingeladen, Polen zu vertreten. Stattdessen probierte sie 2023 nochmal ihr Glück im Vorentscheid, konnte diesen aber nicht für sich entscheiden.

Das Lied

Im diesjährigen polnischen ESC-Vorentscheid Finału Polskich Kwalifikacji 2026 wurde alleine vom TV-Publikum bestimmt, wer zum ESC fahren darf. Die Wahl fiel dabei eindeutig auf Alicja. Sie präsentiert in Wien eine R’n’B-Nummer, die auf Trap-Beats und kraftvolle Gospel-Elemente trifft. Bereits seit mehreren Jahren ist Alicja für ihre kräftige Stimme und einen sehr abwechslungsreichen Musikstil in Polen bekannt. Hier reiht sich „Pray“ perfekt ein.

Online wurde der diesjährige polnische Beitrag bereits für seinen internationalen Klang gefeiert, der einige sogar an Beyoncé erinnert. Dennoch schafft es „Pray“ bislang nicht, sich als großer Fanfavorit zu positionieren. Alicja bestätigte jedoch bereits, dass sie die Kritik an ihrem Vorentscheid-Auftritt ernst nehme. Inzwischen soll ein völlig neues Staging-Konzept entstanden sein und auch über einen Revamp wird spekuliert.

Wir bewerten an dieser Stelle natürlich die aktuell bekannte Fassung, die ruhig und soulig startet. Ein Gospel-Chor setzt kurz vor dem Beatwechsel ein, der „Pray“ unerwartet in eine R’n’B-Nummer mit HipHop- und Trap-Einflüssen verwandelt. Textlich geht es um den Wunsch nach Freiheit und inneren Frieden. Die Sängerin sucht Halt im Glauben und entscheidet sich, trotz Zweifeln, weiterzukämpfen. Gleichzeitig betont sie den Willen, ihren eigenen Weg zu gehen.

„Pray“ wurde von Sinclair Alan Malcolm, Weronika „Veira“ Gabryelczyk und Alicja selbst geschrieben und getextet.

Alicja tritt mit „Pray“ für Polen im ersten ESC-Halbfinale am 12. Mai auf Startposition 14 an.

Der Check

Song: 3,5/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 2/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten

Douze Points: Dieser Song lässt mich ratlos zurück. Zunächst sehe ich mich bei einem Gospel-Gottesdienst. Nach etwa einer Minute wechselt dann der Sound zu R’n’B-Rap, was mich gar nicht abholt. Das Finale ist versöhnlich, da es leichter zugänglich ist und Alicja nochmal ihre Stimmgewalt zeigen kann. Aber hängen bliebt davon: nichts. 4 Punkte

Giulia: Das Lied, mit dem ich in diesem Jahr am wenigsten anfangen kann. 1 Punkt

Laureen: Ich finde Alicija und ihr Beitrag fallen für mich sehr in die US-amerikanische Girl-Group-Pop-Szene. Das habe ich als Teenager schon verfolgt und man sieht es ja auch ab und zu mal wieder, auch wenn viele der Gruppen wie Fifth Harmony nicht mehr existieren. Das Problem: In den Gruppen singen verschiedene Sängerinnen unterschiedliche Stile und Parts. Bei „Pray“ ist es nur Alicija. Das wirkt strukturlos und wahllos, auch wenn einzene Stellen des Songs echt nicht schlecht sind. Aber so als Gesamtkonzept erschließt sich mir das noch nicht. 5 Punkte

Manu: Wenn ein Lied in diesem Jahr einen Revamp benötigt hätte, dann sicher der polnische Beitrag: „Pray“ baut anfangs Spannung auf, bricht zur ersten Strophe dann aber komplett in sich zusammen. Es wäre einfach gewesen Alicjas beeindruckende Stimme in einer typischen Ballade zu beheimaten – stattdessen wildert ihr Lied im R’n’B, dem wohl unbeliebtesten Musikgenre der ESC-Fan-Community. Wenn man vom anfänglichen musikalischen Breakdown aber einmal absieht, bietet „Pray“ neben „sassy“ Strophen und dem Genre angemessenen Beats vor allem einen großartigen Refrain. Auch wenn ich die Stimmakrobatik am Ende nicht gebraucht hätte bin ich begeistert! 10 Punkte

Rick: Ich kann verstehen, dass der Song bei vielen keinen Ohrwurm auslöst und die Nummer ist auch nicht die aller spektakulärste. Aber eine Sache macht „Pray“ für mich trotz diesen Kritikpunkten absolut grandios: Die Produktion des Songs. Mit so einer kraftvollen R’n’B-Nummer rechnet niemand beim ESC, denn das klingt schon eher US-amerikanisch. Genau die Menschen, die den ESC ansonsten nur so nebenbei schauen, könnten diese Nummer feiern. Das ist zeitgemäß und bringt eine gewisse Coolness mit, die das für mich zum Dark Horse macht. Vor allem mit Revamp, denn die Struktur des Songs kann besser sein. Ich bin entsetzt, wie wenig Anklang Polen dieses Jahr bisher findet. 10 Punkte

Punktzahlen der anderen Blogger*innen:

  • Bennet: 1 Punkt
  • Benny: 4 Punkte
  • Berenike: 1 Punkt
  • Marcel: 1 Punkt
  • Max: 4 Punkte
  • Peter: 5 Punkte

Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 46/132 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „Pray“ auf Platz 33.

Wie schneidet der polnische Beitrag "Pray" von Alicja ab?

  • Bleibt im Halbfinale hängen (74%, 415 Votes)
  • Platz 21-25 (10%, 59 Votes)
  • Platz 16-20 (8%, 45 Votes)
  • Platz 11-15 (4%, 22 Votes)
  • Top 5 (3%, 16 Votes)
  • Platz 6-10 (1%, 7 Votes)

Total Voters: 564

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Bisher erschienene Songchecks:



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143 Comments
Julian
Julian
1 Monat zuvor

Zwischenstand bei den Bloggern:

1. Finnland (105 Punkte)
2. Schweden (97 Punkte)
3. Montenegro (84 Punkte)
4. Moldau (80 Punkte)
5. Griechenland (76 Punkte)
5. Kroatien (76 Punkte)
7. Israel (69 Punkte)
8. Belgien (67 Punkte)
9. Portugal (65 Punkte)
10. Litauen (60 Punkte)
11. Georgien (59 Punkte)
12. Estland (52 Punkte)
13. Polen (46 Punkte)

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Julian

Wer von den Songs wohl die niedrigste Punktzahl bekommen wird?? Aserbaidschan??

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Ich könnte mir unter 25 Punkte bei Aserbaidschan vorstellen. Aber vermutlich wird es einen Blogger geben, der aus der Reihe tanzen will, und dann wird es doch noch für 30 Punkte reichen. Verdient wäre es nicht.

Franny
Franny
1 Monat zuvor

Das Positive zuerst:
Polen ist keiner meiner „Ganz furchtbar“-Beiträge. Da gibt es für meine Nerven und Ohren noch weitaus Schlimmeres. Song und Performance tun mir nicht weh, daher eher ein „So la la“.

Das Negative:
Der Song ist leider sehr belanglos, was den ESC betrifft. Und genau deshalb wird er im HF sang- und klanglos untergehen, schätze ich.

Marina.
Marina.
1 Monat zuvor

Das Positive zuerst: Alicja hat eine sagenhafte Stimme! Außerdem sieht sie sehr gut aus und wirkt so sicher und selbstbewusst auf der Bühne. Ich freue mich auch sehr, dass sie nach 2020 endlich die Chance erhält, ihr Heimatland beim ESC zu vertreten. Mehr positive Punkte kann ich zu dem Beitrag aber echt nicht sagen.
Mich lässt „Pray“ ziemlich ratlos zurück. Hier passt nichts zusammen. Die einzelnen Songteile sind nicht kombatibel. Man hat hier den Eindruck, dass man 1.000 Ideen hatte und sie dann zu einem Song zusammengewurschtelt hat und das Ergebnis ist dann dieser nichtssagende Song geworden. Das Lied wird Alicjas Stimmgewalt gar nicht gerecht.
Nur zwei Beiträge gefallen mir in diesem Jahr noch weniger: Griechenland auf meinem letzten Platz und der vorletzte Platz, zu dem wir noch kommen werden. Dann kommt schon Polen.
Vielleicht könnten es die Jurys mögen, da sie Alicjas Stimme würdigen, das Publikum wird dem polnischen Beitrag nicht viel abgewinnen können. Ich rechne nicht mit dem Finale.

Die Bewertung meiner Mama:
„Freedom können wir immer gebrauchen.“, war ihr erster Kommentar. Der erste Teil des Liedes, in welchem es soulig und wie nach Gospel klingt, gefiel ihr, aber der Rest nicht. Für sie passt hier auch nichts zusammen und wirkt wie wild durcheinander gewürfelt.
Sie hat den Song mit dem Bau eines Hauses verglichen, an welches man immer neue Anbauten baut, welche aber ganz anders aussehen als der Anbau davor und gar nicht zusammenpassen. Das Ergebnis ist dann ein hässliches Haus. Auch das abrupte Ende lies sie ratlos zurück: „Da war wohl keine weitere Idee mehr für ein weiterer Anbau vorhanden und die drei Minuten voll.“
Meine Mama kann mit „Pray“ auch nichts anfangen, war aber sehr von Alicja angetan. Immer wieder hat sie betont, wie hübsch Alicja doch ist und was für eine tolle und starke Stimme sie hat. Ändert leider nichts daran, dass Polen ihrer Meinung nach keinen guten Beitrag ins Rennen schickt.

Last edited 1 Monat zuvor by Marina.
Cali
Mitglied
Cali
1 Monat zuvor

Vorweg freue ich mich sehr für Alicja und dass der 2020-„Fluch“ nun gebrochen ist. Man merkt, dass sie wirklich mal zum ESC wollte, um ihr Land dort zu vertreten. Nur…hätte es nicht mit einem stärkeren Lied sein können?
Ich mag ihre Stimme an sich, gerade im ersten Part kommt das stark rüber. Aber auf der Gospel-Schiene hätte man das ganze Lied fahren können, das hätte deutlich organischer gewirkt. Der Song biegt nach der ersten Minuten aber wirklich in wirre Gefilde ab und kann sich irgendwie nicht mehr fangen. Irgendwie fehlt dabei auch total ein Höhepunkt, „Pray“ endet irgendwann einfach. Ich muss gestehen, dass sich der polnische Beitrag schon etwas bei mir ins Gehirn gefressen hat und ein kleiner „Guilty Pleasure“ geworden ist. Aber an sich trifft das nicht mein Geschmack. Bräuchte ich jetzt nicht im Finale, kann das aber bei Polen oftmals schwer einschätzen.

Prognose: Halbfinale 13/15 (40%)
Meinung: Platz 28/35 (5 Punkte)

KarinM
KarinM
1 Monat zuvor

hab für Top 16 bis 20 gestimmt, nicht weil mir der Song was gibt, aber Tamara Todevska und Cesar Simpson sind auch für mich vollkommen überraschend mit so Gospelanleihen weitgekommen. Singen kann sie auf jeden Fall.

Dina
Dina
1 Monat zuvor

Igendjemand muss es nun mal werden, hier ist er also *Trommelwirbel*: Der letzte Platz meines diesjährigen Rankings und damit mein offizieller ASS des ESC 2026 (ASS = Always-Skip-Song) und würdiger Nachfolger der irischen Laika Party bzw. des kroatischen Giftkuchens.
Übrigens nicht zu verwechseln mit dem AASS (Almost-Always-Skip-Song), das ist eine Kategorie drüber. Kleiner, aber feiner Unterschied. 😉

Jorge
Jorge
1 Monat zuvor

Fängt gut an, baut stark ab, hauptsächlich weil man die ganze Musikgeschichte einbauen wollte und mittendrin zwischen musikalischen Themen changiert. Für mich ist eigentlich nur die letzte halbe geheulte Minute anstrengend – ist zu überambitioniert. Sie hätten sich einfach am bouncing Grundrhythmus orientieren können, dann wäre das drei Ecken cooler rübergekommen. Das Stück wird wohl seicht am TV-Voter- und Jurorengeschmack vorbei navigieren.

Dass viele Core-ESC-Fans bei R’n’B, Rap oder anderen US-Einflüssen immer Ausschlag bekommen, ist dem Kommentarsektor deutlich anzumerken. … ^^

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Monat zuvor
Reply to  Jorge

Ja, ist so. Ich zum Beispiel mag RnB gar nicht.. Bluesrock finde ich dagegen klasse (gibt es auch noch im Angebot)

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Didi
Didi
1 Monat zuvor

Als ich den Song das erste mal gehört habe wusste ich sofort, dass er besonders in der deutschen ESC Bubble zerrissen wird. RnB kommt hier halt so gar nicht an.
Wenn man dem Genre etwas abgewinnen kann, dann merkt man, dass es sich hier um eine ziemlich starke Produktion handelt. Der Song bietet innerhalb der drei Minuten viel Abwechslung und lässt die Sängerin wirklich glänzen. In diesem schwachen Jahrgang wirklich mal ein kleiner Lichtblick.
Hätte definitiv einen Platz im Finale verdient, wird es aber schwer haben, da es für die Erwartungshaltung der ESC Zuschauer wahrscheinlich zu amerikanisch sein wird.

Tjure
Tjure
1 Monat zuvor
Reply to  Didi

Ich glaube, dass es für Polen ins Finale geht. Vor allem wenn beim angekündigten Revamp an den richtigen Stellen nachgebessert wird. Die Jury wird es sowieso lieben.

JoBi
JoBi
1 Monat zuvor

JoBi und sein Gehirn Folge: 13 – Polen

Erster Eindruck
🧑‍🦱 Ist so lala.
🧠 Joa.

Performance
🧑‍🦱 Hoffentlich bringen sie die gleiche Performance in Wien auf die Bühne.
👁️👁️ In diesem Artikel von Eurovoix steht, dass es komplett geändert wird.
🧑‍🦱 OK.

Fazit:
🧑‍🦱 Bleibt im Halbfinale hängen.
🧑‍🦱 Platz 27/35 in meinem Ranking.

ag9
ag9
1 Monat zuvor

Hallo Alicja, du hast doch eine gute Stimme!
Warum lässt du dir denn so einen öden Song mit so einem noch öderen Text andrehen?
Oder meinst du das am Ende gar noch ernst?
Letztes Jahr war ich ja einer der wenigen, die „Gaia“ mochten, dies Jahr ist Polen bei mir wieder auf der Bottom 5-Schiene.
Ich fürchte aber, Alicja kommt knapp ins Finale.

MarcelK
MarcelK
1 Monat zuvor

Finale wird schwer für Polen! Starke Stimme, aber Song gefällt mir gar nicht.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Monat zuvor

die anstrengende schwerlastigkeit aus polen – keine ahnung,warum die dame gewonnen hat denn an der musik kann es m.e. ja nicht wirklich gelegen haben.
ich schließe mich der klaren mehrheit hier an und habe auf semiaus getippt.
polen ist aber auch im semi 1 und da ist dann trotzdem alles drin.

Anna01
Anna01
1 Monat zuvor

Gute Stimme, aber der Song ist einfach wirr. 2/10

Matty
1 Monat zuvor

Der Sender TVP hat das Votingergebmis des Vorentscheides veröffentlicht:

https://eurovoix.com/2026/04/10/poland-polskich-kwalifikacji-results-released/

Matty
1 Monat zuvor

Blanka Stajkow vertrat Polen vor drei Jahren beim ESC und zusammen mit Skolim und CrackHouse den Song „Niewinna“ (Unschuldig) veröffentlicht:

Matty
1 Monat zuvor

Sw@da x Niczos nahmen letztes Jahr am polnischen ESC-Vorentscheid teil und zusammen mit Jan Rozmanowski, der vor drei Jahren am polnischen Vorentscheid teilnahm, haben sie den Song „Ne1“ veröffentlicht:

Matty
1 Monat zuvor

Andrzej Gromala alias Gromee vertrat Polen vor acht Jahren beim ESC und nun hat er mit Jordan Grace den Song „Say my name“ veröffentlicht:

Matty
1 Monat zuvor

Kuba Szmajkowski nahm vor drei Jahren am polnischen ESC-Vorentscheid teil und sein neuer Song heißt „Porto“:

Matty
1 Monat zuvor

Kasia Moś vertrat Polen vor neun Jahren beim ESC und zusammen mit Karolina Lyndo hat sie den Song „PÓŁPRAWDA“ (Halbwahrheit) veröffentlicht: