ESC 2027 mit weiteren Rückzügen? Diese Länder stehen momentan auf der Kippe

Noam Bettan & Bandidos Do Cante beim ESC 2026 – Bilder: EBU

Der Eurovision Song Contest 2027 ist zwar noch gut zehn Monate entfernt, doch die Teilnahme einiger Länder steht schon jetzt unter keinem guten Stern. Während mit Kanada bereits ein Debüt für die kommende Ausgabe verkündet wurde und einige Nationen sogar schon in ihren Vorbereitungen für Bulgarien stecken, kommen aus drei Ländern nun beunruhigende Nachrichten. Könnte es im nächsten Jahr weitere Rückzüge vom ESC geben?

Anders als noch 2026, hätten die kommenden Rückzüge nichts mit der israelischen Teilnahme zu tun. Vielmehr kämpfen drei Rundfunkanstalten aktuell mit wirtschaftlichen Problemen, die sich eventuell auf die ESC-Teilnahme auswirken – allen voran RTP aus Portugal. Schon dieses Jahr stand die Teilnahme (zumindest gefühlt) auf der Kippe, nachdem sich zahlreiche Musikschaffende und sogar der Großteil der Vorentscheid-Acts gegen die Anwesenheit Portugals beim ESC in Wien stellten.

Jetzt scheint ein Problem auf den portugiesischen TV-Sender hinzuzukommen, das den Tod seiner EBU-Mitgliedschaft bedeuten würde: eine Privatisierung. Die rechtspopulistische Partei CHEGA will im September einen offiziellen Gesetzentwurf zur vollständigen (!) Privatisierung von RTP einreichen. Nach Ansicht der Parteiführung seien die Betriebskosten des Senders für die Steuerzahlenden „nicht mehr tragbar“; zudem werde der Öffentlichkeit „kein Mehrwert für ihr Geld“ geboten.

Sollte RTP tatsächlich privatisiert und somit verkauft oder umstrukturiert werden, würde die EBU den Status des Senders prüfen, was ziemlich sicher zum Entzug der Mitgliedschaft führen würde. Ein solcher Schritt würde Portugal vom ESC und anderen internationalen Veranstaltungen ausschließen, da aktuell kein weiterer portugiesischer Sender Mitglied der EBU ist. Entschieden wird über RTPs Zukunft im September.

Vor einer ähnlichen, wenngleich politisch-motivierteren, Problematik steht Israels Rundfunk KAN. Schon seit Monaten wird über einen umstrittenen Gesetzentwurf debattiert. Dieser sieht vor, das per Gesetz festgelegte Budget des Senders KAN abzuschaffen und Entscheidungen über dessen Finanzierung stattdessen unter staatliche Aufsicht zu stellen. Heißt: die israelische Regierung hätte alleinige Kontrolle darüber, wie KAN agieren und das TV-Programm aussehen würde.

Selbstverständlich wäre ein solch geführter Rundfunk nicht mit den EBU-Regularien im Einklang und würde zum Ausschluss führen. Demnach könnte KAN bzw. Israel auch nicht mehr am ESC teilnehmen. Inzwischen hat EBU-Generaldirektor Noel Curran den Verantwortlichen in Israel gegenüber seine Bedenken hinsichtlich des Gesetzentwurfs geäußert. Darin kritisiert er das Vorhaben stark und schreibt:

„Ein Nachrichtensystem, das für sein Budget von der Regierung abhängig ist, kann nicht unabhängig über ebenjene Regierung berichten, die dieses Budget festlegt. (…)
Solche Entwicklungen könnten auch weitreichendere Auswirkungen auf das demokratische Image Israels, seine Medienlandschaft und die internationale Wahrnehmung des demokratischen Medienumfelds des Landes haben.“
Wann dem Gesetzentwurf weiter nachgegangen wird, ist aktuell unklar. Ob die Regierung den Sender KAN tatsächlich unter politische Kontrolle bringen kann, ist somit weiterhin offen und dürfte letztlich auch von gerichtlichen Entscheidungen und der Stabilität der Regierungskoalition abhängen. Noch hat Israel seine ESC-Teilnahme in Bulgarien nicht offiziell bestätigt. Noam Bettan (Aufmacherbild oben) erreichte dieses Jahr Platz Zwei für Israel mit „Michelle“.
Zu guter Letzt schauen wir noch nach Tschechien. Hier ist man sogar schon einen entscheidenden Schritt weiter, denn die tschechische Regierungen hat Änderungen an der Finanzierung des Rundfunks ČT bereits gebilligt! Statt mithilfe von Rundfunkgebühren, wie es beispielsweise in Deutschland der Fall ist, wird der Sender künftig vollständig vom Staat finanziert, was bedeutet, dass nun finanzielle Kürzungen in Kraft treten.

Für das kommende Jahr erhält ČT ein festes Budget von 5,74 Milliarden Kronen (236,65 Millionen Euro), nachdem das Budget für dieses Jahr noch bei 7,5 Milliarden Kronen lag. Bis zu 700 Jobs könnten dadurch nun beim tschechischen Rundfunk wegfallen, weshalb es bereits zu großen Streiks kam. Laut den dafür verantwortlichen Politiker*innen wird die Unabhängigkeit des Senders ČT durch das neue Gesetz jedoch nicht gefährdet – man wolle lediglich besser wirtschaften.

Die Kürzungen könnten jedenfalls auch die tschechische ESC-Teilnahme gefährden, die sich schließlich auf mehrere hunderttausend Euro beläuft. Gleichzeitig würde dem Sender ein Garant für gute Einschaltquoten entgehen. Dieses Jahr sahen in Tschechien so viele Menschen den ESC, wie seit 2016 nicht mehr. Jedoch könnten die Übertragungsprobleme während Daniel Zizkas Performance (siehe oben) für Frust beim Sender gesorgt haben. Bislang hat sich ČT noch nicht zur Teilnahme 2027 geäußert.

Wie nimmst du die Finanzprobleme und Umstrukturierungen der Sender in Israel, Tschechien und Portugal wahr? Könnte es 2027 wirklich zu weiteren ESC-Rückzügen kommen? Lass uns deine Meinung da.


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66 Comments
Matty
Matty
1 Monat zuvor

Danke für die Info. Eine Privatisierung von KAN und RTP wird es nicht geben. Die in Portugal amtierende Regierung und die Oppositionspartei PS werden es verhindern

Last edited 1 Monat zuvor by Matty
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

So sieht es aus und das ist auch gut so !

Die „Israel-Problematik“ wäre dann unerwartet schnell gelöst und die Anti-Fraktion dürfte sich sogar noch bei Netanjahu bedanke. Nein danke !

Mal sehen, wie es sich nach der Parlamentswahl entwickelt.

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Aka Nichts
Aka Nichts
1 Monat zuvor

Bei Portugal scheint es wohl noch nicht viele Äußerungen von der Regierung oder anderen Parteien zu geben. Da sehe ich eher die Gefahr von Seiten der Künstler. Nachdem so wenige hin wollten, können sie mit viel Pech auch einen Jahrgang haben bei dem dann niemand mehr zum ESC will. Ich bin aber mal vorsichtig optimistisch.
Israel: Wenn Netanjahu intelligent handeln möchte, dann weiß er wie wichtig solche internationalen Events wie Eurovision für die Darstellung seines Landes sind. Gerade jetzt. Er würde sich das verkneifen. Das schreibe ich nicht als jemand der Pro oder Contra Israel ist. Wäre nur aus meiner Sicht logisch.
Tschechien: Die Kürzung sehe tatsächlich als Gefahr. Ja, dieses Jahr gab es mal mehr Interesse. Allerdings war das Interesse nie besonders groß und viele wissen nicht mal, was ESC eigentlich ist! Und mit dem bereits erwähnten Frust, kann ich mir vorstellen, dass wir Tschechien 2027 nicht sehen werden :/

lekristo
Mitglied
lekristo
1 Monat zuvor

Umso wichtiger, dass viele Länder der EBU beitreten und die EBU ein Auge auf die Verstaatlichung von Medien wirft – völlig unabhängig von einer möglichen Nicht-Teilnahme beim ESC. Da steht wesentlich mehr auf dem Spiel.

Anmey
Anmey
1 Monat zuvor

Die AfD will ARD und ZDF auch abschaffen. Nach dem Maßstab hätte Deutschland genauso in diesem Artikel aufgeführt werden müssen wie Portugal.

Last edited 1 Monat zuvor by Anmey
JoelESC
JoelESC
1 Monat zuvor
Reply to  Anmey

Noch hat die Afd nicht die Macht dafür, um es schlussendlich zu schaffen. In Portugal und erstrecht Israel ist die Gefahr höher

Anmey
Anmey
1 Monat zuvor
Reply to  JoelESC

Die Situation in Portugal ist die gleiche wie in Deutschland (eher noch besser, weil es keine Bundesländer gibt, in denen Chega an die Regierung kommen könnte).

Last edited 1 Monat zuvor by Anmey
4porcelli - 🦦🏊➡️
4porcelli - 🦦🏊➡️
1 Monat zuvor
Reply to  Anmey

Sehe ich genauso, der Artikel wirkt etwas Drama Queenig. Ich finde es bedauerlich, wie dieses Thema hier immer wieder an den Haaren herbeigezogen wird und so für Stress sorgt.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

„Drama Queening“ klingt echt super, kreisch !

Anmey
Anmey
1 Monat zuvor

Ich wollte es jetzt nicht so hart ausdrücken. Aber der Portugal-Abschnitt im Artikel ist leider nah dran an Falschinformation.

Last edited 1 Monat zuvor by Anmey
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Anmey

Das ist richtig – aber zum Glück sehe ich diese Truppe zumindest auf Bundesebene nicht in der Regierungsverantwortung. Es könnte aber sein, daß bestimmte TV-Formate etwa von Sachsen-Anhalt aus nicht mehr zu empfangen wären. Das wird noch lustig…

4porcelli - 🦦🏊➡️
4porcelli - 🦦🏊➡️
1 Monat zuvor

Gucken die Leute da überhaupt die Öffis? Ich dachte in S-A und Thüringen gilt RTL2 als Bildungsfernsehen.

Bosch
Bosch
1 Monat zuvor

Das ist nicht sehr respektvoll formuliert gegenüber den Bürgern der beiden Bundesländer.

4porcelli - 🦦🏊➡️
4porcelli - 🦦🏊➡️
1 Monat zuvor
Reply to  Bosch

Na ja, die Umfragen sprechen leider für sich.

Thomas
Thomas
1 Monat zuvor

Was für ein krass verunglimpfender und gleichermaßen ziemlich dummer Kommentar, der es nicht mal schafft, lustig zu sein.

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  Anmey

Die AfD will ARD und ZDF auch abschaffen

Dafür, dass sie dort gefühlt rund um die Uhr eine Plattform erhält?

Last edited 1 Monat zuvor by Franny
AlexESC
AlexESC
1 Monat zuvor

Bei RTP mache ich mir, zumindest aktuell, keine Sorgen, da Chega in der Opposition ist.
Bei KAN weiß ich es nicht, aber wenn Noel Curran hier bereits Bedenken geäußert hat, dann wird hier schon was dran sein. Ich weiß nicht genau die Regel hier ab wann ein Sender bei welcher Finanzierung kein EBU-Mitglied mehr sein kann. Wir haben so unterschiedliche Systeme innerhalb der EBU. Hier braucht man ja nur mal Deutschland, Niederlande und UK vergleichen.
Zu ČT kann ich nichts sagen, da ich deren Programmplanung nicht weiß und ob hier finanziell der ESC bevorzugt wird, also an erster Stelle steht und man lieber bei anderen Programmen spart, oder sich hinter andere Programme anstellen muss.

Es wäre definitiv schade, wenn alle drei Sender zukünftig nicht mehr am ESC teilnehmen könnten!

Frank B.
Frank B.
1 Monat zuvor
Reply to  AlexESC

Zu Tschechien:
Bei ESC Update hieß es vor ein paar Jahren mal, dass der ESC im Land kulturell nie allzu wichtig war. Die parallel laufende Eishockey-WM bekäme z.B. immer viel mehr Aufmerksamkeit ab (und wenn Tschechien am ESC-Samstag spielt läuft der ESC nur im 2. Programm), weshalb der ESC dort nie so beliebt wurde.

Entsprechend könnte ich mir schon vorstellen, dass der ESC auf der und man bei Budgetkürzungen hier als erstes spart.

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Monat zuvor

In der heutigen Zeit ist alles möglich. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk scheint in vielen Ländern unbeliebt zu sein und da schließe ich Deutschland nicht aus, denn viele Bürger sehen den Mehrwert der Unabhängigkeit der Sender nicht mehr. Und ganz ehrlich: auch ich als beständiger Zuschauer der Öffentlich-Rechtlichen kritisiere inzwischen die Programminhalte und die Berichterstattung der Medien zu einem großen Teil, weil ich sie nicht mehr als vollkommen unabhängig betrachten kann.
Natürlich ist es hier (noch) etwas ganz anderes als in den autokratisch geführten Ländern, aber sollte die AfD selbst in nur einzelnen Bundesländern an die Macht kommen, wird es für den Rundfunkrat schwierig… so weit hergeholt ist das also gar nicht.

Und das scheint für viele Länder Europas zu gelten, gerade in denen, die sich weiter nach rechts orientieren. Welche Regierung lässt sich schon gern kritisch hinterfragen und auf die Füße treten?

Mit diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass die EBU verzweifelt nach neuen Mitgliedern sucht.
Das hat natürlich Auswirkungen auf den ESC… und sie feiert ganz groß die neue Mitgliedschaft Kanadas und verschweigt die Abkehr anderer Länder. Wäre der Israel-Konflikt nicht, wäre ja auch alles schick über die Bühne gegangen und die darüber hinaus bestehenden Probleme würden gar nicht oder nur kaum beachtet werden… und damit meine ich nicht nur die hohen Teilnahmekosten für etliche Länder. Denn auch da muss für den ESC dringend etwas geändert werden, damit die ärmeren Länder weiterhin gleichberechtigt teilnehmen können.

Die Veranstaltung steht auf wackeligen Beinen. Das gilt sicher noch nicht für das nächste oder übernächste Jahr, aber wenn sich da nichts tut, dann gibt es den ESC in zehn Jahren spätestens nicht mehr… oder zumindest nicht mehr in der jetzigen Form.

Aaronzrh
Aaronzrh
1 Monat zuvor
Reply to  funtasticc*

Die Teilnahmekosten sind überhaupt nicht hoch und vernachlässigbar für den Gegenwert von 3 TV Shows

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Monat zuvor
Reply to  Aaronzrh

Das mag für Deutschland gelten. Für kleinere Länder nicht… und es geht hier nicht um die Teilnehmergebühren, die sind ja tatsächlich angemessen. Aber die Kosten für die Delegationen vor Ort, die aufwendigen Inszenierungen, die sind schon ziemlich happig und kann sich nicht jedes Land leisten… siehe z.B. Portugal dieses Jahr. Das Lied war schön und hätte meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient, aber fünf Männer nebeneinander zu stellen genügt nicht mehr. Und alles, was mehr gewesen wäre, hätte dann entsprechend gekostet. Und warum soll man so viel Geld investieren, wenn einem kaum jemand Beachtung schenkt?

In diesem Fall plädiere ich für eine Investitions-Obergrenze, die sich alle leisten können und an die sich alle zu halten haben. Dann wäre zumindest mal ein bisschen Gerechtigkeit vorhanden.

Aaronzrh
Aaronzrh
1 Monat zuvor
Reply to  funtasticc*

500 000 inklusive Inszenierung und übrige Kosten kann sich jedes Land leisten zum Gegenwert von 3 hochqualitativen TV Shows

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Monat zuvor
Reply to  Aaronzrh

Anscheinend ja nicht, sonst würden die Sender es ja nicht anführen.
In Deutschland stimmen übrigens auch nicht die ewigen Vergleiche mit dem Tatort oder den Flori-Shows… beide werden ohne Ende auf allen dritten Programmen bis zum Erbrechen wiederholt, so dass sich der Einsatz lohnt… der ESC mit seinen drei Shows sind zwar billiger, können aber auch nur einmalig gezeigt werden.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Monat zuvor
Reply to  funtasticc*

Das sehe ich auch so. Man kann froh sein, dass es einen ÖRR gibt und nicht alle Medien wie der Axel-Springer-Verlag agieren.
Dennoch muss ich immer häufiger mit dem Kopf schütteln, wenn z.B. schon wieder Dieter Nuhr frauenfeindliche Stammtisch-Witze klopft, das ZDF Zensur-Listen von den USA übernimmt oder der Tagesschau nach fast 3 Jahren plötzlich auffällt, dass Israel Kinder tötet, während der eigentliche Skandal scheinbar der ist, dass beim MoMa zur Abwechslung mal keine Sängerin aus der Helene Fischer-Fraktion ihren Schlager präsentierte, sondern jemanden, der tatsächlich die junge Generation anspricht.
Aber gut, das Unterhaltungsprogramm kritisiere ich seit ich denken kann.

Die Rechten hat der ÖRR schon lange verloren, aber leider wird hier die gleiche Strategie versucht, mit der auch Merz seit Jahren scheitert. Statt das Umzusetzen, weswegen der ÖRR existiert, zeigt er mehr rechten Content und verkauft die Bürger für dumm.

Cali
Mitglied
Cali
1 Monat zuvor
Reply to  Tobiz

Man kann froh sein, dass es einen ÖRR gibt und nicht alle Medien wie der Axel-Springer-Verlag agieren.

War das jetzt Pro- oder Contra-Axel-Springer bzw. ÖRR? Lol. Die dargestellten Argumente zeigen wieder gut, welche Seite eher recht über den ÖRR hat. Und da war das Israel-Argument noch das deutlich stärkste.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Monat zuvor
Reply to  Cali

Falls die Frage ist, ob der erste Satz Ironie ist, nein, ist er nicht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Tobiz

Es zeigt zumindest, daß die Öffis eben nicht wie von den Faschos und Teilen der Union behauptet wird „linksgrün“ oder dergleichen versifft sind, sondern zum Großteil entpolitisiert.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor

Diese Panikmache-Artikel mag ich überhaupt nicht …

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor

Sommerloch? 🤔

4porcelli - 🦦🏊➡️
4porcelli - 🦦🏊➡️
1 Monat zuvor

Das geht mir genauso. Ist nun mal Sauregurkenzeit, da sollte man akzeptieren, dass die Zugriffszahlen niedriger sind statt sie so artifiziell anzustacheln.

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor

Um Portugal und Israel wäre es aus musikalischer und politischer Sicht nicht schade, um Tschechien dagegen sehr, musikalisch.

4porcelli - 🦦🏊➡️
4porcelli - 🦦🏊➡️
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Seh ich eher umgekehrt, so verschieden sind die Geschmäcker.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor

Ich auch. Und ich verstehe auch nicht, was an Portugal das politische Problem sein soll.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Dito

Aaronzrh
Aaronzrh
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Umgekehrt. Von Tschechien kam musikalisch nicht viel tolles bis jetzt. Auch den Beitrag dieses Jahr hat mir nicht gefallen.

Inge Periotte
Inge Periotte
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Doch gerade um Portugal wäre das total schade!

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Musikalisch wäre es um jedes Land schade. Man denke nur an den portugiesischen Vorentscheid. 🥲 Den israelischen habe ich ehrlich gesagt nie gesehen, weil ich die Art von Vorentscheid einfach nicht so spannend finde. Dazu kann ich keine Aussage treffen.

Christian W
Christian W
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Sorry, aber Tschechien war gefühlt dreimal beim ESC dabei und hat sich da jetzt nicht als die große Musiknation präsentiert.

Israel hat viermal gewonnen und Portugal ist seit den 60ern dabei. Das sind ESC-geschichtlich schon zwei Verschiedene Hausnummern…

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor

Nichts für ungut, aber müssen solche Alarm -Artikel wirklich sein?? 🙄

Aaronzrh
Aaronzrh
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Ja das bringt Klicks..ist nun heute einfachmal so..wenns nicht passt einfach nicht lesen

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Ich kann gut darauf verzichten

Sash
Sash
1 Monat zuvor

Das wäre doch der perfekte Anlass, um Israel eine mehrjährige „Kreativpause“ vom ESC zu gönnen.😎
Portugal hat mir noch nie viel gegeben aus musikalischer Hinsicht.
Tschechien möchte ich dagegen nicht missen. Gerade dieses Jahr fand ich den Beitrag sehr gut, Daniel hätte gerne besser abschneiden dürfen.

Aaronzrh
Aaronzrh
1 Monat zuvor
Reply to  Sash

Israel gehört zum ESC. Der Entscheid ist gefallen. Endlich akzeptieren

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Aaronzrh

So ist es

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Es gibt Neuigkeiten von der iberischen Halbinsel! Katalonien – genauer gesagt der Sender 3Cat – erwägt eine Teilnahme am ESC:

https://escspot.pl/2026/07/08/katalonia-debiut-eurowizja-bojkot-hiszpania/

3Cat ist seit kurzem assoziiertes Mitglied der EBU.

Shamso
Shamso
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Also hätten wir dann Katalonien als Teilnehmer und mit etwas Glück irgendwann wieder Spanien (ohne Katalonien)?
Es wird immer verwirrender.

Anmey
Anmey
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Die Überschrift des zugrundeliegenden El-País-Artikels: „TV3 tritt der Europäischen Rundfunkunion bei, wird jedoch nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen können“

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Das wäre mal cool! Bin ich dafür

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Monat zuvor

Don’t threaten me with a good time.

Sehr schade um Tschechien. Die haben sich echt gemacht in den letzten Jahre .

Marc Störinger
Marc Störinger
1 Monat zuvor

Israel darf gehen!

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Computer sagt Nein!

Aaronzrh
Aaronzrh
1 Monat zuvor

Nein. Entscheidungen ist gefallen. Akzeptieren

AlkiBernd
AlkiBernd
1 Monat zuvor

Leute wie Marc Störinger wollen offenbar tatsächlich, dass die Israelis ins Meer gehen.

Habemus Papam
Habemus Papam
1 Monat zuvor

Ich hoffe, dass in Deutschland der ÖRR auch endlich privatisiert wird und Deutschland diese irre Show nicht mehr finanziert.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Habemus Papam

🥱

Shamso
Shamso
1 Monat zuvor
Reply to  Habemus Papam

🤮

AlkiBernd
AlkiBernd
1 Monat zuvor
Reply to  Habemus Papam

Aua ! Du bist hier in einem Forum verschworener ESC-Fans. Bestellst Du denn auch in einem veganen Restaurant ein Eisbein?

Last edited 1 Monat zuvor by AlkiBernd
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Habemus Papam

Hilfe – wieder so ein AgD-Troll !

Christian W
Christian W
1 Monat zuvor
Reply to  Habemus Papam

Ich hoffe, dass man die AfD endlich verbietet und ihre Anhängerschaft auf dem Laster nach Moskau deportiert. Wird auch nicht passieren, aber hoffen wird man ja dürfen…

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Monat zuvor

Bei Portugal und Tschechien wäre ich traurig, aber erstmal abwarten, was passiert.

Aaronzrh
Aaronzrh
1 Monat zuvor
Reply to  RichardESC1997

Auch bei Israel wären wir traurig. Gehört auch in die ESC Geschichte, seit vielen Jahren

AlkiBernd
AlkiBernd
1 Monat zuvor

Wenn die drei blonden Bestien demnächst in den Kernländern Europas regieren, werden wir ohnehin keine Muße und Lust auf den ESC mehr haben

Aaronzrh
Aaronzrh
1 Monat zuvor
Reply to  AlkiBernd

Um wenn geht es ? Politik wird mir den ESC nie vermiesen

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  AlkiBernd

Nun gut, Weidel bleibt uns möglicherweise doch erspart.

Dustin the Turkey
Dustin the Turkey
1 Monat zuvor

A propos Portugal: jemand zufällig am kommenden Freitag auf dem MARO Konzert in Hamburg?

Jenny
Jenny
1 Monat zuvor

Last den ESC ganz bleiben ist nur noch politische Scheise