Ein ESC ohne Spanien – doch nur vorübergehend? (Viva Vienna 38)

Der letzte Beitrag Spaniens beim ESC: Melody mit „Esa Diva“. Bild: EBU/ Sarah Louise Bennett

Eurovision-Spain, Euromovidas, ESC-Plus, Euroincon, EuroPOV oder Euroté sind nur ein paar der vielen Fan-Medien, die sich in Spanien dem Eurovision Song Contest widmen. Alle haben ihre Community, tausende Follower und sind in der spanischen ESC-Bubble bekannt. Mit dem Rückzug Spaniens aus dem Wettbewerb hatten sie alle in der letzten Saison mit Einbußen zu rechnen. Sie wussten: Die Berichterstattung über den ESC 2026 in Wien würde nicht mehr so ziehen wie in den Jahren davor – so ganz ohne Spanien.

Die ESC-Community in Spanien ist überproportional groß. Gemessen an den fehlenden Erfolgen im Wettbewerb und wenn man berücksichtigt, dass die Einwohnerzahl Spaniens unter der der anderen Big-5-Länder liegt, ist es immer wieder erstaunlich zu sehen, wie groß die aktive Fanbasis und vor allem die mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit rund um den ESC in Spanien sind. Der Wettbewerb findet dort in sozialen Netzwerken, Fan-Medien und teilweise auch in den klassischen Medien eine Präsenz, die angesichts der spanischen ESC-Bilanz durchaus bemerkenswert ist. Deswegen war es ja auch so ein Drama, als das Land wegen dem Boykott dem vergangenen Contest fernblieb.

Einige spanische ESC-Influencer haben in dieser Saison aus Boykott den gesamten Wettbewerb ignoriert, manche haben ihre Berichterstattung sehr abgespeckt weitergeführt. Jeder von ihnen – auch diejenigen, die den „großen“ Fan-Medien angehören – hat einen Rückgang bei Zahlen und Engagement verspürt. Ob sie es nun zugeben wollen oder nicht. Die größere Berichterstattung über das Benidorm Fest, den spanischen ESC-Vorentscheid seit 2022, konnte nicht annähernd kompensieren, was mit der Nicht-ESC-Teilnahme Spaniens verloren gegangen ist.

Bereits in Basel waren zudem weniger spanische ESC-Fans angereist, enttäuscht davon, wie sich die Stimmung vor Ort im Vorjahr durch die Teilnahme Israels und die damit verbundenen Kontroversen für sie dramatisch verschlechtert hatte. In Wien war ihre Zahl noch einmal niedriger, fast schon verschwindend gering. Einige bekannte Gesichter waren da, aber die allermeisten blieben dem ESC vor Ort fern. Als Spanier selbst war es ein komisches Gefühl, zunächst immer wieder daran erinnert zu werden, dass das eigene Land nicht dabei ist. Das Land, das trotz schlechter Ergebnisse immer am Start war.

Auch die Präsenz der spanischen Medien war in diesem Jahr in Wien fast nicht existent. Kritische Medien wie etwa der katalanische Radiosender „Rac1“ waren zwar vor Ort, beschränkten sich aber zum Beispiel darauf, am Türkisen Teppich die Acts mit kritischen Fragen zur politischen Situation rund um den Contest zu durchlöchern.

In Spanien strahlte man auch keine der ESC-TV-Shows aus, stattdessen gab es zur selben Sendezeit alternatives Musikprogramm. Dennoch berichtete man über die Ergebnisse, und spätestens in der heißen Phase in Wien griffen auch die Mainstream-Medien in Spanien den Wettbewerb wieder auf – fast immer mit dem Hinweis auf die politische Situation beim ESC und den Boykott Spaniens. Ganz aus dem öffentlichen Blickfeld verschwunden war der Wettbewerb also selbst in einem Jahr ohne spanische Teilnahme nicht.

Mittlerweile haben sich zwei Lager in der spanischen ESC-Bubble gebildet: die einen, die sich nun die Rückkehr Spaniens zum ESC wünschen und den Boykott für überzogen halten, sollte er sich weiter hinziehen; und die anderen, die dem Wettbewerb permanent den Rücken gekehrt haben – es jedoch nicht lassen können, sich immer wieder über den ESC zu informieren oder einen Kommentar dazu abzugeben.

Zudem herrscht bei vielen in Spanien mittlerweile das Gefühl, dass man sein Statement gesetzt habe und die EBU mit den kürzlich angekündigten Regeländerungen darauf reagiere. Seit etwa zwei Wochen hört man aus „Insider“-Kreisen, dass Spanien beim nächsten Contest in Burgas wieder dabei sei. Noch brisanter: Man munkelt, dass ESC-Direktor Martin Green wohl schon sehr bald abgesetzt werden könnte und vielleicht sogar Ana María Bordas das Amt übernimmt. Bordas ist Spaniens Head of Delegation und zudem Vorsitzende der Reference Group der EBU.

Das ist natürlich bislang nur ein wildes Gerücht. Sollte sich Bordas allerdings an vorderster Front des ESC positionieren, würde das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Rückkehr Spaniens zum Wettbewerb bedeuten. Doch auch unabhängig davon stehen die Zeichen zunehmend darauf, dass die Iberer in Burgas wieder mit von der Partie sein könnten. Nicht zuletzt hatte man im vergangenen Frühjahr gemerkt, dass das Benidorm Fest ohne das ESC-Ticket als Zugpferd für die Zuschauer nicht ganz so attraktiv war.

Letztendlich muss sich auch die spanische Rundfunkanstalt RTVE die Frage stellen, was schwerer wiegt: der Wunsch, mit einem fortgesetzten Boykott konsequent an der eigenen Haltung festzuhalten, oder die enorme Aufmerksamkeit und Reichweite, die das Benidorm Fest und nicht zuletzt der ESC dem Sender bescheren. Denn so politisch die Entscheidung über eine Teilnahme auch sein mag: Die hohen Quoten und das große mediale Interesse am Wettbewerb dürften auch bei RTVE Argumente sein, die sich auf Dauer nur schwer ignorieren lassen.

Was sagt Ihr zum Boykott Spaniens? Hat es ein effektives Statement gesetzt und sollte es wieder zurückkehren? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

In unserer Reihe Viva Vienna bereits erschienen:

Diese Rückblickserien auf die letzten fünf Ausgaben des Eurovision Song Contest sind bereits erschienen:



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66 Comments
Matty
Matty
1 Tag zuvor

Dazu ist bereits alles gesagt! Der ESC in Wien war friedlich und fie Künstler sind respektvoll miteinander umgegangen. Es waren zwar einzelne spanische Flaggen im Publikum zu sehen, vermißt hat das Land aber niemand.

Last edited 1 Tag zuvor by Matty
Marvin_Gallus
Marvin_Gallus
23 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Als jemand der tatsächlich in Wien beim ESC 2026 war: Doch, Spanien würde vermisst. Und sobald ein spanischer ESC-Song lief wurde laut gesungen und leidenschaftlich getanzt. Politik hin oder her.

Patrick
Patrick
22 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Es gibt wesentlich mehr Leute die Spanien beim ESC sehen wollen als dich hier bei ESC-Kompakt!

Matty
Matty
22 Stunden zuvor
Reply to  Patrick

Computer sagt Nein und es gab hier schon einige Leute, die mich hier aus diesen Forum vertreiben wollten und kläglich gescheitert sind.

Patrick
Patrick
21 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Deine einzige Gehirnzelle sagt wohl nein und Ich will dich nicht vetreiben, das machst du schon selber… ! Hier, sowie in deinem Leben…

dunefan5000
dunefan5000
21 Stunden zuvor
Reply to  Patrick

Warum so unverschämt?

Matty
Matty
21 Stunden zuvor
Reply to  dunefan5000

Bei einem anderen User traut er sich sowas nicht, weil er sonst nämlich einen Einlauf bekommen würde.

dunefan5000
dunefan5000
19 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Er muss wohl seine halbe Gehirnzelle ordentlich angestrengt haben, um diesen Satz hinzukriegen.

dunefan5000
dunefan5000
21 Stunden zuvor
Reply to  Patrick

Das sind aber Leute die der antisemitischen Haltung von Spanien zu stimmen. Tatsächlich habe ich Spanien keine einzige Minute vermisst. Keine antisemitische Hetze gegen Israel beim ESC zu erleben, war sehr wohltuend. Vor mir aus kann Spanien gerne auch für immer wegbleiben. Der ESC kommt sehr gut auch ohne Spanien klar, wie man gesehen hat. Eine Rückkehr erst wenn sich Spanien von dieser antisemitischen Hetze und der Hamasunterstützung entfernt hat.

Feli
Feli
22 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Es haben wahrscheinlich wesentlich mehr Spanien vermisst als umgekehrt, gleiches geht für die Fans

Frank B.
Frank B.
1 Tag zuvor

Ich würde mich freuen, wenn Spanien über den eigenen Schatten springen und wieder teilnehmen würde.

In den besten Freundschaften oder Familien gibt es auch Stille aufgrund von unterschiedlicher Sichtweisen. Wenn man aber merkt, dass einen mehr verbindet als was einen trennt, sollte man trotzdem auch wieder aufeinanderzugehen.
Dazu gehört, wieder zu versuchen in die alten Rollen zu gehen ohne eine Entschuldigung des Anderen zu erwarten. Die ersten 1, 2 Jahre wirde es viellciht komisch, weil alle den Boykott 2026 noch im Kopf hätten, aber auch das geht irgendwann wieder vorbei.

RootingForTheUnderdogs
RootingForTheUnderdogs
19 Stunden zuvor
Reply to  Frank B.

Weise Worte!

sam1
sam1
1 Tag zuvor

Naja, ich habe Spanien nicht wirklich vermisst. Ich brauche sie also nicht unbedingt beim ESC. Ich habe nämlich schon öfters gelesen, dass sich die Spanischen Fans immer so daneben benommen haben. Sollte das wirklich der Fall sein, dann können sie gerne wegbleiben. Und in diesem Jahr war es so friedlich. Zum Glück. Allerdings muss man auch erwähnen, dass die 5 Länder, die den ESC 2026 boykottiert hatten, sich selber mehr geschadet haben, als den ESC bzw. der EBU. Es haben nämlich zu wenige Länder den ESC 2026 boykottiert, um den ESC bzw. der EBU wirklich zu schaden. Und das scheinen nun die Verantwortlichen zu erkennen und einzusehen. Der ESC braucht nämlich diese 5 Länder nicht. Diese 5 Länder brauchen aber den ESC. Mal schauen ob die Verantwortlichen am Ende wirklich so schlau sind und das erkennen und einsehen und damit zurückkehren.

Last edited 1 Tag zuvor by sam1
Frank B.
Frank B.
1 Tag zuvor
Reply to  sam1

Ich stand und stehe in der Frage des Israel-Ausschlusses auf Seiten der EBU, aber zu sagen, die Boykotteure haben sich selber geschadet und der ESC ist ohne große Schäden herausgekommen ist auch unwahr.
Die lokalen TV-Sender haben im Inland klargemacht, dass sie bereit sind für eine Sache einzustehen und Konsequenzen zu ertragen. Wenn das im Inland bei vielen Leuten positiv angekommen, war das definitiv bedeutsamer als ggf. gesunkene Einschaltquoten an 3 Abenden.
Die EBU musste zwar nur einen kleinen Rückgang an Teilnehmerländern, aber einen großen Rückgang an TV-Zuschauern vermelden. Das hat nicht nur an den Boykotten, sondern garantiert auch am angeknacksten Image des Wettbewerbs gelegen.
Das wahrscheinliche Ziel der Boykotteure, eine Austragung des ESCs mit Israel zu verhindern, wurde also nicht in Gänze erreicht. Die gesunkene Zuschauerschaft und das neuerliche Entgegenkommen der EBU werden die 5 TV-Sender aber definitv als Teilerfolg ansehen.

Ich persönlich habe in Liverpool und Basel nicht bemerkt, dass die Spanier ein riesen Problem gewesen wären (wobei andere da vielleicht auch näher dran waren). Von daher: Es dürfen von mir aus gerne alle zurückkommen.

dunefan5000
dunefan5000
19 Stunden zuvor
Reply to  sam1

Und der ESC in Wien hat bewiesen, das der ESC auch mit den Big 4 sehr gut funktioniert. Ich habe keinerlei Unterschied zum ESC davor erkennen können. Spanien kann dort bleiben, wo der Pfeffer wächst. Die braucht der ESC gar nicht. Wenn sie unbedingt bei einem internationalen Wettbewerb mitmachen wollen, können sie ja bei der Intervision, dem Wettbewerb von Putin, mitmachen. Der freut sich.

Last edited 19 Stunden zuvor by dunefan5000
Frank B.
Frank B.
2 Stunden zuvor
Reply to  dunefan5000

Nur weil die Spanier (also RTVE) in der Causa Israel eine Extrem-Meinung haben und danach handeln brauchst du sie nicht in die Nähe von Putin rücken.
Die Spanier fühlen sich schon noch zu Europa zugehörig, Putin will die Einigkeit bekämpfen.
Wenn du das Fass aufmachen wolltest, wärst du z.B. in Serbien besser aufgehoben.

Dein Schwarz-/Weiß-Denken hilft bei einem multinationalen Wettbewerb mit unterschiedlichen Teilnehmern, die sich in wichtigen Details voneinander abgrenzen nicht wirklich weiter.

Feli
Feli
1 Tag zuvor

Wenn ein Comeback nur aufgrund von Quote stattfindet dann bitte nicht
Ich bin froh, dass Spanien und Irland durchziehen und sich weder weichklopfen lassen und wenn anwesend kritisch Journalismus betreiben
Bordas als Nachfolgerin von Green wäre natürlich auch ein Traum

Matty
Matty
1 Tag zuvor
Reply to  Feli

Eher ein Albtraum, da gibt es bessere und kompetentere Frauen. Sie hier:

https://eurovision-quotidien.com/eurovision-2025-alexandra-redde-amiel-leurovision-appartient-a-tous-interview/

Als Delegationsleiterin einsame Spitze!

AlexESC
AlexESC
22 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Ja, Alexandra Redde-Amiel habe sogar ich schon mal hier in den Kommentaren vorgeschlagen.

Feli
Feli
22 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Schlimmer als die Vollkatastrophen Osterdahl und Green kann es ja nicht werden

Matty
Matty
22 Stunden zuvor
Reply to  Feli

Martin Green als Vollkatastrophe zu verunglimpfen ist eine Frechheit! Er macht sehr gute Arbeit und er ist auch sympathisch!

Pascal534
Pascal534
21 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Green hat den ESC von einem Musikfestival zu einer Kommerzparade umerzogen. Zudem hat der Mann die Ausstrahlung einer Turnschuhsocke.

Österdahl hingegen war schon charismatisch, er wurde nur zu einer unglaublich ungünstigen Zeit in die Rolle des ESC-Gesichts gesteckt, war kein Fan von ihm, würde ihn aber auchc nicht als die schlimmste Person beim ESC und auch nicht als Vollkatastrophe bezeichnen.

Aber Green kann man gerne entlassen, den würde glaube ich kaum jemand vermissen.

Matty
Matty
21 Stunden zuvor
Reply to  Pascal534

Dennoch wird die EBU weiterhin an ihm festhalten und das ist auch gut so.

Marko +++
Marko +++
19 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Du sprichst ihn jede Woche?

Frank B.
Frank B.
1 Tag zuvor
Reply to  Feli

Ohne Frau Bordas Arbeit in Gänze beurteilen zu können: Wenn ihr diplomatischen Fähigkeiten nichts anderes als einen Boykott als Lösung erbringen konnten, dann würde die EBU mit ihr nicht befriedet, sondern nur weiter gespalten.

AlexESC
AlexESC
22 Stunden zuvor
Reply to  Frank B.

Ich weiß nicht wie viel die HoD bei RTVE in solchen Entscheidungen mitzureden hat, aber hier gibt es, wie bei der ARD auch, bestimmt noch einige Personen bei RTVE dessen Wort hier mehr gilt als das der HoD. Deswegen weiß man auch nicht wie Ana María Bordas selbst darüber denkt, außer sie hat sich dazu mal persönlich irgendwie geäußert.

dunefan5000
dunefan5000
21 Stunden zuvor
Reply to  AlexESC

Ist doch ganz einfach, Spanien soll einfach die Unterstützerrolle für die Hamas aufgeben, und sich bei Israel für die Antisemitische Hetze entschuldigen. Dann ist an eine Rückkehr zu denken. Wurde nicht mal angeregt, das über eine Teilnahme von Ländern abgestimmt werden sollte. Beim Fall der Spanier und den Boykottländern könnte man das doch wunderbar einführen. Ich würde dagegen stimmen, wenn sie sich bezüglich Israel nicht zurückhalten können.

Frank B.
Frank B.
19 Stunden zuvor
Reply to  AlexESC

Da hast du natürlich Recht. Eine Ana María Bordas entscheidet nicht über eine (Nicht-)Teilnahme von RTVE. Wenn sie aber als HoD zurückkehren würde, hieße dass für mich auch, dass sie mit dem zwischenzeitlichem Kurs von RTVE einverstanden war.

Das würde sie natürlich auf keinen Fall für den Posten als spanische HoD disqualifizieren. Für den Posten des ESC-Direktors, der schon ein gewisses diplomatisches Geschick bedarf, wäre sie als Vertreterin von RTVE in der heiklen Israel-Frage aber von vorneherein vorbelastet.

Marko +++
Marko +++
19 Stunden zuvor
Reply to  Frank B.

Die Reference Group ist nur eine Nebenaufgabe.

Entscheidungen wie Teilnahme treffen die jeweiligen Sender immer selbst und das ist 100% unabhängig von was man sonst noch für die EBU macht.

Frank B.
Frank B.
2 Stunden zuvor
Reply to  Marko +++

Ich stimme in beidem zu, sehe aber auch keinen Widerspruch zu meinem vorherigen Posting. 🙂

Mein Punkt war nur, dass eine Repräsentantin des spanischen Fernsehens als Nachfolgerin von Martin Greene die Stimmung rund um den ESC nicht verbessern würde (außerhalb der 5 Boykotteue zumindest).

Matty
Matty
1 Stunde zuvor
Reply to  Frank B.
Samy
Samy
1 Tag zuvor

Ehrlich gesagt gingen mir vor allem Spanien und Island dieses Jahr richtig ab, einerseits von der Stimmung, aber auch musikalisch – würde mich sehr über eine Rückkehr freuen.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 💎
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 💎
1 Tag zuvor

🇪🇸 Meine persönlichen Top Twelve aus Spanien in chronologischer Reihenfolge (mit Juan Carlos Calderón stellt das Land aus meiner Sicht einen der ganz großen Namen der ESC-Geschichte):

Edinburgh 1972 🔹 „Amanece“ / Jaime Morey
Luxemburg 1973 🔸 „Eres tú“ / Mocedades
Harrogate 1982 🔸 „Él“ / Lucía
Luxemburg 1984 🔸 „Lady“ / Bravo
Göteborg 1985 🔸 „La fiesta terminó“ / Paloma San Basilio
Brüssel 1987 🔸 „No estás solo“ / Patricia Kraus
Dublin 1995 🔸 „Vuelve conmigo“ / Anabel Conde
Riga 2003 🔸 „Dime“ / Beth
Kopenhagen 2014 🔸 „Dancing in the rain“ / Ruth Lorenzo
Wien 2015 🔸 „Amanecer“ / Edurne
Rotterdam 2021 🔹 „Voy a quedarme“ / Blas Cantó
Malmö 2024 🔸 „Zorra“ / Nebulossa

Könnte ich wohl problemlos auf mindestens eine Top 25 erweitern. Und mein Lieblingstitel aus einem spanischen Vorentscheid stammt aus dem Jahre 2022, nämlich „Secreto del agua“ mit Blanca Paloma.
(Wobei es mich schon immer gewundert hat, daß es dem Land nicht gelingt, konstant konkurrenzfähige Beiträge zur Eurovision zu entsenden.)

🇧🇬 Ob Spanien in Burgas teilnehmen wird oder nicht, spielt für mich keine Rolle – das gilt aber für ausnahmslos jedes Land. Der ESC ist auch knapp zwei Jahrzehnte lang gut ohne Italien ausgekommen. Das sehe ich völlig entspannt. 🧘🏻‍♂️

Dem Autor des Artikels würde ich die Rückkehr Spaniens wünschen. Dazu, daß Benidorm Fest ohne ESC-Bezug nicht überlebensfähig wäre, habe ich mich ja bereits geäußert – die subventionierte Gnadenfrist läuft bis 2028, nicht länger …

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor

Spanien darf gerne wieder am ESC teilnehmen, was gestört hat waren teile der spanischen Fans, die den Geist des ESC nicht gelebt haben sondern nur zum Protest angereist waren.

Sash
Sash
1 Tag zuvor

Habe alle fünf Länder vermisst und dazu noch diejenigen, die schon länger nicht mehr dabei waren oder pausieren.
Wenn es vereinzelt heißt, dass die spanischen Fans etwas anstrengend seien, stört mich das nicht. Am TV hab ich beim ESC noch nie was mitbekommen.
Beim Benidorm und den Vorgängershows in Spanien hat mich dagegen das große Eurodrama sogar immer amüsiert.
Bin optimistisch, dass die Spanier nächstes Jahr wieder dabei sind.
💃

AlexESC
AlexESC
1 Tag zuvor

Von mir aus kann nicht nur Spanien, sondern alle „ESC-Boykott-Länder“ gerne wieder am kommenden ESC teilnehmen, wenn sie sich auf den Wettbewerb an sich konzentrieren und nicht wieder „Nebengeräusche“ durch politische Statements verursachen. Und dies gilt sowohl für die Verantwortlichen des jeweiligen Senders, als auch für die jeweiligen Acts.

Ich weiß nicht, was das Gerücht zu bedeuten hat, dass Martin Green abgesetzt werden soll und stattdessen Ana María Bordas das Amt übernehmen soll, weil für mich macht Martin Green bisher eine sehr gute Arbeit. Außer Frage steht, dass Ana María Bordas sehr viel Erfahrung, sowohl beim ESC als auch beim JESC (unter ihr als HoD ist z.B. Spanien 2019 zum JESC zurückgekehrt) hat, aber trotzdem hoffe ich dass, falls das Gerücht stimmen sollte, Martin Green nicht nur deswegen gehen muss, weil man einen Big5-Sender hier mit einem Personalwechsel „besänftigen“ möchte.

RichardESC1997
RichardESC1997
23 Stunden zuvor

Aus musikalische Schicht habe ich Spanien (und Irland) nicht vermisst, da die meisten Beiträge mir nicht gefallen haben. Trotzdem haben sie mir gefehlt.
Ich hoffe, dass alle 5 zurück kommen, vorallen Island, Niederlande und Slowenien.

Gaby L
Gaby L
23 Stunden zuvor

Würde mich sehr darüber freuen, wenn Spanien wieder zum ESC zurückkehren würde.🇪🇸

Tobiz
Mitglied
Tobiz
22 Stunden zuvor

Es wäre ein Traum, wenn wir Martin Green hinter uns lassen könnten. Er ist wahrlich eine Vollkatastrophe. Seine Statements machen deutlich, dass er an der Realität vorbei Entscheidungen trifft.
Das heißt jedoch nicht, dass es jemand anderes besser macht.
Ich hoffe, dass die Boykotteure nicht einknicken, weil man ihnen Brotkrümel hinwirft.

Last edited 22 Stunden zuvor by Tobiz
Matthisaas
Matthisaas
21 Stunden zuvor

Wir brauchen wieder so einen Erfolg von Spanien wie SLOMO von Chanel 🤩

Tim
Tim
21 Stunden zuvor

Immer wieder amüsant zu lesen, wie angebliche Fans des Contests fordern, nicht daran teilzunehmen, um ihn zu schwächen.

Anmey
Anmey
20 Stunden zuvor

Natürlich wünsche ich mir Spanien zurück. Alle fünf Länder fehlen beim ESC, aber Spanien als Teil der Big 5 ganz besonders. Wenn ich aber daran denke, wie sich der Direktor von RTVE im Dezember geäußert hat, dann scheint mir das doch eher unwahrscheinlich. Da kann Frau Bordas noch so konstruktiv versuchen, an einer Lösung zu arbeiten.

MeineSchiffe
MeineSchiffe
19 Stunden zuvor

Spanien wäre toll! Auch gut fūr Urlaub.

lekristo
Mitglied
lekristo
19 Stunden zuvor

Ich empfand Spanien in den letzten Jahren immer als recht toxisch und müsste sie ehrlich gesagt nicht mehr unbedingt dabei haben. Klar, schade um jedes Land (und ich mag auch einige Beiträge sehr gerne), aber wenn Journalisten nur nach Wien fahren, um negative „Stimmung“ zu machen, zeigt das doch ganz gut, was hier falsch läuft. Auch die kritischen Ansagen von Sánchez zum ESC passen da für mich ins Bild und sind durchaus repräsentativ für die Haltung Spaniens. Aber schön anderen Ländern vorwerfen, sie würden sich in den ESC einmischen, äähhh, moment mal, Sánchez..?).

Meiner Meinung nach ging der diesjährige Contest deutlich harmonischer über die Bühne als z.B. noch in Malmö (absolute Vollkatastrophe!) oder Basel.

Amion
Amion
18 Stunden zuvor

Spanien muss zurückkommen und endlich wieder siegen .

Das Benidorm Fest 2026 war so gut wie nie .

Spanien wird sehr vermisst ! und Punkt

Yoshi
Yoshi
18 Stunden zuvor

Mag sein, dass Spanien selten richtig top war, aber allein wegen der Sprache haben sie schon ihre Daseinsberechtigung beim Contest für mich. Dass sie fanatische Fans haben, ist natürlich ein Problem, aber das Land an sich kann erstmal wenig dafür. Die Fans von Eintracht Frankfurt sind schlimmer 😀
Ich bin mir sehr sicher, dass sie spätestens bis 2030 wieder zurück sind. 2025 wird nicht ihre letzte Teilnahme gewesen sein. Die Frage ist nicht, ob sie wiederkommen, sondern wann.

Allerdings hat mir der Rückgang der spanischen Ticketanfragen durchaus geholfen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich bei einem ESC mit 40+ Ländern nicht zwei Mal in den Semi-Juryshows im Golden Circle gestanden hätte. Also so betrachtet dürfen sie gerne noch ein Jahr aussetzen und an Songs feilen, die Chanel-Qualität haben.

elkracho
Mitglied
elkracho
13 Stunden zuvor
Reply to  Yoshi

Die Fans von Eintracht Frankfurt sind schlimmer 

Dann kennst du aber Hansa Rostock noch nicht.

Timo1986
Timo1986
17 Stunden zuvor

ESC 2028 in Málaga – dank Pablo Alborán oder Chanel oder Quique Niza (mein „Patenkind“ beim ESC kompakt Second Chance Contest 2024) oder dank wem auch immer !!! 😀

Ich vermisse Spanien, seine Musik, seine Teilnehmer (m/w/d) und seine Fans (m/w/d) beim ESC schmerzlich !!!

ESC 2028 in Málaga !!! 😀

Matty
Matty
17 Stunden zuvor
Reply to  Timo1986

Lieber Malaga als Eis – lecker!

Timo1986
Timo1986
17 Stunden zuvor
Reply to  Max (Blogger)

Die Geburtsstadt von Pablo Picasso, dessen Geburtshaus heute auch ein Museum ist.

Ich habe es noch nie gesehen, weil ich leider noch nie in Málaga war.

Aber vielleicht ja beim ESC 2028 in Málaga ! 😀


ESC1994
ESC1994
17 Stunden zuvor
Reply to  Timo1986

Erstmal müsste Spanien überhaupt wieder mitmachen.

ESC1994
ESC1994
17 Stunden zuvor
Reply to  Max (Blogger)

Frage: Bist du denn in Spanien geboren oder in Deutschland??

ESC1994
ESC1994
16 Stunden zuvor
Reply to  Max (Blogger)

Und eigentlich heißt du Maximo, oder??

Hatte zwei Jahre Spanisch in der Schule, nur ist davon nicht mehr viel übrig. Konnte auf Gran Canaria immerhin noch Getränke ordern. 😅

Tamara
Mitglied
Tamara
10 Stunden zuvor
Reply to  Max (Blogger)

ORRRRR!!! Ich bin nächstes Jahr in Malaga! Am 2. August, um genau zu sein.

Matty
Matty
16 Stunden zuvor
Reply to  Max (Blogger)

Dazu paßt dieser Evergreen:

rainer1
rainer1
16 Stunden zuvor

Ich vermisse spanien überhaupt nicht! Darf von mir aus mit seinen übertrieben exaltierten fans gerne wegbleiben.
Mal ganz abgesehen von der politik…..

Rusty
Mitglied
Rusty
16 Stunden zuvor

Ich hoffe Spanien konzentriert sich wieder ausschließlich auf die Musik und kehrt zum ESC zurück. 1 Jahr Boykott reicht, ansonsten schaden sie sich meiner Meinung nach, aus ESC Sicht, selber. Sehr schade für die echten spanischen ESC Fans, denen es einzig und allein um die Musik und das Event geht.

Meckie
Meckie
15 Stunden zuvor

Ich vermute, die einzige Möglichkeit, Glaubwürdigkeit zu behalten, falls die boykottierenden Länder wirklich zurück zum ESC 2027 kämen, wäre, wenn sie ein deutliches Protest-Lied bezüglich Krieg senden würden (z. B. Slowenien schickt July Jones mit einem Lied mit einer klaren Performance plus Staging deutlich gegen den Krieg, vielleicht wieder wie bei einigen früheren Live-Auftritten bei Konzerten und Festivals mit Kunstblut, Schal und Fahne?) oder sie schicken einen entsprechenden Künstler (z. B. Island schickt den Zweitplatzierten von 2024 Bashar Murad) als Protest. Wobei dann eventuell die EBU ihr Veto, weil zu politisch, zieht? Andererseits wäre es doch unglaubwürdig, wenn sie jetzt doch wieder antreten würden. Die Niederlande sehe ich als möglichen Kandidaten für eine erneute Teilnahme nach dem Motto, alles so wie vorher. Quasi wir sind wieder da, warum verschweigen wir aber lieber. Irland sehe ich hingegen als möglichen Kandidaten für ein weiteres Jahr mit Boykott nach dem Motto „wir sind immer noch weg, solange nicht jemand anderes verschwindet“. Spanien kann ich so gar nicht einschätzen, aber sollten die wieder teilnehmen, dann bin ich auf die Begründung gespannt. Weil es hieß doch immer, dass alles davon abhängt, ob einem Land wie Israel die generelle Teilnahme erlaubt wird oder nicht. Wenn die jetzt aber trotzdem teilnehmen, obwohl klar ist, dass Israel wieder dabei ist… Na, wenn da nicht Frau Ana María Bordas irgendwie ihre Finger im Spiel gehabt hatte?

Last edited 15 Stunden zuvor by Meckie
SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
14 Stunden zuvor

Vom einen Boykotteur und vom einen Max zum anderen:
Omroep MAX wird wohl eher nicht am ESC teilnehmen, das ließ der Chef des Sender kürzlich verlauten:
https://eurovoix.com/2026/08/18/netherlands-omroep-max-talks-down-chances-of-taking-eurovision-participation/
Das hat mich ohnehin schon überrascht, dass gerade sie, ein Sender für die Generation 50 plus, in die Bresche springen würden, sollte die AVROTROS dem ESC weiterhin die kalte Schulter zeigen. Bleibt also nur zu hoffen, dass die AVROTROS bereit ist, unter den neuen Umständen zum ESC zurückzukehren.

Ich weiß jetzt nicht genau, wie die Lage in den Niederlanden ist. Aber es könnte auch dort zwei Lager geben. Andererseits: Eurovision in Concert in Amsterdam fand ja trotzdem statt. Und die Show wurde im Fernsehen übertragen, wenn auch mit deutlich schwächeren Einschaltquoten. Und Bangaranga schaffte es auch in die Charts, war aber weit weniger erfolgreich als beispielsweise in Deutschland oder Schweden. Es war also kein ganz so harter Boykott, aber halt etwas anderes, wenn man selbst nicht mit dabei ist.

Was ich persönlich besonders fies fand: Dass manche meinten, die Boykotteure hätte niemand vermisst. Ich schon. Oder zumindest die Niederlande. Ja, nicht immer bin ich auf die Beiträge dieser Länder scharf gewesen, aber sie fehlten mir trotzdem. Und schon im Jahr 2003, meinem ESC-Eisbrecher-Jahr, habe ich die Schweiz vermisst (weil: Erster Sieger und Celine Dion). Und Litauen (weil: „Erst Estland, dann Lettland“). Deren Abwesenheit hatte jedoch andere Gründe, mit denen es im folgenden Jahr jedoch vorbei sein sollte. (Und ja, Italien fehlte auch, aber das war nochmal was anderes.)

Ich bin mal gespannt, ob es bei RUV, RTÉ, RTV SLO, RTVE und natürlich der AVROTROS bzw. NPO zum Sinneswandel kommt…

PS: Ungarn wurde zuletzt auch nicht mehr vermisst, aber wir würden uns trotzdem über eine Rückkehr freuen, oder?

Marko +++
Marko +++
3 Stunden zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Überall wo dieses Algemeen-Dagblad-Sommerloch-Artikel aufgegriffen wird, fehlt das wichtigste: Omroep Max hat kein einiges Geld fürs Songfestival, der Verein (nicht die Anstalt) Avrotros stellt jedes Jahr einen ordentlichen Betrag bereit.

Dieses Artikel ist das Ergebnis der wöchentliche Versuch von AD die Entscheidung von Avrotros vorzeitig in die Öffentlichkeit zu bringen. Man ist dort ziemlich frustriert, dass jeder Mitarbeiter von Avrotros dichthält. Jan Slagter von Omroep Max ist zu jeder Zeit gesprächsbereit …

Im Spoiler sind die Reaktionen der Leser übersetzt. Diese Funktion steht nur für Abonnenten zur Verfügung.
Anmerkungen:
– Die Leserschaft von AD ist mehrheitlich konservativ bis extrem-rechts.
– Es gibt [] Häkchen. Ich habe den Ausdruck N… 2.0 ausgelassen und eine Abkürzung erklärt.

Leserreaktionen
Hört auf mit diesem Unsinn. Verschwendetes Geld.

Macht nicht mehr mit. Dieses Festival ist schon völlig ruiniert. Außerdem bringt es musikalisch nichts mehr. Lasst es weg, dann werdet ihr sehen, dass die kommerziellen Sender es NICHT übernehmen werden. Wirklich reine Geldverschwendung. Die Jugend schaut es sich sowieso nicht an.

Geldverschwendung. Sollen sie ihre schlechte Musik doch einfach über YouTube verbreiten.

Diese Propagandaveranstaltung, die vom Völkermordstaat Israel subventioniert wird, sollte von jedem Menschen mit einem funktionierenden moralischen Kompass massiv boykottiert werden.

Schon wieder diese negativen und unbegründeten Reaktionen. Gut, dass wir dieses Jahr nicht teilgenommen haben. Das war ein klares Signal und hat einen Wandel angestoßen. Dass es jemandem nicht gefällt, ist in Ordnung, aber Millionen finden es ein unterhaltsames und einzigartiges Ereignis. Es dann abzuschaffen, ist doch Unsinn! Man könnte genauso gut die Weltmeisterschaft abschaffen, denn diese korrupte Bande um diesen Betrüger Infantino und die meisten Spiele sind einfach nur langweilig.

Solange die israelische Regierung Länder und Flüchtlingslager bombardiert, medizinische Hilfe zurückhält und den Palästinensern sauberes Trinkwasser entzieht, landwirtschaftliche Flächen mit Gift besprüht, Obstgärten zerstört und Extremisten [Hier stand zwischen Klammern ein Wort mit Bezug auf 1933-1945, ergänzt mit 2.0] mit Hilfe des Militärs Palästinenser ermorden, ausrauben und demütigen und dabei täglich behaupten, das sei ihr Recht, weil sie auserwählt seien, haben wir dort nichts zu suchen. Im Gegenteil, wir beteiligen uns nicht an den Völkermordpraktiken dieser jüdischen Henker.

Ist das, worauf wir immer noch warten? Eine große Farce.

Solange Länder wie Israel, die die Menschenrechte nicht achten, teilnehmen, ist ein Boykott gerechtfertigt. Omroep Max wagt sich zu Recht nicht in diese Schlangengrube.

Die Frage sollte vielmehr lauten: „Wartet das Publikum immer noch darauf?“

Es ist viel zu kommerziell geworden, und das sieht man an der „Expertenjury“, die nach persönlichen Motiven entscheidet. Wenn unsere Bevölkerung erneut abstimmen dürfte und die Bewertung der Expertenjury kein „zusätzliches Gewicht“ hätte, dann könnte es vielleicht etwas bringen. Seit Jahren geht es nur darum, die Taschen eines Plattenlabels zu füllen. Bart Arens hätte niemals so teilnehmen dürfen; er steckt finanziell bis zum Hals drin.

Hört endlich mit diesem Unsinn auf. Es gibt vor, ein Gesangswettbewerb zu sein, ist es aber nicht. Singen passiert im Hintergrund.

Schluss mit diesem Song Contest! Er schafft keine Verbindung und ist zu einer Freakshow mit viertklassigen Künstlern verkommen, von denen man nach der Teilnahme nie wieder etwas hört. Außerdem kostet die Teilnahme ein Vermögen, und (politisch gesehen) fragwürdige Länder machen mit.

Hört auf mit diesem Unsinn! Er ist überholt. Und Israel darf immer noch teilnehmen. Es ist keine Entspannung mehr, sondern nur noch Ärgernis, ausgelöst durch eine Reihe von Faktoren.

Macht bloß nicht mit! Schreckliche „Musik“ und viel zu viel Politik, nein danke!

Man sollte den ganzen Song Contest abschaffen, diesen politisch aufgeladenen Bagger!

Dieses lächerliche Programm, bei dem die Hälfte der Teilnehmer nicht singen kann, sollte niemand mehr veranstalten. Konzentriert euch doch erstmal auf gute Programme, anstatt täglich ganzen Mist zu senden (mit wenigen Ausnahmen).

Lasst es einfach. Stellt die Ausstrahlung ein.

Jan Slagter hat Recht: Es hat seit Jahren nichts mehr mit einem echten Musikfestival zu tun. Viel Show und Musik, die manchmal überhaupt keinen Sinn ergibt. Ich bin zwar ein Fan von harter Musik, aber es gibt Grenzen. Die aktuelle Musikszene wäre besser dran, wenn sie sich als Rockfestival neu positionieren würde. Dann würde das echte Musikfestival mit Musik und Liedern, wie es sein sollte, zurückkehren. Das wird aber nie passieren, weil der Kommerz alles andere übertrumpft.

Hört auf mit diesem Unsinn!

Wenn Israel dabei ist, boykottiert es unbedingt! Bleib standhaft, Jan Slagter! Außerdem ist Geschmackssache, aber dieses ganze Liederfest ist so eine aufgeblasene Farce, dass man es gar nicht erst ausstrahlen sollte.

Hört endlich damit auf, sonst wird es wieder wochen- oder monatelange Diskussionen darüber geben, ob Israel teilnehmen darf oder nicht.

Hört auf, diese widerliche Farce auszustrahlen!

Ich schaue es mir selbst nie an. Es geht auch nicht um die Lieder, sondern um Politik und Macht. Es is auch nicht mehr Europäisch, deshalb versteht niemand, nicht einmal ich, warum Länder wie Israel überhaupt teilnehmen. Was ich aber verstehe, ist, dass ein Land wie Russland das schon seit Jahren boykottiert wird wegen des Krieges, aber Israel darf trotz der schrecklichsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit und des Völkermords an der palästinensischen Bevölkerung weiterhin teilnehmen.

BEENDET diese Eurovision-Puppenshow schleunigst! Es gibt keinen größeren Schwindel. Es hat absolut nichts mit Musik zu tun; es sind im Grunde „Live“-Videoclips von fragwürdiger Qualität, ganz abgesehen vom politischen Inhalt. Außerdem hat es mittlerweile nichts mehr mit Europa zu tun, da auch Länder außerhalb Europas teilnehmen können. Schluss mit diesem Unsinn!

Der ESC war typisch für die alte TROS; zu seiner Zeit. Lange bevor das kommerziellen Fernsehen angefangen hat, hat es vieles in Bewegung gesetzt und Dinge bekannt gemacht. Denn diese Säulen (Religion & Politik) waren und sind immer noch mächtig! MAX, mein Tros-Sympathisant, könnte damit wahrscheinlich einiges erreichen, aber im heutigen Internet, Cyberspace, Streaming-Zeitalter mit seinen kleinen Bildschirmen – weiß ich nicht mehr ob es sich lohnt.

Wann beenden wir endlich dieses politisch aufgeladene Festival? Es geht weder um die Musik noch um die teilnehmenden Künstler.

Solange diese mörderischen Schwindler teilnehmen, sollten die Niederlande mit keinem Sender am Song Contest teilnehmen.

Die Idee hinter dem Song Contest war, als Experiment die Vereinigung der europäischen Länder auf musikalische Weise im Fernsehen zu fördern. Inzwischen ist das Festival zu einer zirkusartigen, politisch aufgeladenen Veranstaltung verkommen, an der Länder teilnehmen, die weit außerhalb Europas liegen. Oder Länder, die überhaupt nichts mit Europa zu tun haben wollen. Vetternwirtschaft, absurde Regeln und Korruption sind immer mehr an der Tagesordnung. Schafft es einfach ab. Von Vereinigung/Kooperation kann da schon lange keine Rede mehr sein.

Hört auf mit diesem Unsinn! (Steuer-)Geldverschwendung.

Hört auf damit! Es ist sowieso schon lange kein richtiger Song Contest mehr, sondern eher ein überteuertes Kuriositätenfestival. Warum sollten dafür Steuergelder verschwendet werden? Wenn ihr es unbedingt behalten wollt, schaltet doch einfach einen Privatsender oder Streamingdienst ein. Das geht doch auch.

Können wir Niederländer nicht selbst entscheiden, dass Avrotros das nicht mehr übertragen DARF? Anstatt dass sie für uns entscheiden, ob wir teilnehmen dürfen oder nicht. Mal ehrlich, jeder hat eine Taste auf der Fernbedienung, und wenn man nicht zusehen will, gibt es genug andere Dinge, die man an so einem Abend unternehmen kann. Lasst die Leute doch selbst entscheiden.

Jan Slagter nennt allerlei Gründe, den Eurovision Song Contest nicht auszurichten, vergisst aber die zwei wichtigsten: Die LGBTQ+-Gruppe gehört nicht zu seiner Zielgruppe, ebenso wenig wie die BDS-Unterstützer. Ich halte den Sender MAX für einen überwiegend weißen Sender.
[BDS = Boykott, Desinvestieren, Sanktionen]

Macht nicht mehr mit, auch nicht durch jemand anderen. Es geht schon lange nicht mehr um Musik; heutzutage ist es aufgeblasener Unsinn, meist Politik und anderer Ärger, leider.

Hört sofort damit auf; das kostet zu viel, und wir zahlen alle gemeinsam dafür.

Macht überhaupt nicht mehr mit. Geldverschwendung.

Angesichts der politischen Brisanz des Festivals ist es verständlich, dass der Sender Max sich nicht mehr mit diesem heiklen Thema auseinandersetzt. Die Bestimmungen hätten erweitert werden müssen, um Länder auszuschließen, die die Menschenrechte missachten. Dann wäre das Problem sofort gelöst gewesen, ganz ohne Israel.

Der Eurovision Song Contest, dieses politisch und kommerziell hochbrisante, chaotische Spektakel?

Hört endlich damit auf! Spart Millionen. Und Schluss mit dem Gejammer Wochen im Voraus. Dieses Jahr war es schön ruhig.

Ich verstehe sowieso nicht, warum irgendjemand diese Cringe-Show senden will; ein Programm dass man sich sparen muss.

Die EBU hat nun dafür gesorgt, dass Länder, die sich nicht in einem Konflikt befinden, den Wettbewerb nicht mehr ausrichten dürfen; ich denke, dadurch wird es besser. Jetzt muss die EBU sich nur noch die politisch aufgeladenen Lieder genauer ansehen; das muss wirklich aufhören, dann kann es problemlos wieder stattfinden.

Eine der besten Möglichkeiten, Kosten zu sparen: Den ESC nicht mehr übertragen. Investiert das Geld lieber in wirklich gute, entspannende und interessante Programme. Wer es sehen will, kann ja andere ausländische Sender einschalten. Und wenn Israel auch teilnimmt, dann ist ein Boykott durch die Niederlande absolut notwendig, solange Israel andere Völker auslöscht!

Hört auf mit dem Unsinn, es hat mir dieses Jahr gut gefallen (nichts gesehen oder gehört).

Als der Eurovision Song Contest noch ein echter Songwettbewerb war, hat es jedes Jahr Spaß gemacht, ihn anzusehen. Heutzutage ist er eher zu einer Farce verkommen, die unbedingt politisch korrekt sein muss. Kein Spaß mehr daran.

Eine Freakshow mit kaum musikalischem Tiefgang. Sie sollten aussteigen und erst wieder teilnehmen, wenn *echtes* Talent auftaucht und nur europäische Teilnehmer dabei sind.

Schluss mit diesem Katzengejammer!

Bitte verschont mich!

Wer wartet denn eigentlich darauf? Wertlose Musik von, bis auf wenige Ausnahmen, schlechten B-Promis. Eine große Regenbogenshow, die Unsummen an Steuergeldern verschlingt und kaum etwas bringt.

Die Sender müssen sparen, oder? Hier lassen sich sehr effektiv Einsparungen erzielen.

Das hat bei MAX, dem Sender für Älteren, nichts zu suchen. Und es ist auch kein richtiger Eurovision Song Contest mehr, da ja auch Länder von außerhalb Europas teilnehmen. Und dann ist da noch die Politik, die sich da eingeschlichen hat. MAX, verbrennt nicht die Finger daran!

Der Eurovision Song Contest ist eine große Theateraufführung von zweitklassigen Künstlern in lächerlichen Kostümen und mit absurden Darbietungen.

Last edited 3 Stunden zuvor by Marko +++
Hausmannskost
Hausmannskost
13 Stunden zuvor

Sehr unwahrscheinlich! Da scheinen wirkliche Antisemiten zu sitzen. Bei der Übertragung der Leichtathletik EM wurden die Israelischen Sportler von den spanischen Kommentatoren ignoriert und waren keines Wortes wert! Alle anderen Sportler haben sie namentlich genannt!

kon
kon
11 Stunden zuvor
Reply to  Hausmannskost

Aber zur Teilnahme an der EM hat es im Gegensatz zum ESC gereicht 😉

Apolloe66
Apolloe66
2 Stunden zuvor

Weiterhin für ein Boykott – sollten erst einmal ihr eigenes Land wieder in Schwung bringen – einfach die Siesta verlängern (sorry meine Ironie)