
Es ist Sommerloch beim Eurovision Song Contest und da lohnt es sich, Graf Zahl zu werden und einen Blick auf Zahlen zu werfen. Denn: In diesem Jahr hat der ESC in einigen Ländern Rekordzahlen bei den Zuschauer*innen holen können, während es in anderen Ländern eher mau aussah. Da kann man jetzt natürlich fragen: „Woran hat’s jelegen?“ und genau das tun wir auch.
Grundsätzlich wissen wir: Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien wurde von über 131 Millionen Menschen gesehen. Das ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren. Der Grund ist natürlich das Wegbleiben einiger Nationen. Aber wenn wir jetzt reinzoomen und in die verschiedenen Teilnehmerländer beim ESC schauen, dann sieht das Zahlenbild deutlich fragmentierter aus.
Das Interesse der moldawischen Zuschauer*innen stieg auf den höchsten Stand seit Jahren! Das Finale, in dem Satoshi mit „Viva Moldova!“ antrat, wurde von 67.054 Zuschauerinnen verfolgt, was einem Marktanteil von 20,94 % entspricht. Während der Abstimmung erreichte der Marktanteil sogar einen Spitzenwert von 37,41 %. Das entspricht einem Anstieg von 251 % im Vergleich zur Zuschauerzahl des Finales von 2024. Viva Moldova!
Aber Moldawien war ja nicht das einzige Comeback in diesem Jahr. Auch Rumänien war nach einer Pause wieder am Start und auch hier gingen die Zahlen durch die Decke: Das Finale des 70. ESC wurde in Rumänien durchschnittlich von 339.000 Zuschauer*innen verfolgt, mit einem Marktanteil von 11 %. Das ist das größte ESC-Finale-Publikum in Rumänien seit der letzten Finalteilnahme im Jahr 2022 und gleichzeitig das drittgrößte Publikum des Landes in den vergangenen zehn Jahren.
Und zu guter Letzt im Kreis der Comebacks: Bulgarien. Hier darf es nicht überraschen, dass DARA’s Erfolgsaussichten die bulgarischen Fans vor die Bildschirme lockten. Mit 588.591 Zuschauer*innen war die Show das zweitmeistgesehene ESC-Finale in der Geschichte Bulgariens. Nur das Finale 2017 erzielte ein größeres Publikum, als Kristian Kostov als großer Favorit Zweiter in Kiew wurde. Da sag ich nur: Bangaranga!
Wir halten also fest: Möchte man die Zahlen ankurbeln, dann kann man einfach beim ESC aussetzen und anschließend zurückkehren. Einfach.
Was sicherlich auch hilft: ein Favoritenstatus. Das merkt man in Finnland, Dänemark und auch Griechenland.
Der dänische Sender DR verzeichnete sein größtes ESC-Publikum seit Jahren, nachdem Dänemark als einer der Favoriten auf den Sieg in den Wettbewerb gegangen war. Das Finale des Eurovision Song Contest 2026 wurde von 847.000 Zuschauer*innen live verfolgt. Das sind fast 50.000 mehr als beim Finale 2025.
Und auch die Geigendramatik aus Finnland (Wettquotensieger!) bescherte dem zuständigen Sender herausragende Zahlen. Yle verzeichnete das größte Publikum für ein ESC-Finale seit dem Heim-ESC in Helsinki 2007. In Griechenland erzielte das Finale des Eurovision Song Contest 2026 die höchsten Zuschauerzahlen für den Wettbewerb seit 15 Jahren. Ferto.
Australien hatte nicht nur Chancen auf den Sieg (besonders nachdem Delta Goodrem in den Himmel emporstieg), sondern auch einen echten nationalen Superstar als Vertreterin. Das hat natürlich für Wirbel gesorgt. Das ESC-Finale 2026 hat in Australien neue Rekorde gebrochen: Delta Goodrem (Aufmacherbild) sorgte für das größte Interesse an dem Wettbewerb, das es dort bisher gab. Das Finale erreichte während der Live-Ausstrahlung 1,2 Millionen Menschen.
„The world stops for us“ – so ist es, Delta.
Das Erfolgsrezept also: Comeback + Superstar + Chancen auf den Sieg.
Dann bestätigen aber natürlich wie immer auch Ausnahmen die Regel. Eine Ausnahme ist Montenegro. Der montenegrinische Sender RTCG veröffentlichte die Einschaltquoten für das erste Halbfinale, das zweite Halbfinale und das große Finale. Laut den Daten von Telekom und Ipsos war das erste Halbfinale sogar die meistgesehene ESC-Sendung in Montenegro mit einem Marktanteil von 21,54 %. RTCG berichtet außerdem, dass die Übertragungen dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr zulegen konnten. Das Publikum des Finales hat sich im Jahresvergleich nahezu verdoppelt. Wie darf man das interpretieren?
Ähnliches gilt für Tschechien – und die hatten es immerhin ins Finale geschafft: Durchschnittlich 287.000 Zuschauer*innen sahen das Finale. Damit war es das größte ESC-Finale-Publikum in Tschechien seit 2016, dem Jahr, in dem das Land erstmals ein ESC-Finale erreichte.
Ah, und eine weitere Zutat für den Zuschauerzahlen-Cocktail habe ich noch: Gastgeber sein kann helfen. Der ORF verzeichnete das größte Publikum für ein ESC-Finale seit 2015; dem letzten Mal, als Österreich den Wettbewerb in Wien ausrichtete. Nichts leichter als das.
Nun stimmt es natürlich auch, dass der ESC 2026 insgesamt nicht der meistgesehene aller Zeiten war. In einigen Ländern erreichten die Zuschauerzahlen sogar einen neuen Tiefststand. Auch das lohnt sich zu analysieren. Montenegro schaffte es nicht ins Finale und trotzdem wollten die Menschen das Finale sehen. In Estland war das anders. Vanilla Ninja konnten sich nicht ins Finale kämpfen und die Esten reagierten offenbar direkt. ERR verzeichnete das kleinste Publikum für ein ESC-Finale im vergangenen Jahrzehnt: Nur etwas mehr als 110.000 Zuschauer*innen verfolgten den Wettbewerb auf ETV.
Auch in der Schweiz konnte die ESC-Euphorie ohne eigene Beteiligung nicht fürs Finale reichen. SRF meldete die Zuschauerzahlen für alle drei Live-Shows des Eurovision Song Contest. Die höchsten Werte wurden im Finale erreicht: Durchschnittlich 273.000 Zuschauer*innen verfolgten die Show live auf SRF 1 aus Wien, mit einem Marktanteil von 31,8 %.
Was die Zuschauerzahlen ebenfalls beeinflusst, ist nicht nur die Chance auf den Sieg, sondern vielleicht auch das Gefühl, keine Chance auf den Sieg zu haben. Das ist in Schweden eher selten und wurde entsprechend abgestraft. Der schwedische Sender SVT verzeichnete die kleinste Zuschauerzahl für ein ESC-Finale seit dem Wettbewerb 2010 in Oslo – als Anna Bergendahl im Halbfinale hängenblieb. Durchschnittlich 1.949.000 Zuschauer*innen sahen das Finale 2026 live auf SVT 1.
Tieftsände gab es ebenso in Portugal, Belgien und im UK. Und auch in Frankreich schien man nicht unbedingt an einen Sieg zu glauben, oder es war schlicht egal: Dort sank das durchschnittliche Publikum des ESC-Finales im Vergleich zu 2025 um mehr als eine Million Zuschauer*innen. Ob politische Kontroversen in diesen Ländern der Auslöser waren, ist ohne direkte Befragungen schwer zu beantworten, aber durchaus möglich. Gleichzeitig war im Falle von Belgien und Portugal klar, dass das ESC-Jahr 2026 kein erfolgreiches sein würde. Wobei Belgien dann ja doch überrascht hat.
Am Ende des Tages bleiben das aber Spekulationen und Interpretationen auf Basis der vorhandenen Daten.
Wie würdest Du die Zahlen in den einzelnen Ländern interpretieren? Fallen Dir noch weitere spannende Zuschauerzahlen auf? Lass uns Deine Meinung gerne in den Kommentaren wissen!
In unserer Reihe Viva Vienna bereits erschienen:
- (1) Die schönsten Wien-Bilder der Blogger*innen
- (2) Mein erster Eurovision Song Contest vor Ort
- (3) Wie war Wien als Gastgeberstadt 2026?
- (4) Das „Eurovision at 70“-All-Star-Medley beim ESC 2026 in Wien – ein neuer Klassiker
- (5) ESC 2026 in Wien: All My Life for a Night Like
- (6) Tagebuch ESC 2026: Mini-Storys aus meiner Zeit in Wien
- (7) Bevor wir heimgehen … Sechs Nächte im Euroclub
- (8) Zero points – Wie nah dran Sarah Engels, Essyla und UK an Televotingpunkten waren
- (9) Machen die neuen Jury-Regeln das ESC-Endergebnis unvorhersehbar?
- (10) Zu viel Drama, zu wenig Bangaranga? Warum die Favoriten 2026 scheiterten
- (11) So haben sich Juryvoting und Televoting beim ESC 2026 unterschieden
- (12) Eigentlich nur ESC – Ein Reisebericht zu meinem ersten ESC vor Ort
- (13) Deutschlands erstes ESC-Jahr unter Federführung des SWR – Die ultimative Bilanz
- (14) Absturz beim ESC 2026: Was ist mit Schweden passiert? Und wie geht es weiter?
- (15) Nicht im Finale, aber längst in unseren Herzen
- (16) Wie eine Inszenierung einen Song verändern kann – Die Magie hinter dem Staging von „Bangaranga“
- (17) Sarah Engels im Wonderland: In die ESC-Bubble gekommen, um zu bleiben?
- (18) Producers Curse? Diese Sache mit den Startplätzen beim ESC
- (19) All aboard – Die Eurofan Cruises auf der Donau
- (20) Die Bedeutung von Fanblogs für den ESC – die Diskussion, die niemand hören und sehen wollte
- (21) Die Dancefloor-Hits vom ESC 2026 – Die Wettbewerbssongs aus diesem Jahr
- (22) Die Dancefloor-Hits vom ESC 2026 – Die Vorentscheidssongs aus diesem Jahr
- (23) Der ESC 2026 in Memes: Momente vom Teppich und Co.
- (24) Werden Public Viewings in der ESC-Gastgeberstadt immer wichtiger?
- (25) Songs in Landessprache gewinnen den Eurovision Song Contest nicht mehr
- (26) Das waren die Fan Favourite Fails und Dark Horses des ESC 2026
- (27) So sähe das Ergebnis des ESC 2026 bei einer Wertung nach Platzierungen aus
- (28) Highlights der ESC-kompakt-LIVE-Youtube-Saison 2026
- (29) Musical Acts beim ESC – Wann stirbt der Trend denn wieder?
- (30) Das war die deutsche Jury beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien
- (31) Die Moderation von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski beim ESC 2026
- (32) 2015 vs. 2026 – Der Eurovision Song Contest als Volunteer und als Blogger
- (33) Kino statt Fernsehen? Wie der ESC 2026 mit neuen Kameras inszeniert wurde
- (34) Was ist das Wort der ESC-Saison 2026?
Diese Rückblickserien auf die letzten fünf Ausgaben des Eurovision Song Contest sind bereits erschienen:
- Bye Bye Basel: Unser Rückblick auf den ESC 2025
- Malmö Memories: Unser Rückblick auf den ESC 2024
- Leaving Liverpool: Unser Rückblick auf den ESC 2023
- Torniamo a Torino: Unser Rückblick auf den ESC 2022
- Replay Rotterdam: Unser Rückblick auf den ESC 2021
- Talking Tel Aviv: Unser Rückblick auf den ESC 2019
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Danke für die Info! Von den Abtrünnigen haben sie Niederlande und Island den ESC live übertragen und ich denke, daß es im nächsten Jahr die Zuschauerzahlen wieder höher sein werden.
Abtrünnig? Aber natürlich, gezwungenermaßen.
Matty, es geht auch ohne zu polarisieren. Wo der ESC übertragen wurde ohne teil zu nehmen, haben die wenigsten geschaut. Auch wegen Israels Teilnahme – Boykott der Zuschauer.
Falls NL in 2027 dabei ist, wird der ESC auf NPO1 gesendet; falls NL nicht dabei ist, ist noch offen was passiert: nur online, auf einen Spartensender, auf NPO3/1 oder gar nicht.
Du hast AVROTROS und Omroep MAX vergessen!
Die Pressestelle(n) wird (werden) irgendwann bekannt geben was passiert. Nicht meine Aufgabe.
OMG, am Ende des Beitrages wurde mindestens viermal nicht gegendert. Das muß Konsequenzen nach sich ziehen😉.
Wo ist die Unterschriftsliste für die Petition 🤔🤣
🤔

Finde der ESC befindet sich momentan etwas in einem Zwischentief, den die Thematik Israel ist noch nicht vollständig bei den Zuschauern geklärt und die sehr hohen Kosten sind auch nicht förderlich einen großen Willen dabei sein zu wollen seitens der Länder auszulösen.
Dennoch sehe ich seit dem Sieg Bulgarien einen kleinen Aufwärtstrend, wenn sich jetzt noch Burgas gegen Sofia durchsetzt, ist das ein weiteres Anzeichen für mich das es eher um den ESC geht als um maximal Geld zu verdienen.
Ich denke, dass sich das im nächsten Jahr wieder normalisieren wird. Dieses Jahr war das Thema Israel zwar im Vorfeld stark wie nie und die Boykotte der fünf Länder werden auch manche Zuseher in anderen Ländern motiviert haben, nicht einzuschalten, aber immerhin gab es heuer dann vorort keine Unstimmigkeiten zwischen den Delegationen. Nächstes Jahr wird das Thema schon wieder abgeflaut sein hoffentlich, obwohl ich weiterhin mit einem Boykott Spaniens rechne.
Wie viel das kostet und in welcher Stadt der ESC stattfindet, kann jetzt nicht wirklich einen Einfluss auf die Zuschauerzahlen haben, denke ich.
Ich glaube nicht, dass der ESC jemals bei jungen Leuten so populär war wie in diesen Zeiten. In Österreich zum Beispiel betrug heuer die Quote bei den 12 bis 29 Jährigen fast 80%. Das ist doch sehr positiv.
Raus mit Politik! Wir wollen feiern und Musik.
Nee, die Zuschauer bleiben für immer weg. Öffentlich ausgesprochene Boykotte werden nämlich grundsätzlich immer bis zum bitteren Ende durchgezogen. Darum hat Vodafone nach der feindlichen Übernahme von Mannesmann in Deutschland auch nie einen Fuß auf den Boden bekommen. Und darum verdient J.K. Rowling heute auch keinen müden Cent mehr.
Es ist ein Unterschied, ob man eine Meinung nicht teilt, oder ob man etwas nicht versteht. Ich bin sicher, dass Nils dich verstanden hat.
Kann wohl sein, dass sich die Zahlen erst in zwei oder drei Jahren wieder normalisieren. Las sich in deinem vorherigen Kommentar aber so, als würdest du überhaupt anzweifeln, dass die boykottierenden Zuschauer jemals wieder einschalten.
Das ist ganz schön viel Unsinn….
Überrascht mich, dass in Rumänien und Tschechien so wenige Leute zusehen. In Österreich lag die Quote in den letzten vier Jahren immer über 40% (heuer sogar 55%) und erreichte immer deutlich ein Millionenpublikum, was in Österreich sonst fast keine Unterhaltungssendung schafft.
Man sollte bei den Zahlen aber auch nie außer acht lassen was parallel auf anderen Sendern in den verschiedenen Ländern läuft. In Deutschland gibt’s ja auch Sendungen die ein großes Publikum anziehen und damit anderen Sendungen das mögliche Publikum „entziehen“.
Zumindest zwischen 0 und 1 Uhr ist das bestimmt nicht relevant.
In den meisten osteuropäischen Ländern ist der ESC einfach nicht so kulturell verankert wie in Westeuropa. Die ESC-Zeit hat in den Ländern halt erst begonnen als es schon viel mehr (digitale) Freizeitangebote gab und da stach der ESC nie so hinaus.
In Deutschland gab es den ESC ja schon als es nur ein TV-Programm gab, entsprechend hat der Wettbewerb sich hier viel mehr in die Gesellschaft und das TV-Programm eingebrannt.
Am Final-Samstag würde z.B. niemals ein deutscher Privatsender eine quotenträchtige Sendung in Konkurrenz zum ESC versenden.
In Tschechien gibt es eine rein natürliche Konkurrenz im Mai, da der ESC immer parallel zur Eishockey-WM stattfindet. Wenn die Tschechen da ein WM-Spiel am Samstag abend hat, läuft der ESC dann nur im 2. Programm und somit vor kleinem Publikum. Wurde vor ein paar Jahren mal bei ESC Update berichtet.
Zur Einstimmung auf heute Abend:
Die Turiner Sonne kommt endlich zu ihrem großen Auftritt!
Den hat sie schon lange hinter sich!
Das wird man da wohl nicht kennen:
(„..wer zu lange in die Sonne sieht wird blind“)
Nun wissen wir das auch alles.
Bergauf, bergauf, bergauf, Wachstum, Wachstum, Wachstum – es kann einfach nicht immer nur nach oben gehen. Wohin dieser Irrsinn führen kann, sieht man ja gerade an der unersättlichen Führungsspitze der Fifa. Insofern tut so eine kleine Delle (und sie ist ja wirklich klein) einigen Leuten und auch dem ESC mal ganz gut.
Slowenien hatte de ESC überhaupt nicht live übertragen, was Beschwerden von vielen Zuschauern nach sich zog und da paßt es gut, daß das Landdie Rückkehr zum ESC in Betracht zieht:
https://en.euromix.co.il/2026/08/12/slovenia-rtv-slo-considers-eurovision-2027-return
Der Führungswechsel und die neue öffentliche Atmosphäre im Land bieten dem nationalen Sender eine erhebliche politische Unterstützung, was die Chancen auf eine Abbruch des Boykotts und die Rückkehr Sloweniens auf die Karte der teilnehmenden Länder bereits beim nächsten Wettbewerb in Bulgarien erheblich erhöht.
Alles Spekulation. Erst in Oktober wird klar sein welche Länder teilnehmen.
Wie krass ist denn bitte die Zahl aus Australien? Und das war wirklich die Live-Übertragung, nicht die Zeitversetzte?
Laut der verlinkten Quelle von SBS: 1,2 Mio Zuschauer live, 800.000 Zuschauer in der abendlichen Wiederholung (bei den Semis 260k bzw. 440k live und abends dann 850k bzw. 930k).
Bei aktuell 27 Mio Einwohnern sind das wirklich erstaunliche Zahlen.
Aber:Ich weiß nicht genau, ob man den „TV National Average Reach“ 1:1 mit unseren TV-Quoten gleichsetzen kann. Die Zahlen der „TV National Average Audience“ sind schon deutlich geringer (beim Finale 464k live und 167k zeitversetzt).
Wahnsinn. Selbst wenn man die niedrigeren Zahlen zugrunde legt, finde ich das immer noch absolut sagenhaft. Man darf ja nicht vergessen: Das Finale beginnt nach westaustralischer Zeit um 05:00 Uhr früh.
NED, ESP, IRL, SLO & ISL müssen ganz klar wieder zurück. Und sollten nicht fernbleiben.
@Laureen, mich hat der Artikel erst vor 30 Minuten per Email erreicht, andere offensichtlich vor 5 Stunden, stimmt was nicht mit dem Verteiler?
PC oder Handy ?
tablet
Gut gemacht. Wie Laureen im Artikel auch erwähnt: Comeback + Superstar + Chancen auf den Sieg bestimmen die Interesse.
Dennoch kommt er auf 5,5% weniger Zuschauer dieses Jahr. Für meinen Teil: die Sendung wurde zu oft unterbrochen, es gab auch viel Zeit zwischen einige Auftritten, insgesamt langatmig.
OT: Wer von euch beobachtet später die Sonnenfinsternis und von wo aus??
Ich schaue es später mit meiner Mutter von unserem Balkon aus, Wetter ist gut hier in Regensburg. Finde so ein Ereignis ja ziemlich cool, einfach weil es so selten ist. Bei der nächsten totalen Sonnenfinsternis in Deutschland 2081 bin ich (sofern ich noch lebe) 87 Jahre alt. 😅
Ich bin extra zum See jetzt gefahren. Leider sind ein paar Wölkchen da. Ich hoffe auf freie Sicht.
Ich kann einer Sonnenfinsternis keine Coolness abgewinnen. 😀
Die letzte große Sonnenfinsternis im Jahr 1998 oder 1999 ging medial bei uns in Deutschland echt durch die Decke, so dass meine Erwartungen astronomisch waren. 😀
Das tatsächliche Erlebnis fand ich dann absolut öde. 😀
Ich fand es damals total aufregend. Habt ihr eigentlich Brillen. Ich habe leider keine. 🙃 Bei uns sind leider ein paar Schleierwolken. Noch hält die Sonne dagegen.
P.S. Der Strand füllt sich so langsam.
Ne, aber ich habe so Schutzgläser von meinem Vater, hat bei BMW als Schweißer gearbeitet. Habe die 2015 mal bei einer Sonnenfinsternis benutzt und hat für geklappt.
Am Strand irgendwo an einem See in Brandenburg, Sachsen oder Thüringen wäre ich jetzt auch gerne. 😀
Sachsen am Cospudener See.
Es ist halt ein Ereignis was nur sehr selten vorkommt.
Wo warst du denn damals?? In Stuttgart war das Wetter damals extrem bescheiden.
Nein, ich hab‘ sie damals in Hamburg miterlebt, weil ich da schon Student war. 😀
Da war das Wetter zwar durchaus sonnig, aber für einen Sommer durchaus kühl und frisch. 😀
Hamburg eben. 😀
Na ja, dort oben war es halt auch nur ne partielle Finsternis.
Wir haben 1999 kurz vor München auf einem Parkplatz eine Wolkenlücke gefunden. Andere waren schon da und als es komplett dunkel war, haben die vorbeifahrenden Autos auf der A9 gehupt. Es war ein einmaliges Erlebnis! Leider heute nur partiell. 🙁Also ohne die faszinierende Corona. Ja, heißt so. 🙃
Edit: Es hat angefangen!
Und was mir vorhin eingefallen ist: SoFi(a)? 😉😛
Habe an die Finsternis 1999 nur dunkle (haha) Erinnerungen. War damals 5 Jahre alt und mit meinen Eltern auf Verwandschaftsbesuch in Polen. Ich weiß nur noch dass wir irgendwo in der Pampa neben einer Landstraße waren und da mit den Brillen in den Himmel guckten. War halt da nur eine partielle Verfinsterung und dazu auch recht bewölkt, aber es gab dennoch genug Lücken um es doch sehen zu können.
Der Strand füllt sich hier immer mehr. Sitze noch hinter einem Baum da ich leider keine Brille habe, werde dann mal, wenn sie fast bedeckt ist, mal schauen.
Der Himmel hat auch Schleierwolken bei uns vor allem bei der Sonne.
P.S. in der Nacht ist auch Perseiden Nacht (Sternschnuppen Regen), da kann man sich dann ganz viel wünschen. 😀
Zeit um Eclipse zu hören. 😃
Ja! 😊
Hat dir denn niemand mal kurz seine Brille geliehen?
Ich habe nicht gefragt. Habe über den Kamerabildschirm immer kurz geschaut und nebenbei Fotos gemacht. Da konnte ich sogar was sehen. So jetzt laufe ich zum Bus und hoffe, dass ich von den drölfzigtausend Fahrrädern, die an mir vorbeicruisen, nicht über den Haufen gefahren werde. 🙃🫣
Mal sehen wie es bei 3Sat aussieht, dass habe ich aufgenommen.
Die erste Schnuppe war gerade da! 🌠Aber viel zu schnell zum Wünschen. 😔
Da musst du schneller sein oder die Matrix aktivieren. 😉
Also ich habe definitiv mehr Fahrräder an mir vorbeicruisen sehen als bei TDF mitmachen. 🙃😂
😆
Die EBU (und die Mitglieder) wird wohl keine Hinweise rausgeben, wie sich die Nutzung der YouTube-Streams von Finale und Halbfinale auf die Länder aufteilt und damit auch eine Idee gibt, wie die Nutzung und den Boyottlandern von den dortigen ESC-Fans war… Oder?
OTBN
Laura Tesoro, die Belgien vor zehn Jahren beim ESC vertrat, hat ihre diesjährige Teilnahme an Het Grote Songfestivalfeest abgesagt und sich vom ESC distanziert:
https://www.nieuwsblad.be/media-en-cultuur/tv-en-radio/laura-tesoro-trekt-zich-terug-uit-het-grote-songfestivalfeest-wil-niet-meer-met-huidig-songfestival-geassocieerd-worden/159919059.html
Reisende soll man nicht aufhalten!
Danke, dass du weiterhin Moldawien schreibst. So kann man das Land echt besser vom Fluss Moldau in Tschechien unterscheiden 😉 Und ja, kein Wunder, dass in Ländern mit starken Beiträgen auch die Publikumsbeteiligung entsprechend hoch ist und die, die schon im Vorfeld abschmieren, entsprechend wenig Zuschauer:innen sich die Schmach geben. Jedenfalls hoffe ich, dass das eurovisionswütige Island nächstes Jahr wieder zurück kommt und anstatt Flandern eben die Niederlande wieder wagen was Exzentrisches in den Balkan-Ring zu Burgas(?) zu schicken!