
Die Maskottchen des Eurovision Song Contest in den letzten beiden Jahren – Lumo und Auri – haben mit ihrer Erscheinung offenbar anderen Kreativen Mut gemacht, ohne Hemmungen ihre eigenen Vorschläge für das ESC-Maskottchen 2027 in Burgas einzureichen. Oder wittern da einfach nur zwei lokale Institutionen – das Puppentheater und der Zoo – ihre Chance, kostenlose Werbung machen zu können? Wir springen gern auf die Kreativzug auf und lassen Euch über Euro-Seagull, Kapi und andere Vorschläge abstimmen.
Braucht ein ESC ein Maskottchen? Ganz klar: Nein! Aber wenn man schon eins hat, kann man herrlichen Kinder-Content und Merch damit produzieren oder das Maskottchen in Lebensgröße durch das Eurovision Village und andere Locations laufen lassen. Oder man kann es für Promotion von örtlichen Einrichtungen nutzen – oder es zumindest versuchen, auch wenn es eher ein PR-Stunt ist.
Insofern ist es nur folgerichtig, dass kaum nach der Bekanntgabe der Entscheidung für Burgas als Gastgeberstadt des ESC 2027 zunächst das lokale Puppentheater und kurz darauf der Tierpark der Stadt mit ihren Vorschlägen um die Ecke kamen. Das Puppentheater schlug dabei eine Euro-Möwe (ohne weitere Namen) vor.
Die Euro-Möwe stammt aus der Straßentheaterproduktion „Burgaser Möwen“ des Staatlichen Puppentheaters und ist dem lokalen Publikum bereits als Stelzenpuppe bekannt. Das Puppentheater sieht in der Möwe das perfekte ESC-Maskottchen, denn sie ist untrennbar mit der Identität der Stadt verbunden: Ihr markanter Ruf ist gewissermaßen das akustische Markenzeichen von Burgas (und Hamburg und jeder anderen Stadt am Wasser, will der Autor gern hinzufügen).
Die Freude über Euro-Seagull in der ESC-Bubble hielt sich in Grenzen. Zwar wurde anerkannt, dass im Gegensatz zu Lumo und Auri zumindest die tierische Gattung des Maskottchens einigermaßen eindeutig zu erkennen war. Gleichzeitig hatten einige auch unschöne Erinnerungen an den irischen Dustin the Turkey, der seinerzeit vollkommen zu recht das ESC-Finale verpasste.
Noch eindeutiger ist die tierische Gattungszuschreibung bei Kapi, dem Capybara oder Wasserschwein, wie wir auf Deutsch sagen, möglich. Da ist sie sogar Bestandteil des Maskottchen-Namens. Und das Tier gibt es wirklich im Zoopark von Burgas!
Der Zoo liefert auch gute Argumente, warum Kapi die Aufgaben eines Maskottchens optimal erfüllt, selbst wenn Wasserschweine in Burgas nicht heimisch sind. Genau das ist aber der Charme: genau wie der ESC bringt das Wasserschwein Länder, Kulturen und Menschen zusammen – und das gelassen, wohlwollend und immer bereit, mit allen befreundet zu sein.
Kapi ist so zuckersüß, dass er/sie/es sogar dann eine gute Figur macht, wenn es liebevoll Gemüse als geschnittenes Eurovision-Logo auffuttert.
Ob Möwe oder Wasserschwein – mit den Vorschlägen ist schon klar: Wenn es überhaupt ein ESC-Maskottchen in Burgas geben wird, dann muss es ein Tier sein. Na und da haben wir doch glatt noch ein paar weitere Vorschläge in petto (auch ein ein, zwei weniger-tierische). Einige davon stellen wir hier zu Abstimmung. Ihr habt aber bestimmt noch weitere und tollere Ideen – schreibt diese in die Kommentare!
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Mein Herz schlägt für das Capybara KAPI!
Dito!
Egal, ob man die Maskottchen gut findet oder nicht: es wird sich in Burgas auf den ESC gefreut! Mir ist natürlich klar, dass da auch Marketing dahinter steckt, aber haben wir sowas in Wien gesehen? Nö! Wenn wir jetzt schon solche Freudensignale außerhalb des Rathauses sehen, ist das ein Zeichen für einen guten ESC in Burgas, wenn auch nur ein kleines👍
Beides schrecklich , das Wasserschwein soll süß sein ? Wirkt wie ein Meerschweinchen, das ein Nilpferd verschluckt hat , und die Möwe sieht mehr aus wie ein Storch nach Mutprobe im Schredder. Aber immer noch besser als die beiden missglückten Laborversuche aus Basel und Wien
Was ist das denn für eine Troll-Abstimmung? 🤣
Der Ersteller war hier sehr kreativ und muss eine Menge Spaß bei der Erstellung der Abstimmung gehabt haben. 🤭👍
Hab für „Ralph Seagull“ gestimmt, aber bin natürlich für die Maus. 😀
Hab für die Maus gestimmt. 😇
🐭🐁🐀 statt 🕊
Ich hätte noch ein paar Vorschläge: 😎
Netta, die Winkekatze
Jiva, die „Bussi“ Bärin
Ceccah, der Löwe
Cosmo, das 💃🐷
Nemo der Clownsfisch.
Nebulossa/Zorra, die Füchsin
Otto, der Otter (ein Otto hat doch bestimmt mal beim ESC mitgemacht)
kann gerne fortgesetzt werden.
Wie wärs mit Pleitegeier
Es lebe das Sommerloch!
Ich brauche überhaupt kein Maskottchen , finde das einfach nur schlimm.
Aber den denen es gefällt , viel Spaß beim Freuen.
Möwe nein danke von denen haben wir hier in der Hanse und Weltkulturerbe Stadt Wismar auch genug reicht mir schon wenn sie mein Fischbrötchen klauen
Warum nicht einfach beide Maskottchen?
Wäre für das Duo Natalia „Sugar“ Gordienko und Philipp Kirkorov.
Ein schrill exzentrisches, zuckersüßes Pärchen.
Meiner Meinung nach entweder Kapi oder garkeins