
Als Vorletztes im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 geht Polen an den Start. Im heutigen Songcheck geht es um Alicja, die mit „Pray“ für ihr Heimatland in Wien antreten wird. Damit erfüllt sich die Sängerin einen Traum, der eigentlich schon sechs Jahre zuvor hätte wahr werden sollen, denn Alicja wurde schon 2020 für den später abgesagten ESC ausgewählt.
Alicja Maria Szemplińska wird zwei Wochen vor dem ersten ESC-Halbfinale ihren 24. Geburtstag feiern. Die Musikerin wurde schon im Alter von 16 Jahren entdeckt, als sie die Castingshow Hit, Hit, Hurra! gewinnen konnte. Später nahm sie zudem an der zehnten Staffel von The Voice Of Poland teil, welche sie ebenfalls gewinnen konnte. Alicjas Debütsingle „Prawie my“ erreichte in Polen Goldstatus.
Auch anschließend konnte die Musikerin Erfolge in Polen feiern und nahm 2020 am ESC-Vorentscheid teil, welchen sie gewann. Ursprünglich hätte sie ihre Heimat also mit „Empire“ international vertreten dürfen, doch dann kam die Pandemie. Im Folgejahr wurde sie vom Sender TVP nicht erneut eingeladen, Polen zu vertreten. Stattdessen probierte sie 2023 nochmal ihr Glück im Vorentscheid, konnte diesen aber nicht für sich entscheiden.
Das Lied
Im diesjährigen polnischen ESC-Vorentscheid Finału Polskich Kwalifikacji 2026 wurde alleine vom TV-Publikum bestimmt, wer zum ESC fahren darf. Die Wahl fiel dabei eindeutig auf Alicja. Sie präsentiert in Wien eine R’n’B-Nummer, die auf Trap-Beats und kraftvolle Gospel-Elemente trifft. Bereits seit mehreren Jahren ist Alicja für ihre kräftige Stimme und einen sehr abwechslungsreichen Musikstil in Polen bekannt. Hier reiht sich „Pray“ perfekt ein.
Online wurde der diesjährige polnische Beitrag bereits für seinen internationalen Klang gefeiert, der einige sogar an Beyoncé erinnert. Dennoch schafft es „Pray“ bislang nicht, sich als großer Fanfavorit zu positionieren. Alicja bestätigte jedoch bereits, dass sie die Kritik an ihrem Vorentscheid-Auftritt ernst nehme. Inzwischen soll ein völlig neues Staging-Konzept entstanden sein und auch über einen Revamp wird spekuliert.
Wir bewerten an dieser Stelle natürlich die aktuell bekannte Fassung, die ruhig und soulig startet. Ein Gospel-Chor setzt kurz vor dem Beatwechsel ein, der „Pray“ unerwartet in eine R’n’B-Nummer mit HipHop- und Trap-Einflüssen verwandelt. Textlich geht es um den Wunsch nach Freiheit und inneren Frieden. Die Sängerin sucht Halt im Glauben und entscheidet sich, trotz Zweifeln, weiterzukämpfen. Gleichzeitig betont sie den Willen, ihren eigenen Weg zu gehen.
„Pray“ wurde von Sinclair Alan Malcolm, Weronika „Veira“ Gabryelczyk und Alicja selbst geschrieben und getextet.
Alicja tritt mit „Pray“ für Polen im ersten ESC-Halbfinale am 12. Mai auf Startposition 14 an.
Der Check
Song: 3,5/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 2/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Douze Points: Dieser Song lässt mich ratlos zurück. Zunächst sehe ich mich bei einem Gospel-Gottesdienst. Nach etwa einer Minute wechselt dann der Sound zu R’n’B-Rap, was mich gar nicht abholt. Das Finale ist versöhnlich, da es leichter zugänglich ist und Alicja nochmal ihre Stimmgewalt zeigen kann. Aber hängen bliebt davon: nichts. 4 Punkte
Giulia: Das Lied, mit dem ich in diesem Jahr am wenigsten anfangen kann. 1 Punkt
Laureen: Ich finde Alicija und ihr Beitrag fallen für mich sehr in die US-amerikanische Girl-Group-Pop-Szene. Das habe ich als Teenager schon verfolgt und man sieht es ja auch ab und zu mal wieder, auch wenn viele der Gruppen wie Fifth Harmony nicht mehr existieren. Das Problem: In den Gruppen singen verschiedene Sängerinnen unterschiedliche Stile und Parts. Bei „Pray“ ist es nur Alicija. Das wirkt strukturlos und wahllos, auch wenn einzene Stellen des Songs echt nicht schlecht sind. Aber so als Gesamtkonzept erschließt sich mir das noch nicht. 5 Punkte
Manu: Wenn ein Lied in diesem Jahr einen Revamp benötigt hätte, dann sicher der polnische Beitrag: „Pray“ baut anfangs Spannung auf, bricht zur ersten Strophe dann aber komplett in sich zusammen. Es wäre einfach gewesen Alicjas beeindruckende Stimme in einer typischen Ballade zu beheimaten – stattdessen wildert ihr Lied im R’n’B, dem wohl unbeliebtesten Musikgenre der ESC-Fan-Community. Wenn man vom anfänglichen musikalischen Breakdown aber einmal absieht, bietet „Pray“ neben „sassy“ Strophen und dem Genre angemessenen Beats vor allem einen großartigen Refrain. Auch wenn ich die Stimmakrobatik am Ende nicht gebraucht hätte bin ich begeistert! 10 Punkte
Rick: Ich kann verstehen, dass der Song bei vielen keinen Ohrwurm auslöst und die Nummer ist auch nicht die aller spektakulärste. Aber eine Sache macht „Pray“ für mich trotz diesen Kritikpunkten absolut grandios: Die Produktion des Songs. Mit so einer kraftvollen R’n’B-Nummer rechnet niemand beim ESC, denn das klingt schon eher US-amerikanisch. Genau die Menschen, die den ESC ansonsten nur so nebenbei schauen, könnten diese Nummer feiern. Das ist zeitgemäß und bringt eine gewisse Coolness mit, die das für mich zum Dark Horse macht. Vor allem mit Revamp, denn die Struktur des Songs kann besser sein. Ich bin entsetzt, wie wenig Anklang Polen dieses Jahr bisher findet. 10 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Bennet: 1 Punkt
- Benny: 4 Punkte
- Berenike: 1 Punkt
- Marcel: 1 Punkt
- Max: 4 Punkte
- Peter: 5 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 46/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Pray“ auf Platz 33.
Wie schneidet der polnische Beitrag "Pray" von Alicja ab?
- Bleibt im Halbfinale hängen (74%, 415 Votes)
- Platz 21-25 (10%, 59 Votes)
- Platz 16-20 (8%, 45 Votes)
- Platz 11-15 (4%, 22 Votes)
- Top 5 (3%, 16 Votes)
- Platz 6-10 (1%, 7 Votes)
Total Voters: 564
Bisher erschienene Songchecks:
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
- Estland: „Too Epic To Be True“ von Vanilla Ninja
- Israel: „Michelle“ von Noam Bettan
- Litauen: „Sólo quiero más“ von Lion Ceccah
- Montenegro: „Nova zora“ von Tamara Živković
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Leider kein Fnale für Polen dieses Jahr! Mir gefällt der Song nicht so gut, da fand ich den von Justyna Steczkowska stärker.
Hoffentlich NQ
Ei ei
Morgen!
Warum habe ich das Gefühl dass Rick und vor allem Manu (da bin ich echt überrascht) einen anderen Song gehört haben?? 😮
Meine Meinung zum Song kommt später.
Die haben vielleicht diesen Song gehört. 😎🙏
Mit dieser unglaublichen Stimme wäre so viel mehr drin gewesen!
Der Beitrag ist für mich eine wirre Aneinanderreihung verschiedener
Musikgenres, und lässt mich ratlos zurück.
Wenn es eine Hoffnung auf das Finale geben soll, dann bitte eine
komplette Überarbeitung.
So findet Polens Beitrag bei mir im unteren Drittel Platz!
Das ist wirrer mix und eine gute Stimme komplett verschwendet . Und Was ist R’n B‘ ?
Rhythm and Blues
👍🏼danke …dann mag ich die Musikrichtung nicht
das kann man nicht, sonst gäbe es gar keine Popmusik 😉
Praaaaaaaaaaaaaay! Geht ins Ohr.
Ich werde jetzt auch die „Wie schneidet der polnische Beitrag ???? von ????? ab?“ in eine Klammer schreiben.
🇬🇷: 1 (ga) (top 5)
🇲🇩: 2 (ga) (6-11)
🇫🇮: 3 (ga) (top 5)
🇱🇹: 4 (ga) (6-11)
🇧🇪: 5 (gg) (17-21)
🇬🇪: 6 (gg) (17-21)
🇭🇷: 7 (gg) (6-11)
🇲🇪: 8 (gg) (12-16)
🇵🇱: 9 (gg) (12-16)
🇮🇱: 10 (sla) (6-11) NUR WEGEN DEM PUBLIKUM….
🇪🇪: 11 (sla) (NQ)
🇸🇪: 12 (sla) (12-16)
🇵🇹: 13 (sla) (17-21)
Polska… Was bin ich froh, daß doch noch viele Niedrigstwertungen kamen. Absolut berechtigt – das ist absolut nichts, was ich mir freiwillig anhören möchte. Verkrampft auf USA getrimmt ohne jeglichen Charakter. Selbst die Stimme gefällt mir nicht.
Hoffentlich kein Finale. Definitiv 1,5/12 und 35/35 von mir.
Der Song hat wirklich sehr gute Momente und ich finde die Tänzer sehr cool. Leider wirkt es – wie bereits erwähnt – manchmal sehr zusammengewürfelt. Und nachdem wir die aktuelle Nummer bewerten erstmal Halbfinalaus. Ich würde es ja als potentielles Dark Horse bezeichnen, aber da sehe ich ehrlich gesagt die ganze zweite Hälfte des ersten Semis 😅
🇲🇩: 2
🇧🇪: 6
🇭🇷: 7
🇸🇪: 10
🇲🇪: 12
🇱🇹: 14
🇫🇮: 17
🇵🇹: 24
🇬🇷: 26
🇬🇪: 27
🇵🇱: 29
🇪🇪: 32
🇮🇱: 34
Jaaaa! Was Rick sagt! 🤩🤩🤩
Ich finds wirklich bemerkenswert und auch spannend, wie Geschmäcker und Hörerlebnisse bei Menschen komplett unterschiedlich ausfallen können. Das zeigt nochmal, dass jeder Mensch seine eigene Wahrnehmung hat, und dann gewissermaßen auch seine eigene Realität. Daran kann man nichts ändern und es ist auch legitim. Aber es freut mich natürlich, dass von den Bloggern wenigstens Rick und Manu unserer Meinung sind, dass es ein guter Song ist.
Alicjas einzige Chance auf das Finale wird sein, dass die Jurys sie alle auf die 1 setzen.
Denn vom Televoting wird nicht viel kommen, der Song überzeugt in der Bubble kaum.
Kann mich da gar nicht ausnehmen, „Pray“ ist mein letzter Platz dieses Jahr.
Ich mag zwar Alicjas Stimme, aber sowohl Genremix (Gospel und RnB) als auch ihre Ausstrahlung sind für mich katastrophal.
Während der 3 Minuten wirkt ihre Mine sehr ernst und fast arrogant, wobei das wiederum perfekt zum eisernen Domina- Outfit passt.
Perfekt formuliert !
Dieser Song geht leider komplett an mir vorbei. Ich denke da wird auch ein Revamp nichts dran ändern.Alicja hat natürlich eine herausragende Stimme. Für mich hätte sie diese aber in einem melodischeren Song präsentieren können.
So wünsche ich mir nun regelrecht ein Halbfinalaus.
Polen macht ja auch mit, dass hätte ich fast vergessen.😁
Meine Top
01.Finnland🇫🇮 (1-3)
07.Kroatien🇭🇷 (7-13)
09.Griechenland🇬🇷(3-5)
11.Portugal🇵🇹 (16-20)
15.Montenegro🇲🇪 (16-20)
18.Schweden🇸🇪 (06-10)
19.Israel🇮🇱(6-10)
20.Moldau🇲🇩 (6-10)
22.Litauen🇱🇹 (11-15)
29.Belgien🇧🇪 (NQ)
30.Polen🇵🇱 (NQ)
31.Georgien🇬🇪 (NQ)
33.Estland🇪🇪 (NQ)
Wer das SCC Game kennt, wird vielleicht wissen, dass ich letzten Jahr dort eine Stadt namens Second Chance City ins Leben gerufen habe, wo Teilnehmer des ESC, SCC und Songpaten gemeinsam wohnen. Die Stadt und ihre Bewohner werden in der Songchecks-Geschichte eine große Rolle spielen. Meine Bewertung kommt dann in einem Extra Post.
Die diesjährigen Vorbereitungen für das SCC Game in der Second Chance City laufen so langsam auf Hochtouren, Von jeder Bewerbergruppe für das SCC Game bewirbt noch jemand für den kleinen Bruder des SCC Game dem ESC.
Das diesjährige SCC Festival steht kurz vor dem Start. 35 Ländergruppen werden ihre Schützlinge zur ESC/Second Chance City schicken, die Teilnehmer dürfen dann auch in der Stadt wohnen. Pro Ländergruppe darf übrigens ein Teilnehmer bei einer Veranstaltung namens ESC mitmachen. Dazu macht jedes Land einen Vorentscheid und der Sieger darf aber nicht am SCC Game teilnehmen, was die meisten Teilnehmer aber nicht wissen. Zahlreiche Bewohner der Stadt empfangen alle Teilnehmer des ESC/SCC am Marktplatz. Die Teilnehmer des ESC dürfen übrigens nach ihrer Rückkehr vom ESC im Nobelviertel „ESC“ der Second Chance City wohnen.
Polen
Es ist 17:30 Uhr es sollen gleich auf den Marktplatz die Teilnehmer für den SCC und ESC aus Polen ankommen. In der Furcht-Bar gibt es sogar leckere kalte Cola. Nur darf leider die Cola nicht am SCC/ESC teilnehmen. Es kommt eine Durchsage über den Marktplatzlautsprecher, dass die Bimmelbahn „Delle“ heute gewartet wird und deshalb nicht zur Verfügung steht. Kein Problem, denn Justyna Steczkowska holt mit ihren Drachen „Gaia“, die Teilnehmer von Bahnhof ab und bringt sie direkt zum Marktplatz. Der Drache „Gaia“ landet auf dem Marktplatz und bekommt von Horror Franny erst mal eine leckere Drachenpizza.
Der erste Teilnehmer ist Piotr Pręgowski der am Strand Tango-Tanzwettbewerbe abhalten möchte.
Nun steigt Anastazja, die ein Wildes Kind ist und eine Schlange mitbringt. Einige Bewohner bekommen Panik wegen der Schlange.
Karolina Szczurowska ist eine Angsttherapeutin und möchte den Bewohnern die Angst vor der Schlange nehmen. Allerdings ist Drache „Gaia“ schneller, der die Schlange mit seinen Feueratem kurz grillt und verspeist.
Stasiek Kukulski eröffnet einen Vogeltierpark.
Alicja möchte ins Gebetshaus ziehen
Jeremi Sikorski arbeitet im Spiegelmuseum.
Basia Giewont eröffnen im Kurpark von Second Chance City eine Kneippkuranlage.
Ola Antoniak sucht noch einen Job und will nichts neues versuchen.
Nun sind alle Teilnehmer ausgestiegen, aber keiner weiß, wer zum ESC fährt. Da aber gleich die Sportschau losgeht, wird das Ergebnis auf 10 Uhr früh verlegt.
Fortsetzung folgt so gleich …
Drachenpizza? Klingt sehr lecker! 😋
und nun die Fortsetzung …
Es ist 10.00 früh die Bewohner der Stadt schlafen noch fast alle. Auf dem Marktplatz ist noch der schlafende Drache „Gaia“, der schlafende SCC und ESC Wecker „Dustin The Turkey“ sowie das Personal von der Furcht-Bar. Horror Franny bereitet mit Chachi, das Essen und die Getränke vor. Plötzlich erscheint Alicja und singt ihr Lied. Horror Franny, Chachi und die restlichen Mitarbeiter der Furcht-Bar sind verwirrt? Fährt Alicja nun zum ESC? Bei dem letzten paar hohen Tönen des Liedes wird Dustin The Turkey munter und er ruft laut abwechselnd „Kikereki, Kikereki, Kikereki“ und „Poland Zero Points“. Die Bewohner der Stadt werden dadurch munter. Sie ziehen sich an und gehen zum Marktplatz um nachzuschauen, wer den nun zum ESC fährt. Alicja möchte nun nochmal ihr Lied für die angekommenen Bewohner singen. Doch Drache „Gaia“ fängt wild an den Kopf in der waagerechten zu schütteln. Dustin The Turkey und die Mitarbeiter der Furcht-Bar rufen zeitgleich „Nein nicht nochmal“. So verzichtet Alicja darauf, den Song nochmal zu singen.
Anwärter für das SCC Game:
Basia Giewont – Zimna woda
Karolina Szczurowska – Nie bój się
Ola Antoniak – Don’t you try
Jeremi Sikorski – Cienie przeszłości
Stasiek Kukulski – This too shall pass
Anastazja – Wild Child
Piotr Pręgowski – Parawany Tango
ESC Vertreter:
Alicja – Pray
Wer noch die vorhergehenden Geschichten lesen möchte.
https://esc-kompakt.de/songcheck-eurovision-song-contest-2026-12-montenegro-nova-zora-von-tamara-zivkovic/comment-page-1/#comment-769689
Wie viel Zeit hast du denn 🤷♂️
Wirklich nette Storys…aber wie viel Zeit hast du denn für all das 😱
PS:
Bei all deiner Begeisterung für den Second Chance Contest…
Vergiss nicht wieder den ESC an sich 😉🙋♂️
Noch habe ich Zeit für so etwas. Aber das wird sich hoffentlich demnächst ändern.
Den ESC werde ich schon nicht vergessen. 🙂Ich hoffe es kommt nichts dazwischen wie im letzten Jahr. 🙃
ESC? Der SCC ist doch der wahre Contest. 😉
Ich denke das polen bei der jury ganz gute karten hat. Eine anwärterin auf den zoë më-award 2026.
Darum tippe ich im hf mindestens 80 jurypunkte und das sollte fürs finale reichen.
Die Jurys die Polen bisher eher ignoriert haben?? I doubt it.
Na ja. Die haben auch die letzten jahre nicht grad mit gesanglichen höchstleistungen aufgewartet.
Na ja, Justyna schon.
Findest? Ohne die massiven backing vocals wäre die schrei-else völlig verloren gewesen
Das stimmt !
😘 In jedem Jahrgang gibt es vor den Live-Auftritten auf internationaler Bühne exakt einen einzigen Beitrag, der es selbst in der Hand hat, ob er meine persönliche Nummer 1 wird oder nicht. Das wird in Wien 2026 der polnische sein, denn wenn er mir vom Staging her gefällt, kommt an Alicja mit „Pray“ niemand mehr vorbei. Polen heuer mit einem bärenstarken nationalen Vorentscheid (plus Magdalena Tul in San Marino), und „Pray“ ist für mich der zeitgemäßeste Song dieser Saison – weshalb ihn garantiert viele nicht mögen, denn wer wird schon gerne mit den Realitäten des Jahres 2026 konfrontiert. Ich meinerseits liebe die inhaltliche wie musikalische Zerrissenheit, und Alicja’s Stimme ist ohnehin eine Bank.
Zusätzliches Spannungsmoment: Alicja war bereits im Corona-Jahr 2020 mit dem bombastischen „Empires“ meine Topfavoritin und könnte somit die erste Interpretin werden, die zweimal in meinem ESC-Palmarès aufscheint …
Perfekte Gelegenheit für einen kurzen Stockerl-Rückblick auf die 2020er:
Corona 2020
🥇 Polen 🥈 Niederlande 🥉 Irland
Rotterdam 2021
🥇 Frankreich 🥈 Spanien 🥉 Bulgarien
Turin 2022
🥇 San Marino 🥈 Polen 🥉 Frankreich
Liverpool 2023
🥇 Deutschland 🥈 Italien 🥉 Albanien
Malmö 2024
🥇 Israel 🥈 Ukraine 🥉 Australien
Basel 2025
🥇 Israel 🥈 Montenegro 🥉 Luxemburg
Prognose:
Wird hoffentlich knapp das erste Semi überstehen und dann im Grand Final Platz 16 bis 20 belegen.
Persönliche Wertung:
10 Songcheckpunkte von mir (wenn in Wien die Inszenierung paßt: 12) – und mein potenzieller Lieblingsbeitrag insgesamt.
🇫🇮 7 🇬🇪 10 🇬🇷 2 🇭🇷 7 🇲🇩 2
🇵🇹 6 🇸🇪 0 🇧🇪 4 🇪🇪 5 🇮🇱 10
🇱🇹 4 🇲🇪 3 🇵🇱 10
Vorentscheid-Kandidatin für meine SCC-Liste:
Basia Giewont mit „Zimna woda“.
Meine neun ESC-Lieblingsbeiträge aus Polen (noch ohne „Pray“, das zukünftig auf jeden Fall in der ersten Hälfte meiner Top Ten vertreten sein wird):
🔸 „Jestem“ – Magdalena Tul / Düsseldorf 2011
🔸 „Sama“ – Justyna Steczkowska / Dublin 1995
🔸 „Przytul mnie mocno“ – Mietek Szcześniak / Jerusalem 1999
🔸 „Gaia“ – Justyna Steczkowska / Basel 2025
🔸 „Follow my heart“ – Ich Troje / Athen 2006
🔸 „River“ – Krystian Ochman / Turin 2022
🥉 „Color of your life“ – Michał Szpak / Stockholm 2016
🥈 „Empires“ – Alicja🤍❤️Szemplińska / Corona 2020
🥇 „Żadnych granic“ – Ich Troje / Riga 2003
🍀 🐖 🍄
Alicjaaa! 😍😍😍🥳🥳🥳🇵🇱🇵🇱🇵🇱
Ochman!
Michał Szpak!
Justyna!
I love my Polen people! 🫶
🫶 🪭 We agree to agree! 😉 😂
Also da fehlt aber eindeutig “ to nie ja“, der beste polnische beitrag ever.
Meh, „Ale jestem“ aus dem Jahr 1997 ist viel besser. 😉
Wie ich schon schrieb: Mein liebster polnischer Beitrag !
Ich will es mal so formulieren:
Ich kann absolut nachvollziehen, weshalb jemand „To nie ja“ und den dazugehörigen Finalauftritt sehr mag, hege selbst aber eine ausgesprochene Abneigung gegenüber Edyta Górniak, die dem Umstand geschuldet ist, daß sie damals regelwidrigerweise in der Generalprobe eine (noch stärkere) zweisprachige Version gesungen hat – aus meiner Sicht eine der unfairsten Affären in der ESC-Geschichte, die leider nicht mit sofortiger Disqualifikation, sondern nur mit einer Verwarnung bestraft wurde, daß der Beitrag im Finale aus der Wertung genommen wird, sollte sich der Vorfall wiederholen. Insofern für mich persönlich quasi eine Persona non grata, auch wenn ich davon überzeugt bin, daß sie mit der zweisprachigen Version „To nie ja / Once in a lifetime“ 1994 in Dublin sogar gewonnen hätte. 🏆 Die bewegte sich auf einem Level von Whitney Houston’s „One moment in time“ und wäre ein fantastischer ESC-Siegertitel gewesen … Aber fair geht vor!
(MeKaDo hätten damals sicher auch lieber in Englisch gesungen, um nur das naheliegendste Beispiel zu nennen.)
Jestem …einer meiner „All Time Favorit“
Sama… kommt gleich danach
To nie ja…war mega 1994
Dann noch ich Troje 2003 ❤️
…der Rest kann weg 😉
Mein Göttergatte:
„Du hast ja diesmal gar nicht beschrieben, wie Du den Auftritt inszenieren würdest …“ 🎭
Ich:
„Stimmt – weil mir das Staging vom Vorentscheid gefallen hat, hab‘ ich gar nicht erst darüber nachgedacht. Aber nachdem klar ist, daß es für Wien leider nicht beibehalten wird, muss ich wohl doch ran. 🤔 Mal überlegen – in „Pray“ geht es um Gebete von Menschen, bei denen man nicht erwarten würde, daß sie beten, um Gebete an Orten, bei denen man nicht erwarten würde, daß dort gebetet wird. Wenn man das abstrahiert, muss also etwas völlig Unerwartetes auftauchen, das weder positive noch negative Assoziationen weckt, sondern einfach nur Erstaunen hervorruft. Ich würde das im Prinzip sehr zurückgehalten in Szene setzen, auf keinen Fall bunte Farben, der Fokus auf Alicja, und ihr Kostüm in einem Metallicton, Silbergrau, Kupfer oder Bronze. Bis dann wie aus einem Nebel langsam dieses Unerwartete Gestalt annimmt, ein Geschöpf, eine Kreatur, eine Sphinx – so ungefähr …“
Mir gefällt ja eigentlich R’n’B, aber die Nummer weiß einfach nicht wohin sie will. Auf eine allzu starke Diaspora kann sich Polen heuer auch nicht verlassen, daher wird das wohl ein Semi-Aus.
Dieses Gospel R’n’B weckt zwar im Grundsatz ganz milde mein Interesse, erreicht mich ansonsten aber Null. Mein Platz 30.
Auch wenn ich Alicjas Sangeskunst sehr beeindruckend finde, ist dieses Lied für mich unglaublich anstrengend zu hören, Stimmakrobatik plus R&B, das ist so gar nicht mein Ding. Nur das serbische Growling bewahrt Alicja vor meinem letzten Platz.
Ich bin jedoch überrascht, dass das Lied bei den meisten anderen hier auch so weit hinten liegt. Wahrscheinlich sind die R&B-Fans nur noch nicht so richtig auf den ESC aufmerksam geworden. Womöglich passiert 2026 das, was 2021 mit Rock geschehen ist: Alicja gewinnt den ESC (2021 hatten vorher auch nicht so viele einen Maneskin-Sieg auf der Rechnung) und das Genre R&B erlebt beim ESC bald einen rasanten Aufschwung …
Womöglich machst du mit dieser Prognose eher Timo als Anti-Orakel Konkurrenz. 😉
Ich wäre gewiss nicht der Traurigste, wenn diese Siegprognose nicht zutreffen würde 😉
Italien wird den ESC dieses Jahr gewinnen. Das ist Fakt und hat nichts mit Orakel bzw. dem Gegenteil zu tun. 😀
ESC 2027 in Neapel ! 😀
Dann sag mir doch auch bitte die nächsten Lottozahlen.
Von all deinen Prognosen ist Italien vermutlich noch die wahrscheinlichste. Ich finde, eine Top-5-Platzierung ist da absolut drin, einfach, weil es Italien ist.
Aber so ein italienischer Kompromiss-Sieg wäre wirklich eine Katharsis für den ganzen Wettbewerb. Eine Rückbesinnung darauf, was der ESC (damals noch Grand Prix) damals war. Mehr Beiträge mit Fokus auf den Interpreten anstelle von Effekthascherei.
Damit könnte ich sehr gut leben.
Ich bin ja durchaus bei Dir. Aber muß es unbedingt Italien sein ? Da würde sich beispielsweise auch Albanien anbieten
Ein italienischer Kompromiss-Sieg ist wahrscheinlicher als ein albanischer. Wenn es nach mir ginge, würde natürlich eher Albanien denn Italien gewinnen. Tirana 2027 wäre eine tolle Sache, oder auch Chisinau 2027. Einfach mal wieder ein kleinerer ESC, selbst wenn es Zuschauer-Einbußen bedeuten würde. Wenn es wirklich Tampere 2027 oder Paris 2027 wird, dann geht der Maximalismus beim ESC weiter. Ein ESC in Deutschland ist auch durchaus möglich, falls Israel gewänne.
ESC 2027 in Wrocław, Krakow oder Regensburg!
Bei den niedrigsten Bewertungen stimmen wir 100% überein.
Demnächst wird jedoch ein hier bisher recht schlecht bewerteter Titel (noch aus Semi 1) vorgestellt werden, der bei mir sehr weit oben liegt. Vielleicht ja auch bei Dir?
Naja, davon gibt es ja nur noch zwei: Serbien ist es nicht !
Nicht, dass ich parteiisch wäre, aber Rick und Manu sind ab jetzt meine neuen Lieblingsblogger. 🤭🫶🤩
(… bis sie eine Wertung abgeben, die mir wieder nicht so zusagt. 😆)
Ich finde es gut, dass der Song „Pray“ heißt. Dadurch beweist zumindest Polen Humor. Denn „Pray“ müssen sie definitiv für Punkte und für den Finaleinzug. Bei R&B bin ich übrigens viel lieber bei LAUD aus der Ukraine.
http://www.youtube.com/watch?v=Q05vD2dEVtY
Was einen letzten Platz bei mir verhindert sind übrigens die 4 Tänzer bei dem Auftritt. Ich hoffe die sind in Wien auch dabei.
Platz 01: Portugal
Platz 02: Griechenland
Platz xx: Montenegro (Monteversion)
Platz 03: Belgien
Platz 04: Finnland
Platz 05: Israel
Platz 06: Moldau
Platz 07: Litauen
Platz 08: Georgien
Platz 09: Montenegro (Eurovision)
Platz 10: Estland
Platz 11: Schweden
Platz 12: Polen
Platz 13: Kroatien
Moralisch stand ihr der Sieg im Vorentscheid definitiv zu. Das Schicksal hat ihr noch einen ESC-Auftritt geschuldet und ich fand es schade, dass nicht alle Teilnehmer in 2020 die Möglichkeit bekamen, 2021 teilzunehmen, wenn sie es denn wollten.
Aber Alicja hat sich im Wettbewerb geirrt. Sie agiert, als wäre sie bei „The Voice“. Da wäre ich sehr begeistert. Der Name Alicja passt da, denn da denkt man ja auch irgendwie an Alicia Keys (oder auch Beyoncé). Aber dieses „Lied“ ist eher ein Klangteppich. Alicja zeigt stimmlich was sie hat und hat eine starke Stimme, das ist klar. Aber ansonsten hat man das vergessen.
Bizarr wirkte zudem die Plattenbausiedlung im Hintergrund. Jetzt fehlte nur noch ein von oben bis unten in billigen Trainingsklamotten gekleideter junger Mann an der Seite der wunderschön wie ein Model aussehenden Alicja und das Osteuropaklischee wäre perfekt angerichtet gewesen.
Eigentlich hätte Alicja das Potenzial, sehr erfolgreich zu sein. Aber mit diesem strukturlosen Irgendwas an „Song“ ist das Finale so gut wie unerreichbar.
Trifft komplett meinen Geschmack und dafür schäme ich mich nicht. Ich hätte nicht gedacht, dass ausgerechnet Polen einen Beitrag entsenden würde, der an die afro-amerikanische Musiktradition anknüpft. Da ist alles dabei von Gospel bis zu Soul, R’n’B und Hip-Hop. Im Grunde eine Reise durch die Geschichte der „Black Music“, wobei es sich hier eher um „blue-eyed soul“ handelt, also „Black Music“, die von weißen Künstlern vorgetragen wird, ähnlich wie Dusty Springfield, Janis Joplin, Amy Winehouse, Sarah Connor oder Anastacia. Aber am Ende des Tages ist die Musik für alle da, solange man nicht vergisst, woher sie kommt.
Ich habe im Internet mehrfach die Kritik gelesen, dass der Song „zu amerikanisch“ sei. Ich kann verstehen, wenn die Europäer in ihrer eigenen kulturellen Sphäre bleiben wollen und sich wünschen, mal für zumindest ein paar Abende im Jahr nicht an die USA denken zu müssen. Das ist ja vor allem heutzutage ein rotes Tuch. Aber würde man den Antiamerikanismus hier als Maßstab nehmen, dann müssten noch viele weitere Beiträge (aus diesem sowie früheren Jahrgängen) verschwinden. Zumal die amerikanische und europäische Musik sich ab dem 20. Jahrhundert auch wechselseitig beeinflusst haben. Das sind Dinge, über die denke ich eigentlich gar nicht nach. Ich frage mich immer nur, ob mir ein Lied gefällt, ob es sich mit meinem Geschmack deckt, und ob ich es mir im ESC-Kontext vorstellen kann.
Es ist leider so eine ESC-Angewohnheit in den letzten Jahren, verschiedene Genres in einen Mixer zu werfen. Ich wäre hier doch lieber beim Gospel-Soul geblieben anstelle des Ausflugs in den urbanen Hip-Hop, oder hätte wenigstens einen besseren Übergang gewählt. Ich finde aber, man sollte das nicht kleinreden. Hip-Hop mag vielleicht nicht so gefühlvoll und kraftvoll sein, steht den anderen Genres in Sachen Komposition und vor allem Gesang nicht nach. Ich kann mir vorstellen, dass der schnellere Sprechgesang-Part vor allem in Hinblick auf die Atmung schwer zu meistern ist. Deswegen habe ich unter handwerklichen Gesichtspunkten sehr viel Respekt vor Alicjas Leistung. Sie ist zusammen mit Monroe und Delta eine der besten Sängerinnen in diesem Jahr.
Das ist sicherlich nicht originell, aber dafür mit Bewusstsein für die Musikgeschichte. „Pray“ könnte von seinem Alleinstellungsmerkmal im diesjährigen Jahrgang profitieren. Nicht nur gibt es sowas sonst nicht. So etwas gibt es allgemein selten beim ESC. Ich könnte mir vorstellen, dass das bei den Juries so gut ankommt wie einst „Nobody But You“ oder „Je me casse“.
Ich vergebe 8 von 12 Punkten.
Da bin ich ganz bei Rick. Die Bubble versteht es nicht, aber der Normalo vorm TV wird das gut finden.
Und es gibt hier wirklich Leute, die nicht wissen was R’N’B ist?!
Polen trifft leider jetzt schon im vierten Jahr in Folge nicht meinen Geschmack. Ochman fand ich toll, danach ging es bergab. Gerade bei Alicja finde ich es schade, da ich ihren 2020er Beitrag mochte.
Bei dem was Rick schreibt kann ich sogar teilweise mitgehen, nur mit dem Unterschied, dass genau diese Dinge wahrscheinlich dafür sorgen, dass ich das Lied nicht mag.
Um trotzdem noch was positives zu sagen: Ich finde Pray auf jeden Fall besser als Gaja. Es könnte sich also vielleicht eine langsame Trendwende einleiten.
Ich kann die Ratlosigkeit der meisten Blogger gut nachvollziehen, da es mir genauso geht. Der Start des Songs als Gospel gefällt mir noch sehr gut und Alicjas warme Soulstimme passt hier sehr gut. Dann dieser plötzliche Wechsel in RnB macht die ganze Stimmung kaputt. Das soll modern wirken, aber für mich ist das einfach nur strukturlos. Mal schauen, ob der angekündigte Revamp hier nochmal mehr Struktur reinbringt. Neben dem Revamp und die Änderung am Staging hoffe ich auch auf ein anderes, weniger ablenkendes Outfit. Da ich allerdings Alicjas es grundsätzlich aber gönne nun endlich ihren ausgefallenen ESC-Auftritt von vor 6 Jahren nachzuholen, gibt es noch ein Sympathiepünktchen und somit erhält sie 4,9/10 Punkten, im Finale brauche ich sie aber trotzdem nicht zwingend.
Mein Ranking:
Semi 1:
1. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
2. Noam Bettan – Michelle 🇮🇱
3. Tamara Živković – Nova zora 🇲🇪
4. Lion Ceccah – Sólo quiero más 🇱🇹
5. LELEK – Andromeda 🇭🇷
6. FELICIA – My System 🇸🇪
7. Bandidos do Cante – Rosa 🇵🇹
8. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
9. ESSYLA – Dancing On The Ice 🇧🇪
10. Akylas – Ferto 🇬🇷
——————————————
11. Alicja – Pray 🇵🇱
13. Satoshi – Viva, Moldova! 🇲🇩
14. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 🇪🇪
Finale (Gesamtranking):
3. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
6. Noam Bettan – Michelle 🇮🇱
8. Tamara Živković – Nova zora 🇲🇪
10. Lion Ceccah – Sólo quiero más 🇱🇹
11. LELEK – Andromeda 🇭🇷
14. FELICIA – My System 🇸🇪
15. Bandidos do Cante – Rosa 🇵🇹
19. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
20. ESSYLA – Dancing On The Ice 🇧🇪
24. Akylas – Ferto 🇬🇷 (insgesamt Platz 26)
—————————————
28. Alicja – Pray 🇵🇱
33. Satoshi – Viva, Moldova! 🇲🇩
34. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 🇪🇪
Mein Tipp:
Das wird sehr schwer mit dem Finale, zumal Lavina im Anschluss an Alicja sehr wahrscheinlich jegliche Erinnerung an den Song weg schreien wird. Daher kann ich mir, trotz vorhandener Diaspora eine Finalqualifikation kaum vorstellen.
Jury Offenbach – der beste und der schlechteste Wettbewerbstitel wurden hiermit bewertet
Platz 1 Israel 10,5/12
Platz 5 Portugal 9/12
Platz 7 Griechenland 8,5/12
Platz 13 Montenegro 7,5/12
Platz 17 Finnland 6,5/12
Platz 18 Kroatien 6,5/12
Platz 19 Georgien 6/12
Platz 20 Moldau 6/12
Platz 21 Litauen 5,5/12
Platz 22 Belgien 5,5/12
Platz 27 Schweden 4/12
Platz 34 Estland 2/12
Platz 35 NEU Polen 1,5/12
Es dauert übrigens eine Weile, bis ich wieder deutlich über 5/12 bewerten kann
Bald kommt der Beitrag, der großen Differenzen!😉😂
Serbien?
Oder Rumänien
2. Semi!😉
Nein!
Bin schon im 2. Semi!
Hoffentlich nicht Dänemark
Du kommst nicht drauf?
Tipp: Ziemlich viel operiert!
Bulgarien !
Jep!😉
Bis auf Griechenland sind wir uns ziemlich einig
Das Lied mag sein wie es ist, aber ich habe eine Aversion gegen diese Art Gesang, Geschrei, Gejaule. 70 Jahre Indoktrination, so etwas gut finden zu müssen, hat bei mir zum Gegenteil geführt. Und jetzt sind also die Polen dran.
Und wir müssen alle wieder ganz dolle staunen über diese Leistung…
Als ich „Pray“ zum ersten Mal hörte, dachte ich anfangs sofort beim Gospelpart,
singt Alicja jetzt auf einer Trauerfeier wie in so manchen US-Filmen schon öfter gehört und gesehen.
Was danach kommt vermag ich vom Musikstil her nicht so richtig einzuordnen.
Die Melodie will so gar nicht in meinem Kopf hängen bleiben – stattdessen bisher eher ein Wirrwarr.
Pluspunkte gibt es allerdings von mir für ihre angenehme soulige Stimme, meine Sympathie für sie als Person und den gehaltvollen Text.
Ich ranke eigentlich nur meine persönlichen TOP 10 – Lieblinge und bin mir auch relativ sicher bei meinen Bottom 5. Sich auf alle Platzierungen gezielt dazwischen festzulegen würde mir schwerfallen.
Vom Gefühl her sortiert sich „Pray“ bei mir bisher eher im letzten Drittel zwischen
den Plätzen 24 – 28 ein.
In Wien glaube ich an einen Finaleinzug und das nicht nur aus Gründen der
Diaspora. Der Song sticht schon auf seine Art und Weise heraus, aber er muss
mir ja deswegen nicht unbedingt gefallen. Auf das neue angekündigte Staging
bin ich allerdings gespannt. Wer weiß – Wer weiß….
Tippe auf einen der Plätze 11 – 15 im Finale.
Einer der wenigen Songs, bei dem jetzt nicht wüsste, wie er klingt, ohne ihn nochmal anzuhören.
Mein persönlicher Platz 31 hinter San Marino und vor Kroatien.
Daher hoffe ich auf ein Aus im Semi.
Da wollte man zu viel in 3 Minuten…
Ganz furchtbar, Polen kriegt beim ESC einfach musikalisch nichts auf die Reihe, American Style machen sie ja gerne. Staging und Styling waren auch mal wieder eine Katastrophe, gut, dass da wohl was dran gemacht wird, ob dann besser wird, ist natürlich eine relevante Frage.
Das Lied ist mal wieder ein chaotisch zusammengewürfeltes, das nicht wirklich fließt und einfach nur anstrengend ist. Über den Text („meine Kraft liegt im Gebet“?) decken wir mal den Mantel des Schweigens.
Es bleibt skurrilerweise dabei, dass Bejba mein liebster polnischer polnischer Beitrag bleibt, sie war sie clever, sich dann selbst auf die Schippe zu nehmen.
Alicija hat eine gute Stimme, die könnte sie ins Finale retten, wo ich sie dann auf 21-25 sehen würde.
Wieder sehr nah beieinander!😉
Also der Song ist wirklich nicht der stärkste, aber ich bin halt sehr R&B-affin und ein totaler Fan von Alicjas Stimme! Deswegen hoffe ich, dass Polen doch noch irgendwie den Sprung ins Finale schafft. 7/12
Hätte mir von ihr einen ähnlichen Song wie 2020 gewünscht. Aber man wollte wohl auf den Dancesong-Zug aufspringen
Sorry Polen aber das wird wohl leider nichts mit dem Finale in diesem Jahr.
Da gab es bessere Songs in der Auswahl.
Das Lied ist wohl „Weirdos fat prey“ oder so. Hören sich Songschreiber ihren Erguss nicht an, bevor sie ihn einreichen?
Das ist gar nix. Best of aus fünf verschiedenen Liedern zusammengeschmissen und eingereicht, dabei aber vergessen, dass es nicht automatisch gut schmeckt, wenn man gut schmeckende Zutaten mixt. Sollte einem eigentlich vorher auffallen. Das Lied hat null Struktur und ist irgendwann halt einfach vorbei. Wenn es die Begrenzung nicht gäbe, würde sie bei 8 Minuten vermutlich immer noch einen neuen Schnipsel zeigen, der davor noch nicht im Song drin war. Mehr NQ geht ja kaum. Schade, fängt nämlich echt gut an.
Na ja! Finnland verfährt ja nach einem ähnlichen muster aber das scheint der bubble ganz ausgezeichnet zu schmecken.
„Liekinheitin“ ist zwar jetzt auch nichts, was in einem deutlich stärkeren Teilnehmerfeld Siegerpotenzial hätte und mich nicht ganz so sehr abholt wie „Choke me“, aber es ist wenigstens spektakulär inszeniert, gerade zum Ende hin. Das ist halt dann doch um Welten besser als das polnische Konzept namens „The Voice – Open Air Blind Audition im sozialen Brennpunkt“.
Gospel, Soul, Rnb usw. Geht eigentlich immer klar bei mir. Aber wenn ein Song so gar nicht aus dem Quark kommt und ihm bei 2:50 einfällt „Oh fu** ich hab nur noch 10 Sekunden, ist eigentlich die Chance schon vertan.
Viel versprochen, zu wenig gehalten. In einem anderen Leben vielleicht meine Beste.
Aus im Semi.
01. 🇭🇷 Kroatien
03. 🇲🇪 Montenegro
04. 🇫🇮 Finnland
05. 🇸🇪 Schweden
09. 🇧🇪 Belgien
10. 🇬🇷 Griechenland
12. 🇱🇹 Litauen
14. 🇲🇩 Moldau
21. 🇮🇱 Israel
23. 🇬🇪 Georgien
26. 🇵🇱 Polen
31. 🇪🇪 Estland
33. 🇵🇹 Portugal
Gott, nee, das mag ich ja so gar nicht.
Da hilft wohl nur beten, haha 🙂
Weil Ostern vor der Tür steht fange ich mal mit dem Positiven an: Ich freue mich sehr für Alicja dass sie mit einiger Verspätung zum ESC darf. 🙂
Joa, das wars dann aber auch schon. Meine Güte ist das ein gruseliger Mix!! Der Song fängt ja noch ganz ok an, auch wenn ich persönlich mit Gospelmusik wenig anfangen kann. Nach einer Minute allerdings driftet es plötzlich in eine ganz andere Richtung und man denkt ein komplett neues Lied würde laufen. Man versucht sich dann an R&B, was aber weder zu Alicja noch zu ihrer Stimme (die hier teilweise unangenehm nasal klingt) passt. Danach zieht sich das Lied melodisch wie ein Kaugummi während sie irgendwelche Tonleiterübungen macht, inklusive überflüssigen Schrei zum Schluss. Am Ende ist man schon fast froh dass das Lied vorbei ist. 😩
Nope, das ist absolut gar nicht meine Baustelle. Manche sehen dass ja als Jurybait bzw. führen dass ausgelutschte Diaspora-Argument ins Feld, aber ich persönlich glaube nicht dass das fürs Finale reichen wird. 👎
PS: Ich habe ja polnische Wurzeln (Eltern aus Oberschlesien) und fühle mich dem Land durchaus noch verbunden und würde ihnen auch so einen Baby Lasagna-Moment gönnen der sie zu einem Topfavorit macht. Nur bei der luschigen Herangehensweise von TVP wird das leider auf absehbare Zeit nichts werden. ☹️
Es ist erstaunlich. Ich bin mir fast immer mit manu einig, aber dieses Lied, für das er 10 Punkte raushaut, kann ich nicht bis zum Ende durchhalten. Aber Überraschungen und eine Vielfalt an Meinungen sind ja was Schönes. Zum polnischen Beitrag sage ich nur dies: 😱🤐
Wie gesagt, ich frage mich ob Rick und Manu da versehentlich ein anderes Lied gehört haben. 😅
Vielleicht Polen 1995, 1996 oder 1997 …? Das sind auch die einzigen polnischen ESC-Beiträge, die ich regelmäßig höre. Außerdem habe ich noch 2005 und 2014 in meiner Playlist, aber die beiden steuer ich nicht so häufig an.
Anna Maria Jopek 1997 – bester polnischer Beitrag!!!!😍
Für mich ist Kasia 1996 noch einen Tacken besser.
Ich dann wohl auch? Hey! Das könnte die Erklärung sein. Ich kann sowieso die ganzen schlechten Bewertungen des Songs nicht nachvollziehen. 🤭
Praaay, Praaaaay, Praaaaaaeeeyyyyy! 😉
Auf mich wirkt der Song leider wie Arbeit, bei der mein emotionaler Feierabend ausbleibt. Der Song will viel, Alicja scheint tonal auch viel zu können, aber es bleibt in meinen Ohren eine gedönsintensive Gesangsgirlandenschau, die nie reizvoll wird und emotional nie „aufmacht“.
Vielleicht rettet die Jury Polen ins Finale, sonst sehe ich da leider wenig Potenzial. Zu sperrig.
Schöne Soulstimme! Ich mag ihre Variabilität. Aber etwas Struktur ist schon notwendig. Bei allem gebotenen Respekt vor Alicja, hier helfen vermutlich auch keine Gebete!
Für mich leider einer der schwächsten Songs dieses Jahr und auch einer der schwächsten polnischen Titel. Schade. Für mich ist das ein Song, der mir nicht so recht ins Ohr gehen will. Alicja hat aber eine gute Stimme und die kommt hier klasse zur Geltung.
Aus dem polnischen Beitrag werde ich irgendwie nicht so richtig schlau, was den Song aber irgendwie auch interessant macht.
Wobei hier ja eigentlich schon so viele verschiedene musikalische Einflüsse miteinander verwoben werden, dass man ihn fast schon als mehrere Lieder bezeichnen könnte.
Gegen Genre-Mixe habe ich an sich nichts, dabei kann auch wirklich was Besonderes herauskommen. Der springende Punkt ist hier aber die Verschmelzung dieser verschiedenen Aspekte. Genau das ist hier meiner Meinung nach eher semi gut gelungen.
Leider bin ich zudem weder von Gospel, R’n,B noch Hip Hop ein Fan, was Genres sind, die beim ESC auch kaum stattfinden, was natürlich sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil sein kann.
Den choralen Anfang finde ich eigentlich ganz gut, aber sobald der Backing-Chor einsetzt, wird man irgendwie aus der Stimmung gerissen. Der schnelle Cut in den Sprechgesang-Part hat was, kommt aber sehr plötzlich und hier fehlt mir ganz eindeutig die Instrumentierung. Der Refrain hat aber dnan doch einen gewissen Wiedererkennungswert, wobei mich vor allem die Stelle mit der Wiederholung von „Pray“ stört, der Rest geht gerade so in Ordnung.
Die lange Note gegen Ende verdeutlicht natürlich nochmal Alicjas beeindruckende Gesangsleistung, tut mir leider aber eher in den Ohren weh und fügt dem Lied wenig Sinnvolles hinzu. Da wäre mehr drin gewesen.
Also Fazit: Interessante und irgendwie auch mutige Idee, aber dafür mangelhafte Umsetzung und nicht wirklich meine Art von Genre(s).
Dank Diaspora-Stimmen und starkem Gesang würde ich Polen momentan als Borderline-NQer betrachten, also zwischen Platz 9 und 12. Falls sie sich ein überragendes Staging ausgedacht haben, kann das schon fürs Finale reichen, aber da muss sich wirklich Mühe gegeben werden.
Im Finale wohl in der Bottom 5, vorrausgesetzt „Pray“ sollte so weit kommen.
In meinem Ranking reicht es nach einer kleinen Schönhörphase für Platz 29 und 3,5/10 Punkte.
Der Song ist leider nicht sehr modern, da hilft auch die gute Stimme nichts. Ich sehe keine Chancen für Polen, damit das Finale zu erreichen.
Ich bin grundsätzlich schon kein grosser Gospel/ R‘n‘B Fan. Alicia ist zweifelsohne eine talentierte Sängerin, aber ich mag letzlich so gar nichts an diesem Song – gegen Ende hin wird mir das einfach zu schreiig. Ich hoffe dass wir es in Wien nur einmal hören müssen.
Völlig wirrer Song, bei dem kein einziger der vielen Teile eingängig oder interessant ist. Ein extrem anstrengendes Hörerlebnis. Mein zweitletzter Platz.
Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass das fürs Finale reicht. Beim Televoting gibt das höchstens ein paar wenige Diasporapunkte aus Deutschland und Belgien und ich glaube auch nicht, dass sich viele Juroren für so einen Song begeistern.
Auch ich finde Polen sehr anstrengend. Mir gefällt der Song überhaupt nicht. Das Ganze ist mir auch zu durcheinander. Es scheint mir so zu sein, dass man zeigen wollte, wie gut sie singen kann. Dabei hat man vergessen, ihr ein tolles Lied zu geben.
Herr, steh uns bei.
Was hast du uns da nur für einen Song aufgebrummt.
Ich muss ehrlich sagen: Der Song gefällt mir gar nicht. Überhaupt nicht. Er wirkt auf mich wie ein ziemlich seltsam zusammengestückeltes Machwerk – als hätte jemand Gospel, R’n’B und ein paar Hip-Hop-Einlagen in einen Mixer geworfen, kurz ‚Halleluja‘ gerufen und gehofft, es ergibt am Ende einen tollen Song.
Selbst Alicjas beeindruckende Stimme, die ja wirklich kraftvoll und soulvoll daherkommt, kann dieses wilde Durcheinander leider nicht mehr zusammenhalten.
Aber irgendwann sind die drei Minuten auch vorbei.
Ich hoffe doch sehr, dass die Jury diesen Song nicht ins Finale schiebt.
Sonst besuche ich jedes Mitglied einzeln.
Im Televoting ist der Song für mich verloren.
Amen… und trotzdem weiterhin viel Spaß beim Songcheck!
Wieder Übereinstimmung, Aber hier ist es keine große Überraschung, die Bewertungen sind ja in der Mehrheit negativ,
Sie hat eine wirklich beeindruckende Stimme, allerdings finde ich den Song wirklich mehr als dröge…
Tippe auf Semi-Aus.
Das tut in meinen Ohren leider nur sehr, sehr weh und erinnert mich eher an einen „Höher, schneller, weiter“-Wettbewerb als an das, was ich mit Musik verbinde – so etwas wie Emotion, Gefühle, Eintauchen und Mitgerissensein. Ja, abgedroschen, ich weiß.. Das hier ist eher eine Leistungsschau.
Vielleicht wird die Jury davon beeindruckt. 🙂