
Wer wird Moldau beim Eurovision Song Contest vertreten? Diese Frage konnten wir uns im letzten Jahr nicht stellen – für den ESC 2026 in Wien ist Moldau aber zurück! Heute entscheidet sich im Finale der Selecția Națională 2026, wer das Ticket nach Wien erhält. Einer der Anwärter darauf ist Bacho (Aufmacherbild) mit dem Beitrag „Tata“.
An dem Finale der moldawischen Vorentscheidung heute nehmen 16 Acts teil. Die Auswahl erfolgte nach internen Auditions. Bei diesen wurden die Erwartungen der Jury wurden so sehr übertroffen, dass statt der ursprünglich geplanten 10 Acts sogar 16 für die Finalshow zugelassen wurden. Entsprechend dürfen sich die Fans auf einen langen Abend freuen, der viel verspricht.
Der Sieger-Act und damit Vertreter*in für Wien wird zu je 33 Prozent durch eine internationale Jury, eine moldawische Jury und ein Publikumsvoting entschieden. Die nationale Jury besteht aus 15 Mitgliedern, die internationale Jury aus fünf.
Fans in der Arena und vor dem Fernseher dürfen sich außerdem auf ein ikonisches Line-up an Gast-Acts freuen: Mit dabei sind unter anderem Zdob și Zdub, die Moldau 2005, 2011 und 2022 beim ESC vertreten haben, Sunstroke Project (Moldau 2010 und 2017), Nelly Ciobanu (Moldau 2009), Natalia Barbu (Moldau 2007 und 2024), Cristina Scarlat (Moldau 2014), DoReDos (Moldau 2018), Aliona Moon (Moldau 2013), Paula Seling aus Rumänien (2010 und 2014) sowie Jamala, die 2016 für die Ukraine den ESC gewann. Weitere Gast-Acts sollen noch ergänzt werden. Das wird ja eine Party!
Diese 16 Acts kämpfen heute Abend in der Chișinău Arena um den Sieg:
- Sasha Flowers – We fight till the end
- Evghenii Avramov & ALenin Ivan – Foc la ghete
- Adelisha – Alegria
- Artiom Topal – Money
- Pavel Orlov – Can’t say Goodbye
- Ilinca Siviroveanu – Running through the rain
- Bacho – Tata
- Satoshi – Viva, Moldova
- Curly – Respir liber
- DAYANA – Doina
- Emforia – Tipare
- Katy Rain – Dance & Cry
- Cristy Rouge – Bliss
- Maxim Zavidia – Alo
- Valleria – Valerian steel
- Cătălina Solomac – Pink Margarita
Wenn es nach Euch und Euren Eindrücken aus der Longlist geht, haben Bacho mit „Tata“, Cătălina Solomac mit „Pink Margarita“ und Satoshi mit „Viva, Moldova“ die Nase vorn. Wird es so heute Abend ausgehen oder konntet ihr euch andere Songs schönhören? Bis heute Abend zum Showstart könnt ihr noch abstimmen, welcher Song aus dem finalen Line-Up euch am besten gefällt:
Moldau: Welcher Beitrag der Selecția Națională 2026 gefällt Dir am besten? Du hast nur eine Stimme...
- Cătălina Solomac – Pink Margarita (33%, 43 Votes)
- Satoshi – Viva, Moldova (25%, 32 Votes)
- Bacho – Tata (19%, 25 Votes)
- DAYANA – Doina (5%, 7 Votes)
- Valleria – Valerian steel (3%, 4 Votes)
- Emforia – Tipare (3%, 4 Votes)
- Evghenii Avramov & ALenin Ivan – Foc la ghete (2%, 3 Votes)
- Katy Rain – Dance & Cry (2%, 3 Votes)
- Maxim Zavidia – Alo (2%, 2 Votes)
- Cristy Rouge – Bliss (1%, 1 Votes)
- Curly – Respir liber (1%, 1 Votes)
- Ilinca Siviroveanu – Running through the rain (1%, 1 Votes)
- Pavel Orlov – Can’t say Goodbye (1%, 1 Votes)
- Adelisha – Alegria (1%, 1 Votes)
- Sasha Flowers – We fight till the end (1%, 1 Votes)
- Artiom Topal – Money (0%, 0 Votes)
Total Voters: 129
Das Finale der Selecția Națională 2026 startet heute um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit und kann auf der Website von TRM oder auch über YouTube verfolgt werden. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Einen wunderschönen guten Abend, liebe Freundinnen und Freunde der gepflegten Abendunterhaltung. Hier ist Laureen und ich werde heute Abend mitbloggen. Zugeschaltet bin ich aus Ostwestfalen-Lippe, aber heute ist ja nicht „Viva, OWL“, sondern „Viva, Moldova“.
Tatsächlich konnte ich für den heutigen Abend auch noch eine Running Order ausfindig machen:
- Artiom Topal – „Money“
- Valleria – „Valerian Steel (Rai di ri di dam)“
- Adelisha – „Alegria“
- Maxim Zavidia – „Allo“
- Evghenii Avramov & ALenin Ivan – „Foc la ghete“
- Cătălina Solomac – „Pink Margarita“
- Dayana – „Doina“
- Satoshi – „Viva, Moldova“
- Sasha Flowers – „We Fight Till the End“
- Cristy Rouge – „Bliss“
- Ilinca Siviroveanu – „Running Through the Rain“
- Bacho – „Tata“
- Curly – „Respir liber“
- Emforia – „Tipare“
- Katy Rain – „Dance & Cry“
- Pavel Orlov – „Can’t Say Goodbye“
Ich hoffe, ihr habt genügend Snacks und Getränke bereitstehen. Mit Blick auf die 16 Acts UND die vielen Gastauftritte kann das heute mitunter ein längerer Abend werden. *Freu Freu*
Unser lieber Douze Points ist übrigens live vor Ort in der Arena und hat uns ein paar Eindrücke geschickt:


So, es ist 18 Uhr bei uns und 19 Uhr in Moldau. Bei mir geht der Stream jetzt auch pünktlich los…
Buna Seara! Es startet mit Rückblicken auf die bisherigen moldawischen Vorentscheide. Ich finde, dass Moldau ein sehr ikonisches ESC-Land ist. Sunstroke Project dürfen in der Rückblende natürlich nicht fehlen und eröffnen auch direkt die Show. Das sieht alles sehr modern und professionell aus, ODER?
Stellt euch mal vor, Deutschland würde den Abend mit dem Act aus 2017 eröffnen (ha ha ha).
„Epic Sax Guy“ – Ich war ja im letzten Jahr bei Het Grote Songfestivalfeest und muss sagen, dass Sunstroke Project dort von allen Generationen schon sehr gefeiert wurde. Verdient.
Und direkt ein weiterer Gast: Natalia Barbu. Übrigens die letzte Vertreterin von Moldau 2024 in Malmö. Gerade präsentiert sie aber zunächst ihren Song aus 2007, „Fight“. „In the Middle“ spielt sie nicht?
Dafür kommen DoReDoS mit „My Lucky Day“ von 2018 auf die Bühne.
Ich muss sagen, dass ich gerade ziemlich begeistert bin: Die Arena, die Bühne, das ESC-Feiern, die Liebe für die eigenen (tollen und ikonischen) Beiträge. Das macht doch richtig Spaß…
Na, es geht munter weiter mit „Wild Soul“ von Cristina Scarlat. In Kopenhagen konnte sie sich leider nicht für das Finale qualifizieren, aber darf trotzdem heute auftreten. Das ist so toll und wertschätzend. #mausig
Ah, bevor ich es vergesse: Ich werde alle Beiträge (nicht die Interval bzw. Opening Acts) heute Abend mit jeweils x von 10 Punkten bewerten. Macht in den Kommentaren gerne mit.
LEGENDEN UNTER SICH: „Sugar“ von Natalia Gordienko (jetzt auf der Bühne) ist einfach ikonisch. Bei mir gibt es allerdings keinen Sugar, sondern Schupfnudeln. Vielleicht ja später Katjes mit Sugar als Nachtisch…
Als Nächstes: Aliona Moon vom ESC 2013 in Malmö mit „O Mie“. Im Revamp von „Viva, Moldova“ erklingt ihre Stimme übrigens auch.
„Hora din Moldova“ von Nelly Ciobanu 2009. Damals ein fünfter Platz und so ein launiger Song. Da kann man bereits das Tanzbein schwingen. Moldau ist zurück beim ESC, aber mit Ansage.
So jetzt aber – nach einer halben Stunde Konzert begrüßen uns die Hosts des heutigen Abends: Ion Jalbă und Daniela Crudu. Beide moderieren (sagt Google) gemeinsam eine Morning-Show im moldawischen Fernsehen. Auch der Direktor von TRM meldet sich zu Wort…
Hat eigentlich schon jemand Douze Points in der Menge gesehen? Ah anscheinend!
Die nationale Jury wird vorgestellt. Auch Sunstroke Project ist in dieser Jury.
In der internationalen Jury haben wir: Jamala, Efendi, Paula Seling, Deban von Wiwibloggs (niemand von ESC Kompakt ist frech) und Eric Lehmann, der Produzent vom LSC.
Es geht los mit dem Wettbewerb!
Artiom Topal – „Money“
Zu Beginn unterschreibt Artiom an einem Schreibtisch Dokumente. Ist Moldau ein sehr bürokratisches Land? Er trägt einen Anzug, die Tänzerinnen/ Sängerinnen leicht anrüchige Sekretärinnen-Outfits. Gemeinsam singen sie „Give me all your money“ und umgarnen den Sänger und reißen später sein Hemd auf, während dieser auf dem Schreibtischstuhl sitzt. Das ist mir zu „billig“. Auch der Song ist nicht so richtig eingängig. Ich glaube, nicht, dass er dafür viel Money bekommt.
1 von 10 Punkten
Valleria – „Valerian Steel (Rai di ri di dam)“
Eine Treppe – das beginnt sehr gut und mit einem Klassiker des ESC-Stagings. In den Visuals haben wir eine Person in weißen Umhängen und mit Valleria sind in silber gekleidete Tänzer*innen auf der Bühne. Der Anfang ist stimmlich dünn, wird aber mit dem einsetzenden Beat besser. Obwohl der Song nicht schlecht ist, fehlt mir noch der Zugang zu dem Beitrag, vielleicht auch weil er zu verkopft nach ESC klingt. Das hat man irgendwie schon gehört.
3 von 10 Punkten
Adelisha – „Alegria“
FIRE. Ach ne, Alegria, obwohl die Bühne mit Flämmchen und roten Farben arbeitet. Adelishas Stimme klingt leider dünn und der Refrain hat lyrisch nichts zu bieten (la la la). Trotzdem kann ich mir den Beitrag gut auf der Tanzfläche vorstellen. Adelisha trägt einen goldenen Bodysuit und kniehohe, goldene Stiefel. Ist das die moldawische Elvana Gjata? Zum Ende des Songs wird die Stimme kräftiger, kann aber aus dem Song auch nicht mehr herausholen, als er hergibt.
2 von 10 Punkten
Maxim Zavidia – „Allo“
Allo jeißt übrigens „hallo“. Maxim trägt schwarz sowie Gürtel mit Ketten um den Oberkörper. Ebenso die Tänzer, die um den Sänger herumtänzeln. Im Hintergrund sehen wir die moldawische Flagge – Viva, Moldova? Auch dieser Beitrag mag sich mir lyrisch nicht erschließen, gefällt mir aber besser als das la la la. Die letzte Note sitzt auch, sodass Maxim auch zeigen kann: Er kann nicht nur tanzen, sondern auch singen.
4 von 10 Punkten
Jetzt gibt es einen Schnelli? Und anscheinend Werbung…
Evghenii Avramov „Foc la ghete“
War das nicht angekündigt als Evghenii Avramov & ALenin Ivan? Naja dann eben nur Evghenii Avramov gemeinsam mit einem silbernen Saxophon-Spieler und einem silbernen Akkordeon-Spieler auf der Bühne. Die silbernen Anzüge, das Quatschige – das ist schon sehr Moldau und sehr Sunstroke Project, oder? Aber es macht Laune und Evghenii performt locker, souverän und spaßig. Auf einer Leiter im Hintergrund wackelt parallel ein Tänzer herum und jongliert. Genial. Aber sehr quatschig.
6 von 10 Punkten
Cătălina Solomac – „Pink Margarita“
Wenn es nach euch geht, ist die erst 18-jährige Cătălina die große Favoritin auf den Sieg. Das Farbkonzept des Auftritts ist natürlich … pink. Cătălina tänzelt mit Backgrundtänzerinnen, die sich zunächst aus Glaskästen (it’s giving Eric Saade) befreien müssen. Der Song geht direkt ins Ohr und Cătălina performt selbstbewusst, könnte aber stimmlich noch einen Gang zulegen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das für den Sieg reicht, obwohl es Spaß macht. Ein Hit für den Euroclub wir es bestimmt.
7 von 10 Punkten
Dayana – „Doina“
Mit Doina wird es nun traditionell. Dayana trägt traditionelle Gewandung und einen Blumenkranz auf dem Kopf. Der Beitrag ist viel in einer sehr hohen Kopfstimme gesungen, aber vielleicht muss das so? Auf der Bühne tänzeln Tänzerinnen in weißen Gewandungen und wir haben einen Herrn an der Trommel (love love peace peace). Eine tolle, Performance mit Folk, Tracht und Tradition, allerdings gibt der Song ansich nicht viel her.
5 von 10 Punkten
Satoshi – „Viva, Moldova“
Jetzt also der Platz 2 im ESC kompakt-Voting und einer der Fan-Favoriten. Eine Hymne auf Moldau. Die Halle ist von Anfang an dabei. Da ist jetzt Party. Satoshi hat quasi eine Band mit auf der Bühne – das hätte ich nicht erwartet. Satoshi rappt und singt für den Song fantastisch und auch unser DP live vor Ort schreibt gerade, dass die Halle ausrastet. Ich übrigens auch. Auch an der Performance stimmt schon vieles – mehr ist mehr. Die Damenstimme und mit auf der Bühne übrigens Aliona Moon. Natürlich ein stereotypischer Beitrag und vielleicht auch sehr berechnend, aber durchaus launig und geeignet für Wien. Ist das der Sieg? Meiner bisher schon!
10 von 10 Punkten
Die Halle feiert Satoshi…
Wir unterbrechen den laufenden Betrieb für Paula Selling aus Rumänien…2010 und 2014 war sie mit Ovi beim ESC. Stimmlich ist mir das mit den Opern-Parts zu viel gerade (das war nur bei Playing with fire; danach stimmlich super).
Ich stelle gerade in Frage, ob wir hier bis Malta durch sind. Besonders wenn wir jetzt noch Coversongs von Gloria Gaynor hören…
Ich liebe das gerade alles sehr und mag diesen Vorentscheid, aber warum singt Paula so wahnsinnig lange?
Und jetzt Efendi…dann brauchen wir aber gleich echt nochmal einen Schnelli.
Douze Points filmt für uns mit, wie ich gerade sehe.
Jamala auch noch – wir arbeiten die internationale Jury jetzt also in der Halbzeitpause ab.
Ich möchte hier mal was loswerden:
Zieht sich dieser Vorentscheid in die Länge? Ja!
Ist er laut Plan gleich vorbei und wir haben gerade erst die Hälfte der Songs geschafft? Ja!
Aber: Hier sieht man so viel Leidenschaft für den ESC. So viele Fans, die ihre Acts aus Moldau – aber auch alle anderen – feiern.
Ich liebe das.
Lieber SWR, bitte genau so.
Jetzt aber weiter im Text:
Sasha Flowers – „We Fight Till the End“
Sasha startet am Klavier und trägt eine schwarze Lederjacke und eine schwarze Hose, steht dann aber auf, geht zu einer Band und die Bühnenfarbe wechselt in ein Rot. Die Interaktion zwischen Sasha und den Bandmitgliedern ist ganz cool und wirkt zumindest authentisch. Die Nummer ist die bisher rockigste des heutigen Abends und dürfte entsprechend Fans haben, allerdings ist Sashas Stimme noch ein wenig zu „kindlich“ für so einen Sound und wirkt auf mich gut, dennoch nicht ganz stimmig. Aber er kämpft bis zum Ende des Songs (ha ha ha).
5 von 10 Punkten
Cristy Rouge – „Bliss“
Ist das so dieser Moulin Rouge Burlesque Style? So wirken zumindest Tanz und Outfits, wenn auch ohne übergroßes Champagnerglas. Der Song plätschert so dahin – Cristy singt das aber souverän. Auch hier wieder zu viel lalala. Ich finde zwischen den Performances (z.B. Satoshi und jetzt Cristy) merkt man schon Unterschiede im Budget und dann auch im Staging, oder?
2 von 10 Punkten
Ilinca Siviroveanu – „Running Through the Rain“
Ilinca mit einer klassischen ESC-Ballade im bodenlangen Kleid vorm Sternenhimmel auf der Leinwand. Leider sitzen die Töne zum Teil echt nicht. Eine Top-Stimme hätte man für diese Ballade vom moldawischen Klemmbrett schon gebraucht. Das zieht sich leider in die Länge…
2 von 10 Punkten
Bacho – „Tata“
Wir kommen zum nächsten Favoriten der ESC-Welt auf den Sieg heute Abend. Bacho wollte übrigens auch letztes Jahr schon mit Semafoare zum ESC – auch ein toller Song.
Bacho startet zumsammengekauert in einem Schrank, neben ihm ein Teddy. „Tata“ bedeutet übrigens sowas wie „Papa“ bzw. Vater. Der Teddy kommt dann auf den Arm von Bacho und „tänzelt“ (ich habe keine Ahnung, wie ich das beschreiben soll) auf seinem Arm. Dann sitzen beide auf Stühlen gegenüber und Bacho singt den Teddy an. Das ist schon ein spannendes Staging – mal was anderes – und mir gefällt es. Bacho hat viel Ausdruck, wenn auch die Studioversion stimmlich voller und damit emotionaler klang. Spielt für mich hier ganz klar um den Sieg mit.
9 von 10 Punkten
Curly – „Respir liber“
Curly startet in einem Lichtkegel stehend mit Backgroundtänzer*innen sowie Sänger*innen. Alle tragen schwarze Lederjacken, Kappen und Sonnenbrillen. Das hat was Künstlerisches, wie sie da marschieren, insbesondere weil sämtliche Screens ähnliche Gestalten zeigen. Interessant, durchdacht, künstlerisch. Könnte auch aus Portugal kommen. Gegen Ende des Songs dann eine Art „Call and Respond“ mit dem Megafon. Ich kann es noch nicht deuten, aber hat bestimmt Tiefsinn.
5 von 10 Punkten
Emforia – „Tipare“
Ähnlicher Start wie bei Curly (die ersten 2 Sekunden), dann ganz anderer Beat. Kann man das Beat nennen? Eher Lärm im Probenraum der Schülerband. Jeder VE braucht eine Schulband – das haben wir ja sogar in Deutschland. Erinnert mich ein wenig an Joker Out, wenn auch mit schlechterem Song, aber so von den Vibes gar nicht schlecht und macht diesen VE nochmal um einiges vielfältiger.
6 von 10 Punkten
Katy Rain – „Dance & Cry“
Zur Erinnerung: Bei diesem Song gab es Drama. Dana Marchitan hatte sich mit dem Titel „Cry“ beworben. Parallel dazu trat Katy Rain mit einer leicht abgewandelten Version desselben Songs unter dem Titel „Dance & Cry“ an. Beide Künstlerinnen erreichten zunächst die Live-Auditions, bevor ihnen bewusst wurde, dass es sich um identisches musikalisches Material handelt. Nur Katy ist jetzt also hier. Katy trägt ein spannendes Outfit mit externem Herz auf der Brust (aber so das biologische Herz) und startet singend in einem Sessel, wird dann aber später in rote Fäden gewickelt und verworren. Poe poe poe – da kommt mir der Beat doch bekannt vor. Ich mag WTHIE und finde auch diesen Beitrag tatsächlich spannend, wenn auch chancenlos auf den Sieg.
6 von 10 Punkten
Pavel Orlov – „Can’t Say Goodbye“
„Can’t Say Goodbye“ – so ging es auch Paula in ihrer Halbzeitshow. Pavel klatscht wie im Fernsehgarten und swingt auf der Bühne herum. Ich finde es niedlich, aber etwas drüber. Aber ein netter letzter Song für den heutigen Abend. Leider weder innovativ noch spannend, auch wenn Pavel toll singt. Der Rap kam dennoch überraschend und auch das rockige Ende gibt dem Song einen letzten Kick. Allerdings ist mir das zu viel Genre-Mix. Wie heißt das Sprichwort? Irgendwas mit Fleisch und Fisch.
3 von 10 Punkten
Wir sind durch…Wer wird wohl nach Wien fahren? Ich tippe auf Satoshi und ihr?
Jetzt mal ein Schnelli mit allen 16 Songs.
Pink Margarita hat aber einen doofen Schnelli-Ausschnitt bekommen.
Ach, schön, das Sinfonie-Orchester des Senders mit Versionen von moldawischen ESC-Beiträgen. Das ist sehr würdevoll. Ich finde es toll, wie der Sender hier mit den Beiträgen umgeht.
Schnelli 2
Meine Katjes neigen sich dem Ende zu… Das geht lange hier!
Nun aber: Zdob și Zdub sind beim Eurovision Song Contest 2022 ,2011 und auch 2005 für Moldau am Start gewesen. Wir genießen also wahrscheinlich ein kleines Konzert der Gruppe.
Edit: Sie spielen ein größeres Konzert. Die Halle ist bei Laune.
Ach das ist doch toll *Zugfahr*
Die Klemmbretter sind nach diesem tollen Konzert wieder im Bild und das Voting scheint vorbei. Wir haben also den moldawischen Act für Wien?
Die nationale Jury vergibt ihre Punkte und die ersten 12 gehen an Satoshi – die Halle rastet aus. Und auch die Zweiten gehen an Satoshi… ein Zeichen?
Bei der nationalen Jury ist Satoshi gerade vorne. An zweiter Stelle etwas überraschend ist Pavel.
Satoshi setzt sich langsam ab: Platz 2, aber Pavel und Platz 3: der süße, pinke Drink.
Dieses Umrechnen…Finde ich nicht gut.
Nun zur internationalen Jury, die ja auch zu einem Dritten entscheidet.
Eric: 12 an Satoshi
Jamala: 12 an Satoshi
Deban: CURLY …das war überraschend
Efendi: 12 an Pink Margarita
Paula Selling: 12 an Satoshi
Damit hat Satoshi sowohl die nationale als auch die internationale Jury überzeugt.
So wird es jetzt spannend? Ich rechne damit, dass Satoshi auch das Publikum überzeugt hat.
So war es dann auch und zwar haushoch – ein klarer Sieg für Satoshi.
Das war ein fantastischer ESC-Abend. Vielen Dank, dass ihr alle dabei wart und gute Nacht oder viel Spaß bei Malta.
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Uff Valleria 0 Punkte. 🙁
Okay sie hat nun auch Punkte
das ambitionierte (valleria) steht nicht hoch im kurs.
allein diese stimmfarbe!
Wart live leider etwas schwach, das Lied ist aber stark.
Natalia als deutsche Punktesprecherin. Ich würde nicht Nein sagen.
Satoshi ♥️♥️
Wien wartet ♥️
Das ist echt mal eindeutig mit Satoshi. Wenn das jetzt noch irgendwie anders kommt und Satoshi nicht fährt, wäre das die Überraschung.
Ich freu mich schon so richtig auf die Stimmung in der Halle vor Ort, Moldawien ist ja in Semi 1. 🥹🫶
Sieht sehr gut aus für Satoshi. Das wird ein Durchmarsch für ihn.
bei malta läuft gerade der gewinner hiiiiiiihiiiihiiii… 🤡
Aidan? da verpasse ich ihn zum Glück.
😀
😛
Ahhhh wird das wieder so blöd umgerechnet. Das mag ich nicht…
Satoshi macht das Rennen. Das ist eigentlich keine Competition mehr.
Drücke der Teddy-Choreografie aber noch die Daumen.
Seltsam, aber dass Pavel Orlov so weit oben ist. War nicht schlecht aber in der Top 3?
Dieses Umrechen ist so ein Quatsch, es hat keine Vorteile, warum machen das so viele???
Naja, immerhin wird es so nochmal spannender, sonst hätten wir jetzt schon nach Hause gehen können (oder nach Malta)
Dann kann man ja auch würfeln, das ist auch superspannend und wäre nur ein bisschen unfairer.
Oh nein, Wiwis
Aber ingesamt haben die Juroren eher nach den Namen abgestimmt und nicht nach den stimmlichen Leistungen, das ist schade
Wirds doch noch spannend?
Nein
Da kann man sich ja schon mal auf die internationale Jury im deutschen Vorentscheid freuen :/
Satoshi 🇲🇩👌
Aber das sind jetzt nicht nur die jeweils eine Person, die da 12 Pubkte vergibt, oder? Das erscheint mir dann doch nach erstaunlich viel Einfluss…
es gibt eine nationale Jury (15 Personen) die jeweils 1 bis 12 Punkte vergeben. Die Punkte werden dann ins ESC-Muster umgerechnet. Dann gibts es die internationale Jury (5 Personen), wird auch umgerechnet (insgesamt 50 Prozent der Punkte) und dann das Tele-Voting auch 50 Prozent. So hab ich es zumindestens verstanden.
Satoshi hat 13.000 Stimmen, der Zweite 861? Wow!
Wat the…
Platz 1: 13.000 Votes
Platz 2: 861 Votes
WOW
ukraine ist überall. 😎 (remember,remember)
So ein Schaiß☺️
Jo…..aber befürchtet
Wow, krasser Abstand.
13.084 Anrufe für Satoshi
Zweiter wurde Catalina mit 861
Mehr als eindeutig gewonnen
Herzlichen Glückwunsch Satoshi ♥️♥️♥️
Wow. Spannung ist jetzt irgendwie raus. Aber ich freue mich für Satoshi, das wird in Wien sowas von abgehen.
Warum ist Debans Entscheidung überaschend? Muss man nicht verstehen!
Deban halt 🙈
ich hätte (nur mal angenommen) meinen 12er auch nicht an das platte werk von satoshi vergeben.
find ich richtig gut, auch mein Fav
Fand ich gut das er Curly die 12 gegeben hat , damit kam sie zumindest auf einen 7. Platz insgesamt.
Oh, da war Douze Point im Fernsehen!
Glückwunsch an Satoshi. Er wirds rocken! 👍
Jetzt habe ich Douze Points auch mal gesehen. 😀
Und Satoshi fährt zum ESC!
Ich denke Satoshi ist die beste Wahl. Ich bin zum dritten Mal zufrieden mit der Auswahl in diesem Jahr.
Herzlichen Glückwunsch 🫶🏻
Allen noch einen schönen Abend oder viel Spaß bei Malta 🥰
Der Gassenhauer von Satoshi wird in Wien total absaufen – schade, es gab bessere Songs!
Der erste ESC-Beitrag des Jahres, den ich richtig toll finde. Ab jetzt beginnt die Saison für mich so richtig!! Viva ESC, Viva Moldova!! Und jetzt rüber nach Malta, herrlich.
bei dem sich abzeichnenden schwachen gesamtfeld in wien sicher sehr gute chance chancen für moldau den ZsZ zu machen. 🐰
Hä, was hast du für Geheiminfos, erzähl. Das war gerade mal der zweite VE.
es sind schon viele songs in den ländern bekannt und da ist kaum brauchbares bisher dabei.😎
das ist bisher kein guter jahrgang,siehe auch ukraine und besonders das baltikum.
Ich freu mich einfach, dass mich Moldau erneut nicht enttäuscht. Bleibt beim ESC ein fixes All-Time-Favorite-Land.
OmG! Wann hat je MEIN Favorit gewonnen? Yay! 😀
Mit meinen weiteren Top 5 hätte ich aber auch gut leben können. Moldau enttäuscht mich halt (fast) nie. 🙂
kenn das Gefühl, bei mir letztes Jahr Katarsis
Katarsis waren bei mir auch weit vorne und sind bis heute fix auf meiner Playlist. 🙂
wir wissen jetzt wohl schon, wer das erste Semifinale eröffnen wird 😉
Moldova
Was heißt Erdrutschsieg auf rumänisch? 😀
Ich freue mich auf Satoshi in Wien. Das wird gut Stimmung machen in der Halle. Insgesamt ein toller Vorentscheid in Moldau. Hoffentlich nächstes Jahr wieder. ✨️🎉
Glückwunsch an Satoshi! 🥳🥳🥳 Völlig verdient gewonnen! Und jetzt rüber nach Malta hopsen! Gerade ist die erste Werbepause vorbei! 🔴🔴🔴
Ich hab auch Hopfen in meinem Glas. 😀
Das war die Autokorrektur. 😂
Und nur magere 90+ Minuten überzogen!
Hat sich aber gelohnt. Zumindest für mich einer der unterhaltsamsten Vorentscheide überhaupt mit einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis. Moldau eben. 🙂
Mal sehen ob ich die Nummer mir irgendwann noch besser gefällt. Ich finde die okay. Moldau hatte aber schon bessere Sachen mit Zdob und DoReDos und SunStroke Project.
An Zdob kommt eh keiner rein. Hat man heute Abend wieder gesehen und gehört. Aber kann man ja nicht jedes Jahr zum ESC schicken. Wobei ich nix dagegen hätte. 🙂
Optisch war das noch nix, aber da schafft es Moldau immer noch besseres zu zaubern. Das Gesamtpaket wird schon – zumindest von der Stimmung – an zdod ranreichen, und das bedeutet klarer Finaleinzug und Top-10.
Ich kann mich leider nicht diesem Massengeschmack anschließen .
Finde den Beitrag ziemlich furchtbar außerdem überhaupt nicht innovativ . Man stecke Hora Din Moldova mit Zdob di Zdub zusammen schüttelt einmal und raus kommt Viva Moldova .
Andere Blickwinkel: Bessere Chancen für Alis – Nân (Albanien).
Es ist gut so. Song ist ebenfalls nicht meins, aber Mensch, TeleRadioMoldova hat diese Saison sich mächtig ins Zeug gelegt und eine gute Vorentscheid gemacht.
50.000€ für den Sieger.
Nicht schlecht Herr Specht.
Kann mich noch erinnern, als bei VEs irgendwelche Reumadecken als Preis verteilt wurden, ok nicht wirklich aber schon.
DP schaut müde aus aber kann noch brav klatschen
habe den VE runter geladen, soll ich ein Best-Of von DP machen?
Putzig ausschauen tut er ja…
Jetzt noch mal in Ruhe hören.
Es hat Spaß gemacht mit euch 😀
Moldova könnte nach 2015 erneut in Wien den esc eröffnen:)
Mein Fazit:
Moldau hat einen richtig klasse Vorentscheid auf die Bühne gestellt, mit riesiger cooler Bühne, auf der jeder Künstler ein individuelles und richtig gutes Staging bekommen hat.
Ehemalige ESC Teilnehmer wurden mit einbezogen und richtig gefeiert, sowas wünscht man sich in Deutschland nur.
Herzlichen Glückwunsch an Satoshi, in der Studioversion nicht mein Lieblingslied, aber doch unter den top 5. Auf der Bühne war sehr viel Energie und der Beitrag reiht sich ein in vorherige Künstler Moldaus beim ESC ein, daher total verständlich, dass er dorthin fährt.
Auf meine eigene Playlist finden Catalina, Emforia und Bacho ein neues zuhause. Live fehlte noch ein bisschen was für den großen Wurf.
Positiv überrascht haben mich Dayana und Curly, wären meine Wahl zwei und drei für den ESC gewesen.
Gehe mit allen drei VE-Sieger bisher absolut mit, dass wird ein guter ESC-Jahrgang!
Ich kann zu vielem hier zustimmen, bis jetzt sind die Ergebnisse in den VEs eigentlich doch relativ friedlich einhergegangen.
Natalia Gordienko nahm dreimal am ESC (wenn man den abgesagten von 2020 mit einbezieht) teil und ihr neuer Song heißt „Du-Ma Dorule“: