Norsk Melodi Grand Prix 2022: Frode qualifiziert sich mit „Black Flowers“ fürs Finale

Foto: nrk.no

Im ersten Halbfinale des Melodi Grand Prix 2022 in Norwegen hat sich Frode Vassel mit dem Song „Black Flowers“ für das Finale am 19. Februar qualifiziert. Dort trifft Frode auf die fünf bereits vorab qualifizierten Finalisten. Die restlichen Songs des ersten Halbfinals haben in der Second Chance-Runde noch die Chance, sich das letzte Finalticket in der Show am 12. Februar zu sichern.

Wir haben das erste Halbfinale mit einem außerordentlichen Live-Blog begleitet, den ihr hier nachlesen könnt.

Im ersten Duell setzte sich Eline Noelia mit „Ecstasy“ gegen Mira Craig mit „We Still Here“ durch. Im zweiten Duell zogen TrollfesT mit „Dance Like a Pink Flamingo“ gegen Frode mit „Black Flowers“ den Kürzeren. In das Gold-Duell zogen somit Eline Noelia und Frode ein. Dort konnte Frode sich gegen Eline Noelia durchsetzen.

Außerdem präsentierte Elsie Bay ihren Finalbeitrag „Death Of Us“, der bereits für das Finale am 19. Februar gesetzt ist.

Diese Beiträge stehen bereits für das MGP-Finale fest (die Videos sind in den entsprechenden Artikeln verlinkt):

1. Halbfinale: Frode – „Black Flowers“

Gesetzte Finalistin 1: Elsie Bay – „Death Of Us“

Gesetzte Finalistin: Anna-Lisa Kumoji – „Queen Bees“

Gesetzter Finalist: Christian Ingebrigtsen – „Wonder of the World“

Gesetzter Finalist: NorthKid – „Someone“

Gesetzter Finalist: Subwoolfer – „Give That Wolf A Banana“

Das nächste und zweite Halbfinale des Melodi Grand Prix 2022 findet am kommenden Samstag statt. Dafür werden wir hier einen Live-Chat anbieten. Bis dahin könnt Ihr Euch beispielsweise die Zeit vertreiben mit unserer „Melodi Grand Prix 2022“-Spotify-Playlist, die alle 21 Beiträge des Melodi Grand Prix 2022 enthält.

Was sagt Ihr zum Ergebnis des ersten MGP-Halbfinals? Wer ist derzeit Euer Favorit für das Finale am 19. Februar? 


39 Kommentare

  1. Also das hätte ich nicht erwartet. Von den vier Songs die im ersten Halbfinale zur Auswahl standen war definitiv “Ecstasy“ von Eline Noelia der Beste. Und international kam ihr ausgefallenes Gesangstalent wohl auch ganz gut an. Außerdem hatte ihr Song auch etwas mehr Niveau als Frodes “Black Flowers“ die die meiste Zeit sehr angestrengt wirkten. Vermutlich standen sie kurz vor dem Verblühen.
    Des Weiteren erinnert sein WE ARE WE ARE auch stark an David Lindgrens “We Are Your Tomorrow“ aus dem Mello 2016. Damals halt nur ohne Rockelemente.

    Also kurzgesagt: “Black Flowers“ ist nicht schlecht, aber meiner Meinung nach nicht die beste Wahl.

    • Daß die mit ihrem belanglosen Titel das Duell gegen Mira gewann, ist eine Frechheit! Da hatten die norwegischen Zuschauer einen schlechten Musikgeschmack bewiesen!

  2. Hui, das ist ja eine faustdicke Überraschung und eine Ohrfeige für die Wettanbieter, denn die hatten Eline Noelia als Gewinnerin auf dem Schirm!

  3. mein fazit nach studium der livedarbietungen via youtube:4 mal langeweile und ein öder favorit.
    warum ist das der favorit?
    das liedchen ist doch allenfalls durchschnittlich.

    • Nein, ist es nicht und solche verwöhnten Leute wie Du sollten mal ihre Erwartungen in diesem Jahr bei den Vorentscheidsongs herunterschrauben! Deine Punktevergaben bei den einzelnen Titeln ist schon lächerlich!

  4. Ich bin sehr zufrieden. Schöner Song und die mit Abstand professionellste Bühnenperformance der Vier. Gut, dass das gewürdigt wurde. Bei Eline fehlte mir trotz meinem Faible für hohe Töne der letzte Schliff und die anderen beiden haben mir gar nicht gefallen.

  5. Ich habe mir die vier Auftritte noch einmal angesehen, da ich den litauischen Vorentscheid verfolgt habe. Frode Vassel hat die Show verdient gewonnen, da haben die Norweger definitiv was gutgemacht, denn leider haben sie im ersten Duell total ins Klo gegriffen! Mira Craig hätte das Duell gewinnen müssen, denn stimmlich war sie besser als Eline Noelia! Deren Stimme ist zwar in den Strophen ganz angenehm, wenn es aber in den Refrain geht, dann wird es ganz schlimm, ja sie überschlägt sich förmlich und wäre ganz gut zum Abschrecken der Eier oder als Martinshorn-Double brauchbar. Außerdem kommt sie auf dem oberen Bild eingebildet und arrogant rüber.

  6. Bei dem Lied von Elsie Bay denk ich immer, teile kommen in einer ganz bekannten Filmmusik vor, oder in sogar in einem bekannten Film. Ich nur nicht drauf, was es ist

  7. Ich habe mir die Auftritte gerade angeschaut und angehört. Leider war da überhaupt nichts für mich dabei, und allzu viel Livegesang habe ich auch nicht gehört. 😢 Ich kopiere hier einfach mal meine ET-Kommentare rein:

    Mira Craig: She comes across as likeable, and I like the song’s rhythm. The costumes and the stage presentation were all wrong imo. This would have been more effective with strong backing vocals live onstage. 5/12
    Eline Noelia: The song is dull and messy, and I did not enjoy her singing voice, which sounded like an alarm going off at points. 2/12

    Frode Vassel: I don’t have much to say here. Generic. Perhaps OK? I lost interest after a minute. 5/12
    TrollfesT: Another dull and generic proposal, and the stage presentation reminded me of ESC at its worst in 2008. 1/12

    Elsie Bay: Broadway meets Victoria from Varna. Whilst I do understand the appeal of this act, I am not part of the target group. No fan of her singing voice either. 6/12

  8. Elsie Bay „Death Of Us“ ist auch ganz nett.Damit würde Norwegen in Turin nichts falsch machen.Für mich dort ein sicherer Finalist.

  9. ich hoffe das Sergey Latarev ein Drittes Mal für Russland an den Start Geht.Allein Wen Philip Kirkov wieder dabei ist.Ganz nur Sergey dieses wieder Antreten.Und ich Hoffe das Sergey im Dritten Anlauf Endlich Gewinnt.

  10. Bulgarien wird das Finale nicht Ereichen.Lights Off und Secret kommen ins Finale.Und mein Sergey wird dieses Jahr wieder dabeisein und Gewinnen.

  11. Der weitergekommene Song Black Flowers ist jetzt nix besonderes. Aber okay, müssen die Norweger wissen. Mal ne Frage, nach welchen Kriterien kommen in Norwegen Künstler mit ihren Songs direkt ins Finale und andere müssen sich dafür qualifizieren?

    • Eigentlich ganz hübsch, aber irgendwie auch „Billie-Eilish-Wannabe“.

      Der Bananensong wäre definitiv besser.

  12. Ein netter aber völlig belangloser Titel kam weiter. Überhaupt waren gestern keine chancenreichen Songs dabei. Das wird definitiv noch besser in den nächsten Wochen. Ich glaube außerdem es gibt viel Lärm um nichts, weil eh die Wölfe gewinnen.

  13. 0815 Song den man nicht braucht und in den Nebel von Norwegen hätte verschwinden können , einfach nur langweilig *sorry

  14. Nachdem ich mir nun alle fünf Auftritte angesehen habe, geht die Entscheidung für mich in Ordnung, auch wenn die schwarzen Blumen sicher der egalste Titel des Abends war.
    Dennoch hat Frode mit der besten Stimmleistung der vier Halbfinalisten gezeigt. Nichtsdestotrotz hätte ich lieber Eline, die mit dem interessantesten Song angetreten ist oder TrollFest im Finale gesehen.
    Während Elsie aber leider ein paar Töne versemmelte (wobei, bemessen an dem sehr großen Tonumfang des Songs hat sie es ja noch gut gemeistert), war der Auftritt der feiernden Trolle ein kleines bisschen Zuviel und zu hektisch.
    Schade, beides wäre sicherlich einen schöne Bereicherung fürs Finale gewesen.
    Vollkommen zu Recht dagegen ist Mira raus, stellenweise schlimmer Gesang, ein zu simpler Song, der nur auf seinen „Nana Nana Na“-Refrain setzt und eine billige teilweise leider aber dilettantische Show. Immerhin hat sich meine Befürchtung nicht bestätigt, dass sie schon Eline aus dem Rennen schmeißt.
    Dann ja noch der Liveauftritt von Elsie. Ich kann diejenigen gut verstehen, die sich bei diesem Auftritt mehr Inszenierung gewünscht hätten. Ging mir ähnlich. Entweder hätte man noch mehr mit Lichteffekten spielen können, oder Elsie hätte den Text noch mehr mit Leben befallen können. Trotzdem bleibt sie für mich die Favoritin auf dem Gesamtsieg im MGP. Sie hat toll gesungen und der Song hat einen schönen Text neben melancholisch-optimistischer Melodie.

  15. Das Frode gewonnen hat ist für mich eine Überraschung. Der Song geht aber in Ordnung. Hingegen kann ich mit Death of us nicht viel anfangen. Geht es mir wie Gaby. Diese Stimmlage geht mir mittlerweile etwas auf die Nerven und der Song ist nix Neues und haben wir in den letzten Jahren in ähnlicher Form von verschiedenen Künstlern schon gehört.

    • Das sehe ich genauso. Aber anscheinend gibt es eine große Anzahl von Fans, die dieses Gesäusel immer wieder aufs Neue hochleben lassen. Beim ESC landet dann solch an Song schlussendlich besten Falls im Mittelfeld. Was zwar eine ganz gute Platzierung sein mag, aber eben nicht gut genug für den Sieg ist.

  16. Das Musik-Material, das es bis jetzt in Norwegen ins Finale geschafft hat finde ich wenig überzeugend. Es sieht zudem meiner Einschätzung nach stark danach aus (zumindest bis jetzt), dass Subwoolfer noch keinen Mitfinalisten haben, den sie auch nur im Ansatz fürchten müssten. Bei Subwoolfer fällt mir einiges auf. Die Idee maskiert aufzutreten ist erstmal nichts was Interesse auslöst. Uralter Hut. Fallen komischerweise ‚die Leute‘ aber immer wieder drauf rein. Der Song an sich (also die Melodie und in der Tonaufnahme der Gesant usw) ist an sich nicht schlecht, was wohl den Erfolg des Songs in Norwegen ausmacht. Der Songtext ist mir zu dürtig. Zu erst reimt sich ja teeth und Keith ja ganz leidlich, aber das darauffolgende been auf Jim reimt sich halt nur unter Zahnschmerzen. Das ist mir daher zu ‚hingerotzt‘. Das müsste eine Jury abstrafen. Überhaupt sind die Lyrics der Schwachpunkt an dem Song. Das ist ja leider kein Dadaismus sondern einfach nur grottenschlecht, finde ich jedenfalls. Aussderm ist mir aufgefallen, dass Subwoolfer von sich aus vorgegeben haben wie sich ihre Fans zu nennen haben. Das misfällt mir. Logisch ist, dass hinter dieser ganzen Sache inklusive der dümmlichen Lancierung der Musikkonzern Universal steht. Da bei Universal denkt man scheinbar, dass glattgebügelter Dancepop und iwie lustig gemeinte Masken aufsetzen verbunden mit einer richtig dummen story (‚wir sind Ausserirdische‘ *gääähn*) reicht um viral gehen zu können bzw zum ESC gevotet zu werden. Letzteres ist natürlich die leichtere Übung.

  17. Wie ist die Meinung zu Subwoolfer ? Meiner Meinung könnte das mit einer entsprechend nerdigen Performance (und selbstverständlich ohne Audiotune) durchaus ankommen…. Ich finde es mittlerweile richtig gut.

  18. Klar, man kann natürlich den Text kritisieren. Aber da gab es nun wirklich schon weitaus schlimmere Sachen – insbesonders bei Machwerken, die krampfhaft auf Erfolg getrimmt wurden. Diese Jungs haben wenigstens Spaß.

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