ORF-Pressekonferenz zum ESC 2026: „Wir werden keinen künstlichen Applaus irgendwo drüberlegen“

ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, Executive Producer Michael Krön, ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz (v.l.n.r.) – Screenshot ORFon

Am Dienstagmorgen fand parallel zur Veröffentlichung des Bühnendesigns für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien auch noch eine Pressekonferenz vom ORF statt. Dort wurden zum einen weitere Informationen zur Bühne, dem Artwork und der Musik des Events gegeben. Es wurde aber auch berichtet, dass es über 200.000 Anmeldungen für die ESC-Zuschauertickets gäbe. Außerdem stellten die Verantwortlichen erneut klar, dass der Rückzug der fünf Länder vom ESC keine Zusatzkosten für andere Teilnehmer verursachen würde. Last not least betonte die ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz, dass man den ESC so übertragen werde, wie er sich in der Stadthalle abspiele. „Wir werden keinen künstlichen Applaus irgendwo drüberlegen“, sagte sie ganz konkret und bezog sich dabei auf die überblendeten Buhrufe in den letzten Jahren bei den israelischen Auftritten.

Es gab viel zu berichten am frühen Dienstagmorgen bei der Pressekonferenz des ORF (in diesem Artikel unten verlinkt als Video zum Nachsehen). Mit ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz, Executive Producer Michael Krön, Art Director Michael Hajek sowie Stage Designer Florian Wieder und Musikproduzentin Doro Freiberger waren alle wesentlichen Führungs- und Kreativkräfte des Events vor Ort.

ORF-Generaldirektor Roland Weißmann zeigte sich stolz, dass 35 Länder am ESC in Wien teilnehmen werden. Er berichtete auch von der Diskussion über Israels ESC-Teilnahme bei der EBU-Generalversammlung in Genf. Dort habe man „zweieinhalb Stunden in professioneller Art und Weise diskutiert.“ Er war positiv überrascht von der gegenseitigen Wertschätzung. Dem ORF war dabei wichtig, dass KAN als unabhängige Stimme in Israel am ESC teilnehmen kann.

Leider hätten sich fünf Länder entschlossen, beim ESC nicht dabei sein. „Wir vermissen Euch alle und die Tür ist offen. Ich hoffe, dass die Länder dann im Jahr 2027 wieder zurückkommen werden,“ sagte der Generaldirektor. Er führte auch aus, dass demokratische Meinungsäußerungen immer möglich sein müssen, auch wenn Künstler*innen ihre Trophäe zurückgeben. Später bestätigte er, dass das Fernbleiben der fünf Länder hat keine finanziellen Auswirkungen habe, weder für die EBU noch den ORF, weil aus kaufmännischer Vorsicht heraus knapp budgetiert wurde. Man halte sich an das früh herausgegebene Motto: Sparsam aber spektakulär. Insgesamt läge das ORF-Budget für den ESC bei 16 Mio. Euro.

Weißman sprach zweimal die geplanten Kooperationen mit den österreichischen Medien an. Der ORF wolle ein Fest fürs Land und im Land machen: „Je breiter die Kooperation, desto größer das Fest für Österreich“, so der Generaldirektor. Dieser war auch zuständig darauf hinzuweisen, dass man sich noch zwei Tage für ESC-Zuschauertickets anmelden könne. Dieses Verfahren habe man im Sinne der Transparenz und Fairness gewählt. Insgesamt wird es 90.000 Tickets in neun Shows. Michael Krön ergänzte, dass über 200.00 Anmeldungen eingegangen seien, das soll etwas mehr als in Basel gewesen sein. Allerdings sind da jetzt auch Bots dabei, so dass im nächsten Schritt eine Bereinigung der Interessensanmeldungen erfolgen wird.

Executive Producer Michael Krön ging dann ausführlich auf das Artwork des ESC 2026 ein. Das Herz, das ohnehin ein Symbol des ESC ist, stehe besonders im Fokus: „Wir liegen im Herzen Europas… Über das Herz kann man ein ganzes Leben erzählen. Alles geht besser, wenn man mit dem Herzen dabei ist. Und Herzlichkeit ist ein wunderbarer Wert.“ Damit war noch nicht genug mit Herz-Wortspiel. Art Director Michael Hajek, der verantwortlich für das Art Work ist, ergänzte: „Das goldene Wiener Herz stand im Zentrum.“ Dieses wollte man neu und zeitgemäß aufladen.

Die Wiener Secession, die bisher vielleicht nicht jedem ein Begriff war, würde im Laufe der Pressekonferenz mehrfach bemüht. Über sie wurden Art Work, Stage Design, Musik und Motion/Grafik-Design entwickelt. Die DNA Wiens soll so gezeigt werden und „Die Herzen sollen höher schlagen.“ Daran wird dann übrigens auch wieder Marvin Dietmann beteiligt sein, der zusammen mit anderen die ESC-Shows und die Bühne zum Leben bringen wird.

ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz verlor sich in weiteren Herz-Assoziationen und zitierte die österreichische Nationalhmyne: Heiß umfehdet, wild umstritten, liegst dem Erdteil du inmitten einem starken Herzen gleich. Sie lobte die mondäne Bühne, die elegant und trotzdem wandelbar sowie modern sei.

Das freute den Stage-Designer Florian Wieder, der ebenfalls auf die Wiener Sezession als Inspiration verwies. Er wollte mit ihr die Menschen auf eine Reise nehmen. Mit der Bühnengestaltung soll die Show in der ganzen Halle stattfinden und so ein „immersives“ Erlebnis geschaffen werden.

Tatsächlich ist die Musik, die bei der Vorstellung des Stage Designs zu hören war, schon die, die von Doro Freiberger und Martin Gellner extra für den ESC komponiert wurde. Grundlage dafür war die Zauberflöte. JJ, der selbst an der Staatsoper gesungen hat, war ebenfalls Inspiration. Gleichzeitig soll das Event über die Musik eine modernen Klangsprache haben.

Auf den Bereich Sicherheit angesprochen wurde von allen bestätigt, dass das von Anfang an ein großes Thema bei der Planung gewesen sei, sowohl physische Sicherheit, als auch Cyber Security: „Wir tun alles, was menschenmöglich ist, um hier einen sicheren Song Contest zu veranstalten.“

Ergänzend sagte Michael Krön: „Alle offiziellen Fahnen, die es auf der Welt gibt, werden wir erlauben, wenn sie dem Gesetz entsprechen und in einer bestimmten Form eingebracht werden – also Größe, Sicherheitsrisiken usw.“ Es soll auch alles im Fernsehen gezeigt und nichts beschönigt werden, so lange es relevant ist. Hier sprang auch ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz ein: „Wir sind als öffentlich-rechtlicher Sender dem Journalismus verpflichtet, auch in einem Unterhaltungsevent.“

Allerdings ginge es auch um Verhältnismäßigkeiten: „Wenn tatsächlich große Proteste stattfinden, dann werden wir das nicht verschweigen. Wenn es kleinere Grüppchen sind, die versuchen, Aufmerksamkeit in einem Verhältnis zu erregen, das der großen jubelnden Mehrheit nicht entspricht, dann muss man nicht auf jeden Protestler schneiden. Wir haben da Erfahrung und werden das sauber nach journalistischen Kriterien machen“, so Stefanie Groiss-Horowitz. Dann legte sie noch einmal nach: „Wir werden keinen künstlichen Applaus irgendwo drüberlegen.“

Im Rahmen der Pressekonferenz wurde auch bestätigt, dass am 12. Januar die ESC-Schlüsselübergabe von Basel an Wien stattfindet. In diesem Zusammenhang wird dann auch die Auslösung der beiden Halbfinale stattfinden, der sogenannte Allocation Draw.



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141 Comments
Geri
Geri
5 Monate zuvor

Hört sich doch alles gut an

Shamso
Shamso
5 Monate zuvor
Reply to  Geri

Finde ich auch.

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
5 Monate zuvor

Im Jänner wird dann das Moderationsteam offiziell bekanntgeben.

Inn4bricks
Inn4bricks
5 Monate zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Es hieß ja immer im Dezember wird das Moderationsteam bekanntgeben. Gestern dann in der PK, es wird Jänner werden. Und ich dachte mir, Andi Knoll ist ab Mitte Dezember normalerweise verhindert, da er im gläsernen Studio des Ö3 Weihnachtswunders sitzt. 😉

Timo1986
Timo1986
5 Monate zuvor

„Wenn tatsächlich große Proteste stattfinden, dann werden wir das nicht verschweigen. Wenn es kleinere Grüppchen sind, die versuchen, Aufmerksamkeit in einem Verhältnis zu erregen, das der großen jubelnden Mehrheit nicht entspricht, dann muss man nicht auf jeden Protestler schneiden. Wir haben da Erfahrung und werden das sauber nach journalistischen Kriterien machen“, so Stefanie Groiss-Horowitz. Dann legte sie noch einmal nach: „Wir werden keinen künstlichen Applaus irgendwo drüberlegen.“

Moralisch sauber, juristisch korrekt und sehr professionell. 😀

SvenEsc
SvenEsc
5 Monate zuvor

Das klingt doch schon mal nicht schlecht und diesen Fake Applaus braucht doch auch niemand und fängt nicht die richtige Stimmung ein.

Feunik
Feunik
5 Monate zuvor

Ich halte das grundsätzlich für richtig, bin jedoch mit Blick auf die Teilnahme Israels besorgt. Es ist ja bekannt, dass beim ESC eine laute Minderheit Stimmung gegen Israel macht, und es wäre sehr schade, wenn diese beim Auftritt Israels zu hören wäre. Trotzdem wäre es auch falsch, diese negative Stimmung zu überdecken.

Basti
Basti
5 Monate zuvor
Reply to  Feunik

Falsch finde ich das nicht, der ESC ist eine Unterhaltungssendung, hinter der unglaublich viel Mühe und Vorbereitung steckt, und das soll halt alles reibungslos funktionieren, der ESC ist doch kein Ort, an dem die Stimme des Volkes gehört werden soll bzw halt nur in Form der Votes

Festivalknüller
Festivalknüller
5 Monate zuvor

Das kann ja heiter werden.Wiener Secession. Geht es nicht noch ’ne Nummer größer im künstlerischen Ausdruck. Hauptsache sie zählen vor dem Event noch mal nach, ob alle da sind. 😀
Die Mady oops Viktoria rechnet die Ausgaben dann noch in Schillinge um und JJ sehe ich gesetzt als Königin der Nacht ! 🫢👸

Matty
Matty
5 Monate zuvor

Bleibt zu hoffen, daß das für den ORF nicht zum Bumerang wird!

Düni
Düni
5 Monate zuvor
Reply to  Matty

Wird es nicht! Warum auch?

Aufrechtgehn
Aufrechtgehn
5 Monate zuvor
Reply to  Matty

Solange es dieser Bumerang wird…

RichardESC1997
RichardESC1997
5 Monate zuvor

Der ORF hat wohl aus 2015 gelernt.
Das war einfach lächerlich damals mit den Fake Applaus.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
5 Monate zuvor

Wiener Sezession ist das Motto? Von was? Es scheint auf die “Abwesenden” zu zielen

Nils
Nils
5 Monate zuvor

Klingt alles sehr vernünftig. Finde ich gut. Hoffentlich fühlt sich dadurch aber niemand besonders zum Buhen angespornt. Was Eden Golan widerfahren ist, war jenseits von gut und böse.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
5 Monate zuvor
Reply to  Nils

Ja, und genau deshalb frage ich mich, ob man das wirklich senden muss. Muss man einen unfairen und wütenden Mob zeigen, der lediglich mein Lieblingsevent des Jahres (zer)stören will? Eigentlich würde ich mir lieber die Illusion des friedlichen Fests bewahren.

Syndrom
Syndrom
5 Monate zuvor

Ich hoffe nur dass das keinen künstlichen Applaus irgendwo drüber legen auch bedeutet, keinen Applaus irgendwo zu entfernen, so wie letztes Jahr. Da hat man ja während dem Song alles außer dem Song rausgeschnitten, wodurch man zum Beispiel bei Malta selbst die Tänzer gehört hat

rainer1
rainer1
5 Monate zuvor

Das wollte man in basel eigentlich auch aber die ebu sitzt da doch am längeren hebel. Und nicht vergessen, allein in wien leben ca. 250’000 moslems. Das könnte lustig werden.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
5 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Auch Moslems können sich benehmen wenn sie wollen. Das wäre eine falsche Unterstellung anzunehmen das Moslems die Show immer stören wollen.

rainer1
rainer1
5 Monate zuvor
Reply to  Rainer Knuth

In basel hats doch auch grosse anti-israel-demos gegeben im kleinbasel, nur hat man sie halt nicht gezeigt. Das soll ja dann in wie anders sein. Um die show selber gehts weniger.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
5 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Glaube wir reden etwas aneinander vorbei. Auch ich glaube das es Demonstration geben wird. Ich hatte fälschlicherweise angenommen du meinst das in der Halle, was ja hoffentlich verhindert wird das dort Störungen durch bestimmte Gruppen erfolgt. Außerhalb der Halle können durchaus Demos stattfinden, da habe ich nichts dagegen solange sie rechtlich sauber stattfinden.

Laurine
Laurine
5 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Was haben jetzt Moslems damit zu tun?
Nicht zu buhen ist Frage des Abstands und hat nichts mit Religion, Nationalität noch sonstigem zu tun
Das macht keinen zu besseren Menschen und schützt niemanden davor ein A***loch zu sein
Das haben wir im übrigen auch im Bezug auf Israel gesehen dass es in beiden „Lagern“ Menschen gab die von ihrem Standpunkt aus gut, sachlich und respektvoll argumentieren können. Und trotzdem gab es in beiden Lagern viele, die genau dazu nicht in der Lage sind.
Zu unterstellen „Moslems stören immer die Show“ ist schlicht ein Vorurteil.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
5 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Das Verhalten des Publikums bei den russischen Zwillingen fand ich auch unerträglich, das hatte nichts mit Moslems und Juden zu tun. Ich fände es schön, wenn das ESC-Publikum tolerant wäre (und nicht nur in eigener Sache).

Thomas2000
Thomas2000
5 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Was sind das nur für Vorurteile, bitte.

rainer1
rainer1
5 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Wir werde sehen ob’s vorurteile sind

Laurine
Laurine
5 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Es sind Vorurteile – selbst wenn es Störer in der Halle geben wird und selbst wenn ein Anteil davon Muslimisch ist, ist es immer noch ein Vorurteil

Geri
Geri
5 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Was genau meinst du??

Alki Bernd
Alki Bernd
5 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Und ich dachte, die stünden vor Wien ! So hat es mir wenigstens mein Ex-Traumprinz Eugen berichtet.

Last edited 5 Monate zuvor by Alki Bernd
rainer1
rainer1
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Traue nie den savoyern, auch im traum nicht😉

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Sind die Sender in Spanien, Island, Slowenien etc. auch muslimisch unterwandert?

Hausmannskost
Hausmannskost
5 Monate zuvor

nee, aber zumindest den spanischen Sendechef kann man als linksextrem bezeichnen.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
5 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Au ja, mal ein bisschen Rassismus praktizieren. Super.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
5 Monate zuvor
Reply to  Tobiz

Man kann ihm vorwerfen, alle Wiener Muslime oder überhaupt alle Muslime über einen Kamm zu scheren und sich dadurch islamophob zu äußern, aber Rassismus ist das nicht (es gibt ja auch viele weiße Muslime).

Last edited 5 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Rainer Knuth
Rainer Knuth
5 Monate zuvor

Interpretiere ich das richtig das wieder Fahnen im Publikum zur Show erlaubt sind? Das hat mir gefehlt.

Böörti01
Böörti01
5 Monate zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Hm, war doch in Basel auch schon so, oder?! Publikum ja, Acts nur die landeseigene

Rainer Knuth
Rainer Knuth
5 Monate zuvor
Reply to  Böörti01

Oder waren die Fahnen früher größer und man hat sie öfters gesehen beim schwenk vom Publikum zur Bühne hin?

roxy
roxy
5 Monate zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ja es gab und gibt Einschränkungen bei der Größe der Fahnen, was auch sinnvoll ist.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
5 Monate zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Dieses gesittete Perlenketten-Publikum in den 70ern war mir lieber.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
5 Monate zuvor

Dieses Fahnengeschwenke ist mir von Anfang an negativ aufgestoßen (und es ist doch auch rücksichtslos gegenüber den Leuten, die dahinter sitzen oder stehen müssen), überhaupt fand ich es nervig, als sie mit den ständigen Kameraschwenks ins Publikum anfingen.

Oltomm
Oltomm
5 Monate zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Vermisse allgemein die Fahnen die an Stöckern/Stangen herumgeschwenkt werden. Die letzten Jahre konnten die Leute sie nur mit beiden Händen hochhalten, was einfach nicht das selbe ist

Frank B.
Frank B.
5 Monate zuvor
Reply to  Oltomm

Die vermisst du nur, wenn du nicht in der Halle versuchst etwas zu sehen.

Böörti01
Böörti01
5 Monate zuvor

In der derzeitigen Situation sind Buh-Überblendungstechniken keine sinnvolle Sache mehr. Richtig so, Transparenz schaffen.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
5 Monate zuvor
Reply to  Böörti01

Warum?

Thomas2000
Thomas2000
5 Monate zuvor

Wenn es wirklich stimmt, dass zu keinem Zeitpunkt während der Lifesendungen Applaus vom Band kommt, dann finde ich das sehr gut.

Ein Riesethema unserer Zeit sind ja die Fake News. Und Fake News beginnen ja schon damit, dass in einer Live-Sendung der Ton der Reaktionen vor Ort einfach rausgefiltert wird und dafür das, was den Verantwortlichen gerade in den Kram passt über den Fernseher an den Zuschauer zu Hause übermittelt wird.

Das ist wieder und wieder in Basel passiert, es gibt zig Tonaufnahmen auf YouTube. Eine journalistische Schande, eigentlich.

Christian W
Christian W
5 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

2015 war das sogar noch schlimmer, aber als Putins Weinpüppchen da in höchsten Propagandatönen vom Weltfrieden jauchzte, während die ruSSischen Soldaten schon mordend durch die Ostukraine zogen, kam von euch…….. gar nichts.

Jetzt kriegt man sich vor lauter abschätzigen, geifernden Superlativen kaum mehr ein und stilisiert das zu Zensur und journalistischem Versagen.

Marko +++
Marko +++
5 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Und was hast du in 2014 gemacht, nachdem Russland in den Krim einmarschierte?

Christian W
Christian W
5 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Meinen Mund auf. Anders als ihr.

Marko +++
Marko +++
5 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Ach … den Mund aufgemacht. Wie mutig. Hast du noch mehr gemacht? Kriegsflüchtlinge geholfen? Russische Spionen in deinem Umfeld auffliegen lassen? Vermutlich nichts davon.

Du bist wirklich nur einen Tastaturheld, der immer urteilt ohne anderen zu kennen.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
5 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Ich fand das damals auch extrem mies. Sowas macht man einfach nicht.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
5 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Zum Glück gibt es heute eine größere Awareness bezüglich Terrorstaaten.

Christian W
Christian W
5 Monate zuvor
Reply to  Tobiz

Ausrede. Die gab es nämlich damals schon, aber eure „Awareness“ ist halt einfach sehr selektiv. Um es nicht verlogen zu nennen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
5 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Ich fand’s gut, dass sie sowohl 2015 als auch 2025 die Reaktionen der unverschämten Teile des Publikums rausgefiltert haben.

Anna01
Anna01
5 Monate zuvor

Wenn Künstler*innen, die einen Vorentscheid gewonnen haben, nicht nach Wien fahren wollen und man auch niemanden findet und somit das Land seine Teilnahme absagen muss, müssen diese Länder dann eine Strafe zahlen?

Thomas2000
Thomas2000
5 Monate zuvor
Reply to  Anna01

Ja.

Alki Bernd
Alki Bernd
5 Monate zuvor
Reply to  Anna01

Nein, die Rundfunkanstalten erhalten eine Gratifikation von katarischen Terrorfinanziers

Last edited 5 Monate zuvor by Alki Bernd
Alki Bernd
Alki Bernd
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Und wenn ich persönlich für Portugal auf die Bühne steige: Atonal herumjaulen und dabei ein verdrießliches Gesicht machen, kriege ich hin – und ein paar ausgeleierte Pyjamas finde ich noch im Kleiderschrank, wenn ich auch alle Sachen aus dem Nachlass meiner leicht exaltierten Großmutter an Nemo verschenkt habe

Laurine
Laurine
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Wow wie respektlos kann man bitte schreiben

Alki Bernd
Alki Bernd
5 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Ich freue mich immer, wenn ich Menschen zum Staunen bringen kann.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

War aber sprachlich schön

Christian W
Christian W
5 Monate zuvor
Reply to  Anna01

2005 als der Libanon aufgrund antisemitischer Gesetze doch nicht zum ESC durfte, wurde das Land dann auch noch mehrere Jahre gesperrt. Bin defintiv dafür, dass sowas wieder eingeführt wird.

Da ist dann ganz schnell Schluss mit dem ganzen Bauerntheater.

Thomas2000
Thomas2000
5 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Und was genau ist jetzt „das ganze Bauerntheater“? Die Suspendierung eines Landes wegen Genozid, oder wie oder was?

Hausmannskost
Hausmannskost
5 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Wegen eines angeblichen Genozid! Das ist das was die linke Blase mit ihren rechtsradikalen Muslimischen Freunden uns auf den unerträglichen, Hass verbreitenden Palidemos erzählen wollten. Israel- und Judenhass in Reimform wurde uns da präsentiert. Und alle basierend auf Zahlen einer Terrororganisation. Keine Bilder von Massengräbern oder ähnlichem. Und jetzt versucht die linke Woge Minderheit noch mit ihrem Antisemitismus mir mein liebstes Hobby zu zerstören.

Thomas2000
Thomas2000
5 Monate zuvor
Reply to  Hausmannskost

….
. Dass es keine Bilder und keine Berichte und keine Infos gab über das Morden in Gaza liegt aber daran dass die Israelis keine internationalen Journalisten ins Land gelassen haben, bitte bei der Wahrheit bleiben, die Wahrheit lässt sich nun mal nicht verdrehen.

Christian W
Christian W
5 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Richtig. Die Wahrheit wäre dann nämlich, dass die Presse in Gaza ohnehin nicht frei berichten darf. Schuld daran sind aber nicht die bösen Israelis, sondern der menschenfeindliche Klerikalfaschismus der Hamas. Im Reporters without Borders Index rangiert „Palästina“ seit jeher im unteren Drittel und das eben nicht, weil die Berichterstattung durch die Besatzung eingeschränkt wird, sondern weil die Hamas freie Berichterstattung brutal unterdrückt.

Ihr tut ja immer so, als ob Palästina ein Paradies der Freiheit und der Menschenrechte wäre, wenn es die bösen Israelis nicht gäbe, aber darauf deuten Fakten und Tatsachen (aka „die Wahrheit“) nun mal absolut nicht hin.

Christian W
Christian W
5 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Bauerntheater ist es zum Beispiel, an einer Vorentscheidung teilzunehmen, um dann aber gar nicht zum ESC zu wollen. Also mit seinem egoistischen, politischen Aktionismus anderen willentlich zu schaden.

Oder sinnfrei einen Wettbewerb zu boykottieren, bei dem einen niemand vermissen wird. Das macht nur in von islamistischer Propaganda radikalisierten Köpfen irgendeinen Sinn. In Gaza ist damit aber absolut niemandem geholfen.

Oltomm
Oltomm
5 Monate zuvor
Reply to  Anna01

Kommt wohl drauf an. Für Moldavien gab es letztes Jahr ja auch ne Ausnahme.

Brötchen
Brötchen
5 Monate zuvor

„Dem ORF war dabei wichtig, dass KAN als unabhängige Stimme in Israel am ESC teilnehmen kann.“

Davon überzeugt wurden sie aber vom israelischen Präsidenten. Können die endlich aufhören uns für blöd zu verkaufen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
5 Monate zuvor
Reply to  Brötchen

Was soll diese Stimmungsmache hier schon wieder, hört endlich auf mit irgendwelchen Unterstellungen .

ESC1994
ESC1994
5 Monate zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Einfach ignorieren, dieser User vergiftet schon bei ESCYounited die Stimmung.

Alki Bernd
Alki Bernd
5 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Eine in meiner rheinischen Heimat beliebte Volksweisheit lautet ja „Dumm wie Brot“ . Ich weiß aber ärgerlicherweise nicht mehr, was über Brötchen gesagt wird und befrage morgen deshalb mal einen befreundeten Mundartdichter aus Simmerath-Rollesbroich

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Ein Brötchen ist doch nur ein kleines Brot, das müsste ja eigentlich noch dümmer sein, oder?

Christian W
Christian W
5 Monate zuvor
Reply to  Brötchen

Der ORF musste überhaupt nicht überzeugt werden. Das ist schon wieder Hetze.

Nehmt doch euren dreckigen, radikalisierten Hass und geht zum Fußball, mein Gott.

Alki Bernd
Alki Bernd
5 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Seitdem in Leverkusen am Samstag Nacktkontrollen von Fußballfans gemacht wurden, interessiert mich der Sport auch irgendwie

rainer1
rainer1
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Du hast dich doch bestimmt freiwillig angestellt.

Thomas2000
Thomas2000
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

…..nimmst du mich mit, bitte,

Jorge
Jorge
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Der Fan-Ultra hatte sich freiwillig selbst entblößt, kann also sein, dass er dir auf Gay-Partys schon begegnet ist.

Last edited 5 Monate zuvor by Jorge
Laurine
Laurine
5 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Bitte achte mal auf deiner Wortwahl „dreckigen, radikalisierten Hass“ trägt definitiv nicht zu einem guten, erwünschten Gesprächsklima bei sondern eher dass die Kommentare gelöscht werden.
Ich stimme auch nicht mit dem Kommentar von Bröötchen überein, doch das kann man auch in einer zivilisierteren Wortwahl äußern (oder weiterscrollen und seine Energie in wichtigere Dinge des Lebens investieren).

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Danke! 🤗

Christian W
Christian W
5 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Und Lügen und Hass tragen zum gewünschten Gesprächsklima bei? Und wenn wir das, was hier passiert ignorieren und nicht entsprechend benennen wird das dann alles besser?

Übrigens: Wenn hier von Genozid und Apartheid gegeifert wird, bittest du komischerweise nie um einen anderen Ton. Hmm…

Matty
Matty
5 Monate zuvor
Reply to  Brötchen

Wer sind denn „DIE“?

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
5 Monate zuvor
Reply to  Brötchen

Das ist falsch. Der ORF hat sich von Anfang an für die Teilnahme von KAN ausgesprochen.

Inn4bricks
Inn4bricks
5 Monate zuvor
Reply to  Brötchen

Das KAN ein unabhängiger Sender ist, davon war der ORF schon immer überzeugt. Es gibt genug öffentliche Statements des ORF-Generaldirektors diesbezüglich. Weit vor seinem Besuch in Israel.

Andi
Andi
5 Monate zuvor

Offensichtlich hat keiner der anwesenden Journalisten nach Kanada’s Teilnahme gefragt. Dabei wurde dieses „Gerücht“ massiv in die Welt gesetzt.
Überrascht bin ich auch, wie man über den Ausfall des spanischen Finanzbeitrag hinweg geht. Die Teilnahmegebühr wird Gott sei Dank für die Länder nicht höher. Auch die EBU zahlt nicht mehr. Also muss der ORF tiefer in die Taschen greifen. Was angeblich kein Problem ist. Im Umkehrschluss frage ich mich, warum es überhaupt noch die Big 5 Regel braucht.

Last edited 5 Monate zuvor by Andi
roxy
roxy
5 Monate zuvor
Reply to  Andi

Der Anteil der EBU am Gesamtbudget wird schon festgelegt, bevor die Teilnehmer feststehen.

Thomas2000
Thomas2000
5 Monate zuvor
Reply to  roxy

Das heißt aber im Umkehrschluss, dass eben der ORF und indirekt der österreichische Steuerzahler dafür aufkommt.

Inn4bricks
Inn4bricks
5 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Der Gebührenzahler, der ORF wird nicht aus Steuern finanziert. Das würde dem öffentlich-rechtlichen Grundgedanken widersprechen. Der ORF ist aber verpflichtet dem Rechnungshof Bericht zu erstatten. Das sei laut Generaldirektor bereits passiert und man sei innerhalb des geplanten Budget von rund 16 Millionen Euro.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
5 Monate zuvor
Reply to  Andi

Big 5 Regel könnte durch Sieger plus Platz 2 bis 6 meinetwegen ersetzt werden. Zum Thema Finanzen, kleiner , leichter und trotzdem soviel Spaß könnte den Ausfall Spaniens auffangen.

Andi
Andi
5 Monate zuvor
Reply to  Douze Points

Ist das der gleiche Herr, der einen Teilnehmer- Rekord angekündigt hat? Daraus wurde ein Minus- Rekord seit es zwei Semis gibt.

Thomas2000
Thomas2000
5 Monate zuvor
Reply to  Douze Points

Eine bewusst unklare Antwort vom Generaldirektor, die aber gar nichts besagt, wer nun die fehlenden Einnahmen bezahlt.
Indirekt sagt er, dass der Fehlbetrag beim ORF bleibt, wenn er erklärt, das wurde budgetiert, so verstehe ich das.

Marko +++
Marko +++
5 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Oder … ÖRF hatte bereits einkalkuliert, dass einige fehlen werden.

Last edited 5 Monate zuvor by Marko +++
Andi
Andi
5 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Das nun zb Niederlande, Slowenien und andere fehlen ist egal. Das gab es immer wieder beim ESC. Aber das ein Big 5 Land fehlt bzw seine Finanzspritze , dürfte schon den Gastgeber das Leben etwas schwerer machen.

Indigo
Indigo
5 Monate zuvor
Reply to  Andi

Italien hat auch oft gefehlt.

Patrick Schneider
Patrick Schneider
5 Monate zuvor
Reply to  Indigo

In den Jahren ohne Italien hatten wir auch meist wesentlich mehr Teilnehmerländer.

Inn4bricks
Inn4bricks
5 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Das hat der Generaldirektor auch gestern so gesagt. Man habe bei der Planung einen möglichen Ruckzug von Sendern berücksichtigt und entsprechend gehaushaltet.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
5 Monate zuvor
Reply to  Douze Points

„Ordentlich haushalten“ heißt wohl Einsparungen vornehmen z.B. bei der Bühne. Anders kann ich mir diesen Unfall nicht erklären.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
5 Monate zuvor
Reply to  Andi

Die braucht es sowieso nicht. Ohne Big-5-Privileg wäre die Qualität im Finale höher.

Frank B.
Frank B.
5 Monate zuvor

Stimmt, klar.
Aber ohne die Big 5 im Finale wären auch die Zuschauerzahlen deutlich, deutlich kleiner und die Motivation der Musikwirtschaft (Künstler, Labels, sonstige Kreative) würde sinken dafür Zeit und Energie zu opfern.

Das schlimmste, was dem ESC passieren könnte wäre irrelevant zu sein, weil er von wenig Leuten geschaut wird.
So traurig die Ereignisse der letzten Wochen auch waren, so zeigen sie doch welchen Stellenwert der Wettbewerb in Europa hat. Eine Abschaffung der Big 5 könnte dies – im schlimmsten Szenario – dauerhaft gefährden.

Holgivision
Mitglied
Holgivision
5 Monate zuvor

Abgesehen von der Finanzierung gibt es doch die Big 5 Regel für die Einschaltquoten. Die meisten Zuschauer erzielt man in diesen 5 großen Ländern, von denen viele wahrscheinlich nicht das Finale schauen würden, wenn man im Halbfinale rausfällt.

Inn4bricks
Inn4bricks
5 Monate zuvor
Reply to  Andi

Ich habe so ein Gefühl, dass uns spätestens bei der PK vor dem Allocation Draw am 12. Jänner, zwei weitere Sender präsentiert werden.

Alki Bernd
Alki Bernd
5 Monate zuvor

In der Schweiz war es dieses Jahr schon sehr charmant – und die Ösis werden es noch einen Tacken netter hinkriegen. Ich freue mich !

Stephan
Stephan
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Hazel Brugger hat heute eine Doku veröffentlicht, wie sie den ESC erlebt hat. https://youtu.be/b2zkNv9l6Sw?si=8DZAF378zoDKWk80

Christian W
Christian W
5 Monate zuvor

Na, mal schauen wie lange man die hehren Vorsätze durchhält. Der auf Tiktok radikalisierte Mob wird schon dafür sorgen, dass der ORF das nach den Semis abräumen wird.

Gaby
Gaby
5 Monate zuvor

Der ORF wird alles dafür geben, dass es drei schöne Shows werden, davon bin ich überzeugt. Die Bühne sieht gut aus, finde ich, gefällt mir besser als 2015.

P. S. Was die Einblendung des Bühnenapplauses betrifft, hoffe ich, dass es nächstes Jahr gar nicht nötig sein wird. Das wäre mein größter Wunsch für den ESC 2026.😇

Alki Bernd
Alki Bernd
5 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Geht in Erfüllung – Du hast noch zwei Wünsche übrig !

Rainer Knuth
Rainer Knuth
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Meine 3 wünsche, eine Woche lang Sonnenschein, eine super Show und ein würdiger Sieger der den ESC lebt.

Alki Bernd
Alki Bernd
5 Monate zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Wer sagt denn, Rainer, dass Du auch drei Wünsche frei hast? Wir Glücksfeen müssen auch unsere gesetzlichen Ruhezeiten einhalten.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Och menno 😉

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

*zieht ’ne Nummer und setzt sich in den Wartebereich*

*wartet Stunden … Tage*

*legt das Oberteil ab*

Man kann es ja mal versuchen … 😉

Anmey
Anmey
5 Monate zuvor

Und das von den Erfindern des Dosen-Applaus 2015. Ich hoffe bei dem Thema, dass sie nicht wie in Basel die Halle während der Songs komplett abdrehen. Dieser sterile Sound war echt nicht schön und hat einigen Beiträgen sicher geschadet.

Oltomm
Oltomm
5 Monate zuvor

Klingt gut. Das ganze Muten des Publikums letztes Jahr hat viele Beiträge stark herabgewertet leider, insbesondere Malta. Aber auch das künstlich eingefügte Klatschen bei Albanien war schrecklich. Und zuletzt auch, dass die meisten Künstler mitten in ihrer kurzen Dankessagung nach dem Auftritt schon nach 2 Wörtern stummgeschaltet wurden

Tobiz
Mitglied
Tobiz
5 Monate zuvor

Der ESC lebt von den Reaktionen aus dem Publikum. Das zu nehmen war einer von vielen Fehlern des Österdahls.
Auf der anderen Seite macht es den Witz, der die EBU ist, noch offensichtlicher. Die Zeitungen am Sonntag werden voll damit sein.

Mir gefiel das Buhen nicht und es wird mir auch dieses Jahr nicht gefallen. Gleiches gilt für die Hasskampagnen, die bei Eden und Yuval sehr antifeministisch waren. Gleichzeitig ist mein Mitleid inzwischen aufgebraucht und der israelische Vertreter weiß, worauf er sich einlässt. Und wenn wir ehrlich sind, würde das niemand freiwillig über sich ergehen lassen, außer er sieht darin einen höheren Zweck, der mit der Freude an Musik rein gar nichts zu hat.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
5 Monate zuvor
Reply to  Tobiz

Zu Deinem ersten Satz: Der Grand Prix Eurovision hatte über Jahrzehnte ein zurückhaltendes Publikum, er hat von der Musik gelebt. Von mir aus kann er gerne wieder in einem kleinen Studio stattfinden, wie z.B. 1973.

Zustimmung zum Beginn des zweiten Absatzes, aber nicht mehr zum Ende. Denn wenn wir ehrlich sind, hätten die Buher ja so ihr Ziel erreicht: Zahlreiche „normale“ Musiker wollen sich dem in der Tat nicht aussetzen, und diejenigen, die es doch tun, werden nun von einigen als Politideologen betrachtet, die es anscheinend nicht besser verdient haben, als ausgebuht zu werden.

Last edited 5 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
ESC1994
ESC1994
5 Monate zuvor

„…Von mir aus kann er gerne wieder in einem kleinen Studio stattfinden, wie z.B. 1973…“

Wie wäre es noch mit Ausstrahlung in Schwarz-Weiß, Pflicht zur Abendgaderobe sowie einem strickten Bewerungsverbot?? 🙄🙄

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
5 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Ich weiß zwar nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat, aber es gibt Schlimmeres als Schwarz-Weiß-Fernsehen. Pflicht zur Abendgarderobe fände ich tatsächlich auch doof, um mir zu Deinem mysteriöses „Bewerungsverbot“ ein Urteil bilden zu können, müsste ich erst einmal wissen, was es ist …

ESC1994
ESC1994
5 Monate zuvor

Sollte „Bewegungsverbot“ heißen, habe mich vertippt.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
5 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Wie kannst Du nur auf die Idee kommen, ich würde ein Bewegungsverbot befürworten? Nein, zum Klatschen dürfen die Arme und Hände selbstverständlich bewegt werden! Die dabei erlaubten maximalen Winkelweiten zwischen Oberkörper und Oberarm bzw. zwischen Ober- und Unterarm sollten aber schon genau festgelegt werden. Ansonsten sollten noch Bewegungen zum Schneuzen der Nase und zum Mund-Zuhalten beim buhenden Nachbarn erlaubt sein 😉

Last edited 5 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
kibautonomia
Mitglied
kibautonomia
5 Monate zuvor

Das heißt Fahnen von Transnistriens, der Volksrepublik Donezk, Palästina, Russland, usw. sind erlaubt? Ist die Fahne von Belarus erlaubt und ja, welche?Die Fahne des Königreich Jerusalem ist erlaubt?

Welches Gesetz wird hier angewendet?
Leider ist die Erklärung eher verwirrend als klar!

Da es ja um Fahnen und nicht um Flaggen geht, könnte man auch mit einer Fahne, die die kaiserliche Kriegsflagge des deutschen Reichs abbildet, anreisen.

Ich sehe da viel mehr schaden auf alle zukommen.

kibautonomia
Mitglied
kibautonomia
5 Monate zuvor
Reply to  kibautonomia

Kurz um:
Wenn das Gesetz, was angewendet wird, die Anerkennung eines Staates ist, dann wird die Flagge von Palästina verboten.
Da Österreich das nicht macht.

Tobi
Tobi
5 Monate zuvor
Reply to  kibautonomia

Dann darf auch keine Regenbogenflagge mitgebracht werden. Immerhin gibt es keinen Staat, den Österreich anerkennt, der diese Flagge führt.

Gemeint ist offensichtlich, dass die Flagge nicht gesetzlich verboten sein darf.

miramax09
miramax09
5 Monate zuvor
Reply to  kibautonomia

Das ist nicht korrekt. In Österreich sind grundsätzlich alle Flaggen erlaubt, solange sie nicht gegen die öffentliche Ordnung verstoßen, verfassungsfeindliche Symbole (wie das Hakenkreuz) zeigen oder verleumderischen Inhalt haben. Somit ist beispielsweise die Flagge Palästinas erlaubt, sofern sie den Material- und Größenbestimmungen der EBU entspricht.

roxy
roxy
5 Monate zuvor
Reply to  kibautonomia

Deswegen ist doch die Flagge nicht verboten. Es wurde klar kommuniziert, alle Flaggen, die nicht gegen Gesetze verstoßen, sind erlaubt. Du kannst also auch eine selbst kreierte Flagge mitbringen.

Inn4bricks
Inn4bricks
5 Monate zuvor
Reply to  kibautonomia

Das verbietet aber nicht die Flagge Palästinas. Die Republik China (Taiwan) wird von der Republik Österreich auch nicht als Staat anerkannt. Trotzdem gibt es eine taiwanische „Botschaft“ in Wien und die ist entsprechend mit deren Flagge geschmückt.

Inn4bricks
Inn4bricks
5 Monate zuvor
Reply to  kibautonomia

Gesetzlich gesehen ist in Österreich jede Flagge erlaubt (eigentlich*), außer sie enthält Symbole die gemäß Verbotsgesetz, Abzeichengesetz oder Symbolegesetz verboten sind.

*Fun-Fact: Es gibt eine Flagge, die darf nicht jeder führen. Die Dienstflagge des Bundes (rot-weiß-rot mit Bundeswappen). Steht laut Wappengesetz nur z.B. dem Bundespräsidenten und anderen Organen des Bundes zu. Schwenkt aber jeder bei Skirennen, im Fußballstadion oder der Vorgarten ist damit beflaggt. 🤷‍♂️

Last edited 5 Monate zuvor by Inn4bricks
Frank B.
Frank B.
5 Monate zuvor
Reply to  Inn4bricks

Vielen Dank für die heutige Ausgabe von „Spaß mit Flaggen“. 🙂

Stouni 90
Stouni 90
5 Monate zuvor

Naja in schweden hat man fake applaus und warscheinlich eine tonspur aus einer Probe bei israel drüber gelegt. das was man in der video aufnahme sah war 100% nicht das gleiche wie in der Halle sie hat damals gesanglich geschwächelt und die buh rufe waren so laut das der song praktisch übertönnt wurde

Frank B.
Frank B.
5 Monate zuvor
Reply to  Stouni 90

Ich hatte am Donnerstag Abend (also Live-Show 2. Semi) in Malmö auf einem ganz guten Sitzplatz gesessen. Die Buhrufe waren definitiv laut, aber den Song konnte ich dennoch gut verstehen.
Kann also auch sein, dass es da schon sehr auf den Platz ankommt, von dem aus man das ganze verfolgt hat. Die Beschallung im Stehplatzbereich war bestimmt eine andere.

ESCFan2009
ESCFan2009
5 Monate zuvor

Ist doch gut. Ich würde mich mit Buhrufen ja zurückhalten… weil es sonst wieder Leute animieren wird, aus „Solidarität“ anzurufen und dadurch das Voting über die beste Performance des Abends mal wieder total verzerrt wird…

roxy
roxy
5 Monate zuvor
Reply to  ESCFan2009

Ich glaube auch, dass sich die, die sich jetzt über das Weglassen der Buhrufe beschweren, dann laut Betrug schreien werden, wenn Israel wegen der Buhrufe viele Punkte aus dem Televoting bekommen wird. Wenn jemand ausgebuht wird, animiert das natürlich viele Leute extra anzurufen.

Indigo
Indigo
5 Monate zuvor

Groiss-Horowitz hat nur gesagt, dass es keinen künstlichen Applaus geben wird. Dass die Buhrufe aus der Halle ungefiltert übertragen werden, glaube ich erst, wenn es soweit ist.

Matty
Matty
5 Monate zuvor
Matty
Matty
5 Monate zuvor

BREAKING SAD NEWS

Beim ESC 2026 in Wien sind offiziell alle Flaggen erlaubt, also auch die Flagge der Terroristentruppe Hamas:

https://escxtra.com/2025/12/17/orf-issues-update-on-flag-policy-and-crowd-noise-for-eurovision-2026/

Leider hat Israel keinen Protest dagegen eingelegt und hoffentlich passiert das bald noch.

Tobi
Tobi
5 Monate zuvor
Reply to  Matty

Die Flagge der Hamas ist in Österreich verboten und damit auch nicht beim Song Contest zugelassen. Du kannst dich beruhigen.

„We will allow all official flags that exist in the world, if they comply with the law“

Last edited 5 Monate zuvor by Tobi
Matty
Matty
5 Monate zuvor
Reply to  Tobi

Trotzdem erwarte ich aus Israel einen Prozest

Tobi
Tobi
5 Monate zuvor
Reply to  Matty

Wogegen? Gegen die von dir frei erfundene Zulassung der Hamas-Flagge?

derjoppes
Mitglied
derjoppes
5 Monate zuvor
Reply to  Matty

Das ist wieder mal völliger Bullshit. Jede Fahne ist erlaubt, insofern sie nicht durch österreichisches Recht verboten ist. Die Symbole der Hamas, also die grüne Fahne, das Wappen, etc. sind, genauso wie die des IS, der Hisbollah und anderer Terrorgruppierungen, in Österreich verboten. Damit sind diese Symbole natürlich auch beim ESC verboten. Wäre auch ziemlich bescheuert, wenn österreichisches Recht nur bis zum Eingang der Arena gelten würde. Das ist halt echt nicht schwer zu begreifen.

Inn4bricks
Inn4bricks
5 Monate zuvor
Reply to  derjoppes
Thimo Q.
Thimo Q.
5 Monate zuvor

Ich sage spätestens nach den Halbfinals wo (leider) Israel weiterkommen wird werden Sie eh wieder einen Rückzieher machen und die Buhrufe im TV ausblenden.

Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren….

Das man immer noch das „Russland Argument“ für nicht plausibel hält und an der Teilnahme von besagtem Land festhält ist schon ein starkes Stück aber ich hab langsam aufgegeben es zu hinterfragen da es zuviel Zeit und Kraft in Anspruch nimmt…