
Weiter geht es im fröhlichen Reigen der Spekulationen über die Teilnehmer*innen am Melodifestivalen 2026, dem schwedischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in Wien. Dabei haben wir mit Arwin einen jungen Mello-Wiederkehrer und mit der Rockband Korslagda einen Newcomer in diesem Zusammenhang. Die Gruppe hat übrigens unlängst ihren Namen geändert, was die Wahrscheinlichkeit an der Mello-Teilnahme erhöht haben dürfte.
Im Kampf der schwedischen Boulevardzeitungen legen heute beide Titel jeweils einen neuen Namen für das Melodifestivalen vor: Während Expressen ziemlich kurz angebunden die Band Korslagda verkündet, liefert Tobbe Ek für das Aftonbladet noch ein paar weitere Infos zu Arwin. Ek bestätigt auch die Gerüchte um die Mello-Teilnahme von Robin Bengtsson, die wir ebenfalls bereits vermeldet hatten.
Für das schwedische Melodifestivalen, dessen 66. Ausgabe am 31. Janaur 2026 in Linköping starten wird, waren 3.888 Beiträge eingereicht worden – über 1.000 mehr als im Vorjahr. Die offizielle Bekanntgabe der Acts durch den Sender SVT ist nicht vor Ende November zu erwarten. Allerdings war die Trefferquote bei den Spekulationen (des Aftonbladet) in der Vergangenheit immer sehr hoch. Daher stellen wir Euch die möglichen Mello-Stars der kommenden Saison jetzt bereits vor.
Arwin
Bereits vor zwei Jahren schrieb das Aftonbladet, dass der damals 15-jährige Arwin Ismail gerade seinen Traum lebt. Da hatte er schon Erfolg auf TikTok, wurde öffentlich von Benjamin Ingrosso gefeiert und hatte gerade einen Plattenvertrag mit Emperial unterschrieben, die auch schon Künstler*innen wie Theoz, Klara Hammarström und Samir & Viktor entdeckt hatten.
Im Frühjahr nahm Arwin mit dem Titel „This Dream of Mine“ am Melodifestivalen teil und schaffte es bis in die Finalkval(ifikation), verpasste dort aber den Finaleinzug. Seitdem ist der 17-Jährige immer wieder bei verschiedenen Produktionen mit Gesangsauftritten dabei.
Korslagda
Die Rockband aus Älvdalen (Dalarna) gibt es seit 2019. Sie besteht laut Wikipedia aus vier Mitgliedern, die neben ihren bürgerlichen, auch noch Künstlernamen haben: Ubbe Näslund = Stefan Sjur (Gesang), Pedro Sanchez = Håkan Sörle (Gitarre), Björn Boj = Andreas Bölling (Schlagzeug) und Svetoslav Boork = Rau (aus Katalonien; Bass).
Die Gruppe hieß bis vor wenigen Monaten noch Korslagda kukar, was letztlich auch sprachlich mehr Sinn ergibt. Denn das bedeutet gekreuzte (bzw. über Kreuz gelegte) Schwänze (ja, das männlich Genital). Der gekürzte Name „überkreuzgelegte“ ist nicht selbsterklärend, aber sicher familienprogrammtauglicher. Vor einigen Wochen veröffentlichten die Gruppe ihre neueste Single „Sommartider“ (Sommerzeiten).
Bei der TV-Sendung Allsång på Skansen trafen Korslagda im Sommer auf Scarlet, die in den letzten beiden Ausgaben beim Mello dabei waren. Ob sie die Band motiviert haben, sich für den Vorentscheid zu bewerben, ist nicht überliefert.
Auf welchen der beiden neuen Melodifestivalen-Acts bist Du besonders gespannt? Und welche Art von Musik erwartest Du von ihnen im Wettbewerb? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
Die folgenden Künstler*innen wurden bereits von der schwedischen Presse als mögliche Teilnehmer*innen für das Melodifestivalen 2026 genannt:
- FELICIA ehemals Fröken Snusk
- Medina, Greczula, Manoel „Junior“ Marques Lerin
- Meira Omar, Smash Into Pieces, Saga Ludvigsson, Eva Jumatate
- Robin Bengtsson
Als Moderator*innen des Melodifestivalen gelten laut Aftonbladet Gina Dirawi und Hampus Nessvold.
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