
Der Mello-Knoten in Schweden scheint geplatzt zu sein: gleich vier neue Namen präsentiert uns das Aftonbladet als wahrscheinliche Kandidat*innen für das Melodifestivalen 2026, den schwedischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Die Rockband Six Feet Under dürfte wie bei ihren letzten beiden Anläufen sicher wieder ganz vorn mitspielen wollen, und Meira Omar hat nach ihrem ikonischen Debut mit „Hush Hush“ im letzten Jahr offenbar Blut geleckt. Als Neuling soll die Castingshow-Finalistin Eva Jumatate ins Rennen gehen.
Unsere Frage, was Tobbe Ek vom Aftonbladet in diesem Jahr in Sachen Mello eigentlich so treibt, scheint sich dieser zu Herzen genommen zu haben. Nachdem in den letzten Tagen das Konkurrenzblatt Expressen in Sachen Melodifestivalen-Spekulationen anständig vorgelegt hatte, zieht nun also Aftonbladet nach und legt gleich vier Namen vor. Drei davon sind gute Vertraute.
Für das schwedische Melodifestivalen, dessen 66. Ausgabe am 31. Janaur 2026 in Linköping starten wird, waren 3.888 Beiträge eingereicht worden – über 1.000 mehr als im Vorjahr. Die offizielle Bekanntgabe der Acts durch den Sender SVT ist nicht vor Ende November zu erwarten. Allerdings war die Trefferquote bei den Spekulationen (des Aftonbladet) in der Vergangenheit immer sehr hoch. Daher stellen wir Euch die möglichen Mello-Stars der kommenden Saison jetzt bereits vor.
Meira Omar
Meira Omar war vor ihrem ersten Mello-Auftritt im letzten Jahr als Internetphänomen schon durchaus populär. Aber sie bloggt nicht nur über ihr Leben und ihre Reisen, sondern ist auch eine Anwältin für Menschenrechte. Abgesehen von ihren 270.000 Instagram-Followern hat sie auch einen extrem erfolgreichen Youtube-Kanal. Letztes Jahr war sie in ersten Staffel von Love is Blind Sweden auf Netflix zu sehen – kurz darauf wurde öffentlichkeitswirksam geheiratet. Mit „Hush Hush“ musste sie sich über das Finalkval ins große Mello-Finale quälen. Dort holte sie auch „nur“ den zehnten Platz. Ihr Song wurde aber zu einem wahren Fanfavoriten und im schwedischen Radio hoch und runter gespielt.
Smash Into Pieces
Der Hardrockband aus Örebro gelang 2023 beim Melodifestivalen der große Durchbruch im Massenmarkt. Mit ihrem Song „Six Feet Under“ erreichten sie einen ausgezeichneten dritten Platz im Finale, Millionen von Streams auf Musikplattformen und den zweiten Platz in den schwedischen Single-Charts. Da war es nicht überraschend, dass sie 2024 gleich wieder am Start waren: Mit „Heroes Are Calling“ holten sie erneut den dritten Platz beim Mello. Nun also offenbar Versuch Nummer 3.
Saga Ludvigsson
Mit nur zwölf Jahren nahm die Sängerin an der schwedischen Castingshow Talang teil und schaffte es dort bis ins Finale. Dasselbe glückte der heute 18-Jährigen in der vorletzten Staffel von Idol. Auch hier entwickelte sie sich schnell zu einer Favoritin der Zuschauer. Beim Melodifestivalen im letzten Jahr sang sie sich mit dem Titel „Hate You So Much“ direkt ins Finale, landete dort aber auf dem zwölften und letzten Platz. Zeit für eine Revanche.
Eva Jumatate
Die erst 17-jährige Eva Jumatate ist neu im Mello-Zusammenhang. Allerdings kann sie schon auf Castingshow-Erfahrung zurückblicken. Vor sechs Jahren trat sie bei der Show Talang an und schaffte es dort im Finale auf den zweiten Platz. Seitdem hat sie die Hauptrolle in der Musicalversion von „Matilda“ an der Malmö Opera gespielt und war in zwei Serien des schwedischen Fernsehsenders SVT zu erleben. Auf Spotify hat sie bereits sieben Tracks veröffentlicht; für „Round and Round“ gibt es auch ein Video.
Auf welchen der vier neuen Melodifestivalen-Acts bist Du am meisten gespannt? Und welche Art von Musik erwartest Du von ihnen im Wettbewerb? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
Die folgenden Künstler*innen wurden bereits von der schwedischen Presse als mögliche Teilnehmer*innen für das Melodifestivalen 2025 genannt:
- FELICIA ehemals Fröken Snusk
- Medina, Greczula, Manoel „Junior“ Marques Lerin
Als Moderator*innen des Melodifestivalen gelten laut Aftonbladet Gina Dirawi und Hampus Nessvold.
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