Auflösung von Blogger-Rätsel (1): Diese ESC-Anekdote gehört zu dieser Bloggerin/diesem Blogger

Bild: ESC kompakt

Vier kurze Anekdoten mit Eurovision Song Contest-Bezug konntet Ihr vor drei Tagen in einem unserer Artikel lesen. Ihr hattet die Aufgabe zu erraten, welcher Bloggerin oder welchem Blogger die jeweilige Story zugeordnet werden kann. Jetzt lösen wir auf, wer von Euch richtig lag und welche Bloggerin bzw. welcher Blogger welche der Anekdoten selbst erlebt hat. Außerdem geben wir Euch die Hintergrundgeschichten zu den einzelnen Anekdoten.

Die Anekdoten waren während einer ESC kompakt-Redaktionskonferenz auf den Tisch gekommen. Eingeleitet wurde die Sitzung mit einem Spiel, bei dem wir alle anonym eine ESC-Anekdote auf einen Zettel geschrieben hatten und schließlich erraten haben, wem von unseren Blogger-Kolleg*innen die jeweilige Geschichte widerfahren ist. Das Spiel hat sowohl zu einer allgemeinen Erheiterung als auch zu überraschenden Erkenntnissen geführt, die wir Euch nicht vorenthalten wollten.

Deshalb haben wir Euch die erste Hälfte der anonymen Anekdoten vor drei Tage präsentiert. Dabei haben wir Euch vier von neun Anekdoten vorgestellt. Diese musstet Ihr den Blogger*innen Berenike, Douze Points, Giulia, JD, Laureen, Marcel, Max, Rick oder Peter zuordnen. In den Kommentaren habt Ihr fleißig geraten.

Das Ergebnis: Ein Blogger ist natürlich für seine unverkennbaren Anekdoten bekannt. Da konnte man Euch nichts vormachen. So gut wie alle haben sofort richtig erkannt, dass Peter einen Kuss von Mary Roos bekommen hat. Allerdings hat es nur eine einzige Person geschafft, nicht nur eine, sondern gleich zwei Anekdoten korrekt zu erraten. @Shane54dd hat neben Peters Anekdote auch Douze Points die richtige Anekdote zuordnen können. Herzlichen Glückwunsch, damit hast Du die erste Rätsel-Runde gewonnen 🙂 Zugegeben: Diese Runde war wirklich schwierig und die Tipps, die ihr abgegeben habt, waren sehr logisch und nachvollziehbar. Die Auflösung der ein oder anderen Anekdote wird Euch also sicherlich überraschen.

Hier kommen nun die Hintergrundgeschichten zu den Anekdoten und natürlich die Antwort auf die Frage, welche Anekdote zu welchem der vier Blogger*innen gehört.

Die Auflösung:

Meine ESC-Favoriten-Playlist heißt „C’est de la merde“ (Übersetzt: „Das ist totale Scheiße“).

von Bloggerin: Berenike

Geschichte: Ich war früher großer Mika-Fan. Mika war damals allerdings kein großer Fan des ESC… In einem Interview sagte er über die schönste Show der Welt: „C’est de la merde“ (sinngemäß „Das ist Scheiße“ oder „Das ist totaler Müll“). Danach war ich ziemlich angefressen und nahm mir vor: bei den Meets nach seinen Konzerten werde ich ihm eine CD mit dem Titel überreichen, auf der tolle ESC-Lieder sind, wo wirklich keiner sagen könne, dass sie „scheiße“ seien. Die CD habe ich ihm dann nie überreicht, der Name meiner Playlist ist aber erhalten geblieben. Und Jahre später sollte Mika den ESC moderieren…

Mary Roos hat mich geküsst.

von Blogger: Peter

Geschichte: Der Kuss kam auf einem OGAE Clubtreffen 2001 im Music House in der Hamburger Peripherie zustande – einer sehr beliebten Location u.a. für türkische Beschneidungsfeiern (verriet mir unser Taxifahrer). Es gab keine Garderobe, die Künstler*innen mussten sich auf dem WC umkleiden. Das LineUp war beachtlich, Geld spielte keine große Rolle; der damalige Präsident mit (selbst reklamierten) Adelstitel war großzügig mit Gagen. So standen neben Mary Roos u.a. Joy Fleming, Fabrizio Faniello und Christer Björkman auf der Bühne. Ich war mit etwa einem Dutzend ESC- und Bubble-fernen Freundinnen und Freunden dort, alle wollten ein Pic mit Mary Roos (und ein Autogramm, denn es war die Vor-Mobile-Zeit). Ich nahm die Fotos mit Mary vielfach hintereinander mit einer Canon IXUS APS Camera auf und war dabei hochmotiviert, was ihr gut gefiel – und wodurch ich am Ende der Session einen Kuss auf die Wange ergatterte. Mary hat an diesem Abend übrigens auch die mit Abstand beste Show des viel, viel, viel zu langen Clubtreffens abgeliefert.

Traditionell habe ich 2016 eine ESC-Watchparty veranstaltet. Mein bester Freund ist einfach erst um 21:05 Uhr aufgetaucht.

von Blogger: JD

Geschichte: Traditionell schaue ich das ESC-Finale immer mit Familie und Freunden. Wir haben dann immer ein Buffet und jeder bringt etwas mit. Und eigentlich sind wir immer schon vor 20 Uhr da, gucken die Pre-Show und alle können sich vorbereiten, sich etwas zu Essen nehmen und so weiter … Ich war natürlich immer der Organisator der Abende und da finde ich es super wichtig, dass um 21 Uhr alle am Tisch sitzen und den Mund halten, wenn es losgeht. Und mein bester Freund, der wusste, wie wichtig diese Veranstaltung für mich ist, kam aber 2016 einfach fünf Minuten zu spät – also nach 21 Uhr! Ich habe dann sehr lange nicht mit ihm geredet. Er hat aber eine ESC-Motto-Torte mitgebracht. Die war 2016 an das ESC-Motiv mit der Pusteblume angelehnt. Das hat mir zumindest ein bisschen darüber hinweggeholfen.

Foto: Eigene Aufnahme

Mich hat ein Pepsi-Mitarbeiter mit seiner Akkreditierung zum ersten Mal in den EuroClub geholt.

von Blogger: Douze Points

Geschichte: Riga 2003, mein zweiter ESC vor Ort, und ich hatte keine Ahnung, dass es so etwas wie einen EuroClub überhaupt gibt. Der Mann meiner besten Freundin arbeitete damals bei Pepsi und kannte einen Kollegen, der ESC-Fan war und eine Akkreditierung für den ESC hatte. Er und ich koordinierten uns vor Ort per SMS, die noch richtig teuer war. Aber im überschaubaren Riga lief das super.
Der Pepsi-Kollege war ebenfalls mit einem Freund da, der auch akkreditiert war. So kamen wir in einer Art Pendelsystem in den EuroClub rein: Wenn die beiden mit Akkreditierung drin waren, kam einer mit beiden Akkreditierungen wieder raus und gab eine einem von uns. Dann das Ganze noch einmal für den Nächsten. Möglich war das, weil sich am Eingang damals niemand dafür interessierte, welcher Name auf dem Ausweis stand. So kamen wir Abend für Abend problemlos rein – und für mich öffnete sich eine Partywelt mit 100% ESC-Musik. Phantastisch! Der EuroClub ist für mich immer noch jedes Jahr magisch und etwas, auf das ich mich ganz besonders freue, wenn ich vor Ort bin.

In Kürze folgt der zweite Teil des Rätsels. Dann bekommt ihr die weiteren fünf Anekdoten und könnt wieder erraten, wem welche Story zugeordnet werden kann. Die zweite Runde wird deutlich leichter. Denn zur Auswahl stehen dann die Geschichten von nur noch fünf Bloggeri*innen: Rick, Marcel, Max, Laureen und Giulia.

Überrascht Dich die Auflösung oder konntest Du die Anekdoten leicht den Blogger*innen zuzuordnen? Welche Anekdote gefällt Dir bisher am besten? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentare.



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

9 Comments
Malge1985
Malge1985
58 Minuten zuvor

Da lag ich ja bei der ESC-Playlist komplett auf dem Holzweg. Das habe ich sofort ausgeschlossen. 😂Aber jetzt wo ich es mit Mika lese, hätte man drauf kommen können. 🙃

JoBi
JoBi
56 Minuten zuvor

Okay. Interessant. Ich habe die Mary Ross Anekdote richtig geraten. Die anderen komplett daneben. Aber ich fand es schön die Geschichten dahinter zu lesen 🙂

Shane54dd
Shane54dd
55 Minuten zuvor

🥰 kuhle Geschichten. War doch schwerer als gedacht 😉

Matty
Matty
55 Minuten zuvor

Dank fü die Auflösung! Ich lag nur bei der ersten Anekdote mit Peter und Mary Roos richtig.

Timo1986
Timo1986
55 Minuten zuvor

Ich habe nur gedanklich mitgeraten, lag aber bei allen Anekdoten total daneben. 😀

Selbst bei jener von Peter, weil ich dachte, dass diese Anekdote viel zu offensichtlich Peter’s ESC-Alltag ausstrahlt und dies absolut nicht sein könne. 😀

mauve
mauve
47 Minuten zuvor

Ich und Rätsel … *lol* Lediglich bei Peter lag ich richtig!

Euroklaus
Euroklaus
43 Minuten zuvor

Interessant, dass ich bei meiner ‚aktiven ESC-Zeit‘ vor über 20 Jahren offenbar zweimal Blogger gesehen habe, ohne sie zu kennen und dementsprechend auch ohne mit ihnen zu sprechen. Beim OGAE-Treffen 2001 in Hamburg sang ich karaoke „Un jour, un enfant“ – ich würde mich wundern, wenn sich Peter nach über 25 Jahren daran erinnert. Und 2003 in Riga war ich auch vor Ort – ich hatte übrigens keine Probleme, in den Euroclub zu kommen.

Geri
Geri
21 Minuten zuvor

Ich hatte komplett recht weil ich nicht mitmachte.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
17 Minuten zuvor

Wow, danke für die Anekdoten. Ich hab leider nur gefühlt bei Peter richtig gelegen auch wenn ich das für zu offensichtlich hielt und mich dann für Marcel entschieden habe. Das zeigt das man doch ab und zu auf seinen Bauch hören sollte