
Ihr habt wieder gerätselt und wir haben wieder Antworten für Euch. Hier kommt die Auflösung der zweiten Runde unseres Blogger-Anekdoten-Rätsels. Fünf Aussagen mit Eurovision Song Contest-Bezug standen zur Auswahl und Ihr hattet die Aufgabe zu erraten, welcher Bloggerin oder welchem Blogger die jeweilige Anekdote zugeordnet werden kann. Jetzt lösen wir auf, wer welche der Anekdoten selbst erlebt hat und wer von Euch beim Rätseln den richtigen Riecher hatte. Außerdem erfahrt Ihr die Hintergrundgeschichten zu den einzelnen Anekdoten.
In diesem Artikel gibt es die Auflösung für die zweite Runde des Rätsels. Eine erste Runde liegt bereits hinter uns. In dieser ersten Runde habt ihr bereits vier ESC-Anekdoten fleißig den Blogger*innen zugeordnet. In der Auflösung stellte sich heraus, dass die vier Anekdoten zu Berenike, Douze Points, JD und Peter gehörten.
Dementsprechend blieben also für Runde zwei nur noch die Blogger*innen Marcel, Max, Laureen, Rick und Giulia übrig. Ihnen musstet Ihr fünf Anekdoten zuordnen, die wir Euch in anonymer Form präsentiert haben. Auch diese Runde war wieder kniffelig. Aber Ihr habt es gewagt und einige interessante Tipps in den Ring geworfen. Es hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht, Eure Lösungsvorschläge zu lesen.
Ein sehr richtiges Bauchgefühl habt ihr bei Marcel bewiesen. Die meisten von Euch glauben, dass Marcel den ESC wegen einer Geburtstagsparty verpasst hat und es geschafft hat, sich bis zum nächsten Tag nicht spoilern zu lassen. Damit wart Ihr auf dem richtigen Kurs. Einer falschen Fährte hingegen seid ihr gefolgt, als es um Rick ging. Hier wart Ihr Euch sicher, dass Lena Meyer-Landrut schon einmal sauer auf ihn war – dem ist aber nicht so. Ein sehr gutes Gespür haben Frank B. und Søren bewiesen. Beide haben drei der fünf Anekdoten den richtigen Blogger*innen zugeordnet. Als Blogger-Rätsel-König wird an dieser Stelle allerdings MelfestPaul gekrönt. Ihm ist es gelungen, alle fünf Anekdoten mit den richtigen Blogger*innen zusammenzubringen. Herzlichen Glückwunsch!
Hier kommen nun die Hintergrundgeschichten zu den Anekdoten und natürlich die Antwort auf die Frage, welche Anekdote zu welchem der fünf Blogger*innen gehört:
Die Auflösung:
2012 konnte ich das ESC-Finale wegen einer Geburtstags-Einladung nicht live sehen. Also habe ich meine ESC-Party mit Freunden einfach am Sonntag gefeiert. Als Einziger wusste ich nicht, wer gewonnen hat.
von Blogger: Marcel
Geschichte: 2012 habe ich das Finale nicht gesehen. Ich habe seit 2010 jedes Jahr ’ne ESC-Party gemacht und Freunde zu mir nach Hause eingeladen. 2012 wollte ich das auch tun. Aber ich hab’s dann wegen des Geburtstags eben erst am Sonntag um 16 Uhr gemacht und zu mir eingeladen, um sich dann das Finale anzugucken. Von dem Finale habe ich vorher nichts gesehen und war dann der Einzige von all meinen Freunden, der es geschafft hat, sich nicht spoilern zu lassen und nicht wusste, dass Loreen am Ende gewinnt. Ich hatte auf der Geburtstagsfeier tatsächlich mitbekommen, dass Roman Lob Achter wurde, aber ich habe über den Sieger nichts gewusst. Das war aber natürlich nicht so toll und das werde ich auch nicht noch einmal machen, denn der ESC ist natürlich heiliger als alles, was dazwischen kommt. Das war zu Abi-Zeit und mit der Person, die damals Geburtstag hatte, habe ich tatsächlich nichts mehr zu tun…
Lena Meyer-Landrut war einmal sehr sauer auf mich.
von Bloggerin: Giulia
Geschichte: Seit 2010 bin ich ein riesiger Lena-Fan. In meiner Kindheit habe ich dieses Fan-Dasein natürlich auch sehr freudig ausgelebt. Irgendwann, ich glaube es war 2012, ist der Name ihres damaligen Partners an die Öffentlichkeit gelangt: Max von Helldorf. Diesen Namen musste ich dann natürlich auch mal kurz googlen. Das erste Suchergebnis zeigte damals den Namen und eine dazugehörige Adresse an, bei der er wohl gearbeitet hat. Durch einen Zufall hat sich dann herausgestellt, dass die beste Freundin meiner Mutter genau neben dieser Straße gewohnt hat. Hinzu kam, dass ein Nachbar von der Freundin meiner Mutter Lena schon des Öfteren beim Gassi-Gehen gesehen hatte.
Bei meinem nächsten Besuch in Köln bin ich dann mit einer Freundin natürlich einmal die besagte Straße entlang gegangen und prompt hält genau in diesem Moment vor uns ein Auto. Es steigen aus: Ein Hund (Kiwi), Max von Helldorf und… Lena! Das war natürlich ein sehr, sehr aufregender und großartiger Moment für mich und wir haben gleich nach einem Foto gefragt. Der einzige Haken: Lena fand es nicht so cool, dass wir vor ihrer Wohnung standen. Ihr Freund musste sie dann noch (sehr sympathisch) darauf hinweisen, dass sie doch bitte ein bisschen mehr lächelt auf dem Foto, was sie dann auch liebenswerterweise getan hat. Später hat sich herausgestellt, dass wohl vor uns schon ein paar Fans auf die Adresse im Internet aufmerksam geworden waren und es sich ebenfalls nicht haben nehmen lassen, dort mal vorbei zu schauen. Lenas Reaktion war so oder so mehr als verständlich. Ich hoffe, dass ich sie vielleicht irgendwann noch einmal in einem besseren Rahmen nach einem Foto fragen kann … Ich vermisse sie übrigens als Person des öffentlichen Lebens und hoffe, dass es ihr gut geht.
Beim Sushi-Essen habe ich am Nachbartisch einen gutaussehenden jungen Mann bemerkt. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass er ein ehemaliger ESC-Teilnehmer ist.
von Blogger: Max
Geschichte: Ich war mit einem Kumpel Sushi-Essen in Spanien. Nachdem wir da saßen und bestellt hatten, setzte sich ein junger Mann neben uns an den Tisch, begleitet von einer Frau und zwei weiteren Typen. Der junge Mann ist mir sofort aufgefallen… er machte einfach etwas her. Und dann habe ich immer wieder hinübergeschaut und wieder peinlich weggeschaut, als sich Blicke trafen. Mein Kumpel meinte schon: „Hey, kennst du den?“ Und ich so: „Nee, aber er kommt mir bekannt vor“ – mir ist nur nicht eingefallen woher. Und dann wurde es mir klar, weil ich Wochen zuvor auf Twitter (damals) Bilder von ihm gesehen hatte mit der Überschrift „What a glow up“! Der Typ am Tisch nebenan war einfach Sarbel, der griechische ESC-Teilnehmer von 2007. Nur gefühlt mit 30 Kilogramm mehr auf den Rippen.
Als wir aufgestanden sind, habe ich meinen Mut zusammen genommen und ihn tatsächlich angesprochen – wer mich kennt weiß, dass ich das normalerweise nicht mache. Ich sagte: „Sorry, are you Sarbel?“ Und dann hat er auf Griechisch gesagt „ja, bist du Grieche?!“, weil er davon ausgegangen ist, dass ich Grieche sei und ihn nur deswegen erkannt hätte. Ich dann: „Nee, aber ESC-Fan.“ Für mich ist das gleichwertig! Und dann war das eine kleine Enttäuschung für ihn, hatte ich das Gefühl. Wir haben auf alle Fälle gequatscht und ein Bild gemacht. Netter Kerl.
Ich war (bin?) Eric-Saade-Ultra und war als Teenie komplett in einem Eric-Saade-Rabbit-Hole …
von Bloggerin: Laureen
Geschichte: Ich weiß tatsächlich nicht mehr genau, wie ich Eric-Saade-Fan geworden bin, aber ein großer Faktor war auf jeden Fall der ESC-Auftritt mit „Popular“. An diesem Auftritt fand ich viele Dinge ganz toll: Ich fand die Choreografie wahnsinnig gut und auch den Handschuh, den er getragen hat. Ich fand die gesamte Bühnenshow damals total innovativ, vor allem mit dem Glaskasten, der reingeschoben und anschließend zerschmettert wurde. Ich mochte schon immer Camp und trashige Musik, also Boybands, Girlbands und so weiter. Und deswegen passt Eric Saade da eigentlich auch ganz gut in dieses Schema. Nicht als Boyband, er war ja alleine, aber grundsätzlich ergibt es schon Sinn, dass ich Eric-Saade-Fan war.
Nach dem ESC habe ich mir dann das Musikvideo zu „Popular“ angeschaut und mich hat die Storyline total gepackt, obwohl die eigentlich echt cringe ist. Und dann habe ich irgendwann auch andere Eric-Saade-Songs gefeiert. „Break of Dawn“ ist einfach ein Banger. Das Musikvideo hat mich total emotional ergriffen. Auch „Masquerade“ finde ich wunderbar. Dann habe ich mir natürlich alle Mello-Auftritte angeschaut. Und was ich, glaube ich, so toll fand, war, dass er ein Mann war, der auch tanzen konnte. Er war ja schon immer so ein bisschen … also „Manboy“ trifft es schon ganz gut. Er war nicht so dieses klassische „Ich bin männlich“, sondern hatte immer etwas von einer zerbrechlichen Seele.
Dann war er mit „Sting“ noch mal bei Mello und später mit „Every Minute“. Und „Every Minute“ finde ich einfach so gut! Da hat mich dann fast wieder das Eric-Saade-Fieber gepackt. Es gab sogar mal einen Punkt, an dem ich überlegt habe, einen Tanzkurs zu machen, weil er eine Tanzschule in Stockholm hat. Also, jetzt finde ich ihn immer noch cool. Ich würde mich voll freuen, wenn er mal wieder zum Mello kommt. Ich würde mich auch freuen, wenn er mal wieder beim ESC ist. Aber ich bin nicht mehr komplett hin und weg, wenn ich ihn sehe … Das ist meine Geschichte mit Eric Saade.
Ich habe mich mit Sennek (Belgien 2018) darüber unterhalten, ob es eine gute Idee wäre, sich bei IKEA zu bewerben. Sie meinte: „NEIN, die zahlen schlecht!“
von Blogger: Rick
Geschichte: 2018 war ich tatsächlich mal kurz davor, mich bei IKEA zu bewerben. Und ich habe dann in irgendeinem Interview gehört, dass Sennek bei IKEA hauptberuflich arbeitet. Als wir dann 2018 beim ESC in Lissabon waren, war der Green Room mitten in der Halle. Wir waren bei der Jury-Show von einem Halbfinale. Auf jeden Fall konnten wir in der Intervall-Act-Pause gut in der Halle rumlaufen, weil es nicht so voll war. Dann haben wir uns einfach an den Green Room gestellt, und da war dann gerade in dem Moment Sennek da. Ich war dann ersteinmal voll geschockt, weil es so ziemlich das erste Mal war, dass ich überhaupt mit einem ESC-Star geredet habe. Und das Einzige, was mir noch irgendwie über sie eingefallen ist, war halt, dass sie bei IKEA arbeitet. Weil ich das so random fand. Dann habe ich sie einfach darauf angesprochen. Aber ich meine, alle anderen Fragen zum ESC und zum Lied und was das Lied bedeutet usw. hat sie ja wahrscheinlich davor eh schon hunderttausenden Journalisten beantworten müssen. Sie war dann auch sichtlich überrascht, weil sie das davor wahrscheinlich noch niemand gefragt hat. Und sie meinte, dass ihr der Job schon Spaß macht, aber dass IKEA nicht so gut bezahlt. Und dann habe ich mich auch tatsächlich niemals dort beworben.
Das war’s mit unserem Anekdoten-Rätsel. Vielen Dank fürs Miträtseln! Es hat uns großen Spaß gemacht, Eure Vermutungen und Tipps zu lesen.
Überrascht Dich die Auflösung oder konntest Du die Anekdoten leicht den Blogger*innen zuzuordnen? Hast Du selbst schonmal eine lustige, Interessante oder außergewöhnliche Story mit ESC-Bezug erlebt? Schreib es uns in die Kommentare.
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Zwei Treffer (Marcel und Laureen)! Daß Max Sushi verzehrt, hätte ich überhaupt nicht erwartet!
Jo immerhin ein Ehrentreffer mit Max. 🥳
Yeah 🥳 Doch ein bisschen Verlass aufs Bauchgefühl. Laureen und Giulia vertauscht 🫥
Hab völlig verpeilt meinen Tipp abzugeben. Aber schon spannend, was man so noch über die Blogger lernt. 😁
Krass das man einen ehemaligen ESC-Teilnehmer 20 Jahre nach dem Auftritt, mit 30 Kilo mehr und in einem anderen Land wiedererkennt. Ich erkenne teilweise nicht mal ehemalige Mitschüler auf der Straße wieder haha.
Zu seiner und meiner Verteidigung, es waren nur 14 Jahre danach 😀
Ich habe bei allen Anekdoten komplett falsch geraten 🙈 Aber interessant wieder was neues über unsere Blogger*innen zu erfahren 🙂