Jetzt ist es offiziell: Auch 2026 kommentiert Thorsten Schorn (Aufmacherfoto) den Eurovision Song Contest in der ARD. Damit darf der Radiomoderator bereits zum dritten Mal in Folge die Rolle des deutschen ESC-Kommentators übernehmen. Das berichtet heute das Medienmagazin DWDL.
Die Nachricht vom erneuten ESC-Engagement kommt nicht wirklich überraschend, nachdem Thorsten Schorn Ende Januar beim Clubtreffen des Fanclubs OGAE Germany noch begeistert von seiner Arbeit berichtet hatte. Nach seinem Debüt in Malmö und dem erneuten Einsatz in Basel wird der Moderator die deutschen ESC-Zuschauer*innen also bereits zum dritten Mal durch die internationale Show führen. Ob Thorsten Schorn auch beim Vorentscheid Eurovision Song Contest – Das deutsche Finale 2026 zum Einsatz kommt, ist bislang noch nicht bekannt.
Dafür gibt es andere Verlautbarungen rund um den deutschen Vorentscheid. Die Verkündung von Thorsten Schorn als ESC-Kommentator ist nämlich Teil eines längeren Interviews, das DWDL mit SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler geführt hat und das morgen in voller Länger veröffentlicht werden soll. Als Titel für die Vorab-Berichterstattung wählt das Medienmagazin „SWR will beim ‚Deutschen Finale‘ auf ‚optische Opulenz‘ setzen“.
Diese Ankündigung kommt einigermaßen überraschend, wenn man unsere bisherigen ESC-kompakt-LIVE-Interviews mit den neun an Das deutsche Finale 2026 teilnehmenden Acts als Maßstab nimmt. Hier klang es eher danach, als wären die Planungen für die jeweiligen Inszenierungen noch in einem vergleichsweise frühen Stadium und als würden viele bis fast alle DDF-Acts darauf setzen, den Fokus bei ihrem Auftritt ganz „authentisch“ auf sich und ihren potenziellen ESC-Song zu legen.
Hier macht das DWDL-Interview mit Clemens Bratzler durchaus Hoffnung, dass die Inszenierungen bei Das deutsche Finale doch etwas aufwändiger und international anschlussfähig werden. Der SWR-Programmdirektor ist sich immerhin bewusst, dass „der ESC […] längst kein reiner Musikwettbewerb mehr, sondern ein Show-Wettbewerb“ ist und dass „das Gesamtpaket aus Song, Artist und Inszenierung […] am Ende entscheidend“ ist. Deshalb werde der SWR bereits beim nationalen Wettbewerb in Berlin „einen so großen Wert auf die Inszenierung“ legen. „In Berlin wird daher schon eine Idee erkennbar sein, mit der der Sieger oder die Siegerin nach Wien gehen wird.“
Das Ziel der „optischen Opulenz“ aus der Überschrift bleibt nicht der einzige Superlativ. Der Anspruch sei außerdem, „die Acts visuell und dramaturgisch in einer möglichst exzellenten Form zu inszenieren, um schon im ‚Deutschen Finale‘ für ikonische Moment zu sorgen“.
Dass der SWR es mit diesen Ankündigungen durchaus ernst meint, lässt sich jedenfalls schon am Setting erkennen: Mit 1.300 Live-Zuschauer*innen setzen die Verantwortlichen auf ein größeres Publikum als zuletzt. Außerdem wird es Stehplätze geben, die für eine bessere Stimmung im Studio sorgen sollen. Dass es – wie es im DWDL-Artikel heißt – „eines der größten ‚deutschen Finals‘ werden“ wird, darf schon allein ob der Hallen-Vorentscheidungen zwischen 2013 und 2015 allerdings bezweifelt werden.
Für das Bühnenbild beim Vorentscheid Eurovision Song Contest – Das deutsche Finale 2026, der am 28. Februar ab 20:15 Uhr im Ersten übertragen und von Barbara Schöneberger sowie Hazel Brugger moderiert wird, zeichnet Florian Wieder verantwortlich. Der Deutsche hat bereits vielfältige ESC- und Vorentscheidungserfahrung und ist auch für die Bühne beim ESC 2026 in Wien verantwortlich.
Wie findest Du es, dass Thorsten Schorn erneut die Rolle des deutschen ESC-Kommentators übernimmt? Und was erwartest Du nach den Ankündigungen von Clemens Bratzler visuell vom deutschen Finale? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
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Ich hoffe dass er dieses Mal nicht so lustlos kommentiert wie letztes Jahr teilweise, auch die Namen der Interpreten hat er oft falsch ausgesprochen. Aber zumindest hat er keine Zwischenstände von Fußballspielen verkündet.
Genau, er war OT!
Deine Kommentare sind lustloser ^^
Ich denke das man in diesem Artikel auf dwdl die Bühne und der Aufbau zusehen sind. Wenn das wirklich so ist , sieht es super aus.
Inszenierung ist eh wichtig also gut, dass der SWR auch darauf mit achtet.
Merci, habe das mal noch verlinkt
Sehr gerne 😊
Deutet laut dem Bild ja alles darauf hin ☘️
Ja, das Bild sieht schon sehr nach Mini-ESC aus. Gefällt mir auch!
Was ich bei dem Bild von der Bühne Frage ( positiv gesehen), wo ist dann der Platz fürs Sofa für Barbara? Also ich sehe da nicht wirklich einen Platz fürs Sofa und das wäre positiv. Hatte schon bedenken das wieder während der Auftritte der Künstler wieder umschnitte aufs Sofa kommen.
Dürfte es wohl nicht geben laut dem Bild. Die Bühne sieht auf jeden Fall vielversprechend aus.
Das Florian Wieder die deutsche Vorentscheidsbühne gestaltet ist doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Optische Opulenz ist das Zauberwort und mal gespannt, wie die Bühne aussehen wird. In Sachen Inszenierung hat es nicht immer so gut geklappt bei den deutschen Beiträgen (Ausnahmen sind da Michael Schulte und Abor& Tynna sowie ISAAK), da hat Deutschland Nachholbedarf. Mit Thorsten Schorn als Kommentator bein ESC bin ich sehr zufrieden.
Wobei ich Isaak’s Staging ehrlich gesagt auch bizarr fand, er stolperte zwischen brennenden Mulltonnen rum? Ja ja besser als ein Cello in Brand zu setzen.
Das fand ich auch merkwürdig, auch, dass er am Anfang auf dem Stuhl saß.
Immerhin hatten sie seinen Look verbessert, schwarze Klamotten und mit ordentlicher Frisur war echt das optimale.
Isaak war tatsächlich einer der Beiträge, die mich letztendlich positiv überrascht haben. Nach dem Vorentscheid hatte ich das so nicht erwartet.
Abor&Tynna war eine schreckliche Inszenierung. Was ist bitte daran gut, dass eine Sängerin unter einer Treppe singt und vom Publikum im Saal nicht gesehen wird?! Was ist gut daran, wenn die Sängerin den Tänzern hinterherlaufen muss?! Isaak war ebenfalls ein Reinfall. Ein Zimmer von IKEA das brennt. Super Idee! Thorsten Schorn darf auch noch lernen, finde ich, und er sollte nicht Herrn Urban kopieren wollen.
Also mir hat die Inszenierung von Baller sehr gut gefallen… schließlich ist die Performance fürs Fernsehen gedacht und nicht für das Publikum im Saal… und die ist laut vieler internationaler Kommentatoren auch gut angekommen.
Das Ende des Auftritts fand ich allerdings auch nicht gelungen.
Und bei Isaak war nicht viel mehr zu erwarten… ich hatte ja noch auf trötende Elefanten auf der LED-Wand gehofft, aber das war Wunschdenken.
Bei den Kommentaren hier zu Urban und Schorn würde mich mal interessieren, wie die Kommentatoren der anderen Länder das machen. Viel anders kann es ja nicht sein, deren Job ist es ja, die Acts einfach nur vorzustellen, auf unterhaltsame Art und Weise.
Ich denke, jemand der für den ESC das Staging macht, sollte beides im Blick haben und die Inszenierung nach vorne treiben und nicht nach hinten. Aber ist eben Geschmacksache.
Hat immerhin Platz 12 eingebracht. Also von Reinfall kann von der Inszenierung von Isaaks Auftritt keine Rede sein.
Die Inszenierung ist nie für den Saal, sondern für die TV-Zuschauer. Und da wirkte es insgesamt ziemlich rund. Mit einem Ticken besserer Stimme, hätten wir wohl noch besser abgeschnitten (was wir punktemäßig gegenüber 2024 ja schon taten.)
Wen interessiert denn, wen oder was die Leute im Saal sehen? Ich bin der Meinung, die Performance wurde unter den gegebenen Umständen (6-Personen-Regel) Party- bzw. Clubatmosphäre zu erzeugen, ganz gut umgesetzt. Kann da keinen Reinfall erkennen. Die gab es ja auch schon. Levina sei hier genannt in modischem grau in grau…
Was dann das “Perfect Life” darstellen sollte 😳
Mal sehen, was der SWR unter optischer Opulenz versteht. Wir werden es am 28. Februar sehen. Bin gespannt.
Es würde mich sehr für die aussichtsloseren Acts freuen,
wenn sie einen visuell starken Auftritt bekommen.
Und da habe ich wieder etwas Hoffnung für Laura Nahr.
Im Interview klang es ja so, als ob man noch keine
richtige Idee hat.
Ein anderer Act würde die Bühne sicher zu nutzen wissen.
Auf diesen Auftritt freue ich mich besonders.
Das Bild auf DWDL sieht schon mal nicht schlecht aus. Und 1.300 Zuschauer im Studio klingt auch vielversprechend solange es kein Sofa gibt.
Es sieht mal so aus auf den ersten Blick als wäre da kein Platz für ein Sofa 🙈 hoffe ich
Ich erlaube mir mal vorsichtige Zuversicht, dass der diesjährige VE ein oder vielleicht sogar anderthalb Schritte in die richtige Richtung sein könnte.
Ich tippe eher auf ein paar Zehenspitzen, die in die richtige Richtung zucken.
Ich ignoriere den Kommentator größtenteils, von daher ist mir Schorn mit den unschönen Haaren relativ egal, aber wichtigvwäre mir, dass hier nicht wieder ein Erbhof fũr Jahrzehnte entsteht. Also nächstes Jahr bitte jemand anderes.
Ermutigend finde ich dagegen, dass endlich mal von Senderseite darüber gesprochen wird, dass man gutes Staging braucht. Ich hoffe, das ist nicht nur Code für “Sarah bekommt ne teure Choreo,” sondern gilt für alle. In den Interviews klang das mit dem üblichen Authentizitätsgeschwafel ja noch anders.
Wird wohl leider drauf rauslaufen mit dem Erbhof , liebt ja Kontinuität beim ÖRR. 🙄
Der Anspruch ist richtig… exzellente Performances schon im deutschen Vorentscheid. Ich hoffe, dass sich der SWR professionelle Unterstützung dafür bei den 3-4 international erfolgreichen ESC Choreographen holt (der österreichische Kollege hat hoffentlich wegen der ESC Vorbereitungen keine Zeit). Auch wenn die Newcomer Acts bisher noch keine konkreten Vorstellungen von den Auftritten haben…
Bühne sieht ja schon mal gut aus.
Die Hoffnung stirbt zuletzt… 😉
Damit kann Consi seinen Traum in absehbarer Zukunft ESC-Kommentator zu werden wohl endgültig begraben.
Endlich ist der Weg frei für Philip Rostock.
Hehe. 😀
Constantin Hansa ! 😀
Mittlerweile finde ich aber den Radiomoderator bei Ö3 Martin Ziniel sowohl optisch als auch moderatorenmäßg um einiges besser als Philipp Rostock. 😀
Aber Philipp Hansa soll auf jeden Fall weiterhin das österreichische Juryvoting verkünden. 😀
Waas? Eine Abkehr von PH???!! TIMOOO! 😱
Thorsten Schorn: erwartbar, gut und richtig. 👍
Erwartbar ja, die anderen zwei na ja…
Das Studio und die Bühne gefällt mir richtig gut 😍
Jetzt hoffe ich noch auf gute Inszenierungen darauf
Bin vorsichtig optimistisch! 🙂 Es wäre schön, mal sich nicht für einen deutschen VE schämen zu müssen. wavvyboi GO!
Ja dieses Jahr kann man das ev wieder gucken, zumal Schöneberger ja dieses Jahr wieder neutralisiert ist , da sie co-Moderation hat.
Auf Hazel freue ich mich besonders! Da ist dann Barbara erträglicher (hoffentlich)!
Schöneberger war letztes Jahr eigentlich schwer in Ordnung. Aber Sie als Alleinunterhalterin, wie die Jahre zuvor, war halt eher schwierig….
Das ist dann wohl beides, Pest und Cholera, jeweils in Form von Frau S. und Herr Sch. Erstere halte ich für inzwischen unerträglich und Letzteren für einen würdigen Nachfolger von Herr U., der am Ende seiner Amtszeit auch nicht gerade glänzte. Herr Sch. muß noch lernen, nicht in die Lieder zu quatschen.
Ich werde wohl nebenbei bügeln und zwischen den Liedern den Ton ausstellen; gerade beim VE wird das notwendig sein.
Einzig der Import aus der Schweiz verspricht etwas Opulenz, um bei diesem Wort zu bleiben.
Nicht den Ton zwischen den Liedern ausstellen… sonst können wir anschließend ja keine qualifizierte Meinung von dir lesen.
Qualifiziert? Das wäre neu.
Das war Ironie. 😶
Der Schorn ist supi als Kommentator.
Und ein deutsches Finale mal ein wenig größer als in nem Kabuff wäre auch nicht verkehrt. Das mit den Inszenierungen wurde für eine VE ja auch vom NDR immer wieder versprochen. Da bin ich mal vorsichtig…
Großen Worten werden hoffentlich große Taten folgen!
Die Bühne sieht schonmal top aus!
Nachdem der SWR vor der Bekanntgabe der Acts angekündigt hatte, dass bei der Auswahl der Beiträge ganz neue Maßstäbe angelegt würden, dann aber ein so enttäuschendes Teilnehmerfeld zustande gekommen ist, lasse ich mich erst mal nicht davon beeindrucken.
Wieso? Ist doch super… 😅
OT: Erste Medaille für Deutschland!! Emma Aicher holt Silber in der Abfahrt. 🥈😁
https://www.eurosport.de/ski-alpin/olympia-mailand-cortina/2026/emma-aicher-holt-silber-bei-sieg-von-breezy-johnson-lindsey-vonn-stuerzt-bereits-nach-13-fahrsekunden_sto23268041/story.shtml
Leider völlig überschattet diese Nachricht. Wobei ich mich gefragt hab, wie die Vonn das mit nem frischen Kreuzbandriss machen will.
Manchmal ist der Ehrgeiz einfach größer als die Vernunft.
Neues zu Frau Vonn:
https://www.t-online.de/sport/olympia/id_101120352/olympia-2026-diagnose-bei-lindsey-vonn-ist-da.html
Ihre aktive Laufbahn ist damit auch beendet.
Da wäre ich mir nicht so sicher.
Ergänzung zu Vonn. Unabhängig ob das noch sinnvoll ist, würde ich der Vonn glatt zutrauen, das sie nach vollständiger Genesung, in der nächsten Saison zurückkommen möchte und dann bald wieder trainiert. Vielleicht ist Olympia 2030 eine Option für sie. Zutrauen würde ich es ihr. Ob es sinnvoll ist, ist ne andere Sache.
Nach Aussage ihres Vaters ist das Ende der sportlichen Laufbahn die beste Lösung:
https://www.sportschau.de/olympia/olympia-im-liveblog-deutsche-eishockey-frauen-verpassen-vorzeitigen-viertelfinal-einzug,olympia-mailand-cortina-liveblog-bunt-witzig-skurril-informativ-olympia-erleben-100.html
Nach Meinung ihres Vaters sollte Skirennfahrerin Lindsey Vonn ihre Laufbahn nach dem Horror-Sturz in der Olympia-Abfahrt endgültig beenden. „Sie ist 41 Jahre alt, und das ist das Ende ihrer Karriere“, sagte Alan Kildow der Nachrichtenagentur AP. „Solange ich da noch ein Wörtchen mitzureden habe, wird Lindsey Vonn keine Skirennen mehr fahren.“
Mal ehrlich, so sehr ich hoffe das die Vonn keine Verletzung davon getragen hat, die sich nachhaltig auf ihr Leben nach dem Skisport auswirken wird, so sehr muss ich sagen, das es verantwortungslos war, mit einem Kreuzbandriss zu starten. Kaum ein Skifahrer macht sowas. Da hätte man die Athletin vor sich selbst schützen müssen. Ich weiß ja nicht, wie sehr der Kreuzbandriss auf ihren Sturz eine Auswirkung hatte. Aber sie ist selbst schuld, wenn sie mit einem Kreuzbandriss an den Start geht. Mir war das auch zu viel Theater über die Vonn. Auch jetzt zieht sich die ganze mediale Aufmerksamkeit nur auf die Vonn, anstatt auf die Medaillengewinner, die das natürlich eher verdient haben. Ich war überrascht über die Silbermedaille von der Aicher. Tolle Überraschung. Auch die Bronzemedaille im Biathlon hat mich positiv überrascht. Und die 1. Goldmedaille durch die Rodler war auch toll, wenn auch weniger überraschend.
Aus deutscher Sicht war es ein tolles Rennen. Die Vonn ist selbst schuld. Wenn sie mit einem Kreuzbandriss ins Rennen geht. Ich wünsche ihr natürlich das sie wieder komplett gesund wird und für ihr Leben nach dem Skisport alles gute. Ich bin mir sicher, aus diesem Drama wird ein Film gemacht. Das schreit ja nach Hollywood.
Dazu Bronze in der Mixedstaffel im Biathlon
Zu Schorn: nur gut & richtig so – freue mich
Zum VE: Die Einsicht, dass die Inszenierung größeren Anteil haben sollte, ist gut & löblich. Das Bühnenkonzeptbild sieht auch erstmal klasse aus. Ich fühle mich nur etwas an das Schulte-Jahr erinnert, als man auch die Bühne aus Lissabon in klein nachbauen wollte und es am Ende eher mikrig wirkte. War zwar damals etwas anders, weil es ein ESC-Jahr ohne LED-Screen-Einsatz war – dennoch war es etwas underwhelming… (umso größer die Aufholjagd nach den eher niedrigeren Erwartungen 🙂 ).
Man wundert sich etwas, da man in den ESC kompakt LIVEs noch eher weniger Inszenierungsengagement herausgehört hat. Aber ich möchte den DWDL-Artikel erstmal als gutes Omen nehmen.
Bis man die tatsächlichen Auftritte im TV gesehen habe finde ich jegliche Aussagen oder Spekulationen zu den Performances bedeutungslos. Zu oft wurden spektakuläre und oder grundsätzlich wettbewerbstaugliche Inszenierungen versprochen, die dann nicht geliefert wurden. Und rein „authentische“ Performances klingen bei der Songauswahl schon mal nicht vielversprechend…
In den Halbfinalshows war Schorn im letzten Jahr gut, im Finale nicht so. Ich wäre schon schön, wenn der Kommentator nicht dauernd ausgetauscht wird, damit Routine entsteht.
Ansonsten, das ist einmal eine moderne Bühne.
Der Kommentator wurde vorher Jahrzehnte nicht ausgetauscht.
Das Austauschen führen wir bittschön auch nicht ein.
So alle 5 Jahre wäre es schön, wenn man einen anderen Kommentator oder Kommentatorin für den ESC holen würde. Der Schorn ist zwar jetzt nicht schlecht, aber nicht auch so herausragend, das ich ihn für die nächsten 26 Jahre bräuchte. Ab 2029 kann gerne ein anderer oder eine andere übernehmen. Wenn es da noch einen ESC gibt.
Jeder neuer Kommentator bräuchte zwei, drei Jahre, um Routine zu finden, da wären 5 Jahre zu wenig.
Ich mag Thorsten Schorn. Ich fand er hat das bisher ordentlich gemacht. Sein Fragen beim Interview nach dem letzten ESC waren unglücklich und teilweise unnötig gestellt. Da gibt es Verbesserungspotential, aber als Kommentator war er meiner Meinung auf einem ähnlichen Level wie Peter Urban.
Zum Vorentscheid:
Das Bild der Bühne bei DWDL sieht sehr vielversprechend aus. Die Ankündigung zu den Inszenierungen klingt auch erstmal gut, aber das Wort „Opulenz“ macht mir auch ein bisschen Angst. Ich sehe schon die Trompeten von James Newman vor mir 😅
Wenn die Öffentlich-Rechtlichen von „optischer Opulenz“ sprechen, ahne ich nichts gutes…
Das Problem bei den meisten Inszenierungen der deutschen Beiträge, ist ja nicht mangelnde „Opulenz“, sondern einfach das Fehlen eines schlüssigen Gesamtkonzepts. Nicht jeder Song braucht Tänzer, Windmaschine und Pyro, um live zu wirken.
Dass Thorsten Schorn wieder kommentiert finde ich super.Ich mag ihn sehr.
Was uns dann beim deutschen Finale erwartet, da lasse ich mich gerne überraschen.
Hat man schon irgendwo gehört das Marvin dietmann hilft bei den Inszenierungen ?
Ich denke hier sollte man noch nicht den Stab brechen über das deutsche Finale. Wo kommen wir denn her? 2021…🙈…dann diese ganz furchtbare Vorentscheidung von 2022…und 2023 nur etwas besser…seitdem sehe ich schon ( zwar sehr laaaangsssame ) Entwicklungen in die richtige Richtung.
Und Thorsten Schorn. Ich finde er macht das gut. Er hat eine super Stimme für eine Moderation. Auch wenn nicht jeder Spruch sitzt…sehr angenehm…
Die VE 2022 war eine Schande für die ARD. Künstler die ihren Text vergessen, keine Übersetzung beim Interview mit Jamala. Couchgäste die vom eigentlichen Thema null Ahnung hatten und auch gar nicht wussten was sie da eigentlich sollten. Das sowas über den Äther ging war einfach nur peinlich. 2023 war ein Quantensprung im Vergleich zu 2022. Thorsten Schorn ist ein guter Kommentator. Ich muss ihn aber jetzt nicht 26 Jahre haben. Man könnte ja dann alle 5 Jahre wechseln.
„Optische Opulenz“ klingt erstmal nicht verkehrt. Wir können im Vorentscheid ruhig mal etwas auf die Kacke hauen, wenn es zum Beitrag passt. Noch besser wäre es natürlich, wenn sich zur optischen Opulenz auch etwas Kreativität gesellen würde. Daran hapert es mMn am meisten.
Off-Topic:
Falls hier schon darüber berichtet wurde, Sorry!
Die Internationale Jury in Griechenland soll aus Juroren aus diesen Ländern bestehen:
https://eurovisionfun.com/en/2026/02/greece-the-countries-that-will-participate-in-the-international-jury-of-sing-for-greece-2026/
Interessant! Weiß man auch schon, wer in diesen Jurys sein wird oder ist das noch geheim?
Zu den Namen der Juroren habe ich noch nichts gefunden, aber vielleicht kommt die Info noch, vielleicht aber auch erst in den Shows oder danach. 🙂
Ok, dann warten wir mal ab. Ist ja gar auch nicht mehr so lang hin
Wundert mich das kein Juror aus Zypern kommt.
„Wie findest Du es, dass Thorsten Schorn erneut die Rolle des deutschen ESC-Kommentators übernimmt?“
Klar, warum nicht?🙂
Was nützt optische Opulenz wenn die musikalische Opulenz fehlt? Da traue ich schon eher der Formulierung „eine Idee erkennbar“. Das passt wieder mehr zu den bisherigen Erfahrungen mit dem deutschen Vorentscheid.
Optische Opulenz:
Barbara Schöneberger trägt das auffälligste Kleid ever.
Man kann ja viel an der Chefsache 2025 kritisieren, aber was mir sofort angenehm auffiel waren Ausleuchtung und die Farben. Es hatte so einen intimen, warmen, fast schon gemütlichen Touch. Zumindest kam das für mich am TV so rüber. Es muss auch nicht immer höher, weiter, schneller sein. Stimmig sollte es sein und darf nicht kalt rüber kommen.
Ich hoffe auf einen schönen, kurzweiligen Vorentscheid.
Stimmt! Ich fand 2022-2024 irgendwie merkwürdig. Bühne, Belichtung, etc. war da nicht so toll.
Ja Hauptsache die Schwafelberger kann wieder über ihre Klamotte quatschen. Die Kandidaten stören da nur.
Thorsten Schorn. Warum? Es kommt einfach keine Freude bei seinen Moderationen auf. Es handelt sich halt nicht um um ne Stylingshow, von der man hunderte im Jahr abmoderiert. Man muss für den ESC brennen. Das erlebe ich bei ihm nicht. Unangenehm und eine Fehlbesetzung.
Warum muss ein Kommentator für die Sache brennen? Er soll sachlich und unterhaltsam sein, möglichst neutral. Peter Urban hat den ESC gern kommentiert, gebrannt dafür hat er absolut nicht… und ist trotzdem Mr. ESC geworden.
Peter hat vielleicht nicht komplett für den ESC aber dafür für die Musik gebrannt. Bei Thorsten Schorn hat man manchmal das Gefühl, er ist komplett ahnungslos, was die Musik betrifft. Aber, du hast recht, kein Grund den Mann vom Feld zu nehmen. Vielleicht quatscht er nicht mehr in die Titel rein. Das wäre schon mal eine gute Idee!
Auch wenn ich viel über die Auswahl der Songs im Vorendscheid gemeckert habe, muss ich sagen, dass das nun wirklich gute Neuigkeiten sind. Die Bühne sieht super aus, genauso finde ich den Fokus auf die Inszinierung gut! Wenn man dann im nächsten Jahr das Auswahlverfahren ein wenig anpasst, bin ich guter Dinge.
Aber bitte: Keine Wildcards, kein Superfinale, keine Radiojuries mehr. Auf diese Ideen darf der SWR nicht kommen. Ich hoffe das Superfinale in diesem Jahr bleibt ein einmaliger Ausrutscher!
Und zu Thorsten Schorn: Ich mag ihn, die Kritik mag berechtigt sein, aber ich fand die letzten beiden Jahre angenehm!
Er darf gerne weitermachen.
Da wollte ich nochmal loswerden,
da ihn manche wohl nicht so gut finden.
Heute BILD-Zeitung:
https://m.bild.de/unterhaltung/stars-und-leute/esc-hoffnung-molly-sue-25-meine-krankheiten-machen-mein-leben-zum-kampf-6985f4e5a98670650cfa1e98
Auf jeden Fall eine coole Sache, dass auch andere DDF-Teilnehmer als Sarah Engels einen Artikel gewidmet bekommen. Ich frage mich, ob jetzt alle paar Tage auf dem Weg zum Vorentscheid ein solcher Artikel über die anderen Teilnehmer veröffentlicht wird.
Das Narrativ scheint aber klar zu sein: Sarah Engels ist in der Pole-Position und diejenige, an der es vorbeizukommen gilt.
Zu Molly Sue: Es ist auf jeden Fall legitim und auch ihr gutes Recht, so offen mit ihrer Krankheitsgeschichte umzugehen. Ist ja auch das Thema ihres Songs. Es ist aber schwer einzuschätzen, wie die Zuschauer mit so einem schweren Thema umgehen werden. Vielleicht wird man denken, dass es zu deprimierend sei und nicht in den fröhlichen und ausgelassenen Rahmen passt. Vielleicht werden zynische Stimmen es ihr negativ als „Mitleidstour“ auslegen.
Am Ende sollte sowieso immer die Musik im Vordergrund stehen.
Hab da keine Bedenken. Wenn Sarah Engels von Betrug in einer Beziehung singt, und wenn wavvyboi den Hass auf non-binäre Menschen zum Thema nacht, warum sollte man dann nicht auch über Krankheit als Tabuthema singen, wenn das Lied das musikalisch wiedergibt, unabhängig vom Text, und die Person weiß, wovon sie singt?
Es gibt irgendwie solche und solche Themen. Es ist schwer zu erklären.
Klemen hat nach meiner Erinnerung auch Kritik bekommen für sein Lied „How Much Time Do We Have Left?“, in der es um die Krebserkrankung seiner Frau ging. Vielleicht lag das in dem Fall aber daran, dass das Lied selbst uninspiriert war und der Text zu direkt war anstatt Dinge der Vorstellungskraft zu überlassen.
Die bloße Präsenz der Ukraine war für viele auch eher eine Belastung, so mein persönlicher Eindruck vom letzten Jahr (auf Twitter insb.).
Louane hat mit ihrem Lied, wo sie den Verlust und die Sehnsucht nach ihrer verstorbenen Mutter verarbeitet, auch Teile des Publikums entfremdet. Michael Schulte hatte allerdings mit ähnlichem Thema beachtlichen Erfolg.
Vielleicht kommt es drauf an, wie so ein schweres Thema verpackt wird und wie man mit der Schwermütigkeit umgeht, die ein solches Lied zwangsweise umgibt. Das Medium ist die Botschaft, sagt man ja. Dem Snippet nach zu urteilen ist „Optimist“ aber denke ich eine ganz schöne und kraftvolle Ballade, jedenfalls nahbarer als Klemen und Louane.
Bei Musik geht es oft darum, Menschen emotional zu berühren, abzuholen und mitzunehmen. Das kann auch für die Betroffenen tröstend sein. Es ist ein Wagnis, keine Frage, aber wenn es klappt, dann ist umso mehr gewonnen. Und da red ich nicht von ESC-Punkten, sondern vom Gewinn für die Gesellschaft, dadurch, Sichtbarkeit zu erzeugen und den Leuten eine Stimme zu geben, die sonst nicht gehört werden. Das ist doch eines der Kernthemen brim ESC.
Ein Wagnis ist es wirklich, aber damit schonmal interessanter und mutiger als fast alle anderen Songs im Vorentscheid, die eher auf Nummer sicher gehen. Ich persönlich finde es toll und inspirierend, dass ein Beitrag dabei ist, der sich den Möglichkeiten über die Musik hinaus bewusst ist, die der ESC als Plattform haben kann. Wavvyboi ebenfalls. Das hat mir von Deutschland etwas gefehlt in den letzten Jahren. Und das ist wirklich manchmal wichtiger, als Punkte zu holen.
Bezüglich der Wertung sind mir noch ein paar Kleinigkeiten aufgefallen. Kann es sein, dass die Anzahl der Acts auch etwas mit dem 12 Punkte Schema zu tun hat? Damit kein Act 0 Punkte bekommt kann man maximal 10 Acts aufstellen. Vielleicht kam diese Frage schon mal auf. Jedenfalls würde es mich nicht wundern wenn das ein Grund wäre warum nicht mehr Acts aufgestellt werden. („man möchte nicht, dass sich jemand gedemütigt fühlt“)
Der 2. Punkt ist das Superfinale. Es hat Vor- und Nachteile. Aber mal folgender Gedankengang. Der Act, der von der Jury nur 7 Punkte erhält hat sowieso keine Chance zu gewinnen. So gesehen ist die Zuspitzung auf ein Superfinale in dem die Televoter nur 3 zur Auswahl haben eine richtige Idee. Der Gedanke, den Raab letztes Jahr geäußert hat, dass es auch für die Jury Entscheidungen wichtig ist, einen Act live in der Show zu sehen und danach zu voten ist für mich absolut schlüssig und hilft die Transparenz zu erhöhen. Sonst könnte man ja gleich eine Show mit 3 Acts machen, die vorher durch Jurys ausgefiltert wurden.
Das einzige was bleibt ist eine Unzufriedenheit bei den Anhängern, deren Favoriten in der Show durch die Jurys ausgefiltert wurden ohne dass das Televoting Einfluss nehmen konnte.
Aber der Prozess an sich ist meiner Ansicht nach durch und durch logisch.
Ergänzend : man verschwendet beim Superfinale keine Televoting Stimmen an Acts, die sowieso nicht gewinnen können.
Nochmal ergänzend : es besteht natürlich eine Beeinflussung des Publikums durch die vorangegangenen Juryvotings.
Ich fand ihn ganz gut. Also soll er weitermachen.
Ich habe kein Problem mit Thorsten SChorn als Kommentator und bin auf die Visuelle Umsetzung der Songs gespannt.
Gesamtpaket aus Act, Song und Inszenierung. Ja ist es denn wahr! Wir habens 10 Jahre nach allen anderen auch verstanden!
Optische Opulenz und authentisch müssen sich nicht widersprechen. Das Wichtigste wäre mit mehr und besseren Kameras zu arbeiten. Wenn man eine Steadicam zur Verfügung hat, dann kann man ganz nah den Künstlern folgen, muss ja nicht gleich so wackeln wie in der Ukraine. Dann schon im VE ein Lichtkonzept für jeden Auftritt und man braucht keine große Dekoration.
Ich finde er hat seine Sache bisher ganz gut gemacht. Wer es besser machen kann, der soll sich bei der ARD als Kommentator bewerben.
Muss der wieder sein?? Da fand ich ja Tim Frühling besser.Olli Schulz oder Sträter 😄 wären mal lustig
Marcel Stober wäre bestimmt auch ein toller Kandidat für den Kommentator gewesen. Aber was nicht ist kann ja noch werden.
Sollte die Bühne wie auf dem Bild im DWDL-Artikel gestaltet sein, gefällt sie mir schon einmal. Dass Thorsten Schorn wieder kommentieren darf, finde ich persönlich super. Ihn verbinde ich für immer mit seiner Anmoderation der Live-Folge der „Lindenstraße“ anlässlich des 30-jährigen Serienjubiläums.
Das ganze Interview 🙂
https://www.dwdl.de/interviews/105444/einige_warten_vielleicht_sogar_schon_darauf_dass_wir_scheitern/
Sorry aber mir hat Thorsten Schorn letztes jahr einfach zu viel Kommentiert, ein bisschen ist ja gut. Aber er hat ja so ziemlich alles Kommentiert was meiner meinung nach Total die Atmosphäre zerstört hat.
Lieber SWR, alles schön und gut. Bisher kann keiner der potenziellen deutschen Vertreter die Buchmacher irgendwie von Deutschland überzeugen. Im Gegenteil, wir sind aktuell auf 25 gesunken.
Frage mich, von welcher Qualität der Rest der Songs war, dass diese 9 ausgewählt wurden. Oder waren die Kriterien falsch definiert? 😉
OT:
Der aktuelle Stand bei der Wahl der schönsten deutschen ESC-Songs aus 70 Jahren, der am 28.2. gekürt werden soll, ist bis jetzt (09.02/15:00 Uhr):
Mal gucken, ob sich da noch was verschiebt. Die Chancen, das A&T am 28. irgendwie mitwirken, steigt durch den Zwischenstand jedenfalls. Lena ist ja nicht mehr erreichbar.
Wie J. Freizeit schon in einem Post geschrieben hat:
„Das ist nicht der aktuelle Zwischenstand vom Voting bei Eurovision.de, sondern das Ergebnis ihrer Umfrage bei Instagram.“
Alles klar, danke für die Korrektur.
Ich freue mich das Thorsten Schorn wieder kommentiert. Für mich ist er ein sehr würdiger Nachfolger von Peter Urban.
Das Interview mit Bratzler ist tatsächlich ganz interessant.
Etwa 400 Songs wurden eingereicht, die im ersten Schritt auf 60 reduziert wurden, welche dann in die Marktforschung gingen.