
Der Deutsche Florian Wieder (Aufmacherbild vor der ESC-Bühne 2015) ist auch beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien für das Design der Bühne verantwortlich. Damit ist er bereits zum neunten Mal der kreative Kopf hinter einer ESC-Bühne. Wie die österreichische Kleine Zeitung weiter meldet, ist für die Bühne in Wien im nächsten Jahr „ein markanter Rahmen bzw. Grundriss“ vorgesehen. Außerdem soll das ORF Radio-Symphonieorchester darauf Platz finden.
Die in österreichischen ESC-Belangen gewöhnlich sehr gut informierte Kleine Zeitung meldet heute, dass es längt feststünde, dass Florian Wieder auch für den ESC im nächsten Jahr die Bühne entwickeln werde. Auch wenn es vom ausrichtenden Sender ORF noch nicht offiziell bestätigt sei, so wäre das klar und man soll sich offenbar auch schon „mitten im Arbeitsprozess für die Bühnenentwürfe“ befinden.
Offenbar hat der ORF Wieder mit einem einigermaßen konkreten Briefing beauftragt: So soll „dem Vernehmen nach ein markanter Rahmen bzw. Grundriss auf der Wunschliste stehen, der schon durch die Form eine Geschichte erzählt.“ Darüber hinaus soll es Platz für das ORF Radio-Symphonieorchester (RSO) geben. Letzteres muss dabei nicht bedeuten, dass sich dieses ständig darauf befindet. Beim ESC 2015 war es etwa so, dass es während der Eröffnungsnummer des Finales (siehe Video unten) auf der Bühne aufgebaut war.
Einen markanten Bühnenrahmen gab es auch beim ESC 2015. Er bestand aus 1288 Stelen, deren Enden, die vom Publikum gesehen werden konnten, mit Licht in unterschiedlichen Farben bespielt werden konnten (Aufmacherbild). Insgesamt hatte der Rahmen die harmonisch-weiche, ovale Form eines Auges. Die Inszenierungen der Auftritte fanden in diesem Rahmen statt. Gleichzeitig konnte das Auge über die Farbgestaltung in die Dramaturgie eingebaut werden.
Florian Wieder ist – nicht nur – in Sachen ESC-Bühne mittlerweile ein alter Bekannter. Der Experte kam zum ersten Mal 2011 in Düsseldorf beim ESC zum Einsatz. Dort gestaltete er nicht nur die große runde Bühne mit einem Satelliten, sondern integrierte erstmals auch den Green Room in der Veranstaltungshalle.
Anschließend war er für die ESC-Bühnen 2012 in Baku, 2015 in Wien, 2017 in Kiew, 2018 in Lissabon, 2019 in Tel Aviv, 2021 in Rotterdam sowie letztes Jahr in Basel verantwortlich. Häufig versucht Wieder die geografischen oder kulturellen Besonderheiten des ausrichtenden Landes in den Bühnenentwurf einfließen zu lassen. So war die Bühne beim ESC in Tel Aviv in Anlehnung an den Davidstern sechseckig und beim ESC in Rotterdam gab es Assoziationen zu Kanälen und Brücken.
In Basel setzte Wieder bei seinem Bühnenentwurf zum einen auf die Schweizer Bergwelt (Foto unten). Zum anderen musste er einen überdimensionaler Rahmen mitten in der Halle in die Bühne integrieren. Dieser war notwendig, um die schweren Deckenaufhängungen für die Show realisieren zu können. Wieder machte aus der Not eine Tugend und schaffte ein eindrucksvolles, innovatives Bühnenbild, dass 360 Grad bespielt wurde.

Wann genau mit offiziellen Informationen vom ORF zur Bühne in Wien zu rechnen ist, steht nicht fest. Im letzten Jahr teilte das Schweizer Fernsehen diese Mitte Dezember. Dabei gab es dann auch umfangreiche Infos zum Designansatz sowie verschiedene Visualisierungen davon.
Wie findest Du es, dass Florian Wieder nun bereits zum neunten Mal eine ESC-Bühne entwickeln darf? Welche Erwartungen hast Du an den Entwurf für Wien? Welche Besonderheiten Österreichs könnte er dort aufnehmen und wie das Orchester integrieren? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Super und bin auf das Ergebnis gespannt, wie das Ganze aussieht! Florian Wieder macht es wieder!
Immer wieder der Florian Wieder. Schlingel. 🫣🫣🫣
Florian Wieder war klar gesetzt. Er macht ja auch andere Designs für den ORF wie z.B. das Sportstudio. Ich freue mich schon auf sein ESC-Bühnendesign. 😊
„Welche Erwartungen hast Du an den Entwurf für Wien? Welche Besonderheiten Österreichs könnte er dort aufnehmen und wie das Orchester integrieren?“
Ich vermute schon fast, dass das Bühnendesign entweder einen Ansatz von Schloss Schönbrunn oder einem Saal der Wiener Staatsoper darstellt.
Die Integration des ORF Radio-Symphonieorchester finde ich eine tolle Sache. Das hat irgendwie einen Festival di Sanremo Style oder um einen Österreich-Bezug herzustellen, ein weiterer Hinweis auf die Visualität der Wiener Staatsoper bzw. das Schloss Schönbrunn. 😀
Das könnte dann eher schemenhaft dargestellt werden, zum Beispiel eine Art Bühnenvorhang, der sich zur Seite öffnen und schleßen lässt.Schloss Schönbrunn kann ich mir weniger vorstellen.
Das mit Staatsoper war meine erste Befürchtung, bitte nicht noch mal Mozart, den hatten wir schon.
Wenn der ESC tatsächlich wieder zum Orchester zurückkehren würde, wäre das für mich ein Rückschritt. Weil damit gewisse Musikstile ausgeschlossen werden würden, die mit einem Orchester nur sehr schwer auf die Bühne zu bringen sind. Ich will kein Orchester mehr, das ist mir zu altbacken und antiquiert.
Also ich kann NULL erkennen, dass die Vorentscheide z.B. in Italien oder Albanien altbacken und antiquiert sind. Ebensowenig ist dort irgendeine Musik ausgeschlossen – man muss das Orchester ja nicht zwingend und für alles verwenden (das steht ja auch überhaupt nicht zur Debatte). Es wäre toll, AUCH diese großartige Darbietungsform verfügbar zu haben. Und wer sie nicht nutzen will, lässt es halt. Sehe das Problem nicht, nur Möglichkeiten 🇪🇺🎶
Kein Mensch hat auch nur ansatzweise behauptet, dass beim ESC wieder ein Orchester eingeführt werden sollte.
Ich könnte mir vorstellen das es den Künstler:Innen / them, They oder was auch immer freigestellt ist das Orchester zu nutzen.
Es gibt in jedem Jahr durchaus Songs wo das passen würde.
Dir ist aber schon klar, dass in einem modernen Orchester auch ein paar Keyboards/Synthesizers mit modernen Klängen Platz haben? 😀 Am besten guckst du mal das hier (das ist Marin Alsop, aktuell die Chefdirigentin des ORF Orchesters) und sag noch mal, dass moderne Stile ausgeschloßen werden 😀
John Adams: Fearful Symmetries | Marin Alsop | NDR Elbphilharmonie Orchester
Letztlich ist ein ganze Orchester überflüssig, da mit moderner Aufnahmetechnik auch leise Instrumente hörbar gemacht werden können, und man nicht immer 4 Geigen braucht um eine Trompete zu übertönen. Im Konzertsaal hat das noch seinen Sinn, wenn man das wirklich alles unpluged macht.
Letztlich sind Live-Stimmen auf der Bühne überflüssig, da mit „moderner“ Aufnahmetechnik auch leise Stimmen hörbar gemacht werden können…. 😉😅
Das Symphonieorchester?! 😍🤩😍🤩
Lieber ORF, bitte so oft und solange wie nur irgendwie möglich! 🎻🪈🎺
Ihr Klassik Banausen werdet es nicht wissen, aber das ORF Symphonieorchester war dieses Jahr für einen Grammy nominiert! 👏🏻👏🏻👏🏻
Das Orchester gefällt mir auch sehr gut! 🤩 Ich nehme mal an, es wird nicht dauerhaft zum Einsatz kommen, aber punktuell. ☺️
Ja, das vermute ich auch. Aber je mehr desto besser! 😁😊😉🎼🎻👍🏻
Für dich (und alle anderen.)
Ich habe nicht behauptet das das Orchester vom ORF schlecht sei, nur das ein Orchester zu dem heutigen ESC nicht mehr passt. Und dabei bleibe ich. Rockmusik mit Orchester auf die Bühne zu bringen stelle ich mir zumindest sehr schwierig vor oder auch elektronische Musik.
Dass Florian Wieder die Bühne konzipieren wird, war spätestens klar, als der ORF bestätigte, dass es dazu keine Ausschreibung geben wird.
Die Vorgabe mit dem Rahmen finde ich vielversprechend. Ich fand die Bühnen der letzten Jahre zwar gut aber ziemlich austauschbar. Basel war besser wegen der Berge und des Rahmens. Ich hoffe, dass es in Wien wieder eine markante Bühne geben wird, die in Erinnerung bleibt, auch wenn sie dann nicht allen gefallen wird. Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass das Herz eine dominante Rolle im Bühnendesign einnehmen wird. Dass das Orchester wieder dabei sein wird, ist jetzt auch keine große Überraschung. Ich denke, es könnte einen Pausenact ala Camo & Krooked mit den Wiener Symphonikern geben.
Kann mir da gut vorstellen, dass die Intervall-Acts, welche wahrscheinlich ehemalige ESC-Teilnehmern (m/w/d) mit ihren Songs sind, eine Symphnie-Version sind, begleitet vom ORF Radio-Symphonieorchester.
Das kann gut sein, aber ich glaube nicht, dass es so wie in Basel sein wird mit ausschließlich Pausenacts mit ESC-Bezug. Ich rechne schon sehr stark damit, dass es einen großen Act gibt mit österreichischen Künstlern ohne ESC-Bezug.
Meine Wunsch ist da definitiv:
Songs von Falco und Opernausschnitte von Mozart müssen Bestandteil der ESC-Intervallacts werden. 😀
Soweit ich informiert bin, soll es ehemalige ESC-Acts auf der Bühne geben.
Wichtig ist erstmak, dass die Bühne auch funktioniert. Da gab es dieses jahrzehnt schon einen schweren Fail.
Ein Rahmen um die Bühne sollte die Inszenierungen einfacher machen, aber vielleicht ist das Publikum dadurch nicht so dicht dran.
Ob es nun unbedingt ein Symphonieorchester braucht? Klingt für mich nach viel Aufwand und hätte ich auch 2015 schon nicht im Rahmen des ESC gebraucht. Für Orchestermusik frequentiere ich dann doch lieber den YT-Kanal vom HR-Symphonieorchester.
Florian Wieder hat meiner Meinung nach bisher sehr gute Arbeit geleistet. In Basel fand ich diesen Rahmen sehr störend. Aber da er anscheinend ja notwendig war, geb ich dafür Florian Wieder nicht die Schuld. Ich hoffe für dieses Jahr hat man vorher geprüft, ob die Hallendecke überhaupt schwere Lasten tragen kann. Da es 2015 funktioniert hat, bin ich aber optimistisch
Ich glaube. mit Rahmen ist eher etwas wie die Berge im Hintergrund gemeint. Der Rahmen in Basel ist ja aus einer Notwendigkeit heraus entstanden, die in Wien nicht gegeben ist.
Das stimmt. Ich wollte mich mit meinem Kommentar gar nicht darauf beziehen. Kam vielleicht falsch rüber. Die Idee jetzt für Wien finde ich eigentlich ganz spannend
70 Jahre Eurovision, ein Platz für ein Orchester, das bietet sich an für einen schönen Rückblick als Zwischen-Act, aber ob man schon soweit ist?
Es wäre das zehnte Mal, dass Herr Wieder die Bühne designt, nach 2011, 2012, 2015, 2017, 2018, 2019, 2021, 2024 und 2025
Der Schwedenexperte Douze Points hat die Stage aus Malmö 2024 in seinem Artikel vergessen. 🤓
In mancher Hinsicht will man den Malmöer Jahrgang 2024 auch am liebsten vergessen… 😉
Er hat auch 2014 gemacht. Man sollte schon Googlen.
Wenn ich an die im Artikel genannten Bühnen denke, habe ich sie sofort vor Augen. Die Bühnen aus anderen Jahren eigentlich nicht. Irgendwas scheint Florian Wieder richtig zu machen.
Geht mir genau umgekehrt … 🙃
Ich denke mir alljährlich, ob wirklich Florian Wieder der einzige ist, der es so richtig kann… und dass viele Gastgeberländer keine geeigneten Künstler haben? Ich bin Wieders Werken ja durchaus zufrieden und er hat es jedes Mal geschafft, eine stimmige Bühne zu schaffen, aber das ist so eine Sache, die mich wundert.
Zum anderen Aspekt: es könnte natürlich sein, dass man sich für das 70. Jubiläum etwas Besonderes hat einfallen lassen und dazu gehört ein Orchester, das die Wettbewerbsbeiträge nutzen können. Ich glaube es zwar kaum, aber es wäre ein netter Gedanke. Vermutlich wird es zu einigen Pausenfüllern genutzt und wer weiß, ob die dann auch live spielen.
Der Orchesterzwang wurde übrigens 1997 abgeschafft, zwei Jahre, bevor man es komplett gestrichen hat. Das hat durchaus funktioniert und klappt in einigen Ländern immer noch, allerdings kenne ich aus Albanien einige Beispiele, wo man Instrumente/Stimmen vom Band eingespielt hat.
Das wäre natürlich eine super Idee und wäre dem ORF vielleicht sogar zuzutrauen. Es wäre probentechnisch aber ein erheblicher Mehraufwand und kostenintensiv. Also deshalb kann ich mir das weniger vorstellen. Außerdem wäre es dann sinnvoll, schon jetzt zu kommunizieren, damit Songschreiber und Produzenten das mitdenken können.
Das klingt dahingehend positiv, als dass man sich schon mal Gedanken gemacht hat; Orchester wie 2015 finde ich auch gut und passt zu Wien.
Zum wieder-Wieder: es stimmt schon, dass seine Bühnen fast immer Elemente hatten, die man in Erinnerung behalten hat; die einzigen beiden, die vergessenswert waren, waren Baku und Kyiv, beide hatten ja im Vorfeld schon Probleme gehabt. Aber kann das wirklich niemand anderes außer der BBC? Italien war ja ein Fiasco.
Hi, geht es dir gut?? Muss heute zum Zahnarzt, habe nicht so wirklich Bock drauf aber muss ich wohl durch. 😅
Grr immer stressig selbst wenn die dann nichts machen müssen – viel Glück!
Ist dein Zahnarzt wenigstens attraktiv?? 😉
Meiner ist sehr nett, aber mein Typ wäre er jetzt nicht. 😅
https://www.zahnarzt-dirscherl.de/de/team
Ist sie durchaus aber nicht mein Typ 😜
Ach so, ich dachte du hättest einen Kerl der bei dir „bohren“ kann. 😉
Ne, war ne sehr gute Empfehlung einer Freundin. Allgemein würde ich davon abraten, sich mit seinen Ärzten oder Apothekern zu involvieren.
Hast negative Erfahrungen??
Ne, aber ist ja nur logisch, so haben die ja ggf keine Objektivität bei der Diagnose.
Oder sie untersuchen dich besonders gründlich. 😜
Wie findest Du es, dass Florian Wieder nun bereits zum neunten Mal eine ESC-Bühne entwickeln darf?
Ich hätte mir frischen Wind gewünscht, zumal seine Bühnen nicht die besten waren.
Welche Erwartungen hast Du an den Entwurf für Wien?
Auf gar keinen Fall wieder diesen total störenden Rahmen.
Welche Besonderheiten Österreichs könnte er dort aufnehmen und wie das Orchester integrieren?
Besonderheiten sind mir im Bezug auf Österreich keine bekannt.
Das Orchester darf gerne mit auf die Bühne.
Bei Österreich fallen mir Berge (hab’s dieses Jahr schon)“ und klassische Musik auf großer Bühne ein (gabs 2015 schon, dieses Jahr wohl auch wieder/siehe Orchester). Könnte man was mit einem Donau-Motiv machen?
Mir fällt da düstere Literatur ein: Bachmann, Bernhard, Jelinek etc.
Stellen auch guten Wein her die Österreicher. 🍷
Dass du in deiner Aufzählung meinen geliebten Ransmayr auslässt, geht doch wieder gegen mich… 😂 😉 😁 Also neben Musik und Literatur denke ich vor allem an Skifahren, Marillenknödel, Grünen Veltliner und Blaufränkisch. Ich hab seit 25 Jahren nicht mehr Silvester in Deutschland gefeiert, weil wir mit der Family immer über den Jahreswechsel in Österreich Skifahren – und es uns kulinarisch gut gehen lassen. Ich zähle mich daher zu einem großen Freund Österreichs 😇
Hatten wir nicht schon einmal besprochen, dass wir beide Ransmayrs Werk lieben? Der Herr versteckte sich unter etc. 🙂
Wir waren früher über Silvester immer in Südtirol, aber ich habe das Skifahren vor einigen Jahren aufgegeben.
Ich fände ja eine Zusammenarbeit mit den Wiener Festwochen gut. Und statt einer Unzahl eher semiprofessioneller Moderatoren wie Andi Knoll oder Conchita Wurst würde ich einzig und allein Birgit Minichmayr auf die Bühne stellen. Sie würde diese Rolle ganz bestimmt hervorragend spielen.
Bei deiner Aufzählung bezugnehmend der professionellen Moderatoren (m/w/d) hast du Philipp Hansa und Alice Tumler vergessen. 😀
Der semiprofessionellen
Ich bin empört. 😀
Genau und ehrlich gesagt: Ich will es auch gar nicht fassen. 😀
Birgit Minichmayr ist klasse!
Zum Thema „kann das denn sonst keiner?“ fällt mir die Pariser Olympia-Eröffnungsfeier ein. Das war zwar ein anderes Genre und Dimension, aber da waren offensichtlich viele auch in Bildern denkende kreative Köpfe dran. Vielleicht sollte die EBU da mal Kontakte aufbauen, es wird ja sicher alle mögliche Dokumentation über Köpfe und Orga geben.
Oh, die fand ich auch großartig! Aber nicht nur die Eröffnungsfeier. Die gesamten Spiele fand ich von Anfang bis Ende total gelungen. War ja hier auch mein Lieblingsblog 2024. 😀
Mais oui! 🫶🏻 💫 💗
Habe ich jetzt kein Problem mit. Meistens liefert er ja gute Arbeit. Seine letzte Wiener Bühne würde ich sogar „ikonisch“ nennen.
Natürlich haben wir mittlerweile aber auch gesehen: Es führen auch Wege an ihm vorbei. Wirklich in den Sand gesetzt haben es schließlich nur die Bühnendesigner von Turin.
Orchester klingt super 😍, auch wenn es wahrscheinlich ausschließlich zur Eröffnung und in dem einen oder anderen Intervallact genutzt wird. Aber es passt zu Wien🤩.
„Aber es passt zu Wien.“
Denke da eher an Kaffeehausmusik, Zitter oder Kammerorchester 🙂
Kann man ja auch noch mit einfließen lassen🙂.
Aber wenn ich so an die Wiener Philharmoniker denke, komme ich ins schwärmen😍.
Ich freue mich auf die Bühne und bin gespannt wie sie dieses mal, von Florian Wieder und seinem Team, in die Stadthalle integriert wird. Das mit dem Rahmen liest sich schon mal sehr interessant. Ich fand bisher alle ESC-Bühnen von Florian Wieder sehr gelungen!
Ich fände es ja cool wenn das Orchester die Postkarten untermalen würde.
Ja, das wäre eine tolle Idee.🙂
Hab solangsam den Eindruck dass der ORF einen ähnlichen ESC plant wie 2015 – ich sag nicht sie planen ein 2015 2.0 aber dass es einfach vom Charakter her ähnlich wird.
Und das fände ich klasse
Wie findest Du es, dass Florian Wieder nun bereits zum neunten Mal eine ESC-Bühne entwickeln darf?
Ich habe kein Problem damit.
Welche Erwartungen hast Du an den Entwurf für Wien? Welche Besonderheiten Österreichs könnte er dort aufnehmen und wie das Orchester integrieren?
„Ein markanter Rahmen bzw. Grundriss“ 🤔 Wollen Sie die Bühne von 1967 nachbauen? Oder wieder eine Besonderheit oder typisches Bild von Österreich reinbringen. Da fallen mir Berge, Schlösser, Skipisten und Berghütten ein. Vielleicht ist der bestimmte Grundriss auch das Eurovision Herz mit 70 Stufen?
Wegen dem Orchester: Vielleicht machen eine große Fläche damit das ORF Radio-Symphonie Orchester platz hat. Aber denke auch das das Orchester entweder im Opening oder als Intervall Act fungiert. Wer weiß, vielleicht haben sich EBU und ORF zum Jubiläum was besonderes mit dem Orchester vor? Stichwort vor 1998.
Aber bin gespannt wie die Bühne dann aussieht 🙂
Der Orchestergraben kann doch nur als Hindernis gemeint sein, um aufdringliche Fans und Aktivisten auf Distanz zu halten! 🙂
Für den Wettbewerb bedeutet Orchester erstmal nix, denn eigentlich wäre doch JJ als Interval der ideale Abnehmer.
„Der Ausschluss Israels beim 70. Jubiläums-Song-Contest in der Wiener Stadthalle rückt ein Stück näher. Denn die Europäische Rundfunkbehörde lässt ihre Mitglieder über eine Teilnahme oder eben einen Boykott des Landes geheim abstimmen.“
https://www.krone.at/3909233
Na endlich herrscht bald Klarheit.
Israel darf gerne wieder mitmachen, nach einer Pause… irgendwann in naher Zukunft hoffentlich.
Vielleicht zieht sich Kan nach diesem Beschluss für 2026 freiwillig zurück. Das wäre für alle Beteiligten die eleganteste Lösung.
Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker hat sich für eine Teilnahme Israels beim ESC im nächsten Jahr ausgesprochen:
https://www.kleinezeitung.at/kultur/medien/20134358/bundeskanzler-stocker-fuer-israels-teilnahme-beim-esc
Ursprünglich sollte im Dezember über die Teilnahme Israels am ESC abgestimmt werden, doch die EBU hat sich entschieden, das es bereits im November passiert:
https://www.derstandard.de/story/3000000289405/ebu-laesst-im-november-laender-ueber-israelische-esc-teilnahme-abstimmen
Hoffentlich entscheidet sich die Mehrheit FÜR die Teilnahme Israels!
Zählt dann eine einfache Mehrheit?
Das ist eine gute Frage. Die EBU hat insgesamt 68 Vollmitglieder und bei einer einfachen Mehrheit müßten mindestens 35 für den Verbleib Israels beim ESC stimmen.
Außerordentliche Entscheidungen benötigen meines Wissens nach eine Mehrheit von mindestens 75 % der Stimmen. Eine einfache Mehrheit reicht nicht aus.
War das nicht die Zweidrittelmehrheit? Dann müßten nämlich von den 68 Vollmitgliedern ganze 46 für den ESC-Verbleib Israels stimmen.
Ich glaube nicht dass alle Vollmitglieder abstimmen.
Andersherum wahrscheinlich; die 75 % Mehrheit müsste für den Ausschluss stimmen.
….
Ich denke, da wird es auch mehrere Stimmenhaltungen geben.
So weit ich da durchblicke, reicht eine einfache Mehrheit.
EBU hat dieses Thema vorverlegt, weil beim HoD-Treffen in HR klar wurde, dass es unmöglich ist, eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten zu finden.
Also KAN hat ein Statment rausgehauen, in dem es heißt, dass es laut EBU-SAtzung 75% Mehrheit geben muss.
Quelle: https://eurovisionworld.com/esc/israels-broadcaster-kan-issues-statement-ahead-of-ebus-extraordinary-vote
Meinetwegen. Da es hier um den ESC geht und nicht um den Mitgliedschaft der EBU, bin ich nicht so sicher wie KAN.
Jedenfalls zeigt dieses Statement, dass man in Israel auch nicht mehr so sicher ist wie bis vor einige Wochen.
Entschuldiging vorab für dieses OT:
EBU wird nicht in Dezember, sondern in November entscheiden (lassen) ob Israel in Wien dabei sein darf oder nicht.
Offizielle Quelle: Cornald Maas live bei Eva, Avrotros.
Es gibt einen Email von der EBU an den Anstalten mit entsprechenden Inhalt.
Seltsam. Seite aufgerufen, da stand Mattys Meldung noch nicht da, also doch eingetragen und erst jetzt sehe ich Mattys Eilmeldung.
Einer war noch schneller 🤓
Ist gut so 😉
In Italien rumort es auch. Man stelle sich vor mit Spanien und Italien fallen 2 Geldgeber aus.
Mehrere Anstalten brauchen Erlaubnis ihrer jeweiligen Regierung, bevor man sich äußert oder positioniert.
Aber wenn mehrere Sender die Erlaubnis ihrer Regierung brauchen, dann sind diese Sender offensichtlich nicht unabhängig.
Aber wer ist unabhängig wer ist abhängig? Ist die ARD und der ORF abhängig oder unabhängig? Ich denke, in Wahrheit gibt es da fast überall Grauschattierungen.
Natürlich mischt die Politik mit. Aber weder in Österreich noch in Deutschland ist man von der Regierung abhängig. Zumindest solange die Sender nicht mit Steuergeld finanziert werden.
Ich habe mal gehört dass in Österreich die Aufsichtsräte vom ORF zum Großteil von der Regierung bestellt werden.
Sehe ich differenzierter. Das Thema ist so heiß diskutiert und brisant bis explosiv, dass mehrere Anstalten Rückendeckung brauchen.
Beispiel NL: Avrotros positionierte sich, sofort gab es eine Reaktion in Namen der israelische Regierung. Das ist nicht unbeobachtet geblieben, deswegen sind manche Anstalten sehr vorsichtig (carefull).
Die Abstimmung ist ja angeblich geheim.
Sogar das ist heute unklar. Sie könnte geheim sein, sie könnte öffentlich sein.
Immerhin hat es der ORF in den Hauptnachrichten so verkündet.
Interpretation, vermute ich. Ohne zweite Quelle oder einen Text der EBU im Bild, der das bestätigt, bleibt es eine spekulative Einzelmeldung.
Naja, ich weiß nicht. Ich dachte der ORF ist da schon verlässlich und integriert keine Vermutungen in seine Nachrichtenbeiträge.
In letzter Zeit habe ich das Gefühl, das sobald ‚Israel‘ in einem Satz auftaucht, man sofort vergisst das Gehirn eingeschaltet zu lassen.
Heute gibt es nur die Entscheidung über die Teilnahme Israels abstimmen zu lassen und zwar in November. Nächste Woche folgen Details. Zumindest für die Anstalten/Sender, wobei ich mich frage wie schnell auch diese wieder in der Öffentlichkeit gelingen werden.
Na danke, du bist ja super freundlich.
Ist nicht persönlich gemeint, eher so generell. ORF z.B.
Ich bin so ermüdet vom Land und Krieg. Habe sehr unterschiedliche Kunden und das spüre ich.
Je nach Tag und Uhrzeit wird von mir erwartet, dass ich pro oder kontra Gaza, Israel, Araber, Muslime, Juden bin, aber ich kann nur Mitgefühl mit den Opfern zeigen und mehr nicht.
Nur weil ich der Vertrauensperson bin und das Personal sich deswegen mir anvertraut mit ihre Sorgen über die Bekannten oder Verwandten in der Region.
Hier der Originaltext.
„Given that the Union has never faced a divisive situation like this before, the Board agreed that this question merited a broader democratic basis for a decision, whereby all Members should be given a voice.
Consequently, the Board decided to organize an extraordinary session of the General Assembly that would take place online in early November for Members to vote on the question of participation in the Eurovision Song Contest 2026.“
Das Orchester darf gerne die ganze Show auf der Bühne bleiben
Warum liest man immer wieder sowas wie: „integrierte erstmals (2011) auch den Green Room in der Veranstaltungshalle“.
Das gab‘s doch schon 2003 in Riga?!
OT:
Das Israel Thema wird schon Anfang November entschieden:
https://www.inbella.com/1288986/israels-eurovision-future-to-be-decided-by-extraordinary-vote-in-november/
Ach, ich war zu langsam mit der Meldung. Hätte ich mir denken können
Besser zu langsam als nie am Ziel 😉
Du warst immer noch schneller als die Blogger
Die Blogger werden versuchen diesen Email der EBU zu bekommen.
So nebenbei ist der Namen der Vermittler öffentlich geworden: Petr Dvořák. Leider gab es wenig zu vermitteln, sondern viele einzelne Positionen, wobei jede Anstalt eine andere Sichtweise betonte. Fazit: man ist zerstritten wie noch nie zuvor.
Es gibt Neuigkeiten aus den Niederlanden:
https://eurovoix.com/2025/09/25/netherlands-10-songs-remain-in-contention-for-eurovision-2026/
Unwichtig, da du hoffst, dass Israel teilnimmt und in der Folge wird Avrotros/NPO nicht dabei sein.
Lurker, weiter oben, hat ja schon den Verweis zum Original E-Mail gegeben.
Und jetzt noch einen würdigen Artikel nach ESC-Kompakt-Standard daraus basteln. Übersetzen, kontrollieren, usw …
Der für den ESC zuständige israelische Fernsehsender KAN hat nun direkt auf das Vorhaben der EBU, die Abstimmung auf November vorzuverlegen, reagiert und ein Statement abgegeben:
https://eurovoix.com/2025/09/25/israel-kan-issues-statement-regarding-ebu-vote-eurovision-2026-participation/
Hier die deutsche Übersetzung:
Kan, die israelische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt, äußert die feste Hoffnung, dass der Eurovision Song Contest auch weiterhin seine kulturelle und unpolitische Identität bewahren wird.
Die mögliche Disqualifikation des israelischen öffentlich-rechtlichen Senders KAN – eines der langjährigen, beliebten und erfolgreichen Teilnehmer des Wettbewerbs – wäre vor der 70. Ausgabe des Songwettbewerbs, der als Symbol für Einheit, Solidarität und Kameradschaft ins Leben gerufen wurde, besonders besorgniserregend. Ein solcher Schritt könnte weitreichende Folgen für den Wettbewerb und die Werte haben, für die die EBU steht.
Die EBU-Satzung schreibt aus gutem Grund vor, dass für außerordentliche Entscheidungen dieser Art eine 75%-Mehrheit der Generalversammlung erforderlich ist – eine Ausnahmemehrheit. Wir sind zuversichtlich, dass die EBU den professionellen, kulturellen und unpolitischen Charakter des Wettbewerbs bewahren wird, der den historischen Meilenstein von 70 Jahren der Vereinigung durch Musik markiert.
In diesem Fall muß also eine qualifizierte Mehrheit erfolgen, damit Israel nächstes Jahr am ESC teilnehmen darf.
Es wird ja über den Ausschluss abgestimmt, oder? Dann braucht Israel keine qualifizierte Mehrheit.
Der erste Absatz das Kan Statements ist aber ein Scherz.
Denn noch nie in den fast 70 Jahren wurde der ESC politisch mehr instrumentalisiert als in den letzten beiden Jahren von Israel.
United by Music, Divided by Israel
(Hörte ich so eben jemanden im Fernsehen sagen)
Russland mit seinen Friedensengeln, Gagarina, Sergey und der um Mitleid heischenden Vulkan-Hexe?
Hoffentlich nicht wieder wie das letzte Mal, als die Macher in der Regie so in das wirklich gute Design verliebt waren, dass die Auftritte gefühlt zum großen Teil aus Totalen bestanden.
„Rundfunkorchester“ klingt sehr vielversprechend….