
Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien wurde von über 131 Millionen Menschen gesehen. Wie befürchtet, gab es in diesem Jahr einen Rückgang der TV-Reichweite (-35 Mio.), der vor allem mit dem Wegfallen der Teilnahme einwohnerstarker Nationen wie Spanien und den Niederlanden zu erklären ist. Dennoch zeigen sich die Organisatoren der EBU zufrieden mit der „globalen Anziehungskraft“, die der ESC weiterhin hat.
Der ESC 2026 erreichte 131 Millionen Haushalte in 35 TV-Märkten. Diese beziehen sich auf alle diesjährigen Teilnehmerländer außer Albanien, Armenien, Luxemburg, Malta und San Marino. Die EBU verweist in ihrer Pressemitteilung darauf, dass diese Nationen keine „Systeme zur Messung der TV-Zuschauerzahlen“ haben. Wie genau man dann dennoch auf 35 Märkte kommt, ist unklar. Wir wissen jedoch, dass auch nicht-teilnehmende EBU-Sender wie RÚV aus Island den ESC übertragen haben.
Dennoch muss beachtet werden, dass es sich bei den gemessenen 131 Millionen „nur“ um die Sender handelt, die Teil der EBU sind. Die Quoten anderer TV-Sender, die den ESC ggf. übertragen haben, sind hierbei also nicht miteingerechnet. Hinzu kommen außerdem die Zuschauerzahlen, die online erzielt wurden.
Bleiben wir zunächst aber bei den TV-Einschaltquoten. Entscheidend ist hier nicht nur die Gesamtreichweite, sondern insbesondere auch der Marktanteil. Dieser kann sich vor allem beim jungen Publikum erneut sehen lassen: Bei der Zielgruppe 15–24 Jahre lag der durchschnittliche Marktanteil des Finales bei 54,8 % – das ist viermal so viel, wie die teilnehmenden Sender bei dieser Zielgruppe normalerweise durchschnittlich erreichen (13,7 %).
Insgesamt erzielte das große Finale am 16. Mai einen durchschnittlichen Marktanteil von 42,62 %, was einen Rückgang von 5 % gegenüber dem Vorjahr darstellt. Dennoch liegt dieser Wert mehr als doppelt so hoch, wie der Durchschnitt der ausstrahlenden Sender (16,9 %) und übertrifft sogar die Werte aller ESC-Ausgaben zwischen den Jahren 2009 und 2023.
Rekorde in einzelnen Ländern
Beim TV-Publikum wurde das allerstärkste Wachstum im Gastgeberland Österreich, sowie in Australien (jeweils +1,2 Millionen im Vergleich zum Vorjahr) ermittelt. Mit einer Reichweite von 4,4 Millionen wurden im ORF die höchsten ESC-Einschaltquoten erzielt, die es jemals in Österreich gab!
In 14 der 35 untersuchten TV-Märkte erzielte der Eurovision Song Contest einen Marktanteil von über 50 %. Die höchsten Marktanteile wurden – wenig überraschend – in Skandinavien, genauer gesagt in Finnland (92,8 %), Schweden (85,5 %), Norwegen (83,4 %) und Dänemark (79 %), verzeichnet.
Der Sender des Siegerlandes, BNT aus Bulgarien, erzielte einen Marktanteil von 46 %. Dies ist das beste Ergebnis in der Geschichte der insgesamt 15 Teilnahmen Bulgariens – also seit 2005. DARA und „Bangaranga“ hatten somit schon bevor klar war, dass Bulgarien siegen wird, eine extreme Auswirkung auf das generelle ESC-Interesse im Land. Weitere Rekordzahlen:
- Italien (RAI): 5,1 Millionen Zuschauende – ein Plus von 267.000 im Vergleich zu 2025
- Australien (SBS): 464.000 Zuschauende – ein Plus von 299.000 im Vergleich zu 2025 und die meisten Zuschauenden seit 2015
- Dänemark (DR): 955.000 Zuschauende (höchste Zuschauerzahl seit 2019) und 79 % Marktanteil (höchster Marktanteil seit 2014)
- Finnland (YLE): 1,8 Millionen Zuschauende (höchste Zuschauerzahl seit 2007) und 92,8 % Marktanteil (höchster Marktanteil aller Zeiten!)
- Griechenland (ERT): 2,08 Millionen Zuschauende – die meisten Zuschauenden seit 2011
Es gab jedoch auch einige Verluste bei den offiziellen TV-Einschaltquoten. Die Gesamtzahl der Zuschauenden ist beispielsweise in Polen, Großbritannien und Frankreich stark eingebrochen im Vergleich zu 2025. Insgesamt sahen in diesem Jahr laut den offiziellen EBU-Einschaltquoten 35 Millionen Menschen weniger beim ESC zu, als im vergangegen Jahr. Das spanische, irische und slowenische Fernsehen haben den Wettbewerb aus Wien gar nicht übertragen.
Erfreulich hingegen sind die Zahlen aus Montenegro, die unabhängig von der EBU vom Sender RTCG veröffentlicht wurden. Demnach soll es bei den Zuschauerzahlen einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr gegeben haben, welche sich zum ESC-Finale sogar verdoppelt haben. Den höchsten Marktanteil holte 2026 das erste Halbfinale im montenegrinischen Fernsehen, an dem das Land bekanntlich selbst teilnahm.
YouTube und Social Media
Über Plattformen wie TikTok, Instagram und Facebook erreichte der Eurovision Song Contest in diesem Jahrgang mehr Fans als je zuvor. Die Aufrufzahlen der offiziellen Eurovision-Accounts haben im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Mai 2026 – also bis zwei Wochen nach dem großen Finale – neue Höchstwerte erreicht: über 2,75 Milliarden Aufrufe! Insbesondere beim Engagement junger Menschen wurde ein starker Anstieg gemessen.
Der Eurovision-Account auf der Plattform TikTok, auf der 37 % der Follower*innen zwischen 18 und 24 Jahre alt sind, verzeichnete in diesem Jahr ein enormes Wachstum: Der offizielle Account knackte erstmals die Marke von 4 Millionen Follower*innen. Die Aufrufzahlen während der Veranstaltungswoche stiegen 2026 um 33 % im Vergleich zu 2025. Insgesamt generierten die Inhalte auf TikTok im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Mai 872,1 Millionen Aufrufe!
Auch auf Instagram begeisterten sich mehr Fans denn je für die offiziellen Posts. Das Engagement nahm stark zu, sodass im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Mai erstmals mehr als 1 Milliarde Aufrufe (!) verzeichnet wurden – 3,25 % mehr als im Vorjahr. Facebook verzeichnete ebenfalls ein deutliches Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Die Inhalte erzielten 247,8 Millionen Aufrufe und erreichten 43 Millionen Konten – ein Anstieg um 33,6 % beziehungsweise 34,4 %.
Die exklusiv auf Reddit veröffentlichten Megathreads zu den ersten Proben der Acts, die vom ominösen „Social-Media-Guy“ geführt wurden, verzeichneten beim diesjährigen ESC 2,27 Millionen Aufrufe. Darüber hinaus gewann die Eurovision-WhatsApp-Gruppe 105.000 Follower. Auch die neue App und die neu-gestaltete Website erfreuen sich, laut EBU-Pressemeldung, großer Beliebtheit.
Interessant sind zudem die YouTube-Zahlen: In den ersten 48 Stunden nach der Ausstrahlung verzeichnete der YouTube-Livestream des ESC-Finales 5,43 Millionen Zuschauende – ein Anstieg um 4,6 % im Vergleich zu Basel 2025. Insgesamt erzielten die On-Demand-Videoinhalte auf YouTube im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Mai 638 Millionen Aufrufe. Gleichzeitig sorgten die „YouTube Shorts“ des offiziellen Kanals mit 153,4 Millionen Aufrufen einen Rekordwert – ein Zuwachs von 31 % gegenüber 2025.
Die Votingzahlen
In diesem Jahr gaben Fans aus 148 Ländern und Gebieten ihre Stimmen ab – das sind zwei mehr als 2025. Die Stimmen des Publikums aus den nicht-teilnehmenden Ländern wurden bekanntermaßen als Rest Of The World-Voting (siehe unten) sowohl in den Halbfinals als auch im Finale zusammengefasst. Dieses Voting zählte im Gesamtergebnis so viel wie ein reguläres Ländervoting.
@eurovision Voting for the Grand Final is now OPEN if you’re in a non-participating country 🌎 The Rest of the World vote will stay open until the start of the Live Show, at 21:00 CEST on Saturday 16 May 🗳️ Head to esc.vote for full details 📱 UnitedByMusic Eurovision
Außerhalb der 35 Teilnehmerländern stammten die meisten Stimmen von Fans aus den USA, den Niederlanden, Kanada, Spanien, Irland, der Slowakei, der Türkei, Ungarn, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Mexiko. Somit sind drei der fünf Boykott-Nationen in den Top Ten der votingstärksten Nicht-Teilnehmerländer zu finden.
Zu den heute veröffentlichten Zahlen und generellen Streaming- und Social-Media-Erfolgen des ESC 2026 hat sich auch ESC-Direktor Martin Green geäußert. Er sagt:
„ (…) Der Eurovision Song Contest erzielt nach wie vor außergewöhnlich hohe Einschaltquoten – insbesondere bei jungen Zuschauern in vielen Märkten. Dies belegt die einzigartige Fähigkeit der Veranstaltung, Menschen trotz sich wandelnder Sehgewohnheiten in großer Zahl live zusammenzubringen.
Auch wenn einige unserer Zahlen naturgemäß niedriger ausfallen, da fünf unserer Mitglieder in diesem Jahr nicht teilgenommen haben, setzen wir uns weiterhin nachdrücklich dafür ein, Wege für deren Rückkehr im Jahr 2027 zu finden.
Wir gratulieren dem ORF zu einer Veranstaltung von Weltklasse und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit BNT Bulgarien, während wir in unser achtes Jahrzehnt unter dem Motto ‚United by Music‘ starten.“
Besucherzahlen
Erste Daten aus Wien zeigen, dass rund 320.000 Menschen während der ESC-Woche Angebote rund um den Eurovision Song Contest nutzten. Die Gesamtzahl der Besucher*innen an Veranstaltungslocations vor Ort beläuft sich auf 219.000. Inwiefern da differenziert wird, ist unbekannt.
Fans aus insgesamt 75 Ländern kauften sich Tickets für die 9 Shows des ESC 2026, also neben den drei Live-Shows auch für die insgesamt sechs Probendurchläufe bzw. Juryshows. Insgesamt 1.050 Journalist*innen aus über 50 Nationen waren akkreditiert, um vor Ort über den diesjährigen ESC zu berichten.
Was sagst du zu den TV-Einschaltquoten und der immer größer werdenden Beliebtheit des ESC beim jungen Publikum? Lass uns gerne deine Meinung da.
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Krasse Quote aus Finnland 😍
So geht ESC Fieber 🙏
Der Anstieg der Zuschauer (m/w/d) in Italien lag sicherlich auch daran, dass Carlo Conti sehr viel Werbung für den ESC in seinem Shows, die er sonst noch so in Italien moderiert, gemacht hat. 😀
Schön, dass sich der ESC von einer fast toten Rentnerveranstaltung in den 90ern in ein mittlerweile fast weltweites Event entwickelt hat, was besonders die jungen Zuschauer anspricht.
Nur weil der ESC Dir in den 90ern nicht gefallen hat oder Du in womöglich gar nicht erst angeschaut hast, war er nicht „fast tot“. Im Gegenteil, manches war damals sogar besser als heute. Was hast Du eigentlich gegen Rentner?
Die Einschaltquoten waren aber im Keller, kaum jemand hat sich noch dafür interessiert und die Songs wollte danach keiner mehr hören.
In Deutschland! In anderen Ländern war das ganz anders.
Eben, ich sag‘ ja, dass manches damals besser war 😉
Nein, natürlich gab’s auch damals viele Leute, die das geschaut haben, es gab halt nicht so ein Spektakel drum herum, und das fand ich sehr angenehm.
Ich bin übrigens beeindruckt, was Du als Noch-nicht-Geborener, als Säugling und als Kleinkind schon so alles schon mitbekommen hast!
Also zumindest die Einschaltquoten lassen sich sehr einfach per Google-Suche herausfinden und Oli von „aufrechtgehn“ hat da auch viel dazu geschrieben auf seinem Blog.
In den 90ern musste man den ESC noch heimlich schauen so peinlich war das den meisten.
Na soviel hat sich dann nicht geändert.
Ja, aber irgendwie ist’s auch ein bisschen schade, dass man heutzutage viel weniger Leute damit schockieren kann, dass man ESC-Fan ist 🙂
Diejenigen, die auch in schwierigen Zeiten dazu stehen, sind die wahren ESC-Fans 😉
In meiner Welt war das nicht so. Wir waren (und sind) immer eine tolle Gruppe von FreundInnen, die den ESC mit einer Mischung aus Humor und Begeisterung zelebrierten. 🙂
Krass, wenn man bedenkt wie viel mehr Zuschauer der ESC 2015 in Österreich noch hatte – aber seitdem ist viel passiert. Russland raus, Spanien raus, Niederlande raus. 3 riesige Zuschauermärkte.
Gerade Spanien ist sicher auch ein Verlust für viele lateinamerikanische Zuschauer, würde mich nicht wundern wenn da immer viele die spanische Übertragung gesehen haben.
Mich freuen die Quoten sehr, insbesondere die aus Finnland und die Rekorde für Österreich&Bulgarien.
Die Zuschauerzahlen gingen um 21% zurück und es ist der am wenigsten gesehene ESC seit die Zahlen veröffentlicht werden.
Zuschauer runter, alles dreht sich um Tagespolitik und streamen will die Songs auch keiner. Das ist für das 70-jährige Jubiläum eine herbe Enttäuschung. Da hilft auch das Schönreden im Artikel wenig.
Das ist der selbstgewählte Weg der EBU, vor dem alle gewarnt haben.
Und deine Schwarzseherei ist hilfreich oder was?? 🙄
LOL, der braucht unseren Support nicht. Man kennt doch die Stoßrichtung der Kommentare. Nächstes Jahr mit Kanada & Ungarn gibt es wieder einen Boost. Und sollte Frankreich wieder einen Slimane-Lookalike schicken, verdoppelt sich das dort auch wieder. 10 Mio. Verlust gehen ja nur auf diese 3 Länder (UK/F/PL) und da gab es letztes Jahr Sonderfälle.
Ja die „Großen“ haben geschwächelt. Also das UK, Frankreich und Spanien blieb gleich weg. Es ist immer davon sehr abhängig, ob ein sehr beliebter Act antritt. Und wohlmöglich auch zu den Favoriten zählt. Das treibt die Quote in den Ländern hoch. Bei eher uninteressanten Acts ist die Quote dann auch mau.
Ich wette, die spanischen Zuseher waren auch nicht ganz so niedrig wie angenommen. Zum einen gab es ja auch Beteiligung an dem ROTW-Voting, zum anderen sind ja allgemein auch die Streamingzugriffe angestiegen (und nicht nur die offiziellen der EBU).
Edit: Sollte Frankreich tatsächlich mal den ESC gewinnen, werden das locker auch mal 10++ Mio Zuseher.
Ich glaube ja der EBU ist es lieber, im Semi fliegen Länder wie San Marino oder Tschechien raus. Weil deren Zuschauerzahlen so oder so niedrig sind. Und bei Ländern wie Österreich oder Schweden sind diese hoch.
Ähm, ich weiß gerade nicht was dein Kommentar inhaltlich mit meinem zu tun hat. 😅
Weil du auf seine Schwarzseherei eingestiegen warst. Um von den Untergangsszenarien und dem von ihm geframten „selbstgewählten Weg der EBU“ mal wegzukommen.
Was sollte die EBU denn besser machen?
Schaue genau auf die Fragen in der Umfrage. Da sind mehrere Hinweise enthalten.
Man kann noch 2 Tagen mitmachen: https://survey.alchemer.eu/s3/91094056/Eurofan-Voice-2026
Da habe ich schon mitgemacht, mir ging es jetzt eher darum, wie genau die EBU schuld ist an der Situation. Ich sehe sie da nämlich weitgehend machtlos.
Danke für den Link. Ich habe letztens noch an die Umfrage gedacht, habe sie aber einfach nicht gefunden.
Erwarte bitte darauf keine logische Anrwort von dieser Nulpe.
Sich um den Elefanten im Raum kümmern, das Voting noch strickter gestalten. Keine Ahnung, ich bin nicht die EBU.
Denke das sich viel vom Fernsehen auf das streaming verlagert hat, das dürfte ein Teil der Verringerung erklären.
Das Streaming ist soweit ich sehe, mit einbegriffen.
Die Aufrufe bei Youtube z.B. gingen die Saison auch zurück.
Ziemlich predictable Zahlenwerk: Interessant wäre mal, wie es sich in Island verhalten hat. Da hat Dara ja in den Charts auch mit Platz 13 gepeakt. Und leider gibt es keine Messungen, welches die über Satellit und grenznah terrestrisch versorgten ESC-Schwarzseher abbildet!
Polen hatte sich letztes Jahr verdreifacht – ist also auf Normalmaß zurück, Frankreich hatte letztes Jahr auch ein Alltime-High. Da gab es wohl 2026 doch nicht so viele Opernfans! Das relativiert die Rückgänge in den beiden Ländern. Und UK? Tja, UK eben. Ich hoffe, die bekommen irgendwann mal die Kurve hin.
Btw. hatte es Bangaranga ja auch in Slowenien in die Listen gebracht. Irgendwer muss da also etwas vom ESC mitbekommen haben. Das war sicher nicht der Soundtrack der ausgestrahlten Palästina-Doku.
Grenznah terrestrisch in… Island?
Slowenien, Spanien, Niederlande, Irland? Btw. wurde der ESC in Island übertragen. Die Quoten sind aber nicht aufzufinden.
Finde ich super, dass das Interesse am ESC bei jungen Leuten in den letzten Jahren so angestiegen ist.
Das liegt auch an den Künstlern die daran teilnehmen. Weiß nicht ob Sarah Engels die 15 bis 24 jährigen in Deutschland noch so anzieht damit die den ESC verfolgen?
Das Frankreich so „abgestürzt“ ist in der Quote könnte an den kleinen Erfolgsaussichten auf den Sieg liegen.
Was mich auch interessieren würde wäre, schauen diese jungen Menschen nur die Auftritte oder bleiben sich auch bei der Punktevergabe dran?
Der große Anteil am Intresse von jungen Leuten, zeigt doch das der ESC im Auftritt auch verjüngt werden muß. Da wäre zum Beispiel auch die Moderation in junge Hände abzugeben die dann natürlich auch Fehler machen darf, die Barbara war in der Vergangenheit aber auch nicht fehlerfrei.
Vor allen Dingen sollte die Moderatoren nicht so auf verkrampft lustig machen, wie es die Swarowski und ihr Partner gemacht haben.
Moderation war eher auf das deutsche Finale gemünzt, aber Österreich bleibt die Moderation eher negativ in Erinnerung, positiv dafür das Medley und ein neuer überraschender Sieger .
Nicht alle übern Kamm scheren. Es gab auch Lob für die Moderation.
Ja das ist richtig, aber Veränderungen beginnen halt nun mal auch mit neuen Personal das ja irgendwann auch seine erste Chance bekommen muß, denn Barbara kann das nicht die nächsten 50 Jahre machen.
Was Deutschland betrifft muss man die VE völlig umkrempeln meiner Meinung nach. Das A und O sind endlich mal starke Acts. Daran scheitert man hier immer kläglich. Was uns zum Wählen angeboten wird geht gar nicht. Und die diesjährige Show war viel zu lange ohne echte Höhepunkte.
Fand die Viktoria eigentlich gar nicht so schlecht. Ihren Moderationskollegen fand ich eher komisch (im negativen Sinne).
Meine Jungs haben nur die 6 Songs gesehen, die wir vor Monaten für gut befunden haben. Sie hatten keine Zeit für die ganze Shows.
Die Hormone in dem Alter halt! …
Oder Studium und Arbeit…
Das Eurovision-Village hat sich nach Österreich schlagartig geleert. Zur Punktevergabe waren wohl nur noch Hardcore-Fans dar. Ja, war spät, ich weiß, aber ich ging in meiner Naivität davon aus, dass alle bis zum Schluss bleiben. Also kann mir vorstellen, dass viele die Punktevergabe gar nicht mehr richtig verfolgen.
Es kommt wie so oft anders als man denkt. Hat sich dieses Jahr auch wieder bewahrheitet. Viele meinten der ESC wird sehr spannend, weil viele Länder gewinnen können. Und was passierte, mit Bulgarien gab es einen sehr überlegenen Gewinner.
Mit dem zuvor wenige gerechnet haben, also doch spannend.
Viele gingen davon aus, einige Länder kämpfen um den Sieg. Und so war es nicht.
na ja, dank der Punktevergabe bleibt es für den Normalzuschauer immer bis zum Schluss spannend.
Im nächsten Jahr gibt es eh einen Teilnehmerrekord. Oder zumindest nah dran. Dann geht es mit der Quote eh wieder steil rauf.
Wieso wird nirgendwo erwähnt wieviel Millionen das Finale gesehen haben? 131 Mio bezieht sich ja auf alle drei Shows zusammengerechnet.
Das ist eine Mogelpackung, was die EBU gerne in Kauf nimmt. Ich bin überzeugt die meisten Leute gehen davon aus, die 131 Mio beziehen sich auf das Finale.
Die Quoten von Deutschland, also Halbfinale und Finale dürften auch auf ähnlich in den anderen Ländern sein mit Ausreißern nach oben und unten versteht sich.
Habe jetzt die Zahlen leider nicht mehr im Kopf, schätze aber das das Finale 6x soviele Zuschauer hat wie die Halbfinale.
Ich finde es völlig OK, wenn es mit den Zahlen auch mal etwas runter geht. Es kann nicht immer nur im Euphoria-Sinne heißen „going up up up up“.
Ich:
🤔 „Also ich hab‘ ihn letztes Jahr nicht geguckt, dieses Jahr aber schon. Das allein wiegt doch mindestens ein paar Millionen auf!“ 🤗
Mein Göttergatte:
😮 „Ich bin mir sicher, die EBU wollte noch ein argumentatives As im Ärmel behalten …“ 🙄
Der Song Contest hat laut EBU 131 Millionen „erreicht“. Was das genau bedeutet weiß wohl niemand so wirklich. Dass der Contest von 131 Millionen gesehen wurde, halte ich aber für eine mutige Interpretation.
Das weiß man schon. Das ist wie immer bei den Einschaltquoten eine Durchschnittszahl, das bedeutet nicht, dass die 131 Mio. das Finale vom Anfang bis zum Ende gesehen haben. Andererseits sind da die Streamingzahlen und die Zahlen der Zuschauer, die das Finale nicht über einem EBU Sender verfolgt haben, nicht miteingerechnet. Schlussendlich ist es ziemlich egal. Wir wissen, dass das Interesse am ESC allgemein sehr groß ist, das kann man auch an der Berichterstattung ablesen.
Weiss man wie die einschaltquoten in island waren?
Offiziell ist noch nichts, aber sie soll wohl auf dem Niveau vom Söngvakeppnin in den letzten Jahren gelegen haben, sprich etwas schwächer als sonst.
Freut mich, dass der ESC auch in Spanien, Irland und den Niederlanden sein Publikum gefunden hat. Auch wenn es selbstredend deutlich kleiner war. Wie gesagt, RTVE und RTÉ wollten es nicht übertragen, da musste man schon ins Internet oder ins Nachbarprogramm reinschauen. Bei der NPO wurde der ESC noch gesendet, zumindest dort war die Reichweite aber deutlich schwächer als sonst. Aber von denen, die zugeschaut haben, haben wohl vor allem dort viele abgestimmt. Da merkt man schon, dass die Niederlande ein vergleichsweise offenes Land sind (anders als die VAE, warum diese in der Top 10 auftauchen, erschließt sich mir nicht). Und scheinbar freuen sie sich auch dann auf den ESC, wenn das eigene Land fehlt. (Gilt ja auch für mich und den Junior-ESC.) Ich hoffe, das kommt bei den Verantwortlichen bei der NPO an, auch wenn es die Einstellung gegenüber Israel nicht ändern sollte…
Habs grad erfahren! Von mir auch Glückwunsch nach Bulgarien!
In der schweiz brach es auch total ein. Das ausscheiden führte dazu das nur noch rund 250000 leute das finale in der schweiz sahen letztes jahr waren es auch noch 1million
Cool