Österreich: Kein Vorentscheid für den ESC 2027, Cesár Sampson und Peter Schreiber scouten bereits

COSMÓ – Foto: Alma Bengtson/EBU

Österreich kehrt für den Eurovision Song Contest 2027 zur internen Auswahl zurück. Wie die Kronen Zeitung berichtet, wird es dafür keine öffentliche Show mit Publikumsvoting mehr geben. Aktuell sichten Cesár Sampson und Peter Schreiber bereits erste Initiativbewerbungen. Wer für Österreich in Bulgarien an den Start geht, entscheidet dann eine interne Jury. Der Act selbst soll Ende 2026 oder Anfang 2027 bekannt gegeben werden.

Der öffentliche Vorentscheid Vienna Calling – Wer singt für Österreich? war 2026 von vornherein eher als Ausnahme konzipiert worden: Mit dem ESC im eigenen Land wollte der ORF die Eurovision-Begeisterung in Österreich fördern und erstmals seit 2016 wieder das Publikum entscheiden lassen. Cosmó gewann die Show mit „Tanzschein“ und wurde in Österreich zum echten Publikumsliebling. Beim ESC in Wien selbst reichte es am Ende allerdings nur für Platz 24 mit 6 Punkten.

Für den ORF dürfte – laut Kronen Zeitung – die Rückkehr zur internen Auswahl gleich aus mehreren Gründen naheliegen. Die österreichischen ESC-Erfolge der jüngeren Vergangenheit kamen durch Fachjury-Entscheidungen zustande; das gilt nicht zuletzt für die Sieger Conchita Wurst (2014) und JJ (2025). Dazu kommen finanzielle Überlegungen. Der ORF steht wie die meisten öffentlich-rechtlichen Sender in Europa unter Kostendruck. Nach der aufwändigen Ausrichtung des ESC in Wien dürfte die Situation sicher nicht leichter geworden sein. Eine interne Auswahl kann da bei der Kostendecklung helfen.

Mit dem Rückzug von Eberhard Forcher nach zehn Jahren als ESC-Scout für den ORF war abzusehen, dass sich das österreichische Scouting-Team neu aufstellen würde. Tatsächlich setzt der Sender hier auf Kontinuität: Cesár Sampson, der 2018 in Lissabon mit „Nobody But You“ den dritten Platz für Österreich holte, und Peter Schreiber führen die Suche nun zu zweit. Im Spätherbst soll eine interne Fachjury die potenziellen Acts bewerten und dann eine Entscheidung treffen.

Wie bewertest Du die Entscheidung des ORF, den ESC-Act für Bulgarien wieder intern auszuwählen? Ist das der richtige Weg oder hättet Ihr Euch eine Fortsetzung von Vienna Calling gewünscht? Lass es uns in den Kommentaren wissen!



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

46 Comments
ESCnicky🐿
ESCnicky🐿
1 Tag zuvor

Erster! Bitte Cesar, hol KTEE!!!🥰😘

Marko +++
Marko +++
1 Tag zuvor

Vienna Calling war extrem langweilig. Nur Tante Gertrud, Chilly und Regine werden den Vorentscheid vermissen, da es jetzt weniger Auswahl für die zweite Runde gibt.

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Tag zuvor
Reply to  Marko +++

🐢: *kopfschüttel*
Es gab vielleicht ein paar okaye Songs bei Vienna Calling, aber der beste Act hatte sich im Vorfeld ja leider zurückgezogen…😉
Das wiederum ist ganz gut für die diesjährige Ausgabe. 😇
An sich war die Sendung aber leider echt nicht gut gemacht. Das werde ich nicht vermissen. 🤐

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Tag zuvor

Ich hoffe, die interne Jury hat dann auch entsprechende kostenvermeidende Kriterien an die Hand bekommen. Noch einmal zu gewinnen dürfte nämlich teurer sein als der Vorentscheid für dieses Jahr, der zu einem hinteren Platz geführt hat.

ESC1994
ESC1994
1 Tag zuvor

Glaube Österreich ist eines der Länder wo es besser ist keinen Vorentscheid abzuhalten. Mal gucken was diesmal dabei rumkommt.

Nelly
Nelly
1 Tag zuvor
Reply to  ESC1994

Sollte Deutschland auch probieren 😉

Matty
Matty
1 Tag zuvor
Reply to  Nelly

Nein, seit diesem Desaster vor fünf Jahren ist eine interne Auswahl hier verpönt.

Chris
Chris
16 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Von wem kommt diese Aussage? Oh ja es hat einmal nicht funktioniert und deshalb wird man es nie wieder machen. Das ist nur eine Ausrede.

Thomas K
Thomas K
1 Tag zuvor

Das war abzusehen und ich glaube, dass Österreich damit gut fährt. Zwischendurch nach Gewinn des ESCs einen Vorentscheid zu machen find ich ok. Für Deutschland wird es vielleicht nicht passen, aber ich schätze das Thema interne Auswahl wird nächsten Jahr auch hier an Relevanz gewinnen, sollten die Maßnahmen des SWR nicht fruchten.

Matty
Matty
1 Tag zuvor

Die Rückkehr zur internen Auswahl war bereits bekannt. Kurz nach dem ESC ist darüber bereits informiert worden.

Nelly
Nelly
1 Tag zuvor

Hatte ich schon angekündigt, aber wenn gescoutet wird, ist eine Teilnahme geplant!

Timo1986
Timo1986
1 Tag zuvor

Mein Wunsch an das Team-Scouting – also an Cesár Sampson und Peter Schreiber – aus Österreich:

  1. Paul Pizzera & Otto Jaus (Pizzera & Jaus)als Vertreter für Österreich zum ESC 2027 nach Bulgarien
  2. Philipp Hansa als Punkteverkünder des österreichischen Juryvotings.

Dann wird es nach dem ESC 2027 in Bulgarien mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit heißen….

…. ESC 2028 in Graz !!! 😀

ESC1994
ESC1994
1 Tag zuvor
Reply to  Timo1986

Du lernst aus deinen missglückten Prognosen einfach nicht dazu..

Timo1986
Timo1986
1 Tag zuvor
Reply to  ESC1994

Oder ich gebe die Hoffnung und meinen Optimismus einfach nicht auf. 😀

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
2 Stunden zuvor
Reply to  Timo1986

Naja, bei JJ hast du mit deiner Prognose recht behalten. 🤠

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Tag zuvor
Reply to  Timo1986

Timo, für 50% deiner Prognose sieht es, denke ich, sogar echt gut aus! 👍😁
#Equality

Timo1986
Timo1986
1 Tag zuvor
Reply to  Momo 🐢

Und mit den anderen 50 % wird es bestimmt auch noch was. 😀

Geri
Geri
1 Tag zuvor

Hab ich heute früh schon gepostet!

Nick 98
Nick 98
1 Tag zuvor

Keine Überraschung, rechne auch damit das sich in der Auswahl Bewerber vom ESC 2026 befinden (Philip Piller oder Lena Schaur).

Timo1986
Timo1986
1 Tag zuvor
Reply to  Nick 98

Lena Schaur würde ich klasse finden. Vor allem wenn sie sich nochmals mit einem Song aus demselben Musik-Genre bewerben würde wie bei Vienna Calling. 😀

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Tag zuvor

Ist das der richtige Weg oder hättet Ihr Euch eine Fortsetzung von Vienna Calling gewünscht?

Absolut der richtiige Wrg.
Für mich einer der schwächsten Vorentscheide
der letzten Jahre.

Giachino
Giachino
23 Stunden zuvor

Ich persönlich hätte gern wieder ein VE gehabt. Bin nicht so ein Fan von interner Auswahl…OK das es in einigen Länder sehr gut funktioniert (z.B Schweiz, Niederlande oder eben Österreich) aber so verpasst man viele Künstler:innen die wir nie sehen und hören werden.

z.B Ich habe noch immer keine playlist auf Spotifay mit Küntser:innen aus der Niederlande weil die seit 2013 auf Interne Auswahl setzten.

Finde echt schade aber es ist auch kein Drama, weil die intern gewählten Songs auch gut sind…

Aber können wir uns einig sein das zumindest die Big5 verpflichtet sein sollten ein VE zu „gastieren“?!… Die grössten Musikmärkten Europas…

JoelESC
JoelESC
18 Stunden zuvor
Reply to  Giachino

Fände eine Pflicht für Big5 zum NF schon nicht gut. Die TV-Sender müssten dann ja noch mehr Geld ausgeben … Außerdem hätten die TV-Sender ja noch weniger Mitspracherecht durch diese Pflicht

Dunefan5000
Dunefan5000
23 Stunden zuvor

Der Zuschauer und Gebührenzahler war also nur gut genug um dieses Jahr zu entscheiden. Der Vorentscheid war auch nicht besonders gut umgesetzt. Trotzdem finde ich es mies vom ORF nicht die Gebührenzahler zu fragen. Dazu braucht man in diesen Zeiten noch nicht mal eine große Show. Man könnte ja 3 oder 4 Acts auf die ORF- Website online stellen und dann darüber abstimmen lassen.

Gaby L
Gaby L
22 Stunden zuvor

Wenn man die Ergebnisse beim ESC betrachtet, ist Österreich in den meisten Fällen ganz gut mit einer Direktnominierung gefahren. Von daher wäre der Schritt schon irgendwie verständlich, zumal der ORF in seinen Reihen echte Fachleute sitzen müssen, die den Sinn für das Besondere und Mutige haben. Muss aber gestehen, mir hat der Song von Cosmo wesentlich besser gefallen als der von JJ. Leider fand ich die Bühnenumsetzung jetzt nicht ganz so gelungen. War mir schon fast klar, dass der Song beim ESC nicht so gut ankommen wird.

ESC1994
ESC1994
21 Stunden zuvor
Reply to  Gaby L

Der Song funktioniert auch nur wenn man Deutsch kann, der Rest Europas sah einen Typen mit komischer Schminke im Gesicht der ein konfus wirkendes Lied singt.

Last edited 21 Stunden zuvor by ESC1994
Geri
Geri
19 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Nee kommt z.B. in Kroatien sehr gut an.

ESC1994
ESC1994
19 Stunden zuvor
Reply to  Geri

Ja, so gut das es im kroatischen Televoting für den letzten Platz gereicht hat.

Geri
Geri
16 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Wird überall gespielt.
In Radios in Hotelanlagen
In Einkaufszentren.
Habs im Urlaub 14 Tage andauernd gehört.
Dara hingegen nie!!

ESC1994
ESC1994
16 Stunden zuvor
Reply to  Geri

Ah ja, weil du in Porec (oder keine Ahnung wo) warst wo es von deutschsprachigen Touris nur so wimmelt ist es also populär?? Genauso wie Deutsch Amtssprache auf Mallorca ist??

Geri
Geri
16 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Du klingst sehr frustriert!
Kleiner Tip nerv jemand Bestimmten nicht damm meldet er sich vlt. wieder.

ESC1994
ESC1994
16 Stunden zuvor
Reply to  Geri

Kleiner Tipp: Kehr erstmal vor deiner eigenen Haustür und sag nicht wie ich mich verhalten soll. 🥱

Geri
Geri
15 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Damit musst du rechnen wenn du dich hier öffentlich anbiederst.

Jorge
Jorge
22 Stunden zuvor

Kostendruck? Nicht ernsthaft! Also wieder jahrelang Kunsthonig aus Österreich.
Diese platzierungsoptimierten Songkonstrukte öden mich an.

Tim
Tim
22 Stunden zuvor

Cesar Sampson hat sowohl beim scouting für andere Länder (u.a. Tschechien) und bei diversen pre-ESC- Tipps im Rahmen von ORF Sendungen keine gute Figur gemacht. Da lag er sehr oft weit entfernt vom
tatsächlichen Ergebnis und die acts, die er promoted hatte haben meist das Finale verpasst. Insofern erwarte ich eher eine schwache Nummen aus Österreich dieses Jahr.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
21 Stunden zuvor

Interessant, dass Cesar Sampson nach Talenten scoutet – seine ESC-Teilnahme 2018 hat nämlich einen Bezug zu Bulgarien: „Nobody but you“ wurde nämlich vom Bulgaren Borislav Milanov verfasst.

Und um ein Haar wäre auch Deutschland mit einem Song aus seiner Feder angetreten, wäre dieses Virus nicht gewesen: „Violent Thing“ von Ben Dolic, dessen Musikvideo übrigens in einem Club in Sofia gedreht wurde, dem „Terminal 1“, das sich aber nicht am Flughafen befand. Befand, wohlgemerkt, denn laut der Facebookseite wurde der Club zum Jahreswechsel 2022/23 geschlossen:
https://www.facebook.com/clubterminal1

Sollte es also nach Sofia gehen (was ja schon ziemlich wahrscheinlich ist), dann könntet ihr euch auf die Suche nach den Überresten dieses Clubs machen. Laut Google lautet die Anschrift:
„Sofia Center, ul. „Angel Kanchev“ 1, 1000 Sofia, Bulgarien“

PS: Ich versuche immer noch herauszufinden, wer die Frau ist, auf die es Ben Dolic abgesehen hat und die er am Ende des Videos küsst:
https://www.youtube.com/watch?v=4swmQ7YITug

PPS: Und was aus Borislav Milanov geworden ist, das wäre auch interessant herauszufinden. Vielleicht nutzt er das ESC-Heimspiel für ein Comeback. Vorausgesetzt, seine drei ESC-Songs von damals kommen in (vermutlich) Sofia nochmal zum Vortrag. Das heißt, der von Destiny hatte ja schon seinen Auftritt, letztes Jahr in Basel. Bleiben also noch VICTORIA und Ben Dolic. Und zumindest VICTORIA kann ich mir als Interval-Act vorstellen…

Timo1986
Timo1986
20 Stunden zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Ein super interessanter Kommentar, den du hier geschrieben hast. 😀

roxy
roxy
19 Stunden zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Ich habe in den letzten Jahren immer wieder erfolglos versucht herauszufinden, was Boris Milanov so treibt. Anscheinend hat er sich aus dem Business zurückgezogen oder arbeitet heimlich unter einem Künstlernamen. Seit 2020 habe ich nichts mehr von ihm gehört.
Cesar Sampson hat viel Bulgarien Bezug, so wurde auch das Video zu Nobody but You in Bulgarien produziert und war vor seiner ESC-Teilnahme 2018 schon mehrmals in der bulgarischen Delegation.

roxy
roxy
19 Stunden zuvor

Peter Schreiber und Cesar Sampson sind vom Typus her sehr unterschiedlich, könnten sich aber ganz gut ergänzen. Schreiber hat als Musikjournalist ganz gute Kontakte in die österreichische Musikszene und Cesar Sampson zu internationalen Produzenten und Songwritern. Als Gesicht des ESC für den ORF eignet sich Cesar Sampson natürlich um einiges mehr als Peter Schreiber.
Dass der ORF zu einer internen Auswahl zurückkehren würde, war immer schon klar. Ich denke, man kann auch diese noch billiger machen und auf die internationale Jury verzichten, eine rein nationale Jury tuts auch.
Ich wäre nicht überrascht, wenn Lena Schaur bei der Auswahl ganz vorne dabei wäre.

MarcelK
MarcelK
19 Stunden zuvor

Hätte mir eine Fortsetzung von Vienna Calling gewünscht. Kann es aber auch verstehen wie es jetzt ablaufen wird. Ich fand viele Songs gut.

Timo1986
Timo1986
18 Stunden zuvor

Eine wirklich spannende Frage bei Österreich i.V.m. dem ESC finde ich aber, ob Teodora Špirić – also Teya – das Wagnis eingehen wird sich als Komponistin und Produzentin mit einem Song beim Team Cesár Sampson / Peter Schreiber zu bewerben, wenn sie einen überzeugenden Sänger (m/w/d) gefunden hat. 😀

Sollte dem so sein dann kann ich mir als Deutscher meine Hoffnung definitiv abschreiben, dass Teya sich beim SWR mit einem Song für den ESC 2027 in Bulgarien bewirbt und dieses „Werk“ dann einen einen guten Sänger (m/w/d) weiter gereicht wird. 😀

Da sie bereits seit mehreren Jahren ihren Hauptwohnsitz von Wien nach Berlin verlegt hat, gebe ich mich seit JJ’s ESC-Sieg dieser Hoffnung nämlich durchaus hin. 😀

Wir in Deutschland scheinen ja keine geeignete Komponisten (m/w/d) und Produzenten (m/w/d) zu haben, die einen ESC-fähigen Song „aus der Taufe heben“ können. 😀

Da kann man dann fast schon nur noch auf Teodora Špirić, bzw. Teya hoffen. 😀

roxy
roxy
18 Stunden zuvor
Reply to  Timo1986

Teya hat in der Vergangenheit immer wieder an diversen Song Writing Camps teilgenommen, Ich glaube, es ist dann eher Zufall, für welches Land sie an einem Song beteiligt ist.
In Österreich hat sie zuletzt einen Song für Arrie geschrieben, den sich einige als ESC Vertreter für Österreich wünschen.
Mit Thomas Turner als Songwriter und Produzent kann man bei der internen Auswahl des ORF bestimmt rechnen.

Timo1986
Timo1986
18 Stunden zuvor
Reply to  roxy

Danke für deine Antwort. 😀

Mit dem Komponisten-Produzenten-Team Teodora Špirić, / Thomas Turner habt ihr Österreicher (m/w/d) wirklich eine hohe ESC-Fachkompetenz. 😀

Ich bin auf jeden Fall gespannt. 😀

Jared
Jared
3 Stunden zuvor
Reply to  Timo1986

Wir in Deutschland scheinen ja keine geeignete Komponisten (m/w/d) und Produzenten (m/w/d) zu haben, die einen ESC-fähigen Song „aus der Taufe heben“ können.

Das wage ich aber mal stark zu bezweifeln. Wir haben einfach nicht die richtigen Leute in den Schlüsselpositionen, um die richtigen Songs auszuwählen. Mit etwas Glück beweist das neue ESC-Team des SWR dieses Jahr mehr Fingerspitzengefühl.

sam1
sam1
16 Stunden zuvor

OT:

Hier Videos von den beiden Programm-Höhepunkten vom Tänzelfest 2026

Das Tänzelfest 2026 war wunderschön.

Und hier ein Video vom Lagerleben 2026:

https://youtu.be/wCNPf542Ovo?is=EPr0CWih8uISWh2O

Es war nämlich ein Filmteam beim Lagerleben 2026 zu Gast. Genauer gesagt waren sie nur vor dem Rathaus bei den Auftritten der Musikgruppen. Allerdings nur am Samstag, weswegen die Memminger Musketiere nicht zu sehen sind, da sie immer nur Freitags da sind.

Und das Video haben Laien gedreht. Es ist zum Beispiel vom Fanfarenzug Ferrara die Rede. Dabei sind das die Contrada di San Giorgio aus unserer Italienischen Partnerstadt Ferrara. Und der Fanfarenzug Daugendorf ist nur am Sonntag beim Festumzug mit dabei und nicht auch am Montag, wie in dem Video behauptet wird. Und der Fanfarenzug Daugendorf wird nicht jedes Jahr eingeladen, wie in dem Video gesagt wird. Es gibt einen jährlichen Wechsel zwischen dem Fanfarenzug Daugendorf und dem Fanfarenzug Bretten. Trotzdem kommt der Fanfarenzug Daugendorf jedes Jahr. Sie kommen nämlich in den Jahren, wo sie nicht offiziell eingeladen werden, auf eigene Faust, da das Tänzelfest ein Riesen Highlight für sie ist. Sie nehmen in den Jahren aber nur am Samstag beim Lagerleben teil, ohne feste Auftrittszeiten. An der Eröffnung des Lagerlebens nehmen sie auch teil. Zumindest war das in den letzten Jahren immer so. Und da sind sie nach dem eigentlichen Ende vor dem Rathaus, dem Feuerspektakel der Compania Cioccolari noch dort vor dem Rathaus aufgetreten. Beim Festumzug dagegen dürfen sie ohne offizielle Einladung nicht mitlaufen. Beim Lagerleben dagegen ist es den Verantwortlichen anscheinend egal. In der Regel treten sie in diesen Jahren dann auch noch vor dem Heinzelmannstift auf, da dieses Programm vom Heinzelmannstift selber organisiert und veranstaltet wird. Das macht der Fanfarenzug Bretten dagegen nicht. Sie kommen nur, wenn sie auch offiziell eingeladen werden. Und sie nehmen dann auch am Samstag beim Lagerleben teil und am Sonntag beim Festumzug. Und vor dem Heinzelmannstift treten sie dann auch immer auf. Im nächsten Jahr ist dann übrigens der Fanfarenzug Bretten wieder dran.

Und hier ein Video vom großen Festumzug am Tänzelfestsonntag:

https://youtu.be/7RbOBCEjhDM?is=MlEgVAzwUybHNZ1Q

Last edited 16 Stunden zuvor by sam1
ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
1 Stunde zuvor

Wenig überraschend führt der ORF wieder eine interne Auswahl durch – und das freut mich. Ich bin und ich war immer dafür. Das Geld kann nachhaltiger für die österreichische Musikszene investiert werden als für einen ESC-Vorentscheid.