
Beim zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 ist am Donnerstagabend auch Cosmó auftreten, der Vertreter des Gastgeberlandes Österreich. Im Vergleich zum Vorentscheid, den der Sänger damals mit seinen Freunden als Tänzer gewann, ist die Performance in der Wiener Stadthalle ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht. Hier nunmehr sein gesamter Auftritt.
In den Halbfinals des Eurovision Song Contest treten die für das Finale gesetzten Acts mittlerweile vollständig außerhalb der Wertung auf. Somit wurde heute Abend während des zweiten Halbfinals des ESC 2026 auch zum ersten Mal der vollständige Auftritt von Cosmós mit „Tanzschein“ im Fernsehen ausgestrahlt.
Cosmó trat nach Zypern und vor Lettland auf. Wie bei den anderen gesetzten Finalisten wurde ihre Performance komplett gezeigt, floss jedoch weder in die Jury- noch in die Zuschauerwertung ein. Hintergrund ist das bekannte Prinzip: Die Beiträge der Big 4 und des Gastgeberlandes werden bereits im Halbfinale ausgestrahlt, damit auch sie – genau wie die qualifizierten Acts – insgesamt zweimal im Fernsehen zu sehen sind. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die gesetzten Länder benachteiligt werden, deren Songs das Publikum sonst erst im Finale kennenlernen würde.
So sieht Cosmós vollständiger Auftritt im Fernsehen aus:
Zu Beginn liegt Cosmó in der Bühnenmitte, umgeben von vier Tänzern, während links der Sandro Bassist steht. Alle tragen die bekannten Outfits: Schwarz mit silbernen Elementen, dazu Tiermasken bei den Tänzern und Cosmós markanter blauer Stern über dem Auge. Bühne und Backdrop sind in kontrastreichem Schwarz-Weiß gehalten, mit zebraartigem Muster und dem Schriftzug „Dance your inner animal away“.
Die erste Strophe singt Cosmó liegend in eine Kamera neben und vor allem über ihm, bevor er sich zum Refrain erhebt und von den Tänzern umringt wird. Auf dem Boden erscheinen dabei abwechselnd helle und dunkle Bahnen, auf denen die Gruppe die Tanzschein-Choreografie performt.
In der zweiten Strophe kommen Gitterelemente ins Spiel, an denen die Tänzer klettern, während Cosmó mit dem Gitarristen interagiert. Im weiteren Verlauf verteilt sich die Performance zwischen Bühne und Catwalk, inklusive eines kurzen „Wien!“-Shoutouts von Cosmó – so etwas feuert zwar die Leute in der Halle an, am TV kommt das aber selten an.
Zum Finale des Auftritts verdichtet sich die Inszenierung: Die Tänzer formieren sich um Cosmó, Pyro setzt ein und der Auftritt endet mit einem letzten, energiegeladenen Refrain.
Wie gefällt Dir die Inszenierung von „Tanzschein“? Welche Platzierung wird Sarah Engels damit Deiner Ansicht nach erreichen? Lass gerne einen Kommentar da.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Kann sich sehen lassen und eine Steigerung gegenüber dem Vorentscheid.
Also der Gesang kam etwas schief im TV rüber.
Und es wundert mich das anscheinend die Halle den Refrain nicht mitgesungen hat – zumindest hat man das nicht über die Mikrofone gehört. Vlt. wurde nach Israel auch wieder etwas geändert in der Abmischung.
PS: Faszinierend wie viel Werbung im ORF während der Übertragung läuft. Der Intervallact wurde gar nicht gezeigt nach dem letzten Durchlauf. Erst zu JJ wurde wieder raufgeschaltet. Davor auch 2x Werbung. Dajana man nur froh sein dass das bei uns Verboten ist Werbung zu schalten.
Ein super Auftritt von Cosmò. Und ich habe jetzt die Armbewegungen drauf😄.
Bin für den Finalauftritt von ihm also perfekt vorbereitet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er auf einen der letzten Plätze kommt. Wünsche ihm nur das Beste🙂.
Cosmo richtig gut. Sehe auch Top 20.
Ich fand den Auftritt cool. Sehr schön vom Vorentscheid bis jetzt weiterentwickelt. Vor allem auch der Anfang auf dem Bühnenboden hat was.
Ich hab Cosmo in der Halle verfolgt. Er war sehr locker drauf. Das Publikum hat beim Refrain mitgesungen, also zumindest „Tanzschein“ deutlich hörbar.