Der niederländische Beitrag für den ESC 2021: „Birth Of A New Age“ von Jeangu Macrooy

Foto: Instagram @jeangu_macrooy

Jeangu Macrooy wird das Gastgeberland Niederlande mit dem Titel „Birth Of A New Age“ vertreten. Der Song wurde heute mit einer Livepremiere auf NPO1 sowie auf dem YouTube-Kanal des Senders AVROTROS vorgestellt. Die Präsentation erfolgte im Rahmen einer kleinen von Cornald Maas präsentierten Vorstellungsshow: Jeangu spielte „Birth of A New Age“ live mit Band und beantworte einige Fragen von per Videostream zugeschalteten Fans und (Fan-)Journalisten in einem Q&A.

„Birth Of A New Age“ ist ein positiver, mutmachender Gospelsong mit karibischen Einschlag in der Instrumentierung. Am Ende werden auch einige Zeilen auf Sranantongo, der einheimischen Sprache in Jeangus Heimat Suriname, gesungen: „Mi Na Afu Sensi, No Wan Man E Broko Mi’ In“. Übersetzt bedeutet der Satz „Ich bin ein halber Cent, du kannst mich nicht brechen“. Der halbe Cent ist die kleinste Geldeinheit in Suriname und kann damit nicht in kleinere Einheiten geteilt werden. Das symbolisiert die Aussage des Liedes: es geht darum Widerstandskraft zu zeigen und eine neue Ära beginnen zu lassen.

Jeangu sagt über „Birth Of A New Age“: „Der Song ist eine Ode an jeden, der für sich selbst kämpft und es wagt, die Kraft der eigenen Authentizität zu feiern“.

Geschrieben wurde der Titel von Jeangu Macrooy selbst in Zusammenarbeit mit Perquisite.

„Birth of A New Age“ kann aktuell auf allen üblichen Streaming-Plattformen angehört werden.

Update 5.3.: Mittlerweile ist der Videoclip welcher im Rijksmuseum gedreht wurde, veröffentlicht worden.

Jeangu Macrooy sollte das Gastgeberland Niederlande eigentlich schon 2020 mit dem Titel „Grow“ vertreten. Aus bekannten virusbedingten Gründen kam es nicht dazu. Bereits am Tag der Absage des ESC 2020 wurde jedoch bekannt gegeben, dass Jeangu auch im kommenden Jahr die Niederlande vertreten würde.

Jeangu wurde 1993 in Paramaribo in der ehemaligen niederländischen Kolonie Suriname geboren und zog erst im Jahr 2014 in die Niederlande. Der Grundstein für Jeangus Karriere wurde gelegt, als er von seinen Eltern eine Gitarre zum 13. Geburtstag erhielt. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Xillan bildete er damals ein musikalisches Duo. Macrooy ist ein Singer-Songwriter und macht modernen Soul. Er hat bislang zwei Studioalben veröffentlicht, sein letztes Werk „Horizon“ erschien im Februar 2019. Seine als Solokünstler veröffentlichten Singles und Alben waren nie Chartstürmer, fanden jedoch immer ihr Publikum und wurden von Kritikern gelobt. In den Jahren vor Corona tourte er durch einige Staaten Europas sowie durch Suriname und trat etwa auch in Deutschland beim Reeperbahn Festival auf.

Jeangu wird mit „Birth Of A New Age“ am 22. Mai im Finale auf Startplatz 23 antreten, nachdem die Reference Group im November 2020 entschieden hatte, dass das Gastgeberland seine bereits für den Wettbewerb 2020 ausgeloste Startposition behalten wird.

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83 Kommentare

  1. Schade, ich finde ihn ja ganz sympathisch, aber dieser Song ist einfach so rein gar nichts. Zu spärlich instrumentiert, zu meditativ, zu überhörbar…

  2. „You know my brokkoli!“ (zumindest verstehe ich das die ganze Zeit)

    Ja, das gefällt mir leider gar nicht 🙁

  3. Stimme viel zu dünn, Song flach, absolut nicht meins, da ziehe ich glatt das Kirchenlied aus Slowenien vor. Sorry NL. Österreich 2018 und Schweden 2019 sind halt kaum zu kopieren.

    • Viel besser als die beiden Genannten. Die waren beide zu ESC-gestylt, ist hier nicht der Fall.

      Zudem bin ich entsetzt, daß man sich über eine fremde Sprache lustig macht, die man nicht versteht.

  4. Fängt gut an in der Strophe leider verliert er sich dann in einem schwachen Refrain. Zum Schluss hin passiert leider auch zu wenig das der Song bei den Zuschauern im Kopf bleibt. Heute scheint der Tag der nicht vollständigen Songs zu sein. Allen hat heute das gewisse Etwas gefehlt

  5. Fassen wir mal zusammen: Die Niederlande gospelt dieses Jahr, Slowenien gospelt dieses Jahr, Mazedonien gospelt dieses Jahr (legt ein Snippet nahe) – jetzt müssen nur noch die Mamas in Schweden gewinnen und Österreichs „Amen“ sich auch als schwer spirituelles Stück entpuppen, dann können wir im Mai in Rotterdam den evangelischen Kirchentag feiern. Hosianna, Halleluja, Amen! Fliegt Margot Käßmann ein!

  6. Dieses ist ein Jahr voller Kirchenmusik und Gospel Gesang. Haben die sich alle abgesprochen um uns Fans zu verwirren. Das Lied ist so lala – hach, vielleicht habe ich auch nur gerade nicht das richtige Gefühl für so einen Song. Eines ist ganz sicher – wir werden 2022 nicht den ESC in den Niederlanden feiern.

    • Ich verlange als Gegengewicht eine nachträgliche Teilnahme Bosnien-Herzegowinas! Mit der Muezzin-Ballade „Inshallah“ (Laurell Barker, Andreas Stone Johansson, Anderz Wrethov, Thomas Stengaard)

    • Habt ihr wirklich nicht geahnt, dass sowas passiert und andere Länder nun auch reihenweise auf Gospel-Songs, Kirchenmusik usw. aufspringen, nachdem der Jurygewinner in 2018 und 2019 bereits so ähnlich klang? Für mich keine Überraschung!

  7. Es könnte leider wieder den Gastgeberfluch geben, nur gut, dass die Startnummer 23 bereits feststeht, so lala von mir.

    • Das ist kein Fluch, das sind einfach schwache Songs. Deutschland, Aserbaidschan, Dänemark und Schweden haben ja gezeigt, dass man als Gastgeber nicht zwingend hinten landen muss.

    • In den letzten Jahren war es schon ein Fluch (außer 2016 für Schweden). Ich befürchte es ehrlich gesagt auch. Die Niederlande wird ganz weit hinten landen.

  8. Eurovision ist kein Brokkoli.
    Aber mal ehrlich, der Beitrag vom letzten Jahr war einer meiner Favoriten. Das hier mag ich überhaupt nicht. Es ist so langweilig und repetitiv. Schade, ich hab mich echt auf das Lied von Jeangu gefreut. :/

  9. Nach dem unfassbar öden Song letztes Jahr der Versuch irgendwelche Gospel oder Afro-Sounds reinzubringen; hier zeigt sich wie bei vielen der Fluch die „Künstler“ von 2020 reinzubringen. Dito das schon wieder vergessene RUM-Lied und die leider enttäuschenden Belgier.

  10. Jeangu ist nach wie vor ein toller Sänger, aber der Song ist überhaupt nicht mein Fall. So bemüht „inspirational“ und dabei dann musikalisch so lahm, das ist keine gute Kombi. „Grow“ mochte ich sehr viel lieber, auch wenn es damit wahrscheinlich eine ähnliche Klatsche für NL gegeben hätte.

  11. Warte schon die ganze Zeit darauf, dass die Niederländer das Lied auf dem Eurovision Kanal freigeben – bin mir sehr sicher, dass in den Kommentaren dann 1000-fach das Wort Brokkoli (oder Broccoli) und 🥦🥦🥦 auftauchen wird.

  12. Fanden nicht letztes Jahr „Grow“ am Anfang auch die meisten schlimm oder zumindest langweilig? Und später (wie man ja auch hier sieht) fanden es auf einmal ganz viele toll. Bei mir war’s immer so hinteres Mittelfeld. Diesen Song schätze ich ähnlich ein, vielleicht beim ersten Hören sogar ein klein wenig stärker.

  13. Bin jetzt nicht sicher ob das irgendwie politisch und “black lifes matter” mäßig gemeint ist 🤷‍♂️
    Letztes Jahr hat mich sein Song wirklich berührt, aber das…und dann dieser Fetztenanzug 🙄

  14. 🥦🥦🥦🥦🥦🥦jetzt versteh ich.
    Ne, der song is nix, sorry. Kommt auf meinen zweitletzten platz. Dank dem🥦🥦🥦🥦🥦🥦nicht letzter

  15. Also nein, kein Vergleich zu „Grow“. Ich habe jetzt auch das Gefühl, 2021 wird der ESC des Gospels. Was kommt dann nächstes Jahr als dominantes Genre, vielleicht Mariachi?

  16. Och, na ja, also… hm… ich finde den Song gar nicht so schlecht, besser als letztes Jahr. Hat in der Tat was Positives. Reicht fürs Mittelfeld bei mir.😉

  17. Frischer aufweckender Song mit Zuversicht. Hier vermittelt Jeangu seine persönliche Botschaft und sein ihm am Herzen liegendes Anliegen mit viel Musikalität.
    Kommt sympathisch rüber und damit kann er auch punkten.

  18. Hat mir am Anfang noch gefallen, gegen Ende wurde mir der Song dann allerdings zu langatmig ohne weiteren Höhepunkt. Und da der letzte Eindruck immer der stärkere ist: So lala.

  19. Die Liveversion des Songs finde ich zwar gut, allerdings kommt mir zu oft dieses „No Wan Man E Broko Mi“ im Text vor. Dennoch holt Jeangu das Beste aus der Nummer heraus.

  20. Letztes Jahr hat mich „Grow“ kalt erwischt und berührt – und wurde so meine persönliche Nummer 1. Nachdem ich vorhin den Liveauftritt gesehen habe, war ich aber arg enttäuscht. Das nun vorhandene Audio klingt da für mich allerdings schon wieder besser. Ich höre bei „Birth of a new Age“ auch eher afrikanische Gesänge als einen Gospelchor und den Change mit den afrikanischen Rhythmen zur letzten Minute finde ich sehr gelungen. Insgesamt geht das in Ordnung und ein „schönhören“ schließe ich nicht aus. Sofort gepackt hat das Lied mich aber nicht.

    • Sehe ich genauso. Die afro-karibischen Klänge sind hier das Beste, die hohen langezögenen Töne gegen Ende das Schlechteste, zumindest für mich.

  21. Mir gefällt der Song gut. Er hat auf jeden Fall etwas Positives und erinnert mich ein wenig an den König der Löwen.

    Grow konnte bei mir irgendwie nie wachsen und war nur lahm.

    Wenn Jeangu die passende Performance hinlegt, wird der Song bei weitem nicht so chancenlos sein, wie ihn hier gerade viele sehen.

  22. In der Theorie ein ganz hervorangendes Stück mit allem, was bei einer kulturellen Großveranstaltung Willkommen sein sollte: diverse kulturelle Einflüsse, ohne ins beliebige abzugleiten, dabei (gefühlt) authentisch und modern produziert. Vielleicht von all dem so viel, dass der Funke nicht so recht überspringen will – mich lässt es im Moment leider auch ziemlich kalt …

  23. Man muss Jeangu zugute halten, dass er nicht versucht, den Vorjahresbeitrag zu kopieren. Ich finde es auch grundsätzlich positiv, dass er mal authentische karibische Klänge reinbringt (auch wenn die kreolische Zeile natürlich etwas unglücklich klingt). Ein toller Künstler ist er ohnehin, das wird live sicher wunderschön. Leider ist der Song wieder nicht der große Wurf. Diesmal finde ich ihn nicht anstrengend wie „Grow“, sondern eher langweilig, flach und repetitiv. Die Jurys werden zu Recht Punkte für ihn übrig haben, aber ich glaube, dass er vielleicht grundsätzlich nicht der Richtige ist, um beim ESC weit vorne zu landen. Wenn man sich davon löst, ist Jeangu allerdings ein würdiger Gastgebervertreter.

  24. Wieso verstehe ich immer „You are my Broccoli“? Was hat das Gemüse, mit einem neuen Zeitalter zu tun? Letztes Jahr ist man eingeschlafen, dieses Jahr ist man irritiert. Ich glaube die Niederlande will kein zweites mal gewinnen. Das werden sie schaffen.

  25. naja, also das ist ja mal alles andere als ein würdiger Nachfolger von „grow“. „you’re rhythm is my brokkoli“ -> wir haben den ersten Songverhörer des Jahres -.-
    wenn der Jahrgang so weitergeht, wird das einer der schlechtesten der letzten Jahre

  26. Das Lied an sich ist ja Geschmackssache, aber ich bin entsetzt, wie sich einige hier im Forum über eine neu in den ESC eingeführte Sprache lustig machen. Letztendlich gehören diese Passagen zur Identität des Sängers und dies sollte respektiert werden und textmäßig gibt es schon wahrlich schlimmere Verbrechen in dieser Saison.
    Nun mein Eindruck vom Lied: Positiv finde ich, dass der Song schneller startet als „Grow“, auch die afro-suranemischen Einflüsse empfinde ich angenehme Bereicherung für den diesjährigen Wettbewerb.
    Ich gebe aber denjenigen Recht, die finden, dass der Song teilweise zu repetitiv ist. Insgesamt lässt es mich auch ein Stückchen kalt, was vielleicht auch an seiner in diesem Jahr für mich unangenehm knödeligen Stimme liegt (deswegen bin ich ja auch nicht der größte Koit Toome Fan). „Grow“ wirkte viel intimer und berührte mehr, daher in diesem Jahr nur ein „so lala“

  27. Ich würde das ja gerne mögen und finde es sehr schön, dass Jeangu sich in dem Gospelsoulgenre austobt, aber ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, wie man auf die Idee kommen konnte, dass diese ominöse Zeile zu verwenden. So hat das eher den Touch als hätte das die Limburgische Brokkoliinnung gesponsert.
    Rest des Songs ist ok, aber typisch für einen Gastgeber wird das weit hinten landen.

    • Wahrscheinlich kamen die einfach nicht auf die Idee, dass sich irgendwelche Almans so über ihre Sprache und ihre Kultur lustigmachen.
      Es ist schon traurig, was man in der ach so aufgeklärten ESC Community manchmal für einen Bullshit lesen muss. Sorry. Aber wer sowas für Humor hält, lacht vermutlich auch über Dieter Nuhr.

      • Erstens Brokkoli heißt unter anderem auf Englisch und Niederländisch auch Broccoli, die lustig machen Nummer bezieht sich nicht nur auf „Almans“
        Zweitens bezieht sich das eindeutig darauf, dass es keine gute Idee ist, einen Song der bei einem europäischen Wettbewerb präsentiert wird mit einer Textzeile zu versehen, die man so schnell zu „You can’t kill me broccoli“ verhören kann. Darauf muss doch irgendwer in der niederländischen Delegation aufmerksam geworden sein.

      • Du hast mir vorgeworfen, ich würde mich über eine Sprache und Kultur lustig machen, da habe ich gegen argumentiert. Jetzt hättest du mir vorwerfen können, ich mache mich auf Kosten des Interpreten und des niederländischen Teams lustig. Den Vorwurf hätte ich weitaus mehr verstanden. Aber latenten Rassismus lasse ich mir ungern anhängen

      • Wenn ich mich an die Moldau-Premiere richtig erinnere, ist das mit dem Brokkoli keine reine deutsche Angelegenheit. Bis das #FREENATALIA kam, wurden da SEHR viele Brokkolis im Livechat gespammt.

      • Tja, aber es IST ja nunmal unterschwelliger Rassismus, wenn man sinngemäß sagt „Die hätten sich mal Gedanken darüber machen sollen, dass man so witzige Sachen wie Brokkoli aus ihrer Landessprache hören kann“ und das dann noch mit zig Witzen garniert. (gesponsert von der Limburger Brokkoliinnung. Wow. Ernsthaft?)
        Mindestens ist es respektlos. Fertig.

  28. Das ist echt schade. ‚Grow‘ vom letzten Jahr hatte Anmut und Tiefgang und war eine der wenigen 2020er Beiträge, um die es mir Leid tat. ‚Birth of a nation‘ hingegen ist flach wie eine Landebahn und könnte höchstens durch Jeangus live-Vocals ein bisschen punkten. Ansonsten das klassische „lovely horse“ eines Gastgeberlandes. Forgettable.

  29. HAHAHAHAAAA BROKKOLI OMG FOLL LUSTIG. Nicht.

    Was stimmt denn mit euch bitte nicht? Alle predigen immer hier Respekt, erst recht nach Jendriks Song. Und dann les ich hier einen Kommentar nach dem nächsten, wo sich über einen „Verhörer“ ausgelassen wird. Googlet ihr eigentlich auch mal Lyrics? Denkt ihr auch mal weiter? Oder ist das zu mühsam?
    Ich verstehe natürlich, dass es viel einfacher und viel lustiger ist, sich über sowas angeblich Skurriles zu erheitern. Aber sympathisch isses halt nicht.

    Hier sind immer so viele für Diversity. Aber dann gibts endlich mal neue sprachliche und zum Teil auch musikalisch neue Einflüsse beim ESC und alles, was von euch kommt ist BROKKOLI ER HAT BROKKOLI GESAGT HAHAHA!

    Mir isses auch ein Rätsel, wie man das mit dem Mainstream-Gospel von den Mammas oder John Lundvik vergleichen kann. Wo waren bei den Mammas denn die afrikanischen Einschläge? Ach stimmt, nicht vorhanden. Na, dann lasst doch solche unsinnigen Vergleiche.

    • Ich kann dir nur zustimmen. Da kommt mal keine 08/15-Popschlagernummer und prompt sind fast alle damit überfordert.

    • Ich mag’s ja auch nicht, wenn man ewig auf so was rumreitet, und es ist schade, dass nicht jedeR immer die Kommentare davor liest, bevor man etwas postet (mir auch schon passiert), dann hätte man eine gewisse Redundanz feststellen können. Aber ich find’s ehrlich gesagt auch nicht schlimm, wenn man als erste Reaktion eine Textzeile, die halt nun mal nach „Brokkoli“ klingt, lustig findet. Es kommt natürlich immer noch drauf an, ob man das in einem verächtlichen Tonfall aufschreibt oder nicht, aber grundsätzlich würde ich nicht meinen, dass deswegen mit jemandem etwas nicht stimmen muss oder er/sie fremde Kulturen missachten würde.

      Trotzdem bin ich Dir grundsätzlich dankbar dafür, Andi, dass uns wegen Deines Kommentars dieser Vergleich bei „Birth of a new age“ hoffentlich nicht ewig begleiten wird. Es sollte nicht so laufen wie bei einem Song einer aktuellen Teilnehmerin, bei dem man auch jetzt immer wieder „Brisääähn“ zu lesen bekommt. Und was daran besser sein soll als bei den „Brokkoli“, weiß ich nicht (und dass es hier um eine die Aussprache einer individuellen Person und nicht um eine „Kultur“ geht, macht es keineswegs besser).

      • Danke, Thomas, so sehe ich es grundsätzlich auch. Natürlich sollte man sich nicht über andere Kulturen lustig machen, aber man sollte manche Sachen auch nicht zu sehr auf die Goldwaage legen. Ich glaube nicht, dass dieser Brokkoli-Vergleich böse gemeint ist. 😉

        Und wie Du schon richtig geschrieben hast: Es wurde sich auch genug über „Brisääähn“ lustig gemacht, und niemand hat’s gestört. Nichts für ungut.🙂

      • Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
        Natalia kann an ihrer schlechten englische Aussprache arbeiten. Vielleicht hat sie das ja auch getan. Weiß ich nicht.
        Aber Jeangu verwendet eine Sprache, die es so nunmal gibt. Da kann er nichts dran verändern oder dran arbeiten.

        Und nein, es ist nicht schlimm, wenn jemand Brokkoli versteht. Aber dann sollte doch mal der Verstand einsetzen, den Songtext zu googlen. Wenn man das getan hätte, würde man sich solche Scheißwitze wie „gesponsert von der LImburger Brokkoliinnung“ sparen und erst recht solche Vorhaltungen wie „die hätten sich ja mal vorher überlegen können, wie sich das anhört“. Das ist doch total daneben.

      • @Andi: So viele Kommentare in diesem Forum drehen sich darum, was man bei einzelnen Songs verändern könnte, damit das Werk europaweit besser ankommt (da kommt auch mir in der Tat der eine oder andere davon mal etwas engstirnig vor). Zwar drehen sich die meisten davon nicht so sehr um den Text, aber da gab’s hier bestimmt auch schon Ratschläge, was man besser machen könnte, auch bei englischen und deutschen Texten. Ich würde den von Dir zitierten Kommentar eher da einreihen und nicht gleich „Rassismus“ unterstellen wollen (wobei ich Rassismus in Bezug auf Sprachen eh keinen passenden Begriff finde, vielleicht eher Ethnozentrismus oder einfach „kulturelle Hochnäsigkeit“?). Aber in dem Kommentar von Dir, auf den ich geantwortet habe, hast Du ja von „ihr“ gesprochen, das heißt, Du hast Dich da nicht nur auf diesen einen Kommentar bezogen.

        In der Tat ist es bei „Brisäähn“ nicht ganz dasselbe, aber ich finde es ehrlich gesagt schlimmer, wenn man sich über eine individuelle Person lustig macht (und das auch noch dauerhaft), als wenn man sich über einen Teilaspekt von etwas Abstraktem wie einer fremden Sprache amüsiert. Es gibt auch vieles, worüber man sich bei der deutschen Sprache amüsieren kann (z.B.“DAS Mädchen“ und ähnliche merkwürdige Artikel, oder die Tatsache, dass man oft minutenlang warten muss, bis am Ende endlich das Verb kommt). So lange man Sprachen, Kulturen, Religionen nicht generell respektlos behandelt, vor allem nicht die Personen, die damit umgehen, darf man sich m.E, auch über Teilaspekte dieser abstrakten Konstrukte lustig machen oder sie einer Kritik unterziehen.

      • Ok, statt „sich lustig machen“ wäre vielleicht „belustigt sein“ oder „distanziert sein“ passender gewesen (meinend, dass man nicht automatisch alles heilig/unantastbar/unhinterfragbar finden muss, nur weil es ein Teil einer fremden oder auch der eigenen Kultur/Sprache/Religion ist).

      • @Andi

        Okay, so etwas wie „gesponsert von der Limburger Brokkoliinnung“ ist natürlich völlig unangemessen, gebe ich Dir recht.

        Ich denke, dass Natalia nicht unbedingt etwas für die Aussprache kann. Denn für Sprecher-/innen aus dem slawischen oder romanischen Sprachraum ist Englisch schon eine ungewohnte Sprache. Ich muss ehrlich sagen, ich störe mich auch nicht unbedingt daran, weder bei Jaengu noch bei Natalia. In erster Linie geht es mir um die Musik.
        Ich persönlich finde es halt bei Künstler*innen aus dem romanischen oder slawischen Sprachraum irgendwie schöner, wenn sie in ihrer Heimatsprache singen würden. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.🙂

  30. Mal ganz ehrlich… Diese gelangweilten 3 Minuten von Nichts sind eine Frechheit für ein Gastgeberland!
    Wenn man keine Lust auf den Wettbewerb hat soll man nicht antreten!
    Das was hier abgeliefert wird ist eine musikalische Bankrotterklärung sondergleichen!

  31. Für mich einer der besten Songs bislang. Zeitgemäße Botschaft mit afrikanischen Rhythmen und Jeangu ist alles andere als ESC-typisch. Gospel erkenne ich eigentlich gar nicht, zumindest nicht die „herkömmlichen Klänge“ aus diesem Genre. Nur Frankreich gefällt mir noch besser, Platz zwei in meiner Liste.

  32. Die afrikanischen Einflüsse in diesem Lied find ich echt toll – allerdings wäre es schön gewesen, wenn sich der Song gegen Schluss noch etwas mehr entwickelt hätte, bleibt so alles recht gleichförmig. Ich hör mir das aber im Gegensatz zu Moldawien und Australien doch richtig gerne an☺️

  33. Schon ziemlich langweilig das ganze.Der Song packt mich an keiner einzigen Stelle.Kommt an den Vorjahressong nicht ran.Mit einen durchdachten Auftritt wäre es 2020 vielleicht ein kleiner Gänsehautauftritt geworden.Das sehe ich hier überhaupt nicht.Eine Platzierung besser 20 würde mich doch wundern.

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