
Schaut Slowenien dem Eurovision Song Contest bald tatsächlich wieder so verliebt in die Augen, wie Klemen seiner Frau beim Wettbewerb in Basel 2025 (Aufmacherbild)? Nachdem wir kürzlich bereits die Lage in Spanien, Island und Belgien gecheckt haben, gibt es heute das zweite Update zu den Ländern, die sich vom diesjährigen ESC zurückgezogen haben. Wie stehen die Chancen, dass diese Boykott-Nationen 2027 wieder zurückkehren?
Wie bereits angedeutet, starten wir mit einem Nachbarland des diesjährigen Gastgebers Österreich: Slowenien fehlte dieses Jahr beim ESC in Wien, weil sich der Rundfunk RTVSlo unzufrieden mit dem Verbleib Israels zeigte. Ziemlich genau vor einem halben Jahr, genauer gesagt am 4. Dezember 2025, ließ der Sender nach der EBU-Generalversammlung verlauten, in Wien nicht dabei zu sein. Als eines von insgesamt fünf Ländern.
Mehrfach hat RTVSlo in Form von Vorstand Natalija Gorščak immer wieder beteuert, dass man die Teilnahme Israels nicht mehr tolerieren könne. Vor allem aus Solidarität mit den Opfern in Gaza sei es für Slowenien undenkbar, weiterhin am ESC teilzunehmen. Statt dem Wettbewerb aus Wien hat RTVSlo Mitte Mai über eine Woche lang (!) Dokumentationen und Filme mit Palästina-Bezug ausgestrahlt. Darunter am 14. Mai auch einen solchen Bericht mit ESC-Bezug.
Es wirkte also, als blieben die Fronten zwischen Slowenien und dem ESC erst einmal verhärtet. Allerdings deutet nun tatsächlich einiges auf ein mögliches Comeback hin. Noch ist es zwar absolut unklar, ob Slowenien 2027 beim Wettbewerb in Bulgarien wirklich wieder an den Start geht, doch die kritische Einstellung des Senders RTVSlo könnte sich noch in diesem Jahr ändern.
Natürlich spielt im (potenziellen!) „Sinneswandel“ des slowenischen TV-Senders die Politik wieder einmal eine große Rolle. Ende März wurde in Slowenien ein neues Parlament gewählt, welches den rechts-orientierten Janez Janša zum Ministerpräsidenten wählte. Er gilt als Israel-Unterstützer und hat jetzt sogar veranlasst, dass in Ljubljana die erste israelische Botschaft eröffnet wird, die es in Sloweniens Hauptstadt jemals gab (siehe oben).
Im Endeffekt kann diese politische Kursführung sogar bedeuten, dass der Sender RTVSlo eine ESC-Teilnahme Sloweniens, trotz Anwesenheit von Israel, wieder befürworten wird. Dies könnte gelingen, indem die Regierung wieder mehr Einfluss auf den TV-Sender bekäme, was Janša bereits plant. Er kündigte an, dass bestehende Gesetze so abgeändert werden sollen, dass die Finanzierung und Ernennung von Führungspersonal im slowenischen Fernsehen bald wieder reine Regierungssache sind. Auch wenn dieses Vorhaben sicherlich auf einigen Widerspruch stoßen dürfte: Es könnte Sloweniens ESC-Comeback bedeuten.
Deutlich unwahrscheinlicher ist hingegen eine Rückkehr von Irland zum ESC. Zumindest zum aktuellen Zeitpunkt sieht es eher danach aus, dass auch der Wettbewreb in Bulgarien ohne irische Teilnahme über die Bühne gehen wird. Der Generaldirektor des zuständigen Senders RTÉ, Kevin Bakhurst, erklärte in einem Radiointerview vor kurzem, dass es für Irland aktuell „keinen Grund“ gäbe, zum ESC zurückzukehren. Er sagt allerdings auch, dass eine endgültige Entscheidung erst in den kommenden Monaten getroffen werde.
Wie berichtet, gibt es in den Niederlanden zumindest etwas mehr Hoffnung. Hier könnte der Sender Omroep Max die Verantwortlichkeit einer Teilnahme 2027 übernehmen, sollte die öffentlich-rechtliche Dachorganisation NPO eine finanzielle Unterstützung garantieren. Schon in diesem Jahr wurde zudem sehr viel über Portugal diskutiert. Zwar nahm der Sender RTP am Ende am ESC teil, doch viele Bürger*innen und auch Künstler*innen im Land sind äußerst Israel-kritisch. Die Teilnahme des Landes in Bulgarien ist bislang noch nicht bestätigt.
Was hältst du von den neuesten Entwicklungen? Wie viel Einfluss sollte die politische Lage eines Landes auf die ESC-Teilnahme haben? Lass uns gerne deine Meinung da.
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Wäre gut, wenn Slowenien zurückkehren würde. Klemen ist einer der Teilnehmer am Eurovision Weekend in München, das im Juli diesen Jahres stattfindet.
Eine rechte Regierung als Garant für die Rückkehr Sloweniens – ich würde andere Vorzeichen mehr begrüßen….
Dem kann ich nur zustimmen.
Ich auch
Das mag sein, aber in diesem Fall heiligt der Zweck die Mittel.
Ne
Never ever.
Ich als Mattyfan muss mich leider von Mattys Aussage distanzieren
Oh ja! 1000% Zustimmung
OT:
Die Band Mamabua wird also auch am Samstag, den 20. Juni auf der Sound am Markt Stage beim Altstadtsommer 2026 bei uns in Kaufbeuren auftreten:
https://www.instagram.com/p/DZRhoTkDEIx/?igsh=MWl2bTkwYnlwcXdvNQ==
Diese Bühne ist ja etwas abgekoppelt, wie schon mehrfach erwähnt.
Null. Und die angestrebte Gesetztesänderung in Slowenien wird von der EU sehr kritisch gesehen – heißt dass da Gelder eingefroren werden können.
Einfach abwarten.
Ergänzend: ich glaube, dass es falsch ist jedes Land separat zu beleuchten. Viel wichtiger für den ESC sind die Generalsammlung der EBU Ende Juni in Prag sowie neue Änderungen im Regelwerk.
Müsste Slowenien dann nicht ausgeschlossen werden, wenn die Politik derart großen EInfluß auf den Sender nimmt? Das ist doch zumindest die Begründung, warum Russland und Belarus ausgeschlossen, Israel aber teilnahmeberechtigt ist.
Dann müßte Spanien natürlich ebenso ausgeschlossen werden. Die Führung des Senders RTVE ist von ihrer Einstellung eine Marionette des Antisemiten Sanchez
Die politische Einmischung hält sich im Grenzen. Mitglieder des Aufsichtsrats werden von Parlament, Senat und Gewerkschaften ernannt.
Nur in Jahren, wo die PP die Regierung stellte, gab es vermehrt Diskussionen rundum die Unabhängigkeit der Berichterstattung.
An deiner Stelle wurde ich nicht so positiv reagieren auf jede Regierung mit Extrem-Rechte Ansichten. Du bist schwul, damit eine Minorität und gerade die Extremrechte wollen Männer wie du unsichtbar machen in (ausgrenzen von) der Gesellschaft. Das sollte für dich viel wichtiger sein als eine Fernsehshow wie der ESC.
Vollkommen richtig ! So sehr ich Sanchez momentan kritisiere – meine wahren Gegner sind PP und VOX
100 Prozent Zustimmung!
Da erinnert er leider an Leute wie Jens Spahn, Richard Grenell, Alice Weidel
Ich verbitte mir diese Unterstellung!
Eine Unterstellung ist ja etwas, was man nicht nachweisen kann. Deine größtenteils kruden Ansichten sind hier ja (leider) belegt.
Serbien müsste dann auch suspendiert werden. Der Sender wird auch stark von der Regierung beeinflusst.
Auch in Spanien könnte wieder zurückkommen, wenn die durch mehrere Korruptionsskandale geschädigte sozialistische Minderheitsregierung abgewählt werden würde. Noch ist es zu früh, das zu vermuten, aber Neuwahlen in nächster Zukunft sind nicht ausgeschlossen.
Man sollte sich das natürlich nicht wünschen, nur damit Spanen zum ESC zurückkehrt
Als ob PP und VOX besonders gut für uns wären….
Wieder 100 Prozent Zustimmung!
Yeah! 1000%
Das hat niemand behauptet.
Nun, der Ire und die Irin haben je traditionell ihre berechtigten Freiheitsdrang von der britischen Besatzung mit einer unterschwelligen Sympathie für die Hinkels und Das Dritte Reich verwechselt, warum sollten sie plötzlich differenzierter denken können?
Also wenn die Teilnahme aller Länder nur noch davon abhängt, welche Regierung gerade an der Macht ist, dann wird die Idee des ESC nur noch ad absurdum geführt… dann können sie den Bums auch gleich ganz zumachen. Eine „schnöde“ Unterhaltungssendung als Spielball der Außenpolitik zu benutzen ist geradezu lächerlich.
👍
Danke !
Wahre Worte!!!
Und… 100% Zustimmung! Hier regiert der ESC!
Würde mich sehr über eine Rückkehr von Slowenien freuen.🙂
Also Sloweniens Weg zum ESC ist mehr als bitter: Ein Ministerpräsident, der die Unabhängigkeit der Medien anprangert, veranlasst die Rückkehr zum ESC. Wer das als gut bezeichnet…
Ich jedenfalls nicht ! Es ist schon erstaunlich, daß einfache Gemüter (auch hier im Forum) auf diese Masche der Rechten hereinfallen.
Gilt auch für die der Linken!
Und welche Maschen der bösen Linken sollten das sein? Erklär doch mal. Am Ende wollen die noch die Demokratie erhalten und nicht mit Faschisten paktieren. Na, ist ja mal eine ganz fiese Masche, hm?
Man kann nicht rechtsaußen Worthülsen in die Kommentare tröten und dann nicht rechtsaußen sein wollen. Ums mal nett zu sagen…
Die Linken wollen also die „Demokratie “ erhalten?? LACH. Aber was „demokratisch“ ist, entscheiden die Linken.. siehe Berlin.. und die gute alte ach so demokratische DDR… Links wie rechts ist undemokratisch!
Wenn das durchkommt, werden wir künftig Friedenslieder aus Slowenien bekommen.
Also wenn ein Janez Janša ein neues Rundfunkgesetz ankündigt, sollte man erstmal sehr skeptisch sein. Ob das zu einer slowenischen ESC-Rückkehr führt, möchte ich auch stark bezweifeln. Grundsätzlich ist es natürlich problematisch, wenn Regierungen Einfluss auf die Entscheidungen von Sendern nehmen. Wobei sich da im Zweifel wohl nicht mal die ARD von freimachen könnte.
Mit einer irischen Rückkehr rechne ich nicht; die anti-israelische Haltung gehört dort zur politischen Kultur (dito Island).
„nicht mal die ARD“ ist gut.😂
Das deutsche System mit den von der Zivilgesellschaft dominierten Rundfunkräten gehört definitiv zu den von der Politik unabhängigsten in Europa. Und die Bundesregierung hat ja beim ÖRR sowieso direkt nichts zu sagen.
Ihnen gehören zu ca. ⅓ Politiker:innen an, wobei die zivilgesellschaftlichen Gruppen (Gewerkschaften, Kultur) alle in mehr oder weniger engen Abhängigkeitsverhältnissen zur Politik stehen. Woanders mag es offensichtlicher zugehen, aber genauso ist es kaum ein Zufall, dass und wie sich der SWR beim Israel-Thema so eindeutig positionierte.
Ich glaube, da tust du den zivilgesellschaftlichen Rundfunkratsmitgliedern Unrecht, aber gut. Für die Positionierung in Sachen Israel brauchte die ARD allerdings sicher keinen Anstoß aus den Rundfunkräten.
Allerdings versucht sich in letzter Zeit Herr Weimer einzuschleimen. O-Ton: „Der ESC ist ja so eine tolle Veranstaltung“
Alles überwiegend grün-links orientierte Seilschaften. Man muss sich nur mal die Nachrichten der ARD anschauen, die durch Weglassung von Nachrichten und Vereinfachung Inhalten und einseitiger Berichterstattung manipuliert werden. Das sieht man auch an den deutschen Jury-Wertungen beim ESC, die so weit weg vom Publikumsvoting sind…
Tja, 1979, 1999 und 2019 war es für Irland kein Problem, ihre Repräsentanten in Israel auftreten zu lassen (da hätte ich es sogar noch eher nachvollziehen können – weil eben direkt vor Ort)
Meines Erachtens geht es nur darum, möglichst viel schrille Töne jenseits der Bühne zu liefern und im Mittelpunkt der Diskussion zu stehen.
Die Siegerin von 1970 hat übrigens den Boykott kritisiert. Ganz böswillig könnte man ihr allerdings auch unterstellen, für Propaganda gesorgt zu haben. Damals tobte der blutige Nordirlandkonflikt, sie sang bekanntlich von Schmetterlingen und Bienen.
Dana kam aus Derry und das liegt in Nordirland. Ihr Flug von Dublin nach Hause nach ihrem Sieg war der erste Flug überhaupt, der direkt aus der Republik nach Nordirland ging. Sie sagt in Interviews ganz offen, dass sie eine andere Seite Nordirlands präsentieren wollte, als das der „Troubles“. Propaganda ist dabei aber etwas anderes, denn „All kinds of everything“ mag viel sein, aber politisch ist es ja gerade nicht.
Davon abgesehen ist Madame streng katholisch und ist in Bezug auf Israel sicherlich auch nicht die neutralste Stimme Irlands. Zur Präsidentin hat sie es ja mehrfach nicht geschafft, eben weil sie zu religiös fundamentalistisch agiert hat…
Die größte Sympathieträgerin war sie für mich eh nie – sie hat auch schon gegen die Homoehe gewettert. Bezüglich „Propaganda“ ist das zudem nicht meine persönliche Meinung, ich bezog mich auf einen Artikel in der FR zum Thema „70 Jahre ESC“.
Und gegen Abtreibung.
Allerdings
Irland ist was das angeht innerhalb von recht kurzer Zeit ziemlich liberal geworden. Die Kirche hat da auch aufgrund diverser Skandale stark an Ansehen eingebüßt.
Dort hat man in der katholischen Kirche, ähnlich wie in Deutschland, den Spruch „Lasset die Kinderlein, zu mir kommen“ dann doch zu wörtlich genommen.
Stimmt ubd zum 7.Oktober haben die ganzen Boykott-Menschenfreunde geschwiegen. War ein Betriebsunfall, oder? Hier wird Ursache und Wirkung verwechselt. Übrigens: Hamas herrscht noch immer. Aber das ist für diese Rundfunkanstalten wohl ok…
Du meinst, die antisemitische Haltung Irlands. Nennen wir doch das Kind beim richtigen Namen. Die Iren sind Antisemiten.
Eine ganze Woche lang nonstop Gaza-Elend und Israel Hetze im TV ..die armen Slowenen …und als ob es irgendjemandem in Gaza nützt oder auch nur ansatzweise interessiert, ob Slowenien am ESC teilnimmt oder nicht. Klemen hab ich beim Clubtreffen in Köln kennengelernt, und obwohl ich seinen ESC Song nicht mochte, er selbst war mega sympathisch ,kann auch bombastisch singen , was in seinem Lied gar nicht so rüber kam, und ich würde ihn mit einem besseren Song gerne wiedersehen , aber wenn ein Sender (wieder) unter Regierungsdiktat steht, dann ist das keine gute Voraussetzung für eine ESC Teilnahme.
Und er hat auch schon viele Teilnehmer des ESC parodiert.
Preisgekrönte Dokumentationen und Filme sind keine Hetze.
Kommt auf die Preise und die Dokumentationen und Filme an. Beim slowenischen Sender ahne ich da jedenfalls nichts Gutes.
Die Liste ist bekannt, darunter auch der hier.
https://de.wikipedia.org/wiki/No_Other_Land
Und dort steht genau das hier:
„Doch das israelisch-palästinensische Kollektiv dahinter versteht sich nach eigener Aussage als Aktivisten. Aktivismus ist naturgemäss einseitig. Man kann einen solchen Film zeigen, hätte ihn jedoch kritisch in einen Gesprächsrahmen einbetten müssen. Nun prämierte eine Jury «No Other Land» sogar als besten Dokumentarfilm. Manchmal nehme einen ein Film «jenseits von ästhetischen oder formalen Kriterien» mit, begründeten die Preisrichter ihre Auswahl. Darin zeigt sich exemplarisch der Geist an der Berlinale: Aktivismus wird gefeiert, die Filmkunst ist zweitrangig.“
Danke. Next.
Also alles un einem keine gute Nachricht für Slowenien. Lieber einen unabhängigen Sender statt einen politikgetreuen Propagandasender.
Warum gab es bisher keine israelische Botschaft in Slowenien?
Vorallem der erste Absatz ist toll! Weiß nicht, warum…
Lasst uns doch erst über nicht teilnehmende Länder beim ESC sprechen, wenn es auch tatsächlich feststeht, welches Land beim ESC in Bulgarien teilnimmt und welches nicht. 😀
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Bewusster und gewollter Themawechsel:
Ich habe soeben mal im ESC-Forum ESC-Younited geschaut wie die Foristen (m/w/d) aus Bulgarien über den ESC 2027 in Bulgarien philosophieren.
Und dort wird ganz klar kommuniziert, dass der bulgarische Fernsehsender, die bulgarische Öffentlichkeit und auch die Medien in Bulgarien das Ziel einer Titelverteidigung bzw. eines erneuten Platz 1 anvisieren möchten.
Spekuliert wird über die ESC-Titelverteidigung mit dem Wunschkandidat Azis.
Azis ist in Bulgarien ein Superstar der exklusiven Art, seit Jahrzehnten ganz oben im Musik-Business, 49 Jahre alt, non-binär und gehört der kulturellen Bevölkerungsschicht der Roma an.
Lieber SWR und liebe Tina Sikorski,
nehmt so etwas mal zur Kenntnis. Auch an der Herangehensweise von Stefano De Martino aus Italien für das Festival di Sanremo 2027 dürft ihr euch gerne mal ein Beispiel nehmen (also was sein Talentscouting bei Festivals in Mailand für unbekannte Künstler betrifft).
Azis war übrigens 2006 Backroundsänger beim bulgarischen Beitrag von Mariana Popowa..
Nein Timo, auch nächstes Jahr wird Helene Fischer nicht fahren.
An eine deutschen Teilnehmer für den deutschen VE habe ich jetzt überhaupt nicht gedacht.
Mir geht’s jetzt nur um die Diskussion einiger Bulgaren (m/w/d) auf ESC-Younited und mein Aufforderung an den SWR / für den HoD den deutschen Vorentscheid neue bzw. unkonventionelle Methoden anzuwenden.
Das gälte dann sowohl für unbekannten Talente, als auch für deutsche Superstars – ganz allgemein gesprochen.
Wäre sicherlich in einem sehr queerfeindlichen Land eine mutige Wahl
Der queerste bulgarische ESC-Beitrag war doch
Miro(Slaw Kostadinow) – angel si ti
Jedenfalls konnte der Choreograph seine Fantasien dort voll ausleben.
Bulgariens größte Diva stünde sicher auch zur Verfügung.
https://m.youtube.com/results?sp=mAEA&search_query=Diva+kirkorov&ra=m
Den brauche ich nun wirklich nicht…
So sehr mir solche Acts nach dem menschlichen Desaster mit Nemob mittlerweile ehe gegen den Strich gehen, hier würde es definitiv ein Zeichen setzen.
Der Kirkorov-Altar bleibt in deinem Ankleidezimmer, ich lasse mich von Miro anjaulen!
Klose?
s.o.
Btw. was ist eigentlich aus der Sache geworden, wo Kirkorov öffentlich Abbitte für unrussische Exzesse leisten musste?
Ah, merci!
Nichts wieder von gehört. Aber ich meine Lazerboy hat nen neuen Song rausgebracht.
Warum gibt es dazu von dir keine 40-zeilige Rezension und keinen Anspieltipp?
Das ist doch wohl Mattys Aufgabe!
Die passende Bebilderung ist dein Revier!
Wahrscheinlich deshalb, weil darin die Haßfigur von ESC1994 involviert ist:
Hat ja nichts mit Hass zu tun, sondern realistischer Einschätzung.
@4porcelli, bitte genauer vorm posten recherchieren!
Gagarina? Würg, enttäuschender Move von Sergej.
Ich kann diese Person auch nicht ausstehen
Trainer vom Glubb
Joa. Der Miro ist beim Feind. Lol
Ihr habt übrigens mit Julian Pecher einen coolen Stadionsprecher.
Das mit Slowenien hat schon ein Geschmäckle. Aber will die gerne mit Slowenien verwechselte Slowakei nicht auch zum ESC zurückkehren, obgleich deren Regierung mittlerweile den Rundfunk zu ihren Gunsten umgebaut hat? Also, ich wäre über eine Rückkehr nicht unglücklich, aber den Beitrag würde ich im Auge behalten.
Und falls Irland dem ESC weiter fernbleiben sollte, dann könnte man schon fast einen früheren Siegertitel zitieren: „What’s Another Year“
Wenn also eine rechtsextreme Politik von oben herab diktiert, was beim Sender zu passieren hat, ist…das ein Grund zur Freude? Wenn das so kommt, müsste RTVSlo eigentlich von der EBU ausgeschlossen werden, da der Sender nicht mehr unabhängig ist.
RTVE auch!
Ist überhaupt ein Sender wirklich unabhängig? In den Rundfunkräten des deutschen ÖRR beispielsweise sind Regierungsvertreter:innen ausdrücklich vorgesehen.
Klar, der deutsche ÖRR könnte auch mehr Freiheit von Politikern vertragen.
Bei Slowenien muss noch ergänzt werden dass der Sender mit der EBU über die Herausgabe von Daten streitet. Die EBU verweigert die Herausgabe der verlangten Zahlen über die Publikums Ergebnisse 2023, 24 und 25. Der slowenische Sender hat den dringenden Verdacht von Unregelmäßigkeiten.
Die EBU gibt das Datenmaterial nicht und nicht her.
Datenschutz, ganz einfache Erklärung!
Kein Land hat das Recht von der EBU Daten zu verlangen. Dann sollen sie hat fernbleiben.
Weil man die geforderte Daten nicht hat. Erst dieses Jahr sind die Stimmen so abgespeichert, dass man ins Detail gehen kann.
Das slowenische Fernsehen hat keinen „dringenden Verdacht“, sondern das slowenische Fernsehen und die unprofessionellen Angestellten dort verlieren sich gerne mal in anti-israelischem Propagandawahn.
Was RTVSlo da teilweise in den letzten Jahren abgesondert hat, ist absolut grenzwertig und gehört eigentlich streng sanktioniert. Dass die Verantwortlichen alle noch ihren Job haben, ist in Bezug auf die journalistische Arbeit dort mehr als bedenklich. Nicht jeder Dreck, der auf Tiktok hin und her wabert, muss vervielfältigt und breitgetreten werden, als ob es sich um die Wahrheit handelt. Da kann man echt nur hoffen, dass da mal ordentlich ausgemistet wird und man vielleicht mal Profis ranlässt, die ihre journalistischen Aufgaben wahrnehmen, ohne ideologisch verblendet zu sein. Journalisten sind keine Aktivisten. Bisweilen wirkte das alles als ob da ein Praktikant zu lange auf Tiktok unterwegs gewesen ist und dann alles erbroch, was er da an Unsinn aufgeschnappt hatte. Da wurde wirklich absolut keine antisemitische Chiffre ausgelassen. (Nochmals: Wer nicht versteht, was das ist, sollte es googlen, bevor man hier wieder kommt mit „Das ist ja gar nicht antisemitisch“. Doch, ist es in diesem Fall eben schon.)
Irgendwann muss man doch mal merken, wie man sich verrennt. Und dass den Sendern „Datenmaterial“ vorliegt, merkt man auch daran, dass einzelne Sender dieses auch veröffentlichen. Die Verantwortlichen drei Hanseln bei RTVSlo stecken jedenfalls so tief in ihrem ideologischen Wahn, dass sie meinen, was ihnen nicht passt, muss zwangsläufig „Unregelmäßigkeit“ sein.
Dass es ja offensichtlich auch andere Meinungen in Slowenien gibt, was ja u.a. die Wahl der neuen Regierung zeigt, scheint vollkommen außerhalb des Denkmusters dieser Leute zu liegen. Dass eine trump-hörige Regierung da etwas verbessern wird, wage ich zu bezweifeln, allerdings kann es eigentlich kaum schlimmer werden.
Slowenien mochte ich 1997, 2019 und 2024 sehr!
Daraus eine gute Mischung und noch mehr Folklore dabei,
ich wäre begeistert.
Ich heiße jedes willige Land Herzlich Willkommen!!!
Ich hätte lieber eine Regierung in Slowenien, die Pressefreiheit bestärkt und eine Unabhängigkeit von Medien und Politik fördert. Da nehme ich dann auch ein Fernbleibens Sloweniens vom Contest gerne in Kauf…
Um diese Unabhängigkeit ist es aber bei RTVSlo nun auch nicht wirklich gut bestellt.
Bei einigen Fan eine eher unpopuläre Ansicht – ich bin dagegen voll auf Deiner Seite !
Danke!!!!!!!
Etwas schade, dass die ansonsten sehr geschätzten Blogger immer wieder mit diesem Thema zündeln müssen. Ich ignorier die Kommentare mal einfach – weiter allen schönen Sonntag!
Man merkt wir haben momentan Sommerloch.
Statt irgendwann mal (1 Monat vor Ultimo) einen Überblick zu machen, die beabsichtigte Sequenzierung dieses Themas.
Bitte einfach eine Münze über die Teilnahme werfen und uns alle (inkl. ÖRR Sloweniens) von machtpolitischem Kalkül verschonen!
Mit Janša begann 2005 die Politisierung des ÖRR und die Einflussnahme auf Medien, dann schwang das Pendel zurück. Erinnert alles eher an Abrissbagger.
Irland umweht diese nordatlantische Freiheitskampf-Mystik, da erwarte ich nichts.
OTBN
Es gibt Neuigkeiten aus Albanien! Dort wurde Festivali i Pranverës (Frühlingsfest) aus der Versenkung geholt. Es wurde von 1985 – 1990 bereits ausgetragen und es treten dabei Nachwuchskünstler an. Der Gewinner der diesjährigen Ausgabe darf beim Festivali i Këngës antreten:
https://eurovoix.com/2026/06/07/%f0%9f%87%a6%f0%9f%87%b1-albania-festivali-i-pranveres-winner-to-receive-spot-in-festivali-i-kenges-65/
Der Gewinner wird durch Juryvoting ermittelt, wobei das Ergebnis der Expertenjury zu 60 Prozent und die „Pranvera Digjitale“-Jury zu 40 Prozent zählt. In der Fachury sitzen u. a. Ledina Çelo, die vor 21 Jahren Albanien beim ESC vertrat , Kejsi Tola, die für Albanien beim ESC 2009 antrat sowie Kamela Islamaj, die sechsmal am Festivali i Këngës teilnahm. Die erste Show lief bereits gestern Abend.
Futter für den SCC 2027.
Leider nicht, die Veranstaltung ist vergleichbar mit Sanremo Giovanni und dessen Songs sind vom SCC ausgeschlossen.
Das klingt für mich wirklich so, als würde man sich so etwas mehr Sanremo annähern wollen. Sehr interessant, schaue ich vielleicht mal rein.
Sehr wahrscheinlich wird der Song dann aber beim FiK ein anderer sein, wie es auch bei Sanremo Giovanni gehandhabt wurde.
Arsi Bako hat das Festivali i Pranverës gewonnen und ist erste Teilnehmerin am Festivali I Këngës in diesem Jahr:
https://en.euromix.co.il/2026/06/08/albania-eurovision-2027-arsi-bako-secures-first-spot-in-festivali-i-kenges-65/
Bin auf den Song gespannt!
🙄 Und bei solchen Clickbait-Artikeln wundert sich ESC kompakt allen Ernstes, daß man nicht zu Presseterminen eingeladen wird … LOL 😂🤣
Ex co-Blog Otter Rick sollte mal lieber wie Max ein paar Pics einstellen.
Am Strand oben ohne?? Bist du dir sicher?? Nicht dass du danach ein Sauerstoffzelt brauchst. 😜
Mache Leute, echt. Man muss auch nicht zu allem einen unqualifizierten Kommentar wie diesen abgeben.
„Mache Leute, echt.“ ❔
😂 Klasse Hilfsdeutsch – weiter so! 👍🏻
Na klar, denn das Vergessen eines Buchstabens in einem Kommentar sagt schließlich etwas über die Deutschkenntnisse einer Person aus. Was du hier ablässt, ist einfach peinlich.
Lässt du das „L“ wieder weg??
BREAKING SAD NEWS
Marion Fosset, die Irland 1981 als Mitglied der Gruppe Sheeba vertrat, ist im Alter von 71 Jahren verstorben:
https://eurovoix.com/2026/06/07/ireland-eurovision-1981-participant-marion-fosset-died/
Sie war nicht nur Sängerin, sondern auch Schauspielerin und Zirkusdirektorin des Fossetts Circus, der von ihrem Urgroßvater gegründet wurde.
Ruhe in Frieden!
Dabei hatte Ihr Horoskop ihr geweissagt, sie würde 101 Jahre alt,
Revisiting Dublin 1981 (wunderbarer, wenn auch traumatischer Jahrgang):
🇵🇹 1 Punkt an Portugal
„Playback“ / Carlos Paião
🇧🇪 2 Punkte an Flandern für Belgien
„Samson“ / Emly Starr
🇱🇺 3 Punkte an Luxemburg
„C’est peut-être pas l’Amérique“ / Jean-Claude Pascal
🇨🇭 4 Punkte an die Schweiz
„Io senza te“ / Peter, Sue e Marc
🇦🇹 5 Punkte an Österreich
„Wenn du da bist“ / Marty Brem
🇩🇪 6 Punkte an Deutschland
„Johnny Blue“ / Lena Valaitis
🇫🇷 7 Punkte an Frankreich
„Humanahum“ / Jean Gabilou
🇬🇷 8 Punkte an Griechenland
„Feggari kalokerino“ / Yiannis Dimitras
🇸🇪 10 Punkte an Schweden
„Fångad i en dröm“ / Björn Skifs
🇮🇪 12 Punkte an Gastgeber Irland
„Horoscopes“ / Sheeba 💚🤍🧡
Nach Amsterdam 1970 („All kinds of everything“ mit Dana) und Edinburgh 1972 („Ceol an ghrá“ mit Sandie Jones) das dritte und bislang letzte Mal, daß Irland beim ESC meine persönliche Nummer 1 war. 🏆🏆🏆
Und ich hätte Sheeba ein Jahr später mit „Go raibh maith agat“ auch nach Harrogate entsandt.
Übrigens hab‘ ich in den 90ern bei einem ESC-Quiz mal eine Reise gewonnen, weil ich im Finale sofort wußte, welche zwei der zwölf Sternzeichen in „Horoscopes“ gar nicht erwähnt werden (Schütze ♐ und ♊ Zwillinge) – und in welcher Reihenfolge die anderen zehn: ♍ Jungfrau, ♈ Widder, ♌ Löwe, ♒ Wassermann, ♓ Fische, ♋ Krebs, ♎ Waage, ♑ Steinbock, ♉ Stier und ♏ Skorpion.
ESC für Fortgeschrittene!
Mein Göttergatte:
„Oder für völlig Irre …“ 😵💫
(Er war peinlicherweise schon in einer der Vorrunden rausgeflogen. 😜)
Ich finde die Verwendung des Wortes „Boykott“ merkwürdig. War es auch ein Boykott, als die Niederlande 1991 und 1985 nicht teilnahmen? Hat Andorra im Jahr 2009 einen Boykott begonnen? Und Bosnien und Herzegowina 2016? Ungarn hat 2021 ebenfalls einen Boykott begonnen, richtig? War es auch ein Boykott, als Portugal 2000, 2002, 2013 und 2016 nicht teilnahm? Nein, es war eine freie Entscheidung. Jedes dieser Länder entschied sich gegen die Teilnahme. Die einzige Ausnahme bildete Rumänien 2016, das aufgrund ausstehender Schulden bei der EBU disqualifiziert wurde.
Portugal mußte 2000 mit seiner Teilnahme wegen seines schlechten Fünf-Jahres-Punktedurchschnitts aussetzen. Zwei Jahre später waren interne Probleme beim Sender RTP für die ESC-Pause verantwortlich.
Im Jahr 2013 blieb Portugal auf Grund finanzieller Probleme dem ESC fern und drei Jahre später nahm es eine künstlerische Pause vom ESC.
Hier kann man das nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Portugal_beim_Eurovision_Song_Contest
Ich hoffe, dir damit geholfen zu haben.
Danke Matty, aber was ich meinte was das meistens geht es um „nur“ eine Entscheidung. Aber im 2025-2026 ist „Boykott“ trendy als Wort geworden.
Mir ist es egal. Wer will kommen ist willkommen (zum ESC), wer nicht, viel Spaß gewünscht.
Bei Boykotten möchte man auf einen (gesellschaftlichen) Missstand aufmerksam machen. Es geht um Politik. Die anderen NIcht-Teilnahmen sind meistens ja wegen fehlendem Interesse, Geld oder Planung zustandegekommen, was auf keines der 5 Länder zutrifft. Boykott ist kein neues trendy Wort, sondern existiert seit Ewigkeiten im Sprachgebrauch und auch beim ESC gab es schon früher Boykotte.
Und genau das ist ja beim ESC das Problem: Da wird niemand auf etwas aufmerksam gemacht. Das Land fehlt halt einfach und kaum einer merkt’s. Was bei den großen ESC-Mächten Slowenien und Irland ja nun auch nicht so verwunderlich ist.
Kein Mensch hat im Mai an die Länder gedacht, die nicht dabei waren. Sie fehlten eben einfach. Eine Teilnahme am ESC ist für die Mitgliedsländer der EBU ein Angebot. Mehr nicht. Wer nicht will, der hat dann eben schon.
Aber jaja: Boykott ist natürlich schön dramatisch und man kann sich dabei ganz aktivistisch und moralisch integer fühlen. Auf Seiten Teherans.
Natürlich fiel das auf. Die Hosts haben die Länder explizit angesprochen.
Nö, das ist gelogen.
Ich habe mal nachgeschaut. Da wurde niemand „explizit angesprochen“. Da wurde kurz vor der endgültigen Verkündung des Siegers von „allen Ländern, die nicht dabei sind“ gesprochen. Nix explizit. Und vor allem auch zu einem Zeitpunkt, an dem so gut wie niemand aufgepasst hat.
Am Abend des ESC dreht sich alles darum, wer gewinnt und nicht darum, wer nicht dabei ist. Hört doch endlich mal auf euch einzubilden, dass dieser lächerliche Performance-Aktivismus irgendwas bezweckt.
Hier liegt einfach abgesprochenes (gleichgerichtetes) Verhalten verschiedener Sender vor, dessen Zweck ist die Durchsetzung bestimmter Forderungen, bzw. das Fernbleiben an die formulierten Bedingungen gekoppelt. In diesem Fall geht es nicht um interne Gründe bei den Sendern.
So viel ich weiß, haben die Niederlande in den genannten Jahren wegen eines Gedenktages an die Kriegsopfer nicht teilgenommen.
Check.
1985 und 1991 war den ESC am 4.5., stimmt also.
1995 war man nicht dabei, weil man in 1994 auf den 23. Platz gelandet war.
Bingo: Es heißt „Nationales Totengedenken“
Ich fände es super, wenn man darüber berichtet, wenn es etwas zu berichten gibt, anstatt sich in Spekulationen zu ergießen.
Wenn eine rechtsorientierte Regierung Einfluss auf den öffentlich-rechtlichen Sender nehmen will, weiß ich nicht, ob das wirklich gut ist. Vor allem frage ich mich, ob man nur deswegen wieder beim ESC an den Start gehen würde, Rechte stehen dem ESC wegen seiner Offenheit ja oft sehr kritisch gegenüber.
OTBN
Neues aus dem Kosovo:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/kosovo-parlamentswahlen-regierungspartei-gewinnt-100.html
Neues aus Armenien:
https://www.deutschlandfunk.de/parlamentswahl-in-armenien-partei-von-regierungschef-paschinjan-laut-hochrechnungen-klar-vorn-100.html
Ich wäre dafür, das über die Rückkehr von Boykottnationen abgestimmt werden sollte. Voraussetzung wäre das die Boykottnationen ihre Einstellung zu Israel fundamental ändern müssen. Sollte es beim ESC zu negativen Äußerungen über Israel kommen, sollte der jeweilige Kandidat sofort vom ESC ausgeschlossen werden und das Land für immer ausgeschlossen werden.