Deutschland: „Always On The Run“ von ISAAK soll beim ESC in Malmö ganz anders auf die Bühne gebracht werden

Ein bisschen was wissen wir schon darüber, wie das Team rund um die deutsche ESC-Delegation „Always On The Run“ von „Das deutsche Finale 2024“-Gewinner ISAAK in Malmö auf die Bühne bringen will: Klar ist zum Beispiel, dass das Wort „Shit“ im Songtext durch einen Zischlaut ersetzt werden wird. Bekannt ist außerdem, dass die Kreativ-Agentur Black Skull Creative engagiert wurde, um den deutschen Beitrag in Zusammenarbeit mit dem Österreicher Marvin Dietmann auf die ESC-Bühne zu bringen. ISAAK selbst hat außerdem geäußert, dass an der Inszenierung noch intensiv gearbeitet werden soll.

Das ist sicherlich nötig, denn auch international ist aufgefallen, dass bei der Performance von ISAAK im deutschen Finale im Prinzip kein Staging vorhanden war (O-Ton von wiwibloggs-Chef William Lee Adams: „There’s really not any staging“). In dieselbe Kerbe schlägt jetzt Black-Skull-Creative-Geschäftsführer Dan Shipton, der in Malmö für das deutsche Staging zuständig sein wird, in der aktuellen Folge des „The Euro Trip Podcast“.

Dan äußert sich im Gespräch mit den Kollegen folgendermaßen (Übersetzung von von):

„Der letztendliche Auftritt in der Vorentscheidung war nicht richtig; Für ihn als großartigen Straßenkünstler war das nicht authentisch. Ich hatte nicht das Gefühl, dass das Gesamtpaket den Mann repräsentiert, der er ist.“

Gleichzeitig lobt Dan „Always On The Run“ und stellt heraus, dass das Lied aus seiner Sicht ein größeres Potenzial hat, als es die (internationalen) Fan-Reaktionen und Wettquoten vermuten lassen. Er glaubt fest daran, dass Deutschland nicht Letzter werden muss und es mit einer guten Inszenierung („It’s up to us“) klappen kann, Deutschland in der Ergebnistabelle viel weiter nach oben zu bringen.

Etwas unglücklich wirkt da allerdings Dans Vergleich zwischen Deutschland in der aktuellen Situation und dem Vereinigten Königreich vor ungefähr 5 Jahren, denn bekanntlich ist es Dan und Team nicht wirklich gelungen, Electro Velvet, Joe & Jake oder SuRie durch eine passende Inszenierung zu einer besseren Platzierung zu verhelfen, ebenso wenig wie anderen bei James Newman (mit dem Dan ISAAK vergleicht) oder Michael Rice.

Wie auch immer, deutsche ESC-Fans können jedenfalls Hoffnung aus der Tatsache schöpfen, dass dem verantwortlichen Kreativteam bewusst ist, dass „Always On The Run“ beim Eurovision Song Contest 2024 in Malmö ganz anders auf die Bühne gebracht werden muss als in der Berliner Liveshow von „Das deutsche Finale 2024“ und dass die Überlegungen und Planungen dazu jetzt schon beginnen.

Deshalb wollen wir an dieser Stelle auch einen Vorschlag aus den Kommentaren aufgreifen: Ihr habt eigene Ideen, Wünsche, Überlegungen dazu, wie ISAAK „Always On The Run“ auf der ESC-Bühne präsentieren sollte? Dann schreibt sie doch gerne unter diesen Artikel in die Kommentare und vielleicht lassen sich Dan, Marvin und Co. dann davon inspirieren. Let’s go!

Über die aktuellen Nachrichten rund um den deutschen Beitrag für den ESC 2024 sprechen wir heute Abend auch ab 19 Uhr bei ESC kompakt LIVE.



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katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Also haben wir jetzt den eingestellt der vor 3 Jahren James Newton auf den letzten Platz mit doppel 0 Punkten gebracht hat? (Ein sehr ähnlicher Charakter wie Isaak) Ahja…

Ich denke es reicht nicht ihn anders anzuziehen. Ich finde sogar er sollte seinen eigenen Style beibehalten. Doch den Text nach zu urteilen sollte er in der Bühnen show gegen etwas ankämpfen. Etwas das der Grund ist das er „Always on the Run“ ist und nicht genug ist.

Symbolisch habe ich da an einen Sturm gedacht. Oder wenn man satirisch werden will, gegen Tänzer welche die Gesellschaft symbolosieren.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Lihaenschen
Lihaenschen
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Das dachte ich mir auch gerade. Lässt die Hoffnungen nicht unbedingt keimen… oh weh

Luomubanaani
Luomubanaani
2 Jahre zuvor

Allgemein habe ich Probleme deine Aussagen und die von dem Kreativen zu unterscheiden. Der Absatz „Etwas unglücklich…“ ist wohl deine Meinung, so richtig verstehe ich den aber nicht. Was hat er genau in dieser Hinsicht gesagt?

Alex John
Alex John
2 Jahre zuvor

Ohje, wenn ich schon wieder das Wort authentisch höre..
Ich könnte mir vorstellen, dass man das Staging etwas an Gjons Tears aus 2021 anlehnen könnte… irgendwas mit Bewegung und Geschwindigkeit.
Und auch wenn es plakativ ist, ein röhrender Elefant auf dem Screen würde beim Publikum im Gedächtnis bleiben.

Bonello
Bonello
2 Jahre zuvor
Reply to  Alex John

JA! Mit dem Elefanten wäre eine super Idee.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Bonello

Polen hat letztes Jahr sein Meme ordentlich ausgeschlachtet, warum sollten wir unseres Elefanten Meme nicht nutzen?

Sabine
Sabine
2 Jahre zuvor

Warum nimmt man nicht die Sequenz aus dem Musikvideo, wo Issak auf einer Parkbank sitzt und es hinter ihm blitzt? In Kombination mit der Windmaschine, Blitzlicht im Hintergrund und Blätterschnipsel, die um ihn herum gewirbelt werden, wäre das doch schon mal ein guter optischer Eindruck.

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor

Wenn ich schon die Vergleiche zu James Newman lese… Ich hatte schon Angst, als ich die Überschrift gelesen habe, dass ich doch noch Hoffnungen bekomme, da ich das dieses Jahr wirklich vermeiden wollte. Hat „Dan und Team“ auch Erfolge zu verzeichnen, oder warum spannt man sie mit ein?

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Ja bei Lord of the Lost hatte ich tatsächlich auch hoffnung. Da das Internationale Feedback positiv war und es endlich mal keine vergessbare Radio Nummer war. Aber dann hab ich halt nicht eingerechnet das sie einen sehr schlechten startplatz bekommen und der NDR sich komplett weigert mit ihnen zu arbeiten und sie auf die Bühne mit einer Live show lassen, die zwar in der Arena super ankommt aber nicht bei den Leuten vor den TV die anrufen müssen. (Weswegen ich eine dritte Punkte Kategorie durch die Live zuschauer immer noch gut fände. Denn die haben ja einen ganz anderen Eindruck der show wie wir)

Horst
Horst
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Aber dann hab ich halt nicht eingerechnet das sie einen sehr schlechten startplatz bekommen und der NDR sich komplett weigert mit ihnen zu arbeiten und sie auf die Bühne mit einer Live show lassen, die zwar in der Arena super ankommt aber nicht bei den Leuten vor den TV die anrufen müssen.

Ein Satz den ich so nicht gelten lassen kann. Was wäre dann für Dich ein „guter Startplatz“ gewesen? Zudem frage ich Dich wann denn ein Arbeiten mit Lord Of The Lost für Dich möglich gewesen wäre, wenn sie in der Zeit vorher noch jede Menge Konzertverpflichtungen erfüllt haben? Hätten Sie denn überhaupt eine andere Show gewollt?

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Horst

Alles was nicht hinter Finnland ist. Nach den auftritt war einfach klar das eine aufgeweichte Por Rock nummer keine Chance mehr hat zu wirken;)

Andererseits hat das halt wundervoll gezeigt, warum es ein Fehler ist wenn gute Bands gezielt für den ESC seichtere Lieder schreiben. Denn dann kommt sowas raus.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Naja, ich war von dem Auftritt sehr enttäuscht. Lag aber sicher nicht am Startplatz alleine… Es fehlte für mich eine gute Inszenierung, das Gerüst fand ich nicht besonders kreativ, und die Kameraeinstellungen, fast nur von weit weg, war nicht unbedingt hilfreich um eine Connection zum Publikum zu erreichen.
Vom Song her war der letzte Platz m. E. nicht gerechtfertigt, aber das drum rum muss einfach auch stimmig sein. Und wie oben schon erwähnt, Lotl hatten die Wochen vor dem ESC andere Prioritäten gesetzt…

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Mein Fehler namen verwechselt.:)

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor

Der im wesentlichen auch nur innerhalb seines Gerüstes stand

Luomubanaani
Luomubanaani
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Was dem Song nicht wirklich geholfen hat, eher im Gegenteil.

Candy
Candy
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Sam hat aber auch eine wahnsinnig starke Ausstrahlung – mitreißend, selbstbewusst und trotzdem sympathisch.

El Rami
El Rami
2 Jahre zuvor

Ich würde vorschlagen Elemente aus dem Musikvideo aufzunehmen. Effekte die einen Sturm/ ein Gewitter simulieren. Die Rauchkanonen aus dem DE Finale fand ich gut. Vielleicht Blitzeffekte… in die Richtung. Das Outfit sollte auch überdacht werden. Nicht verkleidet, aber ESC-tauglich.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  El Rami

Rauchkanonen fand ich im DDF eigentlich nicht gut, nur wenn ich richtig überlege , die Kanonen waagerecht nach hinten richten, zusätzlich den Rauch mit Blitzen von unten gut nutzen und schon ist Bewegung auf der Bühne.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

„Er glaubt fest daran, dass Deutschland nicht Letzter werden muss“

So weit ist es also gekommen …

Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass man an der Inszenierung herumwerkeln kann, so viel man will: Wenn ein Lied nicht konkurrenzfähig ist, dann kann einen eine super Inszenierung vielleicht von Platz 26 auf Platz 23 hieven. Mehr ist leider nicht drin.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Vollkommen realistisch, lieber Toggie.

Das ist alles weder Fisch noch Fleisch (das sage ich als Vegetarier…..)

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Weder Brokkoli noch Blumenkohl? 🤤

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Danke !

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Am Schluss gewinnt dann Frankreich, in dem da ein Mann einfach auf der Bühne steht und uns seine wahnsinns Stimme und Emotionen um die Ohren haut, ganz ohne grosse Inszenierung 😅

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Pourquoi pas ? Da hätte ich auch nichts dagegen, der letzte Sieg für La France ist bekanntlich schon Jahrzehnte her….

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor

Idee:
Wenn ich Isaaks Äußerungen zum Songtext richtig verstanden habe, geht es ja um Dinge, die er eigentlich machen müsste, vor denen er aber lieber wegläuft um z.B. auf der Straße Musik zu machen.
Wenn man das auf die ESC-Bühne übertragen wollte, wäre ja das was er machen muss, das Mega-Staging, mit ausgefeilter Choreo, Probs, Tänzern und schickem Kostüm. Er würde sich aber lieber einfach im Casual-Look auf die Bühne stellen und sein Lied singen. Wenn man diese Dualität auf die Bühne bringen würde, links die große Show, rechts der Straßenmusikant und es so inszenieren könnte, wie Isaak zwischen diesen beiden Seiten hin und hergerissen wird.

Last edited 2 Jahre zuvor by Funi_Cula
Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Oder er fährt einfach nen BMW-Cabrio während im Hintergrund so eine drehbare Leinwand läuft.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Genau, recyclen wir einfach das Bühnenbild von Australien 2023…

Frank D.
Frank D.
2 Jahre zuvor

Spontan hätte ich an Trommler oder Bongospieler als Begleitung gedacht. Im Hintergrund vielleicht Natur- oder Dschungelmotive mit rennenden Wildtieren. Bloß kein Gold- oder Konfettiregen.

Chris
Chris
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank D.

An Trommler dachte ich auch.

Robert Lehmann
Robert Lehmann
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank D.

Aber nur echt mit Elefanten

Thorsten
Thorsten
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank D.

Vielleicht noch n paar brasilianische Capoeira- Tänzer dazu.

M S
M S
2 Jahre zuvor

Wieso meint der NDR eigentlich immer, dass es reicht, sich nach der VE, also ein paar Wochen vorm ESC, ein Staging zu überlegen. Wirklich kein Land macht es mehr so… Alle Länder mit Vorentscheidungen stecken viel mehr in ihre Auswahl-Shows und für jeden Song gibt es ein ausgeklügeltes Staging (vielleicht mit Ausnahme von Italien), das dann auch nur noch leicht angepasst werden muss für den ESC. Man muss ja zum Stichtag (dieses Jahr 11.3.) nicht nur den Song abgeben sondern sollte eigentlich auch schon das fertige Licht- und Stage-Konzept bei der EBU einreichen, damit das entsprechend programmiert werden kann…

Das einzige was Acts und Sender zur VE immer wieder nur einfällt ist, dass Fans Fotos von sich schicken sollen, die dann auf dem Backdrop abgebildet werden…

Insgesamt ist es wirklich nur noch peinlich, wie der NDR an die Sache rangeht… Man siehe Mini-Länder wie Estland, Litauen oder Island, was die mitterweile für aufwändige VE-Shows haben, oft in großen Halle mit tollen Bühnen… Oder auch Serbien dieses Jahr… Die haben uns allesamt links überholt mittlerweile… Und hier müssen wir immer noch so Nasen wie Simonetti und Silbereisen auf der Couch ertragen, während in einem Mini-Studio eine lächerliche Bühne steht.

Robert Lehmann
Robert Lehmann
2 Jahre zuvor
Reply to  M S

Genau das ist es, im VE müssen die Künstler:innen mit einer krassen Auftrittssituation konfrontiert werden, nur so können sie dann auch beim Finale bestehen. Diese Clubatmosphäre bei „unseren“ Vorentscheiden tun weder den Künstler:innen noch dem Publikum einen Gefallen, ausser dass sie kostengünstig zu produzieren sind, und so wird auch das Resultat.

mb92
mb92
2 Jahre zuvor

Das Sturmthema klingt nicht schlecht. Von durch Windmaschinen verwirbeltem Laub und einer Parkbank sollte man aber Abstand nehmen und eher mit dem LED-Hintergund und Lichteffekten arbeiten.

Der Song braucht meiner Ansicht nach im Staging mehr Dynamik und Interaktion (insbesondere auch mit den TV-Zuschauer:innen). Ich kann mir einen (Gospel-) Chor der insbesondere die „na na eh“ Stellen mit ihm singen und mit/gegen die er „ankämpfen“ könnte, sehr gut vorstellen. Aber die dürfen Isaak in der Inszenierung natürlich nicht durch ihre Präsenz überschatten. Tänzer:innen würden meiner Ansicht nach grundsätzlich vom Song und Isaak ablenken.

Tikohan
Tikohan
2 Jahre zuvor

Ich muss unweigerlich an den Beitrag von Schweden (2017, Robin Bengtsson, „I Can’t Go On“) denken. Dort lief er, während er sang, auf einem Laufband.
Und dann stelle ich mir den armen Isaak vor, wie er auf einem überdimensionalen Laufband ununterbrochen im Affenzahn während des Singens „Always On The Run“ rennen muss.
Das wäre vermutlich weniger optimal!
…Aber irgendwie Action muss da schon rein!

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  Tikohan

Das sollte Isaak besser nicht versuchen, sonst fällt er nach den drei Minuten noch tot um.

Mareike Kaa
Mareike Kaa
2 Jahre zuvor
Reply to  Alkibernd

Dann vielleicht lieber mit einem Segway über die Bühne flitzen?

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
2 Jahre zuvor

Vielleicht hat SVT ja noch ein Laufband vom Robin damals günstig abzugeben. Was besseres fälkt mir zu „Always on the run“ nicht ein.

Last edited 2 Jahre zuvor by Matti Meikäläinen
katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Das Ding ist das ja auch ein ersteindruck entscheident ist. Also zumindest bei der Jury. Und die hat Isaak jetzt schon abgeschrieben. Selbst wenn das Staging noch verbessert wird.

Deswegen sollte man auch beim VE schon etwas vorlegen von concept her.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor

Ich verstehe diesen Satz nicht ganz:
„Kreativ-Agentur Black Skull Creative (…), um den deutschen Beitrag in Zusammenarbeit mit dem Österreicher Marvin Dietmann auf die ESC-Bühne zu bringen“
Heißt das jetzt dem Berater wurden Berater an die Seite gestellt? Mir sind die Verantwortlichkeiten und Aufgabengebiete irgendwie nicht so ganz klar..

Don__Philipo
Don__Philipo
2 Jahre zuvor
Reply to  Cherry-Juice

Ja Mervin Dietmann schafft es ja nicht neben den anderen Stagings auch noch das deutsche Staging zu verkacken. Da holt man sich Leute ins Boot die mit Scheitern sich gut auskennen. 🤷🏼‍♂️

Beim NDR zählt halt der (Miss-) Erfolg

Last edited 2 Jahre zuvor by Don__Philipo
PeterSchlüter
PeterSchlüter
2 Jahre zuvor

Hier mal deren Arbeiter aus 2023 …. Da ist aber noch Luft nach OBEN …… https://blackskullcreative.com/nine-countries-eurovision-2023/

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor
Reply to  PeterSchlüter

Bei 5 davon war auch Dietmann beteiligt.

TADD
Mitglied
TADD
2 Jahre zuvor

Also versteh ich das jetzt richtig? Der NDR verpflichtet jemanden, der guter Dinge ist, ein Staging zu schaffen, bei dem Isaak nicht Letzter wird😳 Ich weiß nicht, ob Blitz und Donner reichen, wünsche aber viel Erfolg. Vielleicht hilft es, wenn er nur in Unterhose auftritt. Soll ja Leute geben, denen das gefällt😝

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  TADD

Tja, so bescheiden sind die Ansprüche mittlerweile…. Zwar wird nicht geschwurbelt, aber die Ursachen des Problems werden auch nicht angegangen.

Meine Güte, NDR…. Was tut ihr uns (fast) jedes Jahr aufs Neue an ?

Diwe54
Diwe54
2 Jahre zuvor

Finde das ewige Meckern und Kritiseren am deutschen Beitrag nervig. Schließlich haben die Zuschauer ihn gewählt und nicht der NDR. Und es gab Besseres mit Chancen auf eine gute Platzierung (Ryk)

Marco Bachl
Marco Bachl
2 Jahre zuvor

Liebes Team um Isaak bitte bitte haut in den Song. Mega beats und Bässe rein. So das es einfach ne geile dancenummer wird. Dan wird der Song wesentlich besser und das Publikum kam wenigstens. Bisschen abdanken…

Sirhc_knil
Sirhc_knil
2 Jahre zuvor

Ich kopiere einfach meinen Kommentar, den ich hier geschrieben habe. Hier handelt es sich sozusagen um eine ganze Ideenskizze.

Erstmal grundlegendes:

1. Outfit: Ja, Straßenmusiker. Ja, bodenständig. Ja, Wohlfühlfaktor. ABER wir reden hier von der größten Musikshow der Welt. Und das Lied geht jetzt bei den Rankings, die ich so sehe unter. Also darf mit ihm nicht das Selbe passieren. Ich würde ihm ein Outfit geben, was irgwndwie fließend ist, vielleicht etwas drapiertes. Ein Outfit, das in sich schon eine Dynamik hat. Vielleicht ein Oberteil mit so einer Wickeloptik. Und ich würde auch nicht auf schwarz gehen. Blau, Oliv, Grau-Silber. Natürlich soll er sich nicht unwohl fühlen und nicht als Zirkuspferd auftreten, aber ich würde sowas cool finden. Einen guten Stylisten oder Designer an die Seite stellen, der oder die ihm wirklich etwas schneidert. Ich bin selber was dicker und Stangenkleidung kann häufig nicht so gut aussehen.

2. Revamp: Ich hab hier am WE in einem Kommentar geschrieben, dass ich gespannt wäre was passiert wenn man Always on the run einfach mal ein paar Schweden schickt und die einen Nachmittag damit spielen lässt. Das Lied braucht mehr Explosion, mehr Instrumente, mehr Bums. Vielleicht ein paar Backgroundsänger noch einbauen. Ich glaube so wie das Lied jetzt ist, ist es noch nicht ausreichend und mit etwas mehr kann sich schon einiges daran ändern.

3. Staging und Performance: Ich werde hier drunter mal eine genaue Vorstellung einer Performance schreiben, aber ich muss widersprechen und sagen: Bitte Tänzer! Es heißt ja nicht zwingend, dass er das alles mittanzen muss und ich glaube jedem ist klar, dass er keine Chanel ist. Aber etwas ausdruckstänzerisches, was die Worte auf ein visuelles Level überträgt und dabei die Dynamik, die der Song hat, mitträgt, ist meiner Meinung nach zwingend notwendig. Eine Band auf der Bühne würde für mich eher einen Schritt zurück bedeuten zu diesem zu Bodenständigem. Und wenn man sich das Konzept der Bühne anguckt und weiß, dass die Schweden das hinbekommen (Grüße an die Turiner Sonne und Liverpooler Deckengewichtsgrenzen), dann muss man die Bühne komplett nutzen mit Licht und allem. Deswegen hier meine Performanceidee:

Always on the run in Malmö: (Anmerkung: ich nenne Sekunden und Minutenzahlen, die sich auf die Studioversion beziehen, also die man auf Spotify findet. Mir war es jetzt zu umständlich immer auf die Version vom DDF zu gucken und mir ist klar, dass mit meinem Revamp auch gekürzt werden muss. Aber imaginäre Zeiten zu finden übersteigt meine Kompetenzen dann doch)

Isaak beginnt im vorderen Teil der Bühne relativ mittig. Neben und hinter ihm sind die Deckenwürfel alle runtergelassen, sodass der Eindruck entsteht er stehe in einer Box. Nach dem Revamp beginnt es mit dem kurzen Intro der Studioversion, aber tatsächlichwäre der erste Teil (bis refrain) musikalisch sogar etwas reduzierter (damit es in den Refrains und zum Finale richtig hittet und der musikalische Spannungsbogen größer ist). Es ist Bodennebel auf der Bühne und die Lichter sind orangene, vertikale Streifen. Nach dem kurzen Intro beginnt Isaak zu singen, und die orangenen Lichtstreifen setzen sich nach hinten in Bewegung. Damit soll in etwa der Eindruck einer Fahrt durch einen Autotunnel erweckt werden.

In der ersten Bridge (I’m always on the run, run, run. Close but never done, done, done [Studioversion um die 40 Sekunden]) beginnt der oder die Würfel hinter ihm zur Decke zur steigen und ziehen den Tunnel so in die Länge, beziehungsweise formen wortwörtlich einen Tunnel. Ab der Zeile „I can’t break out when I’m free, lost in my own identity“ (47 Sekunden) werden etwa im 4er Takt die Streifen durch einzelne Streifen in grün ersetzt, sodass diese sozusagen immer erscheinen wenn er dann in seinem Gesang so starke Momente hat (ich weiß gerade nicht wie ich die sonst beschreiben soll, aber ich meine damit die folgenden Stellen: i can’t BREAk out when i’m free LOST in my own identiTY). Danach werden die Lichtstreifen dann sehr schnell und nun wirklich abwechselnd dieses dunkle „Tunnelorange“ und grün, bis dann bei der bisher 57 Sekundenmarke, wenn auch die Hintergrundsänger (oder Echoeffekt – weiß nicht genau was es ist) anfabgen, die Bühnenlichter sozusagen in grün explodieren – also alles was geht grün aufblitzt. Für den Rest des Refrains werden die dann natürlich wieder etwas klassischere Bühnenlichter, die nun grünen Lichtstreifen im Takt (also sehr schnell) nach hinten laufend, vielleicht noch ein paar andere Lichter, Strahler, Laser, etc. Während dieses ersten Teils, also erste Strophe und erster Refrain ist seine eigene Choreographie noch relativ ähnlich zu der aus dem Vorentscheid. Also würde sagen schon mit einem Choreographen besprochen und designed, aber so Elemente wie seine Schritte auf der Stelle und das Stampfen bleiben.

Mit dem Beginn der zweiten Strophe ab 1:14 erscheinen dann am Ende des Tunnels die Tänzer (glaube 6 darf man haben). Je drei auf jeder Seite bewegen sich dann „tänzerisch-laufend“ nach vorne zu Isaak. Während der zweiten Strophe sind die Lichtstreifen grün, aber es kommt dann auch rot dazu. Ab 1:32 für die zweite Bridge heben sich dann auch die seitlichen Deckenwürfel. Das Licht kommt dann natürlich mehr nach unten gestrahlt, weiterhin in grün und rot. Bei 1:50 zum Beginn des zweiten Refrains kommt dann die erste Totale, während die Bühne nun einmal in rot explodiert. Dann wieder für den Rest des Refrains eine klassischere Lichtshow, aber alles in rot gehalten. Die Tänzer*innen füllen nun auch je zu zweit die beiden freigewordenen Flächen, während 2 Tänzer näher bei Isaak bleiben.

Dann kommt die ruhigere Stelle bei 2:06. Die Bühne wird fast komplett dunkel, nur der vordere Würfel unter dem Isaak und zwei Tänzer sind strahlt zuerst rotes Licht nach unten. Die Tänzer*innen knien hier und auch Isaak nimmt eher eine Schutzhaltung ein. Das Storytelling des Liedes nimmt hier sozusagen fast den Höhepunkt durch den Tiefpunkt des Protagonisten. Er ist verletzlich, die Selbstzweifel fast gesiegt. Es ist fast (fast!) eine Akustikstelle bis 2:15, wo er auch singt, dass er nicht mehr weiß für wen er kämpft. Dann kommen nach dem Revamp Streicher hinzu, die bis 2:40 (bzw. Ende) bleiben. Viele Streicher, die dieser Stelle nochmal eine ganz andere Tiefe geben. Und sozusagen durch diese Streicher dann kommt aber doch wieder sein Selbstbewusstsein zurück. Die Kamera ist nah an ihm und er sucht direkten Augenkontakt. Die Tänzer spiegeln dabei Isaak sozusagen, aber werden natürlich etwas aktiver sein als er. Ab 2:24 bleiben auch nach dem Revamp die Musik im Hintergrund, halt nur verstärkt durch die Streicher. Die Kamera geht nun eher auf eine Froschperspektive, die also Isaak und die Deckenwürfel auffängt, die nacheinander im Takt leuchten: der vorderste orange, die beiden äußeren grün, der mittlere rot und der hintere lila. Dieses aufleuchten im Takt bleibt bis 2:41.

Und dann kommt natürlich das große Finale des Liedes:

Die Bühne explodiert kurz in lila, wie bei den anderen Farben. Aber danach erstrahlt die Bühne nicht nur in lila, sondern auch orange, grün und rot. Dazu kommt jetzt im Takt auch Pyro, die ähnlich wie die Lichtstrahlen zu Beginn oder die Deckenwürfel symetrisch aufleuchten. Musikalisch wird das Finale auch durch die Streicher unterstützt, die aber natürlich im Zusammenspiel sind mit diesem Wiederholungseffekt des Run, run, run, der vorhandenen Hintergrundmusik und natürlich Isaaks Livegesang. Die Bewegungen der Tänzer sind hier dann sehr expressiv, die gesamte Bühne wird ihre Tanzfläche, vielleicht sogar mit Seitenwechseln. Die Kamera umrundet Isaak nun auch einmal um die Dynamik weiter aufzugreifen mit dem Publikum drum herum.

Das allerletzte „Can’t do this anymore“ erfolgt dann vielleicht wieder fast in Akkustik oder sogar auf den Ton gelegt, der in der Studioversion ganz am Ende kommt (ich nenne es mal Runterdrehen einer Sirene), also auch etwas zeitversetzt nach hinten. Die Bühne wird für das finale Ende (also mit dieser letzten Zeile) in komplett weißem, kühlem Licht gehalten, die Tänzer am Boden liegend fast im Bodennebel verschwunden und Isaak wendet sich sozusagen ab. (Danach hat er von mir aus immernoch die Möglichkeit ein Thank you Europe oder whatever zu rufen, wenn dann der Applaus einsetzt).

Für mein Revamp wäre tatsächlich hier am Ende noch am ehesten die Möglichkeit zu kürzen, vielleicht auch ein bisschen in der zweiten Strophe (wobei die schon nicht lange ist).

Für die Choreographie der Tänzer*innen wäre mir wichtig, dass beim run,run-run-ey ein Schritt oder eine Bewegung ist, die sich dann auch wiederholt. Wir werden hier keine Käärija oder Konstrakta Choreo haben, die dann alle mitmachen, aber etwas, wo man zumindest das Gefühl hat man könnte es in den Schnelldurchläufen nachmachen. Wenn der körperliche Impuls zu Bewegung da ist, ist er vielleicht groß genug um die Finger zum Hörer zu bewegen.

Nachdem ich mit meiner Ideenskizze einer Inszenierung Marvin Dietmann arbeitslos gemacht habe, freue ich mich dann jetzt mein fertiges Projekt in Malmö zu sehen

Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor
Reply to  Sirhc_knil

wow! finde ich jetzt gar nicht mal so schlecht, also eigentlich richtig gut… jetzt muss es nur noch bei den entsprechenden Leuten ankommen

Sirhc_knil
Sirhc_knil
2 Jahre zuvor
Reply to  Chriss

Ich würde es hoffen! Aber freut mich erstmal, dass es dir gefällt und du es dir vorstellen kannst!

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor
Reply to  Sirhc_knil

Wow,machst du das beruflich oder bist du so kreativ veranlagt?Ich konnte mir das gerade sehr gut auf der Bühne vorstellen 👍🙂

Sirhc_knil
Sirhc_knil
2 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Würde sagen nur kreative Veranlagung mit ein wenig Erfahrung als Tänzer einer Karnevalsgarde – man würde staunen wie viel Choreographie bei sowas drinsteckt 😛

Aber freut mich, dass es dir gefällt!

Goynen1967
Goynen1967
2 Jahre zuvor
Reply to  Sirhc_knil

Ganz großartig was du da schreibst….in jeder Hinsicht. Am besten leitest du den Text an ESC Redaktion NDR, die Creativ Firma und dem Marvin weiter….👏👏

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Sirhc_knil

Passt alles aber nicht zum Lied. Du willst bombast Visuals für nen einfaches allerwelts Popliedchen gemacht fürs Formatradio…das passt nicht zusammen, da du ja das Lied per Visuals übertünchen, vergessen machen lassen willst. Das ist nicht ehrlich und käme glaub ich auch unglaubwürdig rüber.
Wobei man einräumen muss, dass geschickte Visuals durchaus positive Wirkung erzeugen können.

BineB.
BineB.
2 Jahre zuvor
Reply to  Sirhc_knil

Oh, WOW! Das würde ich wirklich gerne mal sehen, hört sich auf jeden Fall gut an. Ich würde sagen, damit könnten die Verantwortlichen doch anfangen zu arbeiten. Feinjustieren können wir ja dann, wenn der erste Entwurf steht! Mega.

Sophia ESC
Sophia ESC
2 Jahre zuvor
Reply to  Sirhc_knil

Das liest sich wirklich super spannend! Ich denke auch, dass man nicht um ein Revamp umher kommt. Ich hoffe deine Ideen lesen die Verantwortlichen 🙏🏼

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Sirhc_knil

Würde den Bodennebel gerne von unten noch mit stropolichtern an den entsprechenden Stellen des Songs aufblitzen lassen.

Sonst sehe ich das Konzept als fertig zum übernehmen.

Danke dafür 😀👍

Sirhc_knil
Sirhc_knil
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Oh ja hundert pro! Also gerade wenn ich von Farbexplosionen spreche, dann meine ich es wird ALLES leuchten. Und gerade solche Lichter im Nebel passen dann gut zu meinem „klassischen Bühnenlicht“ 😂

Fanian
Fanian
2 Jahre zuvor

Ganz viel show mit feuerwerk oder ähnliche große Effekte wie bei finnland bsw wo man beim zuschauen wow sagt und bitte mit deutscher Flagge kommen

funtasticc
Mitglied
funtasticc
2 Jahre zuvor

Wenn das wirklich ernst gemeint ist: BITTE keine Teppiche oder anderen Unsinn auf die Bühne legen, keine Gitarre umschnallen und sein Outfit schlicht in Schwarz halten.
Und dann muss der Rest des Stagings dermaßen auffallen, was der Song allein nicht bringen kann. Blitze, Windmaschinen und Blätter allein helfen da nicht, das reißt niemanden mehr vom Hocker. Und bloß keine Trompeten aufhängen!

Tatsächlich war mir, wie Alex John schon schrieb, die Idee mit den röhrenden Elefantenrüsseln auf der LED-Wand auch schon gekommen. Das bedingt zwar wirklich Selbstironie und sicherlich auch Überwindung, aber bleibt im Gedächtnis. Ob allein die Umsetzung zeitlich noch passt, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Und warum nicht wirklich Tänzer*innen mit in die Show einbinden? Allein auf der Bühne stehen geht bei einer Ballade, muss aber bei einem Up- oder Midtemposong nicht sein. Außerdem haben wir „unsere“ Männer in den letzten Jahren oft genug allein auf der Bühne stehen gelassen (LOTL waren eine Ausnahme, die sind ja eine Band), ein bisschen mehr Action würde dem ganzen bestimmt nicht schaden.
Keinen gewohnt soliden Auftritt bringen, sondern etwas inszenieren, das keiner erwartet.

Isaak bräuchte auch gar nicht mit dem Drumherum zu interagieren, sein Auftritt selbst war bei der VE überzeugend genug. Er soll einfach nur mit voller Inbrunst singen, das kann er sicher am besten.

Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor

Ich finde ja Isaak könnte sich mit seinem Outfit/Styling an Teddy Swims (singt „Lose control“ ) orientieren.
Der ist ja auch etwas breiter gebaut, trägt zum Teil ausgefallene Klamotten, die aber nicht zu chic oder verkleidet wirken.
Zum Staging habe ich nicht wirklich gute Ideen, sollte m. E. aber eine Story erzählen, die zum Song passt. Sollte aber auch nicht zu überladen sein mit zu vielen Elementen.
Vielleicht wirklich nur im Backdrop silhouettenhaft jemand oder mehrere die laufen, dann vielleicht zwischendurch ein paar Dancemoves machen, und Gewitterblitze wie im Video.
Keine Ahnung ob das wirklich noch was raus holt, der Song müsste einfach noch so einen „wow“ Effekt bekommen, irgendein Überraschungsmoment der dann in Erinnerung bleibt zusammen mit einen coolen Staging und Outfit (auf jeden Fall KEINE Jogginghose und Hoodie, das geht gar nicht beim ESC)
Ich hab den Song jetzt auch ein paar mal im Radio gehört, kann mich aber nicht erinnern dass ich ihm ganz bis zum Schluss zugehört hätte, da war meine Aufmerksamkeit schon wo anders… eben typisch Radiosong.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Chriss

Ich hab den Song jetzt auch ein paar mal im Radio gehört, kann mich aber nicht erinnern dass ich ihm ganz bis zum Schluss zugehört hätte, da war meine Aufmerksamkeit schon wo anders…

Der Song ist auch leider schon relativ schnell auserzählt, auch wenn die Hook an sich nicht schlecht ist.

Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Ja da hast du Recht… mich nimmt der Song einfach nicht mit.

Last edited 2 Jahre zuvor by Chriss
M S
M S
2 Jahre zuvor

Man könnte sich so was wie Basim in Dänemark überlegen – das würde eigentlich perfekt zu Isaaks Song passen

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Der letztendliche Auftritt in der Vorentscheidung war nicht richtig; Für ihn als großartigen Straßenkünstler war das nicht authentisch

Aha. Und was wäre dann authentisch? Mikrofonständer, provisorische Anlage, Sammelhut vor sich und hinter ihm LED-Bilder von Häuserzeilen?

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Über den Satz bin ich auch gestolpert…. Ich erwarte den DouzePoints Rant 2.0 zu der Aussage 😂😂😂😂

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Ein räudiges halbverhungertes Lama würde es vollständig authentisch machen

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Warum nicht?

Tikohan
Tikohan
2 Jahre zuvor

Eine Sache fällt mir doch noch ein, die ich wichtig finden würde. Der Background-Chor, der ja doch im Refrain gut wahrzunehmen ist, sollte sichtbar sein und die Stimmen nicht aus dem „Nichts“ kommen.
Ob das jetzt so gospelartig inszeniert sein sollte, oder irgendwie eher schlicht, weiß ich nicht…..

Last edited 2 Jahre zuvor by Tikohan
Angie
Angie
2 Jahre zuvor

Was uns gut gefallen hat, war, dass er locker war und sich mit dem Song wohlgefühlt hat. Ich hoffe, da wird jetzt kein großes Brimborium draus gemacht. Das würde ihn vielleicht nur verunsichern und die Lockerheit ginge verloren. Das wäre dann nicht „er selbst“, und das wäre schade. Sicherheit und Überzeugung ist das Wichtigste, wenn man vor einem so großen Publikum steht. Wir drücken alle Daumen!

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  Angie

Ich fand ihn etwa so locker wie angebranntes Porridge

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Angie

Woher kommt eigentlich diese deutsche Besessenheit, dass Künstler beim ESC sie selbst sein sollen? Das ist kein Selbstverwirklichungs-Workshop, sondern ein Liederwettstreit, in dem es darauf ankommt, etwas zu präsentieren, das in drei Minuten zündet. Das ist mal laut und schrill wie Käärijä und mal leise und zukückgenommen wie Salvador, aber immer perfekt inszeniert.

Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor

Sehe ich genau so!! Das ist das große Missverständnis des deutschen Publikums, warum wir dann immer den „falschen“ Song auswählen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

… und manchmal auch Grau, wie meistens bei Deutschland

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

… nur funktioniert es dann leider nie. Wir haben jetzt ja fast alle Schattierungen von Grau durch …

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Aber grau ist doch das Perfect life!

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Rex Gildo und Roy Black waren auch nicht sie selbst.

Frau Nachbar
Frau Nachbar
2 Jahre zuvor

Das stimmt schon. Nur gehört schon auch ein schauspielerisches Talent dazu, um eine professionelle Performance, in der du nicht du selbst sein sollst, abzuliefern – Käärija und auch Salvador haben das ganz bestimmt. Isaak wirkt auf mich hingegen eher so, als hätte er das nicht.
Dafür kann er bei vielen mit seiner Stimme punkten und genau das sollte man dann meiner Ansicht nach bei der Inszenierungsfrage berücksichtigen. Ich glaube, das bringt in diesem Fall viel mehr, als wenn man sich einen durchchoreographierten, mit Pyrotechnik oder anderen Schnickschnack beladenen Auftritt überlegt.
Ich würde ihn ja einfach auf der Bühne herumspringen lassen, genaus so, wie es ihm gefällt. Spätestens zur Mitte des Liedes würd ich ihm aber 5 BackgroundsängerInnen zur Seite stellen, die ihren Part dann genauso wie er selbst (also mit Isaakischer Inbrunst) vortragen. Auf gar keinen Fall in deutscher Zurückhaltung. Die sollen uns anschreien, sich gegenseitig niedersingen. Meiner Ansicht nach wäre das (mit einem schlichten, aber ansprechenden Backdrop) als Inszenierung die einzige Möglichkeit, Deutschlands Chancen zu erhöhen. Es wäre einfach eine Versechsfachung von Isaaks Stärke.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
2 Jahre zuvor

… Nämlich mit grünen Puffärmeln und pink gekleideten Flamenco TänzerInnen! 😄

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor
Reply to  herrtobsucht

Und den Felsen nicht vergessen

Waterloo
Waterloo
2 Jahre zuvor

Black-Skull-Creative und Marvin Dietmann können aus Stroh leider auch kein Gold spinnen. Egal, wie man den Song optisch aufmotzt und Isaak aus- oder wegleuchtet, es braucht ein Wunder, um Always on the run höher als Platz 20 zu hieven.

mb92
mb92
2 Jahre zuvor
Reply to  Waterloo

Platz 20 wäre doch schonmal wenigstens nicht Letzter (0 Punkte)…

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor

Ich könnte mir vorstellen, das der Isaak singt und von 4 bis 5 Tänzern umringt ist, die auf Laufbändern tanzen oder laufen. Um den Song „always on the Run“ zu entsprechen. Aber ich habe so meine Zweifel was die Inszenierung angeht, wenn ich an die Erfolgsbilanz der Beteiligten denke.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

Ach du meine Güte…

Stefanohh
Stefanohh
2 Jahre zuvor

Drehbühne mit zwei Teilen, innerer Kreis fest für Isaak im Zentrum, Tänzer „laufen“ auf äußeren Kreis beim RUN RUN RUN und interagieren so mit Isaak im König der Löwen Teil, Blitze und (echter?) Regen inklusive 🙂

Troll65
Troll65
2 Jahre zuvor

Bisher sind insgesamt bei allen Beiträgen, noch nicht viele gute Songs draußen. Wenn es so bleibt, dann kann der Tanzbär auch ein paar Punkte bekommen. Na vielleicht überrascht er mit einer guten Performance vor der Kamera?

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Inszenierungen sind immer schwierig. Es sollte zum Lied passen und nicht zu dick auftragen.
In erster Linie sollte sich Isaak damit auch wohl fühlen auf der Bühne, dann können wir auch von Authentizität reden. Sich jetzt zu verstellen wäre der völlig falsche Ansatz.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor

Mein Vorschlag: Der Text muss ja sowieso umgedichtet werden, könnte also „Oh boy“ heißen. Der Rest ergibt sich dann von selbst….

cars10
cars10
2 Jahre zuvor

Das wurde bei Jamie Lee („mehr Laser“), bei Elaiza („mehr Konfetti“), bei Levina „(elegant und zurückgenommen“), bei …
ach ist doch egal.

Ein jährliches Ritual will schließlich gepflegt werden.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Also erst einmal: ich freue mich, dass man sich intensiv mit dem Auftritt befassen wird, und ihn optimieren wird.👍👍👍
Ob das punktetechnisch sich niederschlagen wird, keine Ahnung, wird man sehen.
Aber es geht jetzt erst einmal darum, alles rauszuholen, was geht, und Isaak möglichst positiv zu präsentieren. Wenn er denn ganz hinten landen sollte, kann man sich zumindest nicht vorwerfen, nicht alles versucht zu haben.

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Natürlich wird Isaak weit hinten landen, er ist ja schließlich aus Deutschland. Das muss so sein. Es macht Europa einfach zu viel Spass Deutschland einen reinzuwürgen. Ob er wieder letzter wird, weiß nicht. Ich hoffe nicht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

Bla bla bla

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

Darauf möchte ich jetzt nicht antworten. Hat eh keine Sinn…

Alexandra Wagner
Alexandra Wagner
2 Jahre zuvor

Isaak ist Klasse…Das Lied hat für mich großes Potential…Aber leider hat der ESC nicht mehr viel damit zu tun wie es z.b noch vor 20 Jahren war.Ich denke auch das die anderen Länder nicht unbedingt das Lied bewerten, sondern das Deutschland einfach immer unbeliebter wird…Da können die Sänger nichts dafür…Das ist einfach schade!Deutschland sollte sich überlegen aufzutreten und auch nichts mehr zusteuern.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor

Gleich wirst Du unbeliebter

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Wo wird denn Deutschland unbeliebter ? Was für ein Geschwurbel….

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Das ist wohl jemand im falschen Forum gelandet

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

In Russland?

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor

Was für ein Quatsch. 2018 waren wir zwischendurch also beliebt und seit 2019 nicht mehr? Hast du eine Erklärung, was 2018 Deutschland auf einmal beliebt gemacht hat? Deutschland sollte endlich gute Songs schicken, da hilft kein nettes Liedchen sondern ein Kracher. Immer dieses Gerede, Deutschland ist unbeliebt. 🙄

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Es gibt halt genügend Zeitgenossen, die in ihrem Paralleluniversum leben. Dagegen kommt keiner an.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Du magst patriotisch (???)-einfache Erklärungen, oder?

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Den Beitrag möchte ich in dieser Form komplett auf die Bullshit-Bingo-Karte nehmen.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

😆😆😆

BineB.
BineB.
2 Jahre zuvor

Da fängt man ganz unschuldig an, diesen Artikel zu lesen. Und nach den ersten drei Absätzen, denkt man: „Oh, toll! Dieser Dan hat ein Teil des Problems erkannt, und auch Isaak will sich intensiv mit der Performance auseinandersetzen. Juchu, kann ja doch was werden!“ Mein kleines ESC-Herz hüpfte sogar ein bischen vor Freude und Hoffnung. Aber dann… Zack….. Wusch: „Dan und andere waren auch für die Inzinierungen von Electro Velvet, Michael Rice oder James Newman verantwortlich!“ Und ..wumms… wieder ab ins Tal der Tränen. Echt, sowas könnt ihr mit einer alten Frau nicht machen! Manchmal ist es wirklich schwierig, positiv zu bleiben!

Für die Inzinierung wäre auch ein Vorschlag den Song filmisch auf dem Backdrop darzustellen. Nur bloß keiner schwarz / weiß Figuren. Es gibt doch bestimmt genug Möglichkeiten so etwas passend umzusetzen!?
Was Tänzer betrifft, kann ich mir das Ganze nicht im Zusammenspiel mit Isaak vorstellen. Eventuell eine getanzte Umstetzung des Liedes. Isaak steht mit Mikroständer auf einem erhöhten Potest und unter ihm wird getanzt. Und passendem Backdrop natürlich. Eher so etwas.
Die Idee mit dem sympatischen Strassenmusiker finde ich gut, weiß nur nicht wie man es erinnerungswürdig auf die Bühne bringen soll. Mit Gitarre? Band? Parkbänke waren, soweit ich mich erinnere, auch nicht immer erfolgreich.
Ja, und wieder die Kleiderfrage. So ein bischen wie im Video fände ich passend.
Und ich habe endlich rausgefunden, was mich so am Live-Auftritt beim VE gestört hat (Ja, ich weiß, erst jetzt, sorry). Der ruhigere Teil mit dem Close-up wurde zum Video gekürzt / verändert. Deshalb kam mir das Lied zum Schluss so langatmig und langweilig vor. Ich würde eher die Variante vom Video besser finden. Schafft für mich mehr und besser eine Verbindung herzustellen und erhöht die Steigerung zum Ende des Liedes mit dem „Schuss“.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

Bedenklich stimmt, dass extra erwähnt wird, dass Isaak Straßenmusiker ist/war. Er ist das aber ja jetzt gar nicht mehr, sondern hat einen Musikvertrag bei Universal Music und ist somit Vollprofi und eben kein Amateur mehr. Trotzdem soll dieses Strassenmusikerimage weiter durchgezogen werden. Das halte ich für unglaubwürdig.

Man soll also bei der Inszenierung erkennen können, dass er aus dem Straßenmusiker Bereich kommt? Und das obwohl er das ja gar nicht mehr macht bzw nur noch zu Promozwecken…

Da bin ich sehr gespannt, wie sie das denn auf der Bühne darstellen wollen…er müsste ja normalerweise mit Gitarre in der Hand und offenem Gitarrenkasten vor ihm als Spendensammel-Utensil dargestellt werden…

Tatsache bleibt: beim VE hatten ’sie‘ nicht die geringste Ahnung, wie sie mit Isaak und seinem Song inszenatorisch umgehen sollten. Da hatte es doch auch schon viel Zeit gegeben sich was zu überlegen.
Nun gibt es nochmals ca 8 Wochen Zeit. Hoffentlich kommt einem/einer noch die irre zündende Idee.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Der Hinweis zum Straßenmusiker finde ich auch mit am Bedenklichsten bei den Zitaten… Das gibt mir diese Malik-intime-Teppich-Vibes 😭…
Ich möchte ja grundsätzlich optimistisch sein, aber das wird leider eh nix. Viel zu spät dran, kein besonderer Song und bedenkliche Aussagen bzgl. Fokus des Stagings…

ESCFan32
ESCFan32
2 Jahre zuvor

Hmmm… warum man jetzt wieder internationale Stage-Designer engagiert, obwohl Herr Dietmann dafür ja eigentlich verantwortlich ist, verstehe ich auch nicht so recht. Kenne die Verantwortlichkeiten bei einem solchen Contest aber auch nicht genau, um beurteilen zu können, ob soetwas normal ist oder nicht.

Warum holt man sich nicht die Unterstützung nationaler Staging-Konzepte aus dem Fernsehen? Man mag ja zum Schlager-Boom und der Helene-Fischer-Show stehen wie man will, aber die kommen bei den Stagings weit besser zur Geltung als bei Herrn Dietmann.

Für Isaaks Performance könnte man sich soetwas ähnliches wie bei Helene und Loreen vorstellen:

Isaak auf einem Podest mit Effekten und Bewegung um ihn herum, wenn er schon selbst stehen bleiben möchte.

Aber im Prinzip ist fast jeder zusätzlich ausgegebene Euro schon einer zu viel, wenn der Song nicht zieht und das tut er halt nicht. Von daher könnten wir uns den Zaster auch sparen.

Teufelchen
Teufelchen
2 Jahre zuvor

Ich sehe es vor mir:

Isaak steht in einer Straßenkulisse unter einer Straßenlampe und klimpert beim Singen auf einer Gitarre. Passanten-Darsteller oder wahlweise sexy Passanten-Tänzerinnen werfen etwas in den Hut oder Gitarrenkasten, oder nehmen ihn auf dem Smartphone auf.

Immerhin, besser als nichts 😉

Last edited 2 Jahre zuvor by Teufelchen
Nelis
Nelis
2 Jahre zuvor
Reply to  Teufelchen

Ich finde die Idee sehr gut. Die „Tänzer:innen“ sollten dann aber ruhig vollkommen unterschiedlich sein (ältere Frau, Hausfrau, Banker, Bauarbeiter, etc., halt klischeehaft)

Tanja Lüssem
Tanja Lüssem
2 Jahre zuvor

Zuerst einmal muss ich sagen ich liebe den Song.
Always on the run läuft bei mir tagtäglich mehrmals hintereinander weg, und ich feiere ihn jedes Mal.

Was ich mir für das Staging wünschen würde wäre eine Anlehnung an sein Video.
Sturm , Blitze.
Dazu vielleicht auch noch Tänzer die das ganze mit Ausdruckstanz auf die Bühne bringen ohne zu sehr von Isaak abzulenken.
Auch Backgroundsänger wären noch was Gutes.

Ich bin sehr gespannt was das Kreativteam letztendlich auf die Bühne bringt.

Last edited 2 Jahre zuvor by Tanja Lüssem
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Tanja Lüssem

Kreativteam? 🤔😨🤣

*Zynismus aus*

#nichtmeinKandidatfürMalmö
#nichtmeinKandidatfürMalmö
2 Jahre zuvor

Yep, hätte da nen fantastischen Vorschlag, der uns ne Top 5-Platzierung einbrächte: Ryk hinschicken, Favorit bei den Buchmachern gewesen, der Song ist für die ESC-Bühne geschaffen, der Künstler hier mit der Nummer bringt uns nix anderes als einen der letzten Plätze ein.

M S
M S
2 Jahre zuvor

Diese selbstverliebte Schlaftablette hätte auch nix gerissen.

Jastus
Mitglied
Jastus
2 Jahre zuvor
Reply to  M S

Was soll denn dieses Framing als „selbstverliebt“? Worauf fußt das? Ryk ist alles andere als selbstverliebt.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Können wir das Gejammer über Ryk bitte endlich mal lassen?

Marina.
Marina.
2 Jahre zuvor

Die Verantwortlichen müssen versuchen, das Allerbeste aus dem Lied herauszuholen ohne, dass es zu überladen wirkt.
Isaak sollte auf keinen Fall nur an einer Stelle stehen bleiben, sondern auch die Bühne nutzen. Es muss eine Performance geben, natürlich nicht so eine wie bei Eleni Foureira, Chanel, Luca Hänni oder Käärijä, aber es muss sich irgendwie bewegt werden. Bei einem Lied, das „Always on the run“ heißt, wird Bewegung erwartet.
Irgendwie kamen mir da auch Laufbänder bzw. Walking Pads in den Sinn (ähnlich wie bei Schweden 2017), aber nicht Isaak muss unbedingt auf diesen laufen, sondern Tänzer (welche auch gleichzeitig als Backgroundsänger fungieren könnten) und mit denen interagiert er dann.
Außerdem muss auch passend mit dem LED-Screen im Hintergrund gearbeitet werden, sowie mit dem LED-Boden, dort könnte man darstellen, als wenn gelaufen oder gefahren wird, wie bei Voyager zum Beispiel aus dem letzten Jahr.
Dann muss es noch die passenden Kameraeinstellungen und -winkel geben und Isaak mit diesen passend den Blickkontakt haben und man könnte TV-Bilschirm-Einblendungen nutzen.
Es sollte keine „Deko“ (Instrumente, Band, Teppiche, Gerüste o. Ä.) auf der Bühne rumstehen. Stattdessen könnte man zusätzliche Wände wie bei Russland 2016 (ohne klettern), Spiegel wie bei Russland 2019, Balken wie bei der Schweiz 2021 (keine Ahnung, wie es richtig heißt) oder Podeste oder Treppen auf die Bühne stellen.
Natürlich muss auch mit den passenden Lichteffekten gespielt werden und eine Möglichkeit wäre auch noch, dass man sich an der Screenarbeit von Schweden 2018 (natürlich mit entsprechenden Effekten) orientiert.
Irgendwie finde ich auch, dass eine Windmaschine gut zu dem Lied passt. Vielleicht könnte man auch Bodennebel mit einarbeiten, um ein Gewitter darzustellen.
Auf jeden Fall muss das Outfit von Isaak geändert werden. Er soll natürlich nicht verkleidet mit Glitzer da stehen, aber es gibt auch legere ESC-Outfits, die nicht zu sehr nach Couch aussehen. Beispiele sind die Outfits von Sergey Lazarev 2016, Benjamin Ingrosso 2018 oder Duncan Laurence 2019.

getlucky
getlucky
2 Jahre zuvor

Georgina ist honest vocal coach und sie ist begeistert von dem deutschen Beitrag.

https://youtu.be/fk_R0xydZ4w?si=k6pQrniqbusm3Uxp

Last edited 2 Jahre zuvor by getlucky
lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Jahre zuvor
Reply to  getlucky

morgen 15:00 kommt ihr ultimativer test…ey,ey,ey. 😎

Afg
Afg
2 Jahre zuvor

Mal paar Ideen, bevor alle nur wieder rumweinen:

– Anfang: Message des Songs verdeutlichen: Hate-Kommenatare, Kritik zum Song auf der LED einblenden. Sowas wie „again last place“ , „bringt song“

– Vers 2 /Prechorus: Close auf ihn, Emotionen einfangen und mit den Zuschauern interagieren, Licht auf ihn zentrieren, Rest Dunkelheit. Sobald drums bei „cant break Our when im free“ einsetzen, Licht stroboartig einsetzen.

– Bridge: Close, Emotionen einfangen. Ggfs ähnlichen Effekt wie bei Lucie Jones ESC Performance (GB 2017?) / Jamalas (Ukraine) – LED Effekte „laden sich auf“ und explodieren beim Höhepunkt, würde visuell nochmal mehr geben. Evtl sind diese LEDs genau diese Kommentare, die am Anfang genutzt wurden.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Afg

Mit dem ersten Teil wäre ich sehr vorsichtig, das ist bei Jendrik schon mal schiefgegangen.

Marco
Marco
2 Jahre zuvor

Jetzt wird auch noch eine Agentur engagiert und teuer bezahlt, unfassbar . Ich dachte dieser dietmann macht das, würde doch reichen , bringt eh alles nix.

Patrick Bonk
Patrick Bonk
2 Jahre zuvor

Finds etwas platt tatsächlich aber auch irgendwie geil wenn man ihm Refrain mit Laufbändern arbeiten würde..

Farbigen Nebel, 2 Tänzer die im Refrain durch den Nebel rennen..
isaak interagiert mit dem Nebel.
Eventuell Feuer und wirklich auch Unwetter.
Künstliche Blitze, donnern, dunkler Wolken auf dem Screen..
die Tänzer rennen durch das Unwetter, weil sie nicht aufgeben und immer weiter machen.
Symbolisch dafür dass egal wie schwer es wird, man nicht aufgibt!

Aber den Text intensiver darstellen.
Das Rennen auch wirklich intensiv darstellen..
Intensiv zeigen wie die Tänzer wirklich versuchen durch den Nebel zu rennen.. am Ende kommen sie an .

Last edited 2 Jahre zuvor by Patrick Bonk
bellamarcella
bellamarcella
2 Jahre zuvor

Ich musste soooo lachen!
Bitte nicht falsch verstehen! Ich finde es witzig, wenn wir Fans unsere Stageideen raushauen und wir so irgendwie auf irgendeine Art und Weise hoffen, dass man damit etwas rausreißen kann. Und nicht, weil die Ideen schlecht wären, sondern weil man wahrscheinlich auch gar nicht weiß, wie das Team das richig umsetzen müsste?!

Der Zug ist abgefahren Leute! Wollt ihr wirklich jetzt 2 1/2 Monate lang hoffen und beten, dass es ja doch was mit dem Staging werden kann, nur um dann während des Votings und bei der Bekanntgabe der Televotingpunkte enttäuscht zu werden?!

Wir halten mal fest:
Das Team um Dan:
ESC 2015 – Electro Velvet (24 von 27)
ESC 2016 – Jake & Joe (Platz 24 von 26)
ESC 2018 – Surie (Platz 24 von 26)
ESC 2019 – Michael Rice (26 von 26)
ESC 2021 – James Newman (26 von 26)

Und nun Marvin Dietmann:
ESC 2017 – Levina (Platz 25 von 26)
ESC 2022 – Malik Harris (Platz 26 von 26)
ESC 2023 – LOTL (Platz 26 von 26)

Fällt euch etwas auf? Man hat tatsächlich zwei im Team, die durchgehend von 2015 bis 2023 diese Platzierungen erreicht haben. Unabhängig wie stark die Songs jeweils waren. Man hat 8 Jahre in Folge komplett versagt. Die höchste Platzierung war 24 gewesen und das ist schon der größte Erfolg, wenn man bemerkt, dass die Platzierungen jährlich schlecht worden, obwohl Platz 24 schon sehr schlecht ist!
Und dann dieser Kommentar von Dan. Hallo? Ihr habt jährlich mit den Stagings versagt! WTF?!

Nun haben wir einen Song, der in Ordnung ist. Radiotauglich. 08/15 und austauschbar. Ok, sehr gute Stimme. SVT würde das Staging 100 x besser hinbekommen, d.h. nicht, dass wir urplötzlich in die Top 10 kommen! Es geht da um vereinzelte Punkte mehr. Das war´s! Wir werden keinen Common Linnets-Effekt haben!

Es gibt schon einige Kommentare, die es treffend schreiben!
„M S“ schreibt es ganz gut. Du musst schon Mitte März dein ganzes Konzept abgeben. Nicht nur den Song. Es gibt ja Stand-In-Rehearsals vor den richtigen Proben. Du hast mit dem Vorentscheid die riiiiesen Möglichkeit vernünftige Stagings zu präsentieren! In anderen Ländern sind die Stagings und Performances nahezu identisch zwischen Vorentscheid und dem ESC selber. Kleinigkeiten werden meist nur verbessert / geändert. Wochenlang, zum Teil monatelang erarbeitet man in anderen Ländern die Choreo, die Inszenierung usw.
In Deutschland so kurz vor knapp. In den ESC-Kompakt Livestreams sagten ja einige, man sei noch in Gesprächen mit Dietmann, wie man das Staging machen möchte. Hallo?! Das waren grad so 2 – 3 Wochen vor den Proben und es stand noch nicht fest? Du musst in so einer kurzen Zeit ein mega Staging ausdenken und muss dann noch hoffen, dass Marvin Dietmann Zeit für dich hat, weil er möglicherweise grad mit einen der anderen 8 Acts telefoniert?
Und eventuell ist das Budget ja auch nicht üppig, was der NDR zu Verfügung stellt.

Jetzt fängt man an ein komplett neues Staging zu kreiieren ohne es in Aktion sehen zu können, von Leuten, die es die ganzen Jahre nie hinbekommen haben mit einem Song, der bei weitem nicht stark genug für den ESC ist.
Welche Hoffnungen soll es da bitte schön geben? Das ist die Realität!

Ein ESC Fan hat seinen Live-Tiktok von heute vormittag gesehen und Isaak meinte, er würde von allen Seiten es abbekommen, dass es nichts wird und nun möchte er Spaß haben und die Platzierung sei ihm egal. Er fängt auch wohl schon an zu resignieren. Wenn er das schon spürt oder hautnah miterlebt, dann auch der NDR selber. Keiner kann mir sagen, dass der NDR noch große Hoffnungen hat. Ich würde fast behaupten, dass man das Geld für das Staging in Malmö einspart / eingrenzt. Und ich glaube, dass die Verantwortlichen vom NDR jetzt schon überlegen, ob sie 2025 weitermachen oder nicht.

Ich wünsche Isaak das Beste! Wirklich! Er soll nicht den Kopf hängen lassen. Er soll das ganze Spektakel genießen! Als Sänger die ganze Reise zu erleben ist bestimmt mega; auch wenn das Ergebnis wohl leider nicht gut ausfallen wird. Und ich bin mir bei Isaak sicher, dass er seinen Spaß an der Musik nach dem ESC nicht verlieren wird und sich freut weiterhin Straßenmusik zu machen und oder neue Songs veröffentlicht!

So, das ist auch mein Schlusswort dazu.

bellamarcella
bellamarcella
2 Jahre zuvor
Reply to  bellamarcella

Sehe grad von Benny ne Ergänzung. Zu Michael Rice und James Newman hat Dan den Vergleich gezogen. Kein Staging. Macht es aber auch nicht wirklich besser…

NZL
NZL
2 Jahre zuvor
Reply to  bellamarcella

Deine genannten Beispiele sind doch alle nur mittelmäßige Lieder und hatten vor dem ESC Finale weder Hype erzeugt, noch gute Wettquoten. Was sollte das Staging da noch retten?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  bellamarcella

Mich nervt dieses Wort „versagen“ im Zusammenhang mit dem ESC unheimlich. Selbst wenn wir 26 supertolle Songs hätten, die alle auf Spitzenniveau inszeniert und toll gesungen wurden, müssten doch ein paar davon ganz hinten landen. Hätten die dann auch „versagt“?

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Die Parkbank würde ich erst zum Schluss reinbringen. Am Anfang den Song richtig ruhig gestalten, Isaak als Straßenmusiker der über sein Leben nachdenkt sozusagen. Dann im Verlauf des Songs mit Blitz und Rauchkanonen Richtung Parkbank gehen um dort zum Schluss wieder ganz ruhig zu werden und sich zu setzen.

Uwe Seidel
Uwe Seidel
2 Jahre zuvor

Ich hätte mir das Arrangement etwas rockiger und gitarrenlastiger gewünscht, vor allem im Refrain. Der Song hat Potential zu einem Rocksong ist aber vom Arrangement etwas zu poppig.

Delta
Mitglied
Delta
2 Jahre zuvor

Es wird gefühlt immer gesagt dass man noch andere Inszenierung Pfeilen will, gesehen habe ich davon zuletzt aber selten was.