
Bevor es heute mit der ersten Probe auf der Bühne des Eurovision Song Contest 2026 in Wien losgeht, hat sich der litauische Vertreter Lion Ceccah erstmal noch eine Auszeit im Grand Spa Lietuva im litauischen Kurort Duskininkai gegönnt (Aufmacherfoto). Laut Hashtag auf Instagram fühlt Lion sich nun „recharged“ und damit gut erholt für seine erste Probe.
Grundsätzlich dürfte sich die ESC-Performance zu „Sólo quiero más“ an der Inszenierung aus dem litauischen Vorentscheid orientieren. Allerdings soll die Requisite, die zunächst so wirkt, als sei sie teil des Outfits von Lion, später aber selbständig steht und schließlich in sich zusammenfällt, viel spektakulärer werden und in Wien so aufwendig sein wie noch kein litauisches ESC-Bühnenprop zuvor. Wir dürfen also gespannt sein.
Songcheck und Reaction-Video für Litauen
Unseren Songcheck zum litauischen ESC-Beitrag 2026 findet ihr hier. Zudem gibt es unser Reaction-Video zu „Sólo quiero más“ auf YouTube.
Informationen zur ersten Probe von Litauen
Litauens Auftritt soll wie „ein Klassiker aus der goldenen Ära des Kinos“ inszeniert sein. Lion ist natürlich wieder silbern angemalt, dazu trägt er einen stacheligen, gothisch geschnittenen Anzug. Auch das übergroße Bühnenprop im Stil eines Kapuzenumhangs kommt wie angekündigt (s. oben) wieder zum Einsatz.
Die Performance wird gleichzeitig als dramatisch, aber auch als humorvoll-überzeichnet bezeichnet. Teilweise kommen Untertitel zum Einsatz. An anderer Stelle ist die Performance komplett in schwarz-weiß gehalten. Ansonsten ist die Beschreibung dieser Probe leider nicht sehr aussagekräftig, sondern verliert sich in nichtssagenden Superlativen und Andeutungen. Hier müssen wir uns für mehr Informationen wohl bis zu den Bildern oder gar bis zur zweiten Probe gedulden.
Nach den Proben gibt es heute Abend um 20:15 Uhr unser ESC kompakt LIVE auf YouTube, wo wir gemeinsam mit Euch den zweiten Probentag Revue passieren lassen. Dabei seid Ihr herzlichst eingeladen, mit uns über die ersten Proben zu diskutieren.
Die ersten Proben des ersten Halbfinales beim ESC 2026
- Moldau: Satoshi – Viva, Moldova!
- Schweden: Felicia – My System
- Kroatien: LELEK – Andromeda
- Griechenland: Akylas – Ferto
- Portugal: Bandidos do Cante – Rosa
- Georgien: Bzikebi – On Replay
- Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin
- Montenegro: Tamara Živković mit „Nova zora“
- Estland: Vanilla Ninja mit „To Epic To Be True“
- Israel: Noam Bettan mit „Michelle“
- Belgien: ESSYLA mit „Dancing on the Ice“
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Lol.
Ich dachte erst Udo Jürgens ist wieder da. Aber nein es ist 🦁 Ceccah. 😎 Go 🦁 Go.
Eigentlich gehöre ich ja zur Zielgruppe für künstlerisch ambitionierte Projekte, aber das hier fand ich bei meinen bisherigen zwei Seh- und Hördurchgängen unfreiwillig komisch. Nun ja, vielleicht wird der Groschen bei mir ja im Mai fallen.
Bei mir ist er mittlerweile gefallen. 😎
Ich mags auch.
Läuft Lion in Wien eigentlich auch in Silberfarbe rum, wenn er nicht auf der Bühne ist?
Also wenn ich er wäre, würde ich nur zu „offiziellen Anlässen“ wie Auftritten im Eurovillage oder Interviewterminen silber rumrennen. Ohne die Dragaufmachung werden ihn deutlich weniger Leute erkennen und ich glaube, dieses ständige Erkanntwerden kann auf Dauer riiiichtig anstrengend sein. Wahrscheinlich ist man nach ein paar Tagen um jeden Moment der Ruhe froh 🙈
Da haben Norwegens Subwoolfers einfach Standards gesetzt. 🙂
Quasi die Daft Punks des Eurovisions
Den Song selbst finde ich ganz gut, aber er gehört nicht zu meinen engsten Favoriten.
ABER: Irgendwie bin ich richtig hyped auf die Live-Performance und das Staging. Ich habe das Gefühl, dass könnte ein richtig cooler Moment werden und etwas sehr eigenes haben. Und für sowas schaltet man ja auch den ESC ein. Ich drücke auf alle Fälle die Daumen und bin sehr gespannt auf die ersten Bilder der Proben morgen.
Lion wird mich wohl erst mit seinem gesamten Auftritt im 1. HF überzeugen müssen.
DARK HORSE