ESC 2022: Italienische Polizei wehrte pro-russische Hackerangriffe auf das Voting erfolgreich ab

Foto: EBU / Corinne Cumming

Wie die staatliche italienische Polizei auf Twitter mitteilt, gab es während des ersten Halbfinales des Eurovision Song Contest 2022 am Dienstagabend sowie am Samstagabend beim großen Finale Cyber-Angriffe auf die Online-Systeme der Veranstaltung. Diese seinen aber neutralisiert und abgewehrt worden.

Wie wir berichteten, hatte die pro-russische Hackergruppe Killnet Cyber-Attacken auf den ESC geplant. Diese sollten laut Bild-Zeitung dazu dienen, einen Sieg der Ukraine beim ESC zu verhindern. Die Polizei registrierte während der Abstimmung sogenannte DDoS-Angriffe. Damit versuchen Hacker mit einer Flut von Anfragen ein System lahmzulegen. Diese aggressiven Bemühungen wurden also vereitelt. Der erwartete ESC-Sieg der Ukraine bei dem Wettbewerb ist seit der Nacht zum Sonntag auch ein Fakt (Aufmacherfoto).

Übersetzt schreibt die staatliche italienische Polizei auf Twitter: „Cyberangriffe von #PoliziadiStato auf @Eurovision Die Hacker versuchten einzudringen, aber die Aktivierung eines 24-Stunden-Operationsraums, der der Veranstaltung gewidmet war, mit #CNAIPIC-Mitarbeitern von #PoliziaPostale ermöglichte es, die #essercisempre-Angriffe zu neutralisieren und abzuwehren“

Ohnehin ist fraglich, ob ein wie auch immer gearteter Cyber-Angriff auf die Veranstaltung den Ausgang so umfangreich hätte verhindern können, dass ein Sieg der Ukraine hätte vereitelt werden können. Das hätte nur der Fall sein können, wenn wirklich sämtlich Abstimmungsmöglichkeiten des Publikum verhindert worden wären. Denn das Jury-Voting hat im Finale Sam Ryder aus Großbritannien gewonnen; dieser wäre dann der ESC-Sieger gewesen.

Die TV-Zuschauer/innen konnten bei den drei Sendungen des Eurovision Song Contests in Turin ihre Stimmen per Telefon, SMS und über die Eurovision-App abgeben. Letztere führte dann jedoch wieder zu einem SMS-Voting. Lediglich in Australien gab es ausschließlich die Möglichkeit, online abzustimmen. Hierfür hatte der deutsche Partner Digame die Website http://www.esc.vote etabliert. Darüber konnten die Zuschauer/innen für 55 Cent pro Vote bis zu 20 Mal abstimmen.


9 Kommentare

  1. Bei solch großen Veranstaltungen gibt es immer Hackerangriffe, man redet nicht groß darüber, um sie nicht noch weiter zu provozieren.

  2. Putins Gehilfen schaffen nicht mal das… das wäre so lustig, wenn es nicht so schlimm wäre.
    Ich hoffe der Rest, der normal denkenden Russen wachen bald auf 🙋‍♂️

  3. Wiese startet man keine Hackerangriffe auf russische Institutionen? Den Russen ist auch keine Gaunerei zu blöd, diesem dreckigen Gaunervolk.

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