ESC 2026: News zu den Vorentscheiden in Albanien und Montenegro – Aserbaidschan wählt intern

Bild: Sarah Louise Bennett / EBU

Bereits in dieser Woche gehen die ersten nationalen Vorentscheidungen für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien los: vom 17. bis 20. Dezember läuft in Albanien das Festivali i Këngës und am 21. Dezember findet in Montenegro der Vorentscheid Montesong statt. Parallel dazu hat Aserbaidschan offiziell den Auswahlprozess für seinen Beitrag gestartet – diesmal erneut über eine interne Wahl und damit ohne öffentliche Vorentscheidung.

In Albanien steht bereits alles in den Startlöchern für vier Nächte mit dem Festivali i Këngës 64 (FiK). In Tirana wird zudem ein ESC-Stargast erwartet: Die Direktorin des albanischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks Radio Televizion Shqiptar (RTSH), Eni Vasili, hat den Special Guest für die Finalnacht des 64. Festivals der Lieder bekanntgegeben. Über ihre Social-Media-Kanäle machte sie neugierig auf den Überraschungsgast, indem sie den Refrain des Songs „Espresso Macchiato“ teilte.

Der Song stammt natürlich von Tommy Cash, der Estland in diesem Jahr beim ESC in Basel vertrat. In ihrem Instagram-Post stellte Vasili die Frage, wer der besondere Gast des Festivals sein könnte – der geteilte Songausschnitt ließ jedoch schnell erkennen, dass es sich um Tommy Cash handelt. Er wird in der vierten und letzten Festivalnacht live vor dem albanischen Publikum und uns Zuschauenden auftreten.

Auch in Montenegro sind nun alle Weichen für das nationale Finale Montesong gestellt. Am Sonntag, also einen Tag nach dem FiK, entscheidet sich, wer Montenegro beim ESC in Wien vertreten darf (wenn es dort kein Drama gibt, wie im vergangenen Jahr mit der Band NeonoeN). Insgesamt 15 Acts gehen ins Rennen. Über den Gewinner entscheiden Publikum und Fachjury zu gleichen Teilen (50:50) nach dem bewährten Eurovision-Wertungssystem. Erstmals können dabei auch Zuschauerinnen und Zuschauer außerhalb Montenegros online ihre Stimmen abgeben, während das SMS-Voting weiterhin dem heimischen Publikum vorbehalten bleibt.

Mittlerweile wurde auch die offizielle Startreihenfolge für Montesong 2025 bekanntgegeben:

  1. Lara Baltić – Rhythm Boy

  2. Stefan Vukotić – Nedekodirana

  3. Mila Nikić – Kao varnica

  4. Majda Božović – Ipak smo ljudi

  5. Krstinja – Oli oli

  6. Baryak – Minerva

  7. Neno Murić – Ako čuješ glas

  8. Lana Lopičić – Doline

  9. Đurđa – Dominos

  10. Dolce Hera – Casanova 91

  11. Tamara Živković – Nova zora

  12. Andrea Demirović – I Believe

  13. Tina Džankić – Shadows

  14. Luka Radović – Pjevaj vilo

  15. Lana i Đorđe – Temperatura

Alle Lieder findet Ihr auch in unserer Spotify-Playlist:

Während also die kommenden Tage rund um die albanischen und montenegrinischen Shows geplant werden, muss im Fall von Aserbaidschan nicht der Kalender gezückt werden: der aserbaidschanische Sender İTV hat den Auswahlprozess für den ESC 2026 bereits gestartet. Wie der Broadcaster über seinen Instagram-Account mitteilte, setzt das Land erneut auf eine interne Auswahl, um den nächsten ESC-Beitrag zu bestimmen. Interessierte Künstlerinnen und Künstler können sich bis zum 18. Januar mit ihrem Song per E-Mail bewerben. Eingereichte Titel müssen den gängigen Eurovision-Regeln entsprechen, das heißt sie dürfen vor dem 1. September 2025 weder veröffentlicht noch öffentlich ausgestrahlt worden sein und eine Länge von drei Minuten nicht überschreiten.

Seit 2015 verzichtet Aserbaidschan auf eine öffentliche, nationale Vorentscheidung und wählt den Act intern aus. Für die Band Mamagama (Aufmacherbild) reichte es in Basel allerdings nicht für einen Finaleinzug.

Wirst Du die Vorentscheide in Albanien und Montenegro verfolgen? Was hältst Du davon, dass Aserbaidschan erneut intern auswählt? Lass es uns in den Kommentaren wissen!



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