ESC-Direktor Martin Green wirbt in offenem Brief um Vertrauen der Fans: „Wir hören euch“

Martin Green – Foto: EBU

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussion um die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest 2026 in Wien, den Boykott der Veranstaltung durch einzelne Länder und die tiefe Spaltung der ESC-Community, hat sich ESC Martin Green in einem offenen Brief an die Fans gewendet. Darin erkennt er die starken Emotionen rund um die politischen Entwicklungen im Nahen Osten an und macht deutlich: Die EBU hört die Kritik und versteht den Schmerz vieler Fans. Sie steht dennoch weiterhin auf dem Standpunkt, dass der Eurovision Song Contest nur funktionieren kann, wenn er konsequent regelgeleitet und nicht politisch positioniert agiert.

Green erinnert in dem Brief daran, dass der ESC als Friedens- und Einigungsprojekt in einer zerrissenen Welt entstanden ist und genau diese Rolle auch heute noch erfüllen soll. Der Wettbewerb solle ein Schutzraum bleiben, in dem Musik im Mittelpunkt steht und Menschen unabhängig von Herkunft, Haltung oder geopolitischen Konflikten zusammenkommen können. Gleichzeitig verspricht er, dass sich alle teilnehmenden Rundfunkanstalten künftig strikt an die Regeln halten müssen – und dass Regelverstöße klar benannt  und geahndet werden.

Mit Blick auf die Länder, deren Sender sich zuletzt aus dem Wettbewerb zurückgezogen haben (Irland, Spanien, Island, Slowenien, Niederlande), zeigt Green Verständnis und Respekt für deren Entscheidungen. Die Tür stehe für eine Rückkehr jederzeit offen.

Unterm Strich versucht der offene Brief, Vertrauen zurückzugewinnen – bei den Fans, den Künstler*innen und natürlich auch den Mitarbeitenden der diversen Rundfunkstationen: Der ESC soll auch in Zukunft ein Ort der Vielfalt, Kreativität und Gemeinschaft bleiben – und gerade in einer schwierigen Welt weiterhin durch Musik verbinden.

Hier der offene Brief von Martin Green im übersetzten Wortlaut:

„Liebe Fans,

ich weiß, dass viele von euch in dieser Zeit starke Emotionen empfinden. Mir geht es ganz genauso, und deshalb wollte ich mich direkt an euch wenden.

Ich weiß auch, dass ihr sehr bewegt seid von den Ereignissen im Nahen Osten und davon, wie diese Realitäten mit dem Eurovision Song Contest zusammenhängen. Niemand kann unberührt bleiben von dem, was wir in den vergangenen Jahren in der Region gesehen haben. Einige von euch haben uns geschrieben, sich öffentlich geäußert oder Wut und Schmerz darüber ausgedrückt, was sie als Schweigen angesichts einer Tragödie empfinden. Ich möchte sagen: Wir hören euch. Wir verstehen, warum ihr so starke Gefühle habt – und dass es uns ebenfalls wichtig ist.

Der Eurovision Song Contest wurde vor 70 Jahren – in einem geteilten und zerrissenen Europa – geboren, als Symbol für Einheit, Frieden und Hoffnung durch Musik. An diesen Grundlagen hat sich nichts geändert, und ebenso wenig am Zweck dieses Wettbewerbs. Dieser Contest hat überlebt und ist gewachsen trotz Kriegen, politischer Umbrüche und sich verändernder Grenzen. Durch all dies hindurch blieb er ein Ort, an dem Menschen aus allen Ecken Europas – und inzwischen der Welt – zusammenkommen können, um Kreativität und Verbindung zu feiern, trotz und wegen der Welt um uns herum.

Wir wissen, dass viele Fans von uns verlangen, eine klare Position zu geopolitischen Ereignissen einzunehmen. Aber der Eurovision Song Contest kann Menschen nur dann weiterhin zusammenbringen, wenn wir uns in erster Linie von unseren Regeln leiten lassen.

Mit Blick auf das kommende Jahr werden wir sicherstellen, dass alle teilnehmenden Rundfunkanstalten die Wettbewerbsregeln respektieren. Und falls sie das nicht tun, habt ihr mein persönliches Versprechen: Wir werden es nicht tolerieren und klar benennen.

In einer gespaltenen Welt hat der Eurovision Song Contest das besondere Privileg, einen Raum zu bieten, in dem Millionen Menschen feiern können, was uns verbindet. Einen Raum, in dem die Musik im Mittelpunkt steht. Einen Raum, der alle willkommen heißt – wer auch immer ihr seid, wo auch immer ihr seid und welche Ansichten ihr auch über die Welt um euch herum habt.

Ich möchte mich besonders an die Fans in Irland, Spanien, Island, Slowenien und den Niederlanden wenden: Eure Rundfunkanstalten haben – wie alle unsere Mitglieder – eine Entscheidung getroffen, die für sie richtig war, und sie haben mit großer Würde zur Debatte beigetragen. Wir respektieren ihre Haltung und Entscheidung voll und ganz. Wir werden weiterhin als Freunde und Kolleginnen mit ihnen zusammenarbeiten, in der Hoffnung, dass sie bald zum Wettbewerb zurückkehren.

Unsere Künstlerinnen und Künstler, unsere Delegationen und – ganz wichtig – unsere Fans, jeder einzelne von euch, ihr seid das Herz dieses Wettbewerbs. Wir wissen, wie viel Liebe es für dieses Ereignis gibt und wie viele von euch ihr Leben rund um ihre Leidenschaft für den Eurovision Song Contest aufgebaut haben.

Wir setzen alles daran, dass der Eurovision Song Contest auch in den nächsten 70 Jahren und darüber hinaus ein Ort bleibt, an dem Freundschaften entstehen, Sprachen gelernt und neue Genres sowie Künstlerinnen und Künstler entdeckt werden.

In einer herausfordernden Welt können wir tatsächlich durch Musik vereint sein.

Mit Liebe und Dankbarkeit,
Martin Green CBE
Direktor, Eurovision Song Contest“

Wie bewertest Du den offenen Brief von Martin Green an die Fans des ESC? Wird er damit die Diskussion beruhigen können? Welche anderen Maßnahmen könnte die EBU darüber hinaus unternehmen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da. 



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

224 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Matty
3 Monate zuvor

Na denn: Recht hat er!

Last edited 3 Monate zuvor by Matty
J. Freizeit
J. Freizeit
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Ich finde er hat in Teilen recht, aber andererseits verursacht man die Entscheidung die die Rundfunkanstalten in Spanien & co. treffen auch bewusst mit.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
3 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Bitte erkläre mir mal wie die EBU die Entscheidung der Länder die sich zurückgezogen haben bewusst verursacht haben.

J. Freizeit
J. Freizeit
3 Monate zuvor

„Wir hören euch“ aber der Unmut um die Teilnahme Israels wird so lange weitesgehend ignoriert, bis die ersten Sender wegen der von Israel verursachten unmenschlichen Lage im Gazastreifen den Wettbewerb boykottieren. Gute Leistung!

rainer1
rainer1
3 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Also ursächlich für die lage im gazastreifen ist doch in erster linie der anschlag vom 7.oktober.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Tja, leider ist das bei manchen immer noch nicht angekommen. Die kapieren es auch nach dem x-ten Mal nicht.

Nochmal: Die Netanjahu-Regierung ist eine Katastrophe – das hat aber für mich nichts mit dem ESC zu tun.

Last edited 3 Monate zuvor by Schlippschlapp71
J. Freizeit
J. Freizeit
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Das stimmt, sollte man auch nicht leugnen, aber wenn man die Gegenreaktion von Israel runterspielt ist das auch an der Realität vorbei und wenn man dann in dem Kontext noch irgendwas von Antisemitismus faselt kann man sich gleich jofan2602 nennen. Oh!

Last edited 3 Monate zuvor by J. Freizeit
rainer1
rainer1
3 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Und trotzdem schreibst du “ die von israel verursachte lage“.

Jana Manger
Jana Manger
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Hat der Gazastreifen sich etwa selbst fast vollständig vernichtet und nahezu unbewohnbar gemacht?? I doubt it.

Uwe
Uwe
3 Monate zuvor
Reply to  Jana Manger

Wer hat denn das Tunnelsystem unter ziviler Infrastruktur gebaut? Und wie ist das mit der Rückkehr auch der letzten (toten) Geisel?

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  Uwe

Man könnte AUCH fragen, warum tötet die IDF Journalisten, lässt Journalisten nicht frei aus Gaza berichten und wieso sind immer noch 2 von 4 wesentlichen Grenzübergängen geschlossen so dass nicht genug humanitäre Hilfe geleistet werden kann?
Es gibt immer 2 Seiten

Uwe
Uwe
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Jas, es gibt zwei Seiten – aber ich sehe auf der israelischen Seite auch Selbstkritik, Untersuchungen und unterschiedliche Phasen des Krieges in Folge des Hamas-Überfalls vom 07.10..
Persönlich sehe ich auf der israelischen Seite Gruppen, Parteien und Partner, die für eine andere Zukunft stehen. Und ja, ich hoffe auf ein anderes Wahlergebnis, eines ohne ‚Bibi‘ und Ben-Gvir.
Leider sehe ich diese Gruppen (noch) nicht auf der palästinensischen Seite. Basis: Anerkennung des Existenzrechts eines Staates Israel. Ob Anti-Hamas-Milizen wirklich eine Lösung sind, bezweifele ich.
Und was das für den ESC heißt? Es sind Rundfunkanstalten, die teilnehmen. Somit ist das die formale Basis. Und auf dieser ist zu entscheiden.
Mit den Regeländerungen wurde ja auch auf Probleme aus den letzten Jahren reagiert, auch wenn ich mir nicht unterstellen lasse, dass ich wegen irgendwelcher Werbung meine 20 Stimmen abgegeben habe (nicht alle an einen Titel!).

Last edited 3 Monate zuvor by Uwe
Michael Kahn
Michael Kahn
3 Monate zuvor
Reply to  Uwe

Existensrecht Israels nicht anerkennen ist ein israelisches Märchen um Land zu rauben. Die Hamas legt die Waffen nieder wenn Israel sich zurückzieht aus Gaza. Das haben sie schon oft kommuniziert.

Uwe
Uwe
3 Monate zuvor
Reply to  Michael Kahn

Die Hamas wollte angeblich ja auch Kommunalwahlen in Gaza erlauben, haben sie einige Tage vor dem 07.10. angekündigt.
Die Hamas soll gem. Friedensplan die Waffen abgeben – und dagegen sträuben sie sich.
Und was das Existenzrecht Israels betrifft: Das war ein Kommentar zu meiner Sicht der Dinge. Denn ich glaube, dass leider auch viele ESC-„Fans“ das nicht mehr akzeptieren. Wenn ich so manchen Kommentar bei Facebook lese…..

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor
Reply to  Uwe

Die PLO hat Israel schon 1993 anerkannt. Was hat es denn Palästinenser gebracht?

Uwe
Uwe
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

Z.B. die Verhandlungen in Camp David 2000, bei denen israelische Vorschläge durch Arafat abgelehnt wurden; der Rückzug Israels aus Gaza 2005,…

Ulrich_uhs
Ulrich_uhs
3 Monate zuvor
Reply to  Uwe

Danke Uwe. Das sehe ich genauso

rainer1
rainer1
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Tja, die sache mit den geschlossenen grenzübergängen. Ich finds nachvollziehbar, dass israel als kriegspartei die grenzen geschlossen hält. Was ich überhaupt nicht begreife, ist, dass auch das islamische ägypten die grenzen so rigoros abriegelt

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Nun ja, Ägypten will halt auch nicht 1 Million entwurzelte und traumatisierte Palästinenser im Land haben. Die Palästinenser können einem echt leid tun. Eigentlich unterstützt sie gar niemand mehr, jetzt da der Iran und die Hisbollah kastriert sind. Die stärkste Unterstützung weltweit haben sie vielleicht sogar in der ESC-Community, aber Leute, die andere höchstens mit regenbogenfarbenen Wattebäuschchen bewerfen, sind halt auch keine große Hilfe.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor

Die reichen Golfstaaten wollen ihre Brüder auch nicht im eigenen Lande haben, die haben nur Geld um Organisationen wie Hamas, Hezbollah, etc. zu Supporten. Was ich gerade bei Qatar erstaunlich finde, die versuchen ja eigentlich, sich als diplomatisches Drehkreuz zu positionieren.

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor

Die Hamas wurde von Israel supportet. Netanjahu höchstpersönlich hat die Hamas gefördert um die Palästinenser zu spalten. Quatar wurde von den USA und Israel gebeten sich mit der Hamas zu engagieren. Israel hat kein Interesse daran das es die Hamas nicht mehr gibt. Genauso wenig wie die israelische Regierung tatsächlich an der Befreiung von Geiseln interessiert war. Wäre es ein anderer Staat wäre der schon aufgrund der Betrugsversuche und Manipulation vom ESC ausgeschlossen worden.

Michael Kahn
Michael Kahn
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Das mit Ägypten ist auch so ein Märchen..Nur Israel entscheidet was rein und raus darf. Ägypten hat nichts abgeriegelt

Schorschiborsch
Schorschiborsch
3 Monate zuvor
Reply to  Michael Kahn

Hast Du Dir schonmal die Grenzanlagen angeschaut, die Ägypten (und nicht Israel) zum Gazastreifen errichtet hat? Davon kann Donald Trump nur träumen, wenn er an seine Grenze zu Mexiko denkt. Ägypten hat nämlich auch keinen Bock auf die „Hamas“.

Pascal0534
Pascal0534
3 Monate zuvor
Reply to  Uwe

Ist das mit den Tunneln überhaupt nachgewiesen?

Ratzfatz
Ratzfatz
3 Monate zuvor
Reply to  Pascal0534

Ist das mit Ihrem Gehirn überhaupt nachgewiesen?

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  Ratzfatz

Hey. Beleidigungen bitte unterlassen. Man kann auf die Frage auch sachlich antworten.

Pascal0534
Pascal0534
3 Monate zuvor
Reply to  Ratzfatz

Erstens: Statt zu beleidigen kannst du auch vernünftige Argumente abliefern. Ich habe eine simple und in dem Fall sogar ernst gemeinte Frage gestellt. Ich beschäftige mich nicht mehr aktiv mit dem Thema, schon lange nicht mehr.
Zweitens: Ich verweise auch meine Antwort von unten.

Uwe
Uwe
3 Monate zuvor
Reply to  Pascal0534

Meinst Du wirklich, dass sich das die zurückgekehrten Geiseln ausgedacht hätten? Und was sollen sonst Journalist*innen besichtigt haben? Sorry, aber Dein Kommentar war unterirdisch.

Pascal0534
Pascal0534
3 Monate zuvor
Reply to  Uwe

Ich erinnere mich nur daran, dass das 2023/2024 behauptet wurde und danach nichts mehr darüber gesagt wurde. Dass die Geiseln davon sprachen wusste ich nicht.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Pascal0534

Es gab doch nun wirklich ausreichend Bilder und Videos von den Tunneln. Wo kriegst Du Deine News her?

Pascal0534
Pascal0534
3 Monate zuvor

Wie gesagt, ich wusste nichts davon.

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor
Reply to  Uwe

Wieviele von den Tunneln wurden durch die Israelis selber gebaut?

Daniel
Daniel
3 Monate zuvor
Reply to  Pascal0534

Nein. Wird keiner reingelassen um das zu überprüfen.

Harald Ulf
Harald Ulf
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Was jemand wie du scheinbar nicht versteht: Niemand würde etwas sagen, wenn Israel sich nach dem 7. Oktober verteidigt und die Geiseln befreit hätte. Die Art und Weise, wie sie die Hamas jagen – so völlig ohne Rücksicht auf Verluste, so zerstörerisch, dass bereits von einem Genozid gesprochen wird – geht jedoch zu weit. Da können die Meinungen natürlich auseinandergehen, aber deswegen von Antisemitismus zu sprechen, ist einfach dreist.

rainer1
rainer1
3 Monate zuvor
Reply to  Harald Ulf

“ jemand wie ich“ redet nur dann von antisemitismus, wenn nur einseitig israel als schuldiger dargestellt wird. Ich habe noch nie die übertriebene reaktion der idf in frage gestellt.

AlexESC
AlexESC
3 Monate zuvor
Reply to  Harald Ulf

Viele tun so bzw. haben so getan, als ob es so einfach gewesen wäre, quasi mit einem Fingerschnips, die Geiseln zu befreien.

Last edited 3 Monate zuvor by AlexESC
Daniel
Daniel
3 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Es wäre sicher möglich gewesen, ohne die Population gezielt verhungern zu lassen, ohne gezielt zivile Flüchtlingslager zu bombardieren, ohne Krankenhäuser und kritische infrastruktur gezielt zu zerstören, ohne tausende und tausende Kinder, Frauen, Alte, Kranke, Schwache zu verkrüppeln, misshandeln, traumatisierten fürs Leben und zu töten.
Wer etwas anderes glaubt, ist entweder dumm, oder einfach ein schlechter Mensch. Tut mir leid das so zu sagen.

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Das wäre möglich gewesen. Schon am Tag der Entführung gab es Verhandlungsangebote. Und auch noch Monate danach, immer wieder. Alleine wieoft US Außenminister Biden verhandelt hat.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

Biden war Präsident, Blincken der Außenminister.

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor

Wie schlimm ist es bisher in den Kommentaren??

Bin auf dem Heimweg, habe den Bus verpasst und komme heute so spät wie lange nicht heim. 🙄

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor

Sorry da habe ich mich vertan. Blincken natürlich. Die Demokraten in den USA haben zudem behauptet das der “ Trump Friedensplan“ im wesentlichen schon Anfang 2024 ausgehandelt wurde..

Jofan2602
Jofan2602
3 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Wer sich antisemitisch äußert ist halt ein Antisemit. Punkt. Das wollen die angeblich so pazifistischen Israelkritiker nicht wahrhaben.

J. Freizeit
J. Freizeit
3 Monate zuvor
Reply to  Jofan2602

Hier hat sich aber niemand antisemitisch geäußert, also schalt mal ein paar Gänge zurück.

jofan2602
jofan2602
3 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Doch es wurde sich antisemitsch geäußert.

Pascal0534
Pascal0534
3 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Dann sag mal wo.

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  Jofan2602

Und was dir nicht passt definierst du halt einfach als Antisemitismus auch wenn da weit und breit nichts von den Kommentaren auch nur in die Nähe kommt.

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Komplexe Probleme – einfache Antworten. Finde den Fehler!

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Und das schlimmste ist, dass die Hamas auf genau eine solche Reaktion der israelische Regierung gehofft hat, um internationale Solidarisierungs-Aktionen auszulösen und auf ihre Sicht der Dinge hinweisen zu können.

Der palästinensische Terrorismus hat leider in den letzten 50 Jahren dazugelernt. Beim Olympia-Attentat 1972 wollte man die Sache der Palästinenser fördern, indem man israelische Sportler vor der versammelten Weltöffentlichkeit tötet. Keine sympathische Aktion.

Diesmal hat man noch viel barbarischere Verbrechen verübt, so dass eine israelische Regierung – selbst wenn es eine gemäßigte gewesen wäre – einfach ein Zeichen setzen musste, um nicht den Rückhalt in der eigenen Bevölkerung zu verlieren.

Die Hamas opfert ihre eigenen Leute und sorgt so dafür, dass noch viel mehr Leute aus Wut auf Israel in den aktiven Terrorismus gehen und punktet auch noch diplomatisch. Es ist zum Verzweifeln. Ich sehe auch auf beiden Seiten keinen gesichtswahrenden Ausweg aus dieser Gewaltspirale.

Eine Sache hat sich nicht geändert: Insbesondere die Linke solidarisiert sich europaweit mit den Terroristen und entschuldigt selbst übelste Verbrechen damit, dass die Palästinenser ja so verzweifelt sind ob der Ungerechtigkeit der Welt. Lieder sind die PLO-Sympathisanten der 70er Jahre inzwischen in allen westeuropäischen Ländern in Schlüsselpositionen. Das erklärt manche Absurdität, die man in den Reaktionen auf diese ganze Katastrophe erkennen muss.

Ich frage mich schon lange, was für eine Regierung wir in D hätten, wenn wir in ähnlicher Weise wie Israel seit Jahrzenten mit Terror überzogen worden wären. Wahrscheinlich wäre es schon längst eine rechtsextreme Regierung, die zuvor versprochen hat, die Terroristen rücksichtslos zu bekämpfen. Insofern finde ich es ziemlich billig sich im warmen Wohnzimmer auf ein hohes moralisches Ross zu setzen und Israel zu verdammen.

Michael Kahn
Michael Kahn
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Gut dass ihr dieses eine Datum und den einen Tag habt, um über 2 Jahre totale Zerstörung und Massenmord zu rechtfertigen, und den Angriff und Bombardierung von 8 Ländern von Israel. Primitiver gestrickt sein geht nicht.

Christian W
Christian W
3 Monate zuvor
Reply to  Michael Kahn

Ich finde ja insbesondere das Hereinfallen auf islamistische Propaganda primitiv, aber nun denn…

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Michael Kahn

Verbreite hier keine Lügen! Israel wurde von der Hamas angegriffen!

Last edited 3 Monate zuvor by Matty
Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

An der Aussage war nichts gelogen.

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Zusammenhang?

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Israel

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  Michael Kahn

Richtig in Bezug auf Israel.
Aber der letzte Satz ist nicht wirklich fair. Trotz Meinungsunterschieden bitte respektvoll miteinander umgehen.

Daniel
Daniel
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Wenn man Jahrzehnte des Konflikts, Vertreibung und Unterdrückung mal einfach ignoriert dann ja. Dann lass uns das eben ignorieren. Und dann so tun als würde es die massive Missachtung aller Völker- und Menschenrechte rechtfertigen. Dann hättest du Recht.
So wie es steht, ist es aber eher so, dass du nicht den Blassesten Schimmer über die jüngere Geschichte der Region hast und der gute alte Grundsatz greift: wenn man keine Ahnung hat, am besten einfach mal Fr*sse halten 😉

rainer1
rainer1
3 Monate zuvor
Reply to  Daniel

Auf beleidigende posts von trollen soll man nicht antworten😉

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Warum muss man immer wen jemand anderer Meinung ist gleich die Antisemitismus-Keule rausholen?

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Weil ihm in seiner manischen schwarz-weiß-Sicht außerstande ist, mit einem anderen Argument zu kommen.

Anmey
Anmey
3 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Die Lösung kann doch in so einer internationalen Organisation wie der EBU nicht sein, einer kleinen Minderheit ihren Willen zu geben, nur weil diese nicht bereit ist, irgendwelche Kompromisse zu akzeptieren.

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Die Lösung kann auch nicht sein das wegen einem Land das nicht mal in Europa liegt Europa gespalten wird und die Devise herrscht entweder halts Maul oder verpiss Dich. Und dann geworben wird für den europäischen Wettbewerb Vereint in Musik. Das ganze basierend auch noch das durch das Land welches nicht zu Europa gehört mindestens versucht wurde zu manipulieren und betrügen. Schon alleine diese Tatsachen wollen viele weder sehen noch begreifen. Wo gibt es denn Wettbewerb wo jemand manipuliert/ betrügt und ohne jegliche Sanktion trotzdem dabei bleiben darf.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
3 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Man kann nicht auf die Befindlichkeiten einzelner soviel Rücksicht nehmen das der gesamte Wettbewerb darunter leidet.

Oltomm
Oltomm
3 Monate zuvor

Kommunikation ist immer besser als keine Kommunikation, und auch, dass endlich mal offen zugegeben wird, in was für einer katastrophalen Lage sich der Contest und die Fangemeinde aktuell befindet finde ich sehr gut und wichtig.

Insgesammt aus meiner Sicht also ein gutes Statement, und hoffentlich ein erster Schritt zurück in eine richtige Richtung, in der der Contest erhalten und für alle Länder/Rundfunkanstalten akzeptabel sein wird.

Leon
Leon
3 Monate zuvor

Bitte ladet einfach Kanada und Kasachstan ein, Monaco und Nordmazedonien sollen noch wieder zurückkommen und wir hätten 39. Oder bitte zumindest Kasachstan. Ich warte jeden Tag auf den neuen Artikel hier bei ESC Kompakt „Kasachstan wird am ESC 2026 teilnehmen“

Bitte liebe EBU macht das möglich! Ich halte es für sehr wahrscheinlich und will, dass das eintritt !

Tobiz
Mitglied
Tobiz
3 Monate zuvor
Reply to  Leon

Mazedonien kommt nicht wieder.

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Tobiz

Erstens heißt es Nordmazedonien und zweitens wird das Land 2027 wieder zum ESC zurückkehren!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Monate zuvor
Reply to  Leon

Kasachstan würde ich wiederum boykottieren. Ich brauche keinen Russlandersatz beim ESC, das Land ist offen queerfeindlich.

rainer1
rainer1
3 Monate zuvor

Eventuell würde ja grad die übertragung und teilnahme am esc die auch in der bevölkerung grasierenden queerfeindlichkeit mindern?

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Sorry, davon bin ich nicht überzeugt. Ich kann damit leben, daß es einen Minuskrekord an teilnehmenden Ländern geben wird (OK, die Umstände sind natürlich weniger erfreulich)

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
3 Monate zuvor

Was für ein Minusrekord?

Holgivision
Mitglied
Holgivision
3 Monate zuvor

wir hätten erst einen Minusrekord, wenn weniger als 7 Länder teilnehmen würden

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Hat ja alles schon super bei den WMs in Orkland und Qatar geklappt.

rainer1
rainer1
3 Monate zuvor

Einmal ist kein mal! Bzws. Steter tropfen höhlt den stein.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

KAN kann’s ja wie damals Russland mit Sergey machen und einfach nen heißen Typen schicken, da verstummen die Buhrufe wie wir gesehen haben, sofort.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor

Und Tokayev eine Putin-Marionette.

Holgivision
Mitglied
Holgivision
3 Monate zuvor
Andi
Andi
3 Monate zuvor

Ich würde längst die offizielle Teilnehmerliste veröffentlichen. Um deutlich zu machen, dass die große Mehrheit zum 70.ESC nach Wien kommt. Momentan bestimmen die 5 Boykott- Länder die Berichterstattung in den Medien. Ein Laie könnte meinen, keiner will mehr mitmachen. Dabei schaut die Realität ganz anders aus. In Wien werden höchstwahrscheinlich 38 Länder mitmachen.

Last edited 3 Monate zuvor by Andi
Invitto
Invitto
3 Monate zuvor
Reply to  Andi

In diesen 5 Ländern spielte die Meinung der Öffentlichkeit eine Rolle. In den anderen Ländern nicht. Dank der israelischen Politik wird sich deren Meinung nicht ändern, allerdings könnte dafür der Druck in anderen Ländern zunehmen. Natürlich mit Ausnahme von Deutschland und Österreich wo ja grundsätzlich die Meinung der Bevölkerung keine Rolle spielt.

jofan2602
jofan2602
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

Die Mehrheit der Deutschen ist für die Teilnahme Israels. Also schwall keinen Unsinn.

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Hast du dazu bitte ne Quelle?

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  sam

Gibt es schon Neuigkeiten zum Tänzelfest?

Häsle
Häsle
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Off topic! 😱😱😱

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

Das war ein Test, denn wir haben zwei Kommentatoren mit dem Usernamen „Sam“.

sam
sam
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Nein, aber das Tänzelfest 2026 ist ja auch noch ein bisschen hin. Derzeit gibt es genug anderes bei uns in der Stadt Kaufbeuren. Wir haben 2 Weihnachtsmärkte. Einen normalen und einen Mittelalter-Weihnachtsmarkt. Und wir haben tatsächlich den größten Adventskranz der Welt bei uns in der Stadt. Und im nächsten Jahr feiert unser Faschingsverein Aufbruch Umbruch 40 jähriges Jubiläum mit einem Riesen Faschingsball. Vier Shows wird es geben. Und ich werde am 30. Januar als Gast mit dabei sein. Und an Weiberfasching steht dann noch am Abend bei uns in der Stadt der Faschingsumzug Burongaudi an, wie jedes Jahr. Und am 21. Februar bin ich dann im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen (in der Nähe von Kaufbeuren) bei der Schlagernacht im Allgäu. Und da sind folgende Stars zu Gast: Misha Kovar (kenne ich sogar persönlich), Stefanie Hertel, Ross Antony, Bernhard Brink und Daniel Sommer. Und ich bin vom 23. Dezember 2025 bis 26. Dezember 2025 im Urlaub in Slowenien, genauer gesagt in Bled. In meinem Leben ist also mehr geboten, als nur Tänzelfest, Arbeit und ESC.

Chemieunfall
Chemieunfall
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

Blödsinn was du da erzählst. In jeder diesen Land sind die Haltungen sehr gespalten und jeweils haben nur die Executive für die Entscheidung getroffen und nicht das Publikum gefragt. Denn dann würde man sehen das die Mehrheit nicht hinter dieser Gruppe ist

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor
Reply to  Chemieunfall

Bereits in Umfragen von 2024 waren nicht nur in den 5 Ländern sondern auch in Schweden und vor allem UK die Mehrheit deutlich für Einen Ausschluss Israels. Damals waren die Manipulationen durch Israel bzw israelische Regierung noch gar nicht bekannt.

ESCFan2010
ESCFan2010
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

In einer Umfrage von Oktober haben über 60% sich gegen den Ausschluss Israels, von internationalen Großereignissen, ausgeprochen.

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  ESCFan2010

War die Umfrage repräsentativ? Wie lautete die Frage?
Bitte Quelle angeben. Danke

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor
Reply to  ESCFan2010

2024 waren vom gleichen Institut 41 % gegen und 40 % für einen Ausschluss. 1 Jahr später sind zudem die Manipulationen bzw Versuche der Israelis bekannt und das gleiche Institut will nun herausgefunden haben das die Zustimmung um 20 % gestiegen und Ablehnung um 20 % gesunken ist. So müsste man das ja interpretieren. Zudem halte ich den Umstand das das Institut auch in Israel tätig ist grundsätzlich für fragwürdig bzw für befangen. Ich hätte kein Problem damit das jeder mit Seiner GEZ Nummer legitimiert an Einer Abstimmung teilnehmen kann und dann das Ergebnis zu akzeptieren wenn es sich wie in der Umfrage so darstellt. Allerdings würde das in Deutschland nie passieren. Unsere Demokratie kennt den Souverän nur wenn es um die Wahl von Parteien oder einzelnen Politkandidaten geht.

Last edited 3 Monate zuvor by Invitto
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

Bist Du eigentlich ein Rechtsaußen- oder ein russicher Bot?

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor

Beides vermute ich.

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor

Wenn ich erster wäre müsste ich Israel verteidigen. Zweiteres wäre technisch schon nicht möglich da russisches Internet von Europa abgekoppelt wurde. Bist Du israelisches Bot? Möglicherweise noch aus Indien wie die meisten Israelischen Propagandisten?

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Monate zuvor

Bitte Mr.Green, deutlich hinhören! Es gibt leider „Fans“, die eine ähnlich schrille Rhetorik pflegen wie RTVE. Da wäre es mir lieber, wenn auch diese den ESC in Wien boykottieren würden.

Ansonsten kann ich mich seiner Stellungnahme anschließen !

Last edited 3 Monate zuvor by Schlippschlapp71
Christian W
Christian W
3 Monate zuvor

Finde auch nicht, dass die boykottierenden Länder das „würdevoll“ getan haben. insbesondere Spanien war ja an Würdelosigkeit und Aggressivität kaum mehr zu unterbieten. Aber irgendwas muss man wohl schreiben…

Tobiz
Mitglied
Tobiz
3 Monate zuvor

Als Gamer ist „We hear you“ der schlimmste Satz, den man von Verantwortlichen hören kann, weil der restliche Text in der Regel davon zeugt, dass überhaupt nichts von irgendjemandem gehört wird und man Schadensbegrenzung betreibt.

Dass einige Fanmedien sich dem Boykott angeschlossen haben, scheint ihn echt zu beunruhigen. Zu der Fan-Presse hatte man ja schon langer vorher kein gutes Verhältnis mehr, also verstehen kann ich es.

Das Statement kann ins 🚽

Holgivision
Mitglied
Holgivision
3 Monate zuvor
Reply to  Tobiz

Fühl ich

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Tobiz

Der letzte Satz ebenfalls!

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

Das hatte ich bereits im Artikel über Portugal verlinkt.

Momo
Momo
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Sorry, nicht gesehen. Aber lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig. 😉

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

Ich liebe „Melusina“

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
3 Monate zuvor

Ich finde, Martin Green macht seine Arbeit unter den gegebenen Umständen sehr gut!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Monate zuvor

Das sehe ich auch so.

Thomas2000
Thomas2000
3 Monate zuvor

„Versprechen: Wir werden es (die Regelverstöße, Anm.) nicht tolerieren und klar benennen.“

Nicht gerade eine starke Drohung. Da werden sich die Regelbrecher aber kaum fürchten, wenn sie ermahnt, aber nicht rausgeschmissen werden.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Dann sollte aber auch aus dem Saal und aus den Fan-Clubs geworfen werden, wer irgendeinen Teilnehmer respektlos behandelt (Buh-Rufe etc.). Das entspricht nicht der Intention der Veranstaltung.

roxy
roxy
3 Monate zuvor

Ich finde, das ist ein gutes Statement. Ich sehe das genauso.
Man muss nur in Zukunft wirklich konsequent sein und Acts bzw. Songs, die politische Botschaften aufweisen, ablehnen.

Jana Manger
Jana Manger
3 Monate zuvor

Jeden Tag bin ich mehr davon überzeugt, dass Martin Green den Job nur bekommen hat, weil er darauf trainiert ist, auf alles mit diesen politikermäßigen, bedeutungslosen Nothing-Burger-Antworten zu reagieren. Der Mann hat in den letzten Monaten so viele Interviews gegeben und doch so wenig gesagt.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor

Wenn über die Regeln gesprochen wird, sollte man die mal schriftlich für alle zugänglich machen. Beim Thema Werbung/Promo gibts da ja anscheinend unterschiedliches Verständnis.

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor

Finde ich auch. Regeln sollten immer transparent zugänglich sein

Festivalknüller
Festivalknüller
3 Monate zuvor

Der Eurovision Song Contest wurde vor 70 Jahren – in einem geteilten und zerrissenen Europa – geboren, als Symbol für Einheit, Frieden und Hoffnung durch Musik

Darum geht es und das ist die Grundlage des Wettbewerbs !
Nicht kleingeistige Forderungen gesteuerter Politaktivisten, die die Welt retten wollen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor

Sie steht dennoch weiterhin auf dem Standpunkt, dass der Eurovision Song Contest nur funktionieren kann, wenn er konsequent regelgeleitet und nicht politisch positioniert agiert.

Diesem Statement stimme ich vollumfänglich zu.

Andererseits verstehe ich nicht, wer dieses Euch sein soll, das hier adressiert wird. Die ESC-Fans sind ja keine homogene Gruppe, auch in dieser Frage nicht. Das sieht man ja jeden Tag auch an den Kommentaren und verbalen Schlägereien hier auf ESCK. Wer wird hier gehört? Matty? Thomas2000? Gaby? Der Pinguin? Ich? Oder alle?

Und bei dieser Vielfalt an Meinungen und Standpunkten sprechen wir ja nur von einem kleinen Segment der ESC Fan-Community, nämlich vom deutschsprachigen.

Mit der Warme-Worte-Ansprache an die Fans kann ich deshalb gar nichts anfangen. Das sind Worthülsen, die versuchen, in alle Richtungen gleichzeitig zu schießen.

Hat Herr Green einen Hintergrund in Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit? Wenn ja: ojeojeojeojeojeoje

Last edited 3 Monate zuvor by togravus ceterum
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor

Klassischer Pressesprecher-Text, sehe ich auch so.

Thomas2000
Thomas2000
3 Monate zuvor

Der Eingangssatz mit dem ‚euch’und dass viele Fans starke Emotionen haben stört mich jetzt nicht. Und er stimmt ja auch, weil die Emotionen kann man den Fans wirklich nicht absprechen.
Manches Mal sogar zu viele Emotionen, wie man ja hier sieht. Ich nehme mich da durchaus auch an der eigenen Nase.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

starke Emotionen

Ich bin eigentlich nie emotional, weil ich über viele Jahre auf die harte Tour gelernt habe, dass Emotionen in Konfliktsituationen nur eines sind: Brandbeschleuniger.

Deshalb liebe ich die kalte Vernunft. Du erlaubst mir, aus einem meiner Lieblingstexte zu zitieren?

Nur der Nüchterne ahnt das Heilige, alles andere ist Geflunker, glaubt mir, nicht wert, dass wir uns aufhalten darin.

(Max Frisch, Don Juan oder die Liebe zur Geometrie)

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor

Die EBU hat 2 Themen in einer Abstimmung verknüpft, die nicht zusammen gehören.
Also viel weiter weg von „wir hören euch“ kann man ja wohl nicht sein!

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Hörgeräte können dabei helfen!

floppy1992
Mitglied
floppy1992
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Sehe ich anders:
Die neuen Regeln sind entwickelt worden mit Blick darauf, was die Kritiker Israel und KAN vorgeworfen haben.
Wären die Regeln als ungenügend abgelehnt worden, wäre über Israels Teilnahme selbst abgestimmt worden. Das war allen bewusst.

Fairerweise muss man dazu auch noch sagen, dass Länder an der Abstimmung beteiligt waren, denen der ESC komplett m A… vorbeigeht, die aber Israel wie die Pest hassen und so das Ergebnis noch verfälscht haben.

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Und wie hätte ich abstimmen müssen, wenn ich die neuen Regeln gut finde, trotzdem aber gegen eine Teilnahme Israels bin?
Mit der Verknüpfung wurde implizit unterstellt, dass man automatisch für die Teilnahne Israels ist wenn man die neuen Regeln gut findet. Ich halte diese Vorgehensweise nindestens für sehr unglücklich. War ja vielleicht gut gemeint aber eben nicht zu Ende gedacht.

Uwe
Uwe
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Wir sind ja alle nicht Teil des abstimmenden Gremiums. Aber in der Politik gibt es immer das Instrument von Geschäftsordnungsanträgen oder Änderungsanträgen, auch bezogen auf den Abstimmungsmodus. Ggf. hätte ‚man‘ die einbringen können? Ich glaube nicht, dass es in der Sitzung nicht noch andere Optionen gegeben hätte.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
3 Monate zuvor
Reply to  Uwe

Wenn ich das Prozedere richtig verstanden habe, hätten nach der Abstimmung über den Israel-Ausschluss mindestens fünf Sender eine ernaute Abstimmung über die Regeln beantragen können.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas

„Und wie hätte ich abstimmen müssen, wenn ich die neuen Regeln gut finde, trotzdem aber gegen eine Teilnahme Israels bin?“

Mit „not satisfied with changes and wish to vote on ESC participation.“
Denn dann ist man ja der Ansicht, dass die Regeln nicht ausreichen, um eine israelische Teilnahme zuzulassen.

Eine überwältigende Mehrheit hat dies aber anders gesehen. 😀

floppy1992
Mitglied
floppy1992
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Wenn du beinhart gegen die Teilnahme Israels bist, brauchst du auch diese Regeln nicht. Das Argument halte ich für vorgeschoben.
Außerdem haben vier der fünf Länder ihren Boykott mit Gaza begründet (RUV mit der Stimmung im eigenen Land) und sich damit geoutet, dass es ihnen nie um Regeländerungen ging.

Last edited 3 Monate zuvor by floppy1992
Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Und genau den Ausschluss wegen Gaza wollte man eben nicht diskutieren, steht aber nicht dazu.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Das scheint so eine Art Vertrauensfrage gewesen zu sein. Da werden ja erst recht Dinge miteinander verknüpft, die nicht zusammengehören.

David
David
3 Monate zuvor

Ist natürlich lustig dass er explizit über Regelbrüche spricht, obwohl es ja angeblich keine gegeben haben soll in den letzten Jahren.

AlexESC
AlexESC
3 Monate zuvor
Reply to  David

Da war noch Martin Österdahl verantwortlich! Ich hoffe, dass Martin Green dies mit den Regelbrüchen jetzt ernst meint und sowohl kleine als auch großé Regelbrüche dann geahndet werden.

Frank B.
Frank B.
3 Monate zuvor
Reply to  David

Ich habe nur gelesen, dass im kommenden Jahr mögliche Regelbrüche klar beobachtet werden sollen.
Das ist kein Gegensatz, weil ja 2026 Dinge „verboten“ werden sollen, die in 2025 noch nicht verboten waren. Ich verstehe es so, dass es nicht genau so laufen soll wie in 2025 und dass die EBU einen Blick darauf hat.

Sein Versprechen („Wir werden es nicht tolerieren und klar benennen.“) finde ich einerseits gut, weil man ihn daran messen kann. Es schürt aber auch Erwartungshaltungen, die im Zweifelsfall nur schwer zu erfüllen sind.
Sollte die israelische Regierung erneut eine große steuerfinanzierte Werbekampagne für den ESC-Beitrag starten, kann ja nicht der Sender KAN dafür belangt werden (wenn dieser damit nichts zu tun hat). So zumindest mein (laienhaftes) Rechtsverständnis.

Wäre aber einfach froh, wenn es einfach „unauffällige“ Votingergebnisse gibt, bei denen die Beliebtheit in der ESC-Community, im Televoting und im kommerziellen Erfolg auch nur ein klein wenig miteinander zu tun haben. Dann hätten wir in 6 Monaten eine Diskussion weniger und man hätte den 5 Boykotteuren gegenüber Argumente, warum sich die Regeländerungen gelohnt haben.

David
David
3 Monate zuvor
Reply to  Frank B.

Ich befürchte, das ist nahezu ausgeschlossen. Ohne Act oder Song zu kennen, ist eigentlich jetzt schon klar, dass Israel erneut Televote Sieger werden wird.

Chris
Chris
3 Monate zuvor
Reply to  David

Das Problem mit Israel 2025 war ja, dass man insbesondere gegen den Geist des ESC mit den steuerfinanzierten Staatskampagnen etc. verstoßen hat und KAN seine Hände in Unschuld gewaschen hat.

Da kann der Green noch so viel ankündigen, wenn ein Teilnehmer gegen den Geist einer Veranstaltung verstoßen will, dann wird er das immer mit irgendwelchen Tricks können….

Last edited 3 Monate zuvor by Chris
rainer1
rainer1
3 Monate zuvor

Das beste wäre halt tatsächlich gewesen, die ebu hätte demokratisch über die teilnahme israels abstimmen lassen. Unter den am esc teilnehmenden ländern natürlich.

Anmey
Anmey
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Ich sehe nicht, wie das die Lage verbessern würde. Die fünf Länder hätten trotzdem boykottiert und die Diskussionen wären die selben.

rainer1
rainer1
3 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Ja klar. Anderseits wäre nach dieser abstimmung die sache klar gewesen.

Frank B.
Frank B.
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Zu deinem letzten Satz:
Eine EBU-Abstimmung, in der sich die EBU vorher aussucht, wer mitstimmen darf und wer nicht, wäre aber vor jedem europäischen Gericht Europas anfechtbar.
Es heißt ja EBU-Generalversammlung, weil die generellen Mitglieder abstimmen dürfen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor

Ich habe es so satt, dass viele hier immer gleich einen Schuldigen suchen. Meiner Meinung nach gibt es hier nicht einen Schuldigen. Alle Beteiligten, Israel, die EBU, die hysterischen DQ-Fans, die Sendeanstalten pro und kontra, alle haben Fehler gemacht, und nur so konnte es zu dieser verfahrenen Situation kommen. Eigentlich brauchen wir so was wie ’ne ESC-Familienaufstellung. 🤓

Aka Nichts
Aka Nichts
3 Monate zuvor

Dem Kommentar stimme ich zu 100 % zu!

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor

Auch wenn es wieder zensiert werden sollte. Schon aufgrund der Vorgänge durch Israel im Westjordanland, Syrien, Libanon wird die Thematik hochaktuell bleiben. Der israelischen Regierung ist der ESC deutlich weniger wert als Ihre politischen Interessen. Und eine Teilnahmezusage heißt noch lange nicht auch das tatsächlich dann Künstler teilnehmen.

Christian W
Christian W
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

Hast du hier eigentlich auch was zum ESC zu sagen? Hab ich irgendwie noch nirgends vernommen…

Anmey
Anmey
3 Monate zuvor

Die Kommunikation der EBU hat sich unter Martin Green jedenfalls sehr verbessert. Der Brief ist prinzipiell auch sehr richtig, er hätte aber schon ein bisschen konkreter erklären können, wieso man keinen Ausschluss von Israel will. Ob das was gebracht hätte, ist aber auch sehr fraglich. Wir sehen ja auch hier immer wieder, dass viele Leute für Argumente nicht mehr empfänglich sind.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
3 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Sehe ich auch so, von Österdahl hätten wir sowas wahrscheinlich nicht gehört.
Mit einem solchen Appell im Sommer wäre die Eskalation vielleicht nicht ganz so sehr aus dem Ruder gelaufen, aber am Ergebnis hätte es in der Tat wohl nichts geändert.

Matty
3 Monate zuvor

ORBN

Das sind die Künstler, die sich für den nationalen Vorentscheid Moldawiens bewerben und zum Vorsingen antreten:

https://www.instagram.com/p/DSHyL2EiNkp/?igsh=MW9kM3E3Z2cyNnltNA==

Unter anderem sind Katy Rain, Bacho und mal wieder Sasha Bognibov dabei.

KarinM
KarinM
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Sasha!🤗🤭🤗

Momo
Momo
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Was ist mit Tudor Bumbac passiert? 😱

Tobiz
Mitglied
Tobiz
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

Der ist wohl gesundleichtlich angeschlagen. Ihn werden wir wohl nicht mehr sehen 🙁

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor

Guter Brief von Martin Green

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor

Da er speziell auf die fünf Boykotteure eingeht und gestern die Anmelde-Deadline war, würde ich vermuten, dass es wirklich wie erwartet bei diesen fünf geblieben ist. Armenien wird also vermutlich dabei sein. Falls nicht, dann hätte das wahrscheinlich andere Gründe

Last edited 3 Monate zuvor by ESC Jul
Daniel Fabian Maier
Daniel Fabian Maier
3 Monate zuvor
Reply to  ESC Jul

Armenien ist confirmed

Anmey
Anmey
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Der Artikel stellt doch auch nur die gleiche Vermutung an wie @Jul. Wieder mal sehr fraglicher „Journalismus“ von Eurovisionfun.

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor

Ein sehr schöner Brief.🥰

Chemieunfall
Chemieunfall
3 Monate zuvor

Können wir aufhören Antisemitischen Leute den Popo zu pudern. Diese Gruppe verbreite nur noch Hass, Hetze, Gewalt und Unruhe

Es ist eine Musikshow und keine Politikshow.

Es ist so lächerlich dieser Gruppe nach zugeben

Es muss unpolitisch bleiben. Vorallem wenn der Konflikt sich auf eine Friedlichen Lösung hinsteuert mit eigenen Staat sogar ,was diese Gruppe nicht verdient. Aber na ja ich sehe alle wieder 2027 wieder

Nyxklas
Nyxklas
3 Monate zuvor
Reply to  Chemieunfall

na dann kann ja belarus auch wieder teilnehmen!!!

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Nyxklas

Erst wenn Diktator Lukaschenko weg vom Fenster ist!

Nyxklas
Nyxklas
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

dachte der esc ist unpolitisch? dann können wir ja auch auf Azerbaijan und ggf Kasachstan verzichten

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Nyxklas

Du vergleichst Äpfel mit Birnen!

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Unpolitisch also nur für die Länder deiner Wahl?

Holgivision
Mitglied
Holgivision
3 Monate zuvor
Reply to  Nyxklas

Belarus ist kein EBU Mitglied, die müssten erstmal wieder die Mitgliedschaft beantragen bevor sie teilnehmen können

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  Chemieunfall

friedliche Lösung durch Aushungern?

Last edited 3 Monate zuvor by Thomas
Chemieunfall
Chemieunfall
3 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Honey du zeigst das du keine Ahnung hast

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  Chemieunfall

Ich hab mehr Ahnung als du ein sachliches Argument.

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  Chemieunfall

Aber bitte nicht an mir lecken nur weil ich honigsüß bin. 🤣

Thomas2000
Thomas2000
3 Monate zuvor
Reply to  Chemieunfall

……. In Wien meint man mit Popo pudern etwas ganz anderes, hat nichts mit Gewalt und Unruhe zu tun.

Nils
Nils
3 Monate zuvor

Das dürfte wohl vergebene Liebesmüh sein. Trotzdem löblich, dass er es versucht hat.

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Hatte ich bereits letzten Donnerstag erwähnt + Geert Wilders leidet unter Aufmerksamkeitssucht. Andere Politiker sind da besser: sie verweisen auf die Trennung von Politik und Medien.

Pascal0534
Pascal0534
3 Monate zuvor

Die Situation wird täglich chaotischer und unangenehmer

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor

Es ist schon seltsam, dass hier plötzlich immer wieder welche ohne Profilbild auftauchen, die die Höflichkeitsform Sie verwenden und versuchen die Stimmung anzuheizen … Was mag das wohl sein? 😉

Aka Nichts
Aka Nichts
3 Monate zuvor

Ui, ui, ui! Ich weiß es! Ich weiß es! 🙋‍♀️ Bitte mich aufrufen!

Andi
Andi
3 Monate zuvor

Ich glaube den meisten Israel- Kritikern ist überhaupt nicht klar, warum es Israel sehr wichtig ist, beim ESC (und allen anderen internationalen Ereignissen) dabei zu sein. Israel ist umgeben von Feinden, die Israel auslöschen möchten. Wieviele Menschen mussten schon ihr Leben lassen! So wie mittlerweile der Terror bei uns in Europa fast zur „Normalität“ wurde, so ist Israel dieser Gefahr seit Jahrzehnten ausgesetzt. So viele Terroristen haben sich dort in die Luft gesprengt und so viele Menschen den Tod gebracht. Israel ist es logischerweise sehr wichtig zu sagen, hier sind wir, wir leben, lasst uns nicht alleine. Auch das ist ein Grund, warum Israel unbedingt beim ESC sein möchte.
Von Boykott halte ich überhaupt nichts. Schließlich werden hier israelische Künstler vom europaweiten, friedlichen Treffen ausgeschlossen. Also wenn es nach Spanien, Niederlande und Co geht. Das macht man nicht. Das ist zutiefst unmenschlich. Man kommt zusammen und redet über alles. Man tauscht sich aus. Gott sei Dank sieht das auch die große Mehrheit der Länder so.

David
David
3 Monate zuvor
Reply to  Andi

Wenn man in Israel doch weiß, wie schlimm es ist, Terror zu erleben, sollte man vielleicht selbst erst Recht davon absehen, massenhaft Zivilisten auf der anderen Seite in die Luft zu sprengen. Die Verhältnismäßigkeit ist nämlich leider schon sehr lange nicht mehr gegeben bei der Masse an zivilen Opfern.

Petra
Petra
3 Monate zuvor

Ich finde es undemokratisch, Israel starten zu lassen und seit dem Krieg in der Ukraine Russland und Belarus nicht starten zu lassen. Hier wird mit zweierlei Mass gemessen. Russland und Belarus sind ebenso Kriegstreiber wie Israel. Keines dieser Länder sollte teilnehmen.

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  Petra

Israel fordert und bekommt leider immer eine Sonderbehandlung. Und wenn man Isreal im negativen Sinn eine Sonderbehandlung zukommen lässt wird „Antisemitismus “ geschrien. Es gibt kein besseres Beispiel für messen mit zweierlei Maß als das was die israelische Politik täglich tut.

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor
Reply to  Petra

Ganz einfach: Sowohl Russland als auch Belarus haben gegen die Regeln der EBU verstoßen. Deshalb sind sie suspendiert worden. Sie sind (momentan) nicht in der EBU.😉

RichardESC1997
RichardESC1997
3 Monate zuvor

Mich nerven mittlerweile die „Fans“ am meisten, die nicht wahr haben wollen, dass sie den ESC politisieren. Der Aktivisten Mob, der so tut, dass Israel erst seit 2023 am ESC teilnimmt und den ESC mit seine Teilnahme zerstöre. Ich zweifel daran, ob die meisten Leute überhaupt noch selbst nachdenken können oder jeden M*ll in den sozialen Medien für wahr halten. Ich verstehe, warum man die Teilnahme Israels kritisch sieht, aber ein respektvoller Umgang miteinander in Augenhöhe wäre für die meisten angebracht.

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

True.

Tobias
Tobias
3 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

„Warum ist dieser dumme Mob so respektlos?“

RichardESC1997
RichardESC1997
3 Monate zuvor
Reply to  Tobias

Als dumm möchte ich diese Menschen nicht bezeichnen. Eher verblendet.

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor

Wann Friedensnobelpreis für die EBU?🫣😍

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

FIFA peace prize!

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor

Nemo schickt seinen Gewinnerpokal zurück:

https://www.instagram.com/p/DSIMV83DO4d/?igsh=MXRoY2k0dXc4d2U0bA==

Da muss ich doch gleich an das diesjährige Opening vom Finale denken…😆

Aka Nichts
Aka Nichts
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Wenn Nemo ihn nicht mehr haben will, dann ist das so. Würde ihn aber versteigern, dann kann man ja das Geld für den guten Zweck spenden.

Häsle
Häsle
3 Monate zuvor
Reply to  Aka Nichts

An seiner Stelle würde ich die Trophäe medienwirksam zerstören, hat ja schon mal geklappt.

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Ist besser so. Sonst zerstört er die Trophäe wieder

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  ESC Jul

Er sollte sie Baby Lasagna schicken, der ist ser Gewinner der Herzen des ESC von Malmö.

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Auch eine Idee 😁

Festivalknüller
Festivalknüller
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Dann wird er uns wohl in ESC-Zusammenhängen nicht mehr begegnen. Oder schmückt man sich weiter mit dem Siegesruhm ?

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor

Wird sowieso niemandem außer seinem Kult mehr begegnen, sonst interessiert der keine mehr.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Die Baby Jane Nummer?

RichardESC1997
RichardESC1997
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Ich finde Nemo so unsympathisch.

Ich bin immer noch traurig, dass Baby Lasagna nicht gewonnen hat. Er wäre ein würdige Gewinner gewesen.

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Fragile Goods

Sam
Sam
3 Monate zuvor

Grundherzlich hat er ja recht, dass der ESC für Zusammenhalt und kulturellen Austausch steht und Beziehungen unter den Teilnehmerländer stärken soll. Allerdings wenn ein Land so grundlegend vom rechten Weg abgekommen ist, wie soll man mit diesem Land so eine Beziehung stärken. Es stand mal ein Vorschlag zur Debatte, wo der Sender in Israel sich öffentlich von der Regierung distanzieren sollte, damit Israel beim ESC dabei sein darf. Jetzt hat sich die EBU aber dazu entschieden, dass dieses Land einfach so teilnehmen darf. Ich persönlich wäre bereit Israel als Teilnehmerland zu tolerieren, wenn sich KAN von der Regierung distanziert, auch wenn ich selbst damit nicht komplett glücklich wäre. Andere Möglichkeit wäre die zusätzliche Teilnahme von Palästina.

Es wird hier dermaßen mit zweierlei Maß gemessen. Mit diesem Brief hätte man auch die Teilnahme Russlands am ESC rechtfertigen können. Wenn es den ESC schon zur Zeit vom zweiten Weltkrieg gegeben hätte, hätte auch niemand gewollt dass Deutschland dabei gewesen wäre, was glaube ich auch jeder nachvollziehen kann.

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor
Reply to  Sam

Teilnahme Palästinas ist nicht möglich. Gibt zwar einen Sender, der ist aber nichtmal assoziiertes EBU-Mitglied. Ein anderer wird von der Hamas betrieben…

David
David
3 Monate zuvor
Reply to  ESC Jul

Na ja, da Green ja die ganze Zeit palavert dass der ESC „unpolitisch“ ist, wäre der Hamas-Sender nach der Argumentation ja kein Problem.

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor
Reply to  David

Wenn er unabhängig wäre und nicht von der Hamas gesteuert werden würde und zumindest assoziiertes Mitglied der EBU wäre, dann wäre eine Regelung wie bei Australien möglich.
Laut Wikipedia trifft das aber nicht zu:
„Der Sender wird von der islamistischen Hamas geleitet und dient als Sprachrohr und Propagandasender für antisemitische und antiisraelische Beiträge.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Aqsa_TV

David
David
3 Monate zuvor
Reply to  ESC Jul

Soweit ich weiß, gibt es keine Regelung, dass ein Sender unabhängig sein muss. Insofern stände laut Green ja nur eine fehlende EBU-Mitgliedschaft im Wege.

ESC Jul
ESC Jul
3 Monate zuvor
Reply to  David

Unabhängig ist vielleicht das falsche Wort, aber es darf ganz sicher keine Propagandamaschine sein

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
3 Monate zuvor
Reply to  David

Eine Voraussetzung für die EBU-Mitgliedschaft ist unter anderem Unabhängigkeit.

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor

Heute 20.35 Uhr bei RTL Übertragung des Hochrisikospiels VfB Stuttgart gegen Tel Aviv.
In der Innenstadt jetzt schon Demos, Polizei und vermummte „Fans“, die Pyro abbrennen.
Da bleibt man wohl besser zuhause.

Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Off Topic!

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

“Fans” von Maccabi oder Palästina? Bei Maccabi gegen Ajax gab’s ja auch Stress.

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor

Anhänger von Macabi und die üblichen Pro Palästina Linken..
Haben nur noch die S 21 Gegner gefehlt😉

Bin schnell geflüchtet Richtung Weihnachtsmarkt, lecker Glühwein und ne Wurst.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

War die Wurst halal oder kosher?

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor

Weiß nicht.
Auf jeden Fall aus lecker Wildschwein 🤤

💪 Jakub 🌪 🌅 🏆
💪 Jakub 🌪 🌅 🏆
3 Monate zuvor

🤨 Bizarr!
Ist aber mutmaßlich ohnehin nur an die werberelevante Zielgruppe um die 14 gerichtet, insofern verzichte ich mal darauf, mich überhaupt angesprochen zu fühlen … Kann mir jedenfalls beim besten Willen nicht vorstellen, daß ein Frank Naef oder ein Jon Ola Sand so etwas von sich gegeben hätten.

Invitto
Invitto
3 Monate zuvor

Nemo gibt Seine Trophäe/ Pokal zurück aus Protest gegen die Teilnahme von Israel.

💪 Jakub 🌪 🌅 🏆
💪 Jakub 🌪 🌅 🏆
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

Den kaputten oder den heilen? 🏆 🦩

Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

.

Last edited 3 Monate zuvor by Malge1985
Malge1985
Malge1985
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Danke.

Andi
Andi
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Ich kann es einfach nicht verstehen. Er/Sie/Es will zurecht auch Respekt erfahren, weil Er/Sie/Es im Leben auch oft nicht einfach haben wird und leider Gegenwind erfahren wird. Und das nur weil Nemo so ist wie er ist. Aber gerade deshalb erwarte ich von Nemo Empathie und Solidarität. Und eben nicht das Gegenteil, wie jetzt zb befürworten, dass israelische Künstler vom ESC auszuschließen sind. Geht’s noch!!! Ich dachte Nemo hat aus seinen Fehlern von 2024 (der menschliche Umgang miteinander) gelernt. Aber offensichtlich weit gefehlt.

Last edited 3 Monate zuvor by Andi
Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
3 Monate zuvor
Reply to  Andi

Nein, nichts gelernt.

rainer1
rainer1
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Nemo sollte mal in sich gehen und sich gedanken machen, was die leute die er so vehement unterstützt, im wahren leben mit ihm und der ganzen lgbtq-community machen würden.

Last edited 3 Monate zuvor by rainer1
Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

Wurde bereits hier erwähnt!

Ulrich_uhs
Ulrich_uhs
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Och Mensch Matty – es kriegen nicht Alle immer Alles in JEDEM Chat mit. Sei mal ein bisschen gnädiger mit denen, die nicht so drin sind in jedem Thema

💪 Jakub 🌪 🌅 🏆
💪 Jakub 🌪 🌅 🏆
3 Monate zuvor
Reply to  Invitto

🦩🚀 Da fällt mir ein – wenn das bedeutet, daß they mir in Wien
2026 völlig erspart bleibt, sind das ganz fabelhafte News! 🎉🥳

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor

They wird dann doch sicher auf Nahost-Tournee sein.

💪 Jakub 🌪 🌅 🏆
💪 Jakub 🌪 🌅 🏆
3 Monate zuvor

Hätte ja liebend gerne geantwortet,
aber die käme nie und nimmer durch
den Filter …
(💡 Für alle, die Spaß daran haben,
um mehrere Ecken zu denken: 🗼🗼)

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor

Wie bewertest Du den offenen Brief von Martin Green an die Fans des ESC?

Schadensbegrenzung, viel zu spät und viel zu oberflächlich

Wird er damit die Diskussion beruhigen können?

Die wird andauern. Geist ist aus der Flasche.

Welche anderen Maßnahmen könnte die EBU darüber hinaus unternehmen?

200% Transparenz. Alles, wirklich alles, veröffentlichen.

Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.

Bitteschön

Ewald.E
Ewald.E
3 Monate zuvor

Der Brief ist scheinheilig. ESC und schon ist Friede Freude Eierkuchen. Als ob einen die totale Zerstörung des Gaza Streifens nichts angehe.
Bei der Zerstörung der Ukraine hat man sich nicht gescheut den Aggressor zu benennen und auszuschließen. Nemo hat recht die Trophäe zurückzugeben.

Chipedy Chip Chip
Chipedy Chip Chip
3 Monate zuvor

Ich finde er hat schöne Worte gefunden.
Ich kaufe ihm das irgendwie auch ab und vertraue einfach.
Mehr kann ich nicht tun.
Ich denke es macht immer Sinn davon auszugehen, dass jeder in seinem Job jederzeit sein Maximum gibt. Manchmal ist dieses Maximum aber natürlich mehr und manchmal weniger, aus verschiedensten Gründen.
Wünsche ihm vor allem ein gute Team, was ihn bei Rückschlägen auffängt und Ruhe in hektischen Momenten.

Alles wird gut! Immer.