Songcheck Eurovision Song Contest 2026 (11) – Litauen: „Sólo quiero más“ von Lion Ceccah

Lion Ceccah – Bild: Instagram @alenchicco

Im fünften Anlauf hat es endlich geklappt: Sänger Lion Ceccah (bürgerlich Tomas Alenčikas) wird Litauen beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten. Bereits im Jahr 2019, 2020 und 2023 nahm Alenčikas unter dem Künstlernamen Alen Chicco am damaligem litauischen Vorentscheidformat Pabandom iš naujo! teil und erreichte 2019 als Nachrücker im Finale den fünften Platz. Mit der Umbenennung des Vorentscheides in Eurovizija.LT nutzte auch Tomas seinen neuen Künstlernamen Lion Ceccah. Mit durchschlagendem Erfolg: Bereits 2025 konnte er hinter der Rockband Katarsis den zweiten Platz erreichen – in diesem Jahr gewann er mit mehr als doppelt so vielen Anrufern wie die zweitplatzierte Band SHWR die Publikumsabstimmung des vom Sender LRT produzierten Eurovizija.LT.

Mit Lion Ceccah wird nicht nur ein gut ausgebildeter Musiker die Bühne der Wiener Stadthalle betreten, sondern auch einer der Gründer der Drag-Kultur in Litauen. Zwischen den Jahren 2000 und 2007 erlernte der junge Tomas Violine, Streetdance und Balltanz. Ab 2008 nahm er vermehrt an Fernsehshows und Wettbewerben teil und schloss sich 2011 dem Pro-Musica-Chor der Universität Vilnius an. Sein Studium für Bühnenkunst schloss Tomas mit einem Berufsbachelor des Musiktheaters ab.

Größere öffentliche Aufmerksamkeit wurde dem Musiker zuteil, als er 2017 an der litauischen Ausgabe von The X Factor teilnahm. Etwa zur selben Zeit wurde er zu einer der prominentesten Figuren der litauischen Dragszene und begann mit der Organisation von Drag-Partys, die von farbenprächtigen Kostümen, langen Perücken und hohen Absätzen geprägt waren. In Folge dieser Partys gewannen Drag-Kultur und -Kunst in Litauen zunehmend an Popularität. Unter dem Künstlernamen Alen Chicco veröffentlichte er 2018 seine Debut „Aš čia„.

Das Lied

Lion Ceccahs ESC-Beitrag „Sólo quiero más („Ich will nur mehr“)“ wurde von Tomas Alenčikas selbst und dem Musiker und Produzenten Aurimas Galvelis komponiert und getextet. Letzterer produzierte den Titel zudem und tritt ebenfalls als einer der Begleitsänger neben Diana Anisko, Grete Paukštė und Justinas Stanevičius in Erscheinung.

„Sólo quiero más“ ist ein Lied in mehreren Sprachen. Die erste Strophe wird auf Litauisch gesungen, während der Refrain das titelgebende „Sólo quiero más“ enthält und zweisprachig auf Englisch und Spanisch gesungen wird. In der zweiten Strophe wird auf Spanisch, Litauisch und Französisch gesungen. Zum Schluss wird zusätzlich die Titelzeile in die Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Litauisch übersetzt. Laut Tomas ist „Sólo quiero más“ ein „visuelles und musikalisches Statement über Verlangen, Exzess und den ständigen Hunger nach mehr“.

Visuell wurde „Sólo quiero más“ im Vorentscheid wie ein avantgardistisches Theaterstück inszeniert. Der Auftritt bietet den Zuschauer*innen und Zuhörer*innen immer etwas Neues und Überraschendes. Anfangs sehen wir Lion Ceccah in einer übergroßen schwarzen Kutte, aus der lediglich sein Kopf und seine Unterarme ragen. Sein kompletter Körper scheint in silbernem Glitter getaucht zu sein. Zum Refrain verlässt Lion die weiterhin aufrecht stehende Kutte und bewegt sich roboterhaft über die Bühne. Im dramatischen abschließendem Refrain fällt die Kutte plötzlich in sich zusammen und die zuvor dunkle Bühne wird in warmen Gelbtönen erleuchtet. Dieser Moment soll in Wien noch dramatischer und technisch aufwendig auf die Bühne gebracht werden.

Lion Ceccah tritt mit „Sólo quiero más“ für Litauen im ersten ESC-Halbfinale am 12. Mai in der zweiten Hälfte an.

Der Check

Song: 2/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 4/5 Punkten

Berenike: Hier fällt mir eine Einordnung ganz schwer. Zum einen kann ich nicht entscheiden, ob das jetzt merkwürdig oder künstlerisch faszinierend ist. Zum anderem finde den ersten Teil des Liedes mit der langsam steigenden Spannung und den elektronischen Sounds spannend, im Refrain singt mir Lion Ceccah dann aber viel zu knödelig und dort ist mir der Beat zu billig, sodass mir der zweite Teil des Tracks dann nicht so zusagt. Wo der Beitrag letztendlich bei mir landen wird, wird am Ende ganz stark von der Inszenierung in Wien abhängen. Je nachdem wie die ist, könnte das bei mir noch richtig weit aufsteigen oder ganz tief fallen. 6 Punkte

Manu: Ist das Kunst oder kann das weg? In meinen Augen ist das definitiv Kunst. Lion Ceccah nehme ich, gerade nach seinem beeindruckendem Auftritt im litauischen Vorentscheid letztes Jahr, das Bestreben nach einer Aussage zu 100 % ab. Zur Zeit erreicht mich seine Aussage allerdings noch nicht. Dementsprechend bleiben erstmal nur ein elektronischer Klangteppich und dramatisch-mystische Strophen, die mich musikalisch mehr begeistern als der Refrain. 5 Punkte

Max: Ein überraschender Beitrag – so ganz nüchtern betrachtet. Er erinnert mich etwas an den spanischen Pop der 90er und hat generell viele Einflüsse wie auch bekanntermaßen Sprachen. Dennoch kommt das etwas zu konzeptionell daher, gerade auch was das Visuelle betrifft. Das wird wohl eher nicht zünden, so wie es das bei mir auch nicht so richtig tut. 5 Punkte

Peter: Pop-Opera entwickelt sich so langsam zum ESC-Standard, vor allem auch in Kombination mit Elektro-Stampfbeats. Ich erwarte eine Inszenierung im Stil von Rumänien 2013. Das Silverface mit Kutte erinnert mich an einen Mix aus Illuminate und einem B-Movie vom Fantasy Film Festival. Der ebenfalls immer beliebter werdende Sprachenmix ist hier nur sehr eingeschränkt convincing. Alles in allem ein bissel zu viel der eingespielten ESC-Klischees. 5 Punkte

Rick: Trifft nicht unbedingt meinen Geschmack, aber ich erkenne, dass der Beitrag sehr viel Potenzial hat und herausstechen kann. Lion macht irgendwie neugierig und man will dranbleiben, wenn man das am TV-Bildschirm sieht und hört. An manchen Stellen wirkt die Nummer halt sehr „gewollt“, was mich nervt. Insgesamt aber ein interessanter Farbklecks in diesem Jahrgang. 5 Punkte

Punktzahlen der anderen Blogger*innen:

  • Bennet: 5 Punkte
  • Benny: 6 Punkte
  • Douze Points: 4 Punkte
  • Giulia: 8 Punkte
  • Laureen: 6 Punkte
  • Marcel: 5 Punkte

Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 60/132 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „Sólo quiero más“ auf Platz 22.

Umfrage: Wie schneidet der litauische Beitrag "Sólo quiero más" von Lion Ceccah ab?

  • bleibt im Halbfinale hängen (32%, 191 Votes)
  • Platz 16-20 (29%, 175 Votes)
  • Platz 21-25 (19%, 116 Votes)
  • Platz 11-15 (11%, 67 Votes)
  • Platz 6-10 (4%, 25 Votes)
  • Top 5 (4%, 24 Votes)

Total Voters: 598

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173 Comments
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Matty
Matty
1 Monat zuvor

Finale ist möglich, ein der Song ist ziemlich außergewöhnlich und könnte für die Juries sehr wertvoll sein.

Last edited 1 Monat zuvor by Matty
Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor

Sogar nicht meins, dennoch danke das solch ein Song dabei ist.

Micha Knust
Micha Knust
1 Monat zuvor

Dieser Beitrag ist in allem so drüber – kann ich nichts mit anfangen.
Gleichzeitig ist es mir ein Rätsel, wie Atikin und SHWR liegen bleiben konnten!
Futter für den SCC!
Dieses Jahr bin ich nicht Team Litauen.
Für mich einer der schlechtesten Beiträge in diesem Jahr.

Zwelfbungt - Lucas
Zwelfbungt - Lucas
1 Monat zuvor
Reply to  Micha Knust

Atikin wurde wegen seiner Russland-Vergangenheit, die nach der Vorrunde ausgegraben wurde, von den Jurys gecancellt.

Micha Knust
Micha Knust
1 Monat zuvor

Wie absurd!

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor

Mein absoluter lieblingssong dieses jahr, ich versteh die schlechte benotung der blogger überhaupt nicht🤔
Meine hoffnung ist, dass er sich durch eine fabulöse performance zum dark horse entwickelt und das die jury seine fabelhafte gesangsqualität zu recht hoch benotet.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Bei mir ist es aktuell Platz 2.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Mein absoluter lieblingssong dieses jahr, ich versteh die schlechte benotung der blogger überhaupt nicht

Da stimme ich zu.
Gerade wenn man sieht, wie absurd hoch man das Gegröhle von Moldawien
bepunktet hat.

Apollo75
Apollo75
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Bin total bei Dir

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Monat zuvor

Litauen trifft zwar dieses Jahr überhaupt nicht meinen Geschmack. Trotzdem sehe ich Litauen locker weiter kommen. Kann mir einfach nicht vorstellen, dass das im Semi hängen bleibt. Ich hoffe und gönne Litauen jeden Erfolg! Ich tippe auf Platz 11-15 im Semi.

Meine Top
01.Finnland🇫🇮 (1-3)
07.Kroatien🇭🇷 (7-13)
09.Griechenland🇬🇷(3-5)
11.Portugal🇵🇹 (16-20)
18.Schweden🇸🇪 (06-10)
19.Israel🇮🇱(6-10)
20.Moldau🇲🇩 (6-10)
22.Litauen🇱🇹 (11-15)
29.Belgien🇧🇪 (NQ)
31.Georgien🇬🇪 (NQ)
33.Estland🇪🇪 (NQ)

Geri
Geri
1 Monat zuvor

Da gabs doch mal einen Film das Dings aus dem Sumpf oder so.

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor
Reply to  Geri

Null ähnlichkeit. Wenn, dann bitte fantomas

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Da gehe ich mit

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Ob der Künstler selber die Fantomas Filme kennt 🤔

Marvin_Gallus
Marvin_Gallus
1 Monat zuvor

Ich bin auch hin und her gerissen mit dem Song. Aber: Das ist Kunst und muss nicht von jeder Person verstanden oder gemocht werden. Daher: Schön, dass so ein Beitrag dabei ist!

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Ist jetzt nicht wirklich meins. Vielleicht höre ich mir die Nummer noch schön. Finale sollte möglich sein. Dann ein Ergebnis mit Platz 15 abwärts.

pj1887
pj1887
1 Monat zuvor

Eines der wenigen Lieder, die ich in meiner Playlist skippe

47110815
47110815
1 Monat zuvor

Der Song hat sicherlich seine Fans, ich gehöre nicht dazu
Anstrengend, schwülstig und einfach von allem zu viel

benegigs
benegigs
1 Monat zuvor

Für mich im Gesamtpaket einer der künstlerisch wertvollsten Auftritte im kompletten Jahrgang. Lion sollte noch ein wenig das Staging verbessern, was ja wohl hinter den Kulissen bereits geschehen ist, und dann sollte das auf jeden Fall für das Finale reichen.

Die doch schlechten Bewertungen der Blogger*innen kann ich nicht nachvollziehen. Einzig Giulia enttäuscht mich mal wieder nicht! 😀

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor

Ne, genauso wie letztes Jahr kann ich auch diesmal mit Litauen nichts anfangen. 😐

Erstmal habe ich hier das gleiche Problem wie bei Schweden, durch diese komische Silberbemalung im Gesicht kann ich überhaupt keine Verbindung zu ihm aufbauen, wirkt eher distanziert. Dann ist leider auch seine Stimme nicht so mein Geschmack (besonders der Refrain klingt sehr gepresst) und so Sprachmixe finde ich generell eher schwierig. Von der Melodie her ist es am Anfang noch ganz interessant, aber dann verliert es den roten Faden und es wird extrem chaotisch.

Insgesamt ist ist das zu sehr auf „artsy“ machend, wirkt wie das Kunstprojekt der Musikhochschule Vilnius. Ob da der ESC jetzt die richtige Bühne dafür ist?? Die Jurys könnten dafür zwar Punkte geben, ich bin aber sehr skeptisch ob die ausreichen werden. Ich glaube Stand jetzt eher dass Litauen das erste Mal seit 2019 im Finale nur Zaungast sein wird. 🤷

PS: Interessant dass selbst Manu und Berenike die für solche Songs ja eher ein Ohr haben nur so mittelbegeistert sind.

Last edited 1 Monat zuvor by ESC1994
roxy
roxy
1 Monat zuvor

Ich glaube nicht, dass wir Litauen im Finale sehen werden.

Julian
Julian
1 Monat zuvor

Zwischenstand bei den Bloggern:

1. Finnland (105 Punkte)
2. Schweden (97 Punkte)
3. Moldau (80 Punkte)
4. Griechenland (76 Punkte)
4. Kroatien (76 Punkte)
6. Israel (69 Punkte)
7. Belgien (67 Punkte)
8. Portugal (65 Punkte)
9. Litauen (60 Punkte)
10. Georgien (59 Punkte)
11. Estland (52 Punkte)

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor

Zu Litauen.

Die erste Minute ist mir zu lahm und ab den Refrain bin ich voll dabei (das glatte Gegenteil zum letzten Jahr, wo mir die letzte Minute auf den Keks ging.) Wenn die Inszenierung stimmt sehe ich schon das Finale, dann vermutlich zwischen Platz 15-20 herum.

Platz 01: Portugal
Platz 02: Griechenland
Platz 03: Belgien
Platz 04: Finnland
Platz 05: Israel
Platz 06: Moldau
Platz 07: Georgien
Platz 08: Litauen
Platz 09: Estland
Platz 10: Schweden
Platz 11: Kroatien

P.S. Da ich Sternzeichen Löwe bin, hat er natürlich bei mir einen kleinen Sympathiebonus. 🦁

Last edited 1 Monat zuvor by Malge1985
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Löwe – immerhin als Feuerzeichen mit mir „verwandt“

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor

😀 Feuerzeichen, da müssten wir ja für „Fire“ sein. 😂

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Nein – das ist für mich nur sehr lauwarm

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

P.S. Da ich Sternzeichen Löwe bin, hat er natürlich bei mir einen kleinen Sympathiebonus.

Ach deswegen gefällt mir der Song.
Und „Fire“ ebenfalls.
Jetzt macht alles einen Sinn. 🦁🦁

Werner
Werner
1 Monat zuvor

Auf der künstlerischen Skala zwischen WTF und genial ist Lion Ceccah mit „Solo quiero mas“ in den unteren Sphären angesiedelt.
Ganz schwer zugänglich und mit dem bemalten Gesicht und der Teilbeleuchtung zu Beginn unmenschlich wirkend.
Was sich leider danach mit dem roboterhaften Bewegungen fortsetzt und wenig Chance auf Sympathie entstehen lässt.
Würde mich schon sehr wundern, wenn das etwas anderes als ein Conan Osiris- Ergebnis wird= klares Ausscheiden im Semi

Marina.
Marina.
1 Monat zuvor

Ich kann mit „Sólo quiero más“ rein gar nichts anfangen. Mir gefällt das Gesamtpaket überhaupt nicht.
Der Song klingt für mich so, als wenn Lion beklagt, dass er auf Legosteine getreten ist und sich darüber aufregt, dass das Kinderzimmer unordentlich ist. Seine Stimme klingt so aufgesetzt und dass er sich so richtig anstrengen muss.
Dann finde ich Lions Erscheinung auch total gruselig. Er sieht für mich aus wie ein silbern-glitzener Nosferatu, der Angst und Schrecken verbreiten möchte. Außerdem habe ich, sobald ich Lion erblicke, das Bedürfnis Abschminktücher auszupacken und ihm zu geben, damit er, insbesondere mit seinen Händen, nichts vollschmiert.
Sprachenmixe können durchaus anspruchsvoll sein und gut funktionieren. Das ist hier nicht gegeben. Es wirkt eher so wie krampfhaft versucht, noch ein paar Sprachen mit hineinzumixen, was aber eben zu einem unschmackhaften Smoothie wird.
Die einen werden es als Kunst bezeichnen und ganz toll finden, die anderen – und ich schätze der größte Teil – wird keinen Zugang zu diesem Beitrag finden. Darum glaube ich nicht daran, dass wir Litauen im Finale wiedersehen/-hören werden.
 
Die Bewertung meiner Mama:
Sie findet den litauischen Beitrag richtig schlimm und empfand Lied und Auftritt als Zumutung und ebenfalls gruselig. Sie war absolut nicht angetan und meinte, dass der Grusel so groß ist, dass ihr flau im Magen wird und sie zu frieren beginnt. Sie hat es nicht durchgehalten, „Sólo quiero más“ bis zum Schluss anzuhören bzw. den Auftritt anzusehen.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
1 Monat zuvor

Nach Israel nun also Litauen, und in beiden Fällen die Feststellung: sehr guter Beitrag, aber nicht der stärkstmögliche der nationalen Auswahl. Wobei mir eine rein litauische oder litauisch-englische Version wesentlich besser gefallen würde, denn die spanische Sprache wirkt hier auf mich wie ein völliger Fremdkörper.

Prognose:
Platz 6 bis 10 im Grand Final, auch wenn ich das wohl eher auf das Gesamtniveau des Vorentscheides beziehe.

Persönliche Wertung:
4 Songcheckpunkte von mir – wird sich mit „Dancing on the ice“ um meinen letzten Qualifikationsrang im ersten Semi streiten (derzeit Vorteil Wallonien).
🇫🇮 7 🇬🇪 10 🇬🇷 2 🇭🇷 7 🇲🇩 2
🇵🇹 6 🇸🇪 0 🇧🇪 4 🇪🇪 5 🇮🇱 10
🇱🇹 4

Nationaler Vorentscheid:
Ich selbst hätte die Vilnius Voices mit „Grįšim“ nach Wien entsandt.

Meine drei ESC-Lieblingsbeiträge aus Litauen werden bleiben:
🥉 „Strazdas“ – Aistė Smilgevičiūtė / Jerusalem 1999
🥈 „Stay“ – Monika Linkytė / Liverpool 2023
🥇 „Run with the lions“ – Jurij Veklenko / Tel Aviv 2019

Und mit 💛Vaidas💚Baumila❤️ hat Litauen natürlich einen der cutest Guys ever auf der internationalen Eurovisionsbühne zu bieten! (Wir schreiben uns gegenseitig seit mehr als zehn Jahren mehr oder weniger regelmäßig mehr oder weniger unanständige Kommentare und Antworten … 😜)

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Monat zuvor

👨🏻‍🦱 Regine, hast du schon Zeitung gelesen heute?
👩🏻‍🦰 Nein, warum?
👨🏻‍🦱 Die NASA hat gestern Nacht eine bemannte Rakete zum Mond geschossen!
👩🏻‍🦰 Ach, schicken die Jakub nach Hause?
👨🏻‍🦱 Regine!!!

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
1 Monat zuvor

🤣 Jakub party in the sky … 🚀😂

(Ich geh‘ da Golf spielen. ⛳)

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Monat zuvor

🤗 🖖🏻 🥂 😉

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor

Erinnert an Nemo und den Porto-Saurier mit dem sehr gewollt künstlerischen und extrem unsympathischen Auftritt. Ist im stärkeren Semi, sollte da rausfliegen.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor

Alles fit bei dir?? Gehe mir gleich Schuhe kaufen. 🙂

Marina.
Marina.
1 Monat zuvor

Porto-Saurier, haha. 😂

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor

Um bei unserer lieben schwedin zu bleiben:
Es ist der beste song den ich je gehört habe und wer das nicht erkennt, hat einfach keine ahnung von musik🤣😉👍

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Monat zuvor

Verdammt, ich check den Porto Saurier Witz nicht… 😂

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  herrtobsucht

Conan Osiris

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Monat zuvor

Oh nein mochte ich aber gern!

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor

Litauen hat seit 2020 durchgängig starke Beiträge geschickt und fast alle haben es in meine Top 10 geschafft. Nur Luktelk hat sie knapp verpasst.
Auch dieses Jahr setzt sich der Lauf fort und Litauen schafft es zum zweiten Mal in Folge in meine Top 3.
Interessanterweise kommt zu den sechs im Artikel genannten Sprachen auch noch die Gebärdensprache hinzu.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor

Was für ein toller Song! Wie kann man da nur 2/5 Punkte vergeben, liebe BloggerInnen? Bei „Darbietung“ oder „Stimme“ hätte ich diese Wertung ein klein wenig besser verstanden.

Der Refrain ist eins meiner Highlights dieser ESC-Saison, und das Lied findet sich selbstverständlich in meiner Spitzengruppe wieder.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor

Nennt sich unterschiedlicher Geschmack. 🤷

Last edited 1 Monat zuvor by ESC1994
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Danke für diesen hilfreichen Kommentar, ohne den ich nie zu einer Antwort auf meine Frage gefunden hätte und immer noch hilflos im Dunkeln stochern würde 🙂

Last edited 1 Monat zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor

Bitte gerne. 😜

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Ich kann echt verstehen, daß sich jemand davon begeistert ist – immerhin ist eindeutig künstlerischer Anspruch erkennbar. Mein Fall halt eben nur sehr bedingt.

Last edited 1 Monat zuvor by Schlippschlapp71
Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor

Litauen scheint in den 2020ern echt das zweite Portugal zu werden, da sie sich partout nicht von ihrem künstlerischen Pfad abbringen lassen und gegen die Mainstream-Konvention entscheiden. Diese Entwicklung gefällt mir, genau wie der Song von Lion Ceccah.

Lion sieht so aus, als wäre jemand von der Blue Man Group in den falschen Farbeimer gesprungen. Alternativ auch wie Fantomas, der die Welt in Atem hält. Da ist ganz schön viel ESC-Klischee dabei. Überdramatischer Auftritt. Wechsel zwischen den Sprachen. Wechsel zwischen den Genres. Ein extravagantes Outfit und ein ausgefallener Tanz. Manchmal Ballade, manchmal Oper und manchmal EDM-Dancetrack, der in seinem Minimalismus an Kraftwerk erinnert. Zudem ist der Refrain einfach catchy. In den Lyrics ist zwischen litauisch und spanisch alles dabei, und damit im Grunde ja auch fast Europa geografisch umschlossen.

Ich mag das visuelle Storytelling auf der Bühne und bin voll von Lions Erscheinungsbild und seiner Performancekunst vereinnahmt. Es ist eine Aneinanderreihung faszinierender Einfälle und es entwickelt sich nie so, wie man erwartet. Jeder Moment ist eine neue Überraschung. Es ist ein intermediales Spektakel, in dem Visuals und Musik zu einem Gesamtkunstwerk zusammenwachsen.

Der Song schafft es, sowohl kunstvoll-intellektuell als auch unterhaltsam zu sein. Solche Songs sind doch eigentlich der Grund, warum man den ESC überhaupt guckt. Das macht einfach Spaß und man hat das Gefühl, bereichert worden zu sein und etwas Neues kennengelernt zu haben.

Das Problem besteht womöglich darin, dass es ein schmaler Grat zwischen Kunst und Farce ist, und bei Lion Ceccah, der einer der Begründer der litauischen Drag-Kultur ist, ist entsprechend auch ein gewisser Hang zum „camp“ zu erkennen. Mit einem zynischen Mindset könnte man es sehr leicht als pseudo-intellektuellen Schwachsinn abtun, aber ich persönlich finde es aufrichtig und authentisch.

Ich vergebe 7,5 von 12 Punkten.

Nilou
Nilou
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Ich muss an dieser Stelle mal ein Lob für deine Kommentare bei den Songchecks hier aussprechen, da sie sich oft auf einem tieferen Level mit den Beiträgen auseinandersetzen und stets einen etwas anderen Blickwinkel auf die Songs liefern. Außerdem sind wir des öfteren einer Meinung, wie auch hier wieder, was natürlich auch schön zu sehen ist.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  Nilou

Dem schließe ich mich an und möchte in diesem Zusammenhang auch Deine Kommentare loben, für die Ähnliches gilt (z.B. im Eingangskommentar drunter)

Last edited 1 Monat zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Dito

Nilou
Nilou
1 Monat zuvor

😊

Nilou
Nilou
1 Monat zuvor

🤗

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  Nilou

Vielen Dank für deine positive Rückmeldung 🙂

Ich habe soeben deinen Kommentar gelesen (sowie in den vergangenen Tagen auch die anderen, auch wenn ich zeitbedingt nicht immer alles lesen kann, was hier geschrieben wird) und habe ebenfalls nochmal einen neuen Blick auf den Beitrag bekommen.

Leider machen für mein Befinden die Songs in diesem Jahr nicht ganz so viel Spaß wie im letzten Jahr, aber trotzdem schreibe ich gerne einen Text dazu und versuche, meine Analysefähigkeiten zu schärfen.

Dass unsere Ansichten sich oft decken, ist mir auch schon aufgefallen, und das freut mich ebenfalls. Nach den Regeln der Wahrscheinlichkeit wird es bei den verbleibenden 24 Beiträgen bestimmt auch mal nicht so sein, und dann gibt es hoffentlich kein böses Blut 😀

Aber ich lese auch gerne Meinungen, die sich nicht mit meiner decken, und erwische mich oft dabei, dass ich in manchen Punkten zustimmen muss

Last edited 1 Monat zuvor by Prometheus
Nilou
Nilou
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Danke für deine netten Worte (und auch die der anderen). ☺️ Eines der schönsten Dinge am ESC ist es doch, sich über Musik auszutauschen und das wird bei den Songchecks hier wirklich fleißig betrieben.
Wie du schon sagst, kann man natürlich nicht immer einer Meinung sein, aber gerade deshalb macht es das ESC-Fan-Sein ja so spannend.
Wenn man sowohl Schreiben als auch Musik mag ist man hier jedenfalls richtig aufgehoben.

Nilou
Nilou
1 Monat zuvor

Auch hier bin ich eher in der Minderheit mit meiner Meinung zum Beitrag aus Litauen.

Nachdem Drobė für mich letztes Jahr zu wenig ein eigenständiges Lied und hauptsächlich eine beeindruckende Performance war, ist das schon mehr nach meinem Geschmack.

Die erste Strophe malt ein klangliches Bild von einer dystopischen Welt, in der nichts mehr übrig bleibt als die unergründliche Frage nach dem Sinn des Lebens. Mit der noch verhaltenen, zaghaften Instrumentierung kommt Lions Stimme besonders gut zur Geltung und die Stimmung wird immer mal wieder von fast schon metallenen Klangflächen unterbrochen, wodurch sich die Spannung steigert, bis diese im kraftvollen Refrain explodiert.
Nun hat es mit der Zurückhaltung ein Ende und nur eine Erkenntnis steht im Mittelpunkt: Auch wenn die ganze Welt zugrunde geht und es keine Hoffnung mehr gibt, liegt es in der Natur des Menschen, nicht aufzugeben und weiter für diesen einen Hoffnungsschimmer zu kämpfen, ganz egal, wie klein dieser auch sein mag. Durch den Chor wird die soghafte Wirkung dieses Teils sogar noch verstärkt und wirkt fast wie eine Hypnose.
In der zweiten Strophe erfolgt dann ein dramatischer Sprachenwechsel und ein cleveres Stilmittel kommt zum Einsatz: Nach einer spanischen Zeile wendet sich Lion auf Litauisch direkt an die Zuschauer und fragt: Wäre es nicht einfacher mit Untertiteln? Daraufhin erscheinen litauische Untertitel bei den folgenden französischen Passagen, in der die ganz großen Gefühle wieder thematisiert werden und Schmerz als etwas dargestellt wird, dass alle Menschen über Worte hinaus vereint.
Zum Ende hin schlägt das musikalische Arrangement erneut einen neuen Weg ein und das theatralische Finale kombiniert all die verschiedenen Sprachen und Stilmittel zu einer geballten Kraft, die schlussendlich aber wieder zu der zaghaften Anfangsstimmung zurückfindet, wodurch sich der Kreis wieder schließt.

Kleiner Funfact: Sogar Gebärdensprache wird bei dem Song auf die Bühne gebracht.

Natürlich polarisiert dieses Werk, das will es auch. Ich persönlich bin von der theatralischen Art und den vielseitigen Vocals fasziniert, auch wenn das Lied schon etwas schwere Kost fürs Nebenbeihören ist. Deshalb finde ich es umso mutiger von Litauen, so einen riskanten Beitrag nach Wien zu schicken.

An der Performance sollte unbedingt nochmal gearbeitet werden, da geht glaube ich noch mehr. Außerdem sollten die Vocals am Ende bitte sauber gesungen werden und nicht so wie im litauischen Finale.

Die Inszenierung und Unterstützung der Jurys wird am Ende maßgeblich über das Schicksal des Beitrags entscheiden.
Bei mir sind es 7,5/10 Punkte und Platz 5 in meinem Ranking.

Last edited 1 Monat zuvor by Nilou
elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor

Ich mag’s.Auch wenn es lange dauert, bis der Song Fahrt aufnimmt.
Für mich ein sicherer Qualifikant.
Da gibt es wesentlich schwächere Songs in Semi 1.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Lietuva …. Hier kann ich mich gerne Berenikes Kommentar anschließen. Das ist sicherlich auf hohem künstlerischen Niveau und das Thema „Queerness“ wird mal nicht so effektheischend präsentiert – allerdings erreicht mich die Darbietung nur bedingt. Übrigens bereits nach Moldau und Griechenland der dritte Beitrag, wo spanische Textzeilen auftauchen.

Schwer einzuordnen – vom Semiaus bis etwa Platz 11 könnte alles drin sein. Ich entscheide mich mal für 16-20.

Meine Bewertung: 6/12 und 20/35

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Jury Offenbach

Platz 1 Israel 10,5/12
Platz 5 Portugal 9/12
Platz 7 Griechenland 8,5/12
Platz 12 Kroatien 7,5/12
Platz 15 Georgien 7/12
Platz 17 Finnland 6,5/12
Platz 19 Moldau 6/12
Platz 20 NEU Litauen 6/12
Platz 22 Belgien 5,5/12
Platz 26 Schweden 4/12
Platz 34 Estland 2/12

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Monat zuvor

So was Zusammengehauenes sieht man auch nur bei der Eurovision. Langweiliges Lied, inhaltsloser Sprachenmix und reißerische Optik. Ich mag den Beitrag nicht.

ag9
ag9
1 Monat zuvor

Bei Litauen bin ich am meisten unentschieden. Manchmal finde ich den Beitrag genial (Phantomas), manchmal ganz furchtbar (Silver Man Group). Folglich ist er mal mein 5. Platz von vorne, manchmal von hinten.

Festzustellen ist: der Song und die Inszenierung stechen heraus, der Gesang auch (manchmal allerdings unangenehm, wenn er zu sehr mit der Stimme presst und an den Tönen eher entlangschrappt wie bei schlechtem Ausparken am Fahrzeug daneben).

Der Song wird auch Publikum und Jury spalten. Ich tippe mal knapp aufs Finale und dort auf Platz 16-20. Aber fragt mich in fünf Minuten nochmal, dann bekommt ihr siche eine andere Antwort – und in 10 – und in 15 – und in…

Annie
Annie
1 Monat zuvor

4/10, ne danke. Die Punkte der Blogger zeigen das Problem eigentlich perfekt: Dermaßen Middle of the Road, dass es weder ins eine, noch ins andere Extrem Ausreißer gibt. Beziehungsweise sind diese Ausreißer eher selten. Anders gesagt: Es ist den meisten Leuten schlichtweg egal. So wird es schwer, sich in irgendeiner top ten zu platzieren und den Sprung ins Finale zu schaffen.

Last edited 1 Monat zuvor by Annie
ag9
ag9
1 Monat zuvor
Reply to  Annie

Also ich finde exakt das Gegenteil ist der Fall: der Song ist am wenigsten von allen Middle of the Road, sondern entweder Top oder Flop; und das in minütlichem Wechsel…

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  ag9

Das sehe ich ganz genauso

Annie
Annie
1 Monat zuvor
Reply to  ag9

Er hat durch die Bank weg bei den Bloggern nur 4-6 Punkte geholt, vielleicht mal eine 8. Und genau darauf habe ich mich bezogen. Wenn das nicht Middle of the Road ist, was dann?

Joey99
Joey99
1 Monat zuvor

Off-Topic:

Wer noch ESC-Tickets für Wien sucht:

Seit Dienstag gibt’s eine dritte und letzte Verkauswelle für Restkarten bei Ö-Ticket.
Diesmal offen für alle, also auch für jene die sich nicht im Dezember vorregistriert haben.
Ein verifiziertes Ö-Ticket-Konto ist jedoch notwendig.

Ebenfalls seit Dienstag ist fanSALE von Ö-Ticket geöffnet. Hier kann man offiziell und ohne Risiko bereits erworbene Tickets wieder verkaufen.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Monat zuvor

Surprise Surprise: Ich mag das!
Ich bin seit einigen Jahren schon absoluter Litauen Fan und an dieser Stelle sei nochmal die 8 Minuten Version von Monika Liu’s „Sentimentai“ erwähnt:
https://youtu.be/YVyWkBmPLPE?is=PNPYOz_eSbSIHAeY

Aber auch Kollege Ceccah macht eigentlich alles richtig. Hyper atmosphärischer TechTrance mit epischen Aufbau und einer richtig guten Performance, die ja nochmal aufwändiger werden soll. Das ist allerhöchster Dark Horse Alert.
Finale machbar, dank 2. Hälfte im Semi. Dann ist alles möglich.

01. 🇭🇷 Kroatien
04. 🇫🇮 Finnland
05. 🇸🇪 Schweden
09. 🇧🇪 Belgien
10. 🇬🇷 Griechenland
12. 🇱🇹 Litauen
14. 🇲🇩 Moldau
21. 🇮🇱 Israel
23. 🇬🇪 Georgien
31. 🇪🇪 Estland
33. 🇵🇹 Portugal

Last edited 1 Monat zuvor by herrtobsucht
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor

Ich sehe und höre die künstlerische Ambition, aber für ein schlichtes Gemüt wie mich kommt die Nummer dann doch etwas arg gespreizt rüber.

Momo
Momo
1 Monat zuvor

Jaja, dein schlichtes Gemüt. Der war gut. 😂

Aka Nichts
Aka Nichts
1 Monat zuvor

Ich bin ein großer Fan des Songaufbaus und der wirklich spannenden Inszenierung. Seine Stimme ist auch sehr gut, aber… sie passt nicht mMn. Wirkt an vielen Stellen zu stark und wird damit anstrengend, da wäre ein sanfter Ton manchmal passender. Auch der Chor stört mich ein wenig. Ich bin aber verdammt gespannt darauf wie das in Wien aussehen wird mit der elektromagnetischen Vorrichtung!
Mein Ranking aktuell:
🇲🇩: 2
🇧🇪: 6
🇭🇷: 7
🇸🇪: 10
🇱🇹: 14
🇫🇮: 17
🇵🇹: 24
🇬🇷: 26
🇬🇪: 27
🇪🇪: 32
🇮🇱: 34

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor

Mir gefällt es, wenn in im Refrain etwas Drama in den ansonsten eher ruhigen Song kommt. Ich erkenne auch den künstlerischen Anspruchs des Sängers, aber irgendetwas fehlt mir noch für wahre Größe. Trotzdem derzeit mein 12. Platz.

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor

Einleitung
Ich versuche diesmal die Songchecks in einer ironischen Geschichte zu verpacken.
Wer das SCC Game kennt, wird vielleicht wissen, dass ich letzten Jahr dort eine Stadt namens Second Chance City ins Leben gerufen habe, wo Teilnehmer des ESC, SCC und Songpaten gemeinsam wohnen. Die Stadt und ihre Bewohner werden in der Songchecks-Geschichte eine große Rolle spielen. Meine Bewertung kommt dann in einem Extra Post.

Die diesjährigen Vorbereitungen für das SCC Game in der Second Chance City laufen so langsam auf Hochtouren, Von jeder Bewerbergruppe für das SCC Game bewirbt noch jemand für den kleinen Bruder des SCC Game dem ESC.

Das diesjährige SCC Festival steht kurz vor dem Start. 35 Ländergruppen werden ihre Schützlinge zur ESC/Second Chance City schicken, die Teilnehmer dürfen dann auch in der Stadt wohnen. Pro Ländergruppe darf übrigens ein Teilnehmer bei einer Veranstaltung namens ESC mitmachen. Dazu macht jedes Land einen Vorentscheid und der Sieger darf aber nicht am SCC Game teilnehmen, was die meisten Teilnehmer aber nicht wissen. Zahlreiche Bewohner der Stadt empfangen alle Teilnehmer des ESC/SCC am Marktplatz. Die Teilnehmer des ESC dürfen übrigens nach ihrer Rückkehr vom ESC im Nobelviertel „ESC“ der Second Chance City wohnen.

Litauen

Die Anwärter für den SCC/ESC aus Litauen sind heute an der Reihe. Die Bewohner der Stadt rufen laut „Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo“.

Als erstes steigt Lolita Zero aus. Die den Maskenball in Second Chance City übernehmen wird.
Danach steigen SHWR aus, die eine Sanitärfirma eröffnen.
Rug!le steigt als nächstes aus und leitet den Buchladen.
Die Bewohner der Stadt rufen weiterhin laut „Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo“.
Einige weiterer SCC Vertreter stellen sich vor, während die Bewohner weiterhin „Tavo, Tavo, Tavo, …“ rufen
Black Biceps arbeiten im Fitnessstudio. Nebenbei kochen sie auch gerne auch für Horror Franny.
Noy gründet einen Schachverein.
Walls of Water kümmern sich um die Springbrunnen und Wasseranlagen der Stadt.
Hansanova arbeitet als Maskottchen „Lumina“, was übrigens die Freundin von „Lumo“ ist.
Jokubas Jankauskas betreibt das Solalarium der Stadt.
Selence Ice arbeitet im Marionettentheater.
More sind Clubbesitzer.
Lokyte ist Tierpflegerin bei den Wölfen im SCC Zoo.
Akire betreibt ein Nagelstudio.
Atikin ist der Gangster-Rapper von Second Chance City.
Vilnius Voices arbeiten als Kirchenchor und Gesangsverein.
Grete organsiert Paraden in der Stadt.
Agata Ray betreibt eine Skydiving Anlage.
Elizabeth Olshey arbeitet in der Vermittlung.
Ledi Ais ist Angestellte im Raumfahrtmuseum.
The Ditties betreiben eine Mambo Tanzschule.

Der ESC Vertreter Lion Ceccah wird nach seiner Rückkehr als Löwenpfleger arbeiten.

Anwärter für das SCC Game:

Agnė Buškevičiūtė – Unbound
Grete – Parade
Vilnius Voices – Grįšim
Atikin – Deganti žemelė
Dagna – Sau meluojam
Mėnulio Fazė – Dabar ir čia
Theya LeRoy – Oblivion
Melanija – The Offering
Walls of Water – Unshakable
SHWR – Contact!
Rugilė – Ikona Žemaitė
Black Biceps – Let Me Cook
Nøra Blu – Hold My Own
Noy – Stand Up
Paulė – Sako
Lolita Zero – Salve in meum mundum
Agata Ray – Gravity lies
Aika – Raga
Aistė Pilvelytė – Tarp žvaigždžių tylos
Akire – Šiluma
Aurimas Papečkys – Tu mano
Elizabeth Olshey – Between
Emi Acidic – u broke me
Freya Alley – No Kiss Goodbye
Hansanova – Lumina
Il Senso – Brave enough
Jokūbas Jankauskas – Shine”
Jonas Vilimas – Unshakable
Juozas Martin – Atmerk akis
Justė Osh – Gaisras
Ledi Ais – Mes siekiam žvaigždžių
Lokytė – Vilko akių (Wolf eyes)
Matas Ligeika – Svetimi
More – Taip lengvai
Patricija Luščynska – Worth it
Selene Ice – Nessuno
Siga – Noriu jo
The Ditties – Mambo
Theyla LeRoy – Oblivion
Thomas G – One night lover
Valdas Lacko – Pabandom

ESC Vertreter:

Lion Ceccah – Sólo quiero más

Wer die vorhergehenden Geschichte durchlesen möchte:

https://esc-kompakt.de/songcheck-eurovision-song-contest-2026-10-israel-michelle-von-noam-bettan/comment-page-1/#comment-768669

Last edited 1 Monat zuvor by Malge1985
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo, Tavo!!!

Lumina 🤣

ESCNicky
ESCNicky
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Franny, jetzt hast du mich endgültig überzeugt: zuerst Baby Lasagna, dann Poison Cake, Espresso Macchiato und jetzt auch noch BLACK BICEPS???
Ich möchte auch in diesem tollen Lokal arbeiten!!!

Momo
Momo
1 Monat zuvor
Reply to  ESCNicky

Chachi und Catalina Solomac nicht zu vergessen. 🤩😍

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  ESCNicky

Gern. Auf welche Position möchtest du dich denn bewerben? 😉

Gaby L
Gaby L
1 Monat zuvor

Wow, viermal hat er es vorher schon probiert. Das nenne ich mal Durchhaltevermögen.👍

Der Anfang von den Song gefällt mir wirklich gut, hinterher verliert er sich (mMn) etwas, am Ende nervt er mich sogar ein bisschen.

Tue mich aber sehr schwer mit einer Prognose, es kann wirklich alles passieren. Deshalb habe ich jetzt auch mal kein Tipp abgegeben…

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Gaby L

Muss mich noch an das „L“ deinem Usernamen gewöhnen. 😅

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Ist das unsere Gaby? Wann ist denn das L hinzugekommen.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor

Ja, gestern ist wohl eine andere Userin mit gleichen Namen aufgetaucht.

Annie
Annie
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Wie kann sie es nur wagen

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Annie

Na ja, sowas sorgt halt für Verwirrung.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

So bin ich zu meinem Punkt gekommen; zur Zeit meiner ersten Kommentare hier entdeckte ich, dass es schon einen Thomas M (aber ohne Punkt hinter dem M) gab, und mit dem Namenszusatz habe ich versucht, den Unterschied hervorzuheben.

Last edited 1 Monat zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Gaby L
Gaby L
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Das schaffst du.🤗

Marina.
Marina.
1 Monat zuvor

Ich finde, auf dem Aufmacherbild sieht Lion so aus wie Prototype Jack aus Tekken. 😄

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor

Litauen gibt mir, wie schon letztes Jahr, gar nichts.
Daher mein Platz 29, hinter der Schweiz und vor San Marino.
Hoffe auf ein Aus im Semi.

Fabio
Fabio
1 Monat zuvor

Ich hoffe einfach so sehr das er sich fürs Grand Final qualifizieren wird. Ich verstehe ehrlich gesagt auch überhaupt nicht, dass man bei dem Song über eine mögliche Finalquali reden muss, bei mir ist die Nummer im Moment auf Platz 5. Wenn er sich nicht qualifizieren sollte, dann wäre ich schon sehr enttäuscht und würde die Welt nicht mehr verstehen. Litauen gibt seit Jahren alles beim ESC, deswegen kann man sich auch sicher sein, dass an der Inszenierung weiter gearbeitet wird und uns bestimmt ein sehr cooler Moment in Wien erwartet. Bin auf jeden Fall gespannt, ein Teil meiner Votes wird er mit großer Sicherheit bekommen.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  Fabio

Ich gehe auch von Finalquali aus. In den Wettquoten sieht es aktuell auch ganz gut aus.

Tim S.
Tim S.
1 Monat zuvor

Schwierig. Andererseits finde ich den Song recht sperrig, andererseits hat er auch interessante Elemente, wie zum Beispiel den Elektro-Sound oder den gängigen Sprachwechsel. Finale könnte drinnen sein, dann aber nur so etwas um Platz 20. 6/12

JoelESC
1 Monat zuvor

Für mich ist hier die Einschätzung echt schwer. Der Beitrag könnte mega gut ankommen aber auch im Semi-Final scheitern. Aktuell sehe ich ihn aber im Mittelfeld im Finale. Vllt liegt es auch daran, wie Portugal abschneidet.

Apollo75
Apollo75
1 Monat zuvor

Für mich einer der besseren Songs
Was dieses Jahr relativ schnell passiert
Seit 20 Jahren habe ich zum ersten Mal kein Top Favorit

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Monat zuvor
Reply to  Apollo75

Achja, 2006…Lordi… Das waren noch Zeiten 🙂

Jofan
Jofan
1 Monat zuvor

Off-Topic:
Heute Abend soll ja die Startreihenfolge für die Semis veröffentlicht werden und deshalb bin ich einmal in die Rolle Marvin Dietmanns geschlüpft.
Folgende Startreihenfolgen würden mich nicht überraschen:

Tipp: Running Order Semi 1

1. Georgien
2. Moldawien
3. Portugal
4. Schweden
5. Kroatien
(Deutschland)
6. Finnland
7. Griechenland
8. Belgien
9. Estland
10. Litauen
(Italien)
11. Montenegro
12. Israel
13. Polen
14. Serbien
15. San Marino

Tipp: Running Order Semi 2

1. Armenien
2. Schweiz
3. Tschechien
4. Luxemburg
5. Rumänien
6. Aserbaidschan
(Österreich)
7. Bulgarien
8. Lettland
9. Malta
10. Dänemark
(UK)
11. Australien
12. Ukraine
13. Zypern
14. Albanien
(Frankreich)
15. Norwegen

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Jofan

Hey, da bist du ja. Wann fängst du mit den Songchecks an?? 🙂

Jofan
Jofan
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Ich weiß nicht, ob es sich lohnt, jetzt noch einzusteigen. Ich müsste ja doch einige Songs nachholen und die Kommentare würde dann vermutlich sowieso niemand mehr lesen. Außerdem weiß ich nicht, ob ich die Zeit habe, 11 Songchecks nachzuholen und dann jeden Tag einen Kommentar zu verfassen.
Wahrscheinlich werde ich dann dieses Jahr leider aussetzen müssen. 🥲

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Jofan

Lohnen tut es sich immer, muss ja keine Geschichte sein wie letztes Jahr von dir sondern einfach nur deine Meinung zu den Songs. 🙂

Momo
Momo
1 Monat zuvor
Reply to  Jofan

Also ich würde es mir durchlesen. 😉

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Monat zuvor
Reply to  Jofan

Montenegro auf die 15.

Momo
Momo
1 Monat zuvor
Reply to  herrtobsucht

Jawoll! 😍

Matty
Matty
1 Monat zuvor

Hier einmal der Versuch einer Startreihenfolge für die beiden Halbfinals des ESC, da ja diese angeblich heute veröffentlicht werden sollen:

ERSTES HALBFINALE

Georgien
Portugal
Schweden
Italien
Griechenland
Kroatien
Finnland
Moldawien
San Marino
Polen
Estland
Israel
Deutschland
Litauen
Serbien
Belgien
Montenegro

ZWEITES HALBFINALE

Bulgarien
Aserbaidschan
Schweiz
Armenien
Frankreich
Luxemburg
Tschechien
Rumänien
Zypern
Vereinigtes Königreich
Albanien
Norwegen
Malta
Australien
Ukraine
Österreich
Lettland
Dänemark

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

👍🏻 Also direkt nach Portugal wirkt Schweden ja noch preisgünstiger als ohnehin schon … 🤣

👍🏻 Deutschland auf jener Startnummer, die Ireen Sheer 1978 sowohl im Radio-Vorentscheid als auch in Paris hatte … 🔥

👍🏻 Und Zustimmung für Dänemark als Closing Act … 🇩🇰

Shamso
Shamso
1 Monat zuvor

Ich finde das Lied nicht schlimm, aber auch nicht gut. Besonders beim Refrain nervt mich die Stimme, sonst geht’s aber. Ist für mich so ein „ist mir egal“ Lied.

J. Freizeit
J. Freizeit
1 Monat zuvor

Könnte auch ein Benidorm Fest Beitrag sein, der aus dem nichts gewonnen hat. So lala, kann ich mir im Finale gut vorstellen, da aber auf der rechten Seite.

Jan Wehner
Jan Wehner
1 Monat zuvor

Die nächste Obskurität aus Litauen, diesmal noch deutlich größer als die letztjährige Dystopie. Das Gesamtpaket ist sehr gewöhnungsbedürftig, stilistisch 45 % Auditions des moldauischen Vorentscheides, 40 % Benidorm Fest und 15 % seichtes Mittagsprogramm bei RTP in Portugal.

Bei mir hat es sehr lange gedauert, bis ich irgendwie eine Verbindung dazu gefunden habe. Aber Lion Ceccah sticht definitiv heraus und ist definitiv ein Hingucker. Mit seinem silber glänzenden Kopf fragt man sich ernsthaft, ob er wirklich ein Mensch ist oder nicht doch virtuell. Litauen kommt ins Finale und könnte vielleicht sogar ein Sensationsergebnis erreichen. In ESC-Rückblicken wird uns Lion Ceccah in den nächsten Jahrzehnten auf jeden Fall immer mal wieder begegnen. Auch wenn ich mich persönlich damit schwer tue ist es Kunst und muss definitiv nicht weg.

ESCFrank
ESCFrank
1 Monat zuvor

Ich finde die Nummer irgendwie anstrengend. Will sagen, ich höre den Song eigentlich nie zum Ende. Mir gefällt auch Lion’s Stimmfarbe nicht.
Tippe trotzdem auf Finale und dann irgendwas im Mittelfeld.

Thomas2000
Thomas2000
1 Monat zuvor

Spannend, und das drei Minuten lang, was da Litauen musikalisch,  optisch und sprachlich auf die Bühne zaubert.

Ich denke, schon in den ersten paar Sekunden rätselt der TV-Zuschauer:in darüber, wohin die musikalische und visuelle Reise geht. Und das ist schon mal gut, weil niemand eine Klo- oder Kühlschrankpause einbauen wird. Und am Ende ist er/sie aber wahrscheinlich auch nicht klüger  was da gehört und gesehen wurde.

Vielleicht ist das der Beitrag, der punktemäßig am schwierigsten einzuschätzen ist. Ginge es aber nach mir,  wäre er eindeutig auf der linken Hälfte der Ergebnistafel zu finden.

Cali
Mitglied
Cali
1 Monat zuvor

Ich bin ja Litauen immer noch böse, dass Atikin von den Juroren so abgestraft wurde, bin ich ehrlich. Dafür kann Lion Ceccah natürlich wenig. „Solo quiero mas“ ist deutlich besser als das grottige „Drobe“ vom Vorjahr, vermutlich ist das nach 2020 sein zweitbester Versuch, kommt allerdings nicht an die starke Periode Litauens seit 2020 ran.
Anders als den meisten gefällt mir der Refrain und das Zusammenspiel mit den Backings dabei am besten (mit Backings bekommt man mich nach wie vor immer 😉 ). Ich hoffe sehr, dass sie auch live in Wien sein werden. Ansonsten ist das ein sehr bunter avantgardistischer Mix aus Stilen und Sprachen und Optics, der mich manchmal mehr, manchmal weniger erreicht. Mit einer nochmal deutlich verbesserten Inszenierung sehe ich Litauen gerade so im Finale, aber ein Ergebnis wie Portugal ’19 ist auch möglich. Falls Litauen den Einzug schafft, wird man wie fast immer im Mittelfeld verenden.

Prognose: Halbfinale 10/15 (60%) -> Finale 16-20
Meinung: Platz 23/35 (5 Punkte)

Cali
Mitglied
Cali
1 Monat zuvor
Reply to  Cali

Ich bin ehrlich, aber würden die Backings noch mehr reinhauen, fände ich den Beitrag noch ansprechender. 😉