
Wie schon in den vergangenen Jahren wurde Israels ESC-Künstler wieder durch eine Castingshow gefunden. Sieger von HaKokhav HaBa – The Next Star 2026 wurde der mittlerweile 28-jährige Noam Bettan – und das nach ganzen 32 Shows. Am 20. Januar wurde er durch seinen Finalsieg Israels ESC-Act. Sein Song „Michelle“ wurde am 5. März – dem Tag seines Geburtstags – veröffentlicht und aus 200 Einreichungen für ihn ausgewählt. Israels für den ESC verantwortlicher Sender KAN arbeitete für die Show mit dem Privatsender Keshet zusammen.
Geschrieben wurde „Michelle“ von Nadav Aharoni, Tzlil Klifi und Yuval Raphael, die vergangenes Jahr als Sängerin beim ESC den zweiten Platz erreichte. Yuval ist ohne Zweifel bei diesem Trio die in ESC-Kreisen bekannteste, doch auch die anderen beiden haben schon Songs für israelische ESC-Acts oder ESC-Vorentscheide geschrieben. „Michelle“ ist – wie auch der Vorjahressong „New Day Will Rise“ dreisprachig und enthält Textteile in Hebräisch, Englisch und Französisch.
Noam Bettan selbst hat französische Eltern, wurde in Israel geboren, verbrachte aber auch einen Teil seiner Jugend in Frankreich. Nahezu alle seine Songs enthalten auch französische Textzeilen. Auch in HaKokhav HaBa sang er oft zweisprachig. Seine Musikkarriere begann bereits Ende 2017 bei einer Castingshow. Auch mehrere Singles sowie ein Debütalbum hat er schon veröffentlicht.
Das Lied
Der Song „Michelle“ handelt von einer Liebe zu einer Frau und der gescheiterten Beziehung zu ihr. Der Popsong beschreibt also ein universelles Thema und hebt sich damit von den beiden vorherigen israelischen Beiträgen ab. Sowohl „Hurricane“ als auch „New Day Will Rise“ waren Balladen, die mehr oder weniger klar auch den Hamas-Angriff auf Israel behandelt haben und damit sehr erfolgreich waren. „Michelle“ geht nun einen anderen Weg, den Journalist Jan Borree bei Deutschlandfunk Kultur so analysiert hat:
„Vordergründig ist ‚Michelle‘ ein Lied über persönliche Gefühle: Liebe, Verlust und Alltag. Gleichzeitig zeichnet der Beitrag aber auch ein bestimmtes Bild des Landes: modern, urban und kulturell mit Europa verbunden. Ein Land, das trotz der aktuellen politischen Lage wieder Normalität zeigen möchte.“
Zu diesem Fazit kommt er gleich wegen mehrerer Aspekte des Songs. Einerseits helfe die französische Sprache dabei, europäisch und anschlussfähig zu wirken. Hebräisch wiederum betone die eigene Herkunft. Die Botschaft davon könne also sein, „geographisch liegt Israel im Nahen Osten, kulturell versteht man sich aber als Teil derselben europäischen Popkultur.“ Auch die Wahl des Namens „Michelle“ passe dazu, denn Michelle ist die französische weibliche Form von Michael – einem Namen, der ursprünglich aus dem Hebräischen kommt.
Tatsächlich singt Noam Bettan zu Beginn der zweiten Strophe auch sehr konkret über ein Stadtviertel in Tel Aviv. „Walking down Florentin“ bezieht sich auf das Stadtviertel Florentin im Süden Tel Avivs, das den Ruf hat, jung und urban zu sein. Florentin bietet viele Cafés, Bars und ist dadurch auch bekannt für sein Nachtleben. Bei Deutschlandfunk Kultur schließt man daraus: „So wie Florentin und Tel Aviv, so könnte KAN auch Israel darstellen wollen: modern, urban und kulturell offen.“
Noam Bettan tritt mit „Michelle“ für Israel im ersten ESC-Halbfinale am 12. Mai in der zweiten Hälfte an.
Der Check
Song: 4/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Laureen: Ich muss sagen, dass ich diesen Beitrag so nicht erwartet habe. Das klingt schon sehr französisch und erinnert mich an die Radiomusik bei meinem Frankreich-Schulaustausch 2014. Also: Französischer Radio-Pop, der nicht wehtut, mich jetzt aber auch nicht aus den Latschen wirft. 5 Punkte
Manu: Im letzten Jahr versuchte Claude aus den Niederlanden mit einem ähnlichen Popsong zu überzeugen. „Michelle“ klingt für mich zu konstruiert, springt emotionslos von einer Sektion zur nächsten und wirkt wie ein verkrampfter Versuch, keinen Anlass für Diskussionen rund um den politischen Elefanten im Raum entstehen zu lassen. Der Versuch mag sicher löblich sein, überzeugt mich aber leider musikalisch wenig. 4 Punkte
Marcel: Einen solchen Song hätte ich Israel nicht zugetraut. Nach zwei schönen, aber alles andere als politisch-neutralen Balladen, ist „Michelle“ einfach nur ein Song. Dazu ein guter, der mir als Liebhaber französischer Popmusik das gibt, was Frankreich und Luxemburg mir nicht bieten. Noam Bettan selbst erinnert mich mit seiner Stimme auch eher an Slimane als an Claude. 8 Punkte
Max: Ein sehr zeitgemäßer, internationaler Song, der die verschiedenen Einflüsse des Landes als Schmelztiegel auch gut widerspiegelt. Vielleicht nicht die epische Hymne, wie sie Israel in den vergangenen Jahren präsentiert hat – dafür gefällt es mir umso besser. 10 Punkte
Peter: Noam hat eine Mega-Stimme und das wird durch die landessprachlichen Anteile noch verstärkt. Der Wechsel ins Französische ist elegant und sympathisch. Allerdings finde ich den Song nach der ersten Hälfte etwas beliebig und nicht wahrhaftig eingängig. Nice but not maximum nice. 7 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Bennett: 4 Punkte
- Benny: 7 Punkte
- Berenike: 3 Punkte
- Douze Points: 7 Punkte
- Giulia: 4 Punkte
- Rick: 10 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 69/132 Punkte.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Michelle“ auf Platz 24.
Wie schneidet der israelische Beitrag "Michelle" von Noam Bettan ab?
- Platz 6-10 (38%, 298 Votes)
- Top 5 (33%, 260 Votes)
- Platz 11-15 (16%, 124 Votes)
- Bleibt im Halbfinale hängen (8%, 61 Votes)
- Platz 16-20 (5%, 39 Votes)
- Platz 21-25 (1%, 10 Votes)
Total Voters: 792
Bisher erschienene Songchecks:
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
- Estland: „Too Epic To Be True“ von Vanilla Ninja
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Wieder ein schöner und toller Song aus Israel und Noam hat Ausstrahlung und kann sehr gut singen!
Was soll das? Haupsache Erster?
Immerhin bezieht er dich ausnahmsweise mal auf den Song.
Bevor er es geändert hatte, stand da nur ein einzelner Buchstabe. Deshalb mein Kommentar.
*sich
Matty, weißt Du zufällig, weshalb Dennis und Regine zur Zeit nicht kommentieren? Oder täuscht mein Eindruck? 🤔
Dennis war zuletzt hier sehr aktiv:
https://esc-kompakt.de/orf-stellt-maskottchen-auri-fuer-den-esc-2026-in-wien-sowie-weitere-marketing-aktivitaeten-vor/
Da ging es um Eiskunstlauf.
Danke für den Überblick – hoffentlich ist alles okay bei ihm und er dreht nicht wieder solche Kapriolen wie bei den geplatzten Frankreich-Ferien (Lagerungsschwindel, wenn ich mich recht entsinne) …
🫣 Ich steh zwar auch jetzt unmittelbar vor dem Urlaub, aber diesmal bin ich kerngesund! Toi, toi, toi! 🍀
(Du entsinnst dich richtig, das war echt schlimm. Das würdest selbst du nichtmal Regine wünschen 😉 Sehr nett, dass du an deine Songpaten-Kollegen hier denkst 👍🏻 #TeamSCC💗)
Dann wünsche ich dir einen wunderschönen Urlaub komm gesund wieder.
Danke schön. Samstag geht´s los.
Freitag kommt ein neuer Song von Ziferblat. 🥳
🤗
Ich habe, inspiriert durch Mattis Link oben, nochmal beim Eiskunstlauf reingeschaut, und bin auf einen Kommentar von Dir zum Paarlauf gestoßen, auf den ich unbedingt antworten musste:
https://esc-kompakt.de/orf-stellt-maskottchen-auri-fuer-den-esc-2026-in-wien-sowie-weitere-marketing-aktivitaeten-vor/comment-page-3/#comment-768682
Vielen Dank an Dich für das Einrichten dieses tollen Eiskunstlaufthreads! Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub 🙂
Und dann habe ich noch, ganz am Ende des Threads, einen Link eingestellt, der sich auf die geplanten Änderungen für die kommende Saison bezieht.
❤️ ⛸️ 😉 👍🏻
👩🏻🦰So viel Glück hast du nicht, Kleiner.
🧑🏻🦱Regine! Ist doch nett, dass sich Jakub nach uns erkundigt!
👩🏻🦰Ich trau dem Braten nicht. Der führt bestimmt etwas im Schilde…
🧑🏻🦱Quatsch. Er wünscht sich hier einfach nur einen Sparringspartner mit Intellekt, Niveau und Humor!
👩🏻🦰Lach. Und da fragt er ausgerechnet nach DIR, Dennis?!
🧑🏻🦱Was willst du denn damit sagen?!?
👩🏻🦰Ach, nix. Schon gut…
🧑🏻🦱Nee! Jetzt sag mal, Regine! Was meintest du damit?!
👩🏻🦰Öhm….Ich muss los!
P.S. Das ist ja lieb, dass du dich nach „uns“ erkundigst! 🫶🏻 Ich bin über Ostern nochmal eine Woche Skifahren in Österreich und möchte vorher im Büro „Klar Schiff“ haben, deswegen bin ich in der Tat etwas busy im Moment…
Bin beruhigt – Skiurlaub ist immer eine ganz ausgezeichnete Begründung für so ziemlich alles! ⛷️ 😜🤪
Mein Göttergatte sagt, er kann es nicht ausstehen, wenn im Schnee versteckte bunte Ostereier so aufs Weiß abfärben, daß es nach Pistenmarkierung aussieht. Wobei mir mal wieder völlig schleierhaft ist, wie man überhaupt auf so eine Idee kommen kann … 🐣 😮🤣
😁⛷️👍🏻
(Liebe Grüße an die DRITTE Mrs de Winter (hab‘s endlich kapiert!). Ich hab das Buch fast durch! Ein toller Roman ist das 😍)
Und sehr gute Film-Adaption.
Die schaue ich mir an, wenn ich das Buch ausgelesen habe, freue ich mich schon drauf! Ich mag Hitchcock und Rebecca hab ich tatsächlich noch nicht gesehen 🤩 Hab die Tage nochmal Die Vögel gesehen, fand ich wieder gut gemacht! Und wie es der „Zufall“ will: basiert ebenfalls auf einer literarischen Vorlage von Daphne du Maurier.
Ach sowas, ich wäre niemals auf Rebecca gekommen 👏.
„Vögel“ habe ich gerade gestern Abend wieder gesehen. Mir gefällt wie bei vielen späteren Hitchcock-Filmen der ironisch-sarkastischen Unterton und die surreale Bildgestaltung.
Witzig. Vermutlich auch auf ARTE, ne? Also die Romanvorlage zu Rebecca gefällt mir sehr, kann ich absolut empfehlen!
Rebecca ist neben Vertigo, Strangers on a Train und Nizza mein Lieblingsfilm von Hitch.
„Rebecca“ ist seit Jahr und Tag mein Lieblingsbuch, gewissermaßen das eine Buch, das man mit auf die sprichwörtliche einsame Insel nehmen darf. Zumal es kongenial verfilmt wurde. Eine vergleichbar empfehlenswerte Kombi stellen Romanvorlage und Verfilmung von Daphne du Maurier’s „Meine Cousine Rachel“ dar (mit Olivia de Havilland in der Titelrolle).
Jetzt für Ostern liegt allerdings Élisabeth Barbier’s Mogador-Saga auf meinem Büchertisch, die in der Provence spielt und das Schicksal dreier Frauengenerationen auf dem Familienbesitz Mogador zwischen 1850 und dem Zweiten Weltkrieg erzählt. (Verfilmt auf Château d’Estoublon, falls Du das eventuell kennst …)
🇬🇧 Manderley und Mogador 🤍❤️ Cornwall und Provence 🇫🇷
Werde ich mich mal mit befassen! 👍🏻🇫🇷😁
Dann habe ich auch einen Tipp in Sachen Verfilmung, einfach weil sie leider so unbekannt ist: „The door in the floor“ verfilmt den Anfang von John Irvings Roman „Witwe für ein Jahr“. Ein sehr berührender Film, traurig aber auch humorvoll. In den Hauptrollen: Kim Basinger und Jeff Bridges.
👍 Viel Spaß!
Merci! 🫶🏻🥂
Skiurlaub?
Skiurlaub ist ab Samstag! 🤩❤️ War die letzten Tage recht busy im Büro, damit es dann auch wirklich entspannt nach Österreich geht ⛷️
Ich wünsche Dir dann ab Samstag einen tollen Urlaub 🌞⛷️❄️ und komme bitte gesund wieder. Ich übernehme solange weiterhin die Bewertungen und Du quittierst einfach 😂. Außer bei San Marino…da wirst Du wohl selber schreiben müssen 😈
😁 Ich werde zwischendurch sicher immer mal reinschauen und -wie in der Regel üblich- einfach deine Wertung abzeichnen… 🥂😎😉
Entspannte Tage in Österreich wünsche ich dir🤗.
❤️ Danke! ⛷️☀️🍷⛄
„Michelle“ ist das bessere „C’est la vie“.
Der Song ist für mich ein Grower, und wird
in Wien stark abschneiden.
Wir beide sind ja selten einer Meinung, hier aber definitiv.
Wenn ich nichts falsches in Erinnerung habe, werden wir
noch einmal einer Meinung sein.
Möglicherweise sogar mindestens zweimal
Bei Fire 🔥? 😆😆😆
Das ist meine große Hoffnung!
Oder anders: Die schaffen hier das, was man mit „C’est la vie“ versucht hat.
Das kann gut sein.
Wie so viele Lieder in diesem Jahr, schickt auch Israel ein nettes Lied zum ESC. Das i- Tüpfelchen zum Spitzensong fehlt, aber es ist auch kein Ausfall. Und so zieht sich das durch fast alle Wettbewerbsbeiträge für meinen Geschmack.
Hoffe alle benehmen sich hier in den Kommentaren und äußern sich rein über den Song / Künstler.
Für mich ein qualitativ guter Song aber nicht überragend. Könnte Punkte von beiden votings abstauben wenn man seinen 3 bis 5 Favoriten die Punkte verteilt hat und auf der Suche nach dem Rest ist der Punkte bekommen soll.
Ich hatte ja ein bisschen damit gerechnet, dass die Kommentarfunktion hier abgeschaltet sein könnte.
Ich auch… OK; bislang halten sich die Kommentare zum Glück im Rahmen der „Netiquette“
Hoffe die Krawallmacher haben sich entweder verduftet oder wurden gesperrt.
Ich ebenfalls
Mir gefällt der song ganz ausgezeichnet. Zudem finde ich das hebräisch und französisch ganz formidable harmonieren und das noam toll singt. Das englisch müsste nicht sein.
Leider vermute ich, dass die jury israel aus politischen gründen links liegen lassen, hoffe aber auf ganz, ganz viele televote-points.
Und ich hoffe natürlich das israel fair behandelt wird.
Shlum alich yisral ❤ 🇮🇱 🇨🇭
🫵🤡
Für mich auf Platz 34 im Gesamtranking . Ich finde den Song so unerträglich schmalzig und konstruiert , das es mir schwer fällt ihn bis zum Ende durchzuhören , ohne abzuschalten .
Sehe ich genauso. Die Referenz zu den zwei tollen Michelles aus dem Jahr 2001 in Kopenhagen ist auf jeden Fall gründlich schief gegangen. ☺️
Vielleicht hat Noam stattdessen an die etwas unglücklich agierende Moderatorin aus dem letzten Jahr gedacht…🫣
Spricht mich leider kaum an.
Wird aber aufgrund der Situation gut abschneiden. Gehe nicht von Top 3 aus, aber Top 10 ist sicher.
Ich mag den Song gerne hören. Sicherlich Top 10.
Schön dass der Kommentarbereich überhaupt offen ist.
Mein Kommentar kommt später.
„Michelle“ könnte glatt als eine libanesische Version von „Mishale“ von Andru Donalds durchgehen. In dem Teil der Welt wird da, wo man noch was auf sich hält, Französisch gesprochen.
Natürlich werden auch Erinnerungen an Amir wach und man kann es kaum glauben, dass es schon zehn Jahre her ist, seitdem er beim ESC war. Das Musikvideo ließ mich zunächst denken, dass das Mädchen Noa Kirel wäre. Aber erstens heißt sie nicht Michelle, zweitens ist sie schon vergeben und drittens hat sie einen besseren Zeitpunkt für die ESC-Teilnahme gewählt.
Dieses Lied könnte schon ein guter Begleiter im kommenden Sommer sein, wobei das bei vielen ESC-Fans natürlich auf Ablehnung stoßen wird, weil das ja der israelische Beitrag ist. Eigentlich wäre hier nicht zu erwarten, dass das um den Sieg mitspielen soll, aber was beim Televoting in den letzten beiden Jahren herauskam, ist ja bekannt. Wir werden wohl alle gespannt wie die Flitzebögen sein, wenn Noam Bettan an der Reihe ist. Anscheinend wird ja das leider zu erwartende Pfeifkonzert nicht ausgeblendet. Bestimmt werden daraufhin nicht wenige dazu geneigt sein, erst recht aus Solidarität für Israel zu stimmen. Mal schauen, wie viele Sympathiepunkte für Israel von den buhenden ESC-Hooligans ungewollt generiert werden.
Klingt schon fast wie ein Plagiat von Andru Donalds
🫵🤡
Sorry, besser als „Unicorn“ ist „Michelle“ allemal
Nicht bei „vielen“ Fans, nur bei einer lauten Minderheit.
Mir gefällt „Michelle“ sehr gut und gehört für mich zu den besseren/guten Beiträgen in diesem Jahr. Ich mag hier das Zusammenspiel der verschiedenen Sprachen, was toll funktioniert und melodiös und angenehm ins Ohr geht.
Klar, der Beitrag kommt nicht an die letzten drei Jahre heran, denn „Unicorn“, „Hurricane“ sowie „New day will rise“ haben die Messlatte auch extrem hochgesetzt, aber Israel braucht sich mit dem diesjährigen Beitrag in keinster Weise zu verstecken, denn auch „Michelle“ bietet Qualität.
Der Song lädt sowohl zum Träumen als auch zum Tanzen ein. Ich höre ihn wirklich sehr gerne. Mir sagt der Rhythmus sehr zu. Auch die Botschaft des Liedes spricht mich an, denn wir alle haben/hatten doch eine/einen „Michelle“ in unserem Leben, wozu der Song passt und man über eine verlorene Liebe bzw. gescheiterte Beziehung singen könnte. Positiv hervorheben möchte ich auch, dass ich mich sehr darüber freue, dass Yuval am Song mitgeschrieben hat und somit dem ESC treu bleibt.
Von der Melodie und Machart erinnert mich der israelische Beitrag an „C’est la vie“ von Claude im letzten Jahr, stimmlich erinnert mich Noam an Slimane. Welch ein Zufall, dass alle genannten auf Französisch singen. 🙂
Noam kann gut singen, ich mag seine Stimme. Ich finde auch, er ist ein sehr attraktiver Mann, hat eine tolle Ausstrahlung und ein sehr schönes und freundliches Lächeln.
Israel wird keine Probleme haben, sich fürs Finale zu qualifizieren und dort dann einen Platz in den Top 10 erzielen. Um den Sieg wird aber dieses Mal nicht mitgespielt, dafür ist die politische Diskussion noch zu aktuell und ich muss sagen, der Song auch nicht so sehr der Kandidat für wie die Songs der letzten drei Jahre.
Ich wünsche Noam gutes Durchhaltevermögen und Stärke, denn beides wird er auf jeden Fall brauchen.
Die Bewertung meiner Mama:
Der emotionale Anfang hat sie direkt gecatcht und sie hat gespannt hingehört. „Michelle“ gefällt ihr sehr, den Song kann man sich ihrer Meinung nach gut anhören. Auch sie mag den Rhythmus und das Zusammenspiel der Sprachen und ebenfalls empfindet sie Noam als attraktiven Mann. Sie hat seine Stimme sehr gelobt, welche in ihren Ohren sehr stark ist und sogar zum Jodeln geeignet wäre (kann ja nicht jeder).
Liefe der Song im Radio, würde sie sich freuen und den Song auf keinen Fall ausschalten, sondern gleich lauter aufdrehen.
Meine Mama hat aber angemerkt, dass der diesjährige Beitrag bei Weitem nicht so gut ist wie die Beiträge der letzten drei Jahre. 2023, 2024 und 2025 war Israel jeweils ihr Jahrgangsfavorit. In diesem Jahr ist es nicht der Fall, ein Quadruple schafft das Land bei ihr nicht, sie würde nicht zum Voten animiert werden (Anmerkung: Abgestimmt hat sie die letzten Jahre aber auch schon nicht. 😄). Aber selbstverständlich ist das Jammern auf hohem Niveau, denn Noam bietet dennoch einen der besten Songs für sie in diesem Jahr. Darum glaubt meine Mama auch, dass Israel definitiv nicht Letzter und eine gute Platzierung erzielen wird, an einen Sieg glaubt sie jedoch ebenfalls nicht.
🫵🤕
So sieht das also aus, wenn man nichts zu sagen hat, aber doch rumpöbeln will.
Haha Deine Mama und ich mal wieder mit demselben Männergeschmack!
Meiner doch auch. 😃 Du, meine Mama und ich haben wohl echt viele Übereinstimmungen in Sachen Männergeschmack. 😁
Ich finds sehr anstrengend. Die ganze Zeit die Wiederholung des Namens und dieses o-o-e-o ist einfach nervig. Gibt nur einen Song dieses Jahr, den ich weniger gebraucht hätte.
🇲🇩: 2
🇧🇪: 6
🇭🇷: 7
🇸🇪: 10
🇫🇮: 17
🇵🇹: 24
🇬🇷: 26
🇬🇪: 27
🇪🇪: 32
🇮🇱: 34
Das DLF-Zitat ist ja auch mal wieder selten dämlich, gratulation
Warum ? Ich fand das sehr gut formuliert.
Es wird sich halt nicht sektoid zeilenweise antisemitisch mit den richtigen Buzzwords ausgekotzt, sondern Israel als ein Land gesehen, in dem ganz normale Leute unter ungewöhnlichen Umständen leben. Das ist für die Palästina-Sekte ja mittlerweile schon zu viel.
Wir wissen alle warum er gut abschneiden wird, am Song liegt es nicht
Doch – ich beispielsweise mag den Song sehr.
Also liegt es am Künstler 🤔😊
Offensichtlich das Land, aber dadurch, dass es dieses Jahr mehr osteuropäische Länder gibt und weniger westliche, könnte es weniger Punkte für Israel geben. Länder wie Niederlande, Spanien und Irland hätten wahrscheinlich mehr Punkte gegeben als Bulgarien, Montenegro, Moldawien und Rumänien, wenn man sich die Votingtendenzen der letzten beiden Jahre anschaut. Zu einem Sieg wird es nicht reichen, was gut ist für den Contest. Sonst gäbe es noch mehr Chaos
Griechenland und Kroatien sind sicher die wahrscheinlichsten Gewinner dieser “Ostverschiebung“.
Slimane für Arme oder welches adjektiv man da noch so verwenden könnte. Dieses Angebiedere auf französisch ist schon sehr durchschaubar, der Song so mittelmäßig. Durchaus catchy.
Wieso ist auf französisch singen anbiedern? Der Sänger hat französische Eltern, selbst in Frankreich gelebt und hat auch sonst Songs mit französischem Anteil.
Mit der Auswahl der „geeigneten“ Kandidaten fängt es ja schon an
Genau so hätte ich auch argumentiert !
Es ist also anbiedern, wenn Franzosen französisch singen… Wenn Hass das Hirn vernebelt…
Stimmt wie könnte man auf die idee kommen Israel und seine Apologeten zu hassen. Gäbe ja gar keine Gründe dafür…. 🙄
Das ist für mich tatsächlich einer der besseren Songs, der dieses Jahr ins Rennen geht und holt mich auf jeden Fall mehr ab als das Vorjahres-Lied.
Nicht der beste Song aus Israel, die letzten Jahre waren die Beiträge stärker.
Für mich bleibt er im Halbfinale hängen.
Israel, die logische Fortsetzung von der Niederlande 2025. Genau wie bei Claude, ist die Nummer solide, lässt mich aber auch kalt. Gewinnen sehen ich Israel nicht, dafür ist die Konkurrenz zu stark dieses Jahr. Glaube 50-70 Punkte von der Jury und 150-170 von den Televoting. Rechne mit Platz 6-8 für Israel.
Meine Top
01.Finnland🇫🇮 (1-3)
07.Kroatien🇭🇷 (7-13)
09.Griechenland🇬🇷(3-5)
11.Portugal🇵🇹 (16-20)
18.Schweden🇸🇪 (06-10)
19.Israel🇮🇱(6-10)
20.Moldau🇲🇩 (6-10)
29.Belgien🇧🇪 (NQ)
31.Georgien🇬🇪 (NQ)
33.Estland🇪🇪 (NQ)
DAS, was Laureen schreibt 😀 100%!
Zu diesem Song kann ich nicht viel Schlaues sagen. Außer dass diese Art des französischen oder französisch angehauchten Pop genau auf meiner Wellenlänge liegt (siehe auch Niederlande 2025, mein Jahrgangsfavorit). Daher momentan mein 3. Platz.
Gefällt mir sehr gut.👍
Tippe Israel im Finale ins vordere Mittelfeld.
Medinat Yisrael…. Für mich ist „Michelle“ der beste Beitrag dieses Jahr (und zugleich der beste des Landes seit 2010). Wunderbar lässig und eingängig mit einer tollen Stimme und Latinoelementen produziert. Zudem entzückt mich Noams Französisch. Wenn schon Retro, dann bitte so !
Wie sind die Chancen ? Es könnte natürlich so laufen wie in den letzten beiden Jahren. also sehr mäßig bei den Juries und top beim Publikum. Vielleicht rufen tatsächlich auch Leute dafür an, die den Song so wie ich sehr mögen (leider wird da bisweilen auch etwas anderes „unterstellt“). Vielleicht reicht es erneut für die Top 5, musikalisch verdient wäre es allemal.
Von mir gibt es 10,5/12 und 1/35. Bonne chance ! (Wie sagt man das auf Hebräisch?)
Jury Offenbach
Platz 1 NEU Israel 10,5/12
Platz 5 Portugal 9/12
Platz 7 Griechenland 8,5/12
Platz 12 Kroatien 7,5/12
Platz 15 Georgien 7
Platz 17 Finnland 6,5/12
Platz 19 Moldau 6/12
Platz 22 Belgien 5,5/12
Platz 26 Schweden 4/12
Platz 34 Estland 2/12
Danke an Max für seinen Kommentar !
„Behatzlacha!“ 🍀
Der Song plätschert angenehm so langsam vor sich hin und wird sicherlich, dank der wunderbaren französischen Sprache, im vorderen Drittel landen. Für ganz vorne reicht es nicht. Spannend bleibt, wie gut Noam wirklich live performen kann.
Klar… Dank der französischen Sprache
Stimme, Optik, Ausstrahlung – passt alles.
Top 5 ist gesichert.
Der Titel, nichts Besonderes, stört aber auch nicht.
Bei mir im oberen Drittel.
Und wieder sind wir uns ziemlich einig!
😉👍
Noams fantastische Stimme hätte einen besseren Song verdient. Schade. Es wirkt ein wenig wie aus dem Baukasten komponiert: hier ein bisschen Slimane, dort ein bisschen Claude und ganz viel ayayaya-ohohohoh. 5/10
Der Song gefällt mir ausgesprochen gut. Mein aktueller Platz 3 hinter FRA und BEL.
3/10, kommt übers untere Mittelmaß nicht hinaus.
Wird spannend, wie sich die aktuellen Ereignisse auf das Ergebnis auswirken werden. Mir persönlich fällt es mittlerweile schwer, zwischen Sender und Regierung zu differenzieren. Und so wird es nicht wenigen Leuten gehen. Aber da man nur für jemanden abstimmen kann und nicht dagegen, wird das wohl wieder ähnlich abschneiden wie Hurricane
Meine Nr 1 dieses Jahr – klar, die musikalische Nähe zu Slimane wurde ja schon mehrfach erwähnt. Endlich Israel wieder mit etwas Ethno nach drei sehr amerikanischen Beiträgen. Primär aber französisch-sommerlicher Sound, macht mir gute Laune und die Sprache klingt auch gut in Kombination mit Hebräisch (den englischen Teil hätte ich jetzt nicht gebraucht.
Noam ist super cute und kommt gleichzeitig sympathisch rüber, ich wünsche ihm eine tolle Zeit in Wien. Schätze so 3-6, bei mir wie gesagt die 1.
Dito
„nach drei sehr amerikanischen Beiträgen“
Zustimmung für 2023, bei den anderen beiden gibt’s für dieses auch noch mit einem „sehr“ garnierten Adjektiv ein (von Dir sicher erwartetes) entschiedenes GRRRRR 😉
Vor allem 2025 klang für mich gar nicht mal so amerikanisch.
🫵🤡
Michelle ist überhaupt nicht my cup of tea, aber das war Wasted Love auch so und JJ hat trotzdem den ESC gewonnen. Ich tippe mal, das dieses Jahr wieder ein Song vorne liegt, der meinen Geschmack überhaupt nicht trifft und Noam Bettan den ESC gewinnt.
Mein Lieblingsbeitrag in diesem Jahr. Ich liebe alles daran!!
Nachdem ich mit den letzten beiden israelischen Beiträgen nicht viel anfangen könnte (mit „NDWR“ noch weniger als mit „Hurricane“), da ich finde, dass Israel durch rührselige Balladen (vorgetragen von jungen, unantastbaren Frauen mit Welpenschutz) mit tendenziösen Lyrics dem ESC eine politische Dimension verliehen hat, was ja die bloße Teilnahme Israels bereits tut. Stattdessen senden sie endlich nach 2023 wieder einen Beitrag, der sich an die moderne Popmusik orientiert und den Leuten musikalisch gefallen will, und den ESC nicht bloß als Plattform für außenpolitische Kommunikation begreift. Das finde ich schon mal sehr versöhnlich.
„Michelle“ bewegt sich zwischen Urban Pop, Power-Ballade, französischem Chanson und spanischem Flamenco. Sprachlich wird neben Hebräisch auch Französisch und Englisch angeboten. Alles Frankophone ist irgendwo immer gefällig, besonders im ESC-Kontext, weil man es mit Kunst und Intellektualität assoziiert. Aber Noam Bettans biografischer Hintergrund rechtfertigt es immerhin. Auf den englischen Part hätte ich verzichten können, da er sich nicht stimmig in das Gesamtbild einfügt. Auch finde ich, dass die ganzen Interjektionen und Lautmalereien („aye-aye-aye-aye“, „woh-oh-oh-oh“) sich zu sehr nach banalem ESC-Klischee anhören.
Mich erinnert es an Slimanes „Je t’aime“, vor allem der kurze Part gegen Ende, in dem Noam Bettan a cappella singt. Ansonsten erinnert es ebenfalls an Claudes „C’est la vie“, da beide das sentimentale Balladenfach mit einem munteren Sommer-Sound verknüpfen. Wenn es darum geht, wer gelungener auf Stromaes Wegen wandert, dann ist „Michelle“ sogar ein wenig besser. Es verfügt zwar über eine gewisse Lockerheit, aber die erzählerische Gravitas ist dauerhaft vorhanden. In diesem Heartbreak-Song steckt viel Seele und Leidenschaft und ich würde lügen, wenn ich sage, dass nicht ein Funke überspringt. Ein eingängiger Song mit Ohrwurm-Potenzial.
Das ist für mein Befinden ein guter Song, weshalb ich mich zumindest vom musikalischen Standpunkt aus nicht über Israels Anwesenheit beklagen kann.
Ich vergebe 7 von 12 Punkten.
Ich muss sagen, ich finde Michelle deutlich stärker als Unicorn, das aus der Schublade von Ariana Grande zu kommen schien.
Fand ich ganz gruselig
Natürlich war es schon sehr amerikanisch, aber ähnlich wie Eleni Foureira und Chanel hat sie mit dem Auftritt eine Benchmark gesetzt, an der sich alle nachfolgenden Beiträge im selben Genre orientieren müssen. Und gewissermaßen ist es immer noch unerreicht.
Während „Michelle“ eben ein Song ist, der einfach nur ein Song ist. Der Song existiert bloß, in all seiner Leichtigkeit. Dagegen hab ich aber nichts, im Gegenteil: Ich finde es ganz angenehm.
In Teilen erinnert mich „Michelle“ auch an „Aisha“ von Khaled
Übrigens denke ich, dass Israel der Sieger-Kandidat ist, über den noch niemand so richtig redet (oder reden will). Genau wie im letzten Jahr, und dann wäre es fast passiert.
Israel wird wohl wieder den Televote klar für sich entscheiden. Aus Gründen, über die jeder für sich spekulieren kann.
Da in diesem Jahr ein Juryvote-Split zu erwarten ist (Finnland, Frankreich, Australien, Tschechien und ggf. noch andere Jury-Kandidaten wie Albanien, Malta und Lettland), kann ein sehr hohes Televote-Ergebnis schon ausreichen, um Israel über die Ziellinie zu bringen.
Allerdings rechne ich mit einem noch schwächeren Jury-Ergebnis für Israel als in den letzten beiden Jahren, in denen es bereits sehr schwach war. Grund dafür ist die Reform der Juries mit den zwei U25-Juroren und ich denke, dass die Kulturszenen diverser Länder sowieso schon eine klare Meinung zum Thema Israel haben, aber Menschen in dieser Altersklasse erst recht.
Ich denke aber, dass Israel in diesem Jahr nicht das Ziel hat, zu gewinnen, sondern man will, dass wieder etwas Ruhe in die Diskussion reinkommt. Daher ein etwas weniger kompetitiver Song.
Kleine Korrektur: Slimanes Lied hieß natürlich „Mon amour“ und nicht „Je t’aime“, aber das kann man ja mal verwechseln
OTBN
Martin Green hat der österreichischen Tageszeitung Der Standard ein Interview gegeben:
https://www.derstandard.de/story/3000000311948/esc-direktor-green-je-groesser-man-wird-desto-weniger-immun-ist-man-gegen-geopolitische-konflikte
Darin geht es unter anderem um Israel, die Ukraine und daß Kanada darüber nachdenkt, Vollmitglied der EBU zu werden.
Ich denke mal, daß Mr. Green für den Job besser geeignet ist als sein Vorgänger. Insbesondere seine Äußerungen zu Störern in der Halle haben meine vollste Unterstützung !
Österdahl war in jeglicher Sicht ein Totalausfall.
Erstens interessiert deine Zustimmung keine Sau und ausserdem ist das so als würde man Jeff Bezos Meinung zur Rolle der Gewerkschaften zustimmen… „stört das Geschäft“
Green sagt im letzten Absatz, dass bei einem Sieg Australiens dieser auch dort stattfindet. Weiß er nicht, dass das falsch ist oder hat sich die Entscheidung diesbezüglich geändert?
Ich freu mich ja immer, wenn als Nicht-Landessprache mal etwas anderes als Englisch gewählt wird, Französisch mag ich ganz besonders. Claudes Beitrag für die Niederlande lag im letzten Jahr bei mir weit vorne.
Angesichts dieser Kombination aus französischer Sprache mit durchaus vorhandenen schönen Elementen, die nach israelischer Musik klingen, müsste „Michelle“ bei mir eigentlich auch weit vorne liegen.
Warum es trotzdem zu nicht mehr als einem Platz im unteren bis mittleren Mittelfeld bei mir reicht, liegt, neben dem starken Jahrgang, vor allem am sehr nervigen aiaiaiaiohohohoh-Teil. Außerdem ist Noam Bettams Singstimme eher nicht so nach meinem Geschmack.
Aber gut, Israel kann nicht jedes Jahr solche fantastischen Hymnen schicken wie 2024 und 2025, und „Michelle“ ist gewiss nicht schwächer als das, was aus diesem Land (von Beginn meiner ESC-Zeit eines meiner Grand-Prix-Lieblingsländer) im Schnitt so zwischen 2016 und 2023 präsentiert wurde.
Wie ich schon schrieb: Für mich der beste israelische Beitrag seit 2010 und absolut ebenbürtig mit diversen ESC-Klassikern aus diesem Land.
Bei Ebenbürtigkeit mit den drei israelischen Grand-Prix-Siegern würde ich durchaus mitgehen, die gehören für mich aber alle nicht zu den stärksten israelischen Beiträgen.
Wieso ? Es gab doch vier israelische Sieger.
Ich werde zudem niemals verstehen, daß Du als großer Freund von Hymnen „Hallelujah“ nicht so zu schätzen weißt.
Ich find’s keineswegs schlimm, aber ein wenig einschläfernd. Ich bin ja eigentlich ein Fan von Tante-Gertrud-Musik, aber „Hallelujah“ würde ich dann zur Untergruppe der Tante-Gertrud-Sonntagskaffeekränzchen-Musik zählen, eine Untergruppe, für die ich etwas weniger Euphorie empfinde.
Stimmt, ich habe gerade Dana International völlig vergessen, wie peinlich! An „Diva“ reicht „Michelle“ natürlich nicht heran.
Wer das SCC Game kennt, wird vielleicht wissen, dass ich letzten Jahr dort eine Stadt namens Second Chance City ins Leben gerufen habe, wo Teilnehmer des ESC, SCC und Songpaten gemeinsam wohnen. Die Stadt und ihre Bewohner werden in der Songchecks-Geschichte eine große Rolle spielen. Meine Bewertung kommt dann in einem Extra Post.
Die diesjährigen Vorbereitungen für das SCC Game in der Second Chance City laufen so langsam auf Hochtouren, Von jeder Bewerbergruppe für das SCC Game bewirbt noch jemand für den kleinen Bruder des SCC Game dem ESC.
Das diesjährige SCC Festival steht kurz vor dem Start. 35 Ländergruppen werden ihre Schützlinge zur ESC/Second Chance City schicken, die Teilnehmer dürfen dann auch in der Stadt wohnen. Pro Ländergruppe darf übrigens ein Teilnehmer bei einer Veranstaltung namens ESC mitmachen. Dazu macht jedes Land einen Vorentscheid und der Sieger darf aber nicht am SCC Game teilnehmen, was die meisten Teilnehmer aber nicht wissen. Zahlreiche Bewohner der Stadt empfangen alle Teilnehmer des ESC/SCC am Marktplatz. Die Teilnehmer des ESC dürfen übrigens nach ihrer Rückkehr vom ESC im Nobelviertel „ESC“ der Second Chance City wohnen.
Nun kommt der Teilnehmer aus Israel und diesmal nur für den ESC, denn es sind keine SCC Vertreter dabei. Noam Bettan sucht anscheinend eine Michelle. Die Bewohner der Stadt rufen, die Michelle’s dieser Stadt an, die sich sogleich auf dem Weg zum Marktplatz machen. Die erste Michelle kommt und singt voller Inbrunst „Wer Liebe lebt“. Doch der gute Noam meint, nein dies ist nicht meine Michelle, die er sucht. Die 2. Michele kommt und singt ihr „Une Petite francaise“, aber auch sie ist nicht seine Michelle. Nun singt eine weitere Michelle „Out On My Own“, aber auch sie ist nicht seine Michelle. Da er hier die Michelle nicht gefunden hat, will er nach Wien und dort die Michelle suchen. Ob er Michelle finden wird? Wenn er Michelle gefunden hat, wird er mit ihr nach Second Chance City ziehen.
Anwärter für das SCC Game: keine
ESC Vertreter: Noam Bettan – Michelle
für die, die noch die vorhergehenden Geschichten lesen wollen:
https://esc-kompakt.de/songcheck-eurovision-song-contest-2026-9-estland-too-epic-to-be-true-von-vanilla-ninja/comment-page-1/#comment-768099
Was für eine schöne Erzählung – merci beaucoup !
Die richtige Michelle hat doch die LaNaBaDaBamDam-Preisverleihung moderiert. 🤭
😀 Ich hoffe Noam findet sie noch. 🙂
Nein, nein, er braucht einen Michel (Typen)!
Den findet er in Lönneberga. 🤭
Super Song zurecht mein platz 2!
Da sind wir beide mal wieder francophil einig! Was ist denn Deine 1?
Ganz klar Finnland!
Ein schöner Song, der zwar bei mir nicht ganz vorne mitspielt, aber da ab Platz 4 bis 17, alles sehr nah ist bei mir ist hier durch aus Luft nach oben.
Was mir besonders gefällt, ist die Art zu singen von ihm. Ich kann es aber nicht genau beschreiben.
Platz 01: Portugal
Platz 02: Griechenland
Platz 03: Belgien
Platz 04: Finnland
Platz 05: Israel
Platz 06: Moldau
Platz 07: Georgien
Platz 08: Estland
Platz 09: Schweden
Platz 10: Kroatien
Das ist definitiv einer der stärkeren Beiträge dieses Jahrgangs, aber so richtig wohl werde ich mich während der Auftritte im Mai wohl nicht fühlen.
Du meinst, wegen der aktuellen politischen Lage?
Ja. Aber ich möchte die Diskussion nicht wieder aufmachen, weil das nicht hierher gehört. Deshalb habe ich auch nur ganz kurz mein persönliches Gefühl als Ich-Botschaft hinzugefügt.
Geht mir ganz genauso!
Noam wirkt allerdings zum Glück im Gegensatz zu zB der Schwedin nicht so, als sei er von Anxiety geplagt.
So ist es !
Du hast es wenigstens sehr diplomatisch ausgedrückt und man könnte mehrere Lesarten hineininterpretieren. Bei Dir habe ich aber so gar keine Bedenken.
🫵🤡
Es ist ein netter Song, ich habe allerdings jetzt schon wieder Angst vor dem unverhältnismäßigen Powervoting. Die Top 10 werden wohl nur schwer zu verhindern sein, aber ich hoffe einfach nur das er es nicht in die Top 5 schafft, denn das hätte er in meinen Augen nicht verdient. Bei mir ist er aktuell auf Platz 18.
Ich glaube nicht, dass er sogut wie die letzten Jahre abschneiden wird, ich gehe mal von Platz 6/7 aus. Meiner Meinung nach könnte er auch in der Top 15-20 abschneiden, da ich den Song nicht so mag.
Ein schöner Song, aber ich wünsche mir, dass er im Halbfinale stecken bleibt. Auch wenn ich weiß, dass dies nicht passieren wird.
Denn nur so würde wenigstens ein stilles Signal gegen die politischen und militärischen Aktivitäten des Landes geben.
Ich weiß, dass der ESC eine unpolitische Veranstaltung ist, aber so langsam ziehen die militärischen Aktivitäten des Landes auf andere Länder massive Kreise.
Zwischenstand bei den Bloggern:
1. Finnland (105 Punkte)
2. Schweden (97 Punkte)
3. Moldau (80 Punkte)
4. Griechenland (76 Punkte)
4. Kroatien (76 Punkte)
6. Israel (69 Punkte)
7. Belgien (67 Punkte)
8. Portugal (65 Punkte)
9. Georgien (59 Punkte)
10. Estland (52 Punkte)
Gestern war der große Tag und ich habe alle Lieder zum ersten Mal gehört (mit Ausnahme weniger Must-See-Vorentscheide) und Israel ist in meinen Top 3 mit Australien und Finnland. Aktuell sogar auf 1
Gefällt mir im Gegensatz zu den beiden letzten Jahren leider weniger bis gar nicht. Mich touched an dem Song leider gar nix.
Wird es aber dennoch ins Finale schaffen. Gibt genug Leute, die diese Art von Beitrag mögen.
PS: Mein Mitgefühl allen Tankstellenkolleg*innen, die ab heute zwischen 11 und 12 Uhr Schicht schieben.
Vor 12 war die Hölle los, oder? Ich habe heute morgen um 9:30 getankt.
Ich entdecke kleine Ähnlichkeiten zum deutschen Beitrag: Super Stimme, leidenschaftliche Performance, Liebe zum ESC – und leider in den beiden Fällen ein für meinen Geschmack eher mediokrer Song. Trotzdem viel Glück für beide 🙂
Ich mag den Song und ganz besonders seine Stimme.
Zu „Michelle“ finde ich überhaupt keinen Zugang und ich mag auch die Stimme des Sängers nicht. Das Video finde ich kalt und distanziert.
Daher mein persönlicher Platz 34, hinter United Kingdom und vor Portugal.
Ich hoffe auf ein Aus im Semi, glaube aber nicht daran.
Alle drei Genannten sind wiederum in meinen Top 10 zu finden. So unterschiedlich sind halt die Geschmäcker !
Bei mir ebenfalls!
Man kann über Israel sagen und denken was man möchte – aber es dürfte wohl unstrittig sein, dass das Lied „Michelle“ einfach wunderschön ist.
Gänsehaut:
Ich finde ESC-Kompakt müsste dem „Matty“ schon von sich aus immer die erste Stelle in den Kommentaren reservieren. Selbst wenn hier um 3.00 Uhr in der Nacht etwas veröffentlicht werden würde, wäre Matty am Start und würde einen einzelnen Buchstaben posten, damit er den „Rang 1“ belegt.
Das können die Verantwortlichen von ESC-Kompakt berücksichtigen und Matty würde friedlich durchschlafen können.
Ich meine ja nur – halt so ein Gedanke von mir.