
Einen Tag bevor in Wien die Proben für den Eurovision Song Contest 2026 starten, hat die EBU eine umfangreiche Presseinformation veröffentlicht. Darin bündelt sie die zentralen Bausteine der Feierlichkeiten zum 70-jährigen Jubiläum des Wettbewerbs – von neuen digitalen Angeboten über Fan-Initiativen bis hin zum umfangreichen Rahmenprogramm in Wien und zahlreichen Aktivitäten der Mitgliedssender in der ganzen Welt.
Im Zentrum der Pressemeldung steht dabei die deutlich ausgebaute digitale Präsenz des Wettbewerbs. Mit der neuen Website und App unter eurovision.com will die EBU den ESC stärker als bisher ganzjährig erlebbar machen. Herzstück ist der sogenannte „Eurodex“, ein Archiv mit Ergebnissen und Informationen aus allen 70 Jahren des Wettbewerbs. Ergänzt wird das durch „My Scoreboard“, mit dem Fans ihre persönlichen ESC-Ranglisten erstellen und teilen können. Neu ist zudem die Initiative „Eurofan“, die Fans enger an den Wettbewerb binden soll – inklusive exklusiver Inhalte, Ticketmöglichkeiten und Sammlerstücke. Mit „Eurofan Voice“ sollen Fans künftig sogar stärker in die Weiterentwicklung des ESC einbezogen werden – mal schauen, wie lange die Ambition hält.
Ein sehr emotionaler Anker der Jubiläumsfeiern ist der Kurzfilm „Life of Toni“, der im ersten Halbfinale eingesetzt werden soll. Der Film erzählt die Geschichte eines queeren Fans, dessen Leben über Jahrzehnte hinweg vom ESC begleitet wird – von den Anfängen 1956 bis in die Gegenwart. Der ORF hat den Film produziert und wird damit laut Pressemeldung das erste Halbfinale am 12. Mai eröffnen. Es wird auch erwartet, dass das Vdeo in vielen anderen Ländern als Promotion-Element eingesetzt wird.
Parallel dazu fahren die EBU-Mitglieder in ganz Europa eigene Programme hoch. Mehr als 30 Länder beteiligen sich mit Dokumentationen, Radioshows, digitalen Formaten und interaktiven Angeboten. Für Deutschland besonders relevant: Die ARD zeigt am 8. Mai die 90-minütige Doku „70 Jahre ESC – More than Music“. Damit ist Deutschland Teil der breiten europäischen Würdigung, die in den Ländern höchst unterschiedlich ausfällt.
Auch darüber hinaus setzt die EBU auf zusätzliche Inhalte rund um die ESC-Marke. So erscheint mit „Eurovision Song Contest: Seven Decades of Glitz, Glamour and Unforgettable Performances“ ein umfangreiches Buch zur Geschichte und kulturellen Bedeutung des Wettbewerbs. Parallel dazu wird das ESC-Archiv weiter geöffnet: Alle Siegertitel sind inzwischen auf dem offiziellen YouTube-Kanal verfügbar, darunter auch restauriertes Material wie der lange verschollene Siegerauftritt von 1964. Gleichzeitig läuft eine internationale Suche nach vollständigen Aufzeichnungen der Ausgabe von 1956 sowie weiteren verloren geglaubten Inhalten.
Ein weiterer Schritt ist die Ausweitung der globalen Reichweite. Erstmals seit Jahren wird der ESC wieder live auf YouTube in den USA gestreamt. Noch weiter geht die EBU mit der Ankündigung einer eigenen asiatischen Ausgabe des Wettbewerbs, die im November 2026 in Bangkok starten soll.
Der eigentliche Mittelpunkt der Jubiläumsfeiern bleibt jedoch die diesjährige Gastgeberstadt Wien. Unter dem Motto „The Big Show!“ soll die Stadt während der ESC-Woche komplett im Zeichen des Wettbewerbs stehen. Insgesamt werden rund 95.000 Ticketinhaber in der Wiener Stadthalle erwartet, dazu kommen Hunderttausende Besucher in der Stadt. Geplant sind neben den Liveshows zahlreiche Konzerte, Fan-Events und kulturelle Veranstaltungen. Mit dem Eurofan House im Wien Museum entsteht ein zentraler Treffpunkt für die Fans, während Cafés in der Stadt zu Eurofan Cafés umgestaltet werden. Auch das ORF RadioKulturhaus wird mit einem eigenen Programm eingebunden.
In den drei ESC-Shows selbst soll sich das Jubiläum ebenfalls widerspiegeln – unter anderem mit einem 70-köpfigen Chor, Neuinterpretationen bekannter ESC-Songs und einem roten Faden, der die Geschichte des Wettbewerbs mit der Gegenwart verbindet. Dazu kommen Auftritte bekannter Künstler wie Parov Stelar oder César Sampson.
Was haltet Ihr von der neuen „Eurofan“-Initiative und der Idee, Fans stärker einzubinden? Ist der Ausbau der digitalen ESC-Angebote für Euch ein echter Mehrwert? Und überzeugt Euch das Gesamtpaket zum 70-jährigen Jubiläum – oder fehlt Euch etwas Entscheidendes? Lasst uns Eure Meinung in den Kommentaren da!
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Das die Fans wieder mehr eingebunden werden sollen, finde ich super. Ich denke dass braucht es nach den Kontroversen um Israel in den letzten Jahren auch, denn die Teilnahme spaltet ohne Frage die Fans und da ist es gut, dass man sich trotzdem weiter auf die Leute zu bewegen möchte.
Schön zusehen ist es auch, dass auch in Deutschland eine Doku läuft – trotzdem glaube ich, man könnte noch viel, viel mehr aus dem ESC in Deutschland rausholen. Man verfängt sich da immer noch zu sehr in Klischees und macht sich oft unnötig über den Wettbewerb lustig, klar das gehört auch dazu, aber der ESC ist ja viel mehr als dass und das er vor allem auch ein Quoten-Magnet, sogar bei den jüngeren Zuschauern ist, wissen wir ja. Angefangen mit der jährlichen Diskussion die Halbfinalshows ins Hauptprogramm der ARD zu holen oder dieses Jahr auch die erste Folge „Wir sind Song Contest“ die in Deutschland nur versteckt im SWR läuft, prominenter zu platzieren, ach… da wäre so viel machbar.
Ich finde, das klingt ausnahmslos gut. Mag sein, dass vielleicht nicht alles gelingt oder nicht alles auf Anhieb klappt, aber die Grundideen sind doch wunderbar. Und ich finde man merkt ja schon jetzt, wieviel Mühe und Herzblut in den ESC gesteckt wird, wie man sich bemüht, mit der Zeit zu gehen. Insofern ist natürlich die „Digitalisierung“ ein Mehrwert und bindet zwangsläufig die ESC Fans auch besser mit ein. Wenn es dann noch konkrete Partizipations-Projekte gibt, umso besser.
Da ich endlich mal wieder live vor Ort sein werde, habe ich mich auch schon ein wenig mit dem konkreten Angebot in Wien beschäftigt – auch das klingt alles wirklich vielversprechend! Mit dem richtigen Mindset aller Beteiligten wird das ein ganz wundervoller ESC, da bin ich sicher!
Happy Eurovision und thank you, europe! 💗🥰🎶
Cheers Europe, united by music ! Schönen Sommerabend, heute ebenfalls mit einem Riesling..?
Hey! Sorry, lese dich erst jetzt. Cheers zurück 🍾 Bei mir war es heute ein Sauvignon Blanc aus der Steiermark! 🥂
Ah! Das gibt dann schon fast Wien Vibes….mit Kaspressknödeln…!? Schönes Wochenende, die Hauptsaison kann beginnen.
Danke ebenso! Happy Eurovision! Es beginnt die feucht-fröhliche Zeit! 🥂😂🤭
🙏
Wien präsentiert sich wirklich schon an vielen Ecken im ESC-Look. Die Medien sind voll mit Berichterstattung. Heute sind die ersten neun Delegationen angekommen.
Was ich so gehört habe. sollen die Shows nicht nur bühnentechnisch, sondern auch was die Eröffnungs- und Pausenacts betrifft fulminant und sehr emotional werden. Die eine oder andere Überraschung wird auch noch dabei sein. Ich freue mich schon sehr.
Ich freue mich mega darauf! 2015 hatte ich bereits eine super ESC-Woche in Wien. Die haben das damals schon wunderbar gemacht. 🤩❤️
Jede Aktion die den ESC das gesamte Jahr öffentlich sichtbarer macht ist gut. Es sollten aber auch nicht die Fanmedien vergessen werden die fast alles zum Selbstkostenpreis machen und somit der EBU einen großen Dienst erweisen.
Also herzlichen Dank für Eure Arbeit.
Starke Signale von der EBU.
Ich finde es gut, dass die Verantwortlichen die Fans mehr einbeziehen wollen.
Schöner Film. Aber dass weder Nicole noch Lena gezeigt wird (dafür aber Dschingis Khan), sagt viel aus.
Und ja, ich weiß auch, dass der ESC 2010 vom ORF gar nicht übertragen wurde – man musste schon ins deutsche Fernsehen schauen, um Lenas Sieg zu sehen.
Apropos „nicht übertragen“: In Slowenien soll anstelle des ESC ein Format namens „Voices of Palestine“ laufen: https://eurovoix.com/2026/04/23/rtvslo-eurovision-voices-of-palestine-programme/
Ich wüsste gerne, was man in Spanien und Irland plant. In Island und den Niederlanden wird man den ESC, wenn sich die Planung nicht doch ändern sollte, sehr wohl übertragen…
Da werden die Einschaltquoten in Slowenien sicherlich Rekordwerte erreichen. 😉
Wenn meine Verwandte aus Irland es richtig gelesen hat, sollte dort der ESC auf RTÉ auch nicht ausgestrahlt werden.
Aber BBC kann man ja auch dort empfangen.
Auch im Westen? Wobei, die habens vermutlich eh alle auf Kabel oder Satellite.
Da leben vermutlich mehr Schafe als Menschen pro km².
Als gebürtiger Dithmarscher unterstütze ich das.
Was sagt es aus deiner Sicht aus?
Der ORF ist nach Lenas Erfolg zum ESC zurückgekehrt – nach dem Motto: Wenn Deutschland gewinnen kann, schaffen wir das auch. 😉
Herzstück ist der sogenannte „Eurodex“, ein Archiv mit Ergebnissen und Informationen aus allen 70 Jahren des Wettbewerbs.
Hoffentlich machen sie die Statistik-Abteilung mal wirklich leichter zugänglich. Bisher war es ein Krampf sich durchzuklicken – nur um 2-3 Werte abzufragen.
Und andere ESC(K)-Fans hoffen sicher auf dreistellige Nachkommastellen bei Umrechnungen und Scores! 😉
Indeed. Ohne das gibt es kein United by music!
Du wolltest insgeheim sicher schreiben: 100,000% agree.
Mea culpa!
Schon in 5 Jahren könnte man ein dickes, fettes 75-Jahres-Jubiläum machen – mit Lys Assia Avataren, geriatrischer ABBA-Performance und Versteigerung von Loreen-Extensions, Kirkorov-Strass oder Ralph Siegel-Kompositionsblättern!
Ich hätte gerne Loreens Fingernägel. Bei mitrsetzen sich häufig Jugendliche auf das Mäuerchen vor dem Haus, und am Morgen ist dann alles voller Kippen. Ich könnte die Nägel auf dem Mäuerchen aufpflanzen. Jugendlicheabwehr statt Taubenabwehr …
Warum drehst du nicht einfach ESC-Musik zur Vergrämung auf?
Du meinst portugiesische Musik. 😉
Aber keine italienische, da bekommt man die nicht los. *Per sempre si*
ICH würde sowas gemeines nie schreiben … 😎
Das ist auch ’ne Idee … aber dann kann ich ja nicht schlafen. Krach machen die Jugendlichen seltsamerweise gar keinen. Ich glaube, dass die da stundenlang in Reih und Glied auf dem Mäuerchen sitzen und sich still eine Kippe nach der anderen reinziehen.
😱😅 Lade sie doch auf ein Gläschen portugiesischen Wein ein!
Bei mir im Haus wird aber nicht geraucht …
Ich sitz auf dem Sofa neben meiner offenen Balkontüre. Bin ja noch krankgeschrieben und kann aufgrund der Schmerzen nicht viel unternehmen.
Irgendwo in der Ferne fliegt wohl eine Drohne herum – dem Geräusch nach.
Und eben fuhr ein Auto vorbei, Fenster runtergedreht und es lief laut „Tanzschein“. 😉 Keine Ahnung, ob der Song im Radio lief oder ihn der Fahrer/die Fahrerin auf einer Playlist hat. 🙂
ein Auto vorbei, Fenster runtergedreht und es lief laut „Tanzschein“
Dann wirst du womöglich von einem aus dem Forum gestalkt?
Gute Besserung.
Danke. Wer weiß, wer weiß? 😉
Hoffe, Die geht ms bald besser!
Und kein Witz, das klingt wie das opening eines Romans oder Films
Manchmal kann ich die Autorin in mir halt nicht unterdrücken. 😉
Und danke für die Genesungswünsche! Befürchte, das wird noch eine lange Geschichte. Hoffentlich nicht so schlimm, wie 2014, als ich fast ein Jahr lang krankgeschrieben war und meinen Job verlor. Letzteres kann mir auch diesmal passieren. Naja… Schicksal.
Wie läufts sonst, auch das ganze Amts-Gedöns?
Ich werde jetzt einen Kredit bei der Bank aufnehmen. Hab zu viele Schulden meiner Eltern mit dem Erbe übernommen. Die fressen mich jetzt auf.
Fünfstellige Kosten fürs Heim, das Betreuungsgericht einschl. Anwalt möchte knapp 4.000 Euro für irgendeine „Arbeit“! Hab dem Rechtspfleger am Telefon deutlich die Meinung gesagt. Am Ende sagte er dann: „Hiermit beenden wir wohl das Gespräch besser.“ Hab geantwortet: „Ja, ist besser für sie.“ Und dann aufgelegt. Dazu kam diese Woche eine 1000-Euro-Nachzahlung fürs Gas, plus letzte Rate für die Beerdigung, etc. pp.
Ohne Kredit schaff ich das nicht mehr. Und dann überleg ich in Ruhe, was ich mit dem Anwesen und Haus mache. Sollte ich jetzt krankheitsbedingt meinen Tankstellenjob verlieren, wird es echt übel. Die Chefin ist jedenfalls stinksauer, da sie wegen meiner Verletzung ihren Urlaub absagen musste. Es läuft einfach immer noch nicht bei mir…
Ich weiß es ist emotional schwierig aber Du solltest die „danach/Umzugs-Frage umbedingt zumindest mental angehen. Ich hab dann einen Cut gemacht und bin weg. Auch nicht alles ideal, aber das war’s in der alten Umgebung auch nicht. Wichtig ist, dass Du gute Leute um Dich hast, real and virtuell. Hugs,
Ja, irgendwann geh ich weg. Aber derzeit isses hier noch „günstiger“, da ich mir woanders die Miete für eine nur halb so große Wohnung nicht leisten kann. Und ich weiß einfach noch nicht, wo es mich hinverschlägt. Ich hoffe ja noch auf eine berufliche Chance, glaub aber nicht mehr wirklich dran. Dazu der gesundheitliche Aspekt. Ich würde gerne neu anfangen, aber derzeit liegen mir noch zu viele Felsen im Weg. Jedenfalls danke an alle, die mich unterstützen! 🙂
Wo Felsen sind, sind Sofas nie weit weg. 😉
Nie aufgeben!
Der Spruch muss auf ein T-Shirt. 😀
Eh nicht. Nur (zwangs)pausieren. 🙂
Der Spruch muss auf ein T-Shirt.
Dann bist Du sofort als Hardcore-ESC-Fan zu erkennen. 🙂
Vorausgesetzt, dass es jemand schnallt/kapiert. 😉
Gute Genesung.
War heute am See. Dabei hatte ich Glück im Unglück. Ich habe mich auf eine Bank gesetzt und dabei ein leicht versteckten Zettel mit der Aufschrift „Frisch gestrichen“ nicht übersehen. (Hing unter der Bank) Zum Glück war die Farbe aber schon getrocknet. Die Leute haben mich teilweise etwas irritiert angesehen. Als ich dann weitergelaufen bin, habe ich dann den Zettel gesehen. 🤣🤣🤣
Haha! Eine typische Malge-Story. 😛 Hattest du deine Cargohose an? 😉
Ja. 😂
Ich hab’s geahnt. 😀
Gottseidank. Nicht dass die Cargohose verfärbt!
😀
Bedenklich ist eher, dass du die frische Farbe nicht gerochen hast! 😉
Bei uns am See binden sie um die gestrichenen Bänke immer so ein Baustellenband. Da kann sowas gar nicht passieren. 🙂
.. das hat Malge nur als hübsches Dekoband betrachtet!
😀
😎
Da war kein Baustellenband. Ich kam von der Rückseite der Bank, wo man den Zettel nicht lesen konnte. Ich dachte mir schon: Yeah eine freie Bank bei der Menschenmenge am See und bin schnell hingelaufen, bevor sie weg ist. 😂
bevor sie weg ist
Machte die Bank Anzeichen davonzulaufen … 😮😉
😂 😂 😂
Warum schicken wir nicht mal ne Baustellenband zum ESC?
Da muss dann aber einer Bob heißen. 🥳
So was wie das hier? 😍
ich nehme da lieber die originale amanda – war „amanda lear“ ein sanremotitel?
verfolge sanremo live und in farbe erst seit 2019.
(2018 wäre ich wohl zum wutlasse geworden,weil…🦋🥴)
Amanda Lear finde ich auch toll. Das Gesamtpaket zieht einen in den Bann.
Nein, war nicht bei San Remo dabei. Entgegen anderslautender Gerüchte höre ich auch Musik, die nichts mit dem ESC zu tun hat. 🙂
Baustelle waren mal bei einem Duettabend in San Remo 2023 dabei und haben mit Coma_Cose „Sara Perche Ti AMo“ gecovert.
http://www.youtube.com/watch?v=NJ20mYsYFLw
Na da schau an!
Nicht schlecht, aber kein Bob dabei. 😉 (Wobei: Als Frisur schon. 😀 )
Bei mir haben Tim und Martin ja mein Marko-Faible etwas abgeschwächt. 🙂
Gute Besserung. Da das Wetter bei uns so toll war, habe ich doch nicht den ganzen Tag gearbeitet, sondern bin am Nachmittag nach Bebenhausen gefahren. Von allen Dörfern, die ich in Deutschland kenne, ist Bebenhausen für mich das schönste, vor allem der Fachwerkteil im ehemaligen Klosterbezirk der Zisterzienser.
Gleich mal gegoogelt. Sieht nett aus. 🙂
Wir hatten 25 Grad und wolkenlosen Himmel. Seltsamerweise waren wir im Kloster fast alleine. Im Kreuzgang plätscherte der Brunnen friedlich vor sich hin. Das Licht brach sich im Wasser und wurde als Reflexion auf den warmen Sandstein geworfen. Ich stand eine gute halbe Stunde am Brunnen und habe die Stille, die Wärme und das Licht genossen. Es war ganz wunderbar.
Ich verstehe nicht, wie man ein Zisterzienserkloster mit Audioguide besuchen kann. Die Anlagen sind doch als Orte des Schweigens konzipiert und können ihren vollen Zauber nur in der Stille entfalten.
Als wir das Kloster verließen, stand am Eingang eine riesige, laut plappernde Reisegruppe aus Spanien. Glück gehabt!
Das versteh ich gut. Mir geht es überall so, wo ich meine Ruhe haben möchte.
See, Burggarten (Nürnberg), Wald,… sobald andere Leute dort auftauchen, wird es meist ungemütlich und laut.
Seltsamerweise zog heute ein eine Gruppe der Partei Die Partei mit Handkarren und Bierkiste durch das Dorf. Die hatten ganz laute und harte Musik laufen. Eigentlich wag ich sowohl diese Art von Musik und Die Partei, aber beide waren mMn komplett am falschen Ort.
Erste Probe für den Vatertag. 🤪 🤪 🤪
Bei euch auch? Bei mir zog heute auch eine Gruppe Jugendlicher mit lauter Musik (Bon Jovi – dass die Jugend die überhaupt hört) vorbei.
Kenn ich so eigentlich nur vom Vatertag…
wir haben hier 1-2 mal im jahr rollerdisco – da ziehen dann so 2-300? rollerskater und rollschuhcracks (sonst kommste mit den skatern nicht mit!) mit extrem lauter discomucke (mobile disco!) durch die stadt.😎
gibt es sowas auch in anderen städten?
Wir hatten das früher mal. Müsste ich mich mal schlau machen, ob es das derzeit auch noch gibt.
Gibt es in Möbelhäusern jetzt schon Discos. 🤪🤪🤪
häh?
Wir hatten in der Ikea-Tiefgarage mal einen Rave. 😛
Mit schwedischer Musik. 🤓
Die hab ich eher auf Konzis und Festivals. 😉 😛
du bist bestimmt stammkunde bei möbel roller. 😼
Nö. Da bin ich vielleicht einmal im Jahr. Da Roller keine Gastro hat, gehe ich da selten hin. Bin eher bei Porta, Höffner oder, Ikea. Die haben leckeres Essen.
und dazu hat die sonne geschienen!
hoch die tassen! 🌞🎸🏴☠️
Die Drohne flog übrigens ein Tag zu zeitig. 🙈 Denn morgen ist:
http://www.kuriose-feiertage.de/internationaler-tag-des-drohnenflugs/
Oh. Die Dinger sind derzeit auch überall. Sogar am Strand am See hatte eine Familie eine dabei. War leicht nervig.
Japp.
Manchmal könnte man fast glauben, dass nur Schwule den ESC schauen …
Schöner Clip mit meist grässlicher Auswahl der Beiträge. Besonders gut gefällt mir, dass der junge Mann aus dem zauberhaften Dürnstein in der Wachau kommt. 🤓
Und sehr traurig, als er dann alleine auf dem Sofa saß. 🙁
Ich musste die ganze Zeit auf die unterschiedlichen Lampen gucken. Alle recht stylisch. 😉
Als die Haare länger wurden und die Schnauzer auftauchten …
Hier zwei aktuelle Fotos von Toggie vorm Bilschirm: 😱😦
Könnte nach hinten losgehen, da diese Clip das Vorurteil ‚Queere Veranstaltung‘ bestätigt.
Ich hätte am Anfang Eltern + Geschwister eingebunden und später der Kerl mit seinem Freund (ab 20xx Ehemann) plus Schwester mit ihrer Familie gezeigt.
Es wäre viel wirksamer, weil das Familienshow und Diversität kombiniert.
Übrigens auffällig, dass der Freund/Ehemann bei der Zeile ‚Loving you is a losing game‘ verstorben ist. Autsch …
Ja, da bin ich voll bei dir.
Wunderbar! Und lecker! 😇🥂
Ich finde angesichts des 70. Jubiläums ist das alles mehr als angemessen. Ich die EBU könnte mit der Geschichte des Wettbewerbs noch viel mehr machen. Vielleicht eine Wanderausstellung die in Museen in vielen europäischen Länder ausgestellt werden könnte. Danach könnte man sich einen festen Standort suchen. Denn der ESC hat viel für die europäische Musik getan. Darauf kann man Stolz sein.
Off-Topic:
Gerade werden die Online-Votes der EuroJury veröffentlicht, vollständig sind wir noch nicht aber man kann bereits etwas zu den DACH-Ländern sagen: Deutschland landet auf Platz 25 mit 6 Punkten aus dem Online-Vote. Österreich konnte zwar im Online Vote besser abschneiden, da die Jury aber wenig gnädig war, reicht es trotz 17 Punkten nur für Platz 30.
Die Schweiz schnappt sich im Online-Voting 7 Punkte und landet dank der guten Jury-Wertung auf Platz 20.
https://www.instagram.com/reel/DXzh5j8McsW/
🤔 Dieses „(70) years by Your side“ würde mir persönlich als ständiges Motto wesentlich besser gefallen als das in diesen Zeiten völlig verlogene „United by Music“.
Bei mir sind es zwar strenggenommen „nur“ 54 Jahre, aber unter Berücksichtigung der Tatsache, daß mich mehrere Jahrgänge sogar in der Retrospektive noch beeindruckt und mitgeprägt haben, dann doch irgendwie tatsächlich 70.
Mein erster ESC vor dem Fernsehbildschirm war Luxemburg 1973 🪞(gleichzeitig das Debüt von Israel, ein Zusammenhang, der mir allerdings erst seit zwei Jahren wirklich bewußt ist), der erste in Farbe Harrogate 1982. 🏆 Für die Anfangsjahre habe ich mich seit der Jubiläumsgala 1981 im norwegischen Mysen interessiert, anlässlich derer eine Benefiz-Doppel-LP mit ausnahmslos allen bisherigen Siegertiteln erschien, von denen ich einige entweder noch nie gehört oder nicht gewußt hatte, daß es sich um Eurovisionsbeiträge handelt. Und 1981 habe ich auch erstmals die ARD, die EBU und dann alle Fernsehsender der teilnehmenden Länder angeschrieben (bis einschließlich 1999). Im Gegensatz zum NDR später hat der Bayerische Rundfunk ja stets bereitwillig jede Anfrage zum ESC beantwortet. In jener Phase hatte der „Grand Prix“ für mich definitiv den gleichen Stellenwert wie Geburtstag, Ostern und Weihnachten, ein Fest- und Feiertag. 🎉🥳🎂🎊
Teil 1 der Zeitenwende zum Unguten kam mit dem Wegfall der demoskopischen Jurys, des Live-Orchesters und der Landessprachenregel, wodurch der vorherige Festivalcharakter verloren ging (verbunden mit einem massiven Qualitätsverlust). Teil 2 mit dem Malmöer Hexenzirkel 2024, der für das Ende jeglichen Gemeinschaftsgefühls sorgte – kein Wunder, daß die Trophäe es vorzog, in tausend Scherben zu zerspringen.
Aber auch die Trotzdem-Perspektive ist durchaus spannend, zumal sich der ORF heuer an dem Kunststück versucht, das Rad gleichzeitig rückwärts, vorwärts und in eine andere Richtung zu drehen. ☸️
Geblieben ist, daß ich anhand meiner ESC-Lieblingsbeiträge noch immer problemlos nachvollziehen kann, wie ich persönlich jeweils gerade drauf war. 🙂🙃🙁 Sie lösen Assoziationsketten aus, durch die ich nach wie vor Zugang zu den Emotionen eines kompletten Jahres habe …
🎶🎵
Sehr schönes Video mit Viel Liebe für Details. Was mich sehr bewegte, ist dass er den Stache abrasiert hat, nachdem sein Mann gestorben war.