Endlich ist es soweit: Am heutigen Sonntag, den 11. Mai 2025, findet in Basel die offizielle Eröffnungszeremonie des Eurovision Song Contest 2025 statt. Im Mittelpunkt steht dabei der sogenannte Türkise Teppich, der als längster in die Geschichte des Wettbewerbs eingehen soll. Er beginnt um 14:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Basler Rathaus und endet beim Eurovision Village auf dem Messegelände. Wir haben unsere ESC kompakt Außenreporter am Teppich – und bloggen die Geschehnisse hier live auf Basis des Live-Streams des Schweizer Fernsehens.
Der Türkise Teppich erstreckt sich über etwa 1,3 Kilometer durch die Altstadt, über die Mittlere Brücke bis zum Riehenring, direkt neben dem Eurovision Village auf dem Messegelände. Die Delegationen werden nicht zu Fuß gehen, sondern in historischen Trams und Bussen transportiert. Diese werden von den Basler Verkehrsbetrieben (BVB) und der Baselland Transport AG (BLT) bereitgestellt. Begleitet wird der Umzug von lokalen Tanzgruppen, Schulklassen, Basler Trommlern, Fasnachtsgruppen, Guggenmusikern, Alphornbläsern und Techno-Acts.
Der Türkise Teppich ist öffentlich zugänglich und die Veranstaltung wird live im Fernsehen übertragen. Es werden etwa 1.500 bis 2.000 Gäste erwartet. Die Eröffnungsfeier markiert den offiziellen Start der ESC-Woche in Basel. Nach der Eröffnungszeremonie darf dann lange gefeiert werden – der EuroClub ist bis 5 Uhr geöffnet.
Wir begleiten die Zeremonie mit einem Live-Blog ab 13:45 Uhr – as long as it takes. Wir haben dabei den offiziellen Stream im Blick, schalten aber auch den Stream von den Kolleg*innen von Eurovision.de ein, die mit einem Designer die Outfits der Stars bewerten wollen. Mehr ist mehr. Also, zieht Euch was Standesgemäßes an, legt die Katjes bereit und dann ab zu den Stars! Wir freuen uns auf Eure Kommentare.
Grüezi, Grüezi miteinander! Herzlichen willkommen zur Eröffnungszeremonie des Eurovision Song Contest 2025 in Basel – dem türkisfarbenen Teppich. Ich bin heute Euer Liveblogger aus Kleinbasel – nur 100m von der Paradestrecke der Acts. Wir haben aber natürlich auch people on the ground – Max und Benny stehen direkt am Teppich und ihnen wird kein Wimpernschlag der ESC-Stars entgehen.
Wie sicher viele von Euch kann auch ich mich nicht entscheiden – offizieller Live-Stream oder der von Eurovision.de. Daher habe ich beide an und versuche nicht wahnsinnig zu werden. Der Fokus liegt aber natürlich auf dem offiziellen Stream.

Wow und schon geht’s los. Mit einer lokalen Tanzgruppe, den Urban Steppers. Sie sind gerade durch ein großes ESC-Logo-Banner gesprungen und tanzen jetzt auf dem Teppich auf dem Marktplatz. Im Publikum vor Ort sind neben zwei Schweizer und zwei finnischen Fahnen mehrere Palästinenser Fahnen zu sehen. Offenbar ist dort auch jemand mit einem Banner, das den Ausschluss von Israel vom Wettbewerb fordert. Hier in der Stadt sind seit 13 Uhr die Geschäfte geöffnet. Der offizielle Grund dafür ist der Muttertag, tatsächlich ist das aber wohl eher für überforderte Tourist*innen wie mich, die gestern nicht vor 18 Uhr ihre Besorgungen erledigt haben. Auf jeden Fall: Auf dem Weg zum Supermarkt kamen mir auch schon Leute mit Palästina-Fahnen entgegen. Da hatte ich den Zusammenhang noch gar nicht erkannt. Unangenehm.
Während auf dem Türkisen Teppich weiter getanzt wird, unterhalten sich Alina Stiegler und Marcel Stobel Stober mit dem Designer Franz Josef Baur über frühere ESC-Outfits. Die Jacken von Alina und Frans Josef haben auf jeden Fall dieselbe Kunst-Diamanten-Bestäubung durchgemacht. Während die deutschen Berichterstatter jenseits der Grenze in Weil am Rhein sitzen, sind wir ja vor Ort in Basel. Über beiden Städten strahlt die Frühjahrssonne.
Jetzt betritt der blondgefärbte Joel von Mutzenbecher den Teppich und begrüßt die Besucher*innen auf dem Marktplatz. Er holt den Oberbürgermeister Conradin Cramer nach vorn, der von einigen Leute ausgebuht wird. Im Hintergrund werden jetzt auch Parolen gegröhlt. Was genau, kann ich nicht verstehen. Cramer geht drüber weg und begrüßt alle – und bedankt sich bei den Macher*innen im Hintergrund.

Benny hat ein Bild von der Mittleren Brücke geschickt. Auch dort sind viele Palästina-Flaggen zu sehen. Während Cramer weiter spricht und den Geist des ESC beschwört, versuchen weiter Leute, nie niederzubrüllen. Es ist echt so unangenehm. Der Bürgermeister spricht noch einmal an, dass der FC Basel wohl diese Woche Schweizer Meister wird – und erklärt den ESC damit eröffnet. Anschließend werden Martin Österdahl und Maskottchen Lumo auf den Teppich geholt. Auf der Clarastrasse wird der Teppich übrigens sehr schmal, so dass er zwischen die Tram-Schienen passt.

Und um 14.07 Uhr kommt Go-Jo als Vertreter von Australien auf den Teppich. Er trägt einen grauen Anzug und ein Halstuch. Dazu graue Ballerinas mit einem halbhohen Absatz. Er tanzt herum. Die Delegation ist farbenfroher gekleidet als der Act selbst.
Während KAJ aus Schweden angekündigt werden, wird zur Dragqueen zum Messeplatz geschaltet. Odette hat noch nichts zu tun. Die drei KAJ-Jungs tragen Anzüge, die die Stasi in den 70er sich nicht schöner hätte wünschen können. Von beige bis kaffeebraun. Die Musik des jeweiligen Beitrags wird eingespielt. Da bietet es sich natürlich an, dass KAJ auch ihre ikonische Bewegungen vortanzen.
So, weiter geht es mit Italien. Lucio Corsi trägt einen Mantel in derselben Farbe wie die Außenwand des Rathauses. Dazu eine karierte Schlafanzughose und ein weißes T-Shirt mit einem Aufdruck. Er verlässt mal den Teppich und geht zu Fans, die etwa 20 Meter entfernt davon stehen.
Jetzt geht’s Schlag auf Schlag. Schon stehen VÆB aus Island mit ihren Tänzern auf dem Teppich. Sie tragen auch hier ein silberfarbenes Outfit, allerdings Anzüge. Ganz stylisch. Würde auch für Irland gehen.
Am Ende des Teppichs stehen dann schon Straßenbahnwagen bereit, in die die Künstler*innen einsteigen und dann losfahren.
Tommy Cash aus Estland kommt als nächstes. Er trägt seinen klassischen marine-blauen Anzug mit der überlangen roten Krawatte. Natürlich nur echt mit Post-its und seinen Sicherheitsleuten. Also, die Stimmung scheint ganz gut zu sein auf dem Teppich. Am Anfang stehen weiter der Moderator, Österdahl und Conradi. Sie begrüßen die Acts mit Handschlag.
Wir bleiben im Baltikum: Katarsis aus Litauen. Ihre futuristischen Outfits haben tatsächlich keine klassische Farbe: beige meets steingrau. Aber stylisch. Irgendwie sehen sie verloren aus. Die offiziell Moderierenden nerven etwas, weil sie jeden Song ganz ausgezeichnet finden. Mal schauen, was sie zu Abor & Tynna sagen.
Die erste von elf Straßenbahnen und zwei Bussen scheint am Schifflände zu sein. Wenn sie über die Brücke sind, müsste ich sie bald hören können durchs offene Fenster.
Jetzt ist aber erstmal Polen ran. Justyna Steczkowska trägt ein sehr enges, schulterfreies und bodenlanges, blutrotes Kleid. Die Kommentierenden sagen: Schweizer Farben. Die Tänzer sind weitgehend oberkörperfrei mit weiten Latex-Röcken. Kann man machen – zumal bei dem guten Wetter.
Klemen aus Slowenien trägt einen dunkelbaues Samtjacket (Zweireiher), dazu eine schwarze Schlaghose. In einem lilafarbenen Kleid ist seine Frau, die ihn seinem Beitrag besungen wird, begleitet ihn.
Jetzt wird geservt: Was hat Miriana Conte aus Malta da an? Auf jeden Fall sind Zeitungen an ihr befestigt und dazu … Schwimmbojen in grau? Ihre Haare sind heute mittellang und blond. Bei ihr muss man das ja dazusagen.
So, jetzt höre ich die Musik wirklich durchs Fenster. Währenddessen kommt EMMY aus Irland auf die Bühne. Sie glitzert in einem Riesenpailletten-Outfit. Auch alles in Silber. Einschließlich der Overknee-Stiefel. Farblos scheint in diesem Jahr das Motto zu sein. Erland ist natürlich auch dabei. Auf dem Revers am Zug sind ein paar von ihren Pailletten.
Benny schreibt, dass er noch in einer Schlange steht, um in den Pressebereich zu kommen. Übrigens vor den Vertreter*innen von Eurovision.de. Er ist jetzt wohl im Bereich und fühlt sich „eingesperrt wie im Zoo“. Tja, das Interesse ist groß!
Endlich wieder etwas Farbe: Georgien. Mariam trägt ein dunkellilafarbenes Kleid mit einem ausladenen Organza-Rock.
Schaltung zu Odette, die das Eurovision Village bewirbt. Dort gibt es auch einen Foodcourt. Guter Werbeeinspieler, um da weitere Leute hinzuholen.
Derweil sind Mamagama aus Aserbaidschan bereits auf dem Teppich. Sie werden nur ganz kurz gezeigt. Schwarze Anzüge mit einem Besatz. Und dann geht’s direkt weiter mit
Kyle Alessandro aus Norwegen. Also, zügiges Abarbeiten in allen Ehren der Acts, aber man will doch auch noch die Chance haben, etwas zu sehen. Naja, die Acts müssen ja nachher auch noch bei Odette vorbei. Auch Kyle tanz natürlich. Er trägt eine Jacke, die beige mit schwarzen Ornamenten ist und etwas an norwegische traditionelle Outfits erinnert.
So, die Kameraführung wird jetzt echt etwas random. Ich höre die Blechbläsergruppe, als wenn sie neben mir stehen würden.
Red Sebastians Outfit aus Belgien ist ein weites Cape mit modernen Elementen. Auch bei ihm erinnert die Farbe etwas an die des Rathauses. Und schon geht die Kamera wieder auf die Blechbläser. Gut, die wollen auch ihre Aufmerksamkeit, aber …
Es darf weiter getanzt werden: Gabry Ponte aus San Marino. Er trägt schwarzes (Kunst-)Leder und eine kurze Hose. Dazu schwarze Stiefel. Unter dem Sakko ein … genau: silberfarbenes Oberteil. Auch nicht sehr bunt. Er ist ohne Begleitung unterwegs und läuft mehrmals zum Publikum.
Nina Žižić aus Montenegro trägt ein enges schwarzes, bodenlanges Kleid.
Abor & Tynna sind jetzt für Deutschland dran. Stefan Raab ist nicht dabei. Die beiden Geschwister hatten vorher schon auf Twitch die Vorbereitungen für den Teppich live gestreamt. Tynna hatte zunächst eine Art Schleier über den Haaren und sah etwas aus wie eine Braut. Ihr hellbeiges Outfit ist stretch-eng am Körper. Abor trägt ein Oberteil in derselben Farbe und schwarze lange Hosen.
Yuval Raphael aus Israel hat ein kurzes Kleid im selben hellbeige. Alina Stiegler kommentiert: Nächstes Hochzeitskleid, dieses Mal Standesamt. Recht hat. Hat Yuyal einen Kussmund über den Brüsten?
Marko Bošnjak aus Kroatien sehe ich gar nicht in der Gruppe. Sondern nur vier Frauen mit schwarzen Spitzenkleidern. Super bei dem Wetter. Ah, da ist er. Ein Matrosen-inspirites Outfit in fast-schwarz mit weißen Rändern. Darauf sind dann Dinge befestigt – Geldscheine?
Melody aus Spanien. Während sie mit einem schwarzen Kleid unterwegs ist, bei dem der obere rechte teil goldfarben ist, so das ich erst dacht, dass eine Brust freigelegt wäre. Die Tänzer haben sehr tiefe Dekolletees in ihren weiten taubefarbenen Anzügen. Stylo!
What the hell … Großbritannien! Drei ganz unterschiedliche Kleider. Nicht zu beschreiben. Aber alle pastellfarben.
Bei Eurovision.de meldet sich nun Consi Zöller von der Bühne. Benny ist aber auch dort und schickt dieses Foto:

Derweil kommt Theo Evan aus Zypern auf den Türkisen Teppich. Er trägt einen blauen Anzug, der vorne interessant gerafft ist. Ich würde gern mehr schreiben, aber erstmal sind die Fasnachtfiguren im Bild. Da geht’s weiter: Theos Tänzer haben schwarze Anzüge an, die unterschiedlich viel Männerbrüste freilegen.
PARG aus Armenien will da in nichts nachstehen und hat sein Oberteil auch ausgezogen (bzw. gar nicht erst angezogen). Er trägt einen weißen Anzug. An den Ärmel hängen lange Lamettastreifen, wie von Old Shatterhand – nur 20x so lang. Und in Silber.
Wir bleiben in der männlichen Beau-Ecke und sagen: Kiss Kiss Hello zu Adonxs aus Tschechien. Er trägt einen schwarzen, oben und unten weit geschnittenen Samtanzug mit großen hellen Köpfen. Auf den Schultern liegt eine Art Umhang.
Wie lustig, bei den Musikgruppen habe ich Stereo: vom Rechner und von der Straße. Herrlich. Derweil ist es bei Odette immer noch leer. Aber jetzt kommt Go-Jo aus Australien. Er hat also die 1,3km absolviert. Er berichtet, dass die Straßen voll von Menschen sind. Er unterschreibt an der Logo-Wand.
Und da ist Sissal aus Dänemark. Über einem schwarz-transparenten Rock (und Kleid) trägt sie eine grau-schwarze Fluffjacke. Könnte etwas warm werden bei dem Wetter. Sieht aber super aus.
Die Kommentator*innen erinnern daran, dass heute auch in der Schweiz Muttertag ist und grüßen und bedanken sich auf Deutsch bei ihren Müttern. Jan war dadurch richtig berührt und bittet nun um eine Küchenrolle.
Ok, jetzt passieren Dinge an zwei Stellen. Denn KAJ kommen zu Odette. Derweil tritt Laura Thorn aus Luxemburg in einem bordeaux-roten Kleid den Teppich.
KAJ sind auf jeden Fall dankbar, dass die Leute ihren Song so gut annehmen und viele Videos machen. Natürlich reden sie auch über den Plan, dass sie eigentlich für Finnland des ESC gewinnen wollen und Schweden dann nächstes Jahr bezahlen soll.
Was für ein tolles Kleid da von Shkodra Elektronike aus Albanien! Erinnert etwas an Dschinghis Khan. Schwarz und mit roten Applikationen. Auf jeden Fall sehr viel Stoff und traditionelle Applikationen. Die Sängerin hat auch eine kleine Tragetasche dabei, aus der sie etwas anbietet.
Wir bleiben im traditionellen Bereich: Die Elfen von Tautumeitas aus Lettland. Sie haben unterschiedliche Kleider an, die farblich weiß, beige oder schwarz sind – jeweils uni und bodenlang. Lediglich der Kopfschmuck ist identisch. Sehr stilvoll.
Viel Applaus für Ziferblat aus Ukraine. Sie verlassen sofort den Teppich wieder und gehen zu einer Person am Rande mit einer ukrainischen Fahne. der Sänger hat ein sehr interessantes Oberteil an. Sorry, das kann nicht beschrieben werden. Lila ist es. Wie nennt man diesen Stil? Dazu sehr weite schwarze Hosen und Buffalos.
Ohne unnötig viel Stoff am Körper betritt Erika Vikman aus Finnland den Teppich. Wie schon bei Melody hat auch sie einen Kombi aus Schwarz und Gold – und wirkt so teilweise noch nackter. Tiefer Schlitz im Kleid an der Außenseite eines Beins.
Claude aus den Niederlanden trägt auch hier Lila – aber mit ganz viel Glitzersilber auf den Schultern. Der weitgeschnittene Samtanzug ist an den Hosenbeinen gerafft. Natürlich tanzt auch er über den Teppich.
Bei Odette geht es weiter mit Lucio Corsi. Wenn das Gesicht nicht so weiß geschminkt ist, wirkt er gar nicht wie Ozzy Osborne. Oberwohl er einen Übersetzer dabei hat, überspricht er doch das meiste auf Englisch. Er erklärt, worum es in seinem Beitrag geht. Dann gibt es Applaus.
Princ aus Serbien hat den Türkisen Teppich betreten. Er hat seine langen Haare für eine Rolle in Jesus Christ Superstar – und trägt einen dunkellilafarbenen Anzug.
Væb würden Basel mit den folgenden drei Emojis beschreiben: Feuer, Cowboy, Feuer
Louane aus Frankreich ist mit ihrem muttertagtauglichen Beitrag „maman“ in Schwarz auf dem Teppich am Rathaus. Ihr halbtransparenter Rock hat weiße Punkte und andere weiße Applikationen.
Ich wüsste ja gern, wie viele noch kommen. Als nächster ist JJ aus Österreich dran – mit einem weiten schwarzen Anzug mit schwarzen Applikationen.
Coffee units us! sagt Tommy Cash. Recht hat er. Er ist aber wirklich Espresso-Macchiato-Trinker.
Klavdia aus Griechenland. trägt ein langes güldenes Kleid mit Brokat-Anmutung. Sehr classy, würde Peter sagen.
Katarsis ist bei Odette. Sie freuen sich, dass so viele Menschen wegen des ESC auf den Beinen sind. Und die Gruppe ist angemessen aufgeregt.
Als Letzte betritt natürlich die Vertreterin des Gastgebers Schweiz den Teppich. Ihr Kleid hat ein enges Oberteil mit Blumen, der Rock ist weiter und teilweise transparent. Das passt auch zu ihrem Song ganz gut.
In den Kommentaren sind wir drauf hingewiesen wurden, dass am Marktplatz keine Palästina-Flaggen mehr zu sehen sind. Das stimmt. Aber wir hören gerade von Chris, dass es etwas Hektik bei der Israel-Tram gibt. Die Protestierenden sind von der Polizei weggedrückt worden, schreibt er. Der israelische Geheimdienst dürfte aber natürlich auch in diesem Jahr im Großeinsatz sein. Entlang des Weges sind aber weiter etliche Palästina-Fahnen zu sehen.
Polen war in der Zwischenzeit bei Odette und hat ganz viel auf Polnisch in die Massen gerufen. Jetzt ist auch Klemen da. Er fühlt sich „relaxed“, all die ganzen Leute zu sehen. In der Straßenbahn habe es aber ein „Yksi, kaksi, kolme, Sauna“-Feeling gegeben. Klemen findet, dass Basel größer wird als die slowenische Hauptstadt Ljubljana.
Rund um die Straßenbahnwagen sind jetzt auch viele Menschen unterwegs. Das sieht eher aus wie eine CSD-Parade. Tolle Atmosphäre! That’s the spirit!
Odette ist ungefähr zweimal so groß wie Miriana Conte. Hier war Odette schlecht informiert, als sie dachte, dass die Sängerin schon das zweite Mal beim ESC am Start sei.
Jetzt, wo keine weiteren Acts aus dem Rathaus kommen, ist alles VIEL entspannter und wir können sowohl die Bilder vom Umzug als auch die Mini-Interviews von Odette besser verfolgen. Irland habe ich irgendwie verpasst und das Interview von Georgien war jetzt nicht so tief. Der eine Musik von Aserbaidschan sagte, dass die Melodie das wichtige sein. Stimmt.
Update von Chris: Nachdem die Straßenbahn mit der Delegation Israel abgefahren war, besetzten die Protestierenden die Gleise und hielten die nächste Tram auf. Nach ein paar Minuten löste sich das aber wieder auf.

Oh, mein Gott: Fremdschämalarm bei Odette im Interview mit Kyle Alessandro. Sie hatte keine Ahnung, wie der Songtitel gemeint ist und machte einen unpassenden Gag dazu. Kyle stellte das professionell klar.
Krasse Bilder von der Mittleren Brücke nachdem nun offenbar die letzte Tram durch ist: Alles voller Menschen. Die ganze Stadt ist in der Tat auf den Beinen. Gänsehaut!
Bei Eurovision.de sehe ich gerade, dass Go-Jo jetzt in der Zone 7 angekommen ist, wo auch Benny und Max auf die Künstler*innen warten.
Gabry Ponte sagt Odette, dass er eigentlich wirklich schüchtern ist.
Abor & Tynna werden auf Deutsch begrüßt. Sie werden gefragt, ob sie eher Glitter oder Wrecking Balls sind? Tynna sagt, dass sie gerne abreißt, gerade nach einem Break-Up. Der Song soll empowern. „Vielleicht wrecken wir die Stage together?“, fragt sie.
Einspieler mit Hazel Brugger: Sie liebt das positive Chaos des ESC. Ihr Comedian-Erfahrung ist die perfekte Vorbereitung für den Job als Moderatorin, weil alles immer passieren kann. Und sie kann im Notfall einen Witz erzählen. „Lass uns hoffen, dass alles gut geht“, sagt sie.
Die Schweiz fühlt sich für Yuval Raphael wie eine Heimat an. Beim Ankommen hat sie ein Deja vu: die frische Luft und der Geruch der Schweiz. Drei Wörter für Basel: „Beautiful landscapes, love the river, green.“
Wir hören derweil, dass auch JJ schon am Euroclub angekommen ist. Das war dann wirklich zügig. In weniger als zwei Stunden sind alle über den Teppich gegangen und gefahren. Die Interviews werden jetzt aber sicher noch eine Weile dauern.
Nachdem Kroatien von Odette verabschiedet wurde, ist jetzt Melodi dran. Für sie ist der Moment sehr speziell und sie bedankt sich. Und sie ist 100% Diva. Give it up for, ruft Odette. Aber Melodi geht nicht von der Bühne, ohne ihren Refrain zu singen. Odette wirkt leicht genervt.
Chris meldet, dass jetzt auch Zoe im Euro Village angekommen ist. Die Parade läuft derweil aus – mit zehntausenden Menschen. Das war echt groß. Und ohne übermäßig viele Sicherheitsmaßnahmen, auch wenn die Polizei über all sichtbar ist und es auch Straßensperren gibt bzw. geben muss.
Kann mal irgendjemand Odette sagen, dass es auch andere Phrasen außer: „Give it up for …“ gibt? Jetzt hat sie auch noch ihre Notizen verloren beim Interview von Remember Monday. Die drei Mädchen haben sich vorgenommen, nach einer Night out in Basel Tattoos stechen zu lassen. Lass mich raten: Ein ESC-Herz oder Logo?
Zwischenzeitlich waren Theo Evans und PARG bei Odette. Viel verpasst haben wir dabei vermutlich nicht. Dann auch Adonxs. Er verlässt übrigens eine Beziehung mit allen Gefühlen und Drama.
Da ist jetzt auch Portugal. Ich glaube, die waren vorhin auf dem Teppich untergegangen. Sie tragen große Sakkos in unterschiedlichen Farben und darunter schwarze oder weiße T-Shirts.
Sissal ist gern betrunken. Ihr Lieblingsgetränk dafür ist Tequila, dann dreht sie auf der Tanzfläche durch. Laura Thorn war noch nicht im hiesigen Puppenmusium. Irgendjemand singt „Happy birthday“ für Odette – aus gegebenen Anlass.
So begrenzt die Interviews von Odette inhaltlich auch sind (und auch in früheren Jahren von anderen Moderator*innen waren), so ist es doch besonders schön hier, dass die Künstler*innen richtig von den Menschen gefeiert werden und den ESC-Spirit erleben können. Erst auf der Straße mit den Zehntausenden Menschen, aber auch bei den Interviews von Odette von den Zuschauern im Euroclub. Das ist echt gut gelöst – und weit entfernt von der Mini-Lösung in Malmö im letzten Jahr.
Ziferblat ist übrigens schon seit zehn Tagen in der Schweiz. Das ist natürlich nachvollziehbar unter den Umständen.
Mittlerweile bin ich überfordert. Consi inteview ja fleißig die Stars auf Eurovision.de, auf dem anderen Rechner ist Odette dabei. Und es geht ja zügig und zeitweise parallel. Das ist ganz kurzweilig. Aber viel Neues erfährt man eher nicht.
Der beste Ratschlag von Louans Mutter war, dass sie immer das Beste geben soll. Denn selbst wenn es am Ende nicht funktioniert, dann man doch, dass man voll bei der Sache war. JJ sagt, dass „Wasted Love“ tatsächlich auf wahren Erlebnissen aus seinem Leben beruht.
Abor & Tynna sind jetzt bei Consi auf Eurovision.tv. Tynna fand’s draußen etwas heiß, aber in der Halle geht es. Und Abor stellt berechtigt fest, dass immer dieselben Fragen gestellt werden. Richtig blöde Fragen haben sie aber noch nicht so viele bekommen. Die unoriginellste ist die, ob sie aufgeregt sind. Da sagen, dass sie gar nicht so aufgeregt sind, weil sie die Frage ja auch schon vor zwei Monaten bekommen haben.
Abor trägt eine schwarze Hose, weil es sonst zu blanche gewesen wäre. Dann erklärt er, warum er als Musiker so viel twitcht. Tynna ergänzt, dass er durch das Twitch-Engagement deutlich aufgegangen ist. Während des Interviews hatte er das Handy aber in der Hosentasche, was dann die Option zu Hosentaschencontent gäbe.
Gut, also, der offizielle Live-Stream ist zu Ende. Bei Consi und den Kolleg*innen von Eurovision.de geht es noch etwas weiter. Irgendwann kommen die Acts dann hoffentlich auch zu Max und Benny. Wir grüßen auf jeden Fall alle – hier in Basel und der ganzen Welt. Danke fürs Dranbleiben!
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🤩 Tynnas Tänzer erzählt grad, er hat schon bei Florence and the machine getanzt! 😍🤩 Wow!
Hab im A&T-Stream mehr gelernt als in den Stunden davor! 😀
Aber echt! 😂 Jetzt eine Gesangseinlage mit Kroatien! Also für sowas ist das echt cool!
Same!
Florence and the machine! Kann die nicht mal beim ESC teilnehmen? 😍
Ja bitte. 😍😍😍
Das wäre zu schön um wahr zu sein. Das war das beste Konzert meines Lebens!
Bei mir war das beste Konzert meines Lebens die Band Rosenstolz.
😢
Marko! ❤️❤️❤️
Jetzt ein Espresso Martini mit JJ in der Wiener Runde 🇦🇹
Kann man sich den Stream auch noch später ohne Anmeldung anschauen? Würde mich echt interessieren, weil ich noch keine richtige Verbindung zu Abor & Tynna aufbauen konnte.
Das weiß ich nicht ob das bei Twitch geht, bin da das erste Mal gerade
Ok danke. Immerhin bist du einmal mehr auf Twitch als ich. Ich kenne das gar nicht.
Dito, ich auch! Jetzt machen sie nochmal eine Runde, um den Künstlern Hallo zu sagen. 🙂
Ohne Anmeldung keine Ahnung. Aber Abor hat schon versichert das er die streams später hochlädt. Bis jetzt hat sich mein Account schon sehr gelohnt.
Danke.
😀
Bei dem wunderbaren Wetter heute haben wir spontan einen Ausflug ins Elsass gemacht. Anscheinend habe ich den besten Teppich jemals verpasst …
Ich war in der sächsischen Schweiz in Bad Spandau. Ich hatte einen wunderschönen Blick auf die Schrammsteine. 😇🫠
Meinst du vielleicht Bad Schandau? 🤭🤭🤭
Ups. Ja natürlich 🫣😂😂😂
Hättest mal nach cz über die Grenze, der nächste Ort an den Felsen ist einfach grandios.
Beim nächsten Mal vielleicht. Ist ja aus Leipzig recht gut zu erreichen mit der Bahn. In etwa 2er halb Stunden ist man da. 😀
Nee, so weit würde ich nicht gehen, das war schon arg belanglos. Aber die Interviews hinterher mit Consi waren witzig! Und jetzt der Stream von Abor ist hoch interessant, wenn auch ein wenig voyeuristisch! Red Sebastian will zB gerade Tynna mit seinem besten Freund verkuppeln 🫣
Ich habe gehört das die Basler da einen richtigen Festumzug draus gemacht haben und dachte mir: Das ist doch mal cool!
Joa, die Idee war gut, sie haben die Stadt gut integriert! Für uns am Bildschirm war es etwas anstrengend, weil die immer zwischen Teppich, Halle und Umzug gezappt haben … Aber es war auf jeden Fall nett
Apropo Red Sebastian Ich habe heute einen wunderschönen roten Rhododendron Strauch gesehen der muss gefühlt 1 Millionen Blüten gehabt haben.
👍🏻
Jetzt diskutieren sie mit den Belgiern, ob es ein Vorteil ist, fürs Finale gesetzt zu sein…Sowas find ich total interessant, weil die untereinander quatschen und nicht mit der Presse
Jetzt wollt ich endlich ausmachen, jetzt quatschten die mit Sissal 🤩 Die is ja sowas von witzig! 😍
Ich hab mich jetzt auch mal zugeschaltet. 🙂
Ich fühl mich schlecht! Aber ich kann nicht aufhören 😂 Er hatte schon Katarsis, JJ, Adonx, Shkodra, Red Sebastian, Sissal, Marko, Klemen da…Aber das ist schon extrem dass Abor non-stop streamt 🫣
Und jetzt Zoë 😍
Die gute Tynna wirkt aber schon etwas … kompliziert?
Nee, gar nicht! Die is total offen und nett mit allen finde ich!
Emmy ist etwas aufgekratzt 😂 Aber jut drup wie man bei uns sagt 😂
Aber nicht mit dem Dessert … 🤣
Ich möchte jetzt ja nicht den Pinguin und seine Rede von Gästen und Kellnern zitieren … 🤐
Kreisch! Ziferblat!!! 😍
Schreie mal nicht so laut, dass habe ich bis nach Dresden gehört. 😜
Wo ist Danyil? Valentyn fragt, ob er in dem Stream überhaupt Wein trinken darf
Oh Gott!!!! Hiobsbotschaft!!!! Danyil hat eine Kehlkopfentzündung und hat daher nicht richtig singen können in den Proben. Deswegen ist er jetzt wohl auch nicht da 🫣
Jetzt wird’s wild 🤩 Australien, Dänemark, Österreich, Australien, Malta, Deutschland 🤩😂
Es ist sooo lustig, ich grinse vor mich hin die ganze Zeit 🤣🙈
Ich bin seit Stunden drauf! Ich mag sowas sonst null! Aber ich kann mich nicht lösen 😂🤭 Bin nicht stolz drauf. Aber wie du sagst: m e g a unterhaltsam!
Ich bin das erste mal in meinem Leben auf twich 🙈 oh gott, und jetzt singt Miriana ❤️🔥
Ich auch!
Ich find es ganz toll, wie entspannt und freundlich und fröhlich die Acts miteinander umgehen! Wirklich schön zu sehen! 🇪🇺💗
So. Gott sei Dank. Abor geht nach Hause, dann kann ich endlich aufhören zu gucken! 😂😂😂
Beim rausgehen nochmal den verrückten Australier getroffen 😂
Das war die schönste ESC-Impression ever. 💗💗 So ein schöner Umgang alle miteinander. Ich feier Abor sehr dafür. Das blöde ist nur, jetzt finde ich alle Acts so sympathisch, dass ich keinen rausfliegen sehen will. 😂
💯👍
Deshalb hat sein Bruder also die meiste Zeit in den Interviews geredet. Interessant!
kaiserwetter auch in OWL + muttertag und da unternimmt sohnemann natürlich etwas.
mutti hat fürstlich gespeist und dabei ganz viele kleinflugzeuge bzw. minihelis beim starten bzw. landen gesehen. (tolle fernaussicht da oben auf dem hügel für OWL-verhältnisse)
mit meinen beiden faulen schwestern habe ich aber demnächst noch ein hühnchen zu rupfen.
kann man den teppich irgendwo als konserve nachbegucken?
Internet? 🤔.
P.S. Darf man fragen was OWL ist, stehe etwas auf den Schlauch.
Ich vermute Ostwestfalen-Lippe.
Ah danke.
bedankt – futter für die nacht und die wird lang!🙂
Ist aber leider nicht ganz so gut … Abors Twitch-Stream war definitiv viel unterhaltsamer! 😀Weiß aber nicht, ob man den nachschauen kann.
kannste ja mal ggf. falls vorhanden als link rüberreichen – lasse kennt sich auf der zockerplattform für’s jungvolk nicht aus.
Den Link habe ich zwar gefundne, aber bei Twitch scheint man das nicht nachschauen zu können (zumindest habe ich es auf Arbors Kanal nicht gefunden) – Link:
https://www.twitch.tv/aborballert
ich werde mich im kanal dann mal umschauen.🙂
Hab noch den hier gefunden…
hmmm – glaube ich schaue den hier dann mal,weil in eingeborenensprache und forsche auch noch mal bei twitch. 🙂
Abor muss im Nachhinein den stream hochladen. Hat er auch schon zugesagt kommt also noch.
Ich habe jetzt nochmal über diese Eröffnungsfeier nachgedacht und ich finde, diese häufigen Kamera- und Schauplatzwechsel verbildlichen ziemlich gut, wie sich ADHS anfühlen muss. 🫣 Es war eine ganz tolle Eröffnung, aber um wirklich alles auf einmal verfolgen zu können, war es einfach zu viel. 😬