
Es ist soweit: Heute entscheidet es sich, wer nach den Tautumeitas für Lettland am Eurovision Song Contest teilnehmen wird. Insgesamt kämpfen heute 10 Acts um den Gewinn des lettischen Vorentscheidformates Supernova 2026 und den großen Traum, das heimische Land in Wien zu vertreten. Live aus Riga stellen sich die Teilnehmenden einer ausgewählten Jury und dem heimischen Publikum. Wer setzt sich durch, wer überrascht? Um 20:10 Uhr geht es los. Wir begleiten die Sendung mit einem Live-Blog.
Das lettische Fernsehen Latvijas Sabiedriskā medija (LSM) – in diesem Jahr neu hervorgegangen aus dem Zusammenschluss von Lettlands öffentlich-rechtlichem Fernsehen (LTV) und Radio (LR) – gab bereits im November die insgesamt 24 Acts bekannt, die an Supernova 2026 teilnehmen. Ausgewählt wurden sie von einer Jury, die bei der Auswahl unter anderem auf Originalität, stimmliche Fähigkeiten, moderne Sounds, internationale Ausstrahlung und Wettbewerbspotenzial, sowie bisherige Erfolge der Künstler*innen geachtet hat. Anfang Dezember wurden schließlich alle Beiträge in voller Länge veröffentlicht.
Lettland debütierte im Jahr 2000 beim Eurovision Song Contest und sorgte direkt im ersten Jahr für eine große Überraschung. Die Band Brainstorm (Prāta Vētra) erreichte den dritten Platz. Zwei Jahre später holte Sängerin Marie N sogar den ESC-Sieg. Nach diesem historischem Gewinn erreichte Lettland allerdings vorerst nur noch 2005 und 2015 die Top 10 beim Eurovision Song Contest, insgesamt 13 Mal war bereits im Halbfinale Schluss.
Seit die erfolgreiche Band Sudden Lights 2023 nur knapp im Halbfinale ausschied, geht es aber wieder langsam aufwärts. In den letzten beiden Jahren erreichte Lettland so erneut das begehrte ESC-Finale. Letztes Jahr überraschte die lettische Folk-Gruppe Tautumeitas mit einem tollen 13. Platz – direkt vor Justyna Steczkowska aus Polen und Abor & Tynna, die für Deutschland antraten.
Hier nun die Teilnehmenden in der Startreihenfolge für heute Abend, verlinkt mit den jeweiligen Halbfinalauftritten:
- De Mantra – Let Them
- ELPO – Blakus
- Krisy – Take It
- Kautkaili – Te un tagad
- Legzdina – Ribbon
- Emilija – All We Ever Had
- Atvara – Enā
- Robert Ox – Ravin’ At The Taj Mahal
- Tikasha Sakama – #010126 CODA
- Miks Galvanovskis – Cruel Angel
Das heutige Finale wird erneut von Ketija Šēnberga, Māra Sleja und dem lettischen ESC-Teilnehmer von 2003, Lauris Reiniks, moderiert. Nach unserer Umfrage dürfte Atvara die Rolle der Favoritin einnehmen, in den Wettquoten liegt allerdings auch die mehrmalige Vorentscheid-Teilnehmerin Emilija durchaus in Reichweite auf den Sieg. Abgestimmt wird heute durch eine Jury, dem heimischen Televotepublikum, aber auch die internationalen Fans können über diese Internetseite ihre Stimme abgeben.
Supernova 2026: Welche max. drei Beiträge der lettischen Vorentscheidung gefallen Dir am besten?
- Jānis Rugājs – Smoke (9%, 72 Votes)
- Atvara – Enā (9%, 71 Votes)
- Agnesse – Oh My My (9%, 67 Votes)
- Robert Ox – Ravin’ At The Taj Mahal (9%, 66 Votes)
- Kautkaili – Te un tagad (8%, 64 Votes)
- ELPO – Blakus (8%, 62 Votes)
- Tikasha Sakama – #010126 CODA (5%, 36 Votes)
- Miks Galvanovskis – Cruel Angel (4%, 30 Votes)
- Antra Stafecka – Divejāda (4%, 27 Votes)
- De Mantra – Let Them (3%, 26 Votes)
- Honey Blue – Blue Disco (3%, 23 Votes)
- Paula – Dejot vien (3%, 23 Votes)
- Legzdina – Ribbon (3%, 22 Votes)
- Aivo Oskis – Walking Out (3%, 22 Votes)
- Blurie – Lovin' Always Gets Me Down (3%, 21 Votes)
- Nolark – Different Places (3%, 21 Votes)
- Edvards Strazdiņš – I Ain’t Got The Guts (2%, 18 Votes)
- Emilija – All We Ever Had (2%, 17 Votes)
- Vēstnieks – Vai tas ir kāds brīnums? (2%, 17 Votes)
- Daba – Panic Attack (2%, 16 Votes)
- Krisy – Take It (2%, 14 Votes)
- Kristīne Megija – Insanity (2%, 12 Votes)
- Papīra Lidmašīnas – You’re My Saviour (1%, 10 Votes)
- Ivo Grišiņš Grīslis – Home (1%, 5 Votes)
Total Voters: 331
Alle Lieder von Supernova 2026 findet Ihr auch in unserer Spotify-Playlist:
Der Sender LVT1 strahlt das Finale von Supernova 2026 am heutigen Samstag ab 20:10 Uhr aus und stellt hier einen eigenen Livestream bereit. Zusätzlich wird die Sendung auch live über den offiziellen Eurovision-Kanal auf Youtube gestreamt. Wir begleiten die Show an dieser Stelle mit einem Live-Blog. Vor, während und nach der Sendung könnt ihr die Ereignisse wie gewohnt unter diesem Beitrag kommentieren.
Werte Leser*innen, Freunde und Musikfans – herzlich willkommen zum ESC-Samstag mit Entscheidungen in Estland, Dänemark und Lettland! Auch der lettische Vorentscheid Supernova 2026 steht endlich an der Ziellinie und beginnt in wenigen Minuten. Bevor es aber so richtig losgeht wieder ein paar Worte zur Einordnung:
- Ich verstehe leider kein einziges Wort der lettischen Sprache. Gibt es im Livestream auf Youtube eine englische Übersetzung? Mal sehen… Ansonsten bin ich ein bisschen auf Eure Hilfe angewiesen – aber zusammen schaffen wir das schon!
- Alle im Finale befindlichen Beiträge sind mir zwar bekannt, arbeitsbedingt bin ich allerdings noch nicht so recht im ESC-Fieber und habe mich dementsprechend noch in keinen Hype gehört.
- Ich werde hier im Live-Blog alle heutigen Auftritte kurz beschreiben und nach persönlichem Empfinden mit 1 bis 10 Punkten einordnen. Natürlich bin ich gespannt auf Eure Punkte und Empfindungen, also schreibt gern in die Kommentare.
Ich freue mich wie immer auf ein respektvolles miteinander. (Musik-)Geschmäcker sind verschieden – lasst uns hier einen Safespace aufrecht erhalten, denn Hass und schlechte Vibes gibt es im Moment nun wirklich genug um uns herum.
Jetzt noch fix Trinken und was zum knabbern holen und dann geht es gleich ja auch schon los!
Und schwupps geht es schon los. Auf der Bühne sitzt ein stattliches Orchester und spielt uns ehemalige lettische ESC-Beiträge vor. Keine Ground-breaking-Idea, aber trotzdem sehr schön. Was für ein tolles Opening – Ey-ei-ei-ei-eia!
Das Moderatorentrio aus Ketija Šēnberga, Māra Sleja und Lauris Reiniks begrüßt ausgiebig die nationalen und internationalen Zuschauenden. Zumindest gehe ich davon aus, Untertitel werden auch auf Youtube nicht angegeben… Es geht schlag auf Schlag – hier wird nicht lange rumgefackelt. Nun laufen die zehn Teilnehmenden unter Jubel des Publikums ein.
Die Stimmung des Publikums ist noch nicht so recht nahe des Siedpunktes, aber ein paar weibliche Kreischer habe ich beim Einmarsch der Teilnehmenden bereits vernommen – vor allem als Rocker Miks Galvanovskis ein Stückchen seines Brustpelzes preisgab. Sex sells.
1. De Mantra – Let Them
De Mantra dürfen den Vorentscheid eröffnen. Es wirkt fast, als würden De Mantra nahtlos an die letztjährigen ESC-Teilnehmer Tautumeitas anknüpfen wollen. Ethnische Klänge, mehrstimmiger Gesang der beiden Säöngerinnen, mystischer Tanz. Die Bühne ist abwechselnd in Blau und Orange getaucht. Auf dem Kopf tragen De Mantra ähnlich zu den Tautumeitas Sonnenkronen. Stimmlich ist das absolut in Ordnung, selbst ein Kostümwechsel wird geboten. Das Lied an sich reißt leider nicht so richtig mit. Nett, aber nach Wien sollte De Mantra eher nicht. Ich persönlich vergebe erstmal vorsichtige 3 Punkte
2. ELPO – Blakus
Weiter gehts mit dem Elektro-Indie Duo Elpo. Die Bühne in Schwarzlicht gehüllt, beginnt die Sängerin über spherische Sounds zu singen. Ihre blonden Haare wehen ein bisschen im Wind. Der männliche Teil des Duos spielt an seinem Keyboard herum. Die Sounds erinnern zeitweise ein kleines bisschen an Zala Kralj & Gašper Šantl, die 2019 für Slowenien am ESC teilnahmen. Zwischendrin Schwarz-weiß-Bilder. Sehr künstlerisch und mystisch das Ganze. Mich interessiert das Lied durchaus und ich würde soetwas beim ESC mal spannend finden. Bin ich damit der einzige? Ich vergebe für das Gesamtpaket 5 Punkte
3. Krisy – Take It
Hat sie grad „Penis“ gesagt? Egal, bei Krisy dominieren schräge Sounds. Sie beginnt Backstage und geht dann mit diversen Tänzerinnen auf die Bühne. Die Stimme von Krisy wird schon arg verzehrt. Irgendwann lässt sich Krisy in die Tänzerinnen fallen. Ich denke „Take it“ sollte man wohl sehr laut hören und dazu tanzen gehen. Könnte so in ’nem coolen Club laufen. Gefällt mir, erneut musikalisch durchaus spannend und eine interessante Farbe im Wettbewerb. Man stelle sich mal vor, soetwas im deutschen Finale zu hören. Da „Take it“ zum Ende hin musikalisch noch mehr anzieht, ziehe ich sogar noch einen Punkt mehr. 6 Punkte
Vor der Werbung gibts die erste kleine Übersicht der bisher eingegangenen Stimmen. Kautkaili liegen bei 26,76 %, Atvara dahiter mit 15,85 % und Robert Ox mit 13,03 %. Erst dann folgt Emilija mit 12,82 % und Rocker Miks G. mit 11,33 %. Allesamt sind allerdings noch nicht aufgetreten…
4. Kautkaili – Te un tagad
Nun also die derzeit führenden Kautkaili. „Te un tagad“ entpuppt sich als Indie-Popnummer mit eingängiger Melodie. Durch äußerst clevere Kameraarbeit sieht es so aus, als ob die Sängerin anfangs auf einer Uhr tanzt die auf einem Tisch steht, an dem die beiden anderen Musiker sitzen. Toll! In der zweiten Strophe wechselt das Bühnenbild, im Refrain tanzen alle drei auf einem Bücherturm auf dem Tisch. Am Ende setzt sich die Sängerin zu den beiden Musikern an den Tisch. Klingt konfus, ist es aber nicht. Eine extrem charmante Inszenierung, das den charmanten Titel großartig unetrstreicht. Ich bin absolut hooked, gebe nur einen Punkt Abzug, da die Sängerin gern noch etwas sicherer singen darf: 9 Punkte
5. Legzdina – Ribbon
Legzdina war ja letztes Jhr bereits dabei und schaffte es ins Finale. Auch dieses mal hat das wieder geklappt und sie bekommt viel Applaus im Vorfeld. „Ribbon“ ist wieder eine spherische Indienummer, im Hintergrund flimmern bunte Regenbogenfarben wie Nordlichter herum. Zwischendurch robbt Legzdina über die Bühne. Im musikalischem Break rappt die Sängerin bitchy herum. Dann noch ein letzte Refrain und Ende. Hmm… Nettes Liedchen, das für mich aber eher im Hintergrund funktioniert. Als Gesamtpaket vergebe ich 4 Punkte
6. Emilija – All We Ever Had
Wie oft war Emilija eigentlich nun schon im lettischen Vorentscheid? Viermal? Fünfmal? Meines Wissens ist sie zumindest meist recht knapp gescheitert. Schafft sie es heute? Sie beginnt ruhig, sitzt auf dunkler Bühne vor einem Baum. Auf ihrem Mikro ist sehr viel Hall gemischt. Im Refrain wirds heller und sie läuft über die Bühne. In der zweiten Strophe Engelsflügel auf dem Background. Nach und nach gibt es immer mehr Lichtkegel auf der Bühne. Em Ende leuchtet ein großer Mond hinter dem Baum und Emilijas Stimme bricht etwas weg. Nett, radiotauglich, bleibt im Ohr. Aber irgendwie fehlt da noch was. Für mich persönlich sind das nicht mehr als 6 Punkte für die Mitfavoritin.
Vor der nächsten Werbung gibt es erneut eine Tafel mit den aktuellen Zwischenständen. Kautkaili bleibt mit 27,82 % vor Atvara mit 18,47 %. Dahinter Emilija (13,78 %), Rober Ox (12,55 %) und Miks G. mit jetzt nur noch 9,61 %.
7. Atvara – Enā
Im Chat haben sich ja einige Atvara-Fans versammelt. Sie selbst stellt sich ja erst seit ca. zwei Jahren selbst als Sängerin auf die Bühne und singt vorzugsweise Ballade, in der Hoffnung zu berühren. Auch „Enā“ („Im Schatten“) ist eine sehr persönliche Kindheitserinnerung von ihr. Und diese ist wirklich großartig eingefangen. Am Anfang steht Atvara auf einer dunklen Bühne, ihr Schatten wird nach links gehend projeziert. Stimmlich ist sie super gut drauf heute. Der Schatten löst sich irgendwann von ihren Bewegungen und entwickelt sich zum Schatten eines kleinen Mädchens. Im Hintergrund zerschellt ein Whiskeyglas, die Scherben drehen sich um sie herum. Wow, das ist großes Kino. Ich habe Gänsehaut, obwohl ich eigentlich keine Computertricks auf einer Bühne sehen will. Ich kann nicht anders: 10 Punkte
8. Robert Ox – Ravin’ At The Taj Mahal
Kontrastprogramm: Robert Ox steht auf der Bühne und will uns zum Taj Mahal entführen. Mit Hoodie und Sonnenbrille versammelt er Tänzer um sich herum. Im Refrain dominiert der Bass, es wird gerappt, tief gesungen und getanzt. Im HIntergrund brennt ein Ring. Das ist gut, dass kann man nicht anders sagen – und stimmlich sehr viel besser als gedacht, auch wenn der sehr tiefe Gesang sicher nicht live gesungen war. Das winken zu „Hold your hands in the air“ wirkt etwas cringe, aber insgesamt ist das eine sehr solide und gute Nummer. 7 Punkte
Erneut wird die Tabelle eingeblendet. Nun hat Atvara die Führung mit 1%-Vorsprung knapp vor Kautkaili übernommen. Auf den weiteren Plätzen keine Veränderung.
9. Tikasha Sakama – #010126 CODA
Als vorletzte kommt Tikasha Sakama auf die Bühne. Es wird wieder elektronisch und spherisch, aber sehr viel ruhiger als bei Elpo und Legzdina. Musikalisch erinnert „#010126 CODA“ eher an Billie Eilish und Lana Del Rey. Die retrogekleideten Tänzerinnen erschließen sich mir nicht, aber das Lied nimmt mich gefangen. Das ist gar nicht mal so einfach zu singen, aber Tikasha singt und haucht das gut. Ihre Stimme bricht an den richtigen Stellen. Unterschwellige Rhythmen lassen das Lied nicht langweilig werden Sehr gut, ich mag das und vergebe nochmal 7 Punkte.
10. Miks Galvanovskis – Cruel Angel
Als letztes darf der in Lettland durchaus bekannte Rocker Miks Galvanovskis ran. Und wie es sich für einen richtiger Rocker gehört, packt er erstmal seine rauchige Rockstimme aus. Tolle Melodie an der Gir´tarre, Pyro wird gezündet. Seine Band gibt alles. ein bisschen gegrowlt wird auch. Der E-Gitarrist spielt dann auch noch ein solo, während Feierwerk aus der Gitarre gezündet wird. Das Lied ist energetisch, das Publikum begeistert. „Cruel Angel“ ein guter Abschluss für den Wettbewerb. Von mir gibts rockige 6 Punkte
Ein neues Zwischenergebnis: Atvara baut in kleinen Schritten ihren Vorsprung aus und liegt nun ca. 2,5 % vor Kautkaili. Emilija verharrt bei ca. 15 %, Robert Ox liegt bei 10 % und Miks bei 6,9 %.
Ich hoffe es passiert jetzt nichts aufregendes, ich muss mal eben kurz „um die Ecke“…
Neeeeeein… Ist das euer Ernst? Da bin ich mal kurz um die Ecke und verpasse Sudden Lights zusammen mit NOËP fast komplett? Der Auftritt wurde schon vorher aufgenommen, dementsprechend hoffe ich, ich kann ihr mir später noch in voller Länge anschauen.
So, während zum dritten mal der Schnelldurchlauf zu sehen ist, schauen wir doch mal fix auf meine persönliche Rangliste. Für mich liegen Atvara und Kautkaili klar vorn. Dahinter folgen Tikasha Sakama und Robert Ox. Wie schaut es bei Euch aus?
Huch… was ist nun los – sollte das Finale nicht bis 22:45 Uhr gehen? Nun stehen alle Teilnehmenden zusammen bereits auf der Bühne… Gibt es auch hier ein Superfinale? Nix da – Werbung. Kurz mal Zeit zum durchatmen, bevor es gleich spannend wird.
By the way… habe ich das richtig mitbekommen, dass Vanilla Ninja vor NOËP und Olli das Eesti Laul gewonnen haben? Oh weia, wie konnte das denn passieren?…
Zurück in Riga. Alle Teilnehmenden stehen sich weiterhin auf der Bühne die Füße platt. Was passiert jetzt?
Aaah ok, der Reihe nach werden die Plöätze von Platz bis Platz 1 verlesen – Here weg go:
Platz 10: Krisy
Platz 9: Legzdina
Platz 8: De Mantra
Platz 7: Elpo
Platz 6: Tikasha Sakama
Platz 5: Miks Galvanovskis
Platz 4: Robert Ox
Die ersten drei sind Emilija, Atvara und Kautkaili, weiter gehts:
Platz 3: Emilija
Platz 2: Kautkaili
Damit gewinnt Atvara den lettischen Vorentscheid Supernova 2026 und fährt nach Wien! Herzlichen Glückwunsch!
Ich bedanke mich bei allen, die mit mir dabei waren und mir den Live-Blog mit ihren Kommentaren versüßt haben. Habt noch einen schönen Abend und genießt jetzt mit mir zusammen nochmal diesen wirklich schönen Auftritt von Atvara!
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02) Elpo
Die Kamerafahrten finde ich hier sehr gelungen und es wird auch sehr schön mit den verschiedenen Farben gearbeitet. Auch der Text auf dem Backscreen stört mich hier nicht wirklich. Ein entspannter Song mit einem schönen Beat im Hintergrund. Aber ähnlich wie bei Nummer 1 hätte das beim ESC wohl kaum Chancen. Dennoch nicht schlecht.
5,5/12
Joa, sehe ähnlich, außer die Prognose was beim ESC funktioniert und was nicht. Bin ja jetzt im 2. Jahr hier – und eure Prognosen in diesen Dingen sind nur wirklich maximal in 50% der Fälle zutreffend 🤭
Aber deine zu 100% oder was? 😉 Soll ich das Fass mit Louane noch einmal aufmachen? 😉
Schon gut.
Hehe, hab dich auch lieb! 🙂
nr.2 schöne visuelle gestaltung – die nummer schwebt auch aber anders – kann ich mit leben – 4/10
ELPO: 6/10
2/ Elektro-Pop Ballade geht immer, ist aber eben auch nichts Neues mehr beim ESC.
Ach ja, was ist schon wirklich neu beim ESC?
Immer wieder gibt es schon was, die beiden aus Tschechien damals waren toll, hättes es die nicht gegeben, wäre ich hier begeistert gewesen.
Ich denke halt, wir hatten so gut wie alles schon beim ESC. Deswegen finde ich „neu“ nicht so entscheidend, sondern „gut“
Take it!
Take it!
Take it!
Take it!
Take it!
Take it!
ich take mit! 🕺💃🎶
So. Jetzt erstmal wach rütteln. 😁
Die Lyrics sind auch so tiefgründig. 🤭
Hoffentlich vergisst sie nicht ihren Text. 😅
genauso so viel Text wie Ciao Ragazzki
Krisy: 5/10
03) Krisy
Das fetzt ordentlich! Sehr eigener Stil, der sich sowohl im Song als auch in der Performance wiederspiegelt. Insgesamt auch sehr zeitgemäß, das könnte ich mir in Wien durchaus vorstellen. Der Beat ist wirklich mega eingängig und der Song an sich einfach ein super Ohrwurm!
Die leicht artsy Performance gefällt mir auch – toll, toll, toll!
8/12
Ok, wenn dann wenigsten blank gezogen wordern wäre, aber scheinbar ging es nur um das Oberteil das weg musste. Brav und nicht wirklich viel Gesang.
nr.3 liefert brutal gute beats + rare beitänzerkunst (in kunstform zuletzt bei mamagama gesehen) – ich finde das werk echt supi und wenn schon kurz und knackig dann bitte genau so – song 2 von blur bleibt trotzdem meine allzeitkurzwerknummer 1 – 8,5/10
In Estland geht übrigens gerade das Voting los.
LETSGOOOOO KAUTKAILI 1st mit 26%
LETSGOOOOO
Ui 26% Kautkaili.
Mich freut erstmal, dass da Emilija nicht ganz oben steht. Kautkaili habe ich noch nicht gesehen. Ich bin gespannt.
Aaaaaber wir haben letztes Jahr gesehen, dass das nix heißen muss. The Ludvig ist ja schließlich auch nicht nach Basel gefahren.
Stimmt, trotzdem immer besser erster zu sein als nicht 😀
Definitiv
Oh. Kautkalli führt beim Voting. Atvara auf Platz 2. Schön:)
Oh Gott, Kautkali doch mit so viel Vorsprung…
Dann müssen es wohl die Jurys richten. „Ena“ immerhin schon auf 2, aber ohne die Jurys wird Lettland wohl leider einen der wenigen Songs schicken, mit denen ich heute Abend nicht viel anfangen kann.
Ich mag ja solche Einblendungen während der Show überhaupt nicht. Vor allem, wenn noch nicht einmal ein Drittel aller Acts aufgetreten sind. Ist dann ja reines Fan-Voting…
Das würde nur stimmen, wenn die Semi Performances nicht existieren würden. Selbes Prinzip wie beim esc finale selbst
Boah….sehr starker Song von De Mantra!
Das Juryvoting in Estland ist gerade relativ wild und überraschend.
Ahja? Wer führt?
Bis eben lag Ollie noch sehr weit hinten, nun aber (leider) schon auf 1. Die Stockholm Cowboys führen. Zur Überraschuung hat Linnea Deb ihre 12 an die Cowboys gegeben…
Bin ich eigentlich der einzige, dem auffällt, dass auf der Zeitung Markus Riva abgedruckt ist unter der Headline seines letztjährigen Songtitels „Bigger Than This“? Finde ich ein cooles Detail.
Schöne optische Täuschung. 😊
Ich mag den Vibe auf der Bühne.
Ja, total schön!
Ganz toll!!!!
04) Kautkaili
Ach, ich tue mich einfach extrem schwer mit dem Song. Für mich plätschert er nur so vor sich hin und hinterlässt bei mir keinen bleibenden Eindruck. Es fehlt eine einprägsame Hook und ein Spannungsbogen. Glaube nicht, dass Lettland damit gut beim ESC fahren würde.
Es gibt heute Abend m.M.n. noch so viel bessere Auswahl in Lettland.
3,5/12
Ist halt eine anspruchsvolle Nummer! Ich finde das hat durchaus seinen Platz beim ESC – gerade weil es etwas ungewöhnlich ist. Dazu hat sie das top gesungen. Naja und ehrlich gesagt ist mir egal, was gut beim ESC abschneidet und was nicht – da bin ich egoistisch: Hauptsache mir gefällt es 😂🤭😇😎
Genau.
Ich fand es ehrlich gesagt gerade am Anfang stimmlich sehr dünn.
nr.4 hier lenken mich die bühnenbilder zu stark ab – der song ist nur durchschnittlich – mehr so indie das alles – 3,5/10
Was ist denn an Indie schlecht?
wenn es so wie katasis daherkommt ist das sehr gut. 🐰
bei nr.4 bin ich eher in ziferblatgewässern und das ist nicht meine baustelle.
Gut gesagt
Kautkaili: 7/10 Die Performence ist unterhaltsam. Deswegen 7/10 Der Song ist 5/10.
Die Bühnenshow überzeugt mich vollkommen, nur der Song ist für mich eher etwas unauffällig.
Kautkaili waren großartig 😍. Sie haben alles gegeben was ging und ein einzigartiges, künstlerisches Werk geliefert. Wenn nicht ESC, dann eben SCC.
Alle die sie gerne in Wien sehen wollen, können gerne auch eine Stimme da lassen.
Absolut. Das ist anspruchsvoll, ungewöhnlich, gut. Bin da komplett bei dir! Mag sein, dass das nicht für die große Masse ist beim ESC? Ja und? 👍🏻❤️
Wer weiß? Dass Tautumeitas so gut ankommen, hätten viele damals auch nicht gedacht.
Aber ja, ich weiß was du meinst.
Was mich bei Kautkaili stört, ist, dass fast alle – zurecht – die tolle Bühnenshow loben, aber der Song bei der Bewertung oft nur die zweite Geige spielt, was ja vielleicht nicht unbedingt der Fall für einen SONG Contest sein sollte. Klar, ist die Performance auch wichtig, aber wenn nicht viel vom Song hängen bleibt, wird es schwierig…
Also ich mochte den Song davor schon echt gern, ist aber ein Grower nuss ich sagen. Das ist beim ESC ja nicht immer optimal, aber gerade das Staging hilft dabei, ein bisschen mehr die Botschaft zu verstehen.
Mich erinnert der ganze Hype sehr an Sudden Lights, die ich damals auch schon nicht mochte. Und wir wissen ja, wie das beim ESC ausgegangen ist für Lettland…
Erst lese ich, dass Legzdina besser wäre als letztes Jahr, und jetzt diese Sudden-Lights-Kritik. Vielleicht muss ich doch wieder nach Dänemark gehen, das verkrafte ich nicht. 😉
Sorry, not sorry! Aber vor Dänemark möchte ich dich dann doch eher bewahren! Eben in Estland warst du doch noch so gut drauf 😉
Fast qualifiziert, und das in nem Semi ohne Juries, genau
Betonung liegt auf fast uund wie die Jurys das bewertet hätten, liegt in den Nebeln von Norwegen. 😉
Oh, bei Sudden Lights bin empfindlich, Aijā ist in meiner Top 10 ever und bedeutet mir unglaublich viel, weil es mein erstes Indie-Lieblingslied vom ESC ist.
Mit den Jurys hätten sie es wahrscheinlich ins Finale geschafft, es war sehr knapp damals.
Sudden Lights sind ZUCKER!
Lustig. Irgendwie sehe ich das in Bubble v.a. bei Fans von „Aija“ sehr häufig, dass sie das Ausscheiden immer noch nicht verkraftet haben und bei „Kritik“ schnell das Bedürfnis haben, dagegenzuhalten. 😉 Ist nur so eine Beobachtung, solll kein Vorwurf sein. 🙂
Und die These bestätigt sich immer weiter… 😉
bei sudden lights 1 (lange her) bekam ich auch schnappatmung.
Der Song läuft bei mir seit 2 Monaten auf Dauerschleife, ist ein absoluter Indie Banger
Absolut 👍🏻
Der Song an sich ist auch grandios. Ich habe ihn schon beim ersten Hören direkt gefeiert!
Wenn ich auf eines heute Abend mein ganzes Vermögen gesetzt hätte, dann darauf, dass Manu sehr viele Punkte an Kautkaili gibt. 🙂
Legzdina gefällt mir dieses Jahr so viel besser als letztes Jahr. 🙂
Mir nicht
Mir gefallen beide Songs sehr.
nr.5 auch hier indiepop aber für mich viel gefälliger und leichter – auch mit etwas loungefeeling aber völlig anders als „the water“ – 4,5/10
Scheiße, warum fangen die Letten dieses Mal schon um 20:10 Uhr an?! Jetzt habe ich in der Zwischenzeit Dänemark geschaut, weil ich dachte, wir starten hier erst 21 Uhr. Oh man. 🙁 Jetzt habe ich Krisy verpasst, toll. Ich kann das aber später in Ruhe nachholen, die Performances kenne ich ja schon aus den Halbfinalen.
Legzdina: 5/10
05) Legzdina
Letztes Jahr noch in einem ganz anderen Genre unterwegs, aber das gefällt mir doch ausgesprochen gut. Sehr, sehr zeitgemäßer Sound und sie trägt den Song die ganzen 3 Minuten über durch ihre starke Bühnenpräsenz und ihre Attitude. Da braucht es keine Tänzer mehr.
Stimmlich auch sehr stark. Der Song ist schon ein großer Ohrwurm und wird bei mir weit vorne landen, auch wenn er heute Abend vermutlich keine große Rolle spielen wird.
7,5/12
Verstörend, eingentlich schönes Lied und gut gesungen, aber dieses Bodengeturne, das scheinbar auch noch sexy sein sollte, mag Biobanane nicht.
Ich fand das auch schlimm.
Also ich kenne ja Manus Definition von b*itchy (geht das durch die Sprachkorrektur) nicht, aber davon ist es von meinem Verständnis her weit entfernt. Eher edgy oder leicht sassy 😉
Okay, jetzt bewerte ich auch mit
Emilija gefiel mir letztes Jahr mehr (wobei ich mit ihrem Lied erst später warm wurde), das wäre auch eine Idee für den ESC gewesen. „All We Ever Had“ ist es nicht, das ist zu repetitiv, ohne das Besondere von „Heartbeat“ zu haben. Bitte nicht senden.
Emilija: 5/10
Wir haben jetzt schon genug Songs mit Baum. Das möchte ich bitte nicht. Emilija hat das respektabel gesungen, aber ich möchte das nicht haben.
06) Emilija
Letztes Jahr schon bei mir im Finale ganz hinten und dieses Jahr wieder. Emilija ist wohl die lettische Max Mutzke – kommt in der Heimat gut an, versteht aber sonst kaum jemand. Dieses jahr finde ich ihren Song noch einmal einen Ticken schwächer, da er quasi schon nach 30 Sekunden auserzählt ist und mich die ständigen Wechsel in die Kopfstimme auf Dauer nerven. Performancetechnisch aber okay.
2/12
Schönes Lied mit zarter Stimme, aber der Refrain ist zu einfach und wird dann doch zu oft gesungen.
nr.6 gibt mir nicht viel – echt keine ahnung warum das ein mitfavorit ist – 2/10
So langsam steigt mein Puls. ATVARA!!!!
Manus 7 Punkte für Emilija überraschen mich schon sehr. Nun gut, Geschmäcker sind verschieden…
Ok. Offenbar wollen die Letten Kautkaili in Wien sehen.
Oh oh, Atvara hat den Abstand von 11 auf 9 Prozent reduziert. Kann auf jeden Fall noch gefährlich werden
Ein großes Fragezeichen ist auch die Jury, obwohl Kautkaili da mindestens in der Top 3 landen sollten. Da es einen Televote-Tiebreaker gibt, ist ein Televote-Sieg aber schon ein großer Vorteil.
Ich merke schon: Es hat sich eine starke Kautkaili-Fraktion im Chat gesammelt. 😉
Atvara konnte ein bisschen aufholen. Gleich kommt ihr Auftritt, ich bin sehr gespannt. 🙂 Vielleicht ist der Song auch einfach zu gut für den ESC, einen Ehrenplatz auf meiner Playlist hat „Ena“ sowieso sicher. 🙂
Wir haben ja zum Glück den SCC. Das macht alles nur halb so schlimm, wenn mal nicht der eigene Favorit gewinnt. 😇
Richtig! Und die eigenen Playlists ja auch noch, dann kann ich es jeden Tag hören. 😉
Das machst du ja sowieso. 😁
Sind so viele bei Dänemark oder warum ist es hier im Chat vergleichsweise ruhig?
Ich bin in beiden, klappe auch fast immer sehr gut. Aber einige sind wohl auch noch im Eesti Laul.
Dänemark ist gar nicht schlecht!
In Estland ist der Drops gelutscht.
Superfinalisten sind Ollie, Noep und Vanilla Ninja. Damit sollte Ollie durchkommen…
Hauptsache nicht Vanilla Ninja. Das war nix.
Mir gefallen alle 3 nicht wirklich. 🙁
Mit Ollie und Noep sind tatsächlich meine beiden Favoriten im Superfinale. Sehr schön. Wenn es jetzt VN werden, hab ich halt 2 SCC-Kandidaten…
ATVARA!!!! 3 Minuten pure Gänsehaut!
Ihr Sohn ist ja goldig. 🙂
Wir brauchen Atvara <3